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	<title>Kommentare zu: Gaffen, sabbern, applaudieren</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Sat, 13 Mar 2010 08:22:40 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: antibuerokratieteam.net</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/08/20/gaffen-sabbern-applaudieren/comment-page-2/#comment-659</link>
		<dc:creator>antibuerokratieteam.net</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 16:29:42 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Hier spricht der nationale Widerstand Mainstream...&lt;/strong&gt;



Presseberichten zufolge hat der M&#252;gelner B&#252;rgermeister Gotthard Deuse in der &#8220;Jungen Freiheit&#8221; bekundet, er sei &#8220;stolz Deutscher zu sein&#8221;, und sich dar&#252;ber beklagt, dass die Deutschen ihren Nationalstolz nicht z...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier spricht der nationale Widerstand Mainstream&#8230;</strong></p>
<p>Presseberichten zufolge hat der M&#252;gelner B&#252;rgermeister Gotthard Deuse in der &#8220;Jungen Freiheit&#8221; bekundet, er sei &#8220;stolz Deutscher zu sein&#8221;, und sich dar&#252;ber beklagt, dass die Deutschen ihren Nationalstolz nicht z&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Helmut Pietsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/08/20/gaffen-sabbern-applaudieren/comment-page-2/#comment-493</link>
		<dc:creator>Helmut Pietsch</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Aug 2007 16:00:26 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist erschreckend wie sich im Fall M&#252;geln (aber auch bei &#228;hnlichen) mal wieder die alte Journalistenweisheit wiederholt. &quot;Hund bei&#223;t Mann&quot; ist uninteressant. Kommt h&#228;ufig vor. &quot;Mann bei&#223;t Hund&quot; kommt selten vor und ist daher eine Meldung wert. 

Wenn sich drei Einwohner von Gro&#223; M&#252;geln mit drei Einwohner von Klein M&#252;geln gepr&#252;gelt h&#228;tten, h&#228;tte keiner es gemeldet. Da nun aber Ausl&#228;nder dran beteiligt waren - egal ob sie angefangen haben, ob sie provoziert haben - konnte man die Meldung sch&#246;n aufbauschen.

Sch&#246;nes Bild f&#252;r die Sensationspresse &quot;Ein Dunkelfarbiger wird von drei Hellfarbigen verfolgt.&quot; Ausl&#228;nderhatz. Das drei Bestohlene hinter einem Taschendieb hinterherliefen interessiert nicht. Das mu&#223; man einfach erdulden. Die armen Menschen aus der Dritten Welt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erschreckend wie sich im Fall M&#252;geln (aber auch bei &#228;hnlichen) mal wieder die alte Journalistenweisheit wiederholt. &#8220;Hund bei&#223;t Mann&#8221; ist uninteressant. Kommt h&#228;ufig vor. &#8220;Mann bei&#223;t Hund&#8221; kommt selten vor und ist daher eine Meldung wert. </p>
<p>Wenn sich drei Einwohner von Gro&#223; M&#252;geln mit drei Einwohner von Klein M&#252;geln gepr&#252;gelt h&#228;tten, h&#228;tte keiner es gemeldet. Da nun aber Ausl&#228;nder dran beteiligt waren &#8211; egal ob sie angefangen haben, ob sie provoziert haben &#8211; konnte man die Meldung sch&#246;n aufbauschen.</p>
<p>Sch&#246;nes Bild f&#252;r die Sensationspresse &#8220;Ein Dunkelfarbiger wird von drei Hellfarbigen verfolgt.&#8221; Ausl&#228;nderhatz. Das drei Bestohlene hinter einem Taschendieb hinterherliefen interessiert nicht. Das mu&#223; man einfach erdulden. Die armen Menschen aus der Dritten Welt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Ideotie der Masse - Mügeln feat. Social Support-Paradigma</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/08/20/gaffen-sabbern-applaudieren/comment-page-2/#comment-468</link>
		<dc:creator>Die Ideotie der Masse - Mügeln feat. Social Support-Paradigma</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 17:13:07 +0000</pubDate>
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		<description>[...] von strunzdummer, rechter Gewalt, sondern mehr aufgrund der Reaktion der Einwohner, sowohl in der besagte Nacht, als auch im nachhinein. Die Verleumdung rechter Tendenzen, das Abwiegeln, die &#8220;mein Name ist [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] von strunzdummer, rechter Gewalt, sondern mehr aufgrund der Reaktion der Einwohner, sowohl in der besagte Nacht, als auch im nachhinein. Die Verleumdung rechter Tendenzen, das Abwiegeln, die &#8220;mein Name ist [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: antibuerokratieteam.net</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/08/20/gaffen-sabbern-applaudieren/comment-page-2/#comment-446</link>
		<dc:creator>antibuerokratieteam.net</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 11:21:58 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Das bisschen Zero Tolerance sollten wir uns g&#246;nnen...&lt;/strong&gt;



Das Riot-Risk-Management f&#252;r den deutschen Osten l&#228;uft 15 Jahre nach den Krawallen in Rostock-Lichtenhagen prozesssicher. Es kehrt wieder Ruhe ein in M&#252;geln und im Land: Nachdem es diesmal keine Todesopfer gab, fallen die Ringelreihen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das bisschen Zero Tolerance sollten wir uns g&#246;nnen&#8230;</strong></p>
<p>Das Riot-Risk-Management f&#252;r den deutschen Osten l&#228;uft 15 Jahre nach den Krawallen in Rostock-Lichtenhagen prozesssicher. Es kehrt wieder Ruhe ein in M&#252;geln und im Land: Nachdem es diesmal keine Todesopfer gab, fallen die Ringelreihen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/08/20/gaffen-sabbern-applaudieren/comment-page-2/#comment-441</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 10:13:38 +0000</pubDate>
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		<description>@marc

Radtouren unternimmst du nicht durch dichtbesiedeltes Gebiet. Das T-Shirt ist ein rotes Tuch. Wenn dann noch Alkohol ins Spiel kommt und vielleicht eine menschenleere Gegend, kannst du auf die falschen Menschen treffen. 

Mit der Kopfbedeckung meinte ich die eines gl&#228;ubigen Juden. 

Die Hautfarbe und der Akzent, der beim Enkel nat&#252;rlich nicht vorhanden ist. 

Hinsichtlich der durchschnittlichen Xenophobie g&#228;be ich dir recht. Ich meine ja auch die Minderheit mit den durch Training oder Biergenu&#223; definierten K&#246;rpern. Rein &#228;u&#223;erlich entspreche ich durchaus selbst dem Bild, trainierte Kampfmaschine mit kurzen Haaren. Nur bewegen sich die Herren selten mit dem Fahrrad, interessieren sich schon gar nicht f&#252;r Architektur und Kultur und fahren an Biertankstellen nicht vorbei. Das irritiert, das ist verd&#228;chtig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@marc</p>
<p>Radtouren unternimmst du nicht durch dichtbesiedeltes Gebiet. Das T-Shirt ist ein rotes Tuch. Wenn dann noch Alkohol ins Spiel kommt und vielleicht eine menschenleere Gegend, kannst du auf die falschen Menschen treffen. </p>
<p>Mit der Kopfbedeckung meinte ich die eines gl&#228;ubigen Juden. </p>
<p>Die Hautfarbe und der Akzent, der beim Enkel nat&#252;rlich nicht vorhanden ist. </p>
<p>Hinsichtlich der durchschnittlichen Xenophobie g&#228;be ich dir recht. Ich meine ja auch die Minderheit mit den durch Training oder Biergenu&#223; definierten K&#246;rpern. Rein &#228;u&#223;erlich entspreche ich durchaus selbst dem Bild, trainierte Kampfmaschine mit kurzen Haaren. Nur bewegen sich die Herren selten mit dem Fahrrad, interessieren sich schon gar nicht f&#252;r Architektur und Kultur und fahren an Biertankstellen nicht vorbei. Das irritiert, das ist verd&#228;chtig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: marc</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/08/20/gaffen-sabbern-applaudieren/comment-page-2/#comment-439</link>
		<dc:creator>marc</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 09:34:49 +0000</pubDate>
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		<description>@Libero

warum tr&#228;gst du denn dein USA T-Shirt nicht? glaubst du wirklich, dass du wegen so etwas drangsaliert werden w&#252;rdest??

und warum w&#252;rdest du kein &quot;K&#228;ppi&quot; tragen? hat das noch mit dem Thema zu tun? ...denn, ich meine, viele von den rassistischen Schl&#228;gern tragen doch selbst solche Kopfbedeckungen.

...und, nur aus Neugierde: was ist der Grund bei Enkeln und Schwiegersohn?

...

ich w&#252;rde davon abraten, das &quot;normale&quot; Level an Xenophobie, das es &#252;berall in Deutschland gibt, mit Rassismus auf eine Stufe zu stellen. ...egal aus welchem Teil Deutschlands du kommst, ich halte es f&#252;r unwahrscheinlich, dass du in M&#252;geln mehr Fremdenfeindlichkeit ausgesetzt bist als ein Berliner in Bayern oder ein Sachse in Preu&#223;en.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Libero</p>
<p>warum tr&#228;gst du denn dein USA T-Shirt nicht? glaubst du wirklich, dass du wegen so etwas drangsaliert werden w&#252;rdest??</p>
<p>und warum w&#252;rdest du kein &#8220;K&#228;ppi&#8221; tragen? hat das noch mit dem Thema zu tun? &#8230;denn, ich meine, viele von den rassistischen Schl&#228;gern tragen doch selbst solche Kopfbedeckungen.</p>
<p>&#8230;und, nur aus Neugierde: was ist der Grund bei Enkeln und Schwiegersohn?</p>
<p>&#8230;</p>
<p>ich w&#252;rde davon abraten, das &#8220;normale&#8221; Level an Xenophobie, das es &#252;berall in Deutschland gibt, mit Rassismus auf eine Stufe zu stellen. &#8230;egal aus welchem Teil Deutschlands du kommst, ich halte es f&#252;r unwahrscheinlich, dass du in M&#252;geln mehr Fremdenfeindlichkeit ausgesetzt bist als ein Berliner in Bayern oder ein Sachse in Preu&#223;en.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/08/20/gaffen-sabbern-applaudieren/comment-page-2/#comment-436</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 09:06:07 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Er sagt, anders als in seiner indischen Heimat, wo er als Sikh verfolgt wurde, habe er sich in der BRD stets sicher gef&#252;hlt. Erst als Pizzakoch in Leipzig, wo er sieben Jahren lang mit einer deutschen Freundin zusammengelebt habe. Und jetzt auch hier. Seine Landsleute, auch sie bekennende Sikhs, auch sie Anh&#228;nger einer Religion, die auf dem Grundsatz beruht, dass alle Menschen gleich sind, unabh&#228;ngig von ihrer Herkunft und ihrem Einkommen, sehen es genauso.

Kulvir Singh sagt es nicht gerne, aber am Ende muss es doch heraus: &quot; Unter den Menschen, die die Schl&#228;gerei im Zelt angezettelt haben, sind auch einige meiner Stammkunden gewesen.&quot;&lt;/i&gt;

FR von heute
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1196202

Nach Aussagen eines Dachdeckers aus Wermsdorf, das dortige Schlo&#223; kennt vielleicht jemand im Zusammenhang mit dem Hubertusburger Frieden, ging dem Ausbruch eine Rangelei voraus.

Das mag sein. 

Meine Mutter wuchs in der Gegend auf und lernte dort meinen Vater kennen. Die meisten meiner Verwandten leben im nahen Umkreis von M&#252;geln. Ich bin gern in der Gegend, die ich vorher nur aus Erinnerungen meiner verstorbenen Eltern kannte. 

Ich m&#252;&#223;te v&#246;llig blind sein, wenn ich nicht merken w&#252;rde, da&#223; Xenophobie weit verbreitet ist. Das sieht man an Plakaten, Graffitis und &#196;u&#223;erungen und den Reaktionen der einheimischen Begleiter auf diese. Xenophobie richtet sich nicht nur gegen Ausl&#228;nder, sondern auch gegen Deutsche, die anders sind. 

Sie ist auch nicht erst nach 1990 entstanden, sondern sie gab es auch schon vorher. Es gab gro&#223;e Kombinate mit Gastarbeitern aus Mozambique und Vietnam. Und es gab Menschen, die verletzt bzw tot aufgefunden wurden. 

Ich habe zum Bespiel ein T-Shirt mit den Stars and Stripes. Das ist f&#252;r mich kein Symbol oder Bekenntnis, ich habe es halt. Bei Radtouren trage ich es gar nicht, in der Gegend erst recht nicht. Ich w&#252;rde auch kein K&#228;ppi tragen oder den Schwiegersohn mit Enkel mitnehmen. Ich w&#252;rde auch keinen meiner ehemaligen Studienkollegen mitnehmen, die jetzt in Deutschland arbeiten. Das sind weltoffene mit der deutschen Geschichte, Musik und Literatur vertraute Chinesen. Aber das Risiko gehe ich lieber nicht ein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Er sagt, anders als in seiner indischen Heimat, wo er als Sikh verfolgt wurde, habe er sich in der BRD stets sicher gef&#252;hlt. Erst als Pizzakoch in Leipzig, wo er sieben Jahren lang mit einer deutschen Freundin zusammengelebt habe. Und jetzt auch hier. Seine Landsleute, auch sie bekennende Sikhs, auch sie Anh&#228;nger einer Religion, die auf dem Grundsatz beruht, dass alle Menschen gleich sind, unabh&#228;ngig von ihrer Herkunft und ihrem Einkommen, sehen es genauso.</p>
<p>Kulvir Singh sagt es nicht gerne, aber am Ende muss es doch heraus: &#8221; Unter den Menschen, die die Schl&#228;gerei im Zelt angezettelt haben, sind auch einige meiner Stammkunden gewesen.&#8221;</i></p>
<p>FR von heute<br />
<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1196202" rel="nofollow"></a><a href='http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1196202'>http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1196202</a></p>
<p>Nach Aussagen eines Dachdeckers aus Wermsdorf, das dortige Schlo&#223; kennt vielleicht jemand im Zusammenhang mit dem Hubertusburger Frieden, ging dem Ausbruch eine Rangelei voraus.</p>
<p>Das mag sein. </p>
<p>Meine Mutter wuchs in der Gegend auf und lernte dort meinen Vater kennen. Die meisten meiner Verwandten leben im nahen Umkreis von M&#252;geln. Ich bin gern in der Gegend, die ich vorher nur aus Erinnerungen meiner verstorbenen Eltern kannte. </p>
<p>Ich m&#252;&#223;te v&#246;llig blind sein, wenn ich nicht merken w&#252;rde, da&#223; Xenophobie weit verbreitet ist. Das sieht man an Plakaten, Graffitis und &#196;u&#223;erungen und den Reaktionen der einheimischen Begleiter auf diese. Xenophobie richtet sich nicht nur gegen Ausl&#228;nder, sondern auch gegen Deutsche, die anders sind. </p>
<p>Sie ist auch nicht erst nach 1990 entstanden, sondern sie gab es auch schon vorher. Es gab gro&#223;e Kombinate mit Gastarbeitern aus Mozambique und Vietnam. Und es gab Menschen, die verletzt bzw tot aufgefunden wurden. </p>
<p>Ich habe zum Bespiel ein T-Shirt mit den Stars and Stripes. Das ist f&#252;r mich kein Symbol oder Bekenntnis, ich habe es halt. Bei Radtouren trage ich es gar nicht, in der Gegend erst recht nicht. Ich w&#252;rde auch kein K&#228;ppi tragen oder den Schwiegersohn mit Enkel mitnehmen. Ich w&#252;rde auch keinen meiner ehemaligen Studienkollegen mitnehmen, die jetzt in Deutschland arbeiten. Das sind weltoffene mit der deutschen Geschichte, Musik und Literatur vertraute Chinesen. Aber das Risiko gehe ich lieber nicht ein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: marc</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/08/20/gaffen-sabbern-applaudieren/comment-page-2/#comment-431</link>
		<dc:creator>marc</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 05:24:20 +0000</pubDate>
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		<description>Das war gestern auf der Titelseite der ZEIT. Ich find&#039;s recht lesenswert:

Forderung nach Zivilcourage verlogen? http://www.zeit.de/2007/35/01-Zivilcourage

Meine Oma sagt immer, ich soll nicht eins von meinen antirassistischen T-Shirts tragen, wenn ich zuhause in der S&#228;chsischen Schweiz unterwegs bin. Sie hat Angst, dass ich verpr&#252;gelt werde, oder schlimmeres. ... Ich trage aber gerne meine Gesinnung auf T-Shirts (unter anderem). Ob das meine FDP-Mitgliedschaft, Marktwirtschaft, Antirassismus oder meine Ablehnung gegen&#252;ber Wolfgang Sch&#228;uble betrifft (sind nur Beispiele...). :-) Stur wie ich bin, sehe ich gar nicht ein, warum ich mich der Angstherrschaft auf dem Lande beugen soll. Wir leben doch in einem Rechtsstaat, oder? Auch wenn dieser in einigen Regionen Deutschlands von der Polizei nicht durchgesetzt wird oder werden kann. Dann nehme ich meine Rechte halt selbst in die Hand, denke ich als naiver Libert&#228;rer. ... Doch tief in mir drin wei&#223; ich auch, dass ich es nicht mit einer ganzen Gruppe von &quot;Rechtsradikalen&quot; aufnehmen k&#246;nnte. Es ist wohl eher Selbstgef&#228;lligkeit als Mut, wenn ich meine Oma beschwichtige und ihre Sorgen ignoriere. Ich wei&#223; ehrlich gesagt nicht, ob ich so ein T-Shirt z.B. auch auf einem Orts- oder Stadtfest in Sachsen tragen w&#252;rde.

Wenn die Frage der Kleidung schon so ein Thema ist, dann zeigt das, wie es um andere Freiheiten bestellt ist. Nat&#252;rlich sind die meisten Leute nicht ann&#228;hernd so &#228;ngstlich wie meine Oma. Aber es ist f&#252;r die meisten auch klar, dass man sich nicht mit &quot;den Rechten&quot; anlegt. Was bedeutet, dass man zu einem gewissen Teil auch deren Ansichten &#252;bernimmt (und mental darauf vorbereitet ist diesen nachzugeben.)

Wenn in einem Bus ein Inder von jemandem rassistisch angep&#246;belt wird, w&#252;rde ich dazwischen gehen. Aber kann ich das deswegen auch von anderen verlangen? Und w&#252;rde ich selbst das auch noch tun, wenn es um vier oder mehr Leute geht? Ich glaube, das stimmt schon, was in dem Kommentar gesagt wird: Dass jeder f&#252;r sich selber entscheiden muss, ob er riskiert auf die Fresse zu kriegen. Sowas k&#246;nnen einem keine selbstgerechten westdeutschen Journalisten vorschreiben. Sowas kann man nur entscheiden, wenn man in so einer Gegend lebt. Aber eben dann sollte man sich auch Gedanken dar&#252;ber machen. Denn wer das erste Mal dar&#252;ber nachdenkt, wenn es soweit ist, der wird wohl immer der Feigheit den Vorzug geben - wie es gute deutsche Tradition ist, auch da gebe ich der Kommentatorin recht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das war gestern auf der Titelseite der ZEIT. Ich find&#8217;s recht lesenswert:</p>
<p>Forderung nach Zivilcourage verlogen? <a href="http://www.zeit.de/2007/35/01-Zivilcourage" rel="nofollow"></a><a href='http://www.zeit.de/2007/35/01-Zivilcourage'>http://www.zeit.de/2007/35/01-Zivilcourage</a></p>
<p>Meine Oma sagt immer, ich soll nicht eins von meinen antirassistischen T-Shirts tragen, wenn ich zuhause in der S&#228;chsischen Schweiz unterwegs bin. Sie hat Angst, dass ich verpr&#252;gelt werde, oder schlimmeres. &#8230; Ich trage aber gerne meine Gesinnung auf T-Shirts (unter anderem). Ob das meine FDP-Mitgliedschaft, Marktwirtschaft, Antirassismus oder meine Ablehnung gegen&#252;ber Wolfgang Sch&#228;uble betrifft (sind nur Beispiele&#8230;). :-) Stur wie ich bin, sehe ich gar nicht ein, warum ich mich der Angstherrschaft auf dem Lande beugen soll. Wir leben doch in einem Rechtsstaat, oder? Auch wenn dieser in einigen Regionen Deutschlands von der Polizei nicht durchgesetzt wird oder werden kann. Dann nehme ich meine Rechte halt selbst in die Hand, denke ich als naiver Libert&#228;rer. &#8230; Doch tief in mir drin wei&#223; ich auch, dass ich es nicht mit einer ganzen Gruppe von &#8220;Rechtsradikalen&#8221; aufnehmen k&#246;nnte. Es ist wohl eher Selbstgef&#228;lligkeit als Mut, wenn ich meine Oma beschwichtige und ihre Sorgen ignoriere. Ich wei&#223; ehrlich gesagt nicht, ob ich so ein T-Shirt z.B. auch auf einem Orts- oder Stadtfest in Sachsen tragen w&#252;rde.</p>
<p>Wenn die Frage der Kleidung schon so ein Thema ist, dann zeigt das, wie es um andere Freiheiten bestellt ist. Nat&#252;rlich sind die meisten Leute nicht ann&#228;hernd so &#228;ngstlich wie meine Oma. Aber es ist f&#252;r die meisten auch klar, dass man sich nicht mit &#8220;den Rechten&#8221; anlegt. Was bedeutet, dass man zu einem gewissen Teil auch deren Ansichten &#252;bernimmt (und mental darauf vorbereitet ist diesen nachzugeben.)</p>
<p>Wenn in einem Bus ein Inder von jemandem rassistisch angep&#246;belt wird, w&#252;rde ich dazwischen gehen. Aber kann ich das deswegen auch von anderen verlangen? Und w&#252;rde ich selbst das auch noch tun, wenn es um vier oder mehr Leute geht? Ich glaube, das stimmt schon, was in dem Kommentar gesagt wird: Dass jeder f&#252;r sich selber entscheiden muss, ob er riskiert auf die Fresse zu kriegen. Sowas k&#246;nnen einem keine selbstgerechten westdeutschen Journalisten vorschreiben. Sowas kann man nur entscheiden, wenn man in so einer Gegend lebt. Aber eben dann sollte man sich auch Gedanken dar&#252;ber machen. Denn wer das erste Mal dar&#252;ber nachdenkt, wenn es soweit ist, der wird wohl immer der Feigheit den Vorzug geben &#8211; wie es gute deutsche Tradition ist, auch da gebe ich der Kommentatorin recht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Medea</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/08/20/gaffen-sabbern-applaudieren/comment-page-2/#comment-367</link>
		<dc:creator>Medea</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 12:16:26 +0000</pubDate>
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		<description>@Libero,

ja richtig, die Kindertotenlieder, das kenne ich. Und finde sie sehr sch&#246;n.
Danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Libero,</p>
<p>ja richtig, die Kindertotenlieder, das kenne ich. Und finde sie sehr sch&#246;n.<br />
Danke!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/08/20/gaffen-sabbern-applaudieren/comment-page-2/#comment-356</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 11:17:40 +0000</pubDate>
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		<description>@Medea
die Kindertotenlieder von Friedrich R&#252;ckert (auch f&#252;r mich pers&#246;nlich eines der wichtigsten Werke von Gustav Mahler)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Medea<br />
die Kindertotenlieder von Friedrich R&#252;ckert (auch f&#252;r mich pers&#246;nlich eines der wichtigsten Werke von Gustav Mahler)</p>
]]></content:encoded>
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