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	<title>Kommentare zu: Aufgepasst, Moral-Hazard-Fundis!</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:56:35 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/09/24/aufgepasst-moral-hazard-fundis/comment-page-1/#comment-1764</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 06:13:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ist es nicht so, da&#223; die Federal Reserve 1913 gegr&#252;ndet wurde und es davor nur periodisch Vorg&#228;ngerinstitutionen gab. Das waren paradiesische Zeiten, in denen sich Banken oder gar Privatmenschen nicht riskant verhielten und es keine Paniken von Kontoinhabern gab, die Banken zahlungsunf&#228;hig machten. 

Welch gl&#252;ckliche Welt. 

Es gibt immer eine nachwachsende Generation, die glaubt, das Krisen nur den alterschwachen t&#246;richten Greisen passieren, sie    viel viel kl&#252;ger sind und keine Fehler machen. Die glauben, es gibt nur ein Aufw&#228;rts und nicht ein Abw&#228;rts. Die sind dann zwar 10 Jahre sp&#228;ter kl&#252;ger, aber daf&#252;r w&#228;chst ja die n&#228;chste Generation heran, die erst kl&#252;ger werden mu&#223;.    

Das erfasst allerdings auch &#196;ltere. Ich kann mich noch gut an die Monate vor dem Platzen der dot.com Blase erinnern. Ein Kollege hatte bereits + 40 %/annum  bei seinen Anlagen erzielt. Ich riet ihm auszusteigen, aber er glaubte daran, 50, 60, 70 ja 80 % plus machen zu k&#246;nnen. Er hatte nur noch $ Zeichen in den Augen. Giiiieeer. Er erhielt wenige Monate sp&#228;ter die 80 %, allerdings minus. Es war sein Erbe aus dem Verkauf der Immobilien seiner Eltern, etwa 800000 €. das erste Geld seiner T&#246;chter und die Ersparnisse seiner Geliebten. Diese Verluste zahlte er zur&#252;ck. Interessant war auch noch seine Begr&#252;ndung, warum es zum Platzen der Blase kam. Weil es Menschen wie mich gibt, die Zweifler, die an ein Auf und Ab glauben und das ewige auf bezweifeln. Die waren schuld, das er sein Geld verlor. 

Dann kenne ich noch, neben vielen anderen, einen Bankangestellten, der immer noch die Verluste seiner Verwandten und engsten Freunde tilgt. Das h&#228;tte er nat&#252;rlich nicht tun m&#252;ssen und er hatte sie auch gewarnt, aber die wollten eben auch teilhaben an dem plus 30 % 40 % 60 %. nat&#252;rlich pro Jahr. Er hatte die Wahl, auf alle seine sozialen Kontakte zu verzichten und v&#246;llig neu anzufangen. 

Jeder weiss, wie schwer es ihm f&#228;llt, in seinem beruflichen Metier viel niedrigere Renditen zu erzielen, aber an der B&#246;rse vergi&#223;t man diese Erfahrung und entscheidet nicht mehr rational. Und weil das so ist, werden die meisten Menschen nur dann von den schwerwiegenden Verm&#246;gensverluste lernen, wenn es sie selbst betrifft. Nicht, wenn es andere betrifft. 

Selbst die intelligentesten Menschen k&#246;nnen, wenn man ihnen einmal einen &#252;berproportionalen Verm&#246;genszuwachs &#252;ber 2 bis 3 Jahre demonstriert hat, jede Hemmungen verlieren. Gerade die rationalen kopflastigen Menschen werden dann irrational. Vielleicht, weil sie das erste Mal sp&#252;ren, was es hei&#223;t, Emotionen auszuleben. 

Es gibt Menschen, die sind darauf spezialisiert, sie anzuf&#252;ttern, alle Bedenken auszul&#246;schen und auszunehmen. Fast jeden von euch. F&#252;r die ist es ein Sport, Menschen zu verf&#252;hren, die eigentlich dazu neigen, rational ein Risiko abzuw&#228;gen und die von sich glauben, nicht verf&#252;hrbar zu sein. Es macht Spa&#223;, den Widerstand solcher Menschen aufzubrechen. Erst recht, wenn gewissenhafte Berater den Menschen raten, sich von dem Verf&#252;hrer fern zu halten. Es macht Spa&#223;, die anf&#228;nglich Widerstrebenden zu verf&#252;hren, zu locken, wenn sie sich noch vor dem Fallenlassen aller Skrupel scheuen. Diesen Spa&#223; kann ich  verstehen. H&#228;tte ich nicht moralische Skrupel, w&#252;rde mir dieser Spa&#223; auch Spa&#223; machen. Noch habe ich Skrupel, aber nicht mehr lange.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es nicht so, da&#223; die Federal Reserve 1913 gegr&#252;ndet wurde und es davor nur periodisch Vorg&#228;ngerinstitutionen gab. Das waren paradiesische Zeiten, in denen sich Banken oder gar Privatmenschen nicht riskant verhielten und es keine Paniken von Kontoinhabern gab, die Banken zahlungsunf&#228;hig machten. </p>
<p>Welch gl&#252;ckliche Welt. </p>
<p>Es gibt immer eine nachwachsende Generation, die glaubt, das Krisen nur den alterschwachen t&#246;richten Greisen passieren, sie    viel viel kl&#252;ger sind und keine Fehler machen. Die glauben, es gibt nur ein Aufw&#228;rts und nicht ein Abw&#228;rts. Die sind dann zwar 10 Jahre sp&#228;ter kl&#252;ger, aber daf&#252;r w&#228;chst ja die n&#228;chste Generation heran, die erst kl&#252;ger werden mu&#223;.    </p>
<p>Das erfasst allerdings auch &#196;ltere. Ich kann mich noch gut an die Monate vor dem Platzen der dot.com Blase erinnern. Ein Kollege hatte bereits + 40 %/annum  bei seinen Anlagen erzielt. Ich riet ihm auszusteigen, aber er glaubte daran, 50, 60, 70 ja 80 % plus machen zu k&#246;nnen. Er hatte nur noch $ Zeichen in den Augen. Giiiieeer. Er erhielt wenige Monate sp&#228;ter die 80 %, allerdings minus. Es war sein Erbe aus dem Verkauf der Immobilien seiner Eltern, etwa 800000 €. das erste Geld seiner T&#246;chter und die Ersparnisse seiner Geliebten. Diese Verluste zahlte er zur&#252;ck. Interessant war auch noch seine Begr&#252;ndung, warum es zum Platzen der Blase kam. Weil es Menschen wie mich gibt, die Zweifler, die an ein Auf und Ab glauben und das ewige auf bezweifeln. Die waren schuld, das er sein Geld verlor. </p>
<p>Dann kenne ich noch, neben vielen anderen, einen Bankangestellten, der immer noch die Verluste seiner Verwandten und engsten Freunde tilgt. Das h&#228;tte er nat&#252;rlich nicht tun m&#252;ssen und er hatte sie auch gewarnt, aber die wollten eben auch teilhaben an dem plus 30 % 40 % 60 %. nat&#252;rlich pro Jahr. Er hatte die Wahl, auf alle seine sozialen Kontakte zu verzichten und v&#246;llig neu anzufangen. </p>
<p>Jeder weiss, wie schwer es ihm f&#228;llt, in seinem beruflichen Metier viel niedrigere Renditen zu erzielen, aber an der B&#246;rse vergi&#223;t man diese Erfahrung und entscheidet nicht mehr rational. Und weil das so ist, werden die meisten Menschen nur dann von den schwerwiegenden Verm&#246;gensverluste lernen, wenn es sie selbst betrifft. Nicht, wenn es andere betrifft. </p>
<p>Selbst die intelligentesten Menschen k&#246;nnen, wenn man ihnen einmal einen &#252;berproportionalen Verm&#246;genszuwachs &#252;ber 2 bis 3 Jahre demonstriert hat, jede Hemmungen verlieren. Gerade die rationalen kopflastigen Menschen werden dann irrational. Vielleicht, weil sie das erste Mal sp&#252;ren, was es hei&#223;t, Emotionen auszuleben. </p>
<p>Es gibt Menschen, die sind darauf spezialisiert, sie anzuf&#252;ttern, alle Bedenken auszul&#246;schen und auszunehmen. Fast jeden von euch. F&#252;r die ist es ein Sport, Menschen zu verf&#252;hren, die eigentlich dazu neigen, rational ein Risiko abzuw&#228;gen und die von sich glauben, nicht verf&#252;hrbar zu sein. Es macht Spa&#223;, den Widerstand solcher Menschen aufzubrechen. Erst recht, wenn gewissenhafte Berater den Menschen raten, sich von dem Verf&#252;hrer fern zu halten. Es macht Spa&#223;, die anf&#228;nglich Widerstrebenden zu verf&#252;hren, zu locken, wenn sie sich noch vor dem Fallenlassen aller Skrupel scheuen. Diesen Spa&#223; kann ich  verstehen. H&#228;tte ich nicht moralische Skrupel, w&#252;rde mir dieser Spa&#223; auch Spa&#223; machen. Noch habe ich Skrupel, aber nicht mehr lange.</p>
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		<title>Von: Mathias</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/09/24/aufgepasst-moral-hazard-fundis/comment-page-1/#comment-1761</link>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 23:02:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme Summers Argumentation ueberwiegend zu. Eine Einschraenkung moechte ich aber doch machen: Die Aussage, dass das Eingreifen der Zentralbanken die Buerger (bis auf ein Mittagessen) nichts oder fast nichts kostet, beruecksichtigt leider nicht eine &quot;indirekte&quot; Steuer, die Ron Paul in letzter Zeit haeufiger mal als die &quot;Inflations-Steuer&quot; bezeichnete. (Siehe z.B. http://www.lewrockwell.com/paul/paul334.html).

&lt;i&gt;The “tax” is paid when prices rise as the result of a depreciating dollar. Savers and those living on fixed or low incomes are hardest hit as the cost of living rises. Low- and middle-incomes families suffer the most as they struggle to make ends meet while wealth is literally transferred from the middle class to the wealthy. Government officials stick to their claim that no significant inflation exists, even as certain necessary costs are skyrocketing and incomes are stagnating.&lt;/i&gt;

In anderen Worten, besonders in den unteren sozialen Schichten gleichen sich Loehne nicht an die Inflation an, der Nettoverdienst sinkt, wohingegen der Staat seine Schulden schoen abbauen kann und sich die Buerger mit gutem Kreditrating billiger Geld leihen koennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme Summers Argumentation ueberwiegend zu. Eine Einschraenkung moechte ich aber doch machen: Die Aussage, dass das Eingreifen der Zentralbanken die Buerger (bis auf ein Mittagessen) nichts oder fast nichts kostet, beruecksichtigt leider nicht eine &#8220;indirekte&#8221; Steuer, die Ron Paul in letzter Zeit haeufiger mal als die &#8220;Inflations-Steuer&#8221; bezeichnete. (Siehe z.B. <a href="http://www.lewrockwell.com/paul/paul334.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.lewrockwell.com/paul/paul334.html'>http://www.lewrockwell.com/paul/paul334.html</a>).</p>
<p><i>The “tax” is paid when prices rise as the result of a depreciating dollar. Savers and those living on fixed or low incomes are hardest hit as the cost of living rises. Low- and middle-incomes families suffer the most as they struggle to make ends meet while wealth is literally transferred from the middle class to the wealthy. Government officials stick to their claim that no significant inflation exists, even as certain necessary costs are skyrocketing and incomes are stagnating.</i></p>
<p>In anderen Worten, besonders in den unteren sozialen Schichten gleichen sich Loehne nicht an die Inflation an, der Nettoverdienst sinkt, wohingegen der Staat seine Schulden schoen abbauen kann und sich die Buerger mit gutem Kreditrating billiger Geld leihen koennen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hojojutsu</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/09/24/aufgepasst-moral-hazard-fundis/comment-page-1/#comment-1757</link>
		<dc:creator>Hojojutsu</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 21:29:10 +0000</pubDate>
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		<description>Moin Moin.
Mal eine Frage an die gesamte werte Autorenschaft:

Wo bleibt denn der Bericht &#252;ber die auch hier heftigst beworbene Demo vom Wochenende?

Ich zitiere die Berliner Morgenpost 

Angriffe auf Polizisten bei Demonstration in Mitte

Bei der Demonstration gegen die Versch&#228;rfung der Sicherheitsgesetze am vergangenen Sonnabend in Mitte gab es offenbar schwerere Ausschreitungen, als bisher bekannt. Unter anderem sind mehrere Polizisten aus einer Gruppe von etwa 1000 gewaltt&#228;tigen Demo-Teilnehmern heraus angegriffen worden. Dabei wurden 13 Beamte verletzt, einer davon so schwer, dass er nach wie vor dienstunf&#228;hig ist. Au&#223;erdem wurden zwei Fahrzeuge besch&#228;digt. Das teilte Polizeipr&#228;sident Dieter Glietsch gestern in der Sitzung des Innenausschusses mit.(...)
http://www.morgenpost.de/content/2007/09/25/berlin/923283.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin Moin.<br />
Mal eine Frage an die gesamte werte Autorenschaft:</p>
<p>Wo bleibt denn der Bericht &#252;ber die auch hier heftigst beworbene Demo vom Wochenende?</p>
<p>Ich zitiere die Berliner Morgenpost </p>
<p>Angriffe auf Polizisten bei Demonstration in Mitte</p>
<p>Bei der Demonstration gegen die Versch&#228;rfung der Sicherheitsgesetze am vergangenen Sonnabend in Mitte gab es offenbar schwerere Ausschreitungen, als bisher bekannt. Unter anderem sind mehrere Polizisten aus einer Gruppe von etwa 1000 gewaltt&#228;tigen Demo-Teilnehmern heraus angegriffen worden. Dabei wurden 13 Beamte verletzt, einer davon so schwer, dass er nach wie vor dienstunf&#228;hig ist. Au&#223;erdem wurden zwei Fahrzeuge besch&#228;digt. Das teilte Polizeipr&#228;sident Dieter Glietsch gestern in der Sitzung des Innenausschusses mit.(&#8230;)<br />
<a href="http://www.morgenpost.de/content/2007/09/25/berlin/923283.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.morgenpost.de/content/2007/09/25/berlin/923283.html'>http://www.morgenpost.de/content/2007/09/25/berlin/923283.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Grözinger</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/09/24/aufgepasst-moral-hazard-fundis/comment-page-1/#comment-1754</link>
		<dc:creator>Robert Grözinger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 20:31:59 +0000</pubDate>
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		<description>Wortklauberei, Nebelkerzen, und eine elegante Umschiffung des eigentlichen Problems: Das staatliche gesch&#252;tze Monopol der Geldhersteller. 

Die Nebelkerze ist, dass der Begriff Moral Hazard aus der Versicherungswirtschaft stamme, wir hier aber mit Geldwirtschaft zu tun h&#228;tten. Das seien zwei Paar Schuhe. 

Blah. 

Moral Hazard entsteht, ganz schlicht, wenn die Folgen riskanten Verhaltens von Dritten getragen werden (m&#252;ssen). Das hat erstmal nix mit Versicherungen zu tun. Richtig ist, da&#223; Versicherungen bei ihren Kalkulationen immer den M.H. &quot;im Hinterkopf&quot; haben. Wenn nicht, kriegen die ihn und seine negativen Folgen n&#228;mlich ziemlich bald zu sp&#252;ren! 

Sie kriegen ihn auch zu sp&#252;ren, wenn sie bei ihren Auszahlungen zu gro&#223;z&#252;gig sind. Wenn eine Versicherung z.B. sagt: Wir haben Dir zwar gesagt, da&#223; wir nicht zahlen, wenn Du selber Feuer legst, aber hier hast Du das Geld. Du, das fand ich jetzt echt nicht gut, ey. Mach das nicht nochmal, ne. -  W&#252;rden Sie einer solchen Versicherung Ihr Geld geben? Ich nicht. Ich w&#252;rde mich, w&#228;re ich da Kunde, sehr schnell verabschieden. 

Am Markt, in einer Konkurrenzsituation, korrigiert sich das ziemlich schnell: So ein Laden ginge schnell pleite. Genauso aber verhielt sich die Bank of England. Sie kann das, weil sie &#252;ber ein Zwangsmonopol der Geldproduktion verf&#252;gt. Sie kann nicht pleite gehen. Eher geht das ganze Land pleite. Weil dem so ist, und weil die Banken das wissen, verhalten sie sich riskanter, als sie es sonst t&#228;ten. Sie wissen: Sie sitzen alle im gleichen Boot. Ger&#228;t eine in Schwierigkeiten, &quot;muss&quot; ihr geholfen werden, sonst kentern alle.

Damit dieses System nicht au&#223;er Kontrolle ger&#228;t und alle ganz schnell pleite sind, mu&#223; es reguliert werden. Da wir aber von Mises wissen, da&#223; jeder regulative Eingriff in die Wirtschaft ungewollte Nebeneffekte erzeugt, wissen wir, da&#223; die Regeln immer strenger und immer weitere Bereiche der Wirtschaft erfassen werden. 

Unser gegenw&#228;rtiges, Moral Hazard erzeugendes Geldsystem l&#228;&#223;t also nur zwei Endergebnisse zu: Hyperinflation oder Totalitarismus. Oder beides zugleich (siehe Zimbabwe). Wer beides vermeiden will, dem bleibt nur die Option der v&#246;lligen Deregulierung, also eines freien Marktes der Geldherstellung. 

N&#228;heres dazu inm neuen Buch von Guido H&#252;lsmann: Die Ethik der Geldproduktion.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wortklauberei, Nebelkerzen, und eine elegante Umschiffung des eigentlichen Problems: Das staatliche gesch&#252;tze Monopol der Geldhersteller. </p>
<p>Die Nebelkerze ist, dass der Begriff Moral Hazard aus der Versicherungswirtschaft stamme, wir hier aber mit Geldwirtschaft zu tun h&#228;tten. Das seien zwei Paar Schuhe. </p>
<p>Blah. </p>
<p>Moral Hazard entsteht, ganz schlicht, wenn die Folgen riskanten Verhaltens von Dritten getragen werden (m&#252;ssen). Das hat erstmal nix mit Versicherungen zu tun. Richtig ist, da&#223; Versicherungen bei ihren Kalkulationen immer den M.H. &#8220;im Hinterkopf&#8221; haben. Wenn nicht, kriegen die ihn und seine negativen Folgen n&#228;mlich ziemlich bald zu sp&#252;ren! </p>
<p>Sie kriegen ihn auch zu sp&#252;ren, wenn sie bei ihren Auszahlungen zu gro&#223;z&#252;gig sind. Wenn eine Versicherung z.B. sagt: Wir haben Dir zwar gesagt, da&#223; wir nicht zahlen, wenn Du selber Feuer legst, aber hier hast Du das Geld. Du, das fand ich jetzt echt nicht gut, ey. Mach das nicht nochmal, ne. &#8211;  W&#252;rden Sie einer solchen Versicherung Ihr Geld geben? Ich nicht. Ich w&#252;rde mich, w&#228;re ich da Kunde, sehr schnell verabschieden. </p>
<p>Am Markt, in einer Konkurrenzsituation, korrigiert sich das ziemlich schnell: So ein Laden ginge schnell pleite. Genauso aber verhielt sich die Bank of England. Sie kann das, weil sie &#252;ber ein Zwangsmonopol der Geldproduktion verf&#252;gt. Sie kann nicht pleite gehen. Eher geht das ganze Land pleite. Weil dem so ist, und weil die Banken das wissen, verhalten sie sich riskanter, als sie es sonst t&#228;ten. Sie wissen: Sie sitzen alle im gleichen Boot. Ger&#228;t eine in Schwierigkeiten, &#8220;muss&#8221; ihr geholfen werden, sonst kentern alle.</p>
<p>Damit dieses System nicht au&#223;er Kontrolle ger&#228;t und alle ganz schnell pleite sind, mu&#223; es reguliert werden. Da wir aber von Mises wissen, da&#223; jeder regulative Eingriff in die Wirtschaft ungewollte Nebeneffekte erzeugt, wissen wir, da&#223; die Regeln immer strenger und immer weitere Bereiche der Wirtschaft erfassen werden. </p>
<p>Unser gegenw&#228;rtiges, Moral Hazard erzeugendes Geldsystem l&#228;&#223;t also nur zwei Endergebnisse zu: Hyperinflation oder Totalitarismus. Oder beides zugleich (siehe Zimbabwe). Wer beides vermeiden will, dem bleibt nur die Option der v&#246;lligen Deregulierung, also eines freien Marktes der Geldherstellung. </p>
<p>N&#228;heres dazu inm neuen Buch von Guido H&#252;lsmann: Die Ethik der Geldproduktion.</p>
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