<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Wir sind gl&#252;cklich!</title>
	<atom:link href="http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/</link>
	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Sat, 13 Mar 2010 18:09:51 +0100</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Hardy</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/comment-page-1/#comment-2570</link>
		<dc:creator>Hardy</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 14:07:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/#comment-2570</guid>
		<description>Mir ist schon klar was von Dir gemeint ist. Du &#252;bersiehst jedoch viele &quot;Kleinigkeiten&quot;. Um eigenen Grund und Boden zu haben, muss ich selbigen dem Staat, gleich  der Gemeinschaft, mit meinem Geld abkaufen. Zus&#228;tzlich verlangt der Staat noch Quartalsm&#228;&#223;ig eine Extrasteuer von mir(Grundsteuer). Trotzdem nimmt sich jedoch der Staat(die Gemeinschaft) das Recht heraus, zu bestimmen wie oder was ich zu bauen habe, was ich dort besitzen darf und was nicht. Also wo sind hier Privilegien? Ich sehe keine. Und in einem wie Du so sch&#246;n sagtest, &quot;Nachtw&#228;chterstaat&quot; kann ich auch mein Recht pers&#246;nlich verteidigen. Ich habe damit keine Probleme.
Allerdings erscheint es mir so, als w&#252;rdest Du mit Eigentum, und mit den damit zusammenh&#228;ngenden Rechten und Pflichten, Probleme haben. Irgendwie ein etwas verquertes Weltbild.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist schon klar was von Dir gemeint ist. Du &#252;bersiehst jedoch viele &#8220;Kleinigkeiten&#8221;. Um eigenen Grund und Boden zu haben, muss ich selbigen dem Staat, gleich  der Gemeinschaft, mit meinem Geld abkaufen. Zus&#228;tzlich verlangt der Staat noch Quartalsm&#228;&#223;ig eine Extrasteuer von mir(Grundsteuer). Trotzdem nimmt sich jedoch der Staat(die Gemeinschaft) das Recht heraus, zu bestimmen wie oder was ich zu bauen habe, was ich dort besitzen darf und was nicht. Also wo sind hier Privilegien? Ich sehe keine. Und in einem wie Du so sch&#246;n sagtest, &#8220;Nachtw&#228;chterstaat&#8221; kann ich auch mein Recht pers&#246;nlich verteidigen. Ich habe damit keine Probleme.<br />
Allerdings erscheint es mir so, als w&#252;rdest Du mit Eigentum, und mit den damit zusammenh&#228;ngenden Rechten und Pflichten, Probleme haben. Irgendwie ein etwas verquertes Weltbild.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alrik</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/comment-page-1/#comment-2505</link>
		<dc:creator>Alrik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 16:17:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/#comment-2505</guid>
		<description>Dabei ist der Feudalismus doch so was sch&#246;nes.
Keiner wird ausgegrenzt, selbst der &#228;rmste Bauer (im Neofeudalismus wohl der Hauptsch&#252;ler aus den bildungsfernen Schichten) hat seinen adligen Schutzherrn der f&#252;r ihn sorgt und ihn mit Arbeit und Einkommen versorgt.

Allerdings wird im Neofeudalismus wohl eher der nette B&#252;rokrat vom Arbeitsamt den Schutzherrn spielen, und nicht Paris Hilton.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dabei ist der Feudalismus doch so was sch&#246;nes.<br />
Keiner wird ausgegrenzt, selbst der &#228;rmste Bauer (im Neofeudalismus wohl der Hauptsch&#252;ler aus den bildungsfernen Schichten) hat seinen adligen Schutzherrn der f&#252;r ihn sorgt und ihn mit Arbeit und Einkommen versorgt.</p>
<p>Allerdings wird im Neofeudalismus wohl eher der nette B&#252;rokrat vom Arbeitsamt den Schutzherrn spielen, und nicht Paris Hilton.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jopa</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/comment-page-1/#comment-2499</link>
		<dc:creator>jopa</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 09:58:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/#comment-2499</guid>
		<description>Guten Morgen,

bei den Problemen in der gesetzlichen Sozialversicherung stimme ich Dir zu, wie wahrscheinlich weite Teile der hiesigen Besucher. Da&#223; viel von dem, was uns da als &quot;solidarisch&quot; verkauft wird, in der Praxis das genaue Gegenteil ist und weithin faktisch eine Auspl&#252;nderung der Mittelschichten darstellt - d&#039;accord. Da stehst Du &#252;brigend den hiesigen &quot;Neoliberalen&quot; ziemlich nahe...

&#220;brigens, zum TAZ-Redateurinnen-Beispiel: Bis Mitte der 70er Jahre waren auch private Schuldzinsen (etwa beim Hauskauf) u.U. steuerlich absetzbar, beseitigt hat diese nette Regelung (&#252;ber deren Systemkonformit&#228;t man sicherlich streiten kann) die damalige sozialliberale Koalition. Eine solche Reglung w&#252;rde dem heutigen Single tats&#228;chlich helfen.

Ich werde aber den Eindruck nicht los, da&#223; man die von Dir beschriebenen Probleme vor allem durch eine Reform der Sozialversicherung l&#246;st, denn dort liegen sie meist begr&#252;ndet. Auch wenn man als Steuer- und Beitragszahler nicht immer den Eindruck hat, gilt, da&#223; die Haushalte der &#246;ffentlichen Hand und der Sozialversicherung recht sauber voneinander getrennt sind. Es gibt zwar einige &quot;Verschiebebahnh&#246;fe&quot;, aber im Gro&#223;en und Ganzen ist es nicht dasselbe!

Deine Bemerkungen zur Erblasser-Generation sind zwar ganz am&#252;sant, verdecken aber, da&#223; es &quot;die&quot; Generation gar nicht gibt, die hier Schulden hinterlassen hat. Die Schulden, die BRD nebst Gliedern heute hat, sind nicht das Ergebnis einer einzigen Generation, sondern das Ergebnis des Regierungshandelns &#252;ber 50 Jahre hinweg, durch unterschiedliche Regierungen, die stets jeweils nur unterschiedliche Teile der Bev&#246;lkerung repr&#228;sentierten. Ein Gro&#223;teil der &#246;ffentlichen Schulden ist bekannterma&#223;en gar nicht mal so alt, sondern erst in Folge der Wederverinigung entstanden!

Mein Problem mit der &quot;Dynastiebildung&quot; ist, da&#223; ich diese Dynastien nicht sehe, und schon gar nicht, was unsere heutige &#246;ffentliche Verschuldung mit ihnen zu tun hat. Ein Gro&#223;teil dieser Verschuldung (inkl. der impliziten) resultiert vor allem daraus, da&#223; in diesem Land Politiker &#252;ber Sozialpolitik gew&#228;hlt werden, was permanent dazu f&#252;hrt, da&#223; undifferenziert Schulden gemacht werden, damit die W&#228;hler mehr aus dem Staat herausbekommen, als sie hineingesteckt haben (sonst w&#252;rde sich das Ganze ja nicht lohnen). Profiteure diese Systems sind aber alle m&#246;glichen Leute, die sich gut darin eingerichtet haben, nicht nur Erblasser und Erben. Wenn man jetzt vor allem Erben f&#252;r diese Vers&#228;umnisse geradestehen liesse (ich gehe ohnehin davon aus, da&#223; das nicht funktioniert, siehe oben), dann w&#252;rde das in meinen Augen erhebliche Ungerechtigkeiten provozieren, da Nutznie&#223;er der staatlichen Verschuldung und Finanziers v&#246;llig auseinanderfielen, d.h. die Erben w&#252;rden f&#252;r etwas bezahlen, was sie in diesem Ma&#223;e gar nicht zu vertreten h&#228;tten. Das mag zwar vom Standpunkt der intergenerativen Verteilung passen, missachtet aber v&#246;llig die intragenerative Verteilgung!

Wie gesagt, ich sehe die von Dir beschrieben Probleme sehr wohl, kann mich aber mit Deiner L&#246;sung nicht anfreunden. Insgesamt w&#252;rde ich eher &#196;nderungen im Bereich der Sozialversicherung in Betracht ziehen, vielleicht kombiniert mit einer Obergrenze im Bereich der direkten Besteuerung und einem st&#228;rkeren nicht nur formalen Gleichbehandlungsgebot im Steuerrecht. Das schlie&#223;t auch &#196;nderungen bei der ErbSt nicht aus, diese alleine werden aber das Problem nicht l&#246;sen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen,</p>
<p>bei den Problemen in der gesetzlichen Sozialversicherung stimme ich Dir zu, wie wahrscheinlich weite Teile der hiesigen Besucher. Da&#223; viel von dem, was uns da als &#8220;solidarisch&#8221; verkauft wird, in der Praxis das genaue Gegenteil ist und weithin faktisch eine Auspl&#252;nderung der Mittelschichten darstellt &#8211; d&#8217;accord. Da stehst Du &#252;brigend den hiesigen &#8220;Neoliberalen&#8221; ziemlich nahe&#8230;</p>
<p>&#220;brigens, zum TAZ-Redateurinnen-Beispiel: Bis Mitte der 70er Jahre waren auch private Schuldzinsen (etwa beim Hauskauf) u.U. steuerlich absetzbar, beseitigt hat diese nette Regelung (&#252;ber deren Systemkonformit&#228;t man sicherlich streiten kann) die damalige sozialliberale Koalition. Eine solche Reglung w&#252;rde dem heutigen Single tats&#228;chlich helfen.</p>
<p>Ich werde aber den Eindruck nicht los, da&#223; man die von Dir beschriebenen Probleme vor allem durch eine Reform der Sozialversicherung l&#246;st, denn dort liegen sie meist begr&#252;ndet. Auch wenn man als Steuer- und Beitragszahler nicht immer den Eindruck hat, gilt, da&#223; die Haushalte der &#246;ffentlichen Hand und der Sozialversicherung recht sauber voneinander getrennt sind. Es gibt zwar einige &#8220;Verschiebebahnh&#246;fe&#8221;, aber im Gro&#223;en und Ganzen ist es nicht dasselbe!</p>
<p>Deine Bemerkungen zur Erblasser-Generation sind zwar ganz am&#252;sant, verdecken aber, da&#223; es &#8220;die&#8221; Generation gar nicht gibt, die hier Schulden hinterlassen hat. Die Schulden, die BRD nebst Gliedern heute hat, sind nicht das Ergebnis einer einzigen Generation, sondern das Ergebnis des Regierungshandelns &#252;ber 50 Jahre hinweg, durch unterschiedliche Regierungen, die stets jeweils nur unterschiedliche Teile der Bev&#246;lkerung repr&#228;sentierten. Ein Gro&#223;teil der &#246;ffentlichen Schulden ist bekannterma&#223;en gar nicht mal so alt, sondern erst in Folge der Wederverinigung entstanden!</p>
<p>Mein Problem mit der &#8220;Dynastiebildung&#8221; ist, da&#223; ich diese Dynastien nicht sehe, und schon gar nicht, was unsere heutige &#246;ffentliche Verschuldung mit ihnen zu tun hat. Ein Gro&#223;teil dieser Verschuldung (inkl. der impliziten) resultiert vor allem daraus, da&#223; in diesem Land Politiker &#252;ber Sozialpolitik gew&#228;hlt werden, was permanent dazu f&#252;hrt, da&#223; undifferenziert Schulden gemacht werden, damit die W&#228;hler mehr aus dem Staat herausbekommen, als sie hineingesteckt haben (sonst w&#252;rde sich das Ganze ja nicht lohnen). Profiteure diese Systems sind aber alle m&#246;glichen Leute, die sich gut darin eingerichtet haben, nicht nur Erblasser und Erben. Wenn man jetzt vor allem Erben f&#252;r diese Vers&#228;umnisse geradestehen liesse (ich gehe ohnehin davon aus, da&#223; das nicht funktioniert, siehe oben), dann w&#252;rde das in meinen Augen erhebliche Ungerechtigkeiten provozieren, da Nutznie&#223;er der staatlichen Verschuldung und Finanziers v&#246;llig auseinanderfielen, d.h. die Erben w&#252;rden f&#252;r etwas bezahlen, was sie in diesem Ma&#223;e gar nicht zu vertreten h&#228;tten. Das mag zwar vom Standpunkt der intergenerativen Verteilung passen, missachtet aber v&#246;llig die intragenerative Verteilgung!</p>
<p>Wie gesagt, ich sehe die von Dir beschrieben Probleme sehr wohl, kann mich aber mit Deiner L&#246;sung nicht anfreunden. Insgesamt w&#252;rde ich eher &#196;nderungen im Bereich der Sozialversicherung in Betracht ziehen, vielleicht kombiniert mit einer Obergrenze im Bereich der direkten Besteuerung und einem st&#228;rkeren nicht nur formalen Gleichbehandlungsgebot im Steuerrecht. Das schlie&#223;t auch &#196;nderungen bei der ErbSt nicht aus, diese alleine werden aber das Problem nicht l&#246;sen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ChristianS</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/comment-page-1/#comment-2486</link>
		<dc:creator>ChristianS</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 22:08:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/#comment-2486</guid>
		<description>Also zun&#228;chst einmal k&#246;nnen wir das gerne so halten, dass aus den Erbschaftssteuern- und abgaben dann auch Rechte erwachsen w&#252;rden. Was diese &quot;Rechte&quot; wert sind, d&#252;rfte klar sein. Faktisch sind unsere Abgabensysteme eben doch eine absolute Auspl&#252;nderung der Arbeitnehmer-Mittelschicht. Hier d&#252;rfen dann Dinge finanziert werden, f&#252;r die es niemals eine Gegenleistung geben wird. Beispielsweise die Tatsache, dass die AOK jeden tuberkulosekranken Penner nehmen muss, die dort faktisch entstehenden Mehrkosten aber ausschlie&#223;lich von den Arbeitnehmern (Marke Facharbeiter) finanziert werden. Und die nette TAZ-Redakteurin, mit 2 Kindern, die nur noch halbtags arbeitet, weil sie das Haus der Eltern steuer- und abgabenfrei geerbt hat zahlt w&#228;hrenddessen 50 Euro Krankenversicherungsbeitrag pro Monat. Sie muss ja keine Miete mehr bezahlen. Daf&#252;r wird dann dem Single, der noch richtig ranklotzen muss, und der sich gerne eine kleine Wohnung kaufen w&#252;rde das Geld mit bis zu 60% abgezogen.

Ich finde es aus humanit&#228;ren Erw&#228;gungen gut, wenn unsere Gesellschaft Gesundheitsf&#252;rsorge f&#252;r jeden bietet, und ich finde es sogar fair, unsere Rentner nicht verkommen zu lassen, obwohl dieses System mich sp&#228;ter mal betr&#252;gen wird, aber dass diese gesellschaftliche Lasten einseitig verteilt sind, und faktische Zusatzsteuern darstellen, ist eine Schweinerei.

Angenommen, es w&#228;re so, dass diese Belastungen eigentlich in etwa gleich w&#228;ren, wo w&#252;rde dann das Problem bestehen, einen einheitlichen Dekadenfreibetrag einzuf&#252;hren, gemessen an dem Fall im Erbschaftssteuerecht, wo Eltern ihren Kindern was vererben oder schenken? 205&#039;000 Euro jede Dekade, steuer- und abgabenfrei f&#252;r jeden. Sollte dann ja kein Problem sein.

Nebenbei, die Gesamtbelastung auf allem vererbten Einkommen liegt bei ca. 5%, bei erarbeitetem sind es ungef&#228;hr 50%. Damit meine ich nicht die Grenzbelastung, um das nochmal deutlich zu sagen.

&gt;
&gt; Zwar spart die erste Generation mehr als bisher,
&gt; bei der &#220;bertragung auf die Kinder jedoch geht
&gt; wieder ein erheblicher Teil verloren, so da&#223; sich
&gt; die zweite Generation wahrscheinlich kaum
&gt; besser stellt.

Hier ist ein Punkt, wo ich dir ganz deutlich widersprechen muss. Ich w&#228;re bereit, dieses Ergebnis voll und ganz zu akzeptieren, und ich kann dir auch genau sagen, warum. Weil die Erblassergeneration die Schulden angeh&#228;uft hat. Die Leute im Alter 60+ haben seit mindestens 40 Jahren ihre Vertreter gew&#228;hlt, die diese Schulden gemacht haben. Daf&#252;r m&#252;ssten sie strenggenommen gerade stehen. Eigentlich m&#252;sste man diese Generation klipp und klar auffordern, diese Schulden zu begleichen. Tut man aber nicht. Man kippt es auf die heute jungen Generationen. Die aus der verantwortungslosen Schuldenpolitik gewonnenen Ertr&#228;ge allerdings werden gr&#246;&#223;tenteils ohne Steuern und Abgaben an vereinzelte Kinder weitergereicht.

Das was du als schlimm beschreibst w&#228;re mein Idealszenario. Ich w&#252;rde mir au&#223;erordentlich w&#252;nschen, dass man der Generation 60+ eine Bilanz aufmacht, mit den sichtbaren und den unsichtbaren Schulden, die sie angeh&#228;uft haben (Pyramidensystem Rente!), und sie diese begleichen l&#228;sst. Wenn daf&#252;r dann unsere Staatsschulden getilgt werden, und in meiner Generation jeder zu ungef&#228;hr gleichen finanziellen Konditionen sich seinen Wohlstand erarbeiten muss, in einem dann unverschuldetem Staat, dann f&#228;nde ich das sogar au&#223;erordentlich erstrebenswert.

Was es die politische Umsetzbarkeit des ganzen betrifft, stimme ich dir voll und ganz zu. Das ist einer der Gr&#252;nde, warum in meinen Augen Leute wie ich sonnenklar zu den ganz gro&#223;en Verlierern geh&#246;ren, w&#228;hrend halt die Leute mit Chance auf Dynastienbildung die Champagnerkorken im Sekundenrhythmus knallen lassen k&#246;nnten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also zun&#228;chst einmal k&#246;nnen wir das gerne so halten, dass aus den Erbschaftssteuern- und abgaben dann auch Rechte erwachsen w&#252;rden. Was diese &#8220;Rechte&#8221; wert sind, d&#252;rfte klar sein. Faktisch sind unsere Abgabensysteme eben doch eine absolute Auspl&#252;nderung der Arbeitnehmer-Mittelschicht. Hier d&#252;rfen dann Dinge finanziert werden, f&#252;r die es niemals eine Gegenleistung geben wird. Beispielsweise die Tatsache, dass die AOK jeden tuberkulosekranken Penner nehmen muss, die dort faktisch entstehenden Mehrkosten aber ausschlie&#223;lich von den Arbeitnehmern (Marke Facharbeiter) finanziert werden. Und die nette TAZ-Redakteurin, mit 2 Kindern, die nur noch halbtags arbeitet, weil sie das Haus der Eltern steuer- und abgabenfrei geerbt hat zahlt w&#228;hrenddessen 50 Euro Krankenversicherungsbeitrag pro Monat. Sie muss ja keine Miete mehr bezahlen. Daf&#252;r wird dann dem Single, der noch richtig ranklotzen muss, und der sich gerne eine kleine Wohnung kaufen w&#252;rde das Geld mit bis zu 60% abgezogen.</p>
<p>Ich finde es aus humanit&#228;ren Erw&#228;gungen gut, wenn unsere Gesellschaft Gesundheitsf&#252;rsorge f&#252;r jeden bietet, und ich finde es sogar fair, unsere Rentner nicht verkommen zu lassen, obwohl dieses System mich sp&#228;ter mal betr&#252;gen wird, aber dass diese gesellschaftliche Lasten einseitig verteilt sind, und faktische Zusatzsteuern darstellen, ist eine Schweinerei.</p>
<p>Angenommen, es w&#228;re so, dass diese Belastungen eigentlich in etwa gleich w&#228;ren, wo w&#252;rde dann das Problem bestehen, einen einheitlichen Dekadenfreibetrag einzuf&#252;hren, gemessen an dem Fall im Erbschaftssteuerecht, wo Eltern ihren Kindern was vererben oder schenken? 205&#8242;000 Euro jede Dekade, steuer- und abgabenfrei f&#252;r jeden. Sollte dann ja kein Problem sein.</p>
<p>Nebenbei, die Gesamtbelastung auf allem vererbten Einkommen liegt bei ca. 5%, bei erarbeitetem sind es ungef&#228;hr 50%. Damit meine ich nicht die Grenzbelastung, um das nochmal deutlich zu sagen.</p>
<p>&gt;<br />
&gt; Zwar spart die erste Generation mehr als bisher,<br />
&gt; bei der &#220;bertragung auf die Kinder jedoch geht<br />
&gt; wieder ein erheblicher Teil verloren, so da&#223; sich<br />
&gt; die zweite Generation wahrscheinlich kaum<br />
&gt; besser stellt.</p>
<p>Hier ist ein Punkt, wo ich dir ganz deutlich widersprechen muss. Ich w&#228;re bereit, dieses Ergebnis voll und ganz zu akzeptieren, und ich kann dir auch genau sagen, warum. Weil die Erblassergeneration die Schulden angeh&#228;uft hat. Die Leute im Alter 60+ haben seit mindestens 40 Jahren ihre Vertreter gew&#228;hlt, die diese Schulden gemacht haben. Daf&#252;r m&#252;ssten sie strenggenommen gerade stehen. Eigentlich m&#252;sste man diese Generation klipp und klar auffordern, diese Schulden zu begleichen. Tut man aber nicht. Man kippt es auf die heute jungen Generationen. Die aus der verantwortungslosen Schuldenpolitik gewonnenen Ertr&#228;ge allerdings werden gr&#246;&#223;tenteils ohne Steuern und Abgaben an vereinzelte Kinder weitergereicht.</p>
<p>Das was du als schlimm beschreibst w&#228;re mein Idealszenario. Ich w&#252;rde mir au&#223;erordentlich w&#252;nschen, dass man der Generation 60+ eine Bilanz aufmacht, mit den sichtbaren und den unsichtbaren Schulden, die sie angeh&#228;uft haben (Pyramidensystem Rente!), und sie diese begleichen l&#228;sst. Wenn daf&#252;r dann unsere Staatsschulden getilgt werden, und in meiner Generation jeder zu ungef&#228;hr gleichen finanziellen Konditionen sich seinen Wohlstand erarbeiten muss, in einem dann unverschuldetem Staat, dann f&#228;nde ich das sogar au&#223;erordentlich erstrebenswert.</p>
<p>Was es die politische Umsetzbarkeit des ganzen betrifft, stimme ich dir voll und ganz zu. Das ist einer der Gr&#252;nde, warum in meinen Augen Leute wie ich sonnenklar zu den ganz gro&#223;en Verlierern geh&#246;ren, w&#228;hrend halt die Leute mit Chance auf Dynastienbildung die Champagnerkorken im Sekundenrhythmus knallen lassen k&#246;nnten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/comment-page-1/#comment-2485</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 21:43:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/#comment-2485</guid>
		<description>Geht das jetzt so weiter? Christians pickt sucht st&#228;ndig neue Themen raus, legt sich dazu eine Position f&#252;r diese omin&#246;sen &quot;ihr&quot; zurecht und kritisiert diese dann heftig?

Das ist ja die reinste Theatervorf&#252;hrung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geht das jetzt so weiter? Christians pickt sucht st&#228;ndig neue Themen raus, legt sich dazu eine Position f&#252;r diese omin&#246;sen &#8220;ihr&#8221; zurecht und kritisiert diese dann heftig?</p>
<p>Das ist ja die reinste Theatervorf&#252;hrung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ChristianS</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/comment-page-1/#comment-2484</link>
		<dc:creator>ChristianS</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 21:35:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/#comment-2484</guid>
		<description>&#196;u&#223;erst souver&#228;ne Reaktion, gratuliere. Du solltest hin und wieder vielleicht mal deinen Blutdruck messen lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#196;u&#223;erst souver&#228;ne Reaktion, gratuliere. Du solltest hin und wieder vielleicht mal deinen Blutdruck messen lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ChristianS</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/comment-page-1/#comment-2483</link>
		<dc:creator>ChristianS</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 21:32:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/#comment-2483</guid>
		<description>&gt; Da f&#252;r Sie ja ausschlie&#223;lich bezifferbare
&gt; Geldbetr&#228;ge von Bedeutung sind, gibt
&gt; es nat&#252;rlich keins.

Ich bin &#252;berrascht, wie Sie auf den schmalen Grat kommen. Ich rede genausowenig nur &#252;ber Geldbetr&#228;ge, wie das werte Finanzamt dies t&#228;te.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Da f&#252;r Sie ja ausschlie&#223;lich bezifferbare<br />
&gt; Geldbetr&#228;ge von Bedeutung sind, gibt<br />
&gt; es nat&#252;rlich keins.</p>
<p>Ich bin &#252;berrascht, wie Sie auf den schmalen Grat kommen. Ich rede genausowenig nur &#252;ber Geldbetr&#228;ge, wie das werte Finanzamt dies t&#228;te.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ChristianS</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/comment-page-1/#comment-2482</link>
		<dc:creator>ChristianS</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 21:30:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/#comment-2482</guid>
		<description>Im Gegensatz zu jo@chim gibt es von dem aber nichtmal ein theoretisches Angebot, mich ins Testament aufzunehmen. Da sag ich doch &quot;Lieber den Hecht in der Hand, als den Waldorf auf dem Dach&quot;. Typisch linkspessimistische Defensivstrategie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu <script type="text/javascript"><!--
	sto_dom='chim'
	sto_user='jo'
	document.write('<a   href="mailto:' + sto_user + '@' +sto_dom + '" >jo@chim</a>')
//--></script><noscript><a   href="http://www.somethinkodd.com/emailshroud/emailaddress.php?domainName=chim&amp;userName=jo" >jo@chim</a></noscript> gibt es von dem aber nichtmal ein theoretisches Angebot, mich ins Testament aufzunehmen. Da sag ich doch &#8220;Lieber den Hecht in der Hand, als den Waldorf auf dem Dach&#8221;. Typisch linkspessimistische Defensivstrategie.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ChristianS</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/comment-page-1/#comment-2480</link>
		<dc:creator>ChristianS</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 21:27:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/#comment-2480</guid>
		<description>Naja, das sind aber auch die Staaten mit ihren 77% Erbschaftssteuern bis in die 80er hinein. Die wirklich gro&#223;en &#220;berg&#228;nge kommen in Deutschland gerade erst. Um es mal ganz hart zu sagen: Eigentlich m&#252;sste man die Generationen, die uns diese Staatsschulden hinterlassen haben, daf&#252;r zur Kasse bitten - und das Geld w&#252;rde auch reichen. Tut man aber nicht. Stattdessen werden die Schulden an alle zwangsvererbt, die auch mit deren Hilfe generierten Eink&#252;nfte aber h&#246;chst unterschiedlich. Wie es sich wirklcih entwickelt, wird man erst in ferner Zukunft f&#252;r Deutschland sagen k&#246;nnen, aber ich bef&#252;rchte mit den Au&#223;enkonditionen eine vollkommen andere Entwicklung, als in den Staaten, wo es auch dank langer Zeit hoher Erbschaftssteuern eine hervorragende Stiftungskultur gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, das sind aber auch die Staaten mit ihren 77% Erbschaftssteuern bis in die 80er hinein. Die wirklich gro&#223;en &#220;berg&#228;nge kommen in Deutschland gerade erst. Um es mal ganz hart zu sagen: Eigentlich m&#252;sste man die Generationen, die uns diese Staatsschulden hinterlassen haben, daf&#252;r zur Kasse bitten &#8211; und das Geld w&#252;rde auch reichen. Tut man aber nicht. Stattdessen werden die Schulden an alle zwangsvererbt, die auch mit deren Hilfe generierten Eink&#252;nfte aber h&#246;chst unterschiedlich. Wie es sich wirklcih entwickelt, wird man erst in ferner Zukunft f&#252;r Deutschland sagen k&#246;nnen, aber ich bef&#252;rchte mit den Au&#223;enkonditionen eine vollkommen andere Entwicklung, als in den Staaten, wo es auch dank langer Zeit hoher Erbschaftssteuern eine hervorragende Stiftungskultur gibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ChristianS</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/comment-page-1/#comment-2478</link>
		<dc:creator>ChristianS</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 21:12:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/01/wir-sind-gluecklich/#comment-2478</guid>
		<description>Als generelle Feststellung wohl etwas &#252;bertrieben, was es meine Einsch&#228;tzung der Leute betrifft kommt es eher hin. G&#228;nzlich ahnungslos bin ich in dieser Sache allerdings nicht. Ich rede momentan dar&#252;ber, wie ich die Leute einsch&#228;tze, und das ganz offen, Normalerweise ist man halt h&#246;flich, bildet sich sein Vorurteil (das tut jeder), aber &#228;u&#223;ert es nicht. Ich mache das halt mal anders, betrachte meine &#196;u&#223;erungen zu euren Eigenschaften als ein &quot;So kommt ihr r&#252;ber, wenn ihr redet&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als generelle Feststellung wohl etwas &#252;bertrieben, was es meine Einsch&#228;tzung der Leute betrifft kommt es eher hin. G&#228;nzlich ahnungslos bin ich in dieser Sache allerdings nicht. Ich rede momentan dar&#252;ber, wie ich die Leute einsch&#228;tze, und das ganz offen, Normalerweise ist man halt h&#246;flich, bildet sich sein Vorurteil (das tut jeder), aber &#228;u&#223;ert es nicht. Ich mache das halt mal anders, betrachte meine &#196;u&#223;erungen zu euren Eigenschaften als ein &#8220;So kommt ihr r&#252;ber, wenn ihr redet&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
