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	<title>Kommentare zu: Notizen aus einem kranken Land</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Sat, 31 Jul 2010 17:37:21 +0200</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: Markus Oliver</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/08/notizen-aus-einem-kranken-land/comment-page-1/#comment-2841</link>
		<dc:creator>Markus Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 08:29:08 +0000</pubDate>
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		<description>Gut das Kerner diesen Kommentar nicht gelesen hat :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut das Kerner diesen Kommentar nicht gelesen hat :-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alrik</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/08/notizen-aus-einem-kranken-land/comment-page-1/#comment-2730</link>
		<dc:creator>Alrik</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 19:56:14 +0000</pubDate>
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		<description>Wie mir ein Lokf&#252;hrer aus meinen Bekanntenkreis erz&#228;hlt hat geht  es ihm vor allem um die Arbeitszeitregelung (gegen mehr Gehalt h&#228;tte er nat&#252;rlich auch nichts).

Ein Streik im Nahverkehr w&#252;rde nat&#252;rlich weh tun, aber die Pendler kaum zum Umdenken bewegen, die langfristigen Folgen w&#228;ren also weniger schlimm als die Folgen im Fernverkehr.
Wer schon mal l&#228;ngere Strecken mit der Bahn zur&#252;cklegen wollte und sich im Tarifdschungel verirrt hat weis warum die Bahn dort mit der Konkurenz der Billigflieger leben mu&#223;.

Ein Streik im G&#252;terverkehr w&#252;rde massiv Schaden anrichten. Wie steht es da eigentlich mit den vom G&#252;terverkehr abh&#228;ngigen Unternehmen, k&#246;nnen die bei Produktionsstillstand die nicht ben&#246;tigten Arbeiter solange (nat&#252;rlich unbezahlt) nach Hause schicken ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie mir ein Lokf&#252;hrer aus meinen Bekanntenkreis erz&#228;hlt hat geht  es ihm vor allem um die Arbeitszeitregelung (gegen mehr Gehalt h&#228;tte er nat&#252;rlich auch nichts).</p>
<p>Ein Streik im Nahverkehr w&#252;rde nat&#252;rlich weh tun, aber die Pendler kaum zum Umdenken bewegen, die langfristigen Folgen w&#228;ren also weniger schlimm als die Folgen im Fernverkehr.<br />
Wer schon mal l&#228;ngere Strecken mit der Bahn zur&#252;cklegen wollte und sich im Tarifdschungel verirrt hat weis warum die Bahn dort mit der Konkurenz der Billigflieger leben mu&#223;.</p>
<p>Ein Streik im G&#252;terverkehr w&#252;rde massiv Schaden anrichten. Wie steht es da eigentlich mit den vom G&#252;terverkehr abh&#228;ngigen Unternehmen, k&#246;nnen die bei Produktionsstillstand die nicht ben&#246;tigten Arbeiter solange (nat&#252;rlich unbezahlt) nach Hause schicken ?</p>
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	<item>
		<title>Von: Markus Oliver</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/08/notizen-aus-einem-kranken-land/comment-page-1/#comment-2719</link>
		<dc:creator>Markus Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 18:03:07 +0000</pubDate>
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		<description>Eben. Dazu kommt noch, das die Arbeitsgerichtsbarkeit nun ja auch nicht ganz unerheblich von Mitgliedern der gro&#223;en Gewerkschaften durchsetzt ist. Bei den Arbeitsgerichten ist man entweder auf der einen oder auf der anderen Seite. Die GDL ist auf keiner Seite ;-)
Deshalb bekommen die auch kein Recht vor den Arbeitsgerichten. Ein Ende wird das erst haben, wenn das BVerfG ein Machtwort gesprochen hat. 
Man wird auch sicherlich auch noch mal &#252;ber die Besetzung der Arbeitsgerichte nachdenken m&#252;ssen, insbesondere in Hinblick auf der Garantie eines fairen Verfahrens.

Besonders absurd finde ich, dass sich eine Gewerkschaft anma&#223;t f&#252;r die Lokf&#252;hrer einen Tarifvertrag abzuschlie&#223;en, in der kaum Lokf&#252;hrer vertreten sind. Und dann auch noch wegen der Verletzung des Grundsatzes der Tarifeinheit zu klagen (bzw. den Rechtsweg zu beschreiten), das ist schon dreist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eben. Dazu kommt noch, das die Arbeitsgerichtsbarkeit nun ja auch nicht ganz unerheblich von Mitgliedern der gro&#223;en Gewerkschaften durchsetzt ist. Bei den Arbeitsgerichten ist man entweder auf der einen oder auf der anderen Seite. Die GDL ist auf keiner Seite ;-)<br />
Deshalb bekommen die auch kein Recht vor den Arbeitsgerichten. Ein Ende wird das erst haben, wenn das BVerfG ein Machtwort gesprochen hat.<br />
Man wird auch sicherlich auch noch mal &#252;ber die Besetzung der Arbeitsgerichte nachdenken m&#252;ssen, insbesondere in Hinblick auf der Garantie eines fairen Verfahrens.</p>
<p>Besonders absurd finde ich, dass sich eine Gewerkschaft anma&#223;t f&#252;r die Lokf&#252;hrer einen Tarifvertrag abzuschlie&#223;en, in der kaum Lokf&#252;hrer vertreten sind. Und dann auch noch wegen der Verletzung des Grundsatzes der Tarifeinheit zu klagen (bzw. den Rechtsweg zu beschreiten), das ist schon dreist.</p>
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	<item>
		<title>Von: jo@chim</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/08/notizen-aus-einem-kranken-land/comment-page-1/#comment-2717</link>
		<dc:creator>jo@chim</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 17:48:07 +0000</pubDate>
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		<description>Das Streikverbot ist ein Bruch der Tarifautonomie im Namen ihrer angeblichen Bewahrung: &quot;Grundsatz der Tarifeinheit&quot; meint doch wohl die die juristische Absicherung des Monopolanspruches der DGB-Gewerkschaftsb&#252;rokratie. 
Den von der GDL eingeforderten Pluralismus w&#252;rde ich eher positiv sehen - auch in Hinsicht auf eine weitere Flexibilisierung des ehemals starren Fl&#228;chentarifs.
btw: wenn ich mir die Geh&#228;lter der Lokf&#252;hrer so ansehe, ermangelt es mir auch &lt;i&gt;nicht v&#246;llig&lt;/i&gt; an Verst&#228;ndnis daf&#252;r, dass sie versuchen, ihre Arbeits-Marktmacht zur Geltung bringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Streikverbot ist ein Bruch der Tarifautonomie im Namen ihrer angeblichen Bewahrung: &#8220;Grundsatz der Tarifeinheit&#8221; meint doch wohl die die juristische Absicherung des Monopolanspruches der DGB-Gewerkschaftsb&#252;rokratie.<br />
Den von der GDL eingeforderten Pluralismus w&#252;rde ich eher positiv sehen &#8211; auch in Hinsicht auf eine weitere Flexibilisierung des ehemals starren Fl&#228;chentarifs.<br />
btw: wenn ich mir die Geh&#228;lter der Lokf&#252;hrer so ansehe, ermangelt es mir auch <i>nicht v&#246;llig</i> an Verst&#228;ndnis daf&#252;r, dass sie versuchen, ihre Arbeits-Marktmacht zur Geltung bringen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/08/notizen-aus-einem-kranken-land/comment-page-1/#comment-2704</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 16:48:25 +0000</pubDate>
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		<description>Warum nennen Sie die GDL eine &#039;Luxusgewerkschaft&#039;, wenn Sie doch andererseits Marktl&#246;hne f&#252;r die Lokf&#252;hrer f&#252;r angebracht halten? Was diese bisher erhalten, d&#252;rfte an Marktl&#246;hne f&#252;r ihren ziemlich verantwortungsvollen Job nicht heranreichen. Nat&#252;rlich ist die Monopolistenkonstellation faul.

Die Verh&#228;ltnism&#228;ssigkeit der Streikmassnahmen entspricht dem Mass an Solidarit&#228;t, das ich gerade noch aufzubringen bereit bin, zumal die Streikpraxis mit ihrer exakten Terminierung geradezu einen Zivilisationsprozess durchlaufen hat. 

(Frage dazu: Lassen sich Forderungen &#252;berhaupt durchsetzen, ohne ein echtes Chaos anzurichten?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum nennen Sie die GDL eine &#8216;Luxusgewerkschaft&#8217;, wenn Sie doch andererseits Marktl&#246;hne f&#252;r die Lokf&#252;hrer f&#252;r angebracht halten? Was diese bisher erhalten, d&#252;rfte an Marktl&#246;hne f&#252;r ihren ziemlich verantwortungsvollen Job nicht heranreichen. Nat&#252;rlich ist die Monopolistenkonstellation faul.</p>
<p>Die Verh&#228;ltnism&#228;ssigkeit der Streikmassnahmen entspricht dem Mass an Solidarit&#228;t, das ich gerade noch aufzubringen bereit bin, zumal die Streikpraxis mit ihrer exakten Terminierung geradezu einen Zivilisationsprozess durchlaufen hat. </p>
<p>(Frage dazu: Lassen sich Forderungen &#252;berhaupt durchsetzen, ohne ein echtes Chaos anzurichten?)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Oliver</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/08/notizen-aus-einem-kranken-land/comment-page-1/#comment-2699</link>
		<dc:creator>Markus Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 16:00:13 +0000</pubDate>
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		<description>Wir fahren auch auf der Autobahn. Ein Skandal, nicht wahr?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir fahren auch auf der Autobahn. Ein Skandal, nicht wahr?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Oliver</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/08/notizen-aus-einem-kranken-land/comment-page-1/#comment-2698</link>
		<dc:creator>Markus Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 15:57:19 +0000</pubDate>
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		<description>Nun mal langsam. Das ist ein allt&#228;glicher Vorgang und hat nun wirklich nichts mit Rechtsstaatswidrigkeit zu tun. Im Dritten Reich war das &#252;brigens gerade nicht so. 
Vielleicht solltest Du Dich einfach mal ein wenig damit besch&#228;ftigen (ich meine lesen!), bevor Du diese Keule ziehst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun mal langsam. Das ist ein allt&#228;glicher Vorgang und hat nun wirklich nichts mit Rechtsstaatswidrigkeit zu tun. Im Dritten Reich war das &#252;brigens gerade nicht so.<br />
Vielleicht solltest Du Dich einfach mal ein wenig damit besch&#228;ftigen (ich meine lesen!), bevor Du diese Keule ziehst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: LeftLibertarian</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/08/notizen-aus-einem-kranken-land/comment-page-1/#comment-2697</link>
		<dc:creator>LeftLibertarian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 15:31:31 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;brigens: dass bei Personenbef&#246;rderung  der Passagier das Bef&#246;rderungsrisiko tr&#228;gt und bei Versp&#228;tungen die Bahn keine harten Vertragsstrafen zu f&#252;rchten braucht, verdanken wir Hitler. Der wollte n&#228;mlich, da&#223; die Reichsbahn sich nicht dumm und d&#228;mlich zahlen muss, wenn die Z&#252;ge stehen bleiben m&#252;ssen oder gar nicht erst fahren, weil er stattdessen lieber kriegswichtigen Nachschub zur Front schickte. Dieses &quot;Vorfahrt f&#252;rs Staatsinteresse&quot; des Nazi-Staates ist ein &#252;berkommenes in unsere Zeit hin&#252;bergerettetes Privileg, das Mehdorn nicht gerne aufgibt. Korporatismus ist eben Faschismus - und die Bahn profitiert davon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;brigens: dass bei Personenbef&#246;rderung  der Passagier das Bef&#246;rderungsrisiko tr&#228;gt und bei Versp&#228;tungen die Bahn keine harten Vertragsstrafen zu f&#252;rchten braucht, verdanken wir Hitler. Der wollte n&#228;mlich, da&#223; die Reichsbahn sich nicht dumm und d&#228;mlich zahlen muss, wenn die Z&#252;ge stehen bleiben m&#252;ssen oder gar nicht erst fahren, weil er stattdessen lieber kriegswichtigen Nachschub zur Front schickte. Dieses &#8220;Vorfahrt f&#252;rs Staatsinteresse&#8221; des Nazi-Staates ist ein &#252;berkommenes in unsere Zeit hin&#252;bergerettetes Privileg, das Mehdorn nicht gerne aufgibt. Korporatismus ist eben Faschismus &#8211; und die Bahn profitiert davon.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: LeftLibertarian</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/08/notizen-aus-einem-kranken-land/comment-page-1/#comment-2696</link>
		<dc:creator>LeftLibertarian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 15:26:39 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Urteile der Zivilgerichte d&#252;rfen sogar GEGEN geltende Gesetze erfolgen. N&quot;

Wie im Dritten Reich!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Urteile der Zivilgerichte d&#252;rfen sogar GEGEN geltende Gesetze erfolgen. N&#8221;</p>
<p>Wie im Dritten Reich!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Oliver</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/08/notizen-aus-einem-kranken-land/comment-page-1/#comment-2691</link>
		<dc:creator>Markus Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 14:50:24 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn Du einsteigen m&#246;chtest:
http://de.wikipedia.org/wiki/Richterrecht

Im unteren Abschnitt steht der Hinweis zum BGH und der &quot;contra legem&quot; M&#246;glichkeit. Nein, ich habe die Wikipedia nicht eben gerade editiert ;-)

F&#252;r den Laien ist das nicht ganz leicht nachzuvollziehen. Als Erkl&#228;rung so viel: 
Die Zivilrechtsordnung ist im Grunde st&#228;ndig &#252;berfordert. Man kann unm&#246;glich alle rechtsgesch&#228;ftlichen Vorg&#228;nge erfassen und vorher (also vor dem Rechtsgesch&#228;ft) normieren. 
Der Versuch ging in der Geschichte schon oft schief. Gerne zitiert wird das ALR:
http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Landrecht

Ein ph&#228;nomenaler Fehlschlag in der Geschichte des Rechts. Das ALR ist auch eines der Gesetze, bei dessen Kommentierungen Professoren rekordverd&#228;chtig oft blind zitiert haben. Ich habe jedenfalls schon einige dabei ertappt.

Mit viel selbst gemachter Quellenarbeit ist das Buch von Meder geschrieben:
http://www.amazon.de/Rechtsgeschichte-Eine-Einf&#252;hrung-Stephan-Meder/dp/3825222993

Fachlich ist das sicherlich ganz weit oben anzusehen. Allerdings ist das f&#252;r einen Laien fast schon unverdaubare Kost. 

Ich w&#252;rde daher lieber den Wesel empfehlen:
http://www.amazon.de/Geschichte-Rechts-Von-Fr&#252;hformen-Gegenwart/dp/3406547168/ref=sr_1_2/302-0220231-8846424?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1191854645&amp;sr=1-2

Auch nicht ganz einfach zu verstehen, aber sehr viel angenehmer geschrieben. Dieses Buch kann man als Laie verstehen, wenn man sich denn M&#252;he gibt und keine anderen Hobbies hat. 
Wesel ist zwar Sozialdemokrat, er ist aber auch ein genialer Jurist. Wahnsinnig scharfsinnig und er kann etwas, was nicht viele Juristen k&#246;nnen: Sich verst&#228;ndlich ausdr&#252;cken.

Wenn Dir das alles zu anstrengend ist, kann ich Dir aber auch einen verst&#228;ndlichen Absatz einer Arbeit zur Einf&#252;hrung des BGB schicken. Mit Tabellen, Beweggr&#252;nden, etc.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Du einsteigen m&#246;chtest:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richterrecht" rel="nofollow"></a><a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Richterrecht'>http://de.wikipedia.org/wiki/Richterrecht</a></p>
<p>Im unteren Abschnitt steht der Hinweis zum BGH und der &#8220;contra legem&#8221; M&#246;glichkeit. Nein, ich habe die Wikipedia nicht eben gerade editiert ;-)</p>
<p>F&#252;r den Laien ist das nicht ganz leicht nachzuvollziehen. Als Erkl&#228;rung so viel:<br />
Die Zivilrechtsordnung ist im Grunde st&#228;ndig &#252;berfordert. Man kann unm&#246;glich alle rechtsgesch&#228;ftlichen Vorg&#228;nge erfassen und vorher (also vor dem Rechtsgesch&#228;ft) normieren.<br />
Der Versuch ging in der Geschichte schon oft schief. Gerne zitiert wird das ALR:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Landrecht" rel="nofollow"></a><a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Landrecht'>http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Landrecht</a></p>
<p>Ein ph&#228;nomenaler Fehlschlag in der Geschichte des Rechts. Das ALR ist auch eines der Gesetze, bei dessen Kommentierungen Professoren rekordverd&#228;chtig oft blind zitiert haben. Ich habe jedenfalls schon einige dabei ertappt.</p>
<p>Mit viel selbst gemachter Quellenarbeit ist das Buch von Meder geschrieben:<br />
<a href="http://www.amazon.de/Rechtsgeschichte-Eine-Einf&#252;hrung-Stephan-Meder/dp/3825222993" rel="nofollow"></a><a href='http://www.amazon.de/Rechtsgeschichte-Eine-Einf&#252;hrung-Stephan-Meder/dp/3825222993'>http://www.amazon.de/Rechtsgeschichte-Eine-Einf&#252;hrung-Stephan-Meder/dp/3825222993</a></p>
<p>Fachlich ist das sicherlich ganz weit oben anzusehen. Allerdings ist das f&#252;r einen Laien fast schon unverdaubare Kost. </p>
<p>Ich w&#252;rde daher lieber den Wesel empfehlen:<br />
<a href="http://www.amazon.de/Geschichte-Rechts-Von-Fr&#252;hformen-Gegenwart/dp/3406547168/ref=sr_1_2/302-0220231-8846424?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1191854645&amp;sr=1-2" rel="nofollow"></a><a href='http://www.amazon.de/Geschichte-Rechts-Von-Fr&#252;hformen-Gegenwart/dp/3406547168/ref=sr_1_2/302-0220231-8846424?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1191854645&amp;sr=1-2'>http://www.amazon.de/Geschichte-Rechts-Von-Fr&#252;hformen-Gegenwart/dp/3406547168/ref=sr_1_2/302-0220231-8846424?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1191854645&amp;sr=1-2</a></p>
<p>Auch nicht ganz einfach zu verstehen, aber sehr viel angenehmer geschrieben. Dieses Buch kann man als Laie verstehen, wenn man sich denn M&#252;he gibt und keine anderen Hobbies hat.<br />
Wesel ist zwar Sozialdemokrat, er ist aber auch ein genialer Jurist. Wahnsinnig scharfsinnig und er kann etwas, was nicht viele Juristen k&#246;nnen: Sich verst&#228;ndlich ausdr&#252;cken.</p>
<p>Wenn Dir das alles zu anstrengend ist, kann ich Dir aber auch einen verst&#228;ndlichen Absatz einer Arbeit zur Einf&#252;hrung des BGB schicken. Mit Tabellen, Beweggr&#252;nden, etc.</p>
]]></content:encoded>
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