Physik-Nobelpreis für Joachim Bublath!
jo@chim, 12.10.2007
Breaking News: Joachim Bublath erhält zusammen mit der GEZ für seine Sendung “Knoffhoff” den diesjährigen Physik-Nobelpreis und wurde darüber hinaus für den Oscar nominiert.
Ja klar, das war jetzt eine Ente. Aber das kam mir spontan in den Sinn, als ich heute morgen gelesen habe, dass Al Gore und das IPCC den Friedensnobelpreis erhalten haben. Obwohl, der Vergleich hinkt: Knoffhoff-Sendungen kann man bedenkenlos als Unterrichtsmaterial verwenden…
antibuerokratieteam.net





Für die Analogie IPCC – GEZ bitte ich dann aber doch noch um einer Erläuterung.
Und selten war ich mit diesem Herrn so sehr einer Meinung:
“Awarding it to Al Gore cannot be seen as anything other than a political statement. Awarding it to the IPCC is well-founded,” said Bjorn Lomborg, author of “The Skeptical Environmentalist.
Also mir hat sich die Analog erschlossen. Ich finde sie drängt sich sogar auf.
@ Achim: Ist das ein fieser Trick von Dir, mit den Kommentaren? Diskussionsmanipulation durch technische Beherrschung ;-) ?
Ich bin mir ganz sicher, Analogie geschrieben zu haben.
Und dann manchmal diese verdächtig langen Zeiten bis die Kommentare erscheinen… ;-)
Und ich weiß immernoch nicht, warum es besonders liberal ist, den menschenverursachten Klimawandel zu leugnen….Kann mir das irgendwer erklären?
Und bitte nicht mit bereits widerlegten Argumenten, gefälschten/geschönten Grafiken, Verschwörungstheorien und ähnlichem. Sondern vielleicht abwechslungweise mal mit fundierten, von Fachleuten (sprich: Klimatologen!!!) methodisch einwandfrei empirisch bewiesenen Thesen?
Da wäre ich in der Tat sehr dankbar.
Dann bist Du sicher in der Lage, sie mir zu erläutern.
Ich würde dich aus Platz-und Zeitgründen auf die Veröffentlichungen des IPCC zum Thema verweisen.
ups, der Kommentar von FG stand eben noch unter meinem….wirklich seltsam hier ;-)
“Leugnen”? Ich würde ja eher “bestreiten” meinen.
Nun, ich war vor Jahren mal an einer Magenschleimhautentzündung erkrankt.
Mein Arzt meinte, ich hätte zu viel Stress. Viel zu viel.
Man schickte mich auf Kur. Sechs ganze Wochen.
Was ich erlebte, vergesse ich mein ganzes Leben nicht.
Ein Raum, Ein Psychologe, Ein Patient.
Psychologe: “Was haben Sie für Hobbies?”
Ich: “Ich wandere gerne. Lesen gehört sicherlich auch dazu. Dann wäre da noch das Motorradfahren. Achja: Ich höre auch gerne Musik.”
Der Psychologe Erschrocken: “Aber, dass sind ja Hobbies, die man nur ganz alleine macht!”
Nächste Frage des “Therapeuten”:
Was mögen Sie an Lebensmitteln?
Meine Antwort: Ich ernähre mich eigentlich ganz gesund. Zum Frühstück trinke ich ein Glas Milch und eine halbe Tasse Kaffee.
Der Therapeut: “Milch? Wissen Sie nicht, dass das viel über ihre Beziehung zu Ihrer Mutter aussagt?”
Ich habe nach diesem Gespräch noch 5 Wochen die Luft genossen und die freie Zeit, musste ich doch nicht arbeiten gehen und wurde voll verpflegt. Das Geld kam ja weiter bei mir an.
Als nach meiner Rückkehr die Magenbeschwerden noch immer nicht gelindert waren, ging ich zum mittlerweile fünften Internisten.
Auf meine Schilderung hin lachte er nur, nahm eine Magenspiegelung vor und verschrieb mir danach ein Medikament gegen den Helicobacter Pylori.
Magenbeschwerden habe ich seit diesem Tag nicht mehr gehabt.
Zum Glück konnte ein guter Freund von mir meine Skepsis gegenüber der Psychologie später wieder ein wenig lindern, aber es war ein hartes Stück Überzeugungsarbeit.
Was das mit der Klimakatastrophe zu tun hat?
Wie gesagt, früher ging man davon aus, dass die Magenschleimhautentzündung einen “psychischen” Hintergrund hat.
Später bewies man, dass es nicht so ist.
Bis mir jemand bewiesen hat, dass der Klimawandel menschengemacht ist, werde ich das jedenfalls nicht glauben. Vorschnelle Annahmen – wie im von mir selbst erlebten Fall – können der Gesellschaft sehr sehr teuer zu stehen kommen.
Ich will gar nicht mehr genau wissen, was diese nutzlosen 6 Wochen gekostet haben.
Nein, ich verändere nichts, MO. Die Kommentarfreigabe dauert deshalb manchmal länger, weil mir unsere Eigentümer im Hintergrund (Exxon, Mossad, Golfclub Bischberg) den hauptamtlichen Moderationswarteschlangenbetreuer aus dem Budget gestrichen haben.
Die GEZ ist IMHO ein ebenso unnötiger ressourcenverschlingender bürokratischer Moloch wie das IPCC.
hahaha
3 Mio. Euro Budget im Jahr finde ich bei der Aufgabenstellung nicht so wahnsinnig gigantisch.
Lieber Lemar2, meinst Du nicht, dass das mit dem “menschengemachten Klimawandel” jetzt etwas tricky ist?
Zweiteres (dass sich das Klima verändert) bestreitet niemand, allerdings gibt es sehr wohl – sinnvolle, IMHO – Diskussionen darüber wie sehr es sich verändert und wie katastrophal (oder eben nicht katastrophal) die Auswirkungen dieser Veränderungen sein werden.
Über Ersteres, nämlich dass der Klimawandel vorrangig anthropogene Ursachen haben soll, sind sich nicht einmal die Wissenschaftler im IPCC einig.
Und selbst wenn die globale Erwärmung “menschengemacht” wäre, wäre nicht der Aufbau einer Billiarden teuren internationalen Umweltbürokratie die adäquate Reaktion, sondern Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen.
Die GEZ ist ja auch nur für die Akquise der zu verschleudernden Mittel zuständig, ähnlich wie das IPCC (ja, es ist mir schon klar, dass die Panelistas das Geld noch? nicht selbst eintreiben: Analogien haben auch ihre Grenzen… vielleicht hätte ich besser den Rundfunkrat als Co-Preisträger vorschlagen sollen?)
Der Friedensnobelpreis wurde auch schon an den Terroristen Arafat vergeben, verantwortlich u.a. für den Überfall und die Ermordung israelischer Sportler in München.
Für die nächsten Friedensnobelpreise schlage ich mal Mugabe vor, aber auch die Vergabe posthum an Pol Pot und Saddam.
Selbstverständlich hat diese Vergabe einen politischen Grund. Was denn sonst?
Wenn Gore wirklich “zu groß fürs Weiße Haus” gewesen wäre, dann hätte er diesen Schandpreis abgelehnt.
Aber so bleibt er ein billiger Populist, der Klimaschutz predigt und Energieverschwendung lebt (Kennt Ihr schon das Suchspiel von PI, mit den Häusern von Bush und Gore?).
Er bleibt ein Wahlverlierer, der im Grunde zu nichts mehr zu gebrauchen ist und jetzt noch mal ein wenig medial benutzt werden muss.
@lemar2
“…vielleicht abwechslungweise mal mit fundierten, von Fachleuten (sprich: Klimatologen!!!) methodisch einwandfrei empirisch bewiesenen Thesen?”
Sie verlangen zu viel: Die gibt es nicht, weshalb es auch ein Witz ist, für Haltloses bzw. nicht Erwiesenes einen Nobelpreis zu vergeben.
“Über Ersteres, nämlich dass der Klimawandel vorrangig anthropogene Ursachen haben soll, sind sich nicht einmal die Wissenschaftler im IPCC einig.”
Das ist falsch. In dem am 02.02.07 vorgelegten Bericht des IPCC wird mit einer 90%igen Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen, dass der Mensch für die Klimaerwärmung verantwortlich ist. Dies ist ein Konsens, hintern dem alle IPCC-Mitglieder stehen.
Über die Reaktionen kann man sicherlich diskutieren. Aber immernoch den Fakt an sich anzuzweifeln, halte ich für hochgradig unverantwortlich.
@Medea
Ja, man kann sich halt seine Gesellschaft nicht aussuchen. Aber irgendwie scheint Gore doch da hinein zu gehören, indem er spektakulär genug geblufft hat…
Politische Gründe finden sich allemal. Wie sagte doch der Soziologe Ulrich Beck kürzlich: “Im Klimaschutz besteht die Sinnressource der Politik.”
Inzwischen kann man kaum einem Politiker vorwerfen, dass er sie nicht nutzt.
Eben, deswegen haben ja auch die Klimawandelleugner KEINEN Nobelpreis bekommen.
Sie verlangen, genau das, was die Kritiker dem IPCC immer vorwerfen: eine hundertprozent sichere Wahrheit bzgl. des Klimawandels zu produzieren. Sprich: ein Dogma.
Da aber Wissenschaft so nicht funktioniert, müssen Sie, wenn Sie – aus welchen Gründen auch immer – die Thesen des IPCC (und die sind sich da ihrer Sache zu 90% sicher, was eigentlich schon fast wieder unwahrscheinlich sicher ist) These für These empirisch widerlegen.
Und so lange das nicht passiert, glaube ich dem, was der letzte fundierte Stand der Wissenschaft zu dem Thema ist.
Nein, das ist nicht falsch. Der “Summary” ist ein politisches Statement (das auch von Politikern, nicht Wissenschaftlern abgesegnet und verändert wird). Die Wissenschaft ist sich über den “anthropogenen Effekt” keineswegs einig.
btw: nicht Meinungen können “hochgradig unverantwortlich” sein, sondern nur Handeln. Die Ressourcenverschwendung durch eine gigantische Umweltregulierungsbürokratie halte ich z.B. für hochgradig unverantwortlich.
@Lina
was wir wissen
Bei den fossilen Öl- und Gaslagerstätten sowie bei den primären Rohstofflagern ist, salopp formuliert, die Geschwindigkeit des Verbrauchs drastisch größer als die der Bildung. Die Rohstoffe gehen zwar nicht verloren, aber sie aus dem Kreislaufmaterial wieder zu regenieren, ist bei vielen Rohstoffen nicht ganz einfach.
Natürlich kann man die Bildung von Öl und Gas biotechnisch und auch rein technisch nachahmen, aber bis das alles zufriedenstellend läuft, sinken drei Generationen ins Grab. Bisher ist es nicht gelungen, die hohe Produktivität der Algen zur Gewinnung von Öl zu nutzen. Das ist leider wirklich sehr schwierig.
@Markus Oliver
Und er kauft für seine Energieverschwendung Emissionsrechte, die aber bei seiner eigenen Firma. So schön kann es sein, an dem Klimathema zu verdienen.
Was seinen Film angeht, so hat ja ein Londoner Gericht die Fehler im Film festgeschrieben und er darf nur noch mit Einschränkung in den Schulen gezeigt werden.
@Lina
Was die Gesellschaft der Friedensnobelpreisträger angeht, so zeigt ja die Vergabe gerade das Politische.
Und was Politik und Klimaschutz angeht, so kann man damit den Leuten wieder das Geld aus der Tasche ziehen. Was machen die heute eigentlich mit der Ökosteuer, die vor Jahren eingeführt wurde?
Lieber
ich hatte das ja schon einmal geschrieben. Wenn die Interessierten die Veröffentlichungen der Opponenten mit der gleichen kritischen Wahrnehmung lesen würden wie die die Klimaforscher, würde ihnen auffallen, daß die Hypothesen der Opponenten keineswegs so unangreifbar sind wie ihr vielleicht glaubst.
Wenn ich da nur an Herrn Svensmark denke. Auch die Hypothesen der im link zitierten Veizer und Shaviv sind keineswegs so souverän wie die glaubst.
Ich finde es bemerkenswert, wie vorsichtig Bjørn Lomborg inzwischen formuliert. Er verändert seit einigen Monaten ganz dezent seine Aussagen. Verständlich, er will nicht in ein paar Jahren ein Aussagen erinnert werden, die dann unhaltbar geworden sind.
nur mit zusätzlichen Hinweisen. Das ist etwas anderes als Einschränkungen.
Dann viel Spaß auf Kur. :-D – im übertragenen Sinne, hehe.
ja richtig! Zusätzliche Hinweise. Für mich ist das aber schon eine Art Einschränkung, dass der Film – zum Glück – nicht mehr als “der Weisheit letzter Schluss” gezeigt werden kann.
@lemar2:
Bei der bisher größten Befragung anerkannter deutscher Klimaforscher zum Stand ihrer Wissenschaft (139 Teilnehmer) ergab sich folgendes Bild:
Die Mehrheit der Wissenschaftler ist der Ansicht, die Voraussetzungen für die Berechenbarkeit des Klimas seien gegenwärtig noch nicht gegeben und weniger als die Hälfte (46 Prozent) ist der Überzeugung, dass der Mensch die Hauptursache des Temperaturanstiegs ist.
Soviel zur These Al Gores “Science is settled”
Hier die Quelle: http://www.welt.de/welt_print/article1210902/Die_Klimaforscher_sind_sich_laengst_nicht_sicher.html
Der Film und das Denken der Opponenten ist noch weniger der Weisheit letzter Schluß.
Nehmen wir nur das beliebte Grönland von Erik dem Roten. Die guten Leutchen haben anscheinend noch nie die Reste des Hofes des Recken gesehen. Die Wände der Ställe waren außergewöhnlich dick. Die sind als Kältefallen angelegt. Um die Kälte von den Rindviecher und Schafen abzuhalten.
mit dem Wein verhält es sich ähnlich. In ganz Norddeutschland wurde bis in Anfang des 19. Jahrhundert Wein angebaut. Das weiß eigentlich jeder, der regelmäßig Karten mit dem Maßstäben 1:20000 oder 1:10000 benutzt. Die Schlösser Sansoucci und Rheinsberg sind dir vielleicht ein Begriff. Falls du mal dort sein solltest, frag nach den Weinbergen. Es sind jeweils 2. Falls du das erste Gebäude von K.F.Schinkel siehst, den Pomona-Tempel in Potsdam, er steht oberhalb eines Weinberges. Betrieben bis etwa 1830. Auch während der kleinen Eiszeit.
Natürliche Faktoren sieht eine Minderheit (elf Prozent) als Hauptursache.
aus der gleichen Quelle
Der Peak Oil. Jaja. Ist er jetzt schon da oder nicht? Interessante Diskussion, das. Aber was hat die nun mit dem Aufbau von Emmissionzockerbörsen zu tun?
, glaubst du allen Ernstes, das er nicht kommt.
Emmissionzockerbörsen
muß ich dir erklären, wie Kapitalismus funktioniert. Natürlich sind das Zockerbörsen. Auch die Preise bei den Rohstoffen werden durch die Zocker hochgetrieben. Doch nicht etwa durch die Menschen, die die Rohstoffe tatsächlich verarbeiten.
Wohin die Ökosteuer geht? Das weiss ich leider auch nicht, Medea.
Ich weiss nur vom Ex-Innenminister Schily, der das kürzlich zum Besten gegeben hat, dass ich die innere Sicherheit finanziere, wenn ich rauche…
Deshalb gebe ich es sicherheitshalber auch nicht auf.
btw.:Ich weiss übrigens auch nicht, warum Literatur nur auszeichnungswürdig ist, wenn sie politisch (gemeint) ist. In Oslo scheinen die Kriterien abhanden gekommen zu sein.
Aber selbst wenn die Theorie vom menschengemachten Klimawandel stimmen sollte: Wir könnten nichts ändern, weil der größte Teil der Menschheit lieber endlich auch ein Auto fahren will, statt Fahrrad. Inder, Chinesen, Afrikaner, alle haben einen Traum: Endlich ein eigenes Haus, ein eigenes Auto und westlicher Konsum.
Daran wird keine Propaganda etwas ändern können.
Zum Energieverbrauch gibt es doch keine ernstzunehmende Alternative. Auch Joschka Fischer ist nicht über den Atlantik geschwommen.
(Sorry, in Stockholm natürlich, und nicht in Oslo – aber weiter nördlich hätte man vielleicht den kühleren Kopf für die Bewertung gehabt…))
@Libero
Und die Meinung der restlichen 43 Prozent liegt irgendwo dazwischen.
Zitat:
“Überblickt man alle Befunde, kommt man angesichts der Widersprüche zwischen den Klimaforschern und den weit verbreiteten Unsicherheiten über ihre Grundlage zu der Schlussfolgerung: Eine wissenschaftlich zweifelsfrei fundierte Klimapolitik gibt es nicht.”
Aber für die Propagierung dieser zweifelhaften Politik gibt es schon mal einen Nobelpreis. Was für ein Humbug.
Doch ich glaube schon, dass er kommt. Vielleicht haben wir ihn ja schon überschritten. Der Abschied von der Ölwirtschaft wird also definitiv kommen, auch ohne eine nichtsnutzige Klimaregulierungsbürokratie. Die Mittel die heute für die verpulvert werden, werden allerdings definitiv für den Umbau von energieintensivem zu energieextensivem Wirtschaften fehlen. Und natürlich für notwendige Schutzmassnahmen, falls die Pessimisten unter den Klimatologen Recht behalten.
Und ich weiß immernoch nicht, warum es besonders liberal ist, den menschenverursachten Klimawandel zu leugnen
Naja, man kann dadurch eine Meinung vertreten, die derjenigen der Wissenschaft, linksgerichteter Parteien sowie großer und obendrein steuerfinanzierter Institutionen widerspricht. Liberal ist das eher nicht, dafür erhöht es das Selbstwertgefühl. Quasi eine Variante des Robin-Hood-Syndroms.
weil der größte Teil der Menschheit lieber endlich auch ein Auto fahren will
Na und? Das müssen ja keine Autos sein, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Da gibt’s ja durchaus schon andere Ansätze. Früher oder später wird da eh eine Umstellung fällig werden (entweder bei den Autos oder bei der Gewinnung des Treibstoffs); vier Milliarden Menschen auf westliche Konsum- und Lebensstandards zu heben und dies auf Dauer mit fossilen Ressourcen decken zu wollen ist von vornherein illusorisch.
Wie ist das heute in der Politik? Medial gemachte Mehrheiten bestimmen, was einer kriegt.
Und: Müssen es deshalb gleich “Leugner” sein? Die Bedächtigen kommen nie zum Zug, jedenfalls zu keinem solchen Preis. “Alternativ” vielleicht, als “Spinner”…)
(Am Klimawandel selbst besteht doch überhaupt kein Zweifel, nur die Verursacher sind noch nicht ausgemacht.)
“(Kennt Ihr schon das Suchspiel von PI, mit den Häusern von Bush und Gore?)”
Ja, kenne ich. Nur gab es da das kleine Problem, dass die Brucbude, die Bush zugeschrieben wude zwar auf dem Gelände der Ranch steht, und dass George W. sich gerne davor fotografieren lässt, es aber eben nicht das Wohnhaus ist.
http://cryptome.org/bush-ranch.htm
Rechts oberhalb der “Staff-Tailers” ist die vermeindliche Bush-Ranch.
PI halt.
@Libero
Danke! Mehr wissen wir nicht? Nicht, ob die drei Generationen, die bis dahin ins Grab sinken, es noch so hell, warm und gemütlich haben werden wie Al Gore? Was glauben Sie? Oder geht vorher das Licht aus? Und was dann?
(Nur für den Fall gefragt, dass Sie darauf eine verbindliche Antwort haben.)
Was anständige Menschen (fast) niemals kriegen:
1.) Friedensnobelpreis
2.) Bundesverdienstkreuz
3.) Aachener Karlspreis
Yep. Einfache Wahrheiten für ein einfach strukturiertes Publikum. “Incorrect Truth” sozusagen. Vielleicht sollte man Herre für den “Preis der Versöhnung zwischen der Religionen” vorschlagen ;-)
Ich halte das für eine weise Entscheidung. Und nächstes Jahr sollte ihn Michael Moore kriegen. Oder – post mortem – Leni Riefenstahl!
Wäre wohl erst zu klären, was davon anständige Menschen überhaupt annehmen würden.
Locker würd’ ich den nehmen. Besseres Marketing kannst Du Dir gar nicht vorstellen. Wie die Werbeeinnahmen für’s A’Team plötzlich sprudeln würden! Und welche politische Wirkung das hätte… schade, die Herren vom Preiskomitee haben wohl leider eine andere Wirkung beabsichtigt.
Überzeugt. Einziger Einwand: Warum sollten wir uns dann schon vor der Verfügbarkeit dieser Technologien beschränken?
Ups, ich dachte das wäre wirklich seine Hütte und habe mich schon gewundert. Vielen Dank für die Aufklärung.
[...] Physik-Nobelpreis für Joachim Bublath! [...]
Eben gerade habe ich mir mal die Ranch angeguckt. Mein Gott, was wohnt der Schröder im Vergleich dazu bescheiden.
Überbewertet…
Okay, in der Liste der Friedensnobelpreisträger finden wir nun also Namen wie Al Gore, Yassir Arafat, Kofi Annan und Henry Kissinger. Bei den Literaturnobelpreisträgern solche Talente wie Dario Fo, Elfriede Jelinek und nun auch noch Doris L…
Wo ist denn der Beleg, dass das ins IPCC gesteckte Geld “verschleudert” wird? Immerhin bringt diese Organisation den Stand der Wissenschaft bzgl. des Klimawandels ins öffentliche Bewusstsein. Und die beteiligten Forscher werden zum großen Teil ja auch öffentlich finanziert. Die FCKW-Bans beispielsweise sind irgendwie auch nicht durch rein privatwirtschaftliche Aktivitäten zustande gekommen. Nur weil der Markt ein paar Probleme möglicherweise nicht so gut in den Griff kriegt, heißt das ja nicht, dass diese Probleme nicht existieren.
@Lina
Dann finanziere ich ja auch die innere Sicherheit. Gut, dass ich das Rauchen noch nie aufgeben wollte.
Al Gore hat den Friedensnobelpreis bekommen. Man hätte ihm auch den Literaturpreis für sein Sparbuch geben sollen.
Sie rauchen auch für den guten Zweck, Medea? Danke! In Zeiten allgegenwärtigen Terrors ein Einsatz, für den man uns loben sollte…
Ich addiere Ihr offenes Bekenntnis zu den Stimmen derer, die wegen um sich greifenden Rufmords das Antdiskriminierungsgesetz bemühen wollen. Selbst die Bahn, einst Hort der abgeschiedenen Exklusivität des Rauchens (beim Lesen), lässt es nicht mehr zu, was Bahnchef Mehdorn damit begründete, seine Polster schonen zu wollen. Schonbezüge hätten es auch getan.
Und um es noch weiter zu thematisieren, zitiere ich den Künstler David Hockney: “Seit dem 1. Juli erlebt England einen völlig grotesken Fall von staatlicher Bevormundung: In geschlossenen öffentlichen Räumen darf nicht mehr geraucht werden. Politiker und Medien glauben, diese Maßnahme werde zu gesünderen Menschen und einer sauberen Umwelt führen. Sie glauben, die Menschen so einfach ändern zu können. Mit ihren Marketingmethoden glauben sie, die Menschen steuern zu können. Sie irren… ”
Sein wunderbar direkter Artikel voller Seitenhiebe stand am 13.07.07 in Faz.net/Feuilleton (der Link ist zu lang, als dass ich ihn hier unterbringen könnte). Es ergeht hiermit ein “Lesebefehl” für alle, die diese und andere Freiheiten zu verteidigen haben!
@Lina
In einer amerikanischen Stadt darf jetzt auch nicht mehr in den eigenen vier Wänden geraucht werden. Werden da auch Kinder als Spitzel eingesetzt, um der Polizei zu berichten, ob geraucht wurde?
Im übrigen bin ich Nicht-Autofahrer. Wer schützt mich vor den Autofahrern? Da könnte auch auf jedem Auto ein großes Schild kleben “Auto fahren kann tödlich sein”. Verkehrstote gibt es ja genug.
Schon möglich, Medea. Von der Leyen hat immerhin etliche Jahre in Amerika gelebt und gearbeitet, allerdings nach McCarthy und vor Bush. Aber sie hat ja einen eigenen Kopf. Und: Der Spitzelstaat soll allerthalben wieder aufleben, weshalb es so wichtig ist, dass wir die innere Sicherheit stützen…
Das mit dem Nicht-Autofahren ist über die tödlichen Gefahren des Fahrens hinaus aber auch so eine Sache. Sie entrichten demnach keine Kfz-Steuer zur Instandhaltung von Evas Autobahnen, was schändlich ist, sondern nur dieses bescheidene Extra an Tabaksteuer? Wollen Sie sich nicht noch einmal überlegen, ob Ihr Beitrag zum Gemeinwohl ausreicht?
(Aber bevor wir noch im öffentlichen A.Team-Raum eine gemütliche Raucherecke einrichten, was strafbar sein könnte, gehen wir lieber, hmm?)
Mein Beitrag zum Gemeinwohl ist die Einrichtung einer gemütlichen Raucherecke. ;-) Es muss ja nicht gerade im A.Team-Raum sein.
Gute Idee! Dann checken wir zu diesem Zweck mal aus – wenn der Herr der Regeln so freundlich ist, uns die externe Bleibe zu vermitteln. Wollen Sie ihn fragen? Von mir aus gern.
@Lina
Wir können uns auch eine Raucherecke einrichten unter