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	<title>Kommentare zu: &#220;berbewertet</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
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		<title>Von: antje</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/12/ueberbewertet/comment-page-1/#comment-3243</link>
		<dc:creator>antje</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 11:45:38 +0000</pubDate>
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		<description>Ian McEwan? Der Mann gerade mal zwei lesbare Buecher geschrieben (On Chesil Beach und Cement Garden), der Rest ist glorifizierte Hausfrauenliteratur! Habe mich unlaengst durch Atonement gequaelt, das vielversprechend anfing und in einem Fiasko, inhaltlich wie vor allem sprachlich, endete. Also in bester Tradition hoffnungslos ueberbewerteter britischer Autoren. Nee, Statler, dann schon lieber die Jelinek, die hat wenigstens Unterhaltunsgwert. Und wer unbedingt die Briten lesen moechte, sollte sich mal an Trollope&#039;s The Way We Live Now wagen - grossartig!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ian McEwan? Der Mann gerade mal zwei lesbare Buecher geschrieben (On Chesil Beach und Cement Garden), der Rest ist glorifizierte Hausfrauenliteratur! Habe mich unlaengst durch Atonement gequaelt, das vielversprechend anfing und in einem Fiasko, inhaltlich wie vor allem sprachlich, endete. Also in bester Tradition hoffnungslos ueberbewerteter britischer Autoren. Nee, Statler, dann schon lieber die Jelinek, die hat wenigstens Unterhaltunsgwert. Und wer unbedingt die Briten lesen moechte, sollte sich mal an Trollope&#8217;s The Way We Live Now wagen &#8211; grossartig!</p>
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		<title>Von: multi_io</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/12/ueberbewertet/comment-page-1/#comment-3116</link>
		<dc:creator>multi_io</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 17:15:46 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Bisher hatte ich immer den umgekehrten Eindruck - da&#223; Gore mit seinem Fonds und seinem Film gut Kasse mit dem Klimathema gemacht h&#228;tte.&lt;/i&gt;

Gore empfiehlt in seinem Film jedenfalls nicht, dass wir alle in Sack und Asche gehen sollten, um den Klimawandel zu verhindern.

Ich wusste garnicht, dass Neid auf den Reichtum anderer ausgerechnet unter Wirtschaftsliberalen zu finden ist ;-P

&lt;i&gt;Wei&#223; jemand hier, was der Job “nicht gew&#228;hlter US-Pr&#228;sident” 
finanziell so bringt?&lt;/i&gt;

797 Fantastilliarden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Bisher hatte ich immer den umgekehrten Eindruck &#8211; da&#223; Gore mit seinem Fonds und seinem Film gut Kasse mit dem Klimathema gemacht h&#228;tte.</i></p>
<p>Gore empfiehlt in seinem Film jedenfalls nicht, dass wir alle in Sack und Asche gehen sollten, um den Klimawandel zu verhindern.</p>
<p>Ich wusste garnicht, dass Neid auf den Reichtum anderer ausgerechnet unter Wirtschaftsliberalen zu finden ist ;-P</p>
<p><i>Wei&#223; jemand hier, was der Job “nicht gew&#228;hlter US-Pr&#228;sident”<br />
finanziell so bringt?</i></p>
<p>797 Fantastilliarden.</p>
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	<item>
		<title>Von: googlehupf</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/12/ueberbewertet/comment-page-1/#comment-3105</link>
		<dc:creator>googlehupf</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 14:43:42 +0000</pubDate>
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		<description>Genau wie &quot;alternativer Nobelpreis&quot;, also.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau wie &#8220;alternativer Nobelpreis&#8221;, also.</p>
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		<title>Von: antibuerokratieteam.net</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/12/ueberbewertet/comment-page-1/#comment-3098</link>
		<dc:creator>antibuerokratieteam.net</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 12:31:13 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Friedensnobelpreis an Al Gore: &#8220;Celebrity-Kult&#8221;...&lt;/strong&gt;



Lesenswerter Kommentar in der Neuen Z&#252;rcher Zeitung zur Verleihung des Friendensnobelpreise an Al Gore.
Nach dem Oscar, einer Emmy nun der Friedensnobelpreis – kann man &#252;berhaupt noch mehr ausgezeichnet werden als Al Gore? Alle drei Ehrun...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Friedensnobelpreis an Al Gore: &#8220;Celebrity-Kult&#8221;&#8230;</strong></p>
<p>Lesenswerter Kommentar in der Neuen Z&#252;rcher Zeitung zur Verleihung des Friendensnobelpreise an Al Gore.<br />
Nach dem Oscar, einer Emmy nun der Friedensnobelpreis – kann man &#252;berhaupt noch mehr ausgezeichnet werden als Al Gore? Alle drei Ehrun&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/12/ueberbewertet/comment-page-1/#comment-3092</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 11:38:02 +0000</pubDate>
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		<description>Da gibt es schon noch einiges. Eine neuere Forschungsrichtung ist die Neuro&#246;konomik, die versucht, die physiologischen Grundlagen &#246;konomischer Entscheidungen zu erkl&#228;ren. Da arbeiten oft &#214;konomen und &#196;rzte gemeinsam, und dann wird z.B. im CT geschaut, welche Hirnareale f&#252;r welche Arten von Entscheidungen verantwortlich sind. Oder man findet heraus, ob bestimmte Botenstoffe im Hirn kooperatives Verhalten beg&#252;nstigen.

Es gibt die aus meiner Sicht immer noch ziemlich vielversprechende evolutorische &#214;konomik, die sich z.B. mit der Frage besch&#228;ftigt, wie man St&#246;rungen von Marktgleichgewichten (durch Innovationen beispielsweise) wirklich modellendogen erkl&#228;ren kann. 

Und auch in den Kernbereichen tut sich noch einiges. An Konjunkturtheorien gibt es noch einiges zu tun. In der Politischen &#214;konomie wird gerade sehr stark empirisch daran geforscht, ob bestimmte kulturelle Ausgangsbedingungen die wirtschaftliche Entwicklung wirklich beg&#252;nstigen. Oder ob politische Freiheit eine Bedingung f&#252;r langfristige wirtschaftliche Entwicklung ist, oder eine Folge dieser.

Au&#223;erdem werden unsere Methoden immer besser. Mit neueren mikro&#246;konometrischen Methoden kann man z.B. aus Arbeitsmarktdaten wesentlich mehr Informationen herausholen als das noch vor ein paar Jahren m&#246;glich war, und sehr viel genauer untersuchen, welche arbeitsmarktpolitischen Ma&#223;nahmen unter welchen Bedingungen etwas bringen.

Was auch ziemlich vielversprechend ist, sind sogenannte Agent-Based-Modelle, in denen man mehr oder weniger aufh&#246;rt, explizite mathematische L&#246;sungen zu suchen und stattdessen das Zusammenspiel heterogener Individuen in einer Population simuliert.

Da ist also noch einiges los, das wird uns zumindest die n&#228;chsten 100 Jahre noch besch&#228;ftigen. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da gibt es schon noch einiges. Eine neuere Forschungsrichtung ist die Neuro&#246;konomik, die versucht, die physiologischen Grundlagen &#246;konomischer Entscheidungen zu erkl&#228;ren. Da arbeiten oft &#214;konomen und &#196;rzte gemeinsam, und dann wird z.B. im CT geschaut, welche Hirnareale f&#252;r welche Arten von Entscheidungen verantwortlich sind. Oder man findet heraus, ob bestimmte Botenstoffe im Hirn kooperatives Verhalten beg&#252;nstigen.</p>
<p>Es gibt die aus meiner Sicht immer noch ziemlich vielversprechende evolutorische &#214;konomik, die sich z.B. mit der Frage besch&#228;ftigt, wie man St&#246;rungen von Marktgleichgewichten (durch Innovationen beispielsweise) wirklich modellendogen erkl&#228;ren kann. </p>
<p>Und auch in den Kernbereichen tut sich noch einiges. An Konjunkturtheorien gibt es noch einiges zu tun. In der Politischen &#214;konomie wird gerade sehr stark empirisch daran geforscht, ob bestimmte kulturelle Ausgangsbedingungen die wirtschaftliche Entwicklung wirklich beg&#252;nstigen. Oder ob politische Freiheit eine Bedingung f&#252;r langfristige wirtschaftliche Entwicklung ist, oder eine Folge dieser.</p>
<p>Au&#223;erdem werden unsere Methoden immer besser. Mit neueren mikro&#246;konometrischen Methoden kann man z.B. aus Arbeitsmarktdaten wesentlich mehr Informationen herausholen als das noch vor ein paar Jahren m&#246;glich war, und sehr viel genauer untersuchen, welche arbeitsmarktpolitischen Ma&#223;nahmen unter welchen Bedingungen etwas bringen.</p>
<p>Was auch ziemlich vielversprechend ist, sind sogenannte Agent-Based-Modelle, in denen man mehr oder weniger aufh&#246;rt, explizite mathematische L&#246;sungen zu suchen und stattdessen das Zusammenspiel heterogener Individuen in einer Population simuliert.</p>
<p>Da ist also noch einiges los, das wird uns zumindest die n&#228;chsten 100 Jahre noch besch&#228;ftigen. ;-)</p>
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		<title>Von: Schmock</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/12/ueberbewertet/comment-page-1/#comment-3090</link>
		<dc:creator>Schmock</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 10:38:22 +0000</pubDate>
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		<description>@Statler
Harold Pinter ist ein gro&#223;artiger Autor, das sehen auch z.B. Marcel Reich-Ranicki und Vaclav Havel so. Das Problem bei ihm ist nicht, dass er den Nobelpreis nicht verdient h&#228;tte, sondern dass er ihn viel zu sp&#228;t (vielleicht 40 Jahre) bekommen hat. Seine politische Gesinnung sollte dabei keine Rolle spielen, ich lasse mir auch Gabriel Garcia Marquez, trotz seiner Affinit&#228;t zu Fidel Castro, nicht madig machen; er ist unter den lebenden Schriftstellern der beste, finde ich.
Das Komitee macht sicherlich viele Fehler wie eben Elfriede Jelinek auf der einen und Mario Vargas LLosa oder Philipp Roth auf der anderen Seite, aber alles macht es nicht falsch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Statler<br />
Harold Pinter ist ein gro&#223;artiger Autor, das sehen auch z.B. Marcel Reich-Ranicki und Vaclav Havel so. Das Problem bei ihm ist nicht, dass er den Nobelpreis nicht verdient h&#228;tte, sondern dass er ihn viel zu sp&#228;t (vielleicht 40 Jahre) bekommen hat. Seine politische Gesinnung sollte dabei keine Rolle spielen, ich lasse mir auch Gabriel Garcia Marquez, trotz seiner Affinit&#228;t zu Fidel Castro, nicht madig machen; er ist unter den lebenden Schriftstellern der beste, finde ich.<br />
Das Komitee macht sicherlich viele Fehler wie eben Elfriede Jelinek auf der einen und Mario Vargas LLosa oder Philipp Roth auf der anderen Seite, aber alles macht es nicht falsch.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Laura</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/12/ueberbewertet/comment-page-1/#comment-3087</link>
		<dc:creator>Laura</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 09:32:33 +0000</pubDate>
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		<description>Ich m&#246;chte nur kurz darauf hinweisen, dass der Nobelpreis f&#252;r Wirtschaftswissenschaften kein richtiger Nobelpreis ist, da er bekannterweise nicht von Nobel gestiftet wurde. Eigentlich handelt es sich hierbei um den Missbrauch eines Namens.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich m&#246;chte nur kurz darauf hinweisen, dass der Nobelpreis f&#252;r Wirtschaftswissenschaften kein richtiger Nobelpreis ist, da er bekannterweise nicht von Nobel gestiftet wurde. Eigentlich handelt es sich hierbei um den Missbrauch eines Namens.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/12/ueberbewertet/comment-page-1/#comment-3086</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 08:35:56 +0000</pubDate>
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		<description>Der Kommentator unseres lokalen K&#228;seblatts &#252;berschl&#228;gt sich mit Begeisterung f&#252;r Gore und weist explizit darauf hin, da&#223; dieser Millionen aus seinem Privatverm&#246;gen f&#252;r den Klimaschutz ausgegeben h&#228;tte.

Bisher hatte ich immer den umgekehrten Eindruck - da&#223; Gore mit seinem Fonds und seinem Film gut Kasse mit dem Klimathema gemacht h&#228;tte.

Wei&#223; jemand hier, was der Job &quot;nicht gew&#228;hlter US-Pr&#228;sident&quot; finanziell so bringt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kommentator unseres lokalen K&#228;seblatts &#252;berschl&#228;gt sich mit Begeisterung f&#252;r Gore und weist explizit darauf hin, da&#223; dieser Millionen aus seinem Privatverm&#246;gen f&#252;r den Klimaschutz ausgegeben h&#228;tte.</p>
<p>Bisher hatte ich immer den umgekehrten Eindruck &#8211; da&#223; Gore mit seinem Fonds und seinem Film gut Kasse mit dem Klimathema gemacht h&#228;tte.</p>
<p>Wei&#223; jemand hier, was der Job &#8220;nicht gew&#228;hlter US-Pr&#228;sident&#8221; finanziell so bringt?</p>
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	<item>
		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/12/ueberbewertet/comment-page-1/#comment-3084</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 06:47:55 +0000</pubDate>
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		<description>Pinter. Oh je, den hatte ich schon wieder verdr&#228;ngt.

Ja, aber es stimmt schon -- Updike, Roth, Vargas Llosa, Ian McEwan, das sind alles Kandidaten, an die man nach literarischen Ma&#223;st&#228;ben eher denken k&#246;nnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Pinter. Oh je, den hatte ich schon wieder verdr&#228;ngt.</p>
<p>Ja, aber es stimmt schon &#8212; Updike, Roth, Vargas Llosa, Ian McEwan, das sind alles Kandidaten, an die man nach literarischen Ma&#223;st&#228;ben eher denken k&#246;nnte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/12/ueberbewertet/comment-page-1/#comment-3083</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 06:37:36 +0000</pubDate>
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		<description>Dario Fo? F&#252;r propagierte Anarchie. Auch was Sch&#246;nes, oder besser gesagt: &quot;Eine mutige Entscheidung&quot;...

Und was ist mit Harold Pinter? Er fehlt erstaunlicherweise auf Ihrer Liste der zuletzt verschleuderten Literaturnobelpreise. Unter den Literaten ist er 05 derjenige gewesen, der im &quot;richtigen&quot; Moment die &quot;richtige&quot; politische Aussage getroffen hat, um den von politischen (statt strikt literarischen) Vergabemotiven unterwanderten Preis zu kassieren - ganz egal, wie man zu dessen vehement ablehnender Haltung zum Irakkrieg steht. Literarisch gesehen ist er ein Wurm etwa gegen einen Updike, der seit Jahren in der Warteschleife h&#228;ngt. 

Nicht auszudenken, wenn man mit den wissenschaftlichen Preisen genauso verfahren w&#252;rde!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dario Fo? F&#252;r propagierte Anarchie. Auch was Sch&#246;nes, oder besser gesagt: &#8220;Eine mutige Entscheidung&#8221;&#8230;</p>
<p>Und was ist mit Harold Pinter? Er fehlt erstaunlicherweise auf Ihrer Liste der zuletzt verschleuderten Literaturnobelpreise. Unter den Literaten ist er 05 derjenige gewesen, der im &#8220;richtigen&#8221; Moment die &#8220;richtige&#8221; politische Aussage getroffen hat, um den von politischen (statt strikt literarischen) Vergabemotiven unterwanderten Preis zu kassieren &#8211; ganz egal, wie man zu dessen vehement ablehnender Haltung zum Irakkrieg steht. Literarisch gesehen ist er ein Wurm etwa gegen einen Updike, der seit Jahren in der Warteschleife h&#228;ngt. </p>
<p>Nicht auszudenken, wenn man mit den wissenschaftlichen Preisen genauso verfahren w&#252;rde!</p>
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