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	<title>Kommentare zu: Die tyrannophilen Intellektuellen</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
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		<title>Von: Das Ganze ist das Falsche &#187; TRANSATLANTIC FORUM</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/16/die-tyrannophilen-intellektuellen/comment-page-1/#comment-5772</link>
		<dc:creator>Das Ganze ist das Falsche &#187; TRANSATLANTIC FORUM</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 21:22:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] beschrieben und analysiert. Der Politologe Siegfried Kohlhammer hat in einem lesenswerten Aufsatz (via) die Thematik noch einmal aufgegriffen und neu beleuchtet. Wie sehr sich der als Unangepasstheit [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] beschrieben und analysiert. Der Politologe Siegfried Kohlhammer hat in einem lesenswerten Aufsatz (via) die Thematik noch einmal aufgegriffen und neu beleuchtet. Wie sehr sich der als Unangepasstheit [...]</p>
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		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/16/die-tyrannophilen-intellektuellen/comment-page-1/#comment-3343</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 21:08:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ohne Sinn geht gar nichts; deshalb &quot;sollte man schon ein Auge auf sie, auf uns haben&quot;, wie Kohlhammer sehr richtig sagt. 

Auch auf den alten Montaigne, der hier ein Lob auf die zivilisierte Blogosph&#228;re schreibt:

&quot;Die ergiebigste und nat&#252;rlichste &#220;bung unseres Geistes ist meines Bed&#252;nkens das Gespr&#228;ch. Ich sehe in seiner Pflege das Sch&#246;nste, was wir im Leben tun k&#246;nnen.(...) Wenn man mir widerspricht, weckt man meine Aufmerksamkeit, nicht meinen Unwillen, ich n&#228;here mich dem, der widerspricht, der mich unterrichtet. Die Sache der Wahrheit sollte die gemeinsame Sache sein (...); sie ist mir willkommen und lieb, in welcher Hand ich sie auch finde, fr&#246;hlich unterwerfe ich mich ihr und strecke die Waffen, sowie ich sie auch nur von weitem kommen sehe. Und solange man dabei nicht zu grossm&#228;chtig magistral auftritt, macht es mir Vergn&#252;gen, widerlegt zu werden, und oft f&#252;ge ich mich den Gegnern mehr aus H&#246;flichkeit als aus &#220;berzeugung, weil ich die Freiheit, mich zu belehren, gern durch bereitwilliges Nachgeben belohne und n&#228;hre (...).

Und weil ich abgeschweift bin: Ich unterst&#252;tze die These vom Dekadenzph&#228;nomen, vom &#220;berdruss, von der Langeweile des Saturierten, die zum intellektuellen Widerspruchs gegen das Diktat des Kapitals reizt. Materieller Fortschritt allein macht eben nicht gl&#252;cklich, weshalb ich unbedingt f&#252;r weitere Sinnsuche bin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Sinn geht gar nichts; deshalb &#8220;sollte man schon ein Auge auf sie, auf uns haben&#8221;, wie Kohlhammer sehr richtig sagt. </p>
<p>Auch auf den alten Montaigne, der hier ein Lob auf die zivilisierte Blogosph&#228;re schreibt:</p>
<p>&#8220;Die ergiebigste und nat&#252;rlichste &#220;bung unseres Geistes ist meines Bed&#252;nkens das Gespr&#228;ch. Ich sehe in seiner Pflege das Sch&#246;nste, was wir im Leben tun k&#246;nnen.(&#8230;) Wenn man mir widerspricht, weckt man meine Aufmerksamkeit, nicht meinen Unwillen, ich n&#228;here mich dem, der widerspricht, der mich unterrichtet. Die Sache der Wahrheit sollte die gemeinsame Sache sein (&#8230;); sie ist mir willkommen und lieb, in welcher Hand ich sie auch finde, fr&#246;hlich unterwerfe ich mich ihr und strecke die Waffen, sowie ich sie auch nur von weitem kommen sehe. Und solange man dabei nicht zu grossm&#228;chtig magistral auftritt, macht es mir Vergn&#252;gen, widerlegt zu werden, und oft f&#252;ge ich mich den Gegnern mehr aus H&#246;flichkeit als aus &#220;berzeugung, weil ich die Freiheit, mich zu belehren, gern durch bereitwilliges Nachgeben belohne und n&#228;hre (&#8230;).</p>
<p>Und weil ich abgeschweift bin: Ich unterst&#252;tze die These vom Dekadenzph&#228;nomen, vom &#220;berdruss, von der Langeweile des Saturierten, die zum intellektuellen Widerspruchs gegen das Diktat des Kapitals reizt. Materieller Fortschritt allein macht eben nicht gl&#252;cklich, weshalb ich unbedingt f&#252;r weitere Sinnsuche bin.</p>
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