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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Drew Carey bekämpft den Verkehrsstau

Statler, 16.10.2007

Liberale Comedians! Tolles Land, Amerika.



14 Kommentare zu “Drew Carey bekämpft den Verkehrsstau”

  1. Thorsten

    Fehlt da nicht noch ein Link? Zum Beispiel der hier?

  2. Statler

    Eigentlich sollte der Film im Fenster oben eingebunden sein. Bei mir taucht er auch auf. Bei Dir nicht?

  3. Thorsten

    Sorry, mein Fehler, ich hätte zuerst einen Blick auf meinen Script-Blocker werfen sollen.

  4. Sven

    Wer wie ich in LA lebt, wuerde vermutlich die paar Dollar extra bezahlen, um dem gridlock zu entkommen. Und grundsaetzlich sind privatwirtschaftliche Loesungen natuerlich zu bevorzugen.
    Da ich jedoch vom Staat kaum erwarten kann, dass er mir dann weniger Steuern und Gebuehren abknoepft, sehe ich das Ganze etwas skeptisch.
    Die Stadt LA beschaefigt zwei Kalligrafen full time, die nichts anderes machen, als Ehrenurkunden und sonstigen Schnickschnack herzustellen. Das kostet im Jahr 500000 Dollar. und ich soll fuer meine Strassen selber zahlen?
    Solange korrupte Drecksaecke wie unser verehrter Buergermeister Villaraigosa meine Steuergelder verpulvern bin ich eigentlich nicht bereit, aus eigener Tasche fuer Infrastruktur draufzuzahlen.

  5. Daniel

    Das ist jetzt wirklich keine wissentliche Frage: Warum gibt es solche Sachen wie Expresspur, Tunnel, Brücke noch nicht?

  6. Libero

    Wenn man den zähflüssigen Verkehr vermeiden will, sollte man erst wissen, wie er entsteht. Verfahrenstechniker transportieren Granulate, die sie ähnlich verhalten können. Daher kenne ich den Lehrstuhl Physik von Transport und Verkehr
    http://www.ptt.uni-duisburg.de
    Die Veröffentlichungen der Arbeitsgruppe Schreckenberg sind fast alle online einsehbar. Kostenpflichtige Spuren und zusätzliche Spuren in weiteren Ebenen sind nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluß.

  7. multi_io

    Also, diese private Straße ist ja wohl nur deswegen so wenig befahren, weil es da noch so viele kostenlose Straßen gibt (eine davon direkt daneben). Wenn man die auch alle privatisieren würde, wär’s mit den Staus wieder so wie vorher, bis auf die Leute, die dann garnicht mehr fahren würden. Individualverkehr ist im Grunde ein eher blödsinniges Konzept, erst recht in Innenstädten. Der Typ hätte wenigstens sowas wie ‘ne Fahrgemeinschaft bilden können.

    Und gibt’s in der Gegend keine U-Bahn oder sowas?

  8. Markus Oliver

    Du meinst in Deutschland? Juristisch weiß ich da gar nicht, wo ich anfangen soll.

    Ein fast unmögliches Unterfangen.

  9. Markus Oliver

    Sind Navigationsgeräte mit automatischer Stauumfahrung nicht vielleicht ein Ausweg? Mir ist natürlich klar, dass das begrenzt wirken kann (vor allem wenn es alle benutzen), aber es wäre doch mal interessant zu wissen wie sich eine konsequente Nutzung dieser Technologie auswirken würde.

  10. Markus Oliver

    Die von ihm beschriebenen Tunnel in Sydney sind übrigens richtig gut. Das einzige Problem ist die doch recht knappe Beschilderung, man fährt sehr schnell an einer Ausfahrt vorbei, weil die Ausfahrschilder erst direkt vor der Ausfahr auftauchen.

    Auch die Harbour Bridge verliert so mit der Zeit ihren Reiz, wenn man immer wieder wenden muss um neu anzusetzen. :-)

    Da fällt mir übrigens ein, dass ich noch für einen Tunnel in Australien bezahlen musste. Auf der Harbour Bridge, OK. Aber für einen Tunnel????

  11. Libero

    Die Durchschnittsgeschwindigkeiten, die der junge Programmier vor seiner Fahrt ins Büro abruft, sind sehr gering. Das könnte auf Staus ohne Grund hinweisen, die durch das Fehlverhalten von Fahrern entstehen. Wie stauanfällig dichter Verkehr ist, hängt auch vom Verhalten der Fahrer ab.

    Wenn ich nicht sehr unaufmerksam war, habe ich keine aktiven Verkehrsleitsysteme gesehen.

    @Markus
    vor allem wenn es alle benutzen
    Wenn rückgemeldet wird, auf welche Routen die Fahrzeuge ausweichen, kann entstehender dichter Verkehr vorausschauend eingerechnet werden

  12. Daniel

    Ne, ich rede von den USA. Da liegt L.A. doch?!

  13. David Harnasch

    OK, der Bus ist keine Alternative. Ich würde mir sofort ne Vespa kaufen – selbst, wenn man wirklich seeeehr langsam und vorsichtig überholte, wäre man in einer halben Stunde bei der Arbeit.

  14. Sven

    Bin in Deutschland liebend gern mit meiner Vespa rumgefahren, habe auch den 1er Fuehrerschein, allerdings wuerde ich in LA nur ungern auf zwei Raedern unterwegs sein. Bei achtspurigen Highways macht das nicht so viel Spass, vor allem wenn die Haelfte der Verkehrsteilnemher erst vor kurzem vom Maultier aufs Auto umgestiegen ist.
    Viele Europaeer wissen gar nicht, dass der Hauptgrund fuer den SUV Boom beim Thema Sicherheit zu suchen ist. Ich muss jedenfalls zugeben, dass ich mich in meinem Grand Cherokee einfach sicherer fuehle als wenn ich hier mit nem Polo rumfahren muesste.

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