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	<title>Kommentare zu: Intellektuelles Elend</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:56:35 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: Schwerträger</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3691</link>
		<dc:creator>Schwerträger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 18:58:08 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Energiepolitik&quot; in Gestalt eines &#246;ffentlich-rechtlich besessenen Stadtwerkes k&#246;nnte z.B. hei&#223;en, auf einen monopolbedingten Umsatzprofit in H&#246;he von 20 Prozent zu verzichten, und es bei 2-4% Profift zu belassen. Das ist sch&#246;n f&#252;r die B&#252;rger und gut f&#252;r die Unternehmen.

Es k&#246;nnte auch hei&#223;en, das lokale Strommonopol zu zerschlagen und eine eine konkurrierende Struktur der Stromversorgung aufzubauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Energiepolitik&#8221; in Gestalt eines &#246;ffentlich-rechtlich besessenen Stadtwerkes k&#246;nnte z.B. hei&#223;en, auf einen monopolbedingten Umsatzprofit in H&#246;he von 20 Prozent zu verzichten, und es bei 2-4% Profift zu belassen. Das ist sch&#246;n f&#252;r die B&#252;rger und gut f&#252;r die Unternehmen.</p>
<p>Es k&#246;nnte auch hei&#223;en, das lokale Strommonopol zu zerschlagen und eine eine konkurrierende Struktur der Stromversorgung aufzubauen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3681</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 07:43:13 +0000</pubDate>
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		<description>Feuer-Werk
http://www.ftd.de/karriere_management/management/267139.html?mode=print

das ist jetzt der x-te Fall der gelungene Sanierung einer Gie&#223;erei, die Erbsenz&#228;hler l&#228;ngst stillgelegt h&#228;tten. Ausgerechnet in Torgelow. Ausgebaut mit Arbeitslosen, denen kein Anderer etwas zugetraut h&#228;tte. Das sind keine materiellen Anreize, die da wirken. Der Ertrag ist materiell, aber nicht die Anreize.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Feuer-Werk<br />
<a href="http://www.ftd.de/karriere_management/management/267139.html?mode=print" rel="nofollow"></a><a href='http://www.ftd.de/karriere_management/management/267139.html?mode=print'>http://www.ftd.de/karriere_management/management/267139.html?mode=print</a></p>
<p>das ist jetzt der x-te Fall der gelungene Sanierung einer Gie&#223;erei, die Erbsenz&#228;hler l&#228;ngst stillgelegt h&#228;tten. Ausgerechnet in Torgelow. Ausgebaut mit Arbeitslosen, denen kein Anderer etwas zugetraut h&#228;tte. Das sind keine materiellen Anreize, die da wirken. Der Ertrag ist materiell, aber nicht die Anreize.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alrik</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3661</link>
		<dc:creator>Alrik</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 22:08:38 +0000</pubDate>
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		<description>Muhaha, Telepolis wie ich es liebe !

Da eruiert ein Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der globalisierungskritischen Bewegung attac in ein Buch ob der Neoliberalismus eine Gefahr f&#252;r die Demokratie darstellt - und kommt nat&#252;rlich zu ganz unerwarteten Ergebnissen. 

Man stellt sich vor, ein Opus Dei Mitglied w&#252;rde eruieren ob Kondome zu einer laxen Sexualmoral, ungewollten Schwangerschaften und zur Verbreitung von Geschlechtskrankheiten f&#252;hren...

Auch das neoliberale Gespenst wird wieder gesichtet. 
Der MARKTRADIKALE DER ALLES PRIVATISIEREN WILL !!!. 
Hat den eigentlich schon mal jemand leibhaftig gesehen, oder geht der nur auf Globalisierungskritischen Treffen um ?

Nett finde ich auch die Idee das Politik nichts mit den &#246;konomischen Interessen von Privatpersonen und Konzernen zu tun haben darf,

Allerdings sehe ich auch eine gro&#223;e Gefahr f&#252;r unsere Demokratie durch die Neoliberalen die nur ihre &#246;konomischen Interessen sehen - z.B. die Empf&#228;nger von Sozialleistungen oder linke Sesselpupser die sich als Professor oder Beamter vom Staat alimentieren lassen.

Wobei ich den Empf&#228;ngern von Sozialleistungen keinen Vorwurf mache. Die Verhalten sich &#246;konomisch Vern&#252;nftig, wenn sie statt zu Arbeiten weiter auf St&#252;ze bleiben, falls sich eine Arbeitsaufnahme f&#252;r sich unter dem Strich nicht lohnt.
F&#228;llt irgendjemand ein, wie man denen diese &#246;konomische Denken austreiben, und damit unsere Demokratie retten kann ?

V&#246;llig neu finde ich die Vorstellung das eine Stadt, die ihre Stadwerke verkauft keine Energiepolitik* mehr machen kann.
Das h&#228;tte ich jetzt gar nicht erwartet. Die Tiefgr&#252;ndigkeit dieses Gedankens l&#228;sst mich sprachlos zur&#252;ck...

Man stelle sich vor, das Land BaW&#252; verkauft das Landesgest&#252;t in Marbach - dann kann das Land gar keine Pferdezuchtpolitik mehr  betreiben !
Oder die badische Staatsbrauerei Rothaus, dann ist auch keine Alkoholpolitik mehr m&#246;glich !
Durch den Verkauf der T-Kom wurde es dem Bund auch unm&#246;glich gemacht eine Telekomunikationspolitik zu betreiben - die Folgen in Sachen DSL und Mobilfunk sehen wir ja alle..

*Ausser durch Sparma&#223;nahmen weniger Energie zu verbrauchen oder Energiesparendes Bauen zu f&#246;rdern, oder Genehmigungen f&#252;r Kraftwerke zu geben / zu verweigern...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Muhaha, Telepolis wie ich es liebe !</p>
<p>Da eruiert ein Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der globalisierungskritischen Bewegung attac in ein Buch ob der Neoliberalismus eine Gefahr f&#252;r die Demokratie darstellt &#8211; und kommt nat&#252;rlich zu ganz unerwarteten Ergebnissen. </p>
<p>Man stellt sich vor, ein Opus Dei Mitglied w&#252;rde eruieren ob Kondome zu einer laxen Sexualmoral, ungewollten Schwangerschaften und zur Verbreitung von Geschlechtskrankheiten f&#252;hren&#8230;</p>
<p>Auch das neoliberale Gespenst wird wieder gesichtet.<br />
Der MARKTRADIKALE DER ALLES PRIVATISIEREN WILL !!!.<br />
Hat den eigentlich schon mal jemand leibhaftig gesehen, oder geht der nur auf Globalisierungskritischen Treffen um ?</p>
<p>Nett finde ich auch die Idee das Politik nichts mit den &#246;konomischen Interessen von Privatpersonen und Konzernen zu tun haben darf,</p>
<p>Allerdings sehe ich auch eine gro&#223;e Gefahr f&#252;r unsere Demokratie durch die Neoliberalen die nur ihre &#246;konomischen Interessen sehen &#8211; z.B. die Empf&#228;nger von Sozialleistungen oder linke Sesselpupser die sich als Professor oder Beamter vom Staat alimentieren lassen.</p>
<p>Wobei ich den Empf&#228;ngern von Sozialleistungen keinen Vorwurf mache. Die Verhalten sich &#246;konomisch Vern&#252;nftig, wenn sie statt zu Arbeiten weiter auf St&#252;ze bleiben, falls sich eine Arbeitsaufnahme f&#252;r sich unter dem Strich nicht lohnt.<br />
F&#228;llt irgendjemand ein, wie man denen diese &#246;konomische Denken austreiben, und damit unsere Demokratie retten kann ?</p>
<p>V&#246;llig neu finde ich die Vorstellung das eine Stadt, die ihre Stadwerke verkauft keine Energiepolitik* mehr machen kann.<br />
Das h&#228;tte ich jetzt gar nicht erwartet. Die Tiefgr&#252;ndigkeit dieses Gedankens l&#228;sst mich sprachlos zur&#252;ck&#8230;</p>
<p>Man stelle sich vor, das Land BaW&#252; verkauft das Landesgest&#252;t in Marbach &#8211; dann kann das Land gar keine Pferdezuchtpolitik mehr  betreiben !<br />
Oder die badische Staatsbrauerei Rothaus, dann ist auch keine Alkoholpolitik mehr m&#246;glich !<br />
Durch den Verkauf der T-Kom wurde es dem Bund auch unm&#246;glich gemacht eine Telekomunikationspolitik zu betreiben &#8211; die Folgen in Sachen DSL und Mobilfunk sehen wir ja alle..</p>
<p>*Ausser durch Sparma&#223;nahmen weniger Energie zu verbrauchen oder Energiesparendes Bauen zu f&#246;rdern, oder Genehmigungen f&#252;r Kraftwerke zu geben / zu verweigern&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jo@chim</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3650</link>
		<dc:creator>jo@chim</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 16:16:54 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Nur kommt dabei mit Abstand nicht das heraus, was wir radikalen Wirtschafsliberalen gerne als Ergebnis h&#228;tten.&lt;/blockquote&gt; &quot;Wir&quot; radikalen Wirtschafsliberalen arbeiten im Allgemeinen nicht mit Fake-Email-Adressen (und freuen uns auch nicht, wenn irgendjemand &quot;ein bisschen Not&quot; sp&#252;rt) ... von daher gehe ich davon aus, dass dies ein Fake-Kommentar eines (echten) Kommentarspammers (aber Fake-Dr.) mit einem Fake-&quot;Liberal&quot; in der Selbstbezeichnung aus dem (echten) AOL-Adressraum ist...
;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nur kommt dabei mit Abstand nicht das heraus, was wir radikalen Wirtschafsliberalen gerne als Ergebnis h&#228;tten.</p></blockquote>
<p> &#8220;Wir&#8221; radikalen Wirtschafsliberalen arbeiten im Allgemeinen nicht mit Fake-Email-Adressen (und freuen uns auch nicht, wenn irgendjemand &#8220;ein bisschen Not&#8221; sp&#252;rt) &#8230; von daher gehe ich davon aus, dass dies ein Fake-Kommentar eines (echten) Kommentarspammers (aber Fake-Dr.) mit einem Fake-&#8221;Liberal&#8221; in der Selbstbezeichnung aus dem (echten) AOL-Adressraum ist&#8230;<br />
;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3646</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 14:48:26 +0000</pubDate>
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		<description>Altlinks agepustetes Weltbild? Das kann ich nicht beurteilen, aber wenn Sie es sagen? Schwerlinks w&#252;rde ich es schon nennen. Butterwegge z&#228;hle ich dennoch zu den Sozialwissenschaftlern, die ihr Feld gr&#252;ndlich beackern. Da betreibt er eine &quot;Monokultur&quot;, &#252;ber die sich streiten l&#228;sst, und relativiert nicht an anderen Disziplinen.

Ist es das, was Sie ihm vorwerfen? Eigentlich relativiert es sich von selbst an der ver&#228;nderten Wirklichkeit, auf die es heute trifft. Oder anders gesagt: 1:1-Durchsetzung in Wort und Tat sowieso chancenlos.

(Ich glaube, dass ein Fehler neoliberaler Strategie darin besteht, ihre Position nicht im Wortsinn (auf den Menschen zu) vermitteln zu wollen. Das gibt ein schiefes, ein anst&#246;ssiges Bild.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Altlinks agepustetes Weltbild? Das kann ich nicht beurteilen, aber wenn Sie es sagen? Schwerlinks w&#252;rde ich es schon nennen. Butterwegge z&#228;hle ich dennoch zu den Sozialwissenschaftlern, die ihr Feld gr&#252;ndlich beackern. Da betreibt er eine &#8220;Monokultur&#8221;, &#252;ber die sich streiten l&#228;sst, und relativiert nicht an anderen Disziplinen.</p>
<p>Ist es das, was Sie ihm vorwerfen? Eigentlich relativiert es sich von selbst an der ver&#228;nderten Wirklichkeit, auf die es heute trifft. Oder anders gesagt: 1:1-Durchsetzung in Wort und Tat sowieso chancenlos.</p>
<p>(Ich glaube, dass ein Fehler neoliberaler Strategie darin besteht, ihre Position nicht im Wortsinn (auf den Menschen zu) vermitteln zu wollen. Das gibt ein schiefes, ein anst&#246;ssiges Bild.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Schwerträger</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3644</link>
		<dc:creator>Schwerträger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 14:38:02 +0000</pubDate>
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		<description>Moral hazard entsteht sicherlich nicht allein aus sozialstaatlichen oder staatlichen institutionellen Gestaltungen. 

Im Bereich der INSM-Leitung finden sich, rund um den Abgang von Meffert, z.Zt. h&#228;ssliche Beispiele f&#252;r moral hazard - z.B. die abgerechneten 173 Beratungstage von einem ehrenamtlich t&#228;tigen Leiter. Das w&#228;re ein Beispiel f&#252;r asoziales Verhalten, ganz ohne Sozialstaat.

Insgesamt, was den Sozialstaat betrifft, gibt es durchaus intensive Forschung hinsichtlich betr&#252;gerischen Verhaltens. Nur kommt dabei mit Abstand nicht das heraus, was wir radikalen Wirtschafsliberalen gerne als Ergebnis h&#228;tten.

Was also f&#252;hrt zu moral hazard?

Der gew&#228;hlte und verwirklichte institutionelle Rahmen sowie die ethische Grundhaltung seitens der Akteure sind die beiden wichtigsten Faktoren hinsichtlich des Auftretens von moral hazard.

Es spielt also eine Rolle, wie der Sozialstaat gestaltet ist. Am Ende l&#246;sen wir die Probleme innerhalb des Sozialstaats aber auch, in dem wir ihn unn&#246;tig machen bzw. verkleinern - so verkleinern sich die Probleme automatisch. Als freier Mensch muss ich mich nicht sonderlich gr&#228;men, wenn eines Tages Faule oder Unbegabte ein kleines bisschen Not sp&#252;ren, und keinen Sozialstaat finden, der ihnen hilft.

Es interessiert mich einfach nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moral hazard entsteht sicherlich nicht allein aus sozialstaatlichen oder staatlichen institutionellen Gestaltungen. </p>
<p>Im Bereich der INSM-Leitung finden sich, rund um den Abgang von Meffert, z.Zt. h&#228;ssliche Beispiele f&#252;r moral hazard &#8211; z.B. die abgerechneten 173 Beratungstage von einem ehrenamtlich t&#228;tigen Leiter. Das w&#228;re ein Beispiel f&#252;r asoziales Verhalten, ganz ohne Sozialstaat.</p>
<p>Insgesamt, was den Sozialstaat betrifft, gibt es durchaus intensive Forschung hinsichtlich betr&#252;gerischen Verhaltens. Nur kommt dabei mit Abstand nicht das heraus, was wir radikalen Wirtschafsliberalen gerne als Ergebnis h&#228;tten.</p>
<p>Was also f&#252;hrt zu moral hazard?</p>
<p>Der gew&#228;hlte und verwirklichte institutionelle Rahmen sowie die ethische Grundhaltung seitens der Akteure sind die beiden wichtigsten Faktoren hinsichtlich des Auftretens von moral hazard.</p>
<p>Es spielt also eine Rolle, wie der Sozialstaat gestaltet ist. Am Ende l&#246;sen wir die Probleme innerhalb des Sozialstaats aber auch, in dem wir ihn unn&#246;tig machen bzw. verkleinern &#8211; so verkleinern sich die Probleme automatisch. Als freier Mensch muss ich mich nicht sonderlich gr&#228;men, wenn eines Tages Faule oder Unbegabte ein kleines bisschen Not sp&#252;ren, und keinen Sozialstaat finden, der ihnen hilft.</p>
<p>Es interessiert mich einfach nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Henning</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3643</link>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 14:36:06 +0000</pubDate>
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		<description>Man muss aber zumindest ein ziemlich gro&#223;es Ego haben, um sein mangelndes Textverst&#228;ndnis und Ironiefreiheit mit verquasten Formulierungen zu vertuschen. Aber das ist bei Ihnen anscheinend Understatement.

Vielleicht habe ich auch nur unverst&#228;ndlich formuliert bzw. dieser Satz ist untergegangen, dann tut es mir nat&#252;rlich leid.

&quot;Und wer vorher eine niedrige Hemmschwelle bei Kriminalit&#228;t hatte, wird auch durch Geldgeschenke nicht zum braven Staatsb&#252;rger werden&quot;

Ich sehe also Kriminalit&#228;tspotential auch ohne Sozialstaat und ohne einen Rechtsstaat mit komparativen Vorteil bei Gewaltanwendung sogar ein akut erh&#246;htes, was auch wieder auf Anreize zur&#252;ckzuf&#252;hren ist. Das Problem bei Anreizen ist nur, dass sie f&#252;r jedes Individuum unterschiedlich stark wirken. 

Renten suchen alle Individuen, aber warum muss der Staat die Transaktionskosten f&#252;r einige &quot;R&#228;uberbanden&quot; so enorm senken?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss aber zumindest ein ziemlich gro&#223;es Ego haben, um sein mangelndes Textverst&#228;ndnis und Ironiefreiheit mit verquasten Formulierungen zu vertuschen. Aber das ist bei Ihnen anscheinend Understatement.</p>
<p>Vielleicht habe ich auch nur unverst&#228;ndlich formuliert bzw. dieser Satz ist untergegangen, dann tut es mir nat&#252;rlich leid.</p>
<p>&#8220;Und wer vorher eine niedrige Hemmschwelle bei Kriminalit&#228;t hatte, wird auch durch Geldgeschenke nicht zum braven Staatsb&#252;rger werden&#8221;</p>
<p>Ich sehe also Kriminalit&#228;tspotential auch ohne Sozialstaat und ohne einen Rechtsstaat mit komparativen Vorteil bei Gewaltanwendung sogar ein akut erh&#246;htes, was auch wieder auf Anreize zur&#252;ckzuf&#252;hren ist. Das Problem bei Anreizen ist nur, dass sie f&#252;r jedes Individuum unterschiedlich stark wirken. </p>
<p>Renten suchen alle Individuen, aber warum muss der Staat die Transaktionskosten f&#252;r einige &#8220;R&#228;uberbanden&#8221; so enorm senken?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3640</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 13:53:01 +0000</pubDate>
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		<description>@Henning

Wenn Sie sich weiterhin mit Butterwegge unterhalten wollen, will ich Sie nicht davon abhalten. Daf&#252;r habe vollstes Verst&#228;ndnis. Es unterh&#228;lt sich besser auf Augenh&#246;he

Ihr fabul&#246;ses Denken in Anreizen sollte vielleicht einmal &#252;berpr&#252;ft werden. Das w&#252;rde ja bedeuten, das in einem Staat ohne Sozialstaat es nicht diese Lebenswege gibt. Komischerweise gibt es sie trotzdem und gab es sie immer, was wenigstens beweisst, das man nicht ein Linker sein mu&#223;, um &#252;beraus intelligente Ansichten zu &#228;u&#223;ern. 

Ich glaube auch nicht, da&#223; jedesmal Anreize dazu f&#252;hren, solche Lebenswege einzuschlagen, halte es aber f&#252;r sehr wahrscheinlich, da&#223; Anreize eine Rolle spielen, das solche Lebenswege NICHT eingeschlagen werden. Diese Anreize sind nicht unbedingt materieller Natur.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Henning</p>
<p>Wenn Sie sich weiterhin mit Butterwegge unterhalten wollen, will ich Sie nicht davon abhalten. Daf&#252;r habe vollstes Verst&#228;ndnis. Es unterh&#228;lt sich besser auf Augenh&#246;he</p>
<p>Ihr fabul&#246;ses Denken in Anreizen sollte vielleicht einmal &#252;berpr&#252;ft werden. Das w&#252;rde ja bedeuten, das in einem Staat ohne Sozialstaat es nicht diese Lebenswege gibt. Komischerweise gibt es sie trotzdem und gab es sie immer, was wenigstens beweisst, das man nicht ein Linker sein mu&#223;, um &#252;beraus intelligente Ansichten zu &#228;u&#223;ern. </p>
<p>Ich glaube auch nicht, da&#223; jedesmal Anreize dazu f&#252;hren, solche Lebenswege einzuschlagen, halte es aber f&#252;r sehr wahrscheinlich, da&#223; Anreize eine Rolle spielen, das solche Lebenswege NICHT eingeschlagen werden. Diese Anreize sind nicht unbedingt materieller Natur.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3637</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 11:46:21 +0000</pubDate>
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		<description>Beide lesen? Gerne, warum nicht. Das Problem sind, wie oben angedeutet &quot;(B. *statt* B.), Leute, die sich ihr Weltbild ausschlie&#223;lich aus den auf Buchformat aufgepusteten Flugbl&#228;ttern altlinker Pamphletisten basteln -- und dabei den wissenschaftlichen Zugang zum diskutierten Problem v&#246;llig au&#223;er acht lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beide lesen? Gerne, warum nicht. Das Problem sind, wie oben angedeutet &#8220;(B. *statt* B.), Leute, die sich ihr Weltbild ausschlie&#223;lich aus den auf Buchformat aufgepusteten Flugbl&#228;ttern altlinker Pamphletisten basteln &#8212; und dabei den wissenschaftlichen Zugang zum diskutierten Problem v&#246;llig au&#223;er acht lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Henning</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3636</link>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 11:42:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/#comment-3636</guid>
		<description>Der Sozialstaat setzt die Anreize f&#252;r so ein asoziales Verhalten, nicht umgekehrt! Wer nicht davon abh&#228;ngig ist mit anderen Menschen auf Gegenseitigkeit basierende Vereinbarungen und Beziehungen einzugehen, sondern seine Wohlfahrt von einer anonymen Instanz zugesichert bekommt, dessen Anreize, das Leben und das Eigentum anderer Menschen zu achten, schwinden. Und wer vorher eine niedrige Hemmschwelle bei Kriminalit&#228;t hatte, wird auch durch Geldgeschenke nicht zum braven Staatsb&#252;rger werden. Die Wahnvorstellung sich durch Umverteilung sozialen Frieden erkaufen zu k&#246;nnen, scheint sich hartn&#228;ckig zu halten. Ein ekelhaftes Menschenbild, das durch die Vertreter eines Kuschel-Sozialstaates wie diesen Butterwegge propagiert wird, und eine moralische Bankrotterkl&#228;rung.

&quot;Diese armen Benachteiligten ist von der geizigen Wohlstandsgesellschaft gar keine andere Wahl gelassen worden! Da  muss man verstehen, dass sie mit Gewalt ihrem Unmut Luft machen. Du bist als Opfer selbst Schuld! H&#228;ttest du mehr von deinem unverdienten Einkommen dem Staat zur Umverteilung abgegeben, dann w&#228;rst du nicht &#252;berfallen und verletzt worden. Schau nach Pal&#228;stina, diese armen entrechteten Pal&#228;stinenser haben auch keine andere M&#246;glichkeit als Israelis in die Luft zu sprengen! Terrorismus ist die Waffe der Armen! Noch nie einen &#196;thiopier mit Sprengstoffg&#252;rtel gesehen? Macht Nix! Ausnahmen best&#228;tigen die Regel! Verbrecher m&#252;ssen f&#252;r ihre Taten belohnt und nicht bestraft werden! Nur so werden sie wieder zu Mitgliedern der Gesellschaft und verlieren ihre Stigmatisierung als Au&#223;enseiter!&quot;

Bullshit!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sozialstaat setzt die Anreize f&#252;r so ein asoziales Verhalten, nicht umgekehrt! Wer nicht davon abh&#228;ngig ist mit anderen Menschen auf Gegenseitigkeit basierende Vereinbarungen und Beziehungen einzugehen, sondern seine Wohlfahrt von einer anonymen Instanz zugesichert bekommt, dessen Anreize, das Leben und das Eigentum anderer Menschen zu achten, schwinden. Und wer vorher eine niedrige Hemmschwelle bei Kriminalit&#228;t hatte, wird auch durch Geldgeschenke nicht zum braven Staatsb&#252;rger werden. Die Wahnvorstellung sich durch Umverteilung sozialen Frieden erkaufen zu k&#246;nnen, scheint sich hartn&#228;ckig zu halten. Ein ekelhaftes Menschenbild, das durch die Vertreter eines Kuschel-Sozialstaates wie diesen Butterwegge propagiert wird, und eine moralische Bankrotterkl&#228;rung.</p>
<p>&#8220;Diese armen Benachteiligten ist von der geizigen Wohlstandsgesellschaft gar keine andere Wahl gelassen worden! Da  muss man verstehen, dass sie mit Gewalt ihrem Unmut Luft machen. Du bist als Opfer selbst Schuld! H&#228;ttest du mehr von deinem unverdienten Einkommen dem Staat zur Umverteilung abgegeben, dann w&#228;rst du nicht &#252;berfallen und verletzt worden. Schau nach Pal&#228;stina, diese armen entrechteten Pal&#228;stinenser haben auch keine andere M&#246;glichkeit als Israelis in die Luft zu sprengen! Terrorismus ist die Waffe der Armen! Noch nie einen &#196;thiopier mit Sprengstoffg&#252;rtel gesehen? Macht Nix! Ausnahmen best&#228;tigen die Regel! Verbrecher m&#252;ssen f&#252;r ihre Taten belohnt und nicht bestraft werden! Nur so werden sie wieder zu Mitgliedern der Gesellschaft und verlieren ihre Stigmatisierung als Au&#223;enseiter!&#8221;</p>
<p>Bullshit!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Laura</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3635</link>
		<dc:creator>Laura</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 11:28:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/#comment-3635</guid>
		<description>&quot;Je weniger gro&#223;z&#252;gig die Sozialleistungen einer reichen Gesellschaft ausfallen, umso schlagkr&#228;ftiger muss in der Regel ihr Sicherheits- beziehungsweise Gewaltapparat sein. Anders gesagt: Was die Parlamentsmehrheit den Wohlfahrtssystemen an Ressourcen entzieht, wendet sie sp&#228;ter f&#252;r Ma&#223;nahmen gegen den Drogenmissbrauch, Kriminalit&#228;t und Gewalt auf. Justiz, Polizei und private Sicherheitsdienste verschlingen jenes Geld, das beim Um- beziehungsweise Abbau des Sozialstaates vorgeblich &quot;eingespart&quot; wird.&quot;

Beispiel: verpflichtene* Kinderarztbesuche (&quot;Mutterpass&quot;), die garantieren sollen, dass die Kinder, in die der Sozialstaat mit Kindergeld o.&#196;. &quot;investiert&quot;, sp&#228;ter auch ja &quot;produktiv&quot; sind (schon der Sozialdemokrat Tandler forderte die Streichung aller Sozialtransfers an &quot;Unproduktive&quot;).  

Leider stellt sich der Interviewte nicht die Frage, inwieweit der strafende Staat Ergebnis des Sozialstaats ist. Vielleicht w&#252;rde es ihm weiterhelfen, wenn er mal nen Blick in die Schriften der proletarischen Bev&#246;lkerungspolitik und Rassenhygiene werfen w&#252;rde (Tandler, Olberg, Goldscheid...). Da kann einem schon so manche Schuppe vom Auge fallen. 

* angedacht bzw bei MigrantInnen bereits verwirklicht - gehen die nicht regelm&#228;&#223;ig mit dem Kind zum Arzt, hat das in &#214; Folgen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Je weniger gro&#223;z&#252;gig die Sozialleistungen einer reichen Gesellschaft ausfallen, umso schlagkr&#228;ftiger muss in der Regel ihr Sicherheits- beziehungsweise Gewaltapparat sein. Anders gesagt: Was die Parlamentsmehrheit den Wohlfahrtssystemen an Ressourcen entzieht, wendet sie sp&#228;ter f&#252;r Ma&#223;nahmen gegen den Drogenmissbrauch, Kriminalit&#228;t und Gewalt auf. Justiz, Polizei und private Sicherheitsdienste verschlingen jenes Geld, das beim Um- beziehungsweise Abbau des Sozialstaates vorgeblich &#8220;eingespart&#8221; wird.&#8221;</p>
<p>Beispiel: verpflichtene* Kinderarztbesuche (&#8220;Mutterpass&#8221;), die garantieren sollen, dass die Kinder, in die der Sozialstaat mit Kindergeld o.&#196;. &#8220;investiert&#8221;, sp&#228;ter auch ja &#8220;produktiv&#8221; sind (schon der Sozialdemokrat Tandler forderte die Streichung aller Sozialtransfers an &#8220;Unproduktive&#8221;).  </p>
<p>Leider stellt sich der Interviewte nicht die Frage, inwieweit der strafende Staat Ergebnis des Sozialstaats ist. Vielleicht w&#252;rde es ihm weiterhelfen, wenn er mal nen Blick in die Schriften der proletarischen Bev&#246;lkerungspolitik und Rassenhygiene werfen w&#252;rde (Tandler, Olberg, Goldscheid&#8230;). Da kann einem schon so manche Schuppe vom Auge fallen. </p>
<p>* angedacht bzw bei MigrantInnen bereits verwirklicht &#8211; gehen die nicht regelm&#228;&#223;ig mit dem Kind zum Arzt, hat das in &#214; Folgen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3631</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 08:08:09 +0000</pubDate>
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		<description>Man kann es auch besser ausdr&#252;cken. 

Wenn Bev&#246;lkerungsgruppen bestehen oder entstehen, deren Heranwachsenden nicht den Weg einschlagen, der zu einer die Anforderungen erf&#252;llenden schulischen und beruflichen Bildung f&#252;hrt, dann werden sie die Lebenswege gehen, die ihnen dann noch offenstehen. 

Das k&#246;nnen schlecht bezahlte Jobs sein. Das wird der Weg der Mehrheit sein. Eine Minderheit geht einen anderen Weg. Der f&#252;hrt
in die Drogensucht und -handel, in die Kriminalit&#228;t und zur Gewaltt&#228;tigkeit gegen Sachen und Menschen. 

Um die Folgen dieser Lebenswege in den Griff zu bekommen, sind h&#246;here Ausgaben f&#252;r die Sicherheit notwendig. Die aber nicht verhindern k&#246;nnen, das nicht wiedergutzumachende Sch&#228;den zurechtbleiben. Zum Beispiel bei Opfern von Gewalttaten. Sch&#228;den k&#246;nnen sie auch kaum verhindern. Denn sie k&#246;nnen ja nicht &#252;berall zugleich sein.

Nur so ein Beispiel

In Berlin sind Unbekannte mit Flu&#223;s&#228;ure unterwegs. In der &#214;ffentlichkeit. Anscheinend auch am Tage. Mit Flu&#223;s&#228;urel&#246;sung kann man Glas oder Fassaden &#228;tzen. Jeder, der mit Flu&#223;s&#228;ure Erfahrungen hat, hat vor Flu&#223;s&#228;ure einen h&#246;llischen Respekt. Noch werden nur Sachen mit Flu&#223;s&#228;ure besch&#228;digt. Irgendwann ist der Reiz der Sachbesch&#228;digung zu gering. Dann reizt es nur noch, Menschen zu besch&#228;digen. Flu&#223;s&#228;ure wird vom K&#246;rper rasch aufgenommen. Die Wunden sind unauff&#228;llig, Schmerzen treten erst nach Stunden auf. Das Gef&#228;hrliche ist, das man nicht weiss, das es Flu&#223;s&#228;urel&#246;sung war. Wenn man Pech hat, stirbt man qualvoll. 

Die Frage ist also, was kosteng&#252;nstiger ist. Sich gegen Menschen zur Wehr zu setzen, wenn ihr Lebensweg bereits eine Sackgasse ist und man nur noch versuchen kann, die Sch&#228;den Unbeteiligter zu minimieren. Oder viel fr&#252;her, zu einem Zeitpunkt, wo noch eine Alternative zu dieser Sackgasse bestand. 

Das mu&#223; jeder f&#252;r sich selbst entscheiden, was er f&#252;r die kl&#252;gere Alternative h&#228;lt und vor allem, wie er diese Alternative gestaltet. 

Das hier nur kluge verst&#228;ndige Menschen schreiben, stehen diese Menschen vor keiner Entscheidung. Wie zu handeln ist, ist klar.

Die weitere Frage ist: F&#252;hrt das notwendigerweise zu h&#246;heren Ausgaben, vor allem durch den Staat? 

Ich bezweifele, da&#223; h&#246;here Ausgaben eine L&#246;sung sind. Die Ausgaben, zum Beispiel f&#252;r Bildung, sind ja nicht niedrig. Entscheidend ist, das der Wirkungsgrad der gegenw&#228;rtigen Ausgaben unzureichend ist. Also mu&#223; man den Wirkungsgrad drastisch verbessern.  

Die n&#228;chste Frage lautet

Wie verbessert man den Wirkungsgrad</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann es auch besser ausdr&#252;cken. </p>
<p>Wenn Bev&#246;lkerungsgruppen bestehen oder entstehen, deren Heranwachsenden nicht den Weg einschlagen, der zu einer die Anforderungen erf&#252;llenden schulischen und beruflichen Bildung f&#252;hrt, dann werden sie die Lebenswege gehen, die ihnen dann noch offenstehen. </p>
<p>Das k&#246;nnen schlecht bezahlte Jobs sein. Das wird der Weg der Mehrheit sein. Eine Minderheit geht einen anderen Weg. Der f&#252;hrt<br />
in die Drogensucht und -handel, in die Kriminalit&#228;t und zur Gewaltt&#228;tigkeit gegen Sachen und Menschen. </p>
<p>Um die Folgen dieser Lebenswege in den Griff zu bekommen, sind h&#246;here Ausgaben f&#252;r die Sicherheit notwendig. Die aber nicht verhindern k&#246;nnen, das nicht wiedergutzumachende Sch&#228;den zurechtbleiben. Zum Beispiel bei Opfern von Gewalttaten. Sch&#228;den k&#246;nnen sie auch kaum verhindern. Denn sie k&#246;nnen ja nicht &#252;berall zugleich sein.</p>
<p>Nur so ein Beispiel</p>
<p>In Berlin sind Unbekannte mit Flu&#223;s&#228;ure unterwegs. In der &#214;ffentlichkeit. Anscheinend auch am Tage. Mit Flu&#223;s&#228;urel&#246;sung kann man Glas oder Fassaden &#228;tzen. Jeder, der mit Flu&#223;s&#228;ure Erfahrungen hat, hat vor Flu&#223;s&#228;ure einen h&#246;llischen Respekt. Noch werden nur Sachen mit Flu&#223;s&#228;ure besch&#228;digt. Irgendwann ist der Reiz der Sachbesch&#228;digung zu gering. Dann reizt es nur noch, Menschen zu besch&#228;digen. Flu&#223;s&#228;ure wird vom K&#246;rper rasch aufgenommen. Die Wunden sind unauff&#228;llig, Schmerzen treten erst nach Stunden auf. Das Gef&#228;hrliche ist, das man nicht weiss, das es Flu&#223;s&#228;urel&#246;sung war. Wenn man Pech hat, stirbt man qualvoll. </p>
<p>Die Frage ist also, was kosteng&#252;nstiger ist. Sich gegen Menschen zur Wehr zu setzen, wenn ihr Lebensweg bereits eine Sackgasse ist und man nur noch versuchen kann, die Sch&#228;den Unbeteiligter zu minimieren. Oder viel fr&#252;her, zu einem Zeitpunkt, wo noch eine Alternative zu dieser Sackgasse bestand. </p>
<p>Das mu&#223; jeder f&#252;r sich selbst entscheiden, was er f&#252;r die kl&#252;gere Alternative h&#228;lt und vor allem, wie er diese Alternative gestaltet. </p>
<p>Das hier nur kluge verst&#228;ndige Menschen schreiben, stehen diese Menschen vor keiner Entscheidung. Wie zu handeln ist, ist klar.</p>
<p>Die weitere Frage ist: F&#252;hrt das notwendigerweise zu h&#246;heren Ausgaben, vor allem durch den Staat? </p>
<p>Ich bezweifele, da&#223; h&#246;here Ausgaben eine L&#246;sung sind. Die Ausgaben, zum Beispiel f&#252;r Bildung, sind ja nicht niedrig. Entscheidend ist, das der Wirkungsgrad der gegenw&#228;rtigen Ausgaben unzureichend ist. Also mu&#223; man den Wirkungsgrad drastisch verbessern.  </p>
<p>Die n&#228;chste Frage lautet</p>
<p>Wie verbessert man den Wirkungsgrad</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3630</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 08:06:24 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wenn man Butterwegge statt Bhagwati liest, dann hat man ja irgendwie schon von vornherein verloren&quot;. 

Finden Sie? Wie f&#252;r Safranski der Romantik die Aufkl&#228;rung vorangehen oder der Aufkl&#228;rung die Romantik folgen musste, so geh&#246;rt eben auch Empfindung zum Verstand. Auf die &quot;inklusive&quot; Mischung kommt es an. Der Neoliberalismus r&#252;hmt sich einer neuen Aufkl&#228;rung aus den Mechanismen der Wirtschaft, Butterwegge h&#228;lt mit ebenso g&#252;ltiger (Sozial-) Romantik dagegen. 

Ich kann &#252;brigens beides lesen, ohne intellektuell zu verwahrlosen. Verloren habe ich auch noch nichts, aus dem Vergleich nur wieder gewonnen, dass der Mensch mit allen seinen Bed&#252;rfnissen im Mittelpunkt zu stehen hat. Klingt salbungsvoll, ist aber bedingungslos so gemeint, weshalb ich das eine wie das andere f&#252;r jeweils erg&#228;nzungsbed&#252;rftig halte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn man Butterwegge statt Bhagwati liest, dann hat man ja irgendwie schon von vornherein verloren&#8221;. </p>
<p>Finden Sie? Wie f&#252;r Safranski der Romantik die Aufkl&#228;rung vorangehen oder der Aufkl&#228;rung die Romantik folgen musste, so geh&#246;rt eben auch Empfindung zum Verstand. Auf die &#8220;inklusive&#8221; Mischung kommt es an. Der Neoliberalismus r&#252;hmt sich einer neuen Aufkl&#228;rung aus den Mechanismen der Wirtschaft, Butterwegge h&#228;lt mit ebenso g&#252;ltiger (Sozial-) Romantik dagegen. </p>
<p>Ich kann &#252;brigens beides lesen, ohne intellektuell zu verwahrlosen. Verloren habe ich auch noch nichts, aus dem Vergleich nur wieder gewonnen, dass der Mensch mit allen seinen Bed&#252;rfnissen im Mittelpunkt zu stehen hat. Klingt salbungsvoll, ist aber bedingungslos so gemeint, weshalb ich das eine wie das andere f&#252;r jeweils erg&#228;nzungsbed&#252;rftig halte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Henning</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3629</link>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 07:06:18 +0000</pubDate>
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		<description>meeeh

Das Ganze richtete sich nat&#252;rlich an kr_lib und nicht an Markus Oliver.


Admin!!! Eine Editfunktion!!! =P</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>meeeh</p>
<p>Das Ganze richtete sich nat&#252;rlich an kr_lib und nicht an Markus Oliver.</p>
<p>Admin!!! Eine Editfunktion!!! =P</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Henning</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/21/intellektuelles-elend/comment-page-1/#comment-3627</link>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 07:04:39 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr bezeichnend, dass du erstmal nach Statler rufst und dich bei ihm &#252;ber das Niveau beschwerst und dabei Unterstellungen machst.

Hat er mich vielleicht dazu verf&#252;hrt eine sehr krasse Ausdrucksweise zu verwenden?

Ich denke nicht...


Wenn das hier nicht erw&#252;nscht ist, dann kann der Admin meinen Beitrag jederzeit ohne Murren meinerseits l&#246;schen.

Ich wei&#223; das, viele Menschen hier eher wert auf eine gepflegte Diskussion legen, aber ich finde manchmal tuts auch einfach Polemik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr bezeichnend, dass du erstmal nach Statler rufst und dich bei ihm &#252;ber das Niveau beschwerst und dabei Unterstellungen machst.</p>
<p>Hat er mich vielleicht dazu verf&#252;hrt eine sehr krasse Ausdrucksweise zu verwenden?</p>
<p>Ich denke nicht&#8230;</p>
<p>Wenn das hier nicht erw&#252;nscht ist, dann kann der Admin meinen Beitrag jederzeit ohne Murren meinerseits l&#246;schen.</p>
<p>Ich wei&#223; das, viele Menschen hier eher wert auf eine gepflegte Diskussion legen, aber ich finde manchmal tuts auch einfach Polemik.</p>
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