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140 Prozent Lohnerhöhung gefordert

31.10.2007 13:19 - Eidgenössisch Eigensinniges by M.M.

Vergesst die deutschen Lokführer mit ihrer Forderung nach lumpigen 30 Prozent mehr Lohn. Wendet euren Blick hin zu Herrn Sarkozy: Der will eine Lohnerhöhung von 140 Prozent!

Diese Forderung hält er für durchaus angemessen: “Alle anderen verdienen mehr”, beklagte er sich jetzt. Benchmark für ihn ist die deutsche Bundeskanzlerin, die letztes Jahr etwas mehr als 21.000 Euro im Monat verdiente.

Exklusive französische Küche Tag und Nacht, Wohnung an bester Lage und Gratisreisen rund um den Globus verdient der französische Präsident lausige 100.000 Euro im Jahr.

Es ist nicht bekannt, ob er in den Ausstand getreten wäre, hätte das Parlament seiner Forderung nicht stattgegeben.

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6 Kommentare » Neuer Kommentar zum Beitrag

R.A., 31.10.2007 17:01

OK, das ist kein Job, den man nur wegen des Geldes macht.
Und die Nebenleistungen sind auch nicht schlecht.
Trotzdem hat Sarkozy natürlich recht - das Gehalt ist ein Witz.

 
lemar2, 31.10.2007 19:43

Das ist bestimmt nur, weil er jetzt Alimente zahlen muss! ;-)

 
nstehlik, 31.10.2007 21:12

Und ne neue Frau braucht er auch. Das koscht Geld ;-)

 
Sven, 31.10.2007 23:39

Und da fragen sich die Leute, warum sich in der Politik so viele Vollpfosten tummeln. Wenn der franzeoesische Praeident weniger verdient als ein durchschnittlicher 30 jaehriger Unternehmensberater in Deutschland ist das ja wohl kein Wunder.

lemar2, 01.11.2007 04:31

Naja, die 100.000 bisher waren praktisch sein Taschengeld, denn er wohnt ja Vollpension inkl. Personal für Lau im Élysée-Palast und kann noch dazu weitere Residenzen in Frankreich (u.a. Schloss Rambouillet) einfach so nutzen. Außerdem gibts ja noch das angesprochene Budget für Dienstreisen und Dienstwagen, sowie das Budget für Empfänge und anderes Brimborium, dass - wenn ich mich recht erinnere - unter Jacques Chirac mal eben 5 Mio € im Jahr erreichte.
Ist also alles halb so schlimm, zumal ja z.B. Angela Merkel sowohl ihre Dienstwohnung im Kanzleramt als auch Privatfahrten mit der Dienstlimousine als geldwerten Vorteil versteuern müsste.

Eine andere Frage ist natürlich, in wie weit 100.000 € Jahreseinkommen für einen durchschnittlichen Unternehmensberater gerechtfertigt sind….m.E. ganz schön viel Schotter für viel heiße Luft ;-).

 
Markus Oliver, 01.11.2007 11:18

Sven, Dein Kommentar deutet mir, dass Du ein herzensguter und grundehrlicher Mensch sein musst.

Oder ein ausgesprochen verschlagener Lobbyist. Ich glaube aber an das Gute im Menschen ;-)

 
 

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