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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Prognose

Statler, 02.11.2007

Hier ist meine erste Prognose für die nächste Präsidentschaftswahl in den USA.

Szenario 1: Obama versus Giuliani. In diesem Fall wird die religiöse Rechte einen eigenen, dritten Kandidaten ins Rennen schicken, der Rudy zum Verhängnis wird. Obama wird Präsident.

Szenario 2: Clinton versus Guiliani. Die religiöse Rechte haßt die Clintons so sehr, daß sie sich in diesem Fall strategisch verhalten wird. Alles, nur nicht Clinton — also auch kein dritter Kandidat. Rudy wird Präsident.

Ich hoffe auf Szenario 2, fürchte aber, daß Hillary eine ähnliche Bruchlandung hinlegen wird, wie vor vier Jahren Dean. Müßte ich Geld wetten, dann würde ich es derzeit auf Szenario 1 setzen. Wenn die Demokraten klug sind, dann nominieren sie jedenfalls den Kandidaten, der die Republikaner am wenigsten von deren eigenen Meinungsverschiedenheiten ablenkt, und das ist Obama.

Andere Meinungen?



26 Kommentare zu “Prognose”

  1. Marian Wirth

    Ich muss gestehen, dass meine Analysefähigkeit etwas durch mein Unverständnis darüber beeinträchtigt wird, was da sowohl bei den Dems als auch bei der GOP jetzt noch für Kandidaten im Rennen sind. Insbesondere diese Ansammlung von krebskranken (McCain, Guiliani) alten (eigentlich alle) Männern bei den Republikanern ist doch einfach nur jämmerlich.

    Da die Eintrübung meiner Analysefähigkeit mich in den seltensten Fällen davon abhält, trotzdem eine Analyse abzugeben:

    In Bezug auf Guiliani möchte ich anmerken, dass er von einem großen Teil der “value voters” genauso gehasst wird wie Hillary Clinton. Wenn es zu Szenario # 1 kommt, wird es also möglicherweise aus dem von Dir genannten Grund keinen dritten Kandidaten geben, aber viele “value voters” werden der Wahl ganz fernbleiben.

    Was Clinton angeht, so bleibt abzuwarten, was passiert, wenn die Ausgangssituation von Szenario # 2 eintritt. Meiner Ansicht nach ist Clinton bis jetzt von den Meinungsmachern (z.B. FOX NEWS) und – verschärfern (z.B. Michelle Malkin) sehr geschont worden, und zwar aus einem nachvollziehbaren Grund: sie wollen sich das Pulver bis zum Show Down aufheben. Wenn es dann so weit ist, werden die Leichen, die Clinton im Keller hat (Whitewater, anyone?) wieder hervorgeholt und der Zustand ihrer Ehe samt Spekulationen über ihre sexuelle Orientierung wieder aufs Tapet gebracht werden.

    Wie wäre es mit einem Szenario # 3 (Fiction!): Nachdem Bobby Jindal innerhalb von drei Tagen sowohl bei David Letterman als auch bei Jon Stewart zu Gast war, gelingt es ihm innerhalb von zwei Wochen, so viel Geld und Unterstützung zu gewinnen, dass bereits über eine Präsidentschaftskandidatur gemunkelt wird. Daraufhin ernennt ihn Rudy Guiliani zu seinem running mate und gewinnt die Wahlen haushoch gegen wen auch immer.

    Und da der Name ja hier totsicher wieder auftauchen wird: Warum bekommt eigentlich Ron Paul so wenig Unterstützung von Anhängern der Republikaner? Der ist zwar auch schon relativ alt und wohl zu lange im politischen Betrieb aktiv, um noch als frisch durchgehen zu können – aber seine Ansichten müssten doch viel mehr Unterstützung generieren? Ich verstehe das nicht.

  2. Klaus

    Ich wette auf Fred Thompson, der hätte gegen beide demokratischen Kandidaten Chancen.

  3. dagny

    Dagny setzt auf Ron Paul als Kandidaten der Republikaner und Gewinner der Wahl.

  4. Marian Wirth

    dagny,

    mein Kommentar hat ein wenig im Spam-Filter-Fegefeuer auf die Freischaltung gewartet. Der Teil meines Kommentars:

    Und da der Name ja hier totsicher wieder auftauchen wird: Warum bekommt eigentlich Ron Paul so wenig Unterstützung von Anhängern der Republikaner? Der ist zwar auch schon relativ alt und wohl zu lange im politischen Betrieb aktiv, um noch als frisch durchgehen zu können – aber seine Ansichten müssten doch viel mehr Unterstützung generieren? Ich verstehe das nicht.

    war quasi extra für Dich ;-).

  5. Statler

    Ron Paul finde ich durchaus auch sympathisch, innenpolitisch grandios, aber der naive Isolationismus ist dann doch problematisch. Und das wird auch in der GOP das große Problem für seine Akzeptanz sein.

    Dazu kommt natürlich, daß das Partei-Establishment seinen Radikalismus nicht mögen wird. “Abolish the income tax.” Sehr schön, aber auch der Mainstream-Republikaner gibt gerne das Geld anderer Leute aus. Sowas ähnliches hatten wir ja auch schonmal vor zwei Jahren, ich sage nur Kirchhof.

  6. Marian Wirth

    Einleuchtende Erklärung. Danke. Den Rest überlasse ich dagny.

  7. dagny

    Danke.

    Ich bin nicht so naiv, die Chancen Ron Pauls hochzujubeln – Es nutzt nichts, dass er die grösste Internetfangemeinde hat, wenn das ‘Parteiestablishment’ nicht mitzieht (wobei ich die wirkliche Stärke des Vorwahlsystems nicht kenne. Dieses soll ja gerade ein Auskarteln des Kandidaten im Hinterzimmer der Partei verhindern).

    Auch wird ein Präsident Ron Paul allein gegen Zeitgeist und ‘Big Politik’ nichts ausrichten können.

    Nun, dies ist ein Faden, indem getippt werden sollte und keine Analyse abgegeben werden sollte – insofern bleibts bei meinem Tip.

    Und wenn durch Ron Pauls Kampange sich seine Ideen weiter verbreiten, ist schon einiges gewonnen. Paul kann fast garnicht(s) verlieren.

  8. skh

    Auch der Papi von dem Mel Gibson ist für Ron Paul:

    http://littlegreenfootballs.com/weblog/?entry=27773&only&rss

    Also wer gegen Juden und ihren schädlichen Einfluss auf die US-Außenpolitik ist der wähle RP.

  9. Cato

    Ich setze eher auf Giuliani vs. Obama, rechne aber dennoch mit einem Sieg von Giuliani – Clinton wird in Grund und Boden geschossen werden, wenn es wirklich konkret wird in Sachen Vorwahlen. Die anderen Gründe für meine Prognose:

    1.) Giuliani ist ein cleverer Verkäufer und im Notfall auch Blender, dem es gelingen wird die christliche Rechte entweder für sich zu gewinnen oder zumindest gegen Obama zu postieren.

    2.) Die Rechte wird sich dreimal überlegen, ob sie sich wirklich wieder einen “liberal” ins Weiße Haus wählen soll indem sie ihre konservativen Stimmen auf zwei Kandidaten verteilt – die sind vielleicht fanatisch aber nicht auf den Kopf gefallen.

    3.) Die Schwächen Obamas (z.B. völliges Fehlen jeglicher Erfahrung in der Exekutive) sind noch nicht hinreichend zur Sprache gekommen. Er kann im Moment noch entspannen, weil Hillary den ganzen Hass der Rechten auf sich zieht. Das wird sich mit der endgültigen Nominierung von Giuliani und Obama ganz schnell ändern.

    4.) Die Schwächen Giulianis (z.B undurchsichtige Rolle bei der Bewältigung von 9 / 11 als Bürgermeister von NY) werden von seinem tadellosen image und der objektiv schwierigen Lage damals überstrahlt. Dagegen wird ein völlig unerfahrener Jungspund wie Obama kaum anstinken können.

    5.) Die Mehrheit der Amerikaner will wohl aus dem Irak raus, aber eine noch größere Mehrheit will auf jeden Fall einen “Siegfrieden” und kein zweites Vietnam. Da hat der erprobte Macher und kampfgestählte Patriot Giuliani gegen den wankelmütigen Obama auch die besseren Karten.

    6.) Giuiani wird nach seiner Nominierung der Rechten fast jede Zusage machen – ich halte ihn für einen kühl kalkulierenden Machtmenschen, der sicherlich Zusagen machen wird, die von seinem bisherigen liberalen Image abweichen, sofern ihn das ins Weiße Haus führt.

    7.) Wenn Giuliani einen kraftvollen, richtig rechten und gesunden “running mate” nominiert wird es die Rechte kaum interessieren, ob er Krebskrank ist oder nicht. Schließlich wäre die Thronfolge im Falle des Falles dann ja gesichert….

    Bin auf geistreiche Erwiderungen aller Art gespannt!

  10. Flash

    Definitiv nicht geistreich, aber trotzdem:

    Obama wirds nicht schaffen, weil er farbig ist, und Clinton wirds nicht schaffen, weil sie weiblich ist.

    Daher würde ich mein Geld auf Rudy Giuliani setzen – aber ich wette ja nicht.

  11. Max

    Hae, was hat das eine mit dem anderen zu tun, naja, genau solche Schlußfolgerungen ziehen auch die Hälfte der Statistiker, die immer mal wieder schreiben, dass die EM-Strahlung von handys Krebs/Impotenz und sonst was verursacht…

    Sorry, aber nur weil ein Verrückter einen Präsidentschaftskandidaten gut findet, heißt das im Umkehrschluss nicht, dass der PK auch die selben Werte vertritt wie der Verrückte…

  12. hauptstadtstudent

    Mein Wettgeld würde auf Clinton gehen.

    Ich glaube der Hass der Rechten, der auf sie niederprasselt, der schadet ihr weniger als das er ihr nützt. Denn alle Liberlalen, die mit diesen Extremegläubigen etc. nicht zurecht kommen, werden Clinton wählen und vielleicht sogar Leute, die vorher gar nicht wählen gegangen werden, nur um diese ,aus ihrer Sicht, ruinösen Spinner loszuwerden. Die Rechten haben doch schon immer die Republikaner und somit dann Guliani gewählt. Warum also sollte sie das kratzen. Und das Dilemma in dem Guliani steckt, aus dem entkommt auch ein stahleiserner Siegertyp kaum. Er muss sich von Bush abgrenzen, denn so einen will keiner noch einmal. Allerdings darf er nicht zu liberal sein (was er ja jetzt ist, aber ohne einen Schwenk nacht rechts wird das eh nichts). Insofern gibt es kaum Entfaltungsmöglichkeiten für ihn. Und zum Schluss kommt noch der Bill Faktor oben drauf. Der darf zwar nicht stark wirken. Aber wer hat schon was dagegen, wenn da einer im weißen Haus zur Unterstützung wäre, der das schon einmal gemacht hat. Der eine positiven Staatshaushalt und keinen unnötigen Krieg vollbracht hat. (Naja bis auf die Sache, das er Bin Laden vielleicht zu lasch angegangen ist, aber das wird kaum eine Rolle spielen).

    Und Obama wird es schon in dern Vorwahlen nicht machen, Umfragenzuverlässigkeit hin und her, Show-Down Publicity noch dazu; die 30% Vorsprung holt er nicht mehr auf. Er ist zwar smart und nett, aber einen starken Präsidenten will das Volk dann doch haben. Rebellen sind interessant um dem ganzen mal wieder einen frischen Wind zu geben und verkrustete Meinungen aufzubrechen, aber ins weiße Haus setzt man die nicht. Und wirklich stark in die Offensive geht im Moment doch nur Edwards, der aber hat gar keine Chance denke ich. Obama ist einfach noch zu frisch und auch nicht in seiner Meinung gefestigt genug um bei den großen mitzuspielen.

  13. Sebastian

    Ich tippe derzeit auf Hillary Clinton. Scheinbar kann sich inzwischen auch eine Umfragen-Mehrheit der us-amerikanischen Frauen vorstellen, eine Frau zu wählen. Und die religiöse Linke (nicht so bekannt, aber zahlenmäßig auch nicht so klein) in den USA ist eher für Hillary als zum Beispiel für Guliani.

    Die Anti-Kriegshaltung einer inzwischen deutlichen Mehrheit der US-Amerikaner wirkt sich jetzt schon deutlich in allen Umfragen aus, so dass es (obwohl Umfragen auch daneben liegen können, aber wenn dann meist nicht um 20%) 2008 sehr vermutlich ein demokratischer Präsident werden wird. Und unter den Dem-Kandidaten hat derzeit Clinton die besten Aussichten.

  14. Cologne

    Ich rechne auch mit Clinton vs. Guliani. Dann kommt’s drauf an, wer New York gewinnen kann. Kann Guliani dort seinen Bonus als Ex-Bürgermeister nutzen, gewinnt er die Wahl. Andernfalls wird es nicht reichen, denn die Demokraten werden sicherlich den einen oder anderen Red-State zurück erobern.

  15. Epameroi

    Obama ist letztlich ein Leichtgewicht. Ich habe den mal persönlich erlebt und bin sehr unbeeindruckt geblieben.

    Es wird schon Hillary werden, die Macht ist einfach mit ihr.

    Ein sicherer Sieger wäre Edwards gewesen, aber der musste wegen Obama so weit nach links ausweichen, dass er jetzt die Daily Kos Anhänger hinter sich hat: The road to disaster.

    Ob die Republikaner Giuliani nominieren werden, ist nicht sicher. Sein Heldenbild von 9/11 bröckelt und abgesehen von sicherheitpolitischen Vorstellungen ist er für viele Republikaner nicht wählbar.

    Ich denke es wird Hillary, aber vermutlich nur one term. .

  16. Epameroi

    Edwards könnte noch aufholen, wenn Obama frühzeitig aufgibt, aber bei einer Dreierkonstellation dürfte Hillary nicht zu schlagen sein.

    Gore/Edwards wäre Hillarys Alptraum gewesen, aber Gore kommt nicht mehr..

  17. Hardy

    Ich schätze auch mit einem Rennen Guiliani vs. Clinton, und m.E. wird er es gewinnen, wenn auch nur knapp.
    Obama ist zu unerfahren, und charismatisch ist er ebenfalls nicht. Das hat auch nichts mit der Hautfarbe zu tun, selbst die Afroamerikaner wollen ihn nicht wählen.
    Das Argument übrigens, nach welchem Hillary nicht gewählt wird weil sie eine Frau ist, halte ich ebenso für falsch. Bei einem Rennen Obama vs. Condoleezza Rice würde IMHO Condoleezza gewinnen. Sie hat Erfahrung, ist eine farbige und eine Frau. Drei gute Siegesgründe(zu mindestens gegenüber Obama).
    Aber ich setzt auf Guiliani.

  18. ChristianS

    Bei den Demokraten unterliegt meines Erachtens Hillary Clinton knapp gegen Barack Obama, während sich bei den Republikanern Ron Paul sich knapp gegen Rudolph Guillani durchsetzen kann. Sollte ich mit meinem Tipp bezüglich der Republikaner richtig liegen, dann, und nur dann, wird es einen der spannendsten und besten Wahlkämpfe der amerikanischen Geschichte und am Ende einen weiteren republikanischen Präsidenten geben.
    Tritt Paul nicht an, dann wird der nächste Präsident ein Demokrat sein, und zwar vollkommen unabhängig davon, ob die Demokraten nun Clinton oder Obama ins Rennen schicken. (Alle anderen Demokraten sind chancenlos).

    Das war mein Tipp, wer sich die Analyse und die Begründung sparen möchte, kann nun mit dem Lesen aufhören. ;-)

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    Immer noch da? Nun gut, dann zur Analyse und Begründung meines Tipps. Bei den Demokraten wird es noch einfach: Ich denke, dass Frau Clinton nicht das Rennen macht. Ihr Verhalten zum Irak-Krieg wird ihr angesichts der momentanen Stimmung letztlich das Genick brechen, denn auf dieser Flanke ist sie enorm leicht als berechnend oder wankelmütig, in jedem Fall aber inkonsequent, angreifbar. Edwards packt es auch nicht, und Obama hat noch reichlich Potential nach oben. Seine Unerfahrenheit wird ihm nicht schaden, denn im Prinzip kann er auf solche Vorhaltungen immer mit einem spöttelnden Verweis auf die “tollen Erfolge” der ach so erfahrenen Politiker verweisen. Die Amerikaner sind mittlerweile mächtig unzufrieden mit der Politik der vergangenen Jahre, und das ist immer eine sehr gute Chance für Newcomer. Wie dem auch sei, die Demokraten haben zwei recht gute Kandidaten mit Potential zur Verfügung, egal, wer es wird.

    Bei den Republikanern hingegen ist das Bild katastrophal. Hier findet eine Wahl zwischen Not, Elend und Chancenlosigkeit statt. Ehrlich gesagt, diese republikanischen Kandidaten sind alle so unfassbar schlecht geeignet, dass ich schon aus Prinzip meinen Tipp für Ron Paul abgebe, obwohl ich damit das enorme Privatvermögen von Guillani vollkommen ignoriere – ein Vermögen, welches dieser einzusetzen gedenkt. Dennoch, wenn ich ohnehin zum Raten gezwungen bin, dann setze ich doch wenigstens auf den sympathischen Außenseiter. Außerdem ist Paul mittlerweile die Nummer 3 bei den Republikanern, wenn es um die Spendeneinnahmen geht.

    Zur Wahl selber: Alles, was nicht Ron Paul heißt, wird sowohl gegen Obama, als auch sogar gegen Clinton einfach nur jämmerlich untergehen, insbesondere, wenn die Republikaner es wirklich ausgerechnet mit Whitewater versuchen sollten. Es gibt kein Whitewater, Punkt. Das ist mittlerweile sowas von eindeutig nachgewiesen, dass selbst die gute alte, traditionell von den Republikanern angewendete Goebbels-Strategie des Schmutzwerfens nicht mehr verfangen wird. Im Gegenteil, sie wird der moralisch schwerstens angeschlagenen “Grand Old Party” alle Chancen nehmen, wenn sie in allen Ernstes in Bezug auf Whitewater angewendet werden sollte.

    Das Establishment der beiden großen amerikanischen Parteien hat massiv versagt. Dies ist deshalb die große Stunde der unverbrauchten innerparteilichen Außenseiter.

  19. jpj

    Es gibt einen Präzendenzfall für einen Außenseiter, der mit seinen Worten gegen den aufgeblähten Wohlfahrts- und Kriegsstaat bei den Wählern gut ankam das Feld seiner republikanischen Konkurrenten aufrollte: Ronald Reagan.

    Ron Paul wäre aber nicht so leicht zu korrumpieren wie Reagan. Sollte er die Nominierung gewinnen, erwarte ich deshalb, daß das ‘Parteiestablishment’ ihn ‘Goldwatern’ würde.

  20. Ranger

    Die Wahl wird imho Hillary ggn. Rudy lauten, also Szenario 2

    Allerdings ich sehe Hillary vorne. Das ist schade, aber keine Katastrophe. Ich glaube, dass diejenigen, die denken, dass Rudy gewinnt, sich ein bisschen von Wunschdenken leiten lassen.

  21. Hardy

    Also wünschen würde ich mir Guiliani nicht unbedingt, allerdings erachte ich ihn als einen wesentlich effektiveren Präsidenten. Und zwar in jeder Hinsicht. Hillary Clinton als Präsident wäre IMHO das schlimmste was es für die Welt geben könnte. Was ich bisher über ihre Ansichten und Vorstellungen gelesen habe lässt mich vermuten, dass sie aus den USA einen Staat machen würde in dem der Bürger immer weniger Freiheiten hätte, dafür jedoch sich Außenpolitisch sich immer schwächer zeigt. Ich erachte zwar teilweise die Außenpolitik der USA als falsch, jedoch mit ihr würde sie katastrophal werden..

  22. dagny

    Ron Paul hat gestern 4 Mio Dollar an Spenden gesammelt. An einem Tag. Nur Hillary hatte bisher an einem Tag soviel Geld gesammelt.

  23. N. Neumann

    “Ich hoffe auf Szenario 2, fürchte aber, daß Hillary eine ähnliche Bruchlandung hinlegen wird, wie vor vier Jahren Dean.”

    Warum?

    Dean ist nicht zuletzt deshalb gescheitert, weil er zu links bzw. zu wenig mittig war – sei es, weil der linke Flügel der Demokraten nicht stark genug ist oder sei es, weil bei der internen Ausscheidung auch taktisch votiert wird.

    Hillary hat sich rechts von Obama positioniert und fährt damit bisher nicht schlecht. Sie hat zwar einerseits mehr (alte) Feinde jenseits ihrer eigenen Partei als Obama, andererseits spricht wiederum einiges dafür, dass sie mehr Wechselwähler auf ihre Seite zieht.

    Ich vermute, dass es Obama gegen Giulani schwerer haben würde Clinton.

  24. Steeevyo

    Ganz klar Hillary.

    Und sie wird Krieg gegen den Iran fuehren.

  25. Bloglinks am 09. November « Celisse Dulin - Blog

    [...] Prognose bei antibuerokratieteam.net [...]

  26. SKH

    http://www.americanthinker.com/2007/11/the_ron_paul_campaign_and_its.html

    Das Problem ist, dass RP 1. selbst ein Verrückter ist. 2. Dass er sich nicht von Verrückten distanziert.

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