Schottische Aufklärung
Statler, 03.11.2007
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können Podcasts sein, auch wenn ich die Schlußfolgerung in ihrer Radikalität natürlich bestreiten würde.Gefunden im immer wieder mächtig interessanten Philoblog.
antibuerokratieteam.net





“Powerful Emotions” – bei mir jedenfalls! Wenn diese “schottische Aufklärung in Form dieser wunderbare Interpretation (Danke für’s Finden und Herzeigen!) von Humes Denken durch Sutherland nur Kreise ziehen würde – wir täten uns so viel leichter. Jeder könnte von “Design – wether or not” dieser Logik folgend freier denken und seinen Frieden mit dem machen, der anderes denkt.
Aufregend darin auch die These zum “Suffering”. Das Christentum könne allein dadurch obsolet werden, so Hume, weil menschliches Leidenmüssen darauf hinweise, dass Gott seine Geschöpfe nicht liebt. Keiner von uns möchte seinen Nächsten leiden sehen, nicht wahr? Warum dann er?
Gottesdiener haben darauf immer nur die eine Antwort von den Antipoden: Dass wir allein aus der Unterscheidung für’s Leben (und darüber hinaus!) zu lernen hätten. Menschengemachte, spekulative, schuldzuweisende Unterdrückungs- und Gefügigkeitsregularien sind das, auf die ich zugunsten einer freien Beweglichkeit des Geistes verzichte.
Orthographische Schlamperei da oben, sorry! – Die “schottische Aufklärung” braucht ein zweites Anführungszeichen, und zweimal “diese” hintereinander ist ganz schlecht. (ich “hasse” das, fühle mich “schuldig”, und diese Unterscheidung kommt sogar ganz aus mir selber…)