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	<title>Kommentare zu: Ist es schlimm, wenn 47 Millionen Amerikaner nicht krankenversichert sind?</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:56:35 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: Schmock</title>
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		<dc:creator>Schmock</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 09:09:01 +0000</pubDate>
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		<description>Korrektur:
in Punkt 1. sollte der letzte Satz lauten:
Wenn ja, so w&#228;re das schon ein Problem, da es sicher Leute gibt, die gerne versichert w&#228;ren, es aber nicht k&#246;nnen, da der Preis einer Krankenversicherung unn&#246;tig hoch ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Korrektur:<br />
in Punkt 1. sollte der letzte Satz lauten:<br />
Wenn ja, so w&#228;re das schon ein Problem, da es sicher Leute gibt, die gerne versichert w&#228;ren, es aber nicht k&#246;nnen, da der Preis einer Krankenversicherung unn&#246;tig hoch ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Schmock</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/comment-page-1/#comment-4516</link>
		<dc:creator>Schmock</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 09:06:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe ein paar Fragen und Anregungen zur Diskussion.
1. Ist die amerikanische Krankenversicherung nicht teurer als zum Beispiel die deutsche bei nicht besserer medizinischer Versorgung? So etwas habe ich gelesen und von Leuten, die beide Systeme kennengelernt haben geh&#246;rt.
Wenn ja, so w&#228;re das schon ein Problem, da es sicher gerne versichert w&#228;ren, es aber nicht k&#246;nnen, da der Preis einer Krankenversicherung unn&#246;tig hoch ist.

2. Garantiert der Staat (der amerikanische, der deutsche oder ein &#228;hnlicher) nicht 
ein positives Lebensrecht in vielen F&#228;llen ? Was Deutschland angeht so denke ich an Susanne Osthoffs Irakabenteuer oder eine junge Frau die sich in Ostasien mit DRogen erwischen lie&#223;, so dass ihr die Todesstrafe drohte; auch die USA wird sich f&#252;r B&#252;rger, die au&#223;erhalb des Landes in Not geraten sind einsetzen. Wenn nun ein armer nicht krankenversicherter Amerikaner krank wird, so dass er eine teure Operation zum Leben braucht, ist der amerikanische Staat nicht ebenso verpflichtet sein Leben zu sch&#252;tzen? Man kann dagegen pragmatisch argumentieren, gibt es aber auch einen prinzipiellen Unterschied?

3. Wenn meine Frau schwer krank wird und wir kein Geld f&#252;r eine Operation haben und bekommen, was bin ich dann berechtigt zu tun? W&#228;re Diebstahl erlaubt? Wahrscheinlich nicht, aber warum nicht? Um ein Leben zu retten, darf ich ja schon einige Gesetze brechen, zum Beispiel darf ich zu schnell Auto fahren und damit andere Verkehrsteilnehmer gef&#228;hrden.

4. Dass sich f&#252;r viele nicht schlecht verdienende Leute eine Krankenversicherung nicht lohnt, wird stimmen, allerdings nur wenn ich zu keiner Risikogruppe geh&#246;re, dann wird aber auch die private Krankenversicherung deutlich teurer und unwillig sein, mich zu versichern. So gesehen ist sich ohne Not zu versichern auch eine Art sozialer Vertrag, die die Minderheit der teuren Patienten, davor sch&#252;tzt auf Grund ihrer Gesundheit pleite zu sein oder sich die Behandlungen nicht leisten zu k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ein paar Fragen und Anregungen zur Diskussion.<br />
1. Ist die amerikanische Krankenversicherung nicht teurer als zum Beispiel die deutsche bei nicht besserer medizinischer Versorgung? So etwas habe ich gelesen und von Leuten, die beide Systeme kennengelernt haben geh&#246;rt.<br />
Wenn ja, so w&#228;re das schon ein Problem, da es sicher gerne versichert w&#228;ren, es aber nicht k&#246;nnen, da der Preis einer Krankenversicherung unn&#246;tig hoch ist.</p>
<p>2. Garantiert der Staat (der amerikanische, der deutsche oder ein &#228;hnlicher) nicht<br />
ein positives Lebensrecht in vielen F&#228;llen ? Was Deutschland angeht so denke ich an Susanne Osthoffs Irakabenteuer oder eine junge Frau die sich in Ostasien mit DRogen erwischen lie&#223;, so dass ihr die Todesstrafe drohte; auch die USA wird sich f&#252;r B&#252;rger, die au&#223;erhalb des Landes in Not geraten sind einsetzen. Wenn nun ein armer nicht krankenversicherter Amerikaner krank wird, so dass er eine teure Operation zum Leben braucht, ist der amerikanische Staat nicht ebenso verpflichtet sein Leben zu sch&#252;tzen? Man kann dagegen pragmatisch argumentieren, gibt es aber auch einen prinzipiellen Unterschied?</p>
<p>3. Wenn meine Frau schwer krank wird und wir kein Geld f&#252;r eine Operation haben und bekommen, was bin ich dann berechtigt zu tun? W&#228;re Diebstahl erlaubt? Wahrscheinlich nicht, aber warum nicht? Um ein Leben zu retten, darf ich ja schon einige Gesetze brechen, zum Beispiel darf ich zu schnell Auto fahren und damit andere Verkehrsteilnehmer gef&#228;hrden.</p>
<p>4. Dass sich f&#252;r viele nicht schlecht verdienende Leute eine Krankenversicherung nicht lohnt, wird stimmen, allerdings nur wenn ich zu keiner Risikogruppe geh&#246;re, dann wird aber auch die private Krankenversicherung deutlich teurer und unwillig sein, mich zu versichern. So gesehen ist sich ohne Not zu versichern auch eine Art sozialer Vertrag, die die Minderheit der teuren Patienten, davor sch&#252;tzt auf Grund ihrer Gesundheit pleite zu sein oder sich die Behandlungen nicht leisten zu k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SteffenH</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/comment-page-1/#comment-4485</link>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 11:35:56 +0000</pubDate>
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		<description>Dazu passt ein alter Kommentar von mir (http://www.blogigo.de/kopf_voran/Im-Trueben-fischen/710/):

...Und wer wei&#223; schon, wenn wieder einmal &#252;ber &quot;amerikanische Verh&#228;ltnisse&quot; im Gesundheitswesen geklagt wird, dass nur ein Drittel aller Amerikaner ohne Krankenversicherung (15 Mio. von 45 Mio. unversicherten Amerikanern) in Haushalten mit einem Jahreseinkommen von weniger als 25000 US-$ lebt und ein wachsender Anteil mit hohen Einkommen freiwillig nicht versichert ist? Dass daneben die extrem teuren staatlichen Gesundheitsprogramme Medicare (subventioniert Gesundheitsleistungen f&#252;r amerikanische Senioren und kostete 2005 bei einem ungef&#228;hren Anteil am BIP von 2,7 % pro Kopf rund 1100 US-$) und Medicaid (subventioniert Gesundheitsleistungen f&#252;r mehr als 50 Mio. einkommensschwache Amerikaner und kostete 2004 pro Kopf 1040 US-$) antreten, die Folgen fehlenden oder mangelhaften Versicherungsschutzes teilweise zu kompensieren, ist auch nur wenigen bekannt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu passt ein alter Kommentar von mir (<a href="http://www.blogigo.de/kopf_voran/Im-Trueben-fischen/710/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.blogigo.de/kopf_voran/Im-Trueben-fischen/710/'>http://www.blogigo.de/kopf_voran/Im-Trueben-fischen/710/</a>):</p>
<p>&#8230;Und wer wei&#223; schon, wenn wieder einmal &#252;ber &#8220;amerikanische Verh&#228;ltnisse&#8221; im Gesundheitswesen geklagt wird, dass nur ein Drittel aller Amerikaner ohne Krankenversicherung (15 Mio. von 45 Mio. unversicherten Amerikanern) in Haushalten mit einem Jahreseinkommen von weniger als 25000 US-$ lebt und ein wachsender Anteil mit hohen Einkommen freiwillig nicht versichert ist? Dass daneben die extrem teuren staatlichen Gesundheitsprogramme Medicare (subventioniert Gesundheitsleistungen f&#252;r amerikanische Senioren und kostete 2005 bei einem ungef&#228;hren Anteil am BIP von 2,7 % pro Kopf rund 1100 US-$) und Medicaid (subventioniert Gesundheitsleistungen f&#252;r mehr als 50 Mio. einkommensschwache Amerikaner und kostete 2004 pro Kopf 1040 US-$) antreten, die Folgen fehlenden oder mangelhaften Versicherungsschutzes teilweise zu kompensieren, ist auch nur wenigen bekannt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/comment-page-1/#comment-4481</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 10:26:14 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Aber das Auto ist auch nur ein Haufen Blech. &#220;ber ein System der Gesundheitspflichtversicherung m&#252;sste man sich viel mehr Gedanken machen.&lt;/blockquote&gt;

He, du schr&#246;derst! ;-)

Wir reden hier aber &#252;ber ein System und wie es wirkt, nicht wo es eingesetzt wird. 

Dein Vorschlag w&#228;re vielleicht eine M&#246;glichkeit, aber ich zweifle daran, dass ein solches System lange &#252;berleben w&#252;rde. Da zudem die meisten Behandlungskosten im letzten Lebensabschnitt anfallen, geht der Vorstreckende mit hoher Sicherheit in vielen F&#228;llen leer aus. Und einem nackten Mann kannst du eh nicht in die Tasche fassen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aber das Auto ist auch nur ein Haufen Blech. &#220;ber ein System der Gesundheitspflichtversicherung m&#252;sste man sich viel mehr Gedanken machen.</p></blockquote>
<p>He, du schr&#246;derst! ;-)</p>
<p>Wir reden hier aber &#252;ber ein System und wie es wirkt, nicht wo es eingesetzt wird. </p>
<p>Dein Vorschlag w&#228;re vielleicht eine M&#246;glichkeit, aber ich zweifle daran, dass ein solches System lange &#252;berleben w&#252;rde. Da zudem die meisten Behandlungskosten im letzten Lebensabschnitt anfallen, geht der Vorstreckende mit hoher Sicherheit in vielen F&#228;llen leer aus. Und einem nackten Mann kannst du eh nicht in die Tasche fassen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/comment-page-1/#comment-4480</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 10:21:20 +0000</pubDate>
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		<description>Das geht wohl nur durch Kontrahierungszwang.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das geht wohl nur durch Kontrahierungszwang.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/comment-page-1/#comment-4475</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 08:19:17 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;...und Sie bei der Marke bleiben.&lt;/i&gt;

Werde ich tun. Danke f&#252;r die Erinnerung :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8230;und Sie bei der Marke bleiben.</i></p>
<p>Werde ich tun. Danke f&#252;r die Erinnerung :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/comment-page-1/#comment-4473</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 06:21:15 +0000</pubDate>
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		<description>Das stimmt schon. Aber das Auto ist auch nur ein Haufen Blech. &#220;ber ein System der Gesundheitspflichtversicherung m&#252;sste man sich viel mehr Gedanken machen.

Meiner Meinung nach m&#252;ssten die Kosten f&#252;r die Mindestversorgung im Regelfall wie eine Art Dispositionskredit wieder zur&#252;ckgezahlt werden. Dabei sollten auch markt&#252;bliche Zinsen verlangt werden, die Forderung sollte einen relativ hohen Rang haben und lange nicht verj&#228;hren. Dann kommt ein angemessener Teil der Ausgaben wieder ins System zur&#252;ck und es gibt weniger Trittbrettfahrer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das stimmt schon. Aber das Auto ist auch nur ein Haufen Blech. &#220;ber ein System der Gesundheitspflichtversicherung m&#252;sste man sich viel mehr Gedanken machen.</p>
<p>Meiner Meinung nach m&#252;ssten die Kosten f&#252;r die Mindestversorgung im Regelfall wie eine Art Dispositionskredit wieder zur&#252;ckgezahlt werden. Dabei sollten auch markt&#252;bliche Zinsen verlangt werden, die Forderung sollte einen relativ hohen Rang haben und lange nicht verj&#228;hren. Dann kommt ein angemessener Teil der Ausgaben wieder ins System zur&#252;ck und es gibt weniger Trittbrettfahrer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/comment-page-1/#comment-4472</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 06:14:27 +0000</pubDate>
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		<description>Muss denn unter jedem Wurm ein Haken versteckt sein?

Was mich nach dieser langen Diskussion mal interessieren w&#252;rde: auf welche Weise kann man bei einer weitgehenden Privatisierung der Gesundheitsvorsorge denn daf&#252;r sorgen, dass es keine Trittbrettfahrer unter den &lt;em&gt;Anbietern&lt;/em&gt; gibt? Da bin ich n&#228;mlich immer noch ziemlich ratlos.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Muss denn unter jedem Wurm ein Haken versteckt sein?</p>
<p>Was mich nach dieser langen Diskussion mal interessieren w&#252;rde: auf welche Weise kann man bei einer weitgehenden Privatisierung der Gesundheitsvorsorge denn daf&#252;r sorgen, dass es keine Trittbrettfahrer unter den <em>Anbietern</em> gibt? Da bin ich n&#228;mlich immer noch ziemlich ratlos.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/comment-page-1/#comment-4468</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 05:28:02 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm, komische Frage aus dem Off...

Habe ich nicht klar gesagt, dass die reine Idee, die vom Gestr&#252;pp abstrahiert, ein Luxus ist? 

Oder anders gesagt: Wo ist der Haken Ihrer Nachfrage, verehrte Stimme?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, komische Frage aus dem Off&#8230;</p>
<p>Habe ich nicht klar gesagt, dass die reine Idee, die vom Gestr&#252;pp abstrahiert, ein Luxus ist? </p>
<p>Oder anders gesagt: Wo ist der Haken Ihrer Nachfrage, verehrte Stimme?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hardy</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/comment-page-1/#comment-4461</link>
		<dc:creator>Hardy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 01:10:33 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Die Krankenhilfe der Sozial&#228;mter orientiert sich ausschlie&#223;lich an den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen&quot;
Inkorrekt, unterhalte Dich doch bitte mal mit &#196;rzten. Bei  Asylanten k&#246;nnen &#196;rzte den Satz abrechnen, welcher auch bei Privatpatienten genommen wird. Und selbiges bedeutet f&#252;r den Arzt dann eine wesentlich h&#246;here Einnahmequelle, egal wie die Behandlung aussieht. Ganz im Gegensatz zu den &quot;normal Versicherten&quot;, wo die S&#228;tze exakt(und ziemlich niedrig) f&#252;r jede Behandlung vorgeschrieben sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Krankenhilfe der Sozial&#228;mter orientiert sich ausschlie&#223;lich an den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen&#8221;<br />
Inkorrekt, unterhalte Dich doch bitte mal mit &#196;rzten. Bei  Asylanten k&#246;nnen &#196;rzte den Satz abrechnen, welcher auch bei Privatpatienten genommen wird. Und selbiges bedeutet f&#252;r den Arzt dann eine wesentlich h&#246;here Einnahmequelle, egal wie die Behandlung aussieht. Ganz im Gegensatz zu den &#8220;normal Versicherten&#8221;, wo die S&#228;tze exakt(und ziemlich niedrig) f&#252;r jede Behandlung vorgeschrieben sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Stimme aus dem Off</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/comment-page-1/#comment-4448</link>
		<dc:creator>Die Stimme aus dem Off</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 21:36:38 +0000</pubDate>
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		<description>Werte Lina, 
ist jetzt die Beliebigkeit f&#252;r Sie ein Luxus oder das Abstrahieren von der Realit&#228;t?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Werte Lina,<br />
ist jetzt die Beliebigkeit f&#252;r Sie ein Luxus oder das Abstrahieren von der Realit&#228;t?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/comment-page-1/#comment-4447</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 21:26:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, haben Sie. War dann wohl in einem extrem misantropischen Moment aus dem Gestr&#252;pp der Beliebigkeit heraus gesagt...

btw: Ich zum Beispiel werde schlauer aus Ihnen, wenn Sie ganz von der Realit&#228;t abstrahieren und die reine Idee entfalten; das ist das, was ich Luxus nenne. Und wenn sie auch genau dieses Etikett tr&#228;gt und Sie bei der Marke bleiben.

&quot;Konsequent liberal denken&quot; heisst demnach, am Gestr&#252;pp vorbei denken. Das kann nicht jeder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, haben Sie. War dann wohl in einem extrem misantropischen Moment aus dem Gestr&#252;pp der Beliebigkeit heraus gesagt&#8230;</p>
<p>btw: Ich zum Beispiel werde schlauer aus Ihnen, wenn Sie ganz von der Realit&#228;t abstrahieren und die reine Idee entfalten; das ist das, was ich Luxus nenne. Und wenn sie auch genau dieses Etikett tr&#228;gt und Sie bei der Marke bleiben.</p>
<p>&#8220;Konsequent liberal denken&#8221; heisst demnach, am Gestr&#252;pp vorbei denken. Das kann nicht jeder.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/comment-page-1/#comment-4442</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 18:40:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/#comment-4442</guid>
		<description>Hatte ich irgendwo &quot;Idioten&quot; geschrieben?
Ich wei&#223; nicht, was Sie unter &#039;konsequent liberal denken&#039; verstehen... ich verstehe darunter, dass man vom eigenen Geschmack, von eigenen &#039;Werten&#039; abstrahiert, um sich nicht im Gestr&#252;pp der Beliebigkeit zu verfangen.
Aber keine Sorge, ich werde aus mir auch nicht immer schlau ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hatte ich irgendwo &#8220;Idioten&#8221; geschrieben?<br />
Ich wei&#223; nicht, was Sie unter &#8216;konsequent liberal denken&#8217; verstehen&#8230; ich verstehe darunter, dass man vom eigenen Geschmack, von eigenen &#8216;Werten&#8217; abstrahiert, um sich nicht im Gestr&#252;pp der Beliebigkeit zu verfangen.<br />
Aber keine Sorge, ich werde aus mir auch nicht immer schlau ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/comment-page-1/#comment-4438</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 16:56:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/#comment-4438</guid>
		<description>&gt; Dass trotzdem so viele Menschen sich
&gt; rundum versichern lassen, liegt wohl an
&gt; dem subjektiv h&#246;her eingesch&#228;tztem
&gt; Risiko.
&gt; Insofern ist es durchaus rational, wenn sich
&gt; eine &gt;50.000$-Familie nicht versichert und
&gt; sich z.B. lediglich eine viel g&#252;nstigere
&gt; Unfallversicherung leistet, &#252;ber die man
&gt; auch Krankenhausleistungen bezahlen
&gt; kann.
Das ist ein sehr wichtiger Aspekt.

In Deutschland arbeiten inzwischen mehr Menschen in der Verwaltung des Gesundheitssektors als in der eigentlichen Leistungserbringung. Und letztere (also &#196;rzte, Krankenschwestern, Apotheker ...) verbringen auch noch einen gro&#223;en Teil ihrer Arbeitszeit mit Verwaltungsarbeit.

Das w&#228;re weitgehend unn&#246;tig, wenn man den gr&#246;&#223;ten Teil der &quot;Normalmedizin&quot; komplett aus dem Versicherungsunwesen ausgliedern w&#252;rde.

Die ganz Armen bekommen es ohnehin vom Staat bezahlt.
Aber schon ab untere Mittelklasse ist es viel kosteng&#252;nstiger, den Arztbesuch ab und zu und die normalen Medikamente etc. ganz schlicht privat zu bezahlen - und daf&#252;r einen drastisch reduzierten Versicherungsbeitrag zu zahlen (der dann auch nur noch die ganz schlimmen Risiken mit Operation, langen Krankenhausaufenthalten oder chronischen Krankheiten abdeckt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Dass trotzdem so viele Menschen sich<br />
&gt; rundum versichern lassen, liegt wohl an<br />
&gt; dem subjektiv h&#246;her eingesch&#228;tztem<br />
&gt; Risiko.<br />
&gt; Insofern ist es durchaus rational, wenn sich<br />
&gt; eine &gt;50.000$-Familie nicht versichert und<br />
&gt; sich z.B. lediglich eine viel g&#252;nstigere<br />
&gt; Unfallversicherung leistet, &#252;ber die man<br />
&gt; auch Krankenhausleistungen bezahlen<br />
&gt; kann.<br />
Das ist ein sehr wichtiger Aspekt.</p>
<p>In Deutschland arbeiten inzwischen mehr Menschen in der Verwaltung des Gesundheitssektors als in der eigentlichen Leistungserbringung. Und letztere (also &#196;rzte, Krankenschwestern, Apotheker &#8230;) verbringen auch noch einen gro&#223;en Teil ihrer Arbeitszeit mit Verwaltungsarbeit.</p>
<p>Das w&#228;re weitgehend unn&#246;tig, wenn man den gr&#246;&#223;ten Teil der &#8220;Normalmedizin&#8221; komplett aus dem Versicherungsunwesen ausgliedern w&#252;rde.</p>
<p>Die ganz Armen bekommen es ohnehin vom Staat bezahlt.<br />
Aber schon ab untere Mittelklasse ist es viel kosteng&#252;nstiger, den Arztbesuch ab und zu und die normalen Medikamente etc. ganz schlicht privat zu bezahlen &#8211; und daf&#252;r einen drastisch reduzierten Versicherungsbeitrag zu zahlen (der dann auch nur noch die ganz schlimmen Risiken mit Operation, langen Krankenhausaufenthalten oder chronischen Krankheiten abdeckt).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/comment-page-1/#comment-4435</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 16:12:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/04/ist-es-schlimm-wenn-47-millionen-amerikaner-nicht-krankenversichert-sind/#comment-4435</guid>
		<description>“&#039;Krepieren lassen&#039; - hier operierst Du wiederum mit einem moralisch aufgeladenem Begriff...aber konsequent liberal gedacht ist das nicht.&quot; 

Das sagt der Selbe, der gern nur von &quot;Idioten&quot; umgeben w&#228;re - damit seine Gesch&#228;fte besser laufen als die der Konkurrenz? War denn das konsequent liberal gedacht?

Sorry, bin ja in dieser Diskussion nur eine nachdenkliche, nachtragende Trittbrettfahrerin...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“&#8217;Krepieren lassen&#8217; &#8211; hier operierst Du wiederum mit einem moralisch aufgeladenem Begriff&#8230;aber konsequent liberal gedacht ist das nicht.&#8221; </p>
<p>Das sagt der Selbe, der gern nur von &#8220;Idioten&#8221; umgeben w&#228;re &#8211; damit seine Gesch&#228;fte besser laufen als die der Konkurrenz? War denn das konsequent liberal gedacht?</p>
<p>Sorry, bin ja in dieser Diskussion nur eine nachdenkliche, nachtragende Trittbrettfahrerin&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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