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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

For us ze war is over by tea time, ja?

Oliver Luksic, 18.11.2007

So titelt die Times. Wieso wird das in den wichtigen deutschen Medien fast nicht thematisiert?



18 Kommentare zu “For us ze war is over by tea time, ja?”

  1. Rayson

    Wenigstens sagen die unwichtigen was dazu:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,518062,00.html

  2. jo@chim

    Nach diesem Blogeintrag konnte zumindest SPON nicht mehr schweigen, Rayson! Wetten morgen ziehen noch einige nach?

  3. Rayson

    Würde es das Selbstbewusstsein dieses Blogs zu sehr stören, wenn ich bezeugte, dass ich den SPON-Eintrag schon um ca. 18 Uhr gelesen habe?

  4. Feierabend in Mazar Al-Sharif « Freunde der offenen Gesellschaft

    [...] chic, sich zu fühlen wie Feldwebel Steiner. Solange die Traditionspflege Maulheldentum bleibt. (via A-Team) This entry was written by Daniel Fallenstein, posted on Sonntag, 18. November 2007 at 21:59, [...]

  5. Epameroi

    Ich habe ihn in SPON schon um 14 Uhr gelesen

  6. Epameroi

    Was ich nicht ganz verstehe:

    “Their refusal to fly by night”

    Das klingt so, als hätten sie Schiss. Oder KÖNNEN die Helis gar nicht in der Nacht fliegen? Solche gibts auch.

  7. opponent - mit strom gegen den strom

    Bundeswehr lässt Alliierte im Stich?…

    Bei den mehr oder minder liberalen Antibürokraten wird bemängelt , dass über ein scheinbar beschämendes Verhalten der Bundeswehr in den Mainstreammedien der Bundesrepublik nicht berichtet würde. Natürlich ist das so nicht richtig . Allerdings st…

  8. Rayson

    Also mich wundert, wie unkritisch manche auf Pressemeldungen anspringen, bevor der guten, alten Regel “audiatur et altera pars” Genüge getan wurde.

  9. Epameroi

    Also ich weiß dass früher Rettungshubschrauber der BW nicht nachts fliegen konnten und daher auch Einsätze am späten Nachmittag verweigerten, wenn die Gefahr bestand, dass sie nicht vor Anbruch der Nacht wieder am Stützpunkt waren… in Deutschland wohlgemerkt

    Wenn die Dinger in Afghanistan also nicht nachts fliegen können, wäre es schon aus Sicherheitsgründen verständlich, dass die ihre Einsätze rechtzeitig beenden..

    Man will die wohl nicht über Nacht in der Pampa stehen haben.

  10. dagny

    Hab das Gerücht am Vormittag schon wo gelesen, aber mangels bestätigung in den grösseren Online-Medien für eine Ente gehalten.

    Offenbar reichen die 25 Toten noch nicht, dass die Politiker am Tisch der Sieger mitreden dürfen und von den anderen ernst genommen werden.

  11. Die Stimme aus dem Off

    Sie können Nachts fliegen und können das auch schon seit einiger Zeit.

    Ich denke der Grund für das Nachtflugverbot ist eher, dass man Angst davor hat eine deutsche Hubschrauberbesatzung könnte nicht klar als deutsche erkannt werden.

  12. Gast

    Die Times ist zwar serioes aber pflegt eine ebenso unserioese Einstellung zu Deutschland wie die meisten deutschen Medien zu Amerika. Nur dass man das bei der Times wenigstens historisch verstehen kann.

  13. Hardy

    Laut Verteidigungsministerium gibt es kein solches Nachtflugverbot.

  14. Karsten

    Und dann waren da noch die Hospitäler, die wegen des sich stapelnden Mülls ihren Dienst einstellen mussten (der Müll kann nicht nach deutschen Bestimmungen entsorgt werden), die Jeeps, die stillgelegt wurden, weil sie TÜV und/oder ASU nicht bestanden haben, etc., etc….

    Eigentlich denke ich, die Welt sollte froh darüber sein, dass wir Deutschen heute so sind. Als wir noch eine andere Einstellung zum Militärischen und zum Aufopferungswillen im Namen irgendeiner Sache hatten, war das auch nicht so schön…

  15. dwave

    Karsten, sieht eher so aus wie die Fortfuerhung der Operation Brainfuck mit anderen Mitteln.

  16. Karsten

    Hm, da fehlt mir das passende Vokabular, und Google hilft auch nur mit einer Programmiersprache… ich passe.

    Was ist Operation Brainfuck?

  17. Die Stimme aus dem Off

    Mit Sicherheit gibt es das nicht, daran habe ich keinen Zweifel. Denkst Du das Verteidigungsminsterium will sich blamieren?
    Das wird wohl stille Post aus Potsdam sein.

  18. DDH

    @Oliver: Was willste uns eigentlich mit solchen abstrusen Meldungen sagen? Daß es den in der “permissive society” aufgewachsenen, verweichlichten und hedonistischen Deutschen an Opferbereitschaft fehlt, für “höhere Ziele” den Tod zu suchen? Botho Strauß und das neurechte Lamento “Anschwellender Bocksgesang” lassen grüßen!

    Nee, ganz ehrlich: für mich ist jeder Mangel an Einsatztauglichkeit eine gute Nachricht. Wenn schon der politische Wille zum einzig legitimen Noninterventionismus fehlt (auch bei den Kommunisten, die bloß dagegen sind, solange sie selber nicht mit roter Fahne in andere Länder marschieren dürfen), dann besorgt wenigstens die normative Kraft des Faktischen (und die Erschöpfung einer gänzlich überforderten Armee) die notwendigen Zwänge zur Zurückhaltung!

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