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	<title>Kommentare zu: Wieso unterst&#252;tzt man die GDL?</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Mon, 15 Mar 2010 09:05:47 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/19/wieso-unterstuetzt-man-die-gdl/comment-page-1/#comment-6103</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 17:02:26 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Ach ja, und warum ordnest du dann selbst moralisch ein, n&#228;mlich dass Arbeitnehmer potenzielle Erpresser sind?&lt;/i&gt;

Warum ich die Erpresser-Parallele ziehe, steht ein paar cm weiter oben. Dein Problem, wenn du das nicht zur Kenntnis nehmen darfst, weil du partout den Moralischen herauskehren willst.

&lt;i&gt;Mit der Pauschalisierungskeule gilt das auch Wort f&#252;r Wort f&#252;r “den Arbeitgeber”. Wenn wir schon mal beim Pauschalisieren sind…&lt;/i&gt;

Das Reagieren auf Anreize betrifft alle Menschen. Kannst du ausdehnen, auf wen immer du willst. Ich f&#252;rchte nur, dein Reflex, immer &quot;Arbeitgeber&quot; zu rufen, wenn jemand &quot;Arbeitnehmer&quot; sagt, hat mit  meiner Argumentation gar nichts zu tun.

Ob z.B. der Bahnvorstand oder die GDL-F&#252;hrung gut oder b&#246;se ist, interessiert mich nicht. Ich finde es viel interessanter dar&#252;ber zu reden, welche Anreize f&#252;r weiteres Handeln sich aus dem Streik schon jetzt und je nach Ausgang auch sp&#228;ter ergeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Ach ja, und warum ordnest du dann selbst moralisch ein, n&#228;mlich dass Arbeitnehmer potenzielle Erpresser sind?</i></p>
<p>Warum ich die Erpresser-Parallele ziehe, steht ein paar cm weiter oben. Dein Problem, wenn du das nicht zur Kenntnis nehmen darfst, weil du partout den Moralischen herauskehren willst.</p>
<p><i>Mit der Pauschalisierungskeule gilt das auch Wort f&#252;r Wort f&#252;r “den Arbeitgeber”. Wenn wir schon mal beim Pauschalisieren sind…</i></p>
<p>Das Reagieren auf Anreize betrifft alle Menschen. Kannst du ausdehnen, auf wen immer du willst. Ich f&#252;rchte nur, dein Reflex, immer &#8220;Arbeitgeber&#8221; zu rufen, wenn jemand &#8220;Arbeitnehmer&#8221; sagt, hat mit  meiner Argumentation gar nichts zu tun.</p>
<p>Ob z.B. der Bahnvorstand oder die GDL-F&#252;hrung gut oder b&#246;se ist, interessiert mich nicht. Ich finde es viel interessanter dar&#252;ber zu reden, welche Anreize f&#252;r weiteres Handeln sich aus dem Streik schon jetzt und je nach Ausgang auch sp&#228;ter ergeben.</p>
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		<title>Von: Robert</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/19/wieso-unterstuetzt-man-die-gdl/comment-page-1/#comment-6101</link>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 16:06:01 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Du kannst dir deine k&#252;nstliche Entr&#252;stung sonstwohin stecken. Im Gegensatz zu dir sind mir moralische Einordnungen hier v&#246;llig schnurz.&quot;

Ach ja, und warum ordnest du dann selbst moralisch ein, n&#228;mlich dass Arbeitnehmer potenzielle Erpresser sind?

&quot;Wenn sich Menschen so verhalten, wie ihnen Anreize das nahe legen, halte ich es f&#252;r ziemlich unsinnig, sich dar&#252;ber zu wundern oder zu emp&#246;ren&quot;

Genau. Mit der Pauschalisierungskeule gilt das auch Wort f&#252;r Wort f&#252;r &quot;den Arbeitgeber&quot;. Wenn wir schon mal beim Pauschalisieren sind...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Du kannst dir deine k&#252;nstliche Entr&#252;stung sonstwohin stecken. Im Gegensatz zu dir sind mir moralische Einordnungen hier v&#246;llig schnurz.&#8221;</p>
<p>Ach ja, und warum ordnest du dann selbst moralisch ein, n&#228;mlich dass Arbeitnehmer potenzielle Erpresser sind?</p>
<p>&#8220;Wenn sich Menschen so verhalten, wie ihnen Anreize das nahe legen, halte ich es f&#252;r ziemlich unsinnig, sich dar&#252;ber zu wundern oder zu emp&#246;ren&#8221;</p>
<p>Genau. Mit der Pauschalisierungskeule gilt das auch Wort f&#252;r Wort f&#252;r &#8220;den Arbeitgeber&#8221;. Wenn wir schon mal beim Pauschalisieren sind&#8230;</p>
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		<title>Von: Die Stimme aus dem Off</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/19/wieso-unterstuetzt-man-die-gdl/comment-page-1/#comment-6086</link>
		<dc:creator>Die Stimme aus dem Off</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 14:23:11 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Vielleicht, weil du erstens keine Ahnung von deutschem Arbeitsrecht hast und zweitens nicht begriffen hast, was ich mit dem “Fass” meine. Es geht um Anreize. Jedes Mehr, das die Lokf&#252;hrer f&#252;r sich herausschlagen, ist ein Anreiz f&#252;r andere Arbeitnehmergruppen mit &#228;hnlichem Erpressungspotenzial, genau so vorzugehen.&quot;

Oha, na dann er&#252;brigt sich wohl jeder weitere Beitrag von mir dazu angesichts meiner geringen Kenntnisse vom Arbeitsrecht.
Die Leute die daran glaubten der Streik sei illegal und die GDL w&#252;rde unterliegen hatten sicherlich viel mehr Ahnung als ich. :-)

Vielleicht habe ich ja auch genau begriffen was du mit &quot;Fass aufmachen&quot; meintest und bin nur zu einem anderen Schluss gekommen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Vielleicht, weil du erstens keine Ahnung von deutschem Arbeitsrecht hast und zweitens nicht begriffen hast, was ich mit dem “Fass” meine. Es geht um Anreize. Jedes Mehr, das die Lokf&#252;hrer f&#252;r sich herausschlagen, ist ein Anreiz f&#252;r andere Arbeitnehmergruppen mit &#228;hnlichem Erpressungspotenzial, genau so vorzugehen.&#8221;</p>
<p>Oha, na dann er&#252;brigt sich wohl jeder weitere Beitrag von mir dazu angesichts meiner geringen Kenntnisse vom Arbeitsrecht.<br />
Die Leute die daran glaubten der Streik sei illegal und die GDL w&#252;rde unterliegen hatten sicherlich viel mehr Ahnung als ich. :-)</p>
<p>Vielleicht habe ich ja auch genau begriffen was du mit &#8220;Fass aufmachen&#8221; meintest und bin nur zu einem anderen Schluss gekommen?</p>
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	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/19/wieso-unterstuetzt-man-die-gdl/comment-page-1/#comment-6081</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 13:47:24 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Verbriefte Rechte&quot;... exactamente da habt ihr euern Hund - begraben. Ihr habt ihn begraben, also holt ihn auch raus. Und redet nicht aneinander vorbei.

&lt;i&gt;Verbrieft....&lt;/i&gt; 1. als &#228;ndere das was am Recht und 2. als entst&#252;nde durch Verbriefung: &quot;Recht&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Verbriefte Rechte&#8221;&#8230; exactamente da habt ihr euern Hund &#8211; begraben. Ihr habt ihn begraben, also holt ihn auch raus. Und redet nicht aneinander vorbei.</p>
<p><i>Verbrieft&#8230;.</i> 1. als &#228;ndere das was am Recht und 2. als entst&#252;nde durch Verbriefung: &#8220;Recht&#8221;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/19/wieso-unterstuetzt-man-die-gdl/comment-page-1/#comment-6080</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 13:45:14 +0000</pubDate>
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		<description>Du kannst dir deine k&#252;nstliche Entr&#252;stung sonstwohin stecken. Im Gegensatz zu dir sind mir moralische Einordnungen hier v&#246;llig schnurz. Wenn sich Menschen so verhalten, wie ihnen Anreize das nahe legen, halte ich es f&#252;r ziemlich unsinnig, sich dar&#252;ber zu wundern oder zu emp&#246;ren.

Die Interaktions-Mechanismen, die bei Streiks wirken, sind nun einmal in einigen F&#228;llen denen von Erpressungen verwandt, und deswegen kann Wissen aus dem einen Bereich in den anderen transferiert werden. 

Wenn dir &quot;Erpressungspotenzial&quot; nicht passt, dann nimm eben &quot;auf der prozessbezogenen Schl&#252;sselstellung in einem  (ehemaligen) staatlichen Monopol beruhende Macht&quot;. An der Aussage &#228;ndert sich dadurch nicht das Geringste.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du kannst dir deine k&#252;nstliche Entr&#252;stung sonstwohin stecken. Im Gegensatz zu dir sind mir moralische Einordnungen hier v&#246;llig schnurz. Wenn sich Menschen so verhalten, wie ihnen Anreize das nahe legen, halte ich es f&#252;r ziemlich unsinnig, sich dar&#252;ber zu wundern oder zu emp&#246;ren.</p>
<p>Die Interaktions-Mechanismen, die bei Streiks wirken, sind nun einmal in einigen F&#228;llen denen von Erpressungen verwandt, und deswegen kann Wissen aus dem einen Bereich in den anderen transferiert werden. </p>
<p>Wenn dir &#8220;Erpressungspotenzial&#8221; nicht passt, dann nimm eben &#8220;auf der prozessbezogenen Schl&#252;sselstellung in einem  (ehemaligen) staatlichen Monopol beruhende Macht&#8221;. An der Aussage &#228;ndert sich dadurch nicht das Geringste.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/19/wieso-unterstuetzt-man-die-gdl/comment-page-1/#comment-6064</link>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 11:56:20 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Deshalb ist im speziellen Fall des Schienenverkehrs aus meiner Sicht ein Staatsunternehmen mit beamteten Schl&#252;sselberufen (Lokf&#252;hrer) definitiv sinnvoller als etwas Privatwirtschaftliches. Mag es auch vielleicht etwas weniger effizient sein - aber es ist berechenbarer f&#252;r die gesamte Volkswirtschaft.&quot;

Bingo! Du hast es auf den Punkt gebracht. Wo die Bahn doch sowieso - ob privatisiert oder nicht - in gro&#223;en Teilen dauersubventioniert werden wird. (so jedenfalls die Planung). Da ist es dann wirklich berechenbarer, wenn die Bahn  gleich ganz im Besitz der Subventionierer ist. Wenn schon Zahlvieh, dann bitte auch mit Mitsprache- und Kontrollrecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Deshalb ist im speziellen Fall des Schienenverkehrs aus meiner Sicht ein Staatsunternehmen mit beamteten Schl&#252;sselberufen (Lokf&#252;hrer) definitiv sinnvoller als etwas Privatwirtschaftliches. Mag es auch vielleicht etwas weniger effizient sein &#8211; aber es ist berechenbarer f&#252;r die gesamte Volkswirtschaft.&#8221;</p>
<p>Bingo! Du hast es auf den Punkt gebracht. Wo die Bahn doch sowieso &#8211; ob privatisiert oder nicht &#8211; in gro&#223;en Teilen dauersubventioniert werden wird. (so jedenfalls die Planung). Da ist es dann wirklich berechenbarer, wenn die Bahn  gleich ganz im Besitz der Subventionierer ist. Wenn schon Zahlvieh, dann bitte auch mit Mitsprache- und Kontrollrecht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/19/wieso-unterstuetzt-man-die-gdl/comment-page-1/#comment-6063</link>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 11:46:27 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Jedes Mehr, das die Lokf&#252;hrer f&#252;r sich herausschlagen, ist ein Anreiz f&#252;r andere Arbeitnehmergruppen mit &#228;hnlichem Erpressungspotenzial, genau so vorzugehen...........Wie geht man mit der Versuchung des Trittbrettfahrens um? Wie vermeidet man, dass die so gesetzten Anreize nach uralter Erpresserlogik zu immer mehr Forderungen f&#252;hren?), das nenne ich wirklich argumentativ mutig.&quot;

Und ich nenne es unversch&#228;mt von dir, Arbeitnehmer, die die ihnen verbrieften Rechte auch nutzen (oder noch nicht einmal nutzen, sondern sie nur nutzen K&#214;NNTEN), in Bausch und Bogen als Erpresser darzustellen. Diskutieren kann man dar&#252;ber, ob diese Streiktaktik klug sei, ob sie vielleicht tats&#228;chlich der Volkswirtschaft schade usw. aber &quot;den Arbeitnehmer&quot; als potenziellen Erpresser zu bezeichnen, l&#228;sst an Subjektivit&#228;t und Vorverurteilung nichts mehr zu w&#252;nschen &#252;brig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Jedes Mehr, das die Lokf&#252;hrer f&#252;r sich herausschlagen, ist ein Anreiz f&#252;r andere Arbeitnehmergruppen mit &#228;hnlichem Erpressungspotenzial, genau so vorzugehen&#8230;&#8230;&#8230;..Wie geht man mit der Versuchung des Trittbrettfahrens um? Wie vermeidet man, dass die so gesetzten Anreize nach uralter Erpresserlogik zu immer mehr Forderungen f&#252;hren?), das nenne ich wirklich argumentativ mutig.&#8221;</p>
<p>Und ich nenne es unversch&#228;mt von dir, Arbeitnehmer, die die ihnen verbrieften Rechte auch nutzen (oder noch nicht einmal nutzen, sondern sie nur nutzen K&#214;NNTEN), in Bausch und Bogen als Erpresser darzustellen. Diskutieren kann man dar&#252;ber, ob diese Streiktaktik klug sei, ob sie vielleicht tats&#228;chlich der Volkswirtschaft schade usw. aber &#8220;den Arbeitnehmer&#8221; als potenziellen Erpresser zu bezeichnen, l&#228;sst an Subjektivit&#228;t und Vorverurteilung nichts mehr zu w&#252;nschen &#252;brig.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/19/wieso-unterstuetzt-man-die-gdl/comment-page-1/#comment-5964</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 21:49:07 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Leider ist es aber nahezu undenkbar, auf ein- und demselben Schienennetz zwei konkurrierende Unternehmen arbeiten zu lassen. Wie w&#252;rde da wohl Einigkeit &#252;ber Nutzungsrechte, -zeiten usw. erzielt?&quot;

Streckenkapazit&#228;ten zuzuteilen wird letztendlich auch nicht viel komplizierter sein, als die Zuteilung von Start- und Landeslots an Flugh&#228;fen und den dazu passenden Flugrouten. Jedenfalls heutzutage, wo Computer einem dabei helfen.

Die Frage ist da nur wieder, wie man richtig privatisiert, also ob man das Netz einem privaten Unternehmen &#252;berl&#228;&#223;t, das auch Z&#252;ge fahren l&#228;&#223;t. Und hier spricht dann doch einiges daf&#252;r, das Netz und den Zugbetrieb zu trennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Leider ist es aber nahezu undenkbar, auf ein- und demselben Schienennetz zwei konkurrierende Unternehmen arbeiten zu lassen. Wie w&#252;rde da wohl Einigkeit &#252;ber Nutzungsrechte, -zeiten usw. erzielt?&#8221;</p>
<p>Streckenkapazit&#228;ten zuzuteilen wird letztendlich auch nicht viel komplizierter sein, als die Zuteilung von Start- und Landeslots an Flugh&#228;fen und den dazu passenden Flugrouten. Jedenfalls heutzutage, wo Computer einem dabei helfen.</p>
<p>Die Frage ist da nur wieder, wie man richtig privatisiert, also ob man das Netz einem privaten Unternehmen &#252;berl&#228;&#223;t, das auch Z&#252;ge fahren l&#228;&#223;t. Und hier spricht dann doch einiges daf&#252;r, das Netz und den Zugbetrieb zu trennen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/19/wieso-unterstuetzt-man-die-gdl/comment-page-1/#comment-5961</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 21:19:56 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Weil es billiger w&#228;re.&lt;/i&gt;

&#220;berlassen wir die Antwort auf die Frage, was &quot;billiger w&#228;re&quot;, doch besser dem, der es am besten wei&#223;: dem Markt.

Aber solche Behauptungen aufzustellen, ohne sich &#252;ber die institutionellen Komplikationen &#252;berhaupt Gedanken gemacht zu haben (Wer soll wieviel zahlen? Wie geht man mit der Versuchung des Trittbrettfahrens um? Wie vermeidet man, dass die so gesetzten Anreize nach uralter Erpresserlogik zu immer mehr Forderungen f&#252;hren?), das nenne ich wirklich argumentativ mutig.

&quot;Dann k&#246;nnen die Ausf&#228;lle durch den Streik auch noch nicht so schlimm sein.&quot;

Warum nicht? Die Tatsache, dass man zuk&#252;nftige &#220;bel mit einem gewissen Aufwand vermeiden kann, sagt &#252;berhaupt nichts dar&#252;ber aus, um wieviel das gemeinsam Erwirtschaftete aktuell und konkret geringer ausfallen wird. 

&lt;i&gt;Warum es klug sein soll erst wochenlang bestreikt zu werden (man wird ja doch nachgeben m&#252;ssen) um dann noch zus&#228;tzlich die Kosten f&#252;r den Abbau der Lokf&#252;hrer zu haben, erschlie&#223;t sich mir einfach nicht.&lt;/i&gt;

Vielleicht, weil du erstens keine Ahnung von deutschem Arbeitsrecht hast und zweitens nicht begriffen hast, was ich mit dem &quot;Fass&quot; meine. Es geht um Anreize. Jedes Mehr, das die Lokf&#252;hrer f&#252;r sich herausschlagen, ist ein Anreiz f&#252;r andere Arbeitnehmergruppen mit &#228;hnlichem Erpressungspotenzial, genau so vorzugehen.

&lt;i&gt;Wenn ich das richtig sehe, dann wird die Bahn so oder so keinen anderen Ausweg haben als Lokf&#252;hrer abzubauen.&lt;/i&gt;

Das h&#228;ngt auch davon ab, wie hoch die Nachfrage nach Bahndienstleistungen sein wird. Der Streik hat dazu beigetragen, diese unabh&#228;ngig vom Ausgang des Konflikts zuk&#252;nftig zu verringern. H&#246;here Kosten werden die Lage sicher nicht verbessern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Weil es billiger w&#228;re.</i></p>
<p>&#220;berlassen wir die Antwort auf die Frage, was &#8220;billiger w&#228;re&#8221;, doch besser dem, der es am besten wei&#223;: dem Markt.</p>
<p>Aber solche Behauptungen aufzustellen, ohne sich &#252;ber die institutionellen Komplikationen &#252;berhaupt Gedanken gemacht zu haben (Wer soll wieviel zahlen? Wie geht man mit der Versuchung des Trittbrettfahrens um? Wie vermeidet man, dass die so gesetzten Anreize nach uralter Erpresserlogik zu immer mehr Forderungen f&#252;hren?), das nenne ich wirklich argumentativ mutig.</p>
<p>&#8220;Dann k&#246;nnen die Ausf&#228;lle durch den Streik auch noch nicht so schlimm sein.&#8221;</p>
<p>Warum nicht? Die Tatsache, dass man zuk&#252;nftige &#220;bel mit einem gewissen Aufwand vermeiden kann, sagt &#252;berhaupt nichts dar&#252;ber aus, um wieviel das gemeinsam Erwirtschaftete aktuell und konkret geringer ausfallen wird. </p>
<p><i>Warum es klug sein soll erst wochenlang bestreikt zu werden (man wird ja doch nachgeben m&#252;ssen) um dann noch zus&#228;tzlich die Kosten f&#252;r den Abbau der Lokf&#252;hrer zu haben, erschlie&#223;t sich mir einfach nicht.</i></p>
<p>Vielleicht, weil du erstens keine Ahnung von deutschem Arbeitsrecht hast und zweitens nicht begriffen hast, was ich mit dem &#8220;Fass&#8221; meine. Es geht um Anreize. Jedes Mehr, das die Lokf&#252;hrer f&#252;r sich herausschlagen, ist ein Anreiz f&#252;r andere Arbeitnehmergruppen mit &#228;hnlichem Erpressungspotenzial, genau so vorzugehen.</p>
<p><i>Wenn ich das richtig sehe, dann wird die Bahn so oder so keinen anderen Ausweg haben als Lokf&#252;hrer abzubauen.</i></p>
<p>Das h&#228;ngt auch davon ab, wie hoch die Nachfrage nach Bahndienstleistungen sein wird. Der Streik hat dazu beigetragen, diese unabh&#228;ngig vom Ausgang des Konflikts zuk&#252;nftig zu verringern. H&#246;here Kosten werden die Lage sicher nicht verbessern.</p>
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	<item>
		<title>Von: Flash</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/11/19/wieso-unterstuetzt-man-die-gdl/comment-page-1/#comment-5895</link>
		<dc:creator>Flash</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 16:34:23 +0000</pubDate>
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		<description>Macht Spa&#223;, hier zu diskutieren. Das Grundproblem ist doch absolut der mangelnde Wettbewerb. Die Transportleistungen der Bahn sind durch andere Verkehrssysteme weder kurz- noch mittelfristig zu ersetzen. Es gibt aber (bis auf unbedeutende Ausnahmen) nur ein Bahnunternehmen. G&#228;be es zwei oder gar drei konkurrierende, k&#246;nnte das ganze Dilemma nicht entstehen.

Leider ist es aber nahezu undenkbar, auf ein- und demselben Schienennetz zwei konkurrierende Unternehmen arbeiten zu lassen. Wie w&#252;rde da wohl Einigkeit &#252;ber Nutzungsrechte, -zeiten usw. erzielt? Diese zwei Unternehmen k&#246;nnten nur miteinander, aber nicht gegeneinander sinnvoll arbeiten.

Deshalb ist im speziellen Fall des Schienenverkehrs aus meiner Sicht ein Staatsunternehmen mit beamteten Schl&#252;sselberufen (Lokf&#252;hrer) definitiv sinnvoller als etwas Privatwirtschaftliches. Mag es auch vielleicht etwas weniger effizient sein - aber es ist berechenbarer f&#252;r die gesamte Volkswirtschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Macht Spa&#223;, hier zu diskutieren. Das Grundproblem ist doch absolut der mangelnde Wettbewerb. Die Transportleistungen der Bahn sind durch andere Verkehrssysteme weder kurz- noch mittelfristig zu ersetzen. Es gibt aber (bis auf unbedeutende Ausnahmen) nur ein Bahnunternehmen. G&#228;be es zwei oder gar drei konkurrierende, k&#246;nnte das ganze Dilemma nicht entstehen.</p>
<p>Leider ist es aber nahezu undenkbar, auf ein- und demselben Schienennetz zwei konkurrierende Unternehmen arbeiten zu lassen. Wie w&#252;rde da wohl Einigkeit &#252;ber Nutzungsrechte, -zeiten usw. erzielt? Diese zwei Unternehmen k&#246;nnten nur miteinander, aber nicht gegeneinander sinnvoll arbeiten.</p>
<p>Deshalb ist im speziellen Fall des Schienenverkehrs aus meiner Sicht ein Staatsunternehmen mit beamteten Schl&#252;sselberufen (Lokf&#252;hrer) definitiv sinnvoller als etwas Privatwirtschaftliches. Mag es auch vielleicht etwas weniger effizient sein &#8211; aber es ist berechenbarer f&#252;r die gesamte Volkswirtschaft.</p>
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