Ich würde nämlich gerne Magdeburg nominieren.

Brutale fremdenfeindliche Attacken: In Magdeburg haben Unbekannte eine Gruppe von Afrikanern angegriffen und zwei von ihnen verletzt. Kurz zuvor war eine schwangere Irakerin in einem Bus beleidigt und ins Gesicht geschlagen worden. Zahlreiche Schaulustige hatten die Übergriffe beobachtet.

So ist das da. Und es ist ein Muster, kein Einzelfall:

Aber was hilft es? Schon am vergangenen Wochenende wurde ein afrikanisches Ehepaar im Magdeburg angegriffen, in einer Straßenbahn. Auch da griff keiner ein. Die Opferberater erzählen von weiteren Fällen in Bussen und Bahnen.

Keiner greift ein? Naja, manch einer schon. Die üblichen Außenseiter eben:

…zwei Beamte gingen dazwischen – am Ende wurde einer von ihnen ebenso verletzt wie zwei Afrikaner. Und ein Punk, der die Szene beobachtet hatte und den Polizisten zu Hilfe kam.

Scheint so, als täte manch einem Landstrich ein wenig mehr Antifa doch ganz gut. Verdammt nochmal, das ist eine Universitätsstadt mit 13.000 Studenten. Und dann hält sich da so ein Milieu? So ein geistiges Klima? Das kann ja wohl nicht wahr sein!