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	<title>Kommentare zu: Kann man noch ein Unwort des Jahres vorschlagen?</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:56:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Tagträumer &#187; Blog Archiv &#187; Braves Stimmvolk</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/03/kann-man-noch-ein-unwort-des-jahres-vorschlagen/comment-page-1/#comment-8999</link>
		<dc:creator>Tagträumer &#187; Blog Archiv &#187; Braves Stimmvolk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 17:14:29 +0000</pubDate>
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		<description>[...] die Genfer Bev&#246;lkerung zu klonen und &#252;ber Entwicklungsgebieten (Aargau, Thurgau, Innerschweiz und Magdeburg) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] die Genfer Bev&#246;lkerung zu klonen und &#252;ber Entwicklungsgebieten (Aargau, Thurgau, Innerschweiz und Magdeburg) [...]</p>
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		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/03/kann-man-noch-ein-unwort-des-jahres-vorschlagen/comment-page-1/#comment-8006</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 23:36:47 +0000</pubDate>
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		<description>Ich vermute eher, dass sich der Ansatz in diesem Fall irgendwo zwischen Naivit&#228;t und offener Arbeitsverweigerung bewegte ;-)

Es liegt auch schon eine Weile zur&#252;ck und  Schlimmeres m&#246;chte ich nicht unterstellen. Im Fall der beiden Jungs, an die ich mich erinnere, haben es schlie&#223;lich deren Freundinnen geschafft: Junge Papas kommen ganz schnell zur Besinnung ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich vermute eher, dass sich der Ansatz in diesem Fall irgendwo zwischen Naivit&#228;t und offener Arbeitsverweigerung bewegte ;-)</p>
<p>Es liegt auch schon eine Weile zur&#252;ck und  Schlimmeres m&#246;chte ich nicht unterstellen. Im Fall der beiden Jungs, an die ich mich erinnere, haben es schlie&#223;lich deren Freundinnen geschafft: Junge Papas kommen ganz schnell zur Besinnung &#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: jo@chim</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/03/kann-man-noch-ein-unwort-des-jahres-vorschlagen/comment-page-1/#comment-8002</link>
		<dc:creator>jo@chim</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 22:09:33 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist der Ansatz der sogenannten &quot;akzeptierenden Sozialarbeit&quot;, von dem Du sprichst, Stefanolix.
Laissez faire in dem Sinne, die &quot;mal machen&quot; zu lassen ist das nicht - noch schlimmer: aus der &quot;Opferperspektive&quot; heraus (d.h. die Gewaltt&#228;ter werden erstmal als Opfer der &quot;&lt;del&gt;kapitalistischen Verwertungs&lt;/del&gt;verh&#228;ltnisse&quot; gesehen - was ja auch ihrem Selbstbild entspricht), sollen sie &#252;ber die Schaffung von R&#252;ckzugsr&#228;umen und &quot;Vertrauensverh&#228;ltnissen&quot; (mit den Sozp&#228;ds) reintegriert werden.
Der Ansatz bewegt sich irgendwo zwischen Naivit&#228;t und offener Kollaboration mit Faschisten.  In der Praxis hat er in der Vergangenheit erheblich zur Etablierung &quot;national befreiter Zonen&quot; mit beigetragen; den Kameradschaften wurde so staatlich finanzierte Infrastruktur bereit gestellt.
Ich wusste aber nicht, dass das noch immer so praktiziert wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist der Ansatz der sogenannten &#8220;akzeptierenden Sozialarbeit&#8221;, von dem Du sprichst, Stefanolix.<br />
Laissez faire in dem Sinne, die &#8220;mal machen&#8221; zu lassen ist das nicht &#8211; noch schlimmer: aus der &#8220;Opferperspektive&#8221; heraus (d.h. die Gewaltt&#228;ter werden erstmal als Opfer der &#8220;<del>kapitalistischen Verwertungs</del>verh&#228;ltnisse&#8221; gesehen &#8211; was ja auch ihrem Selbstbild entspricht), sollen sie &#252;ber die Schaffung von R&#252;ckzugsr&#228;umen und &#8220;Vertrauensverh&#228;ltnissen&#8221; (mit den Sozp&#228;ds) reintegriert werden.<br />
Der Ansatz bewegt sich irgendwo zwischen Naivit&#228;t und offener Kollaboration mit Faschisten.  In der Praxis hat er in der Vergangenheit erheblich zur Etablierung &#8220;national befreiter Zonen&#8221; mit beigetragen; den Kameradschaften wurde so staatlich finanzierte Infrastruktur bereit gestellt.<br />
Ich wusste aber nicht, dass das noch immer so praktiziert wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/03/kann-man-noch-ein-unwort-des-jahres-vorschlagen/comment-page-1/#comment-7982</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 15:40:40 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe meine Aussage eindeutig auf &quot;bestimmte Sozialp&#228;dagogen&quot; beschr&#228;nkt und ich frage mich ernsthaft, welchen Teil meines Kommentars der Pantoffelpunk nicht verstanden hat. Ich hatte nie die Absicht, eine ganze Berufsgruppe zu diskreditieren.

Es geht in diesem Thread um das Problem der ausl&#228;nderfeindlich motivierten Gewalt in Magdeburg. In der etwas weiteren Umgebung Dresdens haben wir das gleiche Problem und ich habe mich auch schon intensiv mit mehreren ehemaligen Jung-Rechten unterhalten. Nicht mit Leuten der ganz schlimmen Sorte, aber abgebrochene Ausbildungen und F&#228;lle von K&#246;rperverletzung kamen schon vor.

Statler schrieb oben, dass man den sozialp&#228;dagogischen Ansatz endg&#252;ltig f&#252;r gescheitert erkl&#228;ren sollte. Ich kann aus vielen Beobachtungen und vor allem aus Gespr&#228;chen mit den betreuten Jugendlichen schlie&#223;en, dass der &quot;Soz.-P&#228;d.-Ansatz&quot;, so wie er hier umgesetzt wird, einfach nicht funktionieren kann. 

Man wollte die Jugendlichen aus der rechten Szene auf irgendeinen Berufsabschluss vorbereiten. Es war reines laissez-faire, die Sozialp&#228;dagogen waren durchsetzungsschwach, die Teilnehmer der Ma&#223;nahmen tanzten ihnen auf der Nase herum und zeigten nicht den geringsten Respekt. Der Lerneffekt war nat&#252;rlich nahe Null.

Ich will nicht ausschlie&#223;en, dass es ernsthaft arbeitende Sozialp&#228;dagogen gibt, die bei rechts ausgerichteten Jugendlichen etwas erreichen. Ich habe nur von solchen F&#228;llen bisher noch nichts geh&#246;rt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe meine Aussage eindeutig auf &#8220;bestimmte Sozialp&#228;dagogen&#8221; beschr&#228;nkt und ich frage mich ernsthaft, welchen Teil meines Kommentars der Pantoffelpunk nicht verstanden hat. Ich hatte nie die Absicht, eine ganze Berufsgruppe zu diskreditieren.</p>
<p>Es geht in diesem Thread um das Problem der ausl&#228;nderfeindlich motivierten Gewalt in Magdeburg. In der etwas weiteren Umgebung Dresdens haben wir das gleiche Problem und ich habe mich auch schon intensiv mit mehreren ehemaligen Jung-Rechten unterhalten. Nicht mit Leuten der ganz schlimmen Sorte, aber abgebrochene Ausbildungen und F&#228;lle von K&#246;rperverletzung kamen schon vor.</p>
<p>Statler schrieb oben, dass man den sozialp&#228;dagogischen Ansatz endg&#252;ltig f&#252;r gescheitert erkl&#228;ren sollte. Ich kann aus vielen Beobachtungen und vor allem aus Gespr&#228;chen mit den betreuten Jugendlichen schlie&#223;en, dass der &#8220;Soz.-P&#228;d.-Ansatz&#8221;, so wie er hier umgesetzt wird, einfach nicht funktionieren kann. </p>
<p>Man wollte die Jugendlichen aus der rechten Szene auf irgendeinen Berufsabschluss vorbereiten. Es war reines laissez-faire, die Sozialp&#228;dagogen waren durchsetzungsschwach, die Teilnehmer der Ma&#223;nahmen tanzten ihnen auf der Nase herum und zeigten nicht den geringsten Respekt. Der Lerneffekt war nat&#252;rlich nahe Null.</p>
<p>Ich will nicht ausschlie&#223;en, dass es ernsthaft arbeitende Sozialp&#228;dagogen gibt, die bei rechts ausgerichteten Jugendlichen etwas erreichen. Ich habe nur von solchen F&#228;llen bisher noch nichts geh&#246;rt.</p>
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		<title>Von: Lina</title>
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		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 12:08:28 +0000</pubDate>
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		<description>Bist ungerecht, Jo@chim;-)!. Er hat doch - anders als Du - nur die Anf&#252;hrungszeichen vergessen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bist ungerecht, <script type="text/javascript"><!--
	sto_dom='chim;-)!.'
	sto_user='Jo'
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//--></script><noscript><a   href="http://www.somethinkodd.com/emailshroud/emailaddress.php?domainName=chim;-)!.&amp;userName=Jo" >Jo@chim;-)!.</a></noscript> Er hat doch &#8211; anders als Du &#8211; nur die Anf&#252;hrungszeichen vergessen&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: pantoffelpunk</title>
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		<dc:creator>pantoffelpunk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 11:56:47 +0000</pubDate>
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		<description>Negativ, Jo@chim. Trotzdem w&#252;rde mich mal interessieren, woher &quot;Stef&quot; diese bahnbrechende Kritik hernimmt bzw. welchen und wie vielen  Sozialp&#228;dagogen er bei der Arbeit vielleicht schon mal begleitet hat. Es geht ja nichts &#252;ber ein gut gepflegtes Vorurteil, manchmal machen sie Spa&#223; und manchmal sind sie einfach stinklangweilig, weil so ausgelutscht und am Thema vorbei. Und Du kennst ja Dieter Nuhr und sein gefl&#252;geltes Zitat, das einfach immer wieder passt: &quot;In der Demokratie DARF man eine Meinung haben. Man MUSS aber nicht. Und wenn man keine Ahnung hat,...&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Negativ, <script type="text/javascript"><!--
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]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jo@chim</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/03/kann-man-noch-ein-unwort-des-jahres-vorschlagen/comment-page-1/#comment-7968</link>
		<dc:creator>jo@chim</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 11:50:17 +0000</pubDate>
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		<description>Hast auch Sozp&#228;d studiert pantoffelpunk? Warum gibst Du stef dann nicht recht? Aber ok, mit der Bezeichnung &quot;&lt;i&gt;Wissenschafts&lt;/i&gt;zweig&quot; liegt er wirklich daneben :D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hast auch Sozp&#228;d studiert pantoffelpunk? Warum gibst Du stef dann nicht recht? Aber ok, mit der Bezeichnung &#8220;<i>Wissenschafts</i>zweig&#8221; liegt er wirklich daneben :D</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: pantoffelpunk</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/03/kann-man-noch-ein-unwort-des-jahres-vorschlagen/comment-page-1/#comment-7963</link>
		<dc:creator>pantoffelpunk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 11:06:19 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, ich sehe, da hat jemand RICHTIG Einblick, Respekt, wow, Hut ab!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, ich sehe, da hat jemand RICHTIG Einblick, Respekt, wow, Hut ab!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/03/kann-man-noch-ein-unwort-des-jahres-vorschlagen/comment-page-1/#comment-7948</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 07:11:02 +0000</pubDate>
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		<description>Mit dem Wissenschaftszweig ganz sicher nicht. Aber in der Arbeit bestimmter Sozialp&#228;dagogen ist leider au&#223;er &quot;laissez-faire&quot;, aufgesetzter Betroffenheit und viel Herumlabern kaum etwas zu erkennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Wissenschaftszweig ganz sicher nicht. Aber in der Arbeit bestimmter Sozialp&#228;dagogen ist leider au&#223;er &#8220;laissez-faire&#8221;, aufgesetzter Betroffenheit und viel Herumlabern kaum etwas zu erkennen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: pantoffelpunk</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/03/kann-man-noch-ein-unwort-des-jahres-vorschlagen/comment-page-1/#comment-7917</link>
		<dc:creator>pantoffelpunk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 22:27:10 +0000</pubDate>
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		<description>Welchen sozialp&#228;dagogischen Ansatz meinst DU genau? Ich sehe eigentlich nur den Ansatz des laissez-faire, was mit Sozialp&#228;dagogik mal genau &#252;berhaupt gar nichts gemein hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Welchen sozialp&#228;dagogischen Ansatz meinst DU genau? Ich sehe eigentlich nur den Ansatz des laissez-faire, was mit Sozialp&#228;dagogik mal genau &#252;berhaupt gar nichts gemein hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: &#124; Bloggen gegen Deutschland</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/03/kann-man-noch-ein-unwort-des-jahres-vorschlagen/comment-page-1/#comment-7835</link>
		<dc:creator>&#124; Bloggen gegen Deutschland</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 17:47:13 +0000</pubDate>
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		<description>[...] von den Antib&#252;rokraten w&#252;rde gern “Magdeburg” als Unwort des Jahres vorschlagen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] von den Antib&#252;rokraten w&#252;rde gern “Magdeburg” als Unwort des Jahres vorschlagen. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/03/kann-man-noch-ein-unwort-des-jahres-vorschlagen/comment-page-1/#comment-7801</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 12:15:04 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Michael,

so war&#039;s nicht gemeint. Ich denke schon, da&#223; ein h&#228;rteres Durchgreifen der Polizei gegen rechtsradikale Schl&#228;ger das bessere und wirksamere Instrument ist. Aber wie in den Kommentaren schon angedeutet: Das Problem in St&#228;dten wie Magdeburg scheint doch zu sein, da&#223; es da eine Art soziales Klima gibt, das zusammen mit einer relativen Zur&#252;ckhaltung des Staates Leute ermuntert, schwangere Ausl&#228;nderinnen anzugreifen. Mit einer halbwegs hohen Wahrscheinlichkeit auf andere Leute, von mir aus auch extrem Linke, zu treffen, die gegebenenfalls zur&#252;ckschlagen, kann da eine heilsame Erfahrung sein.

Da&#223; das nichts verl&#228;&#223;liches ist, ist klar. Da&#223; linksextreme Antifas nicht meine politischen Freunde sein k&#246;nnen, ist sowieso klar, und da&#223; mir ein konsequenter durchgesetztes staatliches Gewaltmonopol wesentlich lieber w&#228;re als Schl&#228;gereien zwischen Nazis und Kommunisten versteht sich von selbst. Aber bevor man den &#246;ffentlichen Raum gewaltbereiten Rechtsradikalen &#252;berl&#228;&#223;t, w&#228;re linksradikales Gegengift noch vorzuziehen. Es w&#228;re nur ein dritt- oder viertbester Zustand, aber immer noch besser, als eine von rechts beherrschte Stra&#223;e.

Deine Antifa-Erfahrungen bezweifle ich &#252;brigens nicht. Ich war ja auch mal Student, und in den 1990ern mit linksextremen Gruppen im StuPa zu tun gehabt zu haben, ist Erfahrung genug, um alles, was Du sagst plausibel zu finden. Andererseits ist gerade heute die Antifa nat&#252;rlich ein ziemlich heterogener Haufen, und von unertr&#228;glich stalinistisch bis zu interessanten Gespr&#228;chspartnern findet man da ziemlich viel. Insofern wei&#223; ich nicht, ob man die alle in einen Topf werfen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Michael,</p>
<p>so war&#8217;s nicht gemeint. Ich denke schon, da&#223; ein h&#228;rteres Durchgreifen der Polizei gegen rechtsradikale Schl&#228;ger das bessere und wirksamere Instrument ist. Aber wie in den Kommentaren schon angedeutet: Das Problem in St&#228;dten wie Magdeburg scheint doch zu sein, da&#223; es da eine Art soziales Klima gibt, das zusammen mit einer relativen Zur&#252;ckhaltung des Staates Leute ermuntert, schwangere Ausl&#228;nderinnen anzugreifen. Mit einer halbwegs hohen Wahrscheinlichkeit auf andere Leute, von mir aus auch extrem Linke, zu treffen, die gegebenenfalls zur&#252;ckschlagen, kann da eine heilsame Erfahrung sein.</p>
<p>Da&#223; das nichts verl&#228;&#223;liches ist, ist klar. Da&#223; linksextreme Antifas nicht meine politischen Freunde sein k&#246;nnen, ist sowieso klar, und da&#223; mir ein konsequenter durchgesetztes staatliches Gewaltmonopol wesentlich lieber w&#228;re als Schl&#228;gereien zwischen Nazis und Kommunisten versteht sich von selbst. Aber bevor man den &#246;ffentlichen Raum gewaltbereiten Rechtsradikalen &#252;berl&#228;&#223;t, w&#228;re linksradikales Gegengift noch vorzuziehen. Es w&#228;re nur ein dritt- oder viertbester Zustand, aber immer noch besser, als eine von rechts beherrschte Stra&#223;e.</p>
<p>Deine Antifa-Erfahrungen bezweifle ich &#252;brigens nicht. Ich war ja auch mal Student, und in den 1990ern mit linksextremen Gruppen im StuPa zu tun gehabt zu haben, ist Erfahrung genug, um alles, was Du sagst plausibel zu finden. Andererseits ist gerade heute die Antifa nat&#252;rlich ein ziemlich heterogener Haufen, und von unertr&#228;glich stalinistisch bis zu interessanten Gespr&#228;chspartnern findet man da ziemlich viel. Insofern wei&#223; ich nicht, ob man die alle in einen Topf werfen kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: schön&#8230; &#124; Fr</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/03/kann-man-noch-ein-unwort-des-jahres-vorschlagen/comment-page-1/#comment-7800</link>
		<dc:creator>schön&#8230; &#124; Fr</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:55:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] von den Antib&#252;rokraten w&#252;rde gern “Magdeburg” als Unwort des Jahres [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] von den Antib&#252;rokraten w&#252;rde gern “Magdeburg” als Unwort des Jahres [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Holmes</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/03/kann-man-noch-ein-unwort-des-jahres-vorschlagen/comment-page-1/#comment-7794</link>
		<dc:creator>Michael Holmes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 11:20:08 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Statler,

in deinem Beitrag erscheint die Antifa als einzig realistische Alternative zu den Nazis. Eine solche Situation mag vorkommen. Und warum sollte irgendwer in diesem Fall etwas dagegen haben, sich von diesen Antifas helfen zu lassen? Meine Erfahrung und mein Verstand sagen mir, dass der Rechtsstaat nicht nur die beste, sondern auch die einzig pragmatische und realistische L&#246;sung ist. Schon als Antifa wurde ich &#246;fter von Polizisten als von meinen Genossen vor Nazis gesch&#252;tzt. Daf&#252;r konnten meine Genossen nichts. Um uns selbst und andere wirklich wirksam und nicht nur eher symbolisch verteidigen zu k&#246;nnen, h&#228;tten uns richtige Waffen, sprich: Knarren statt Steine, zur Verf&#252;gung stehen m&#252;ssen. Aber die Kommunisten mit ordentlichen Waffen ausstatten, das wirst auch du nicht wollen, hoffe ich. Im &#252;brigen habe ich von der straff organisierten Kader-Antifa gesprochen. In deinem Beispiel kommt einfach ein Punker vor.
Und noch etwas. Das Problem von Antifa-Aussteigern ist das von Scientology-Aussteigern: Man glaubt ihnen nicht. 

liebe Gr&#252;&#223;e,
Michael</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Statler,</p>
<p>in deinem Beitrag erscheint die Antifa als einzig realistische Alternative zu den Nazis. Eine solche Situation mag vorkommen. Und warum sollte irgendwer in diesem Fall etwas dagegen haben, sich von diesen Antifas helfen zu lassen? Meine Erfahrung und mein Verstand sagen mir, dass der Rechtsstaat nicht nur die beste, sondern auch die einzig pragmatische und realistische L&#246;sung ist. Schon als Antifa wurde ich &#246;fter von Polizisten als von meinen Genossen vor Nazis gesch&#252;tzt. Daf&#252;r konnten meine Genossen nichts. Um uns selbst und andere wirklich wirksam und nicht nur eher symbolisch verteidigen zu k&#246;nnen, h&#228;tten uns richtige Waffen, sprich: Knarren statt Steine, zur Verf&#252;gung stehen m&#252;ssen. Aber die Kommunisten mit ordentlichen Waffen ausstatten, das wirst auch du nicht wollen, hoffe ich. Im &#252;brigen habe ich von der straff organisierten Kader-Antifa gesprochen. In deinem Beispiel kommt einfach ein Punker vor.<br />
Und noch etwas. Das Problem von Antifa-Aussteigern ist das von Scientology-Aussteigern: Man glaubt ihnen nicht. </p>
<p>liebe Gr&#252;&#223;e,<br />
Michael</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/03/kann-man-noch-ein-unwort-des-jahres-vorschlagen/comment-page-1/#comment-7720</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 21:45:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/03/kann-man-noch-ein-unwort-des-jahres-vorschlagen/#comment-7720</guid>
		<description>Rayson schrieb:
»Ohne Bew&#228;hrung, ohne dass eine Vorstrafe vorliegt, das ist in unserer Rechtslandschaft schon ein Wort.«

Viel interessanter ist der Zeitabstand zwischen der Tat und der Verurteilung. Es ist bemerkenswert, wie schnell das Urteil gef&#228;llt wurde. Kommunalpolitiker aus der s&#228;chsischen Provinz beklagen, dass der Justiz in Sachsen in der Vergangenheit oft Fehler unterlaufen sind; dann wurden Taten gar nicht mehr oder unzureichend geahndet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rayson schrieb:<br />
»Ohne Bew&#228;hrung, ohne dass eine Vorstrafe vorliegt, das ist in unserer Rechtslandschaft schon ein Wort.«</p>
<p>Viel interessanter ist der Zeitabstand zwischen der Tat und der Verurteilung. Es ist bemerkenswert, wie schnell das Urteil gef&#228;llt wurde. Kommunalpolitiker aus der s&#228;chsischen Provinz beklagen, dass der Justiz in Sachsen in der Vergangenheit oft Fehler unterlaufen sind; dann wurden Taten gar nicht mehr oder unzureichend geahndet.</p>
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