BSE in Berlin
(Rinder): Anforderungen nach dem Anhang der Entscheidung der Kommission 84/247 EWG vom 27. April 1984 zur Festlegung der Kriterien für die Anerkennung von Züchtervereinigungen und Zuchtorganisationen, die Zuchtbücher für reinrassige Zuchtrinder halten oder einrichten (Abl EG Nr. L 125 S. 58) sowie bei Vorliegen von genetischen Besonderheiten und Erbfehlern nach Kapitel III Nr. 1 letzter Absatz des Anhangs der Entscheidung der Kommission 2006/427 EG vom 20. Juni 2006 über die Methoden der Leistungsprüfung und Zuchtwertschätzung bei reinrassigen Zuchtrindern (Abl. EU Nr. L 169 S. 56)
Dieses und weitere Beispiele Bürokratiebedingter Sprach-Entartung sind im INSM-Tagebuch zu finden. Die Gesetzeszitate stammen aus einer interessanten Studie von Prof. Dr. Ulrich Karpen: der Staatsrechtler an der Universität Hamburg analysierte für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft alle 698 Gesetze, die die Grosse Koalition in der ersten Hälfte ihrer Legislaturperiode von 2005-2007 erlassen hat, und unterzog sie einem “Qualitäts-Check”. Hier die Kernergebnisse:
- 76 Prozent der Gesetze verursachen noch mehr Bürokratiekosten
- 58 Prozent der Gesetze werden nach kurzer Zeit wieder geändert
- 58 Prozent der Gesetze verursachen noch mehr Regeln
- 50 Prozent der Gesetze sind sprachlich unverständlich
- 26 Prozent der Gesetze werden durch EU-Recht beeinflusst
- 24 Prozent der Verweisungen auf andere Gesetze sind überkomplex und unüberschaubar
Eine detaillierte Auswertung der Studie hat die INSM unter insm-gesetzescheck.de online gestellt.




Du hast “Jehova” gesagt!
Kriegste dafür wieder einen Bonus-Scheck? ;-)
Kriegst Du denn Schecks, wenn Du “Jehova” sagst…?
;)
Hmm, wo ist Dein Problem?
Ich sehe im aufgeführten Beispiel zunächst einmal eine Garantie dafür, dass das Fränkische Gelbvieh (keine Anspielung) auch in Zukunft weder weiß, noch schwarz oder rot oder vielleicht sogar grün-grau-grinzelig gefleckt ist, sondern einfach nur gelb. Allerdings sollte dann noch eine Verordnung angefügt werden die den Begriff “Gelb” genau definiert und Ausschlusskriterien festlegt. 100-150 Seiten dürften ausreichen …
Ich will dich ja nicht neidisch machen.
:D
Schmeckt man denn den Unterschied?
btw: Könnt’ Ihr Bauernköpf’ Euer Qualitätsmanagement eigentlich nicht selbst bezahlen, so wie wir in der Automotive Industrie auch?