… auch aus meiner eigenen politischen Geschichte heraus zur liberalen „Antifa-Debatte“ nach der für mich völlig unverständlichen Löschung des Beitrags es ist nicht alles schlecht an der Antifa von Michael Holmes auf der Achse des Guten, in dem er auf den Linksextremismus der real existierenden Antifa hinwies:

1. Antifaschismus und „Antifa“ sind nicht dasselbe

2. Wer die Augen davor verschliesst, dass in der Tat die überwiegende Mehrheit der Antifa-Kader (nicht der Antifaschisten – siehe 1.) kommunistisch oder autonom/sozialrevolutionär – und damit: zutiefst antiliberal – denkt und agiert, macht sich selbst etwas vor oder hat keine Ahnung

3. Wer die organisierte Antifa – auch die militante – mit dem prügelnden und mordenden Nazimob gleichsetzt (im Sinne von: gleich gefährlich) macht anderen etwas vor oder will keine Ahnung haben

4. Counterpart zum Faschismus ist nicht sein ungleicher und doch so ähnlicher Bruder Kommunismus, sondern die offene Gesellschaft

5. Wer davon phantasiert, den politischen Gegner zu zertreten, ist nicht nur in der Sprache dem, den er zu bekämpfen vorgibt, ähnlich

6. Dass auch Liberale mehr als taktische Kooperation zum unmittelbaren Opferschutz mit eben jenen in Erwägung ziehen, sich darüber hinaus sogar zu deren zensierenden Erfüllungsgehilfen instrumentalisieren lassen, ist ein hervorragend erfolgreiches Beispiel leninistisch inspirierter Bündnispolitik – und/oder verheerender Konzeptionslosigkeit auf Seiten der Zivilgesellschaft

Links:
Von Antifa und Antifanten (MartinM)
Prowas, Antifa? (Rayson)
Notwendige Nestbeschmutzung (Ingo said)
Kann man noch ein Unwort des Jahres vorschlagen? (Statler)
Genosse Denunziant (Ingo said)