Die Stromwirtschaft fürchtet sich vor dem nächsten Samstag, wenn da mal ein paar Gutmenschen meinen, mit fünf Minuten Lichterlöschen könnte die Welt gerettet werden. Die WELT schreibt:

Anders als die Stehlampen und Deckenstrahler in den Wohnstuben können die meisten deutschen Atom-, Gas- oder Kohlekraftwerke nicht mal eben aus- und wieder angeknipst werden. Ein Kohlekraftwerk braucht sogar mehrere Stunden, um die Stromproduktion auf Null zu drosseln. Schalten aber Millionen Menschen zeitgleich das Licht aus, entsteht deshalb plötzlich ein enormes Überangebot an Elektrizität im Netz, das erst einmal nirgendwohin kann.

Die Folge: Weil plötzlich zu viel Strom vorhanden ist, kommt es zu Spontanabschaltungen von Kraftwerksanlagen, im schlimmsten Fall haut es auch noch ein paar weitere Sicherungen raus und es wird flächendeckend dunkel – länger als nur für fünf Minuten.

Ich glaube, ich mach jetzt auch mit. Das wird doch lustig: Ich lösche das Licht und in dem Moment wird’s bei meinem Nachbar stockdunkel, sein Fernseher geht aus und seine Tiefkühltruhe gleich damit. So ein Spass.