“I’m not going to wear a dog collar until Mugabe is gone”
Respekt für Gordon Brown, dass er sich weigerte, Robert Mugabe auf dem EU-Afrika-Gipfel zu treffen. Respekt für Angela Merkel, die auf eben jenem Gipfel klare Worte zu dem Thema fand. Und Respekt auch für den Erzbischof von York John Sentamu, der seine Verurteilung des Regimes mit einer klaren Geste unterstrich:
Bravo!













Bravo, lieber Oliver, dass Du den Erzbischof mit der Schere zeigst!
An einer so plastischen Geste und den Worten dazu wird klar, wie ernst es ihm selbst und wie ernst die Lage in Simbabwe ist. Deinen Respekt für Brown und Merkel teile ich, würde den Kreis der Respektlosen gegenüber Mugabe nur zu gern erweitert sehen.
Hallo Oliver und Lina,
wie gerne würde ich Euren Respekt teilen !
Geht aber nicht.
Noe Nhantumbu erinnert daran, daß die “afrikanischen Demokraten” wie ein Mugabe nichts anderes sind als die Erben der “wissenschaftlichen Sozialisten”, einst von Moskau gesteuert, immer von sozialistischen Regierungen des Westens gelobt.
Ich stimme ihm zu.
Schließlich ist Zimbabwe eines der wenigen Länder, wo große Investoren besonders große Investitionen begonnen haben.
Und ihre Anleger haben 1.400 % Inflation in ihrer feasilbility study eingeplant.
Alle haben doch Mugabe heimlich richtig lieb !
Portugal würde auch gern etwas abkriegen……
Warum sonst die vielen Kosten für so ein Spektakel ?
Grüsse aus Portugal
Ralf
Danke für das Info, Ralf; hätten wir und andere westliche Länder eine staatlich gelenkte Wirtschaft, müsste ich Brown und Merkel jetzt vorwerfen, mit geradezu unverschämt gespaltener Zunge gesprochen zu haben - aber so?
Gelenkter wirtschaftlicher Boykott wäre sicher auch hier ein probates Mittel zur Verhinderung solcher Tatbestände gewesen, wie Du sie aufführst. Dennoch bin ich froh, wenn einmal regierungsamtlich der Mund aufgemacht wird.
Sagte der Präsident des Senegals:
“Wer kann heute sagen, dass die Menschenrechte in Simbabwe stärker verletzt werden als in anderen afrikanischen Ländern?”
naja dann….
Man kann nur hinzulernen: will der Präsident Senegals darauf hinaus dass ein gewisses ortsübliches Maß an Menschenrechtsverletzung einfach vorausgesetzt werden sollte?
Auf jeden Fall ist der Kolonialismus daran schuld.
Ganz sicher auch noch hundert Jahre nach seinem Ende ;-)
Und wenn nicht der Kolonialismus, dann sicher die bösen neoliberalen Blogger …