<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Das Problem von N=1</title>
	<atom:link href="http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/</link>
	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:56:35 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Von: Hauptstadtstudent &#187; Und wieder siegt sie konsequente Inkonsequenz</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-16108</link>
		<dc:creator>Hauptstadtstudent &#187; Und wieder siegt sie konsequente Inkonsequenz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 21:48:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-16108</guid>
		<description>[...] m&#246;chte nur auf diesen Beitrag des Herrn Statler hinweisen. Auf das noch ein Mensch ohne blassen Schimmer die Professoren in ihren Fachgebieten [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] m&#246;chte nur auf diesen Beitrag des Herrn Statler hinweisen. Auf das noch ein Mensch ohne blassen Schimmer die Professoren in ihren Fachgebieten [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-9424</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 15:37:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-9424</guid>
		<description>Ich verstehe, was Sie anklagen; doch niemand in den VAE k&#252;mmert es. Fragen Sie eine Dubai&#039;in, sie w&#252;rde Sie schlicht nicht verstehen - &#252;brigens trotz ungehinderten Zugangs zu kosmopolitischer Bildung. Wie gesagt, ich bewerte das nicht.

Viel eher w&#228;re nach freiheitlichen Aspekten die paternalistisch-despotische Grundhaltung des Gr&#252;ndervaters Sheik Zayed zu kritisieren - und diese bezieht sich auf das gesamte Volk - wobei VAE-B&#252;rger wohlgemerkt l&#228;ngst in der Minderzahl sind, denn in den VAE leben und arbeiten &#252;berwiegend Ausl&#228;nder.

Was ich zu den Emiraten schrieb und schreibe, zielt vielmehr auf einen nie dagewesenen &quot;Siegezug&quot; des Kapitalismus ab, einer in diesem Raum hochdynamischen Entwicklung, die in der Tat ganz ohne dem auskommt, was wir &quot;Politik&quot; nennen.

Wie k&#246;nnte ich ausschlie&#223;en, dass es in den VAE einmal nicht auch zu Restauration und Unterdr&#252;ckung kommen kann?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe, was Sie anklagen; doch niemand in den VAE k&#252;mmert es. Fragen Sie eine Dubai&#8217;in, sie w&#252;rde Sie schlicht nicht verstehen &#8211; &#252;brigens trotz ungehinderten Zugangs zu kosmopolitischer Bildung. Wie gesagt, ich bewerte das nicht.</p>
<p>Viel eher w&#228;re nach freiheitlichen Aspekten die paternalistisch-despotische Grundhaltung des Gr&#252;ndervaters Sheik Zayed zu kritisieren &#8211; und diese bezieht sich auf das gesamte Volk &#8211; wobei VAE-B&#252;rger wohlgemerkt l&#228;ngst in der Minderzahl sind, denn in den VAE leben und arbeiten &#252;berwiegend Ausl&#228;nder.</p>
<p>Was ich zu den Emiraten schrieb und schreibe, zielt vielmehr auf einen nie dagewesenen &#8220;Siegezug&#8221; des Kapitalismus ab, einer in diesem Raum hochdynamischen Entwicklung, die in der Tat ganz ohne dem auskommt, was wir &#8220;Politik&#8221; nennen.</p>
<p>Wie k&#246;nnte ich ausschlie&#223;en, dass es in den VAE einmal nicht auch zu Restauration und Unterdr&#252;ckung kommen kann?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-9406</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 12:11:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-9406</guid>
		<description>Gleich noch eine gewagte These ;-)?

&quot;In den einheimischen Familien(-verb&#228;nden) lebt und gilt die islamische Tradition; das letzte, was Frauen dort t&#228;ten, w&#228;re, aus ihnen auszubrechen.&quot;

Woher wissen Sie, ob es nicht doch das erste w&#228;re, was sie t&#228;ten, wenn die M&#228;nner nicht l&#228;nger auf der Tradition einer &quot;Gewaltenteilung&quot; auf allen Ebenen beharren w&#252;rden? 

Jeder arabischen Frau bleibt unbenommen, sich mit ihrer traditionellen Rolle zu begn&#252;gen oder sich  darin sogar zu gefallen; dass sie sich aber so leicht (wie es Ihr Beispiel vorgibt) keine andere aussuchen kann, wenn sie es wollte, halte ich f&#252;r ein grosses politisches Defizit. 

Die Majest&#228;t hat sehr deutlich wissen lassen, was z&#228;hlt, aber in einem Land mit Staatsreligion als Politikersatz und der Wirtschaft als einzig z&#228;hlendem politischen Faktor w&#252;rde ich - wenn Sie mich fragen? - als Frau nicht leben wollen. - Aber lassen Sie sich nicht aufhalten ;-)!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich noch eine gewagte These ;-)?</p>
<p>&#8220;In den einheimischen Familien(-verb&#228;nden) lebt und gilt die islamische Tradition; das letzte, was Frauen dort t&#228;ten, w&#228;re, aus ihnen auszubrechen.&#8221;</p>
<p>Woher wissen Sie, ob es nicht doch das erste w&#228;re, was sie t&#228;ten, wenn die M&#228;nner nicht l&#228;nger auf der Tradition einer &#8220;Gewaltenteilung&#8221; auf allen Ebenen beharren w&#252;rden? </p>
<p>Jeder arabischen Frau bleibt unbenommen, sich mit ihrer traditionellen Rolle zu begn&#252;gen oder sich  darin sogar zu gefallen; dass sie sich aber so leicht (wie es Ihr Beispiel vorgibt) keine andere aussuchen kann, wenn sie es wollte, halte ich f&#252;r ein grosses politisches Defizit. </p>
<p>Die Majest&#228;t hat sehr deutlich wissen lassen, was z&#228;hlt, aber in einem Land mit Staatsreligion als Politikersatz und der Wirtschaft als einzig z&#228;hlendem politischen Faktor w&#252;rde ich &#8211; wenn Sie mich fragen? &#8211; als Frau nicht leben wollen. &#8211; Aber lassen Sie sich nicht aufhalten ;-)!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-9390</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 10:19:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-9390</guid>
		<description>In dem, was man in den Emiraten &quot;&#246;ffentliches Leben&quot; nennt, bewegen sich Frauen nicht weniger frei als M&#228;nner. Frauen werden im Gesch&#228;ftsleben nicht weniger respektiert. Ich war z.B. mit einer in Abu Dhabi geborenen, arabisch sprechenden, &quot;westlich&quot; gekleideten, &quot;verpartnert&quot; lebenden Frau auf Gesch&#228;ftsterminen in Abu Dhabi und Dubai. Ich konnte im Umgang keinerlei Unterschied feststellen.

In den einheimischen Familien(-verb&#228;nden) lebt und gilt die islamische Tradition; das letzte, was Frauen dort t&#228;ten, w&#228;re, aus ihnen auszubrechen. Das kann man (f&#252;r sich) bewerten, wie man m&#246;chte. Die Kritik &#039;am Land&#039; ist daher daran auszurichten, welchen Ausfluss die Religion ins Rechtliche hat. Ich meine, man wird das nicht mit Politik &#228;ndern k&#246;nnen - sondern mit Aufkl&#228;rung.

Nun sind die VAE auch eine Art &quot;Insel&quot; in der arabischen Welt. Wirtschaft ist dort allemal wichtiger als die Le&lt;strike&gt;e&lt;/strike&gt;hren des Propheten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In dem, was man in den Emiraten &#8220;&#246;ffentliches Leben&#8221; nennt, bewegen sich Frauen nicht weniger frei als M&#228;nner. Frauen werden im Gesch&#228;ftsleben nicht weniger respektiert. Ich war z.B. mit einer in Abu Dhabi geborenen, arabisch sprechenden, &#8220;westlich&#8221; gekleideten, &#8220;verpartnert&#8221; lebenden Frau auf Gesch&#228;ftsterminen in Abu Dhabi und Dubai. Ich konnte im Umgang keinerlei Unterschied feststellen.</p>
<p>In den einheimischen Familien(-verb&#228;nden) lebt und gilt die islamische Tradition; das letzte, was Frauen dort t&#228;ten, w&#228;re, aus ihnen auszubrechen. Das kann man (f&#252;r sich) bewerten, wie man m&#246;chte. Die Kritik &#8216;am Land&#8217; ist daher daran auszurichten, welchen Ausfluss die Religion ins Rechtliche hat. Ich meine, man wird das nicht mit Politik &#228;ndern k&#246;nnen &#8211; sondern mit Aufkl&#228;rung.</p>
<p>Nun sind die VAE auch eine Art &#8220;Insel&#8221; in der arabischen Welt. Wirtschaft ist dort allemal wichtiger als die Le<strike>e</strike>hren des Propheten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erwin</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-9384</link>
		<dc:creator>Erwin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 09:40:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-9384</guid>
		<description>@ Schmock:
Genau das versuchen empirische Wissenschaftler doch den ganzen Tag. Die Leute am ifo Institut machen fast nichts anderes als Modelle mit riesigen Datenmengen durchzurechnen, am ifo gibts wenige gro&#223;e Theoretiker.
Du kannst nat&#252;rlich nicht experimentell testen, was passiert bei einem Mindestlohn. Aber Du kannst aus gegebenen Daten Arbeitsangebots/Nachtfrageelastizit&#228;ten sch&#228;tzen (wie reagiert die Nachfrage, wenn der Preis um 1% steigt). Dann extrapolierst Du das halt auf die gew&#252;nschte Lohnerh&#246;hung und fertig ist Dein Sch&#228;tzer. So unseri&#246;s ist das nicht. 

Ifo pressemitteilunghist &#252;brigens hier:
http://www.ifo.de/portal/page/portal/ifoHome/e-pr/e1pz/_generic_press_item_detail?p_itemid=6270827</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Schmock:<br />
Genau das versuchen empirische Wissenschaftler doch den ganzen Tag. Die Leute am ifo Institut machen fast nichts anderes als Modelle mit riesigen Datenmengen durchzurechnen, am ifo gibts wenige gro&#223;e Theoretiker.<br />
Du kannst nat&#252;rlich nicht experimentell testen, was passiert bei einem Mindestlohn. Aber Du kannst aus gegebenen Daten Arbeitsangebots/Nachtfrageelastizit&#228;ten sch&#228;tzen (wie reagiert die Nachfrage, wenn der Preis um 1% steigt). Dann extrapolierst Du das halt auf die gew&#252;nschte Lohnerh&#246;hung und fertig ist Dein Sch&#228;tzer. So unseri&#246;s ist das nicht. </p>
<p>Ifo pressemitteilunghist &#252;brigens hier:<br />
<a href="http://www.ifo.de/portal/page/portal/ifoHome/e-pr/e1pz/_generic_press_item_detail?p_itemid=6270827" rel="nofollow"></a><a href='http://www.ifo.de/portal/page/portal/ifoHome/e-pr/e1pz/_generic_press_item_detail?p_itemid=6270827'>http://www.ifo.de/portal/page/portal/ifoHome/e-pr/e1pz/_generic_press_item_detail?p_itemid=6270827</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-9371</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 08:44:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-9371</guid>
		<description>@ Bodo W&#252;nsch

*De facto gibt es etwa in den Emiraten keinen Grund f&#252;r “Politik”.Gewagte These, ich wei&#223;.*

Sehr gewagt sogar, vor allem aus der Sicht von Frauen, deren Bedarf an Politik mir evident erscheint; als europ&#228;ische Frau m&#246;chte ich keinesfalls in einem Land leben, wo die einheimischen Frauen es hinnehmen m&#252;ssen, in der Familie zwar viel, aber ausserhalb wenig bis nichts zu gelten. Mangels Politik!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Bodo W&#252;nsch</p>
<p>*De facto gibt es etwa in den Emiraten keinen Grund f&#252;r “Politik”.Gewagte These, ich wei&#223;.*</p>
<p>Sehr gewagt sogar, vor allem aus der Sicht von Frauen, deren Bedarf an Politik mir evident erscheint; als europ&#228;ische Frau m&#246;chte ich keinesfalls in einem Land leben, wo die einheimischen Frauen es hinnehmen m&#252;ssen, in der Familie zwar viel, aber ausserhalb wenig bis nichts zu gelten. Mangels Politik!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-9368</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 07:55:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-9368</guid>
		<description>Ich bem&#252;he mich, mit offenen Augen zu schauen - und ich muss zugeben, dass ich ein klein wenig befangen bin, zumal sich mir pers&#246;nlich die gro&#223;e Chance beruflichen Weiterkommens bietet - in den VAE.

Die Wahrheit ist, dass die (sozialdemokratische) Politik in Europa seit Jahrzehnten so d&#252;nne Scheiben von politischer Freiheit abschneidet, dass wir es entweder nicht bemerken oder wir uns daran gew&#246;hnt haben. Wei&#223; ich, wie _unsere_ Autokraten morgen das Problem etwa der Beamtenpensionen l&#246;sen wollen bzw. &quot;werden&quot;?

Nat&#252;rlich sind bestimmte Regelungen auch in einem islamischen Land wie die VAE es letztlich sind, absurd. Aber 1. spielen sie im Alltag keine Rolle und 2. wei&#223; ich _vor_ Einreise, woran ich bin und kann mein Verhalten entsprechend einrichten.

Europhil? Ich bin eher kosmopolitisch veranlagt - und nirgends in den VAE zeigt sich das &quot;asiatische&quot; besser als etwa an der schier unfassbare Vielfalt und dem beinahe 24st&#252;ndige Gewusel auf den &quot;Souqs&quot;, den traditionellen M&#228;rkten. Sodom und Ghomorrha f&#252;r deutsche Gewerbeaufsichtsbeamte, Z&#246;llner und anderen Handlangern des FDOG-Clubs!

Wenn man mit feinen Antennen durch das moderne oder &#039;alte&#039; Dubai oder Abu Dhabi l&#228;uft, stellt man fest: An den Menschen dort, egal ob Bangladeschi-Kloputzer f&#252;r 400 Dhs im Monat oder libanesischer Manager einer mulitnationalen Holding aus 20 Firmen f&#228;llt auf: Ein griesgr&#228;miges Dreinblicken oder m&#252;rrisches oder uniformiert-dressiertes &quot;jez-blo&#223;-nix-verkehrtes-sagen&quot;-Gehabe, wie man es in Deutschland auf Schritt und Tritt begegnet, ist dort unbekannt. Die ham&#039; einfach keine Zeit daf&#252;r.

Ich w&#252;sste nicht, was hier &quot;schlimmeres&quot; passieren m&#252;sste - wir haben eigentlich alles durch auf der Klaviatur...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bem&#252;he mich, mit offenen Augen zu schauen &#8211; und ich muss zugeben, dass ich ein klein wenig befangen bin, zumal sich mir pers&#246;nlich die gro&#223;e Chance beruflichen Weiterkommens bietet &#8211; in den VAE.</p>
<p>Die Wahrheit ist, dass die (sozialdemokratische) Politik in Europa seit Jahrzehnten so d&#252;nne Scheiben von politischer Freiheit abschneidet, dass wir es entweder nicht bemerken oder wir uns daran gew&#246;hnt haben. Wei&#223; ich, wie _unsere_ Autokraten morgen das Problem etwa der Beamtenpensionen l&#246;sen wollen bzw. &#8220;werden&#8221;?</p>
<p>Nat&#252;rlich sind bestimmte Regelungen auch in einem islamischen Land wie die VAE es letztlich sind, absurd. Aber 1. spielen sie im Alltag keine Rolle und 2. wei&#223; ich _vor_ Einreise, woran ich bin und kann mein Verhalten entsprechend einrichten.</p>
<p>Europhil? Ich bin eher kosmopolitisch veranlagt &#8211; und nirgends in den VAE zeigt sich das &#8220;asiatische&#8221; besser als etwa an der schier unfassbare Vielfalt und dem beinahe 24st&#252;ndige Gewusel auf den &#8220;Souqs&#8221;, den traditionellen M&#228;rkten. Sodom und Ghomorrha f&#252;r deutsche Gewerbeaufsichtsbeamte, Z&#246;llner und anderen Handlangern des FDOG-Clubs!</p>
<p>Wenn man mit feinen Antennen durch das moderne oder &#8216;alte&#8217; Dubai oder Abu Dhabi l&#228;uft, stellt man fest: An den Menschen dort, egal ob Bangladeschi-Kloputzer f&#252;r 400 Dhs im Monat oder libanesischer Manager einer mulitnationalen Holding aus 20 Firmen f&#228;llt auf: Ein griesgr&#228;miges Dreinblicken oder m&#252;rrisches oder uniformiert-dressiertes &#8220;jez-blo&#223;-nix-verkehrtes-sagen&#8221;-Gehabe, wie man es in Deutschland auf Schritt und Tritt begegnet, ist dort unbekannt. Die ham&#8217; einfach keine Zeit daf&#252;r.</p>
<p>Ich w&#252;sste nicht, was hier &#8220;schlimmeres&#8221; passieren m&#252;sste &#8211; wir haben eigentlich alles durch auf der Klaviatur&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-9321</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 23:02:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-9321</guid>
		<description>Hat Statler doch geschrieben. Und empirische Aussagen &#252;ber die Wirkung eines fl&#228;chendeckenden Mindestlohns in H&#246;he von X f&#252;r die Bundesrepublik Deutschland gibt es nun einmal nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat Statler doch geschrieben. Und empirische Aussagen &#252;ber die Wirkung eines fl&#228;chendeckenden Mindestlohns in H&#246;he von X f&#252;r die Bundesrepublik Deutschland gibt es nun einmal nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Schmock</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-9316</link>
		<dc:creator>Schmock</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 22:07:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-9316</guid>
		<description>Nein, das lese ich nicht aus dem Begriff &quot;professoraler Unsinn&quot; heraus, diesen Begriff finde ich nicht zutreffend, unangebracht und wenig zielf&#252;hrend. Viel eher lese ich so etwas aus dem Verweis auf Gro&#223;britannien heraus. 
Es bleibt die Frage, wie hoch die Zahl an Beispielen sein m&#252;sste, als dass eine Folgerung zul&#228;ssig w&#228;re. Gibt es &#252;berhaupt gen&#252;gend Beispiele und sind die L&#228;nder nicht zu verschieden, als dass man vom einen auf das andere schliessen k&#246;nnte? Ja, Scholz Argumentation ist nicht gut und sein Schluss erscheint unzul&#228;ssig, aber warum begegnet man ihm nicht mit Empirie?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, das lese ich nicht aus dem Begriff &#8220;professoraler Unsinn&#8221; heraus, diesen Begriff finde ich nicht zutreffend, unangebracht und wenig zielf&#252;hrend. Viel eher lese ich so etwas aus dem Verweis auf Gro&#223;britannien heraus.<br />
Es bleibt die Frage, wie hoch die Zahl an Beispielen sein m&#252;sste, als dass eine Folgerung zul&#228;ssig w&#228;re. Gibt es &#252;berhaupt gen&#252;gend Beispiele und sind die L&#228;nder nicht zu verschieden, als dass man vom einen auf das andere schliessen k&#246;nnte? Ja, Scholz Argumentation ist nicht gut und sein Schluss erscheint unzul&#228;ssig, aber warum begegnet man ihm nicht mit Empirie?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-9290</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 18:57:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-9290</guid>
		<description>&quot;Es ist zumindest berechtigt und n&#246;tig zu fragen, ob die vorhersagen der &#214;konomen in der Realit&#228;t auch eintreten, das muss man Scholz zugestehen.&quot;

Was du so alles aus der Formulierung &quot;professoraler Unsinn&quot; herausliest!

Aber was die Empirie angeht, verweise ich auf Statlers Beitrag und seine &#220;berschrift.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es ist zumindest berechtigt und n&#246;tig zu fragen, ob die vorhersagen der &#214;konomen in der Realit&#228;t auch eintreten, das muss man Scholz zugestehen.&#8221;</p>
<p>Was du so alles aus der Formulierung &#8220;professoraler Unsinn&#8221; herausliest!</p>
<p>Aber was die Empirie angeht, verweise ich auf Statlers Beitrag und seine &#220;berschrift.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Schmock</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-9279</link>
		<dc:creator>Schmock</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 18:06:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-9279</guid>
		<description>Da kommen wir zum entscheidenden Punkt. Die Modelle in der &#214;konomie sind sicher fundiert und plausibel, das sollte ihnen aber nicht Falsifizierungen durch Empirie ersparen, schlie&#223;lich wollen &#214;konomen etwas &#252;ber die Wirklichkeit aussagen. Es ist zumindest berechtigt und n&#246;tig zu fragen, ob die vorhersagen der &#214;konomen in der Realit&#228;t auch eintreten, das muss man Scholz zugestehen. Wenn man aber empirische Daten betrachtet, werden bei diesem Thema wieder Leute sagen, die Datenmenge sei zu klein (und sie wird zu klein sein) und die L&#228;nder seien nicht miteinander vergleichbar (nat&#252;rlich gibt es viele andere bedeutende Faktoren). Trotzdem ohne Empirie geht es hier nicht, ist schlie&#223;lich keine Mathematik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da kommen wir zum entscheidenden Punkt. Die Modelle in der &#214;konomie sind sicher fundiert und plausibel, das sollte ihnen aber nicht Falsifizierungen durch Empirie ersparen, schlie&#223;lich wollen &#214;konomen etwas &#252;ber die Wirklichkeit aussagen. Es ist zumindest berechtigt und n&#246;tig zu fragen, ob die vorhersagen der &#214;konomen in der Realit&#228;t auch eintreten, das muss man Scholz zugestehen. Wenn man aber empirische Daten betrachtet, werden bei diesem Thema wieder Leute sagen, die Datenmenge sei zu klein (und sie wird zu klein sein) und die L&#228;nder seien nicht miteinander vergleichbar (nat&#252;rlich gibt es viele andere bedeutende Faktoren). Trotzdem ohne Empirie geht es hier nicht, ist schlie&#223;lich keine Mathematik.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-9274</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 17:18:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-9274</guid>
		<description>Klar, aber die Erfahrung zeigt ja auch, da&#223; es gelegentlich Zeitverz&#246;gerungen von ein paar Jahrzehnten gibt, bevor die politische auf die wirtschaftliche Freiheit folgt. Will ich so lange warten? Eher nicht. Und &#252;brigens, ich hasche auch nicht, aber wir reden hier &#252;ber Verurteilungen f&#252;r Spuren von Drogen, die schon an Deiner Kleidung h&#228;ngen bleiben k&#246;nnen, wenn Du Dich im Cafe auf den falschen Platz gesetzt hast. Das ist halt schon extrem.

Aber letztendlich ist es eine Geschmacksfrage. Freiheit hin oder her, ich f&#252;r meinen Teil bin kulturell und klimatisch immer noch arg europhil veranlagt. Da m&#252;&#223;te hier politisch schon noch wesentlich schlimmeres passieren, bevor ich nach Asien auswandere.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, aber die Erfahrung zeigt ja auch, da&#223; es gelegentlich Zeitverz&#246;gerungen von ein paar Jahrzehnten gibt, bevor die politische auf die wirtschaftliche Freiheit folgt. Will ich so lange warten? Eher nicht. Und &#252;brigens, ich hasche auch nicht, aber wir reden hier &#252;ber Verurteilungen f&#252;r Spuren von Drogen, die schon an Deiner Kleidung h&#228;ngen bleiben k&#246;nnen, wenn Du Dich im Cafe auf den falschen Platz gesetzt hast. Das ist halt schon extrem.</p>
<p>Aber letztendlich ist es eine Geschmacksfrage. Freiheit hin oder her, ich f&#252;r meinen Teil bin kulturell und klimatisch immer noch arg europhil veranlagt. Da m&#252;&#223;te hier politisch schon noch wesentlich schlimmeres passieren, bevor ich nach Asien auswandere.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-9272</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 17:07:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-9272</guid>
		<description>Nat&#252;rlich &quot;unbewiesen&quot;, aber anhand eines Modells des ifo-Instituts errechnet. In der &#214;konomie sind solche Modellrechnungen &#252;blich und n&#246;tig, da sich Makroeffekte nun einmal nicht im Laborversuch &#252;berpr&#252;fen lassen.

Man kann das ifo-Modell wissenschaftlich kritisieren, aber das macht Scholz nicht. Er wertet ohne Ahnung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich &#8220;unbewiesen&#8221;, aber anhand eines Modells des ifo-Instituts errechnet. In der &#214;konomie sind solche Modellrechnungen &#252;blich und n&#246;tig, da sich Makroeffekte nun einmal nicht im Laborversuch &#252;berpr&#252;fen lassen.</p>
<p>Man kann das ifo-Modell wissenschaftlich kritisieren, aber das macht Scholz nicht. Er wertet ohne Ahnung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-9270</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 16:49:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-9270</guid>
		<description>Ist das alles, was Dir zu &quot;Dubai&quot; einf&#228;llt ;-)) - eine &quot;seht-her-in-Kapitalisten-Dubai-ist-nicht-alles-Gold-was-gl&#228;nzt&quot;-Meldung eines deutschen Mainstream-Mediums?

Soltest mal hinfliegen. Dann w&#252;rdest du sehen, wor&#252;ber gerade NICHTS zu lesen ist in deutschen Medien &#252;ber die VAE.

btw: Ich wei&#223; nicht, &lt;i&gt;mir&lt;/i&gt; sind diese sozialdemokratischen europ&#228;ischen Staaten aus viel schwerwiegenderen Gr&#252;nden suspekt, auch wenn sie reichlich &#039;b&#252;rgerliche&#039; Freiheit bieten (auf Kosten anderer zumeist). Solltest nicht gerade Du wissen, dass &quot;wirtschaftliche Freiheit&quot; nur mit politischer Freiheit zu haben ist? De facto gibt es etwa in den Emiraten keinen Grund f&#252;r &quot;Politik&quot;. 

Gewagte These, ich wei&#223;. Aber ich zum Beispiel hasche nicht....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das alles, was Dir zu &#8220;Dubai&#8221; einf&#228;llt ;-)) &#8211; eine &#8220;seht-her-in-Kapitalisten-Dubai-ist-nicht-alles-Gold-was-gl&#228;nzt&#8221;-Meldung eines deutschen Mainstream-Mediums?</p>
<p>Soltest mal hinfliegen. Dann w&#252;rdest du sehen, wor&#252;ber gerade NICHTS zu lesen ist in deutschen Medien &#252;ber die VAE.</p>
<p>btw: Ich wei&#223; nicht, <i>mir</i> sind diese sozialdemokratischen europ&#228;ischen Staaten aus viel schwerwiegenderen Gr&#252;nden suspekt, auch wenn sie reichlich &#8216;b&#252;rgerliche&#8217; Freiheit bieten (auf Kosten anderer zumeist). Solltest nicht gerade Du wissen, dass &#8220;wirtschaftliche Freiheit&#8221; nur mit politischer Freiheit zu haben ist? De facto gibt es etwa in den Emiraten keinen Grund f&#252;r &#8220;Politik&#8221;. </p>
<p>Gewagte These, ich wei&#223;. Aber ich zum Beispiel hasche nicht&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/comment-page-1/#comment-9269</link>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 16:36:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2007/12/16/das-problem-von-n1/#comment-9269</guid>
		<description>Stefanolix, genau diese Verbindung wurde aber im Eingangsbeitrag gezogen. Statler hat genau diesen v&#246;llig unbewiesenen Satz als gegebene Tatsache dargestellt und Olaf Scholz, der es wagte, gegen diesen &quot;Fakt&quot; zu argumentieren &quot;ministerialen Unsinn&quot; und v&#246;llige Unbildung unterstellt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefanolix, genau diese Verbindung wurde aber im Eingangsbeitrag gezogen. Statler hat genau diesen v&#246;llig unbewiesenen Satz als gegebene Tatsache dargestellt und Olaf Scholz, der es wagte, gegen diesen &#8220;Fakt&#8221; zu argumentieren &#8220;ministerialen Unsinn&#8221; und v&#246;llige Unbildung unterstellt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

