Noch mehr Unterstützung für Ron Paul

19.12.2007 00:22 - Statler & Waldorf by Statler - 63 Kommentare

But the deeper reason to support Ron Paul is a simple one. The great forgotten principles of the current Republican party are freedom and toleration. Paul’s federalism, his deep suspicion of Washington power, his resistance to government spending, debt and inflation, his ability to grasp that not all human problems are soluble, least of all by government: these are principles that made me a conservative in the first place. No one in the current field articulates them as clearly and understands them as deeply as Paul. He is a man of faith who nonetheless sees a clear line between religion and politics. More than all this, he has somehow ignited a new movement of those who love freedom and want to rescue it from the do-gooding bromides of the left and the Christianist meddling of the right. The Paulites’ enthusiasm for liberty, their unapologetic defense of core conservative principles, their awareness that in the new millennium, these principles of small government, self-reliance, cultural pluralism, and a humble foreign policy are more necessary than ever – no lover of liberty can stand by and not join them.

Fast hätte Andrew Sullivan mich überzeugt. Sagen wir’s mal so: Wäre ich Amerikaner, würde ich vermutlich Ron Paul wählen. Aber als Nicht-Amerikaner kann ich als Trittbrettfahrer die Früchte einer interventionistischen amerikanischen Außenpolitik genießen, ohne dafür bezahlen zu müssen. Also hoffe ich weiterhin, daß Rudy die republikanische Nominierung gewinnt.

Innenpolitisch allerdings, das muß man schon sagen, wäre der libertäre limited government-Konservatismus den Paul vertritt, dieser in Traditionen bis Edmund Burke verwurzelte politische Skeptizismus wahrscheinlich das Beste, das den USA derzeit passieren könnte. Oder jedem anderen Land.

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63 Kommentare » Neuer Kommentar zum Beitrag

SKH, 19.12.2007 08:06

Auch den Gold standard wieder einführen?

 
als, 19.12.2007 09:59

Weiss jemand zufällig, was mit ‘toleration’ gemeint ist?

Danke …

 
jo@chim, 19.12.2007 10:47

Exakt meine Position. Du hast es wieder einmal auf den Punkt gebracht, Statler :-)
@als: toleration

 
drchaos, 19.12.2007 11:48 Subscribed to comments via email

Aber als Nicht-Amerikaner kann ich als Trittbrettfahrer die Früchte einer interventionistischen amerikanischen Außenpolitik genießen, ohne dafür bezahlen zu müssen.

Welche “Früchte” geniesst man denn da so, mal am Beispiel der Lage im Irak? Oder in Afghanistan (da ist übrigens nix mit “ohne bezahlen”, btw)? Oder im Kosovo?

dagny, 19.12.2007 12:35

Die Früchte sind wohl eher das Antiterrorpacket, die Stasi 2.0, und manche Sicherheitskontrolle am Airport.

jo@chim, 19.12.2007 14:23

Diese Früchtchen gedeihen auch auf heimischem Dung prächtig, Dagny. Da braucht’s kein US-Import…

drchaos, 19.12.2007 23:14 Subscribed to comments via email

Seit 9/11 hat das aber schon deutlich zugenommen, Vieles, was in diesem Kontext durchgesetzt wurde wäre vorher undenkbar gewesen, erst seitdem der “state of fear” oberstes Staatsziel im gesamten “freien” Westen ist einiges salonfähig geworden.

Weist, wenn der Irak, der Kosovo oder auch Afghanistan mittlerweile friedlich-freiheitliche Musterländchen ohne Taliban, Schleierzwang und Alkoholverbot wären, dann würde ich diesen Interventionismus ja möglicherweise als zumindest de facto gangbaren Weg akzeptieren (die moralische Beurteilung steht auf einem ganz anderen Blatt), aber so?

Da wird ein Krieg nach dem anderen angefangen, humanitär-blabla, Bin-Laden-blabla, WMD-blabla, und jedesmal kostet es mein Geld und meine Freiheit und es kommt überhaupt nix für mich an Gegenwert dabei raus, und dann steht ein Statler inmitten der rauchenden Trümmer und trompetet sein “weiter so”, und verlangt am Ende noch mit so was ernstgenommen zu werden.

Mag sein, wenn sich jeder hinter seine Grenzen zurückzieht und das ignoriert, was ausserhalb passiert, laufen ein Haufen böse Buben rum und probieren schlimme Dinge. Kann ja schon sein, nur: Das tun sie offensichtlich auch so, allerdings zu wesentlich höheren Kosten.

Ron Paul hat gerade, was “platten Antiwar-Populismus” und “Isolationismus” angeht, genau die richtige Einstellung (anders als bei Einwanderung btw) – wieso sollen wir bezahlen, bezahlen, bezahlen, für das, was letztendlich ein PAL, ein Problem Anderer Leute darstellt. Neuerdings ja auch für Palästina, 2,50 Euro pro Kopf und Jahr damit die lokalen Terrorführer neue, einschusslochfreie Limousinen kriegen. Mit denen sie dann wieder Selbstmordkommandos nahe der Grenze absetzen usw. usf. Niemand, wirklich niemand glaubt dass sich durch die frischen Milliarden irgendwas zum Positiven ändert, aber man muss ja was tun, darf sich ja nicht der weltpolitischen Verantwortung entziehen, auch wenn das nix weiter bedeutet als dass hierzulande irgendwer 2,50 Euro weniger hat, um seinen Kindern Weihnachtsgeschenke zu kaufen, und irgendein Militär- oder Terrorführer 2,5 Mio. Euro mehr, um den ortsansässigen Kindern oder denen ein paar km weiter ein ganz besonderes Geschenk unter den Baum zu legen.

Wenn das der Kern dessen ist, wie “Politik funktioniert”, dann will ich keine. Dann nehm ich lieber einen “Pharisäer”, einen “Fanatiker”, der sich offenbar mehr Herz und Verstand bewahrt hat, als alle diese “realistischen Politiker” zusammen.

 
 
 
 
SKH, 19.12.2007 11:59

Es ist ja schön und gut, dass es noch einen Mann mit klaren und teilweise unterstützenswerten Prinzipien gibt. Es ist auch schön, dass er sich mit Beharrlichkeit an diese Prinzipien hält, aber das ist genau das Problem an dem Mann: er ist kein Politiker. Er ist nicht zu Kompromissen bereit: Das mag im Kongress toll sein – an der Exekutive ist das Mist. So funktioniert Politik nicht. Während man sich bei unseren Politikern mehr Prinzipientreue wünscht, geht es mir mit dem Kerl genau andersrum: Er ist ein Fanatiker und Pharisäer kein rational handelnder Akteur. Wie es die Jungs von LGF sagen: “The Only Man Who Can Save America” – Paul wird als Heiland gepriesen, schon das macht ihn für mich unsympathisch und problematisch.

 
david, 19.12.2007 20:15

Dass einem ein Popel-Provinz-Populist wie Ron Paul gefallen kann, liegt hoechstwachrscheinlich daran, dass
(a) man wenig uber ihn weiss, oder
(b) alles das, wofür man die Linke hasst, plötzlich wieder attraktiv wird, wenn es in einem paleoconservativen Gewand daherkommt

Die Kommenatre über Minderheiten, seine verquasten Verschwörungstheorien, seine Äusserungen zum Iran, seine Aussenpolitischen Ansichten, die er bei Walt&Mearsheimer abgeschrieben hat – alles das hat ihm bereits den Wahlkampf zerlegt bevor er überhaupt richtig angegangen hat.

 
jo@chim, 19.12.2007 21:52

Popel-Provinz-Populist

Unbegründetes oder begründetes Ressentiment? Über das “Provinz” ist er ja inzwischen ja wohl doch hinausgewachsen, auch wenn er in der Tat nicht Teil des technokratischen Establishments ist…
(btw: bewegt er sich mit seinem platten Antiwar-Populismus und Isolationalismus, der auch mir auf den Keks geht, nicht eher im liberalen Mainstream?)

david, 19.12.2007 23:17

> bewegt er sich [...] nicht eher im liberalen Mainstream?

Ich nehme an, er hat sich seine Themen gerade von dort ausgeliehen. Zu den Sentiments: Es wäre for Ron Paul kein Problem gewesen, die Zweifel an seiner politischen Integrität zu zerstreuen. Allein, er will nicht.

“Lie down with dogs, wake up with fleas”

 
 
Sven, 20.12.2007 08:29

Ron Paul ist ein totaler Vollspast und ausserdem dumm wie Brot.

David, 20.12.2007 09:58

The voice of treason!

 
 
Oliver Luksic, 20.12.2007 13:22

Na ja, bei den Themen Abtreibung, Gay Rights etc ist Paul alles andere als liberal.

Und seine Haltung “Die USA sins selber schuld an 9/11″ ist das allerletzte.

Davon abgesehen ist er ganz lustig. Aber ein Land wie die USA lenken? Da müssen eher Rudy oder Mitt ran!

Gernot Kieseritzky, 20.12.2007 14:00

Zum Thema Abtreibung: Er ist Facharzt für Geburtshilfe, was seine Haltung, glaube ich, aus persönlichen Motiven heraus erklärt.

Selber schuld an den Anschägen hat er so nicht gesagt. Er behauptet, dass die US-Bundesregierung erhebliche Verantwortung an der Verbreitung des weltweiten islamischen Terrornetzwerkes trägt.

Näheres hierzu unter:

http://www.thenation.com/blogs/campaignmatters/?pid=195576

 
 
Rayson, 20.12.2007 14:03

Tyler Cowen zu Ron Paul:

As a protest vote, Ron Paul seems fine, but hearing him or reading about him just makes me depressed. A good rule of thumb is not to get too excited about any candidate whose actual election would make the Dow lose thousands of points.

Gernot Kieseritzky, 20.12.2007 15:57

Tyler Cowen hat offensichtlich keine Ahnung von der Österreichischen Schule, sonst würde er Ron Pauls Argumente besser verstehen, auch wenn er sie nicht teilen müsste.

-> Ron Paul und die Österreicher

Rayson, 20.12.2007 16:08

Ich fürchte, das ist nicht so ganz der Punkt von Cowens Argumentation. Die verändert sich wohl auch nicht dadurch, dass man Paul zum Adepten der Österreicher erklärt.

Fabio, 20.12.2007 16:46 Subscribed to comments via email

@Rayson

Ich fürchte, Du verstehst nicht wie richtig Gernot liegt. Cowens gibt ja sogar zu, daß er nicht verfolgt hat, was Paul von sich gibt. Du scheinbar auch nicht, sonst wüßtest Du, daß niemand Paul zum Adepten “erklären” muß.

Mises and Austrian Economics: A Personal View
by Ron Paul

http://www.youtube.com/watch?v=CAPgFoJh9f8

Rayson, 20.12.2007 16:52

@Fabio

Du missverstehst Cowen offensichtlich. Das “haven’t followed closely” bezieht sich nicht auf das Kritisierte, sondern auf die Aussagen des Kandidaten generell.

Und ob der Paul jetzt zu etwas “erklärt” wird oder es auch “ist”, ist für sein Argument völlig wurscht. Dem Cowen fällt beim anarcho-kapitalistischen Namedropping bestimmt nicht ehrfürchtig die Kinnlade runter.

Fabio, 20.12.2007 17:09 Subscribed to comments via email

@Rayson:

Nein, ich verstehe ihn ganz genau so: er hat sich mit den Aussagen des Kandidaten generell genauso oberflächlich beschäftigt wie Du.
Sonst kämst Du nicht auf die Idee Ron Paul “name dropping” zu unterstellen und würdest auch nicht diese dürftige “Argumentation” von Herrn Cowen posten.
Was kommt denn als nächstes von Euch “Libertären” hier? Niemals ´raus aus dem Irak, weil sonst die Aktien von Haliburton leiden?

Rayson, 20.12.2007 18:05

Mist, es ist mir schon wieder passiert. Tut mir leid, die Auseinandersetzung mit den Gläubigen anderer Religionen ist nicht meine Stärke. Ich reagiere da meist sehr unsensibel.

Ich war mir nicht bewusst, dass ich mit dem Verweis auf Cowens Blogeintrag das Sakrileg begangen habe, das reine Ansehen deines Messias zu beschmutzen. Ich war fälschlich der Ansicht, mich in einer politischen Diskussion zu befinden und konnte daher ja nicht ahnen, dass es Gläubigen deiner Religion verwehrt ist, sich solche häretischen Schriften genau genug anzuschauen, um ihren Inhalt zu verstehen.

Deswegen folge bitte auf keinen Fall den Links, auf die Cowen verweist und die eine ausführlichere Auseinandersetzung mit den Aussagen Pauls enthalten. Selbstverständlich entziehen sich Glaubensaussagen auch dem profanen Argument Cowens, die meisten Ökonomen würden unabhängig von ihrer politischen Orientierung seine Vorschläge ablehnen.

Aber eins muss ich dann doch noch wissen: Ist es wirklich so, dass dir deine Religion verbietet, Funktion und Rolle von Börsen zu verstehen?

P.S. Ich bin allerdings nicht schuldig der Anklage, den Messias des Name-Droppings bezichtigt zu haben. Seine Jünger waren gemeint.

Fabio, 20.12.2007 19:58 Subscribed to comments via email

Rayson, ich traue mir durchaus zu, mich mit Dir über Börsen zu unterhalten oder über die Inhalte der Links, die ich sehr wohl studiert habe – im offensichtlichen Gegensatz zu Dir, der offenbar den vorsichtigen Hinweis von Gernot nicht ernstgenommen hat.
Darf ich angesichts der verlinkten Texte, die Du offenbar für ernstzunehmend hälst, fragen, ob Du ernsthaft an die Heilige FED glaubst?

Muß ich mit selbsternannten Libertäre jetzt wirklich von Dir empfohlenen Stilblüten wie

“If government money were so bad, people would turn to substitutes”

diskutieren und mich als religiös beleidigen lassen, wenn ich das nicht tue?

Rayson, 20.12.2007 20:25

Da bin ich ja beruhigt, dass deine Religion doch nicht so streng ist. Ich hatte das befürchtet, weil du eine Parallele gezogen hast, die auf eine grundlegende Verweigerung hindeutete, sich mit Börsen zu befassen. Es handelte sich also offensichtlich nur um eine misslungene Retourkutsche.

Oh ja, dieser wichtige Hinweis Gernots. Wieder so ein Lapsus von mir. Dabei hat er doch “Österreichische Schule” gesagt, was jedweden inhaltlichen Zweifel für alle Ewigkeit zerstreuen sollte. Ich nehme solche feinen Signale einfach nicht richtig auf.

Ich wüsste nicht, was die Fed davon hätte, wenn man sie heiligspräche. Zumal das meistens auch noch post mortem der Fall ist. Um die geldpolitischen Vorschläge Pauls abzulehnen, muss man aber auch nicht seinen Fehler kopieren und etwas anderes als vollkommen hinstellen. Es reicht, die Nachteile für zu groß zu halten.

Im Übrigen musst du gar nichts, noch nicht einmal dich mit den aktuellen Erkenntnissen der Ökonomie beschäftigen.

Dass der Begriff “religiös” für dich einer Beleidigung gleichkommt, beleidigt mich nun wieder. Aber sei’s drum, du siehst ja auch “selbsternannte Libertäre”, wo keine sind.

Fabio, 20.12.2007 20:42 Subscribed to comments via email

Nee, is ok. Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen. Du beweist auch so viel Stil und Geistesgröße.

Heißt “Bissig” bei Dir “Überheblicher Kotzbrocken”?

David, 20.12.2007 22:39

Also, bei mir heißt es mehr als nur das!

 
Rayson, 21.12.2007 01:04

Ich liebe es, wenn es dazu kommt ;-) Schon allein dafür lohnt sich das Bloggen.

David, 21.12.2007 01:14

hihi

jo@chim, 21.12.2007 14:41

Kindsköpf.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gernot Kieseritzky, 21.12.2007 10:24

“but I would like to know his theory of why most economists — even market-oriented ones — don’t agree with him on monetary policy. I suspect he thinks he knows some secret that others do not. ”

Das fragen sich die Österreicher auch die ganze Zeit, warum Ihnen niemand Beachtung schenkt. Die Erklärung ist glaube ich auch ganz einfach: Ignoranz. ;-)

 
drchaos, 21.12.2007 11:04 Subscribed to comments via email

Schade, dass solche Diskussionen immer so schnell in kindische Zankereien abrutschen müssen…

Ich fürchte, das ist nicht so ganz der Punkt von Cowens Argumentation.

Was genau ist denn Cowens Argumentation? Ich sehe da nur, dass ihm “conspiracy theories” und “anti-intellectual demeanor” vorgeworfen wird, sowie die (unbelegte) Behauptung, die Mehrheit der Ökonomen würde seine Sicht der Geldpolitik (=Goldstandard) nicht teilen. Diese drei Punkte lassen sich, wenn man es mal ein wenig neutraler betrachtet, in “Ron Paul vertritt Positionen, die sich nicht mit dem Mainstream decken” zusammenfassen, was aber nur dann ein Argument ist, wenn man davon ausgeht, dass Mehrheitsentscheidungen ein geeignetes Mittel zur Wahrheitsfindung sind. Und das wiederum ist eine Ansicht, die die grosse Mehrheit der Wissenschaftler vermutlich ablehnen würde :)

whose actual election would make the Dow lose thousands of points.

Auch das steht erstmal einfach nur so da, ohne weitere Begründung oder gar einen Beleg. Aber selbst wenn es so wäre, ist das doch ein reichlich selbstbezügliches Argument, denn der Dow repräsentiert die im aktuellen Wirtschaftssystem besonders erfolgreichen, d.h. angepassten Großkonzerne.

Nun kann man ja der Ansicht sein, das aktuelle Wirtschaftssystem entspräche schon einem komplett freien Markt und damit der besten aller denkbaren Welten, allerdings stellt sich dann die Frage, warum man sich überhaupt über Wahlen Gedanken machen sollte. Teilt man diese Sichtweise hingegen nicht, dann liegt doch der (“linkslibertäre”) Gedanke, die Konzerne würden ihre Gewinne zumindest zum Teil mit Hilfe des Staates auf Kosten anderer Wirtschaftssubjekte machen, nicht völlig ausserhalb des Vorstellbaren – neben direkten Staatsaufträgen (der Haushalt des DoD allein macht ca. 3% des GDP aus) und Subventionen kommen dafür zahlreiche, marktverzerrende Regulierungen in allen Wirtschaftsbereichen in Frage.

Aus dieser Perspektive läge die Börse durchaus richtig, wenn sie einen Präsidenten Ron Paul mit kräftigen Kursabschlägen bei den grössten Nettostaatsprofiteuren einpreist; ob das allerdings für “die Wirtschaft” insgesamt ein Nachteil wäre, darf getrost bezweifelt werden.

jo@chim, 21.12.2007 13:21

Gute sachliche Antwort, drchaos, danke – weit jenseits des albernen “Ronny-mach-mir-die-Revolution” Hypes, den Rayson (als Fachmann *g*) zielsicher als Religiosität identifiziert. Ich denke, viele Positionen RP’s sind es wert diskutiert und popularisiert zu werden. Da manifestiert sich ja auch ein Anspruch, diese Partei tatsächlich verändern zu wollen. Insofern (und nur insofern – ist denn irgend jemand gaga genug zu glauben, dass er tatsächlich nominiert wird?) ist die Kandiatur Rons bei der GOP auch ein Fortschritt gegenüber dem bei der LP grassierenden Sektierertum.

Fabio, 21.12.2007 13:27 Subscribed to comments via email

Ja Logo Joachim, ich könnte nicht genau das intendiert haben, was DrChaos schreibt, was? Nee, ich mußte in die Spinner-Ecke gestellt werden…Is klar…”Zielsicher”.
Wie wär`s mit ´nem Kommentar, wie zielsicher Dein Buddy daneben lag, wenn das stimmt, was der Good Doctor (also Chaos, in dem Fall) sagt?

jo@chim, 21.12.2007 14:39

Ach Fabio, glaubst Du wirklich, dass RP auch nur den Hauch einer Chance hat? Dann fühlst Du Dich zurecht angesprochen. Und wenn ich das Revolutionsgeplärre nur für Spinnerei – nicht für der Sache des Liberalismus ungemein schädlich – halten würde, würde ich mich nicht drüber mokieren. (Selbst)Ironie, auch nur in homöopathischen Dosen, scheint Dir im Übrigen fremd zu sein. Auch das ein Merkmal des Gläubigen. Aber lass gut sein.

Fabio, 21.12.2007 14:50 Subscribed to comments via email

Ja, austeilen könnt ihr echt gut und dann benevolent was von Selbstironie schreiben, wenn es mir nicht paßt, von Leuchten wie “Rayson” in die religiöse Ecke gestellt zu werden.
Ok. Dann bin ich halt “religiös”, wenn ich nicht nur glaube, daß RP eine Chance hat (ich könnte Dir erkenntnistheoretisch darlegen, was für einen prä-illuminierten Unsinn Du redest, aber viell. übernimmt das ja Dr Chaos) und das diese Bewegung, die Du partout kleinreden willst, warum auch immer, weitergehen wird, selbst wenn RP morgen tot umfällt.

Und weil Du`s bist: zum x-ten Mal, es geht nicht um die Person Ron Paul, egal wie krampfhaft Du versuchst mich in diese Schubalde (“Religion”, “Spinner”, “Verblendet”, “Führerkult” blablabla) zu stecken.

 
drchaos, 21.12.2007 19:19 Subscribed to comments via email

Und wenn ich das Revolutionsgeplärre nur für Spinnerei – nicht für der Sache des Liberalismus ungemein schädlich – halten würde, würde ich mich nicht drüber mokieren.

Das ist ein interessanter Punkt, auch weil ich’s in der Form so noch nie gelesen habe: Inwiefern soll denn das “Revolutionsgeplärre” (ob eine derartige Ausdrucksweise der Sachlichkeit wirklich dient sei mal dahingestellt) für den Liberalismus schädlich sein?

Ich sehe da eine gigantische Menge Begeisterung und Engagement auf Seiten der Paulaner und finde das erst mal klasse, denn: So viel Mobilisierung für (zumindest im Kern) liberale Anliegen hat es schon lange nicht mehr gegeben, falls überhaupt je. Und es sind fast ausnahmslos “frische” Leute, keine alten Hasen aus der Szene. Gerade als “organisierter” Liberaler sollte man das zum Anlass nehmen, einmal zu analysieren, warum und weswegen das so ist und wieso es z.B. die FDP nicht annähernd schafft, so viel positiven Zuspruch auszulösen; es dagegen kleinzureden und das Engagement Einzelner mit abwertenden Ausdrücken (“Religion”, “Fanatismus”) zu belegen ist nicht nur wenig zielführend, sondern aus meiner Sicht auch ein wenig schäbig. Wie, wenn nicht mit Begeisterung und dem festen Willen, auch zunächst schwer oder gar aussichtslos erscheinende Kämpfe auszufechten, will man denn eigentlich überhaupt irgendetwas erreichen? Die Position des kritischen Skeptikers im Polstersessel mag bequem und bis zu einem gewissen Grad auch intellektuell reizvoll sein, allein der Beweis, dass von dort aus auch tatsächliche Verbesserungen zu realisieren sind steht bisher noch aus.

In diesem Sinne würde ich sagen, vertragt’s euch (schliesslich ist ja Weihnachten) und gebt’s lieber zusammen den Sozen eins auf die Mütze, die interessieren sich nämlich überhaupt nicht für Feinsinnigkeiten wie der Frage, ob der Goldstandard jetzt das Nonplusultra ist oder ob man nicht doch lieber auch eine konkurrierende Fiat-Währung haben sollte (woran einen wohl auch Ron Paul kaum hindern würde) sondern nehmen uns allen gleich alles weg, Inflation hin oder her.

Rayson, 21.12.2007 21:41

@drchaos

Du wunderst dich? Es ist doch völlig klar, dass eindeutige, klare Lösungen besonders geeignet sind, Begeisterung auszulösen, während das alltägliche Schließen von Kompromissen und die Akzeptanz der Weisheit, dass es Vollkommenheit nicht nur nicht geben kann, sondern dass es auch meist falsch ist, sie überhaupt anzustreben, als äußerst unattraktiv angesehen werden muss.

Zum Fahnenverbrennen und Heil-Schreien kriegst du Massen auf die Straße, aber nicht für den x.ten Änderungsantrag zur y.ten Vorlage des Parteibezirks Buxtehude.

Engagement ist kein Wert an sich. Wir brauchen nicht noch eine Ideologie, die Mangel an Verwirklichungschancen durch radikale Lösungen zu kompensieren versucht. Da hat völlig Recht, wenn er sich despektierlich über die Revolutionsträumerei äußert. Es nutzt einer Sache überhaupt nichts, wenn man sie ideologisch so festzurrt, dass sie nur noch im Wolkenkuckucksheim eine Zukunft hat und letztlich nur noch den Nutzen abwirft, dass sich die Anhänger selbst als besonders reine Verfechter ihrer Lehre stilisieren können, die sich noch nicht einmal durch Kompromisse mit der Realität korrumpieren lassen.

Es hat wirklich etwas von Religion, wie da mit Kritikern umgegangen wird. Da ist es schon fast egal, welches Etikett sich die Ideologen an die Stirn pappen.

jo@chim, 22.12.2007 01:48

Danke Rayson. Ich habe das schon bei Hans-Hermann-Hoppes “liberaler Revolution” (die inzwischen verdienterweise in der paläokonservativen Senkgrube abgesoffen ist) kritisiert: Liberalismus und Revolution passen nicht zusammen. Aus grundsätzlichen Erwägungen nicht. Lest Hayek.

Freiheit verwirklicht sich evolutionär, eigentlich jenseits von klassischem “Politikverständnis” (übrigens auch weit jenseits der Parteiversammlungen sozialdemokratischer Parteien wie FDP u.a. in Buxtehude u.a.w.). Da bin ich ganz nah bei apolitischen Anarchisten.

Sprüche a la ich sehe da eine gigantische Menge Begeisterung und Engagement sind mir jedenfalls nicht geheuer… völlig gleichgültig ob sie von Nationalisten, Sozialisten, Nationalsozialisten, Karnevalisten … oder eben “Paulanern” (was’n das? wie kann man nur für so ein Scheiss-Bier auf die Strasse gehen?) verbreitet werden.

“No more Heroes” – der beste Individualismus-Test ist, die jeweiligen Helden zu veräppeln und/oder an ihren Schwächen “herumzukritisieren”. Dann kannste was erleben von den Gläubigen… q.e.d. …

Dabei habe ich mich noch zurückgehalten, weil “Dr. No”, wie Statler schon angemerkt hat, eine positive Erscheinung, nicht nur für die USA, ist (bei aller Kritik, die ich mir unverschämterweise, als kleines unwichtiges Individuum erlaube, an verschiedenen Konzepten die er vertritt zu äussern).

All den Kollektivisten, die in ihrer Verblendung kritische Sympathie als “schäbig” denunzieren ein Wort von Arthur Koestler als Gezeichnetem ins Stammbuch:

Eines der Hauptmerkmale des menschlichen Dilemmas ist dieses überwältigende Bedürfnis nach Identifikation. Man braucht nicht in einer Masse zu marschieren, um ein Opfer der Massenmentalität zu werden – der wahre Gläubige ist die ganze Zeit ihr Gefangener.

In diesem Sinne: Für die Befreiung!
Und schöne Feiertage :-)

Rayson, 22.12.2007 18:47

Was ist gegen das Paulaner Weißbier zu sagen? Gut, ich will nicht ausschließen, dass es in Franken, wo ja die höchste Brauereidichte herrschen soll, in zig kleinen Brauereien ein besseres gibt, aber unter den etwas weiter verbreiteten scheint es mir doch noch eins der besten zu sein – im Gegensatz zu Franziskaner oder Erdinger z.B. Und über Schöfferhofer deckt man eh den Mantel des Schweigens, das ist nur gut für Körperpflege, was ja auch die Werbung vorschlägt.

jo@chim, 23.12.2007 11:53

Ojeh lieber Rayson, Du weisst doch, dass wir bei Glaubenfragen immer aneinandergeraten ;D
Ich bin sowieso nicht so der Weissbiertrinker – bei uns hier heisst das “Weizen” – sondern ziehe ein gepflegtes “U” (Kellerbier) allemal vor. Das Weizen von St. Georgen Bräu aus Buttenheim ist aber, da “Manufaktur”, durchaus geniessbar.
Bier bekommt ebenso wie Gemüse die industrielle Fertigung nicht gut, IMHO, deshalb würde ich mir das Zeug, für das die im TV werben, nicht einmal in die Badewanne schütten…

Rayson, 23.12.2007 12:04

In der Tat, ich ziehe “das Bier um die Ecke” normalerweise auch vor. “Kühler Krug” macht hier in Karlsruhe u.a. ein schönes Hefeweizen, das an wenigen Verkaufsstellen in der Stadt im extra Kühlschrank zum Verkauf bereit steht (0,75-l-Bügelflasche), aber eben als Saisonbier.

Und das Höpfner-Weißbier von der lokalen Großbrauerei schmeckt nach Parfümbrause.

Also bleibt einem durstigen Weißbier-Liebhaber nur der Rückgriff aufs überregional Verkaufte. Was übrigens nicht nur die “großen” Marken umfasst. Aber unter dem Vorhandenen steht das Paulaner schon ganz gut da.

 
 
 
drchaos, 24.12.2007 11:28 Subscribed to comments via email

@Rayson und
Nein, nein und nochmals nein!

DDH, 29.12.2007 21:08

drchaos hat RECHT wie auf dieser Seite hier noch NIE einer RECHT hatte!!!

Es lebe der libertäre Abolitionismus!!!

 
 
 
gang, 22.12.2007 17:12

Vermutlich hätten dann die Gründerväter der USA auch lieber ihre Steuern an König Georg zahlen sollen oder hätten die Bürger der DDR besser auf auf den Sturz der SED verzichtet?

Das evolutorische Prinzip verhindert keineswegs das Aufheben freiheitsbeschränkender Normen. Im Gegenteil – erst in Freiheit kann sich eine spontane Ordnung umfänglich entfalten.

 
DDH, 29.12.2007 21:05

“Where are the Paines and Cobdens and Nocks of today? Why are almost all of our laissez-faire limited governmentalists plonky conservatives and patriots? If the opposite of “radical” is “conservative,” where are our radical laissez-fairists? If our limited statists were truly radical, there would be virtually no splits between us. What divides the movement now, the true division, is not anarchist vs. minarchist, but radical vs. conservative. Lord, give us radicals, be they anarchists or no.”

http://www.lewrockwell.com/rothbard/rothbard75.html

 
 
 
 
 
 
Rayson, 21.12.2007 21:26

@drchaos

Also, wenn es einen Doktor gibt, der bei mir eine OP am offenen Herzen vornehmen will, von dem ich aber weiß, dass seine Methoden von der überwältigenden Mehrheit der anderen Mediziner abgelehnt werden, dann zögere ich keine Sekunde, “Mainstream” als Argument gelten zu lassen.

Von ähnlicher Tragweite wie eine Herz-OP wäre die Rückkehr zum Goldstandard sicher.

drchaos, 24.12.2007 11:50 Subscribed to comments via email

Von ähnlicher Tragweite wie eine Herz-OP wäre die Rückkehr zum Goldstandard sicher.

Es ist ja nicht so, dass man diese Frage nicht diskutieren dürfte – nur wenn das überzeugen soll, wären sachliche Argumente die bessere Wahl, und nicht pure Propaganda (“conspiracy theorist” etc.).

Cowen geht z.B. mit keinem Wort auf das verheerende Zusammenwirken von künstlicher Inflation und progressiven Steuersätzen ein, das dazu führt, dass der Steuerzahler um so stärker ausgeplündert wird, je mehr er sich abstrampelt, um die realen Einnahmeverluste durch Mehreinnahmen auszugleichen.

Und wenn man (in einem anderen, von Cowen verlinkten Beitrag) Sprüche wie

If government money were so bad, people would turn to substitutes

liest und in Bezug zu dem Fakt setzt, dass genau diese “substitutes” (z.B. e-gold, Liberty Dollar) vom Staat mit miesesten Tricks und falschen Vorwänden verfolgt werden, muss man dem Autor schon ein gewisse Naivität bescheinigen.

Natürlich kann man auf dem Standpunkt stehen, das offizielle und vorbehaltlose Anerkennen beliebiger Parallelwährungen wäre eine bessere Alternative als die Umstellung des Dollar auf den Goldstandard. Nur das tut Cowen ja nicht, sondern ergeht sich lieber in haltlosen Anwürfen.

 
 
 
 
Gernot Kieseritzky, 21.12.2007 10:59

Irgendwie habe ich das Gefühl wir diskutieren aneinander vorbei:

Ich will nur sagen, dass alle Argumente, die Tyler Cowen gegen Ron Pauls Ansichten zur Geldtheorie macht, von Österreichischer Seite längst ausführlich behandelt wurden (du musst ja bei mises.org nur mal in die Onlinebibliothek schauen) — sich aber offensichtlich nicht beschäftigt hat. Sonst würde er Ron Paul keinen anti-intellektuellen Habitus vorwerfen. Es ist nicht Aufgabe von Ron Paul, dem VWL-Establishment seine Österreichischen Bildungslücken zu füllen.

Das ist auch im Rahmen eines Wahlkampfs nicht möglich. Da kann man die fundierten Argumente der Österreicher nur schlagwortartig popularisieren. Und das macht Ron Paul, wie ich finde, hervorragend.

Statler, 22.12.2007 01:59

“Es ist nicht Aufgabe von Ron Paul, dem VWL-Establishment seine Österreichischen Bildungslücken zu füllen.”

Uh.

Wann hat zuletzt ein austrian economist in einem angesehenen Journal publiziert? Tut mir leid, aber den Vorwurf der wissenschaftlichen Sektiererei müssen sich die Neo-Austrians schon gefallen lassen.

Schumpeter hat immerhin einige ernstzunehmende intellektuelle Erben gefunden, in der endogenen Wachstumstheorie, aber auch in der evolutorischen Ökonomik. Aber Mises? Lachmann? Rothbard? Vergiss es.

gang, 22.12.2007 17:09

Wenn ich mich nicht irre, hat der Austrian Hayek auch einen dieser Nobelpreise erhalten. ;)

Fabio, 22.12.2007 18:14 Subscribed to comments via email

Der Wirtschaftsnobelpreis wird von einer Notenbank ausgelobt.
Wie naiv muß man denn sein, wenn man erwartet, daß Austrians da einen Blumentopf gewinnen? Friedmann war für das Establishment das Äußerste. Der war ja auch ungefährlich, mit seiner Geld-Planwirtschaft.

Statler, 22.12.2007 18:37

Siehst Du, nicht mal Hayek wird von Neo-Austrians rezipiert. Das, was heute in den USA als austrian economics firmiert, ist ein kleiner, sektiererischer Haufen. Denen sind sogar Schumpeter und Hayek zu “sozialistisch”.

Methodisch haben sie auch nichts zu bieten, genauer gesagt haben sie die letzten vierzig Jahre so ziemlich verschlafen. Stattdessen Mises-Exegese rauf und runter. Das ist eher Kult als Wissenschaft, und es ist kein Wunder, daß sie ihre eigenen Journals gründen mußten, um überhaupt noch irgendwo publiziert zu werden.

Mises als politischer Autor, auch als Polemiker, ist sehr interessant und ergiebig. Als Ökonom hat er dagegen kaum etwas hinterlassen, das heute noch wichtig wäre.

Fabio, 22.12.2007 18:41 Subscribed to comments via email

Das stimmt doch garnicht. Nach meiner Rezeption und Beobachtung wird Hayek sehr wohl rezipiert und geschätzt, auch wenn er in puncto Geld nicht die Radikalität eines Rothbard an den Tag legt und dafür kritisiert wird.
Ich schätze Hayek als Sozialphilosophen, als fachübrgreifenden Gelehrten und er ist mir, wie auch Mises und Rothbard, menschlich ein Vorbild.

 
 
 
 
 
 
 
 
Libertarian, 20.12.2007 16:34

“Our Christian ideals cannot be exported to other lands by dollars and guns. … We cannot practice might and force abroad and retain freedom at home. We cannot talk world cooperation and practice power politics.”

Howard Buffett, Vertrauter von Senator Taft.

 
Libertarian, 20.12.2007 17:36

“Those who advocate the ‘temporary loss’ of our freedom in order to preserve it permanently are advocating only one thing: the abolition of liberty. … We are rapidly becoming a caricature of the thing we profess to hate.”

Dean Russell, 1955

 
N. Neumann, 21.12.2007 08:35

“Im Übrigen musst du gar nichts, noch nicht einmal dich mit den aktuellen Erkenntnissen der Ökonomie beschäftigen.”

So kann man die Bedingung der Möglichkeit für das Betreiben eines eines virtuellen Ron-Paul-Schreins auch umschreiben.

Im Rahmen einer vergleichsweise wenig ambitionierten Sympathiebekundung gegenüber Ron Paul kann es hingegen ausreichend sein, vorhandene Ökonomiekenntnisse einfach mal auszublenden, zumal Paul ja wahrlich keinen Sozialismus will.

P.S.: Weiß jemand, ob Lyndon LaRouche Ron Paul unterstützt oder ihm Konkurrenz macht?

 
jo@chim, 21.12.2007 14:46

Nach dem “Klimaleugner”, der sich weigert im Mainstream der aktuellen Klimaforschung mitzuschwimmen, also RP als “Ökonomie-Leugner” ?!
:D

 
Fabio, 22.12.2007 09:48 Subscribed to comments via email

Hallo Joachim,

darf ich Dich um etwas bitten?

Lies Dir mal durch, was ich hier zum Thema “Kollektivismus” im Kontext der sogenannten “Ron Paul Revolution” geschrieben habe:

http://bavaria-for-ron-paul.blogspot.com/2007/12/ron-paul-der-rassist.html

Vielleicht kann ich Deinen Eindruck ja etwas revidieren, wenn Du deine hochindividuellen und extrem originellen Vorurteile zu hinterfragen bereit sein solltest.

Fabio.

 
Fabio, 22.12.2007 10:00 Subscribed to comments via email
Fabio, 22.12.2007 10:07 Subscribed to comments via email

PS: EIn langer Artikel eines Mainstream-Journaliste, der sich wohl ein bißchen in Paul “verliebt” hat – wie ich auch und wie verdammt viele Amerikaner. Gott-sei-Dank werden es immer mehr!

 
 
dagny, 22.12.2007 13:37

Interessante Diskussion aber auch etwas befremdlich: Um die nicht-ganz-so-sozialistischen Exoten ihrer jeweiligen Partei (Merz, Metzger, Clement) wird die liberale Werbetrommel gerührt und bei Ron Paul, der zwar kein AnKap ist, aber dennoch der libertärste Politiker auf weiter Flur, da soll dann seine persönliche Position zur Abtreibung und ‘Schwulenrechte’ (die er, so wie ich das verstehe ja niemandem aufzwingt), den Ausschlag zur Ablehnung geben?

Wie wenn nicht so, sieht die Ablehung der staatlichen Kontrolle der Ehe aus? (Zitiert aus wikipedia)

Additionally, when asked if he was supportive of gay marriage Paul responded “I am supportive of all voluntary associations and people can call it whatever they want.

Ron Paul scheint ganz eindeutig zwischen seiner persönlichen Meinung und der Freiheit der anderen auf eine andere Meinung unterscheiden zu können.

 

[...] okay, ich geb’s ja zu: Ich habe mich geirrt. Er ist doch nicht ernst zu nehmen. RSS Kommentar-Feed ❘ Trackback-URI ❘ [...]

 

[...] ohne auf solche offensichtlichen Schwachpunkte seines Programms hinzuweisen. Für meine eigene, kleine vorweihnachtliche Fehleinschätzung kann ich mich mit einem damals nur mäßigen Informationsstand entschuldigen — aber [...]

 

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