Pakistan
Eine ziemlich plausible Prognose der Auswirkungen des Attentats auf Benazir Bhutto gibt es hinter diesem Link.
Auf SPIEGEL ONLINE reagiert man dagegen weniger analytisch als hämisch auf dieses Attentat und freut sich klammheimlich darüber, daß nun “die Pakistan-Strategie der USA gescheitert” sei. Aber gab es im Hinblick auf Pakistan bis gestern tatsächlich irgendeine bessere Strategie, als darauf zu setzen, daß in einem Bhutto-Musharraf-Bündnis die säkulare Mehrheit und das Militär kooperieren sollen? Ist eine außenpolitische Strategie deshalb falsch, weil sie von einem Mordanschlag durchkreuzt wird? Oder anders gefragt: Welche Strategie für ein Land wie Pakistan wäre derart kugelsicher, daß Terroristen sie nicht stören könnten?









Die Gegen-”strategie”, die die deutsche Linke (incl. Spiegel) teils implizit teils explizit verfolgt, lautet: Nichteinmischung in die inneren Angelgenheiten anderer Staaten.
Dies wird dann meist noch mit Verweis auf “Völkerrecht” begründet.
Natürlich ist diese Strategie erbärmlich.
Sie ist ein Verrat an den dortigen Menschen und an den westlichen Idealen wie den Menschenrechten. Und sie ist kurzfristig gedacht.
Und sie ist egoistisch/hinterhältig. Denn selbstverständlich geht man bei dieser Strategie davon aus, das irgendjemand schon dafür sorgen wird, dass die pakistanischen Atomwaffen nicht zum Einsatz kommen.
Dieser “Irgendjemand” sind natürlich die USA. Aber bei ausreichender Doppelmoral kann man dann trotzdem noch die USA kritisieren, ganz egal was sie machen.
Bhutto war irrelevant; korrupt und irrelevant. Fast genauso irrelevant wie ganz Pakistan, welches gnadenlos überbewertet wird.
Pakistan war schon immer ein Nicht-Staat, ein Mittel zum Zweck welches jetzt nicht mehr gebraucht wird und eher Last als Hilfe ist. Was die Welt von Pakistan kannte waren ein paar upper-class Hockey -, Cricket - und Polo - Spieler. Das war es dann auch schon.
Pakistan hört schlicht auf zu existieren und wird ein paar tausend Menschenopfer verlangen, who cares? Nicht mal mehr die Börsen reagieren auf diesen Mist da unten.
Das Ende Pakistans war lange geplant und ist jetzt (endlich) gekommen.
Ich halte Häme für genauso unangebracht wie das Vorbringen von Bedenken. Die Atomwaffen sind kein Problem und schnell aus der Welt. Was für einen Grund sollte uns Pakistan sonst noch geben uns zu sorgen oder Gedanken über dieses Stück Wüste zu machen? Und komme mir jetzt bitte keiner mit irgendwelchen fantastischen Geschichten von ein paar Eseltreibern die sich “Al Kaida” nennen und angeblich der Schrecken der Menschheit sein sollen. Von diesen Märchen ist es doch langsam wirklich genug, oder?
Kann man diesen SPAM entfernen?
„Das Ende Pakistans war lange geplant und ist jetzt (endlich) gekommen.“ Wer plant so etwas?
Wie auch immer, ein zerfallender Staat bringt per se ungemeine Gefahren mit sich. In Pakistan besonders. Die staatlich nicht mehr zügelbaren Aktionen in Kashmir würden die Ostgrenze nach Indien destabilisieren, „der Terror“ (auch wenn die STIMME es als Märchen deklariert) würde einen noch sicheren Hafen in Pakistans Westen hin zu Afghanistan bekommen, in Beluchistan würde postwendend die Autonomie ausgerufen was einen Dominoeffekt auf die Grenzregionen in Iran haben könnte, die bereits jetzt autonom agierenden Gewaltapparate in der größten Stadt Karachi könnten auf weiter expandieren, was beispielsweise den Hafen destabilisieren könnte, etc. ….Um hier nur einige „Bedenken“ vorzubringen.
Das sehe ich auch so. Wir haben schließlich gerade erst auf dem Balkan gesehen, wie der Zerfall eines Staates im Bürgerkrieg sich für die Bevölkerung auswirkt, und die Chance, daß es in Pakistan ohne Bürgerkrieg passieren würde, ist gleich Null.
Außerdem sehe ich nicht, wie man in so einem Fall verhindern könnte, daß es beim Atomwaffenarsenal einen gewissen Schwund gibt. Stammesfürsten oder Taliban mit Atomwaffen, oder waffenfähigem Material — was für ein Albtraum.
Die Pakistaner sind gar nicht in der Lage ihre Atomwaffen zu schützen. Dazu fehlt es an der erforderlichen Luftverteidigung und Satellitenaufklärung. Also stellen sie auch keine Gefahr dar.
Man kann Atomwaffen nämlich sprengen ohne eine nukleare Zündung einzuleiten.
Atomwaffen sind militärisch ein zweischneidiges Schwert: Ihr Einsatz kommt in der Eskalationskette erst am Ende, bis dahin binden sie starke Kräfte und dienen eher als politischer Trumpf.
Pakistan war noch nie richtig stabil. Ob es jetzt vollends auseinanderbricht oder nicht, ist belanglos. Das wäre bei der Bevölkerungsentwicklung auf jeden Fall gekommen und hätte sich auch bei der günstigsten demokratischen Entwicklung nicht verhindern lassen. Es gibt einfach zu viele ethnische Gruppen und zu wenig politische Kompromissbereitschaft.
Die Grenze in Kaschmir zu Indien destabilisieren? Geht da noch etwas zu destabilisieren? Im Moment ist es nur aus einem Grunde dort ruhig: An der Ostgrenze Pakistans ist gerade mehr los, das bindet Kräfte. Im übrigen leisten die indischen Truppen in Kaschmir seit 3 Jahren hervorragende Arbeit und haben den Terror ziemlich eindämmen können. Das lag an der ungleichen Entwicklung der Armeen Pakistans und Indiens. Die Inder sind mittlerweile haushoch überlegen und könnten in 5 Tagen in Islamabad stehen.
Nukleares Material in den Händen von Terroristen? Wenn sie denn einen Weg finden sich das Material UNERKANNT anzueignen, dann wäre das realistisch. Solche Möglichkeiten haben sie aber nicht, wir leben nämlich im Jahr 2007. Im Jahr 2007 kann man einen Fallschirm aus Aluminium in 5000 m Höhe über einen beliebigen Punkt absetzen und darunter eine u.a. aus Magnesium bestehende Sprengladung zünden, die am Boden auch gehärtete elektronische Komponenten durchdringt und unbrauchbar macht.
Aber fürchtet Ihr Euch mal ruhig weiter vor den Eseltreibern.
Fallschirm aus Aluminium
Nicht Fallschirme, *Hüte*! Aluminium*hüte*! Setzen Sie mal Ihren schnell wieder auf, sonst sind Sie den bösen Regierungshubschraubern mit ihren Magnesiumbomben schutzlos ausgeliefert.
Lesen: http://www.globalsecurity.org/military/library/report/2000/occppr11.htm
danach mal mit einem Waffentechniker unterhalten.
Dann Maul halten.
Das nenne ich eine dezidierte Meinung, DSadO ;-)!
So dezidiert, dass sie unangefochten stehen bleiben muss ;-) - und wenn es nur der Provokation halber wäre ;-).
So dezidiert auch, dass sie ein lästiges Land im Handstreich von der Landkarte wischt, um es dann - mit westlichen Statisten aufzufüllen ;-)?
(Ich wäre an der Fortschreibung Deiner Geschichte interessiert, wirklich!)
Und damit die Meinung noch ein wenig dedizierter wird, extra für die werte Lina:
“We have tested high-power microwave countermeasures in real environments, versus real missiles and it has proven effective,” said Mike Booen, vice-president of directed energy programmes at Raytheon’s Missile Systems business. The background to Vigilant Eagle is shrouded in secrecy, but Booen states that Raytheon HPM weapons “have operated in the field, against real threats” and that the company has been working on Pentagon HPM programmes for more than 10 years.
Aus:
http://www.janes.com/defence/news/jdw/jdw060825_1_n.shtml
Die meinen zwar Flugabwehrraketen, das lässt sich aber auf Nuklearwaffen umso eher übertragen, weil deren Sprengköpfe bekanntlich (hoho) kompliziertere Zünder haben und diese noch keine zwanzig Jahre Entwicklung gegen Eloka- / EPM - Systeme hinter sich haben. Die Computersteuerungen von Flugabwehrraketen werden mittlerweile serienmäßig gegen Störungen gehärtet.
Danke auch für die dezidierte Dedizierung, werter DSadO!
Als Waffenexperte bekommst Du übrigens einen ganz neuen Touch für mich - alle Achtung, ehrlich. Wenn’s auch so geht, die Lage in Pakistan irgendwie von oben zu entschärfen, dann soll’s mir Recht sein…
“Erst lesen, dann Maul halten”? Ja, gern, tue ich jetzt; einstweilen warte ich still auf den Einsatzbefehl - der wann endlich kommen wird? Schon wegen der immer so wichtigtuerischen, sogar mörderischen Eselstreiber, weisst Du ;-)…
In Bezug auf das “Maul halten” bin ich wohl missverstanden worden. Das Bezog sich auf das Gespräch mit den Waffentechnikern, nicht auf den zu unterlassenden Widerspruch.
Simplifikationen beinhalten eben immer das Risiko des Missverständnisses. Manchmal ist es aber auch wirklich schwer einen umgangssprachlichen Schreibstil pflegen zu wollen und trotzdem “wahre” Aussagen zu treffen.
Wenn Atomwaffen in der Militärstrategie eine Rolle spielen würden, hätte Deutschland - trotz aller Verpflichtungen - längst welche. Die Voraussetzungen dafür sind doch vorhanden, Deutschland hat schon lange waffenfähiges Nuklearmaterial (Forschungsreaktor Garching). Deutschland hat deshalb keine, weil A-Waffen solange bedeutungslos sind, solange es genug Parteien gibt die welche haben und eben nicht nur ein oder zwei Länder auf der Welt.
Richtig gefährlich sind heutzutage EMP - und HPM Waffen, weil sie wichtige Anlagen zerstören können und der Angegriffene nicht einmal bemerkt, dass überhaupt ein Angriff stattgefunden hat. Es ist ja auch immer ein “normales” technisches Versagen denkbar. Weitere Ausführungen erspare ich mir hier.
Das Szenario mit HPM - Waffen ist nur eine Notlösung. Ich halte es schon für unwahrscheinlich, dass es überhaupt erforderlich sein sollte diese einzusetzen. Eine “normale” Sprengung der Atomwaffen dürfte möglich sein, weil Atomwaffen eben nicht explodieren, wenn man sie “normal” sprengt. Wenn das so wäre, dann wären sie ein unkalkulierbares Risiko für den Besitzer. Dann könnte man sie z.B. mit einer Flugabwehrrakete gleich nach dem Start sprengen und das Gebiet des Verwenders zerstören. Das wäre aber keine besonders kluge Konstruktion, oder?
Warum ich soviel dazu schreibe? Lasst Euch doch bitte nicht von den total inkompetenten Medien bange machen. Kein Terrorist wird - ohne Unterstützung durch eine Industrienation - jemals in der Lage sein sich einen A- Sprengkopf unerkannt anzueignen. Es gibt so unglaublich viele Möglichkeiten das zu verhindern, dass ich das für völlig ausgeschlossen halte.
Dieser ganze Quatsch - Al-Kaida, islamistischer oder islamischer Terror - dient doch nur dazu dem Bürger noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen und Bürgerrechte abbauen zu können. Die einzige wirkliche Gefahr geht von islamischen Spinnern aus, die hier mit einem Messern in der Hand im McDonald’s oder Kindergarten um sich stechen könnten. Zur Bewältigung dieses Problems bedürfte es eines harten und kompromisslosen Ausländergesetzes, aber das hört man als vermeintlich liberaler nicht gerne. Das würde nämlich teilweise geschlossene Grenzen bedeuten und passt so ganz und gar nicht in die Ideologie von einem - nur den vermeintlich freien Kräften des Marktes unterworfenen - Mensch.
Um es klar zu sagen: ich bin ebenso beeindruckt wie beklommen von Deinen Worten, und denke mir eigentlich die ganze Zeit nur: wenn das so einfach wäre, sich keine Sorgen wegen ein paar Eselstreibern in den Wüsten Pakistans und sonstwo machen zu müssen, warum dann dieser Grosseinsatz westlicher Militärmaschinerien im Irak, in Afghanistan, demnächst im Iran - und überall dort, wo die Lage durch sie zunehmend instabiler wird?
Wenn ich es ebenso wie Du sehen könnte, dass die nur Esel treiben und sonst nichts, dann müsste ich uns tatsächlich wie Du mitsamt der Medien und des Militärs für verrückt erklären, derart viel Wind um sie gemacht zu haben.
Aber der Islam und seine ihn verfechtenden Krieger sind eine ernstzunehmende Gefahr. Du magst in Deiner relativierenden Beurteilung von aussen und persönlich betrachtet Recht haben, und ich würde sie nur zu gern teilen, aber das Problem ist noch lange nicht gelöst, wenn man Pakistans atomare Sprengköpfe in Sicherheit bringt oder gefahrlos zerstört, meine ich; zweifellos wäre das aber ein vordringliches Ziel.
Es ist schon einmal gut, von Dir zu hören, dass es geht, aber die Eselstreiber werden andere Mittel und Wege finden, uns perverserweise weiter in Atem halten, fürchte ich. Ihnen erst einmal den Boden (Pakistans) im Zuge einer Existenzauflösung des Staates mittels einer Rück-Annektierung durch Indien entziehen? Schön wär’s!
Die Instabilität ist angestrebt. Im Moment (der Faktor Zeit ist von überragender Wichtigkeit), stellt “der Islam” noch keine Bedrohung dar. Wenn sich dieser Radikalisierung aber nicht entschlossen entgegengestellt wird, dass sieht es irgendwann in der Zukunft finster aus.
Dann wäre es möglich, dass irgendwo zwischen Marokko und Indonesien ein islamischer Staat atomare Interkontinentalraketen tatsächlich verwenden kann. Das wäre dann sehr wahrscheinlich das Ende des Staates Israel und wahrscheinlich auch der ganzen Zivilisation. Erreicht werden muss die Zivilisierung dieses Teils der Menschheit. Das geht aber nicht von heute auf morgen und vor allem nur dann, wenn es von innen heraus kommt.
Damit ein solcher Impuls entstehen kann, bedarf es aber einer gewissen Motivation zur Demokratisierung. Diese Motivation entsteht nur durch Leid, so bitter das ist. Im Islam ist die Überzeugung der eigenen Überlegenheit (entgegen realer anderweitiger Erfahrungen) überaus ausgeprägt. Mit den zur Zeit bestehenden Strukturen und Mechanismen ist eine Reform daher nicht zu erreichen. Aus diesem Grund müssen gleich mehrere Staaten von der Landkarte verschwinden, Pakistan ist einer davon.
Zur Verdeutlichung: Es gibt in vielen islamischen Staaten auch heute noch die Sklaverei.
Pakistan ist schon seit 10 Jahren kein ernsthafter Gegner Indiens mehr. Es ist den Indern gelungen in Tadschikistan eine Luftwaffenbasis (Farkhor) aufzubauen und diese über das pakistanische Nordterritorium und Kaschmir regelmäßig anzufliegen und zu versorgen. Das bedeutet, dass Indien schon seit Ewigkeiten in vermeintlich pakistanisch kontrollierten Gebiet operieren muss. Die Pakistaner sind also nicht einmal mehr in der Lage Flugbewegungen der Inder über ihr (angebliches) Staatsgebiet zu verhindern.
Ich habe es schon vor Jahren behauptet und tue es immer noch: Der Bürgerkrieg in der islamischen Welt ist gewollt und geplant. Keinen anderen Zweck haben die Truppen in Afghanistan und im Irak. Erst mit der Destabilisierung kann sich die politische Landschaft in der islamischen Welt verändern, das ist bitter aber unvermeidbar.
Wir sollten uns aber nicht in Demut ergeben. Unsere Zivilisation ist anderen überlegen und dessen sollten wir uns bewusst sein. Es ist niemanden genutzt sich in Toleranz zu üben und damit der Unkultur Vorschub zu leisten.
Mach Dir nicht zu viele Sorgen deswegen, das Problem regelt sich - nach dem Abzug der Amerikaner - von ganz allein.
Gegenüber der medialen und der eigenen Aufgeregtheit, wirken Deine erst vehementen, dann gelassenen Betrachtungen wie ein erfrischendes Kneipp-Wechselbad auf mich;-); danke, DSadO, hat geholfen! Jetzt sage ich mir: abwarten und Tee trinken; es braucht eben alles seine Zeit…
Aber Destabilisierung? Hätten sie die nicht auch selbst erledigen können? Saddam hin oder her - ihre Stammes- und Religionsfehden hätten sie untereinander ausgemacht und sich gegenseitig in die Luft gejagt, ohne uns auf den Plan rufen zu müssen; oder war es unseren Anstoss mit Einmarsch etwa wert? Ich finde nicht, und es sind schon zu viele Jahre darüber vergangen.
Wo keine Vernunft ist (siehe “Palästina”), kann sie auch nicht genutzt werden; vom Jordan bis zum Hindukusch besteht nach wie vor kaum Nachfrage nach der Importware Demokratie, nicht einmal so recht in den westlich orientierten und wirtschaftlich florierenden Emiraten. Aber wir werden sehen ;-)…
Schönen Sonntag noch und morgen einen guten Rutsch!
Irgendwann hätten sie sich so oder so gegenseitig angegriffen, das ist richtig. Das ist aber noch der Faktor Zeit und Saddam war viel gefährlicher als es heute den Eindruck hat.
Der Irak hatte zwar (wohl) keine Massenvernichtungswaffen mehr, er hätte im Zusammenspiel mit saudi-arabischen Geld aber dennoch zu welchen kommen können. Die Saudis hatten immer ein Interesse daran den Irak zu stabilisieren, als Mittel gegen den Iran (jedenfalls so lange, wie Saddam nicht durchdrehte, dann änderte sich das) und auch als politisches Druckmittel gegen Ägypten. Außerdem war nur mit dem Irak möglich Israel mit konventionellen Mitteln zu bedrohen.
Der Irak musste erledigt werden, um diesen Impuls schnell zu bekommen. Außerdem ist der Irak das quasi optimale Testgebiet dazu. Es gibt sonst keine vergleichbare Konfliktstelle zwischen Sunniten und Schiiten auf der Welt. Da wäre zwar noch Syrien, aber das ist zu abseits gelegen (von den Ölquellen betrachtet).
Die Vernunft kommt mit der Zeit von ganz allein. Sehr gut zu sehen ist das an einigen Gebieten im Irak, wo die Sunniten mittlerweile mit den US-Truppen zusammenarbeiten. Es musste dazu eben erst genug Anschläge geben, bevor sich die Leute dort veränderten.
Dir und allen anderen auch einen schönen Rest-Sonntag und einen guten Rutsch!
[...] - ein vorsichtiger Ausblick Für den Westen gab es keine bessere Außenpolitik als auf die Doppelspitze Musharraf / Bhutto zu setzen. Der Wunsch nach einer Wende hin zu einem demokratischen Staat lies die dringendsten Probleme in [...]
Situation in Pakistan…
Die Ermordung von Benazir Bhutto hat mich schockiert. Zum 08.Januar waren Wahlen anberaumt und meine Hoffnung auf ein zukunftsträchtiges, politisch haltbares Bündnis waren bis zum Tod Bhuttos nicht ungerechtfertigt - mein geplanter Besuch zu Freunden…
[...] In diesem Falle spielt es auch keine Rolle, ob sie sich nun von den US-Amerikanern hat kaufen lassen oder dass sie 1996 als Premierministerin wegen Korruptionsverdacht abgesetzt wurde, sprich ob sie nun die Lichtgestalt ist, für die viele sie halten, oder eben nicht. Und es ist ebenfalls nicht an der Zeit, sich darüber zu freuen, dass die Pakistan-Strategie der USA damit wohl gescheitert sei. Es stellt sich vielmehr die Frage: „Welche Strategie für ein Land wie Pakistan wäre derart kugelsicher, daß Terroristen s…“ [...]