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	<title>Kommentare zu: N&#228;her an die Zielgruppe Herr Kolat!</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:56:35 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13527</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 14:52:19 +0000</pubDate>
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		<description>Meine Fresse. Guckt man ein paar Tage nicht rein...

&lt;i&gt;Eigentum&lt;/i&gt; ist  ein &lt;i&gt;Rechts&lt;/i&gt;begriff, und &#252;brigens ein m&#246;glicher.*

&lt;i&gt;Besitz&gt;/i&gt; beschreibt als Begriff einen (blo&#223;) empirischen Sachverhalt.

FAB liegt mit seinen Einlassungen ganz  richtig, Michael.

* = ob dieses Recht durch einen Staat &#039;positiviert&#039; ist oder anderweitig &#039;anerkannt&#039; ist und wie dadurch dauerhafter und/oder gesch&#252;tzter und damit vielleicht &quot;abstrakt gewaltfreier&quot; Besitz werden kann, steht auf einem anderen Blatt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Fresse. Guckt man ein paar Tage nicht rein&#8230;</p>
<p><i>Eigentum</i> ist  ein <i>Rechts</i>begriff, und &#252;brigens ein m&#246;glicher.*</p>
<p><i>Besitz&gt;/i&gt; beschreibt als Begriff einen (blo&#223;) empirischen Sachverhalt.</p>
<p>FAB liegt mit seinen Einlassungen ganz  richtig, Michael.</p>
<p>* = ob dieses Recht durch einen Staat &#8216;positiviert&#8217; ist oder anderweitig &#8216;anerkannt&#8217; ist und wie dadurch dauerhafter und/oder gesch&#252;tzter und damit vielleicht &#8220;abstrakt gewaltfreier&#8221; Besitz werden kann, steht auf einem anderen Blatt.</i></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: FAB.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13500</link>
		<dc:creator>FAB.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 09:39:26 +0000</pubDate>
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		<description>Was soll diese schiefe Analogie aussagen? Es zeigt m.E. eine gewisse &#252;bertriebene Fixierung auf den b&#252;rgerlichrechtlichen &lt;a href=&quot;http://bundesrecht.juris.de/bgb/__903.html&quot;&gt;Begriff des Eigentums&lt;/a&gt;, wenn andere Erscheinungsformen von Rechtsmacht &#252;ber Sachen - etwa Mitgliedschaftsrechte - garnicht mehr beachtet werden. Das Vereinsmitglied etwa ist im engeren Sinne weder &quot;Eigent&#252;mer&quot; des Vereins noch des Vereinsverm&#246;gens. Sondern hat als Mitglied ein definiertes Mitbestimmungsrecht, das indirekte (Mit-)Herrschaftsbefugnis &#252;ber das Eigentum des Vereins darstellt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was soll diese schiefe Analogie aussagen? Es zeigt m.E. eine gewisse &#252;bertriebene Fixierung auf den b&#252;rgerlichrechtlichen <a href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__903.html">Begriff des Eigentums</a>, wenn andere Erscheinungsformen von Rechtsmacht &#252;ber Sachen &#8211; etwa Mitgliedschaftsrechte &#8211; garnicht mehr beachtet werden. Das Vereinsmitglied etwa ist im engeren Sinne weder &#8220;Eigent&#252;mer&#8221; des Vereins noch des Vereinsverm&#246;gens. Sondern hat als Mitglied ein definiertes Mitbestimmungsrecht, das indirekte (Mit-)Herrschaftsbefugnis &#252;ber das Eigentum des Vereins darstellt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13498</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 09:35:14 +0000</pubDate>
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		<description>Das kulturelle Armut durch wenig Wanderung bedingt wird ist eine zwar immer wieder gerne wiederholte, aber noch nie irgendwo belegte These, schon alleine weil kulturelle Armut ein reichlich armseeliger Begriff ist, der vor allem von denen verwendet wird, die einen elit&#228;ren und ausgesprochen dogmatischen Kulturbegriff ihr eigen nennen. Die Unm&#246;glichkeit sowas sinnvoll zu bewerten, kann man schon daran ersehen, dass die Amerikaner seit Urzeiten als kulturlos verunglimpft werden, obwohl sie Kultur am laufenden Band produzieren. Es ist zweifelsfrei dass Migration Kultur schafft. Diese kann aber weder bewertet noch verglichen werden, da die Alternative das ebenso kann.

Wie dem aber auch immer sei, bleibt das Zentralargument auf jeden Fall felsenfest stehen: Emmigration erzeugt massive Kosten vor allem beim schw&#228;chsten Teil der bereits vorhandenen Bev&#246;lkerung (die &#252;brigens an kulturellen G&#252;tern, ebenso wie am wirtschaftlichen Nutzen am wenigsten partizipieren). Diese Kosten werden weder irgendwo diskutiert noch in die Gleichung aufgenommen, kein Wunder, dass Migration als einseitiger Gewinn dargestellt wird. 
Und ich vermute, dass ein Einwohner aus Neuk&#246;lln diese Kosten als erheblich h&#246;her bewertet als der Nutzen, den er daraus zieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das kulturelle Armut durch wenig Wanderung bedingt wird ist eine zwar immer wieder gerne wiederholte, aber noch nie irgendwo belegte These, schon alleine weil kulturelle Armut ein reichlich armseeliger Begriff ist, der vor allem von denen verwendet wird, die einen elit&#228;ren und ausgesprochen dogmatischen Kulturbegriff ihr eigen nennen. Die Unm&#246;glichkeit sowas sinnvoll zu bewerten, kann man schon daran ersehen, dass die Amerikaner seit Urzeiten als kulturlos verunglimpft werden, obwohl sie Kultur am laufenden Band produzieren. Es ist zweifelsfrei dass Migration Kultur schafft. Diese kann aber weder bewertet noch verglichen werden, da die Alternative das ebenso kann.</p>
<p>Wie dem aber auch immer sei, bleibt das Zentralargument auf jeden Fall felsenfest stehen: Emmigration erzeugt massive Kosten vor allem beim schw&#228;chsten Teil der bereits vorhandenen Bev&#246;lkerung (die &#252;brigens an kulturellen G&#252;tern, ebenso wie am wirtschaftlichen Nutzen am wenigsten partizipieren). Diese Kosten werden weder irgendwo diskutiert noch in die Gleichung aufgenommen, kein Wunder, dass Migration als einseitiger Gewinn dargestellt wird.<br />
Und ich vermute, dass ein Einwohner aus Neuk&#246;lln diese Kosten als erheblich h&#246;her bewertet als der Nutzen, den er daraus zieht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Stimme auf dem Off</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13485</link>
		<dc:creator>Die Stimme auf dem Off</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 07:43:27 +0000</pubDate>
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		<description>In staatenlosen Gesellschaften gibt es kein Eigentum, sondern Reziprozit&#228;t. Uwe Wesel: Die Geschichte des Rechts, das ganze Buch handelt im Grunde davon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In staatenlosen Gesellschaften gibt es kein Eigentum, sondern Reziprozit&#228;t. Uwe Wesel: Die Geschichte des Rechts, das ganze Buch handelt im Grunde davon.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: twex</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13483</link>
		<dc:creator>twex</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 07:34:38 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Ein Eigent&#252;mer hat das Recht an einer Sache. Und ob in staatenlosen Gebilden ein Recht existiert, ist eine bisweilen k&#252;hne libert&#228;re These, die eigentlich auch nur dort wirklich geglaubt wird.&lt;/blockquote&gt;Aber nein, sie ist seit Jahrhunderten Teil der traditionellen Naturrechtslehre. Oder war Thomas von Aquin libert&#228;r?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein Eigent&#252;mer hat das Recht an einer Sache. Und ob in staatenlosen Gebilden ein Recht existiert, ist eine bisweilen k&#252;hne libert&#228;re These, die eigentlich auch nur dort wirklich geglaubt wird.</p></blockquote>
<p>Aber nein, sie ist seit Jahrhunderten Teil der traditionellen Naturrechtslehre. Oder war Thomas von Aquin libert&#228;r?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: FAB.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13479</link>
		<dc:creator>FAB.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 07:17:07 +0000</pubDate>
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		<description>Staat IST Recht, ist rechtlich definierte organisatorische Verfa&#223;theit einer Gruppe. Wo Recht, da Staat, und umgekehrt. Wo kein Recht, da kein Staat, sondern h&#246;chstens Horde mit charismatischer F&#252;hrerschaft und Unterordnung unter die Willk&#252;r des momentanen Anf&#252;hrers (idR der mit der gr&#246;&#223;ten Keule).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Staat IST Recht, ist rechtlich definierte organisatorische Verfa&#223;theit einer Gruppe. Wo Recht, da Staat, und umgekehrt. Wo kein Recht, da kein Staat, sondern h&#246;chstens Horde mit charismatischer F&#252;hrerschaft und Unterordnung unter die Willk&#252;r des momentanen Anf&#252;hrers (idR der mit der gr&#246;&#223;ten Keule).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gang</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13423</link>
		<dc:creator>gang</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 18:50:17 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht immer wurde der Staat als juristische Person gesehen. Das ist sogar eine recht junge Erfindung.
Die persona moralis war einer Gesamthand weit n&#228;her. Und als Gesamthand w&#228;re der B&#252;rger durchaus Eigent&#252;mer der staatlichen G&#252;ter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht immer wurde der Staat als juristische Person gesehen. Das ist sogar eine recht junge Erfindung.<br />
Die persona moralis war einer Gesamthand weit n&#228;her. Und als Gesamthand w&#228;re der B&#252;rger durchaus Eigent&#252;mer der staatlichen G&#252;ter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13413</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 16:37:57 +0000</pubDate>
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		<description>Auf Rechtspositivismus gehe ich aus zeit&#246;konomischen Gr&#252;nden hier garnicht ein. Nur soviel: die B&#252;rger eines Landes sind sowenig dessen Eigent&#252;mer wie die Gef&#228;ngnis-Insassen die Eigent&#252;mer eines Gef&#228;ngnisses!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Rechtspositivismus gehe ich aus zeit&#246;konomischen Gr&#252;nden hier garnicht ein. Nur soviel: die B&#252;rger eines Landes sind sowenig dessen Eigent&#252;mer wie die Gef&#228;ngnis-Insassen die Eigent&#252;mer eines Gef&#228;ngnisses!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13412</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 16:37:48 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Weder Wilhelm der zweite, noch Adolf 
&gt; Hitler haben ihr Land abgetreten. 
Liebe G&#252;te, das waren doch nicht die Eigent&#252;mer.

Der CEO einer Firma ist nicht der Eigent&#252;mer, und wenn man ihn rausschmei&#223;t, ist das keine Enteignung.

Zwischen dem privaten Eigentum eines Herrschers und dem Staatsbesitz wird seit dem fr&#252;hen Mittelalter sauber unterschieden - und f&#252;r das zweite (davon reden wir hier) gibt es eine juristisch v&#246;llig wasserdichte Eigentumsfolge von damals bis heute.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Weder Wilhelm der zweite, noch Adolf<br />
&gt; Hitler haben ihr Land abgetreten.<br />
Liebe G&#252;te, das waren doch nicht die Eigent&#252;mer.</p>
<p>Der CEO einer Firma ist nicht der Eigent&#252;mer, und wenn man ihn rausschmei&#223;t, ist das keine Enteignung.</p>
<p>Zwischen dem privaten Eigentum eines Herrschers und dem Staatsbesitz wird seit dem fr&#252;hen Mittelalter sauber unterschieden &#8211; und f&#252;r das zweite (davon reden wir hier) gibt es eine juristisch v&#246;llig wasserdichte Eigentumsfolge von damals bis heute.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13406</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 15:39:24 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; So wie der Staat nur aufgrund von Gewalt seine Anspr&#252;che durchsetzen kann

Ganz ohne Flax: JA, genau so ist es. Der Staat ist der letzte in der Kette und kann niemanden auffordern sein Recht auf Eigentum durchzusetzen, er kann es maximal selber durchsetzen. Und zwar mit Gewalt.
Und eben weil sich die Staatstheoretiker auch schon vor tausenden von Jahren dieser Probleme bewusst waren, haben sie versucht Grenzen staatlicher Macht festzulegen, damit der Staat diese Macht nicht missbraucht. Ein klassisches Ergebnis ist die Gewaltenteilung. 

Und ich gebe Dir nahtlos recht, da l&#228;uft es dann wirklich irgendwann ins Leere. Wenn man wirklich die Begriffe ins Details zerlegt k&#246;nnte man zu dem Ergebnis kommen, dass der Staat nur Besitz haben kann und kein Eigentum. Um dieses Spannunsfeld zu entsch&#228;rfen hat man eben die rechtsschaffenden Teile des Staates (vor allem die Justiz) von der Exektuive (die das &quot;Eigentum&quot; verwaltet) abgespalten. &#220;ber den Erfolg kann man streiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; So wie der Staat nur aufgrund von Gewalt seine Anspr&#252;che durchsetzen kann</p>
<p>Ganz ohne Flax: JA, genau so ist es. Der Staat ist der letzte in der Kette und kann niemanden auffordern sein Recht auf Eigentum durchzusetzen, er kann es maximal selber durchsetzen. Und zwar mit Gewalt.<br />
Und eben weil sich die Staatstheoretiker auch schon vor tausenden von Jahren dieser Probleme bewusst waren, haben sie versucht Grenzen staatlicher Macht festzulegen, damit der Staat diese Macht nicht missbraucht. Ein klassisches Ergebnis ist die Gewaltenteilung. </p>
<p>Und ich gebe Dir nahtlos recht, da l&#228;uft es dann wirklich irgendwann ins Leere. Wenn man wirklich die Begriffe ins Details zerlegt k&#246;nnte man zu dem Ergebnis kommen, dass der Staat nur Besitz haben kann und kein Eigentum. Um dieses Spannunsfeld zu entsch&#228;rfen hat man eben die rechtsschaffenden Teile des Staates (vor allem die Justiz) von der Exektuive (die das &#8220;Eigentum&#8221; verwaltet) abgespalten. &#220;ber den Erfolg kann man streiten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13404</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 15:30:39 +0000</pubDate>
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		<description>Also w&#228;re alles legitim, wenn der F&#252;rst das Land erstmal 22 anderen F&#252;rsten hin und her vererbt oder verkauft h&#228;tte, bevor es dann zum Staatsgebiet wurde ? Ich kann an der L&#228;nge der Vorbesitzerkette schwerlich einen Unterschied ausmachen. Die meisten Staatsgebiete sind seit Jahrhunderten in staatlichem Besitz, wie bitte sollte es da zu solchen Urkundenketten kommen ?

Ausserdem ist die Sache doch die: Vor 500 Jahren nimmt ein F&#252;rst einen Landstrich f&#252;r sich ein. Er teilt zwei Grundst&#252;cke ab, eins verkauft oder verschenkt er an einen B&#252;rger, das andere beh&#228;lt er. Das erste wird irgendwann &#252;ber eine lange Kette von Verk&#228;ufen und Vererbungen deins. Das andere stiftet irgendein Nachfahre des F&#252;rsten &quot;dem Volk&quot; und die letzten 200 Jahre befindet sich das Grundst&#252;ck im Staatsbesitz. Nat&#252;rlich stellt sich der Staat dar&#252;ber kaum selber eine Urkunde aus, er tr&#228;gt sich, falls es &#252;berhaupt noch so alte Grundb&#252;cher gibt, maximal einen Grundbucheintrag aus. Und jetzt erkl&#228;r mir mal, warum dein Anspruch legitim ist und der andere nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also w&#228;re alles legitim, wenn der F&#252;rst das Land erstmal 22 anderen F&#252;rsten hin und her vererbt oder verkauft h&#228;tte, bevor es dann zum Staatsgebiet wurde ? Ich kann an der L&#228;nge der Vorbesitzerkette schwerlich einen Unterschied ausmachen. Die meisten Staatsgebiete sind seit Jahrhunderten in staatlichem Besitz, wie bitte sollte es da zu solchen Urkundenketten kommen ?</p>
<p>Ausserdem ist die Sache doch die: Vor 500 Jahren nimmt ein F&#252;rst einen Landstrich f&#252;r sich ein. Er teilt zwei Grundst&#252;cke ab, eins verkauft oder verschenkt er an einen B&#252;rger, das andere beh&#228;lt er. Das erste wird irgendwann &#252;ber eine lange Kette von Verk&#228;ufen und Vererbungen deins. Das andere stiftet irgendein Nachfahre des F&#252;rsten &#8220;dem Volk&#8221; und die letzten 200 Jahre befindet sich das Grundst&#252;ck im Staatsbesitz. Nat&#252;rlich stellt sich der Staat dar&#252;ber kaum selber eine Urkunde aus, er tr&#228;gt sich, falls es &#252;berhaupt noch so alte Grundb&#252;cher gibt, maximal einen Grundbucheintrag aus. Und jetzt erkl&#228;r mir mal, warum dein Anspruch legitim ist und der andere nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kastner</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13403</link>
		<dc:creator>Michael Kastner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 15:29:17 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Wenn Vorbesitzer Staat X eine Provinz an Staat Y abtritt, ist
&gt; das wie ein Verkauf unter Privatleuten.

Hat er aber nicht. Weder Wilhelm der zweite, noch Adolf Hitler haben ihr Land abgetreten. Diese Staaten wurden, wenn man denn von staatlichem Eigentum sprechen will, enteignet.

Wenn ein tats&#228;chlich bekannter Vorbesitzer beraubt wird, dann ist das etwas anderes, als wenn man behauptet, irgendwann in grauer Vorzeit h&#228;tte eventuell, vielleicht ... k&#246;nnte sein ... etc.

Es gibt schlicht keinen Kaufvertrag zwischen der Weimarer Republik und Kaiser Wilhelm.

Das bei&#223;t die Maus keinen Faden ab!

Viele Gr&#252;&#223;e

Michael Kastner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Wenn Vorbesitzer Staat X eine Provinz an Staat Y abtritt, ist<br />
&gt; das wie ein Verkauf unter Privatleuten.</p>
<p>Hat er aber nicht. Weder Wilhelm der zweite, noch Adolf Hitler haben ihr Land abgetreten. Diese Staaten wurden, wenn man denn von staatlichem Eigentum sprechen will, enteignet.</p>
<p>Wenn ein tats&#228;chlich bekannter Vorbesitzer beraubt wird, dann ist das etwas anderes, als wenn man behauptet, irgendwann in grauer Vorzeit h&#228;tte eventuell, vielleicht &#8230; k&#246;nnte sein &#8230; etc.</p>
<p>Es gibt schlicht keinen Kaufvertrag zwischen der Weimarer Republik und Kaiser Wilhelm.</p>
<p>Das bei&#223;t die Maus keinen Faden ab!</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Michael Kastner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kastner</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13401</link>
		<dc:creator>Michael Kastner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 15:23:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/#comment-13401</guid>
		<description>&gt; Ein Besitzer hat nur die akute Verf&#252;gungsgewalt des faktischen.

So wie der Staat nur aufgrund von Gewalt seine Anspr&#252;che durchsetzen kann ;-)

Hier f&#252;hrt die Diskussion etwas ins Leere. Wenn es nur darum geht, sog. Fakten zu schaffen, dann braucht man kein Recht.

Viele Gr&#252;&#223;e

Michael Kastner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Ein Besitzer hat nur die akute Verf&#252;gungsgewalt des faktischen.</p>
<p>So wie der Staat nur aufgrund von Gewalt seine Anspr&#252;che durchsetzen kann ;-)</p>
<p>Hier f&#252;hrt die Diskussion etwas ins Leere. Wenn es nur darum geht, sog. Fakten zu schaffen, dann braucht man kein Recht.</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Michael Kastner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13400</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 15:19:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/#comment-13400</guid>
		<description>@Michael:
&gt; Da&#223; der Grundbucheintrag staatlich ist,
&gt; das habe ich mir nicht ausgesucht.
Schon klar - den kleinen Seitenhieb konnte ich mir einfach nicht verkneifen ;-)

&gt; Ich kann Dir beweisen, da&#223; ich mein
&gt; Grundst&#252;ck rechtm&#228;&#223;ig vom
&gt; Voreigent&#252;mer erworben habe. 
Das ist ok.
Aber logisch nicht dasselbe wie Deine Aussage oben!
Etwas positiv beweisen ist etwas v&#246;llig anderes als nur zu sagen &quot;keiner kann das Gegenteil beweisen&quot;.

&gt; Das sind keine Rechtsakte, sondern
&gt; lediglich einseitige Behauptungen.
Nein.
Wenn Vorbesitzer Staat X eine Provinz an Staat Y abtritt, ist das wie ein Verkauf unter Privatleuten.

Du landest nat&#252;rlich mit dieser Kette von Besitz&#252;bertragungen genauso irgendwo im Dunkeln wie mit den Privatvertr&#228;gen - allemal die Landnahme der Germanen im ehemals r&#246;mischen S&#252;ddeutschland wird man nicht sauber als rechtm&#228;&#223;igen Erwerb herleiten k&#246;nnen (abgesehen davon, da&#223; auch die R&#246;mer das erobert hatten).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael:<br />
&gt; Da&#223; der Grundbucheintrag staatlich ist,<br />
&gt; das habe ich mir nicht ausgesucht.<br />
Schon klar &#8211; den kleinen Seitenhieb konnte ich mir einfach nicht verkneifen ;-)</p>
<p>&gt; Ich kann Dir beweisen, da&#223; ich mein<br />
&gt; Grundst&#252;ck rechtm&#228;&#223;ig vom<br />
&gt; Voreigent&#252;mer erworben habe.<br />
Das ist ok.<br />
Aber logisch nicht dasselbe wie Deine Aussage oben!<br />
Etwas positiv beweisen ist etwas v&#246;llig anderes als nur zu sagen &#8220;keiner kann das Gegenteil beweisen&#8221;.</p>
<p>&gt; Das sind keine Rechtsakte, sondern<br />
&gt; lediglich einseitige Behauptungen.<br />
Nein.<br />
Wenn Vorbesitzer Staat X eine Provinz an Staat Y abtritt, ist das wie ein Verkauf unter Privatleuten.</p>
<p>Du landest nat&#252;rlich mit dieser Kette von Besitz&#252;bertragungen genauso irgendwo im Dunkeln wie mit den Privatvertr&#228;gen &#8211; allemal die Landnahme der Germanen im ehemals r&#246;mischen S&#252;ddeutschland wird man nicht sauber als rechtm&#228;&#223;igen Erwerb herleiten k&#246;nnen (abgesehen davon, da&#223; auch die R&#246;mer das erobert hatten).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kastner</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13399</link>
		<dc:creator>Michael Kastner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 15:12:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/#comment-13399</guid>
		<description>&gt; Dat is jetzt aber ein ziemlich klassisches Eigentor. Du hast eine
&gt; Urkunde und dein Vorbesitzer hat auch eine. Und wo hat der die
&gt; wohl her 

Ja, so what, kann sein, da&#223; irgendwann mal ein F&#252;rst war, aber das Problem Deiner Argumentation ist, da&#223; Du noch nichtmal den Vertrag mit dem Vorbesitzer hast.

Du spekulierst &#252;ber etwas, das eventuell vor tausend Jahren mal gewesen sein _k&#246;nnte_, aber ich kann beweisen, was vor sechzig oder 100 Jahren stattgefunden hat.

Gro&#223;er Unterschied!

Viele Gr&#252;&#223;e

Michael Kastner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Dat is jetzt aber ein ziemlich klassisches Eigentor. Du hast eine<br />
&gt; Urkunde und dein Vorbesitzer hat auch eine. Und wo hat der die<br />
&gt; wohl her </p>
<p>Ja, so what, kann sein, da&#223; irgendwann mal ein F&#252;rst war, aber das Problem Deiner Argumentation ist, da&#223; Du noch nichtmal den Vertrag mit dem Vorbesitzer hast.</p>
<p>Du spekulierst &#252;ber etwas, das eventuell vor tausend Jahren mal gewesen sein _k&#246;nnte_, aber ich kann beweisen, was vor sechzig oder 100 Jahren stattgefunden hat.</p>
<p>Gro&#223;er Unterschied!</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Michael Kastner</p>
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	</item>
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