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	<title>Kommentare zu: N&#228;her an die Zielgruppe Herr Kolat!</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 15:27:35 +0200</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13527</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 14:52:19 +0000</pubDate>
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		<description>Meine Fresse. Guckt man ein paar Tage nicht rein...

&lt;i&gt;Eigentum&lt;/i&gt; ist  ein &lt;i&gt;Rechts&lt;/i&gt;begriff, und &#252;brigens ein m&#246;glicher.*

&lt;i&gt;Besitz&gt;/i&gt; beschreibt als Begriff einen (blo&#223;) empirischen Sachverhalt.

FAB liegt mit seinen Einlassungen ganz  richtig, Michael.

* = ob dieses Recht durch einen Staat &#039;positiviert&#039; ist oder anderweitig &#039;anerkannt&#039; ist und wie dadurch dauerhafter und/oder gesch&#252;tzter und damit vielleicht &quot;abstrakt gewaltfreier&quot; Besitz werden kann, steht auf einem anderen Blatt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Fresse. Guckt man ein paar Tage nicht rein&#8230;</p>
<p><i>Eigentum</i> ist  ein <i>Rechts</i>begriff, und &#252;brigens ein m&#246;glicher.*</p>
<p><i>Besitz&gt;/i&gt; beschreibt als Begriff einen (blo&#223;) empirischen Sachverhalt.</p>
<p>FAB liegt mit seinen Einlassungen ganz  richtig, Michael.</p>
<p>* = ob dieses Recht durch einen Staat &#8216;positiviert&#8217; ist oder anderweitig &#8216;anerkannt&#8217; ist und wie dadurch dauerhafter und/oder gesch&#252;tzter und damit vielleicht &#8220;abstrakt gewaltfreier&#8221; Besitz werden kann, steht auf einem anderen Blatt.</i></p>
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	<item>
		<title>Von: FAB.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13500</link>
		<dc:creator>FAB.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 09:39:26 +0000</pubDate>
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		<description>Was soll diese schiefe Analogie aussagen? Es zeigt m.E. eine gewisse &#252;bertriebene Fixierung auf den b&#252;rgerlichrechtlichen &lt;a href=&quot;http://bundesrecht.juris.de/bgb/__903.html&quot;&gt;Begriff des Eigentums&lt;/a&gt;, wenn andere Erscheinungsformen von Rechtsmacht &#252;ber Sachen - etwa Mitgliedschaftsrechte - garnicht mehr beachtet werden. Das Vereinsmitglied etwa ist im engeren Sinne weder &quot;Eigent&#252;mer&quot; des Vereins noch des Vereinsverm&#246;gens. Sondern hat als Mitglied ein definiertes Mitbestimmungsrecht, das indirekte (Mit-)Herrschaftsbefugnis &#252;ber das Eigentum des Vereins darstellt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was soll diese schiefe Analogie aussagen? Es zeigt m.E. eine gewisse &#252;bertriebene Fixierung auf den b&#252;rgerlichrechtlichen <a href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__903.html">Begriff des Eigentums</a>, wenn andere Erscheinungsformen von Rechtsmacht &#252;ber Sachen &#8211; etwa Mitgliedschaftsrechte &#8211; garnicht mehr beachtet werden. Das Vereinsmitglied etwa ist im engeren Sinne weder &#8220;Eigent&#252;mer&#8221; des Vereins noch des Vereinsverm&#246;gens. Sondern hat als Mitglied ein definiertes Mitbestimmungsrecht, das indirekte (Mit-)Herrschaftsbefugnis &#252;ber das Eigentum des Vereins darstellt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13498</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 09:35:14 +0000</pubDate>
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		<description>Das kulturelle Armut durch wenig Wanderung bedingt wird ist eine zwar immer wieder gerne wiederholte, aber noch nie irgendwo belegte These, schon alleine weil kulturelle Armut ein reichlich armseeliger Begriff ist, der vor allem von denen verwendet wird, die einen elit&#228;ren und ausgesprochen dogmatischen Kulturbegriff ihr eigen nennen. Die Unm&#246;glichkeit sowas sinnvoll zu bewerten, kann man schon daran ersehen, dass die Amerikaner seit Urzeiten als kulturlos verunglimpft werden, obwohl sie Kultur am laufenden Band produzieren. Es ist zweifelsfrei dass Migration Kultur schafft. Diese kann aber weder bewertet noch verglichen werden, da die Alternative das ebenso kann.

Wie dem aber auch immer sei, bleibt das Zentralargument auf jeden Fall felsenfest stehen: Emmigration erzeugt massive Kosten vor allem beim schw&#228;chsten Teil der bereits vorhandenen Bev&#246;lkerung (die &#252;brigens an kulturellen G&#252;tern, ebenso wie am wirtschaftlichen Nutzen am wenigsten partizipieren). Diese Kosten werden weder irgendwo diskutiert noch in die Gleichung aufgenommen, kein Wunder, dass Migration als einseitiger Gewinn dargestellt wird. 
Und ich vermute, dass ein Einwohner aus Neuk&#246;lln diese Kosten als erheblich h&#246;her bewertet als der Nutzen, den er daraus zieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das kulturelle Armut durch wenig Wanderung bedingt wird ist eine zwar immer wieder gerne wiederholte, aber noch nie irgendwo belegte These, schon alleine weil kulturelle Armut ein reichlich armseeliger Begriff ist, der vor allem von denen verwendet wird, die einen elit&#228;ren und ausgesprochen dogmatischen Kulturbegriff ihr eigen nennen. Die Unm&#246;glichkeit sowas sinnvoll zu bewerten, kann man schon daran ersehen, dass die Amerikaner seit Urzeiten als kulturlos verunglimpft werden, obwohl sie Kultur am laufenden Band produzieren. Es ist zweifelsfrei dass Migration Kultur schafft. Diese kann aber weder bewertet noch verglichen werden, da die Alternative das ebenso kann.</p>
<p>Wie dem aber auch immer sei, bleibt das Zentralargument auf jeden Fall felsenfest stehen: Emmigration erzeugt massive Kosten vor allem beim schw&#228;chsten Teil der bereits vorhandenen Bev&#246;lkerung (die &#252;brigens an kulturellen G&#252;tern, ebenso wie am wirtschaftlichen Nutzen am wenigsten partizipieren). Diese Kosten werden weder irgendwo diskutiert noch in die Gleichung aufgenommen, kein Wunder, dass Migration als einseitiger Gewinn dargestellt wird.<br />
Und ich vermute, dass ein Einwohner aus Neuk&#246;lln diese Kosten als erheblich h&#246;her bewertet als der Nutzen, den er daraus zieht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Stimme auf dem Off</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13485</link>
		<dc:creator>Die Stimme auf dem Off</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 07:43:27 +0000</pubDate>
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		<description>In staatenlosen Gesellschaften gibt es kein Eigentum, sondern Reziprozit&#228;t. Uwe Wesel: Die Geschichte des Rechts, das ganze Buch handelt im Grunde davon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In staatenlosen Gesellschaften gibt es kein Eigentum, sondern Reziprozit&#228;t. Uwe Wesel: Die Geschichte des Rechts, das ganze Buch handelt im Grunde davon.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: twex</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13483</link>
		<dc:creator>twex</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 07:34:38 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Ein Eigent&#252;mer hat das Recht an einer Sache. Und ob in staatenlosen Gebilden ein Recht existiert, ist eine bisweilen k&#252;hne libert&#228;re These, die eigentlich auch nur dort wirklich geglaubt wird.&lt;/blockquote&gt;Aber nein, sie ist seit Jahrhunderten Teil der traditionellen Naturrechtslehre. Oder war Thomas von Aquin libert&#228;r?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein Eigent&#252;mer hat das Recht an einer Sache. Und ob in staatenlosen Gebilden ein Recht existiert, ist eine bisweilen k&#252;hne libert&#228;re These, die eigentlich auch nur dort wirklich geglaubt wird.</p></blockquote>
<p>Aber nein, sie ist seit Jahrhunderten Teil der traditionellen Naturrechtslehre. Oder war Thomas von Aquin libert&#228;r?</p>
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	<item>
		<title>Von: FAB.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13479</link>
		<dc:creator>FAB.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 07:17:07 +0000</pubDate>
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		<description>Staat IST Recht, ist rechtlich definierte organisatorische Verfa&#223;theit einer Gruppe. Wo Recht, da Staat, und umgekehrt. Wo kein Recht, da kein Staat, sondern h&#246;chstens Horde mit charismatischer F&#252;hrerschaft und Unterordnung unter die Willk&#252;r des momentanen Anf&#252;hrers (idR der mit der gr&#246;&#223;ten Keule).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Staat IST Recht, ist rechtlich definierte organisatorische Verfa&#223;theit einer Gruppe. Wo Recht, da Staat, und umgekehrt. Wo kein Recht, da kein Staat, sondern h&#246;chstens Horde mit charismatischer F&#252;hrerschaft und Unterordnung unter die Willk&#252;r des momentanen Anf&#252;hrers (idR der mit der gr&#246;&#223;ten Keule).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: gang</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13423</link>
		<dc:creator>gang</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 18:50:17 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht immer wurde der Staat als juristische Person gesehen. Das ist sogar eine recht junge Erfindung.
Die persona moralis war einer Gesamthand weit n&#228;her. Und als Gesamthand w&#228;re der B&#252;rger durchaus Eigent&#252;mer der staatlichen G&#252;ter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht immer wurde der Staat als juristische Person gesehen. Das ist sogar eine recht junge Erfindung.<br />
Die persona moralis war einer Gesamthand weit n&#228;her. Und als Gesamthand w&#228;re der B&#252;rger durchaus Eigent&#252;mer der staatlichen G&#252;ter.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13413</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 16:37:57 +0000</pubDate>
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		<description>Auf Rechtspositivismus gehe ich aus zeit&#246;konomischen Gr&#252;nden hier garnicht ein. Nur soviel: die B&#252;rger eines Landes sind sowenig dessen Eigent&#252;mer wie die Gef&#228;ngnis-Insassen die Eigent&#252;mer eines Gef&#228;ngnisses!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Rechtspositivismus gehe ich aus zeit&#246;konomischen Gr&#252;nden hier garnicht ein. Nur soviel: die B&#252;rger eines Landes sind sowenig dessen Eigent&#252;mer wie die Gef&#228;ngnis-Insassen die Eigent&#252;mer eines Gef&#228;ngnisses!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13412</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 16:37:48 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Weder Wilhelm der zweite, noch Adolf 
&gt; Hitler haben ihr Land abgetreten. 
Liebe G&#252;te, das waren doch nicht die Eigent&#252;mer.

Der CEO einer Firma ist nicht der Eigent&#252;mer, und wenn man ihn rausschmei&#223;t, ist das keine Enteignung.

Zwischen dem privaten Eigentum eines Herrschers und dem Staatsbesitz wird seit dem fr&#252;hen Mittelalter sauber unterschieden - und f&#252;r das zweite (davon reden wir hier) gibt es eine juristisch v&#246;llig wasserdichte Eigentumsfolge von damals bis heute.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Weder Wilhelm der zweite, noch Adolf<br />
&gt; Hitler haben ihr Land abgetreten.<br />
Liebe G&#252;te, das waren doch nicht die Eigent&#252;mer.</p>
<p>Der CEO einer Firma ist nicht der Eigent&#252;mer, und wenn man ihn rausschmei&#223;t, ist das keine Enteignung.</p>
<p>Zwischen dem privaten Eigentum eines Herrschers und dem Staatsbesitz wird seit dem fr&#252;hen Mittelalter sauber unterschieden &#8211; und f&#252;r das zweite (davon reden wir hier) gibt es eine juristisch v&#246;llig wasserdichte Eigentumsfolge von damals bis heute.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/11/naeher-an-die-zielgruppe-herr-kolat/comment-page-1/#comment-13406</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 15:39:24 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; So wie der Staat nur aufgrund von Gewalt seine Anspr&#252;che durchsetzen kann

Ganz ohne Flax: JA, genau so ist es. Der Staat ist der letzte in der Kette und kann niemanden auffordern sein Recht auf Eigentum durchzusetzen, er kann es maximal selber durchsetzen. Und zwar mit Gewalt.
Und eben weil sich die Staatstheoretiker auch schon vor tausenden von Jahren dieser Probleme bewusst waren, haben sie versucht Grenzen staatlicher Macht festzulegen, damit der Staat diese Macht nicht missbraucht. Ein klassisches Ergebnis ist die Gewaltenteilung. 

Und ich gebe Dir nahtlos recht, da l&#228;uft es dann wirklich irgendwann ins Leere. Wenn man wirklich die Begriffe ins Details zerlegt k&#246;nnte man zu dem Ergebnis kommen, dass der Staat nur Besitz haben kann und kein Eigentum. Um dieses Spannunsfeld zu entsch&#228;rfen hat man eben die rechtsschaffenden Teile des Staates (vor allem die Justiz) von der Exektuive (die das &quot;Eigentum&quot; verwaltet) abgespalten. &#220;ber den Erfolg kann man streiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; So wie der Staat nur aufgrund von Gewalt seine Anspr&#252;che durchsetzen kann</p>
<p>Ganz ohne Flax: JA, genau so ist es. Der Staat ist der letzte in der Kette und kann niemanden auffordern sein Recht auf Eigentum durchzusetzen, er kann es maximal selber durchsetzen. Und zwar mit Gewalt.<br />
Und eben weil sich die Staatstheoretiker auch schon vor tausenden von Jahren dieser Probleme bewusst waren, haben sie versucht Grenzen staatlicher Macht festzulegen, damit der Staat diese Macht nicht missbraucht. Ein klassisches Ergebnis ist die Gewaltenteilung. </p>
<p>Und ich gebe Dir nahtlos recht, da l&#228;uft es dann wirklich irgendwann ins Leere. Wenn man wirklich die Begriffe ins Details zerlegt k&#246;nnte man zu dem Ergebnis kommen, dass der Staat nur Besitz haben kann und kein Eigentum. Um dieses Spannunsfeld zu entsch&#228;rfen hat man eben die rechtsschaffenden Teile des Staates (vor allem die Justiz) von der Exektuive (die das &#8220;Eigentum&#8221; verwaltet) abgespalten. &#220;ber den Erfolg kann man streiten.</p>
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