Der Ségolène-Royal-Effekt
Stellen Sie sich mal Roland Koch Zehntelsekunden bauchnabelfrei vor. Würde Sie das (unabhängig Ihrer sexuellen Orientierung) zu einer Wahlentscheidung für ihn motivieren?
Sehn’se! Ypsilanti wählen! Die kriegt das hin, ganz menschlich, im Gegensatz zum unmenschlichen NPD-Neoliberalen Koch. Dann bekommen Sie Bauchnabel (inkl. rotrotgrüne kommunistische Arschlöcher) satt. Oder einen umgefallenen Jamaikaner?
However: ich persönlich hoffe mit dem an der Grenze zur Geschmackslosigkeit wahlkämpfenden STERN für die Hessen-Wahlen auf den “Ségolène-Royal-Effekt”.
In der Tat :D
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Tags: Fair and balanced journalism, Misanthropische Momente













und wo is jetzt der Bauchnabel? Ist sie etwa gepierct?
Und wo die Kommunisten?
Vielleicht mal beim Haufen unverbesserlicher Altkommunisten nachfragen?
:-)
Und ich hoffe angesichts der nicht mehr tolerablen Haselnußtöne aus der Dregger-Kanther-Hohmann-Irmer-Hofsommer-CDU Hessens auf die Ampel!
Jaja, klar, die menschelnde, weibliche Hoffnung der SPD… Pfff!
Erinnert sich noch jemand an Ute Vogt?
Ja, ich, mit Grausen! ;) Eine schreckliche Person mit einem plärrigen Organ, daß es die umstehenden Wälder entlaubt. Furchtbar!
Du weisst aber schon, , dass Segolene die Wahl verloren hat :-)? Auf was hoffst Du also wirklich?
Wohl darauf dass der Kinder-in-den-Knast-Koch die Wahl gewinnt. So sind liberale heute…
Kann sich wenigstens mal /einer/ die Frage stellen, ob aus liberaler Sicht Koch oder Ypsilanti besser für dieses Amt geeignet wäre? Ist die Leistung Kochs oder das Programm Ypsilantis besser? Wer fragt in zwei Monaten noch nach den Themen der Wahlkampagnen?
Vorweg sei gesagt, dass mich das eigentlich überhaupt nicht interessiert, wer in Hessen den Kasper spielt. Ich interessiere mich auch mehr für die Begleiterscheinungen.
Aber zur Frage: Es geht ja nicht um ein Amt, sondern zunächst um eine Mehrheit im Parlament. Und dann auch um eine Regierung.
Für eine Regierungsbildung kommen realistischerweise nur folgende Konstellationen in Frage:
1. “Große” Koalition
2. Schwarz-Gelb
3. “Ampel” (?)
4. “Volksfront” (nach Definition Zettel)
Alternative 3 wird, wie schon bei der Bundestagswahl 2005 von zwei der drei Parteien als realistische Alternative präsentiert, obwohl die dritte diese ausschließt. Wie damals wird mit dem Argument um die FDP “geworben”, sie falle ja doch jedes Mal um. Notfalls werde die Partei eben ihren Spitzenmann rauskegeln. Ich kann mir das genau so wenig vorstellen wie vor ca. zwei Jahren.
Alternative 4 wird von der Spitzenkandidatin der größeren der drei Parteien ausgeschlossen. Auch dafür spräche, dass dies nach der Bundestagswahl 2005 so versprochen und gehalten wurde.
Also gibt es, wenn keine Partei die Wähler hinsichtlich ihrer Koalitionsbereitschaft für dumm verkauft, nur eine realistische Chance, wie Ypsilanti Ministerpräsidentin werden kann. Und in dieser Konstellation ist es dann endgültig wurscht, wer sich da in welchen Sessel setzt. Vielleicht atmen bei Ypsilanti die Weinköniginnen ein wenig auf.
Mir eine Lage vorzustellen, bei denen eine der Parteien den Wählern ihre Geringschätzung ins Gesicht reihert und für das bisschen kümmerliche Macht ihre Versprechen ignoriert, darauf verzichte ich erst einmal gerne.
Bliebe mit Schwarz-Gelb eine Konstellation, die zumindest mir nicht übermäßig negativ aufgefallen ist damals bei ihrer Politiksimulation.
Frau Ypsilanti hat zwar eine Koalition mit der Linken ausgeschlossen, aber nicht das gute alte Magdeburger Modell. Also eine Minderheitsregierung, von denen gestützt. Zumindest habe ich davon noch nicht gehört.
Und noch mehr Skepsis: natürlich ist eine Bundesregierung mit der Linken ein ganz anderer Schnack, wie man bei uns sagt; hunderte Presseorgane hätten die Koalitions-Wahllüge über die ganze Legislaturperiode getragen. Auf Landesebene verflüchtigt sich so was schnell…
Zustimmung bei dem ersten Satz: Hessen ist auch mir ziemlich egal (bis auf den Flughafen).
> wenn keine Partei die Wähler
> hinsichtlich ihrer Koalitionsbereitschaft
> für dumm verkauft
Dazu ist die SPD aber ganz offensichtlich bereit.
Da sie die beiden realistischen Koalitionschancen ausschließt, bleibt ihr entweder die Opposition oder der Wortbruch.
“Kinder-in-den-Knast-Koch” ist mal wieder dasselbe Niveau wie weiland “Merkelsteuer-wird-teuer” - wir erinnern uns, ja?
Wie Liberale heute so sind, weiß ich als Außenstehender nicht genau; daß aber eine gewisse andere Fraktion mit unschöner Regelmäßigkeit zum Stilmittel dümmlicher, aber griffiger Vergröberungen und Verdrehungen greift, fällt mir schon immer wieder auf.
liberal, scheissegal.
Nur die “Weisheit der Vielen”, die vollumfängliche Volksabstimmungsdemokratie ist wahre Demokratie - kann uns noch retten!… ;-Pp
HEUREKA.
Die Hessen-Wahl ist sehr wichtig. Wenn übrigens einer polarisiert, dann die HEssen-SPD mit ihren dümmlichen Plakaten (”Er ist für Millionäre. Frau XY für den Rest…”). Koch hat die Wahl versemmelt mit seinem Wahlkampf, hoffentlich kann die FDP die Verluste besser auffangen.
Ich hoffe, dass sich die Hessen wie in Frankreich für Kompetenz und gegen Zanhpasta-Lächeln entscheiden…
> Koch hat die Wahl versemmelt mit seinem
> Wahlkampf,
Da sollten wir mal in Ruhe den Sonntag abend abwarten.
Die übliche Empörung der veröffentlichten Meinung hat da schon öfters falsch gelegen - es ist gut möglich, daß er am Wahlabend ziemlich gut dasteht.
Ich hoffe es - weil Regen doch besser als Jauche ist ;-) Genau darauf habe ich mit meiner Erwähnung von (who the fuck is?) Ségolène Royal gezielt…
Bezüglich des Zahnpasta-Lächelns bin ich mir da nicht so sicher. Wenn ich genau hinschaue meine ich eine natürliche Zahnform zu erkennen. Diesbezüglich interessiert mich die Meinung eines Zahnarztes schon lange, sind das Implantate? Zumindest ihre Backenzähne scheinen doch in Mitleidenschaft gezogen zu sein und dann sollen ihre vorderen Zähne so makellos sein?
Selbst meine Frau - die ihrem ganzen Leben noch nie den Bohrer ertragen musste - hat nicht solch makellose Frontzähne. Da wird doch wohl nichts “faul” sein?
Das wäre ja auch ein Ding, wenn eine SPD-Regierungschefin nicht mit Kassenleistungen genügsam wäre, nachdem sie ihren Sohn schon auf die Privatschule schickte.