Gute und böse SPD-Lobbyisten
Wenn RWE-Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Clement eine inhaltlich fundierte Kritik der Energie-Politik der Hessen-SPD macht, wird er als “RWE-Lobbyist” von Kurt Beck abgekanzelt.
Wenn der Schatten-Wirtschaftsminister der Hessen-SPD, der Solarlobbyist Hermann Scheer, ein völlig illusionäres Energieprogramm für Hessen vorschlägt ist von Lobbyismus keine Rede. Scheer spricht ja für das vermeintlich Gute, auch wenn es nur ein gigantisches Solar-Förderprogramm auf Kosten der Bürger und des Wirtschaftsstandortes für seine Lobby-Branche ist. Selbst SPD-Umweltminister Gabriel hält den gleichzeitigen Ausstieg aus Kernkraft und Kohle, den Scheer für Hessen propagiert, für völlig unrealistisch.
Auch wenn es der SPD nicht passt und die Mehrheit der Deutschen unvernünftigerweise Clements Aussagen für falsch hält: Clement hat recht!








Und nicht zu vergessen, daß Scheer für seine diversen Lobbyisten-Auftritte pro Jahr mehr Geld kriegt als Clement mit seinen 20000 von RWE.
Clemens hat übrigens nicht Recht (welches denn?), sondern recht.
Ganz genau!
Clement hat zwar recht, aber auch der Kandidatin seiner Partei geschadet.
Kernpunkt der Kritik an Clement ist das, und nicht die Frage ob die Energiepolitik der SPD richtig ist ;-)
So seh’ ich das auch. Clement war in dem Moment von allen gute Geistern verlassen. Leider äußert sich das bei ihm nicht auf so amüsante Weise, wie beispielsweise beim gern zitierten Herrn Stoiber.
Naja, zurück zu Clements Aussetzer, wenn einer mal mit schlechtem Stil anfängt, finden sich schnell eine ganze Heerschar Williger, die liebend gerne auf dem Niveau weiter spielen.
> Clement hat zwar recht, …
Genau.
> aber auch der Kandidatin seiner Partei
> geschadet.
Wieso “aber”?
Damit hat Clement doch auch recht.
Danke, ändere ich.
Die SPD sollte sich mal lieber überlegen, ob die Energiepolitik von Frau XY nicht der SPD schadet.
[...] auch positive Stimmen lassen sich vernehmen, denn „selbst SPD-Umweltminister Gabriel hält den gleichzeitigen Ausstieg aus Kernkraft und Kohle, den… Auch wenn es der SPD nicht passt und die Mehrheit der Deutschen unvernünftigerweise Clements [...]
[...] damit auf eine Rüge in einem Parteiverfahren, das im Vorfeld der Hessen-Wahlen wegen seiner Kritik an der Energiepolitik der Landes-SPD unter der damaligen Vorsitzenden Andrea Ypsilanti und ihres [...]