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	<title>Kommentare zu: Zwei, drei Wochen ergebnislose Verhandlungen&#8230;</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:56:35 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: N. Neumann</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15376</link>
		<dc:creator>N. Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 16:04:42 +0000</pubDate>
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		<description>Vor allem wohl letzteres.

Und wenn Koch gegen Ende des Wahlkampfes nicht auch noch die Linksfront-Keule ausgepackt h&#228;tte, w&#228;re die Partei die Linke wahrscheinlich an der 5%-H&#252;rde gescheitert.

Wohlgemerkt: Die hat im hessischen Wahlkampf allenfalls Negativ-Schlagzeilen produziert und wird damit auch den einen oder anderen frustrierten Gewerkschafter verschreckt haben. Wer jedoch wenig Beachtung findet und dann von Dampfhammer-Koch angegriffen wird, der wird sozusagen geadelt.

Insofern meinte ich weiter oben, dass Koch die Linksfront bislang mit einigem Erfolg herbeigeredet hat. Es ist wirklich davon auszugehen, dass er gegen Ende seines Wahlkampfes der Partei die Linke die paar tausend Stimmen beschert hat, die f&#252;r ihren Einzug in den Landtag den Ausschlag gegeben haben.

Es sei noch mal an Peter Hintzes Rote-Socken-Kampagne erinnert: Auch die hat der PDS damals mehr gen&#252;tzt als geschadet. Derlei produziert Aufmerksamkeit und l&#246;st bei manchen Leuten ein &quot;Jetzt-erst-recht-Arschloch!&quot; aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor allem wohl letzteres.</p>
<p>Und wenn Koch gegen Ende des Wahlkampfes nicht auch noch die Linksfront-Keule ausgepackt h&#228;tte, w&#228;re die Partei die Linke wahrscheinlich an der 5%-H&#252;rde gescheitert.</p>
<p>Wohlgemerkt: Die hat im hessischen Wahlkampf allenfalls Negativ-Schlagzeilen produziert und wird damit auch den einen oder anderen frustrierten Gewerkschafter verschreckt haben. Wer jedoch wenig Beachtung findet und dann von Dampfhammer-Koch angegriffen wird, der wird sozusagen geadelt.</p>
<p>Insofern meinte ich weiter oben, dass Koch die Linksfront bislang mit einigem Erfolg herbeigeredet hat. Es ist wirklich davon auszugehen, dass er gegen Ende seines Wahlkampfes der Partei die Linke die paar tausend Stimmen beschert hat, die f&#252;r ihren Einzug in den Landtag den Ausschlag gegeben haben.</p>
<p>Es sei noch mal an Peter Hintzes Rote-Socken-Kampagne erinnert: Auch die hat der PDS damals mehr gen&#252;tzt als geschadet. Derlei produziert Aufmerksamkeit und l&#246;st bei manchen Leuten ein &#8220;Jetzt-erst-recht-Arschloch!&#8221; aus.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mikrowelle &#187; Gedanken zu &#8230;</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15359</link>
		<dc:creator>Mikrowelle &#187; Gedanken zu &#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 15:00:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] aus sein, sofern nicht direkt mit der Linken koaliert wird. Ich hoffe allerdings, dass Statlers Prognosen nicht total zutreffen. Egal wie, die wirtschaftliche Bluetezeit in Hessen duerfte damit der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] aus sein, sofern nicht direkt mit der Linken koaliert wird. Ich hoffe allerdings, dass Statlers Prognosen nicht total zutreffen. Egal wie, die wirtschaftliche Bluetezeit in Hessen duerfte damit der [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15343</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 13:27:56 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Man sollte &#252;brigens mal fragen, warum die versammelte Journaille immer nur der FDP diese Frage stellte - aber nie den Gr&#252;nen.&lt;/blockquote&gt;

Es geht nicht um den Vorgang des Umkippens, sondern darum, nach welcher Seite man umkippt. Weil die Journaille &lt;em&gt;die&lt;/em&gt; Gr&#252;nen-Klientel schlechthin ist. Als die FDP anno &#039;82 umkippte, war das ein Umkippen entgegen der Journalisten-Pr&#228;ferenzen, als die Gr&#252;nen anno &#039;99 das pazifistische Erbe von Petra Kelly verrieten, war das ein Umkippen auf die Linie der Mehrheit der Journaille: wenn Krieg ist, ist was los, das steigert den Absatzmarkt f&#252;r Nachrichten und ist gut f&#252;r Journalisten und alle, die mit Medien zu tun haben. Journalisten, in ihrer Mehrzahl linke Etatisten (bis auf die paar rechts-etatistischen Pr&#228;faschisten in der FAZ, die Leitartikel um Leitartikel Sch&#228;uble und Jung sekundieren), sind existentiell davon abh&#228;ngig da&#223; es mehr Staat, mehr Krieg und &#252;berhaupt mehr Politik gibt, sonst haben sie nichts zu berichten. Deswegen haben 70-80 Prozent der deutschen Journalisten eine offene Pr&#228;ferenz f&#252;r die Gr&#252;nen! Sein bestimmt das Bewu&#223;tsein! Libert&#228;re sollten Marx lesen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Man sollte &#252;brigens mal fragen, warum die versammelte Journaille immer nur der FDP diese Frage stellte &#8211; aber nie den Gr&#252;nen.</p></blockquote>
<p>Es geht nicht um den Vorgang des Umkippens, sondern darum, nach welcher Seite man umkippt. Weil die Journaille <em>die</em> Gr&#252;nen-Klientel schlechthin ist. Als die FDP anno &#8217;82 umkippte, war das ein Umkippen entgegen der Journalisten-Pr&#228;ferenzen, als die Gr&#252;nen anno &#8217;99 das pazifistische Erbe von Petra Kelly verrieten, war das ein Umkippen auf die Linie der Mehrheit der Journaille: wenn Krieg ist, ist was los, das steigert den Absatzmarkt f&#252;r Nachrichten und ist gut f&#252;r Journalisten und alle, die mit Medien zu tun haben. Journalisten, in ihrer Mehrzahl linke Etatisten (bis auf die paar rechts-etatistischen Pr&#228;faschisten in der FAZ, die Leitartikel um Leitartikel Sch&#228;uble und Jung sekundieren), sind existentiell davon abh&#228;ngig da&#223; es mehr Staat, mehr Krieg und &#252;berhaupt mehr Politik gibt, sonst haben sie nichts zu berichten. Deswegen haben 70-80 Prozent der deutschen Journalisten eine offene Pr&#228;ferenz f&#252;r die Gr&#252;nen! Sein bestimmt das Bewu&#223;tsein! Libert&#228;re sollten Marx lesen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: dagny</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15336</link>
		<dc:creator>dagny</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 11:49:13 +0000</pubDate>
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		<description>Frustrierte, nicht-parteigebundene Wechselwaehler, die mal dies, mal jenes probieren. Oder taktische Waehler, die Koch eins auswischen wollten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frustrierte, nicht-parteigebundene Wechselwaehler, die mal dies, mal jenes probieren. Oder taktische Waehler, die Koch eins auswischen wollten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15334</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 11:41:10 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Nach allen Ampel-Koalitionen, an denen
&gt; sich die FDP bislang beteiligt hat, hat sie
&gt; heftig eins auf die Nase bekommen. 
Ganz aktuelles Beispiel: Es gibt einen einzigen Kreis in Hessen, in dem die FDP entgegen des Landestrends Stimmen verloren hat, n&#228;mlich in Darmstadt.
Und die Ursache daf&#252;r ist ziemlich klar: Sie hat dort vor zwei Jahren kommunalpolitisch ein Ampel-Experiment gestartet.

Diese sehr deutliche W&#228;hlerreaktion ist dem Landesvorstand auch bekannt und die Schl&#252;sse daraus sind klar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Nach allen Ampel-Koalitionen, an denen<br />
&gt; sich die FDP bislang beteiligt hat, hat sie<br />
&gt; heftig eins auf die Nase bekommen.<br />
Ganz aktuelles Beispiel: Es gibt einen einzigen Kreis in Hessen, in dem die FDP entgegen des Landestrends Stimmen verloren hat, n&#228;mlich in Darmstadt.<br />
Und die Ursache daf&#252;r ist ziemlich klar: Sie hat dort vor zwei Jahren kommunalpolitisch ein Ampel-Experiment gestartet.</p>
<p>Diese sehr deutliche W&#228;hlerreaktion ist dem Landesvorstand auch bekannt und die Schl&#252;sse daraus sind klar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15333</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 11:37:44 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Ich halte es f&#252;r einen “historischen Fehler”
&gt; der FDP, da&#223; sie sich seinerzeit den
&gt; Bonbon Umfaller- Partei ans Hemd hat
&gt; kleben lassen ...
Das ist jetzt 47 Jahre her, das &quot;Verrats&quot;-Bonbon ist 26 Jahre alt - beide werden von Medien und politischen Gegnern immer noch gerne und h&#228;ufig verwendet.
Ich halte es f&#252;r eine Illusion, da&#223; sich die FDP gegen diese v&#246;llig sachfremde Propaganda wehren k&#246;nnte - schon gar nicht mit Sachargumenten, die wollen W&#228;hler und Journalisten doch als letztes h&#246;ren.

Es bleibt nur der Ausweg, deutlich sorgf&#228;ltiger mit Wahlversprechen umzugehen als andere Parteien. Die SPD darf beliebig umfallen, da&#223; hat ihr noch kein Journalist wirklich nachgetragen.
Die FDP dagegen mu&#223; da Linie halten.

Und es h&#228;ngt halt immer von der konkreten Situation ab, ob eine Koalitionsaussage n&#246;tig ist oder ob man darauf verzichten kann.
Bei der BTW 2002 ist die FDP ohne Aussage in die Wahl - es ist bis heute umstritten, ob das schlau war.

Bei der jetzigen Landtagswahl dagegen w&#228;re es absurd gewesen, eine Koalition mit dieser SPD NICHT auszuschlie&#223;en.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Ich halte es f&#252;r einen “historischen Fehler”<br />
&gt; der FDP, da&#223; sie sich seinerzeit den<br />
&gt; Bonbon Umfaller- Partei ans Hemd hat<br />
&gt; kleben lassen &#8230;<br />
Das ist jetzt 47 Jahre her, das &#8220;Verrats&#8221;-Bonbon ist 26 Jahre alt &#8211; beide werden von Medien und politischen Gegnern immer noch gerne und h&#228;ufig verwendet.<br />
Ich halte es f&#252;r eine Illusion, da&#223; sich die FDP gegen diese v&#246;llig sachfremde Propaganda wehren k&#246;nnte &#8211; schon gar nicht mit Sachargumenten, die wollen W&#228;hler und Journalisten doch als letztes h&#246;ren.</p>
<p>Es bleibt nur der Ausweg, deutlich sorgf&#228;ltiger mit Wahlversprechen umzugehen als andere Parteien. Die SPD darf beliebig umfallen, da&#223; hat ihr noch kein Journalist wirklich nachgetragen.<br />
Die FDP dagegen mu&#223; da Linie halten.</p>
<p>Und es h&#228;ngt halt immer von der konkreten Situation ab, ob eine Koalitionsaussage n&#246;tig ist oder ob man darauf verzichten kann.<br />
Bei der BTW 2002 ist die FDP ohne Aussage in die Wahl &#8211; es ist bis heute umstritten, ob das schlau war.</p>
<p>Bei der jetzigen Landtagswahl dagegen w&#228;re es absurd gewesen, eine Koalition mit dieser SPD NICHT auszuschlie&#223;en.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jopa</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15332</link>
		<dc:creator>jopa</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 11:35:43 +0000</pubDate>
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		<description>Am faszinierendsten finde ich die Wanderung FDP =&gt; ex-SED, immerhin rd. 5000 Personen. Mal ernsthaft: Was sind denn DAS f&#252;r Liberale? Bzw: Was sind denn DAS f&#252;r Sozialisten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Am faszinierendsten finde ich die Wanderung FDP =&gt; ex-SED, immerhin rd. 5000 Personen. Mal ernsthaft: Was sind denn DAS f&#252;r Liberale? Bzw: Was sind denn DAS f&#252;r Sozialisten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15330</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 11:29:02 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Nur war das seinerzeit neu, diesmal ist
&gt; die SPD vorbereitet. 
Das hilft ihr aber nicht in der Sache, sondern verhindert nur, da&#223; sie unvorbereitet vor die Wand l&#228;uft. 
Und es sind wohl einige Abweichler ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Nur war das seinerzeit neu, diesmal ist<br />
&gt; die SPD vorbereitet.<br />
Das hilft ihr aber nicht in der Sache, sondern verhindert nur, da&#223; sie unvorbereitet vor die Wand l&#228;uft.<br />
Und es sind wohl einige Abweichler &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15325</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 11:24:07 +0000</pubDate>
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		<description>Bei allen kleineren Parteien hat sich die vorherige Festlegung als erfolgversprechendere Ma&#223;nahme erwiesen. Wobei man sagen muss, dass die FDP in Hessen eine &quot;sozial-liberale&quot; Koalition auch nie ausgeschlossen hat - die ist nur rechnerisch nie als m&#246;glich angesehen worden.

Nach allen Ampel-Koalitionen, an denen sich die FDP bislang beteiligt hat, hat sie heftig eins auf die Nase bekommen. Auch das spielt eine Rolle. 

Ich halte es f&#252;r einen durchaus sympathischen Zug, wenn eine Partei vor der Wahl etwas klarstellt und sich danach auch daran h&#228;lt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei allen kleineren Parteien hat sich die vorherige Festlegung als erfolgversprechendere Ma&#223;nahme erwiesen. Wobei man sagen muss, dass die FDP in Hessen eine &#8220;sozial-liberale&#8221; Koalition auch nie ausgeschlossen hat &#8211; die ist nur rechnerisch nie als m&#246;glich angesehen worden.</p>
<p>Nach allen Ampel-Koalitionen, an denen sich die FDP bislang beteiligt hat, hat sie heftig eins auf die Nase bekommen. Auch das spielt eine Rolle. </p>
<p>Ich halte es f&#252;r einen durchaus sympathischen Zug, wenn eine Partei vor der Wahl etwas klarstellt und sich danach auch daran h&#228;lt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: XiongShui</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15322</link>
		<dc:creator>XiongShui</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 11:16:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich halte es f&#252;r einen &quot;historischen Fehler&quot; der FDP, da&#223; sie sich seinerzeit den Bonbon &lt;i&gt;Umfaller- Partei&lt;/i&gt; ans Hemd hat kleben lassen und dem nicht mit einer aggressiven Verteidigung, f&#252;r die es gute Argumente gab und gibt, entgegen getreten ist. Daraus resultiert die politische Merkw&#252;rdigkeit, sich stets vorher auf Koalitionen (oder nicht- Koalitionen) festzulegen.

Damit wird politisches Kapital verschenkt: Eine FDP, die abw&#228;gen kann, mit wem sie mehr von ihren eigenen politischen Vorstellungen umsetzen kann, hat die freie Auswahl unter den Partnern und ihren eigenen Themen. Eine FDP die sich vorher festlegt, steht immer unter der Fuchtel der erneuten Umfaller- Schelte. Schade, denn die FDP hatte schon immer das bessere Konzept.

Der FDP fehlt seit langen Jahren ein politischer Kopf, der dies erkennt und mit gen&#252;gend R&#252;ckgrat ausgestattet ist, es auch umzusetzen. Alle anderen Parteien &quot;fallen dauernd um&quot;, ohne das sie sich auf eine Diskussion dar&#252;ber einlassen w&#252;rden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte es f&#252;r einen &#8220;historischen Fehler&#8221; der FDP, da&#223; sie sich seinerzeit den Bonbon <i>Umfaller- Partei</i> ans Hemd hat kleben lassen und dem nicht mit einer aggressiven Verteidigung, f&#252;r die es gute Argumente gab und gibt, entgegen getreten ist. Daraus resultiert die politische Merkw&#252;rdigkeit, sich stets vorher auf Koalitionen (oder nicht- Koalitionen) festzulegen.</p>
<p>Damit wird politisches Kapital verschenkt: Eine FDP, die abw&#228;gen kann, mit wem sie mehr von ihren eigenen politischen Vorstellungen umsetzen kann, hat die freie Auswahl unter den Partnern und ihren eigenen Themen. Eine FDP die sich vorher festlegt, steht immer unter der Fuchtel der erneuten Umfaller- Schelte. Schade, denn die FDP hatte schon immer das bessere Konzept.</p>
<p>Der FDP fehlt seit langen Jahren ein politischer Kopf, der dies erkennt und mit gen&#252;gend R&#252;ckgrat ausgestattet ist, es auch umzusetzen. Alle anderen Parteien &#8220;fallen dauernd um&#8221;, ohne das sie sich auf eine Diskussion dar&#252;ber einlassen w&#252;rden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15318</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 10:51:57 +0000</pubDate>
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		<description>Man sollte auch mal die ganz menschlich praktische Seite dabei sehen. Wenn Frau Yps nicht dieses Mal Ministerpr&#228;sidentin wird, war das gleichzeitig ihr letzter Versuch und damit wird sie auch nicht nach Berlin kommen. Am Ende muss sie sich vielleicht sogar noch eine Arbeit suchen.
Wird sie MP, wenn auch von Gnaden der SED, hat sie wirtschaftlich erstmal ausgesorgt, selbst wenn der Laden ihr nach vier Jahren um die Ohren fliegt. Und als gest&#252;rzte MP hat sie immernoch alle Chancen nach Berlin zu kommen, der letzte gest&#252;rzte MP aus Hessen wurde gar Finanzminister.

Die einzige Chance das zu verhindern w&#228;re in der Tat die Simonis Nummer. Nur war das seinerzeit neu, diesmal ist die SPD vorbereitet. Und es braucht auch mehr als einen Abweichler.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man sollte auch mal die ganz menschlich praktische Seite dabei sehen. Wenn Frau Yps nicht dieses Mal Ministerpr&#228;sidentin wird, war das gleichzeitig ihr letzter Versuch und damit wird sie auch nicht nach Berlin kommen. Am Ende muss sie sich vielleicht sogar noch eine Arbeit suchen.<br />
Wird sie MP, wenn auch von Gnaden der SED, hat sie wirtschaftlich erstmal ausgesorgt, selbst wenn der Laden ihr nach vier Jahren um die Ohren fliegt. Und als gest&#252;rzte MP hat sie immernoch alle Chancen nach Berlin zu kommen, der letzte gest&#252;rzte MP aus Hessen wurde gar Finanzminister.</p>
<p>Die einzige Chance das zu verhindern w&#228;re in der Tat die Simonis Nummer. Nur war das seinerzeit neu, diesmal ist die SPD vorbereitet. Und es braucht auch mehr als einen Abweichler.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jo@chim</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15310</link>
		<dc:creator>jo@chim</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 10:15:09 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Zumal die FDP unter den gegebenen, sehr schwierigen Voraussetzungen ihren Preis vergleichsweise hochtreiben k&#246;nnte.&lt;/blockquote&gt;
Unsinn. Da kann Br&#252;derle noch so viele &quot;N&#228;chte dar&#252;ber schlafen&quot;: Unabh&#228;ngig davon, dass wenig bis &#252;berhaupt keine inhaltlichen Schnittpunkte mit Rotgr&#252;n existieren, w&#252;rde die FDP sich zur Geisel der SPD machen, der jederzeit die Option bliebe, sich in strittigen Punkten Mehrheiten durch die PDS Nf. zu organisieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Zumal die FDP unter den gegebenen, sehr schwierigen Voraussetzungen ihren Preis vergleichsweise hochtreiben k&#246;nnte.</p></blockquote>
<p>Unsinn. Da kann Br&#252;derle noch so viele &#8220;N&#228;chte dar&#252;ber schlafen&#8221;: Unabh&#228;ngig davon, dass wenig bis &#252;berhaupt keine inhaltlichen Schnittpunkte mit Rotgr&#252;n existieren, w&#252;rde die FDP sich zur Geisel der SPD machen, der jederzeit die Option bliebe, sich in strittigen Punkten Mehrheiten durch die PDS Nf. zu organisieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15309</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 10:12:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/#comment-15309</guid>
		<description>&gt; FDP-Hahn hat ja schon in der Wahlnacht
&gt; das Hintert&#252;rchen aufgemacht: “Ist mit MIR
&gt; nicht zu machen”
Das war kein Hintert&#252;rchen, sondern eine Bekr&#228;ftigung mit pers&#246;nlicher Verpflichtung.

Es gibt einen klaren Parteitagsbeschlu&#223; dazu, s&#228;mtliche FDP-Wahlk&#228;mpfer haben die Absage an die Ampel in jeder Wahlkampfveranstaltung gebracht, in der Wahlnacht war eine erneute Bekr&#228;ftigung dieser Absage Teil jeder Stellungnahme eines Liberalen - deutlicher gehts wirklich nicht mehr.

Man sollte &#252;brigens mal fragen, warum die versammelte Journaille immer nur der FDP diese Frage stellte - aber nie den Gr&#252;nen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; FDP-Hahn hat ja schon in der Wahlnacht<br />
&gt; das Hintert&#252;rchen aufgemacht: “Ist mit MIR<br />
&gt; nicht zu machen”<br />
Das war kein Hintert&#252;rchen, sondern eine Bekr&#228;ftigung mit pers&#246;nlicher Verpflichtung.</p>
<p>Es gibt einen klaren Parteitagsbeschlu&#223; dazu, s&#228;mtliche FDP-Wahlk&#228;mpfer haben die Absage an die Ampel in jeder Wahlkampfveranstaltung gebracht, in der Wahlnacht war eine erneute Bekr&#228;ftigung dieser Absage Teil jeder Stellungnahme eines Liberalen &#8211; deutlicher gehts wirklich nicht mehr.</p>
<p>Man sollte &#252;brigens mal fragen, warum die versammelte Journaille immer nur der FDP diese Frage stellte &#8211; aber nie den Gr&#252;nen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dagny</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15307</link>
		<dc:creator>dagny</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 10:10:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/#comment-15307</guid>
		<description>Danke fuer den Link: Keine Wanderung zwischen FDP und Gruene, spricht das fuer geringe Unterschiede, die es nicht moeglich machen, bei Unzufriedenheit die jeweils andere Partei zu waehlen? Kein Gutes Zeichen fuer jede Art von Ampel.

Der Strom CDU-&gt;SPD ist wohl auf Kochs Ruepelwahlkampf zurueckzufuehren; die Kommunisten werden von den &#039;ueblichen Frustrieren&#039; aus Nichtwaehlern und Rechten (=Sonstige) gewaehlt, und von den unzufriedenen linken Sozis ueber die 5% Huerde gehoben (zusammen mit niederer Wahlbeteiligung, die -wie uns ja immer erzaaehlt wird- den Extremen (Rechten) hilft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke fuer den Link: Keine Wanderung zwischen FDP und Gruene, spricht das fuer geringe Unterschiede, die es nicht moeglich machen, bei Unzufriedenheit die jeweils andere Partei zu waehlen? Kein Gutes Zeichen fuer jede Art von Ampel.</p>
<p>Der Strom CDU-&gt;SPD ist wohl auf Kochs Ruepelwahlkampf zurueckzufuehren; die Kommunisten werden von den &#8216;ueblichen Frustrieren&#8217; aus Nichtwaehlern und Rechten (=Sonstige) gewaehlt, und von den unzufriedenen linken Sozis ueber die 5% Huerde gehoben (zusammen mit niederer Wahlbeteiligung, die -wie uns ja immer erzaaehlt wird- den Extremen (Rechten) hilft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/27/zwei-drei-wochen-ergebnislose-verhandlungen/comment-page-1/#comment-15305</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 09:57:37 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;ber die moralische Standfestigkeit einer Ypsilanti brauchen wir hier nicht zu reden - die w&#252;rde selbstverst&#228;ndlich mit der Linken zusammengehen, sobald sie ein nettes Ausreden-Szenario beisammen hat.

Aber sie hat ein praktisches Problem: Einige SPD-Abgeordnete sind so dezidiert gegen die Kommunisten, da&#223; sie notfalls die Simonis-Nummer machen w&#252;rden.

Insofern bleibt die Regierungsbildung ziemlich offen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber die moralische Standfestigkeit einer Ypsilanti brauchen wir hier nicht zu reden &#8211; die w&#252;rde selbstverst&#228;ndlich mit der Linken zusammengehen, sobald sie ein nettes Ausreden-Szenario beisammen hat.</p>
<p>Aber sie hat ein praktisches Problem: Einige SPD-Abgeordnete sind so dezidiert gegen die Kommunisten, da&#223; sie notfalls die Simonis-Nummer machen w&#252;rden.</p>
<p>Insofern bleibt die Regierungsbildung ziemlich offen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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