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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Sprachpanscher der Woche

Statler, 28.01.2008

Nein, es ist nicht die neue hessische Ministerpräsidentin in spe, die wirklich mal dringend ihren “ch”-Defekt in den Griff bekommen sollte, bevor sie höhere politische Weihen anstrebt. Das ist ja nicht auszuhalten.

Der Sprachpanscher der Woche kommt vielmehr vom DFB:

Es bleibt eine Mission Impossible, dieses Ticketing zu händeln.

Das ist auch nicht auszuhalten.



25 Kommentare zu “Sprachpanscher der Woche”

  1. Andrea

    Dialekt: Mer gehe in die Kersch; mer pflicke Kirche

    Hochdeutsch: Wir gehen in die Kirsche; wir pflücken Kirchen

    War des jetzt rischtisch so? Ei ich bin doch hessisch!!

  2. FG

    Dann will ich hier aber auch nie wieder lesen, dass jemand “einen guten Punkt macht”. *haarerauf*
    Aber am Ende des Tages denke ich, dass das wahrscheinlich sowieso nicht wirklich Sinn macht.

  3. David

    hihi

  4. Rayson

    Endlich realisiert das mal einer, denn so erinnere ich das auch.

  5. jana

    Macht Sinn, was Ihr da sagt, aber nur ein Stück weit. … Also nicht wirklich!

  6. jana

    Huch, jetzt fällt mir gerade auf, daß FG sich schon in meim Sinne geäußert hat. Na ja, hat er dann halt schon aufem Vorwege von mir abgeschriebm. ;-)

  7. FG

    Ich gehe da für die gemeinsame Sache.

  8. LM

    Sprachpanschen meint vor allem, nicht zu wissen, was woher kommt.

  9. jana

    Das find ich auch unheimlich wichtig, weil, sonst können wir keinen Konsens erreichen.

  10. stefanolix

    Diese ständig zunehmenden Kommentaraktivitäten muss man als brutalstmögliche Sprachvergiftung einordnen. Ein Super-GAU!

  11. FG

    Und genau das macht den Unterschied.

  12. stefanolix

    Gut, dass wir darüber gesprochen haben ;-)

  13. LM

    Was meint denn “Sprachpanschen”?

  14. helga ziessler

    Sprachpanschen heißt, solche Anglizismen zu verwenden, wie “das macht Sinn” (that makes sense) oder – noch schlimmer – der entsetzlich verdrehte Gebrauch von “weil”: “weil, sonst könnten wir keinen Konsens erreichen” statt korrekt: weil wir sonst keinen Konsens erreichen könnten.

  15. David

    Jau, mein vorläufiger Sieger!

  16. Rayson

    Es ist sogar von vitalem Interesse, denke ich, und wäre einmal mehr kritisch für unser Kommentieren. In 2008 wollen wir nach allem doch eine gute Zeit haben und fatale Fehler vermeiden.

  17. multi_io

    “er entsetzlich verdrehte Gebrauch von “weil”: “weil, sonst könnten wir keinen Konsens erreichen” statt korrekt: weil wir sonst keinen Konsens erreichen könnten.”

    Das gibt’s aber fast nur im gesprochenen Deutsch, und die Meinungen dazu gehen durchaus auseinander, auch bei Sprachwissenschaftlern.

    http://noam.uni-muenster.de/homepage/download/mein_schatz_der_nebensatz.pdf

  18. LM

    Mir stehen immer die Haare zu Berge, wenn ich das höre.

    Sorry auch für das Doppelpost. Ich war ein wenig verwirrt, weil eine Weile nichts passierte nach dem Abschicken. Werden die Kommentare kontrolliert, bevor sie freigegeben werden oder warum dauert das so lange?

  19. jo@chim

    Manchmal packt Hasso, unser Moderationsfilter die Kommentare. Kann aber nicht viel passieren – einfach ruhig liegenlassen bis einer von uns vorbeikommt…

  20. LM

    Hätte ja sein können. Ich dachte, man sei als Betreiber auch für die Kommentare verantwortlich.

  21. B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade » Sprachschluderei und Strategiedebatte in der F.A.Z.

    [...] den miesen Kerl, den Bösewicht und den Kotzbrocken gegeben hat. Hätte Berthold Kohler diesen Artikel unserer Kollegen und die dazugehörigen Kommentare gelesen, wäre ihm das sicher nicht [...]

  22. stefanolix

    Ein Schatz ist dieser Artikel ganz sicher nicht ;-)

  23. stefanolix

    Schön ;-)

  24. dagny

    Als Exilantin moechte die Dagny anmerken, dass es nicht einfach ist, nach Monaten englischen Denkens ploetzlich in die deutsche Grammatik zurueckzuschalten. Aber danke, dass die Sprachpuristen unter den Liberalen auf Einhaltung der heiligen Regeln achten.

  25. Rayson

    @dagny

    Was für heilige Regeln? Die einzige Regel ist: Jeder darf so quatschen, wie es ihm beliebt, und alle anderen müssen das nicht zwingend toll finden.

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