Sprachpanscher der Woche

28.01.2008 15:43 - Statler & Waldorf by Statler

Nein, es ist nicht die neue hessische Ministerpräsidentin in spe, die wirklich mal dringend ihren “ch”-Defekt in den Griff bekommen sollte, bevor sie höhere politische Weihen anstrebt. Das ist ja nicht auszuhalten.

Der Sprachpanscher der Woche kommt vielmehr vom DFB:

Es bleibt eine Mission Impossible, dieses Ticketing zu händeln.

Das ist auch nicht auszuhalten.

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25 Kommentare » Neuer Kommentar zum Beitrag

Andrea, 28.01.2008 15:57

Dialekt: Mer gehe in die Kersch; mer pflicke Kirche

Hochdeutsch: Wir gehen in die Kirsche; wir pflücken Kirchen

War des jetzt rischtisch so? Ei ich bin doch hessisch!!

 
FG, 28.01.2008 16:26

Dann will ich hier aber auch nie wieder lesen, dass jemand “einen guten Punkt macht”. *haarerauf*
Aber am Ende des Tages denke ich, dass das wahrscheinlich sowieso nicht wirklich Sinn macht.

David, 28.01.2008 16:28
 
Rayson, 28.01.2008 16:30

Endlich realisiert das mal einer, denn so erinnere ich das auch.

stefanolix, 28.01.2008 17:14 Subscribed to comments via email

Diese ständig zunehmenden Kommentaraktivitäten muss man als brutalstmögliche Sprachvergiftung einordnen. Ein Super-GAU!

 
 
 
jana, 28.01.2008 16:44 Subscribed to comments via email

Macht Sinn, was Ihr da sagt, aber nur ein Stück weit. … Also nicht wirklich!

 
jana, 28.01.2008 16:46 Subscribed to comments via email

Huch, jetzt fällt mir gerade auf, daß FG sich schon in meim Sinne geäußert hat. Na ja, hat er dann halt schon aufem Vorwege von mir abgeschriebm. ;-)

FG, 28.01.2008 16:54

Ich gehe da für die gemeinsame Sache.

 
 
LM, 28.01.2008 16:58

Sprachpanschen meint vor allem, nicht zu wissen, was woher kommt.

 
jana, 28.01.2008 17:10 Subscribed to comments via email

Das find ich auch unheimlich wichtig, weil, sonst können wir keinen Konsens erreichen.

FG, 28.01.2008 17:14

Und genau das macht den Unterschied.

Rayson, 28.01.2008 19:01

Es ist sogar von vitalem Interesse, denke ich, und wäre einmal mehr kritisch für unser Kommentieren. In 2008 wollen wir nach allem doch eine gute Zeit haben und fatale Fehler vermeiden.

stefanolix, 29.01.2008 14:25 Subscribed to comments via email
 
 
 
stefanolix, 28.01.2008 17:16 Subscribed to comments via email

Gut, dass wir darüber gesprochen haben ;-)

 
 
LM, 28.01.2008 17:25

Was meint denn “Sprachpanschen”?

David, 28.01.2008 18:50

Jau, mein vorläufiger Sieger!

LM, 28.01.2008 23:00

Mir stehen immer die Haare zu Berge, wenn ich das höre.

Sorry auch für das Doppelpost. Ich war ein wenig verwirrt, weil eine Weile nichts passierte nach dem Abschicken. Werden die Kommentare kontrolliert, bevor sie freigegeben werden oder warum dauert das so lange?

jo@chim, 28.01.2008 23:11

Manchmal packt Hasso, unser Moderationsfilter die Kommentare. Kann aber nicht viel passieren - einfach ruhig liegenlassen bis einer von uns vorbeikommt…

LM, 28.01.2008 23:44

Hätte ja sein können. Ich dachte, man sei als Betreiber auch für die Kommentare verantwortlich.

 
 
 
 
 
helga ziessler, 28.01.2008 18:20

Sprachpanschen heißt, solche Anglizismen zu verwenden, wie “das macht Sinn” (that makes sense) oder - noch schlimmer - der entsetzlich verdrehte Gebrauch von “weil”: “weil, sonst könnten wir keinen Konsens erreichen” statt korrekt: weil wir sonst keinen Konsens erreichen könnten.

multi_io, 28.01.2008 22:15

“er entsetzlich verdrehte Gebrauch von “weil”: “weil, sonst könnten wir keinen Konsens erreichen” statt korrekt: weil wir sonst keinen Konsens erreichen könnten.”

Das gibt’s aber fast nur im gesprochenen Deutsch, und die Meinungen dazu gehen durchaus auseinander, auch bei Sprachwissenschaftlern.

http://noam.uni-muenster.de/homepage/download/mein_schatz_der_nebensatz.pdf

stefanolix, 29.01.2008 14:16 Subscribed to comments via email

Ein Schatz ist dieser Artikel ganz sicher nicht ;-)

 
 
 

[...] den miesen Kerl, den Bösewicht und den Kotzbrocken gegeben hat. Hätte Berthold Kohler diesen Artikel unserer Kollegen und die dazugehörigen Kommentare gelesen, wäre ihm das sicher nicht [...]

 
dagny, 30.01.2008 11:59

Als Exilantin moechte die Dagny anmerken, dass es nicht einfach ist, nach Monaten englischen Denkens ploetzlich in die deutsche Grammatik zurueckzuschalten. Aber danke, dass die Sprachpuristen unter den Liberalen auf Einhaltung der heiligen Regeln achten.

 
Rayson, 30.01.2008 12:54

@dagny

Was für heilige Regeln? Die einzige Regel ist: Jeder darf so quatschen, wie es ihm beliebt, und alle anderen müssen das nicht zwingend toll finden.

 

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