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	<title>Kommentare zu: Tiefschlag</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:56:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Michael Kastner</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16354</link>
		<dc:creator>Michael Kastner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 11:54:38 +0000</pubDate>
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		<description>Um&#039;s mal auf den Punkt zu bringen:

Es wundert mich, da&#223; Du Dich mehr um das Budget der T&#228;ter als um das Budget der Opfer sorgst.

Viele Gr&#252;&#223;e

Michael Kastner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um&#8217;s mal auf den Punkt zu bringen:</p>
<p>Es wundert mich, da&#223; Du Dich mehr um das Budget der T&#228;ter als um das Budget der Opfer sorgst.</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Michael Kastner</p>
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		<title>Von: Rainer</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16326</link>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 07:08:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe niemanden f&#252;r schuldig erkl&#228;rt, sondern lediglich m&#246;gliche Indikatoren f&#252;r diese Situation beschrieben. Das erste was man im Studium der VWL lernt ist n&#228;mlich auf Fragen nach Gr&#252;nden zu antworten: &quot;It depends ...&quot;

Sicherlich m&#246;gen auch saisonale Effekte eine Rolle spielen.Faktum ist jedoch, dass es der erste Monat mit Jobverlusten seit 4,5 Jahren ist.  So dass man neben saisonalen Effekten, auch andere Umst&#228;nden beachten muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe niemanden f&#252;r schuldig erkl&#228;rt, sondern lediglich m&#246;gliche Indikatoren f&#252;r diese Situation beschrieben. Das erste was man im Studium der VWL lernt ist n&#228;mlich auf Fragen nach Gr&#252;nden zu antworten: &#8220;It depends &#8230;&#8221;</p>
<p>Sicherlich m&#246;gen auch saisonale Effekte eine Rolle spielen.Faktum ist jedoch, dass es der erste Monat mit Jobverlusten seit 4,5 Jahren ist.  So dass man neben saisonalen Effekten, auch andere Umst&#228;nden beachten muss.</p>
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		<title>Von: Rainer</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16325</link>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 07:02:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin kein Staatsinterventionist. Ich meinte lediglich, dass die US-Regierung, durch Ihr Konjunkturprogramm die Inflationsgefahr erh&#246;ht, selbst wenn das Programm gemessen am Gesamt-BIP ziemlich klein ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin kein Staatsinterventionist. Ich meinte lediglich, dass die US-Regierung, durch Ihr Konjunkturprogramm die Inflationsgefahr erh&#246;ht, selbst wenn das Programm gemessen am Gesamt-BIP ziemlich klein ist.</p>
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		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16244</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 15:59:48 +0000</pubDate>
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		<description>Schonmal daran gedacht, da&#223; &#252;bersch&#252;ssige Liquidit&#228;t auch ihren Weg an die Warenm&#228;rkte findet? 

Und da&#223; der hohe &#214;lpreis das Wachstum senkt, das mag in den 1970ern gestimmt haben, aber die Erfahrungen der letzten Jahre sprechen doch eher dagegen. Die entwickelten Volkswirtschaften sind wesentlich weniger abh&#228;ngig vom &#214;lpreis, als das vor 30 Jahren der Fall war.

Die Unterscheidung zwischen Kerninflation und CPI ist eine v&#246;llig willk&#252;rliche, und es ist ja nun wirklich nicht so, als ob sie zwingend w&#228;re. Die Fed macht das erst seit einigen Jahren, andere Zentralbanken orientieren sich immer noch am CPI und nicht an der Kerninflationsrate. Und tun damit das richtige.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schonmal daran gedacht, da&#223; &#252;bersch&#252;ssige Liquidit&#228;t auch ihren Weg an die Warenm&#228;rkte findet? </p>
<p>Und da&#223; der hohe &#214;lpreis das Wachstum senkt, das mag in den 1970ern gestimmt haben, aber die Erfahrungen der letzten Jahre sprechen doch eher dagegen. Die entwickelten Volkswirtschaften sind wesentlich weniger abh&#228;ngig vom &#214;lpreis, als das vor 30 Jahren der Fall war.</p>
<p>Die Unterscheidung zwischen Kerninflation und CPI ist eine v&#246;llig willk&#252;rliche, und es ist ja nun wirklich nicht so, als ob sie zwingend w&#228;re. Die Fed macht das erst seit einigen Jahren, andere Zentralbanken orientieren sich immer noch am CPI und nicht an der Kerninflationsrate. Und tun damit das richtige.</p>
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	<item>
		<title>Von: neoliberaler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16241</link>
		<dc:creator>neoliberaler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 15:48:37 +0000</pubDate>
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		<description>Also Martin Luther King ist schuld, weil am letzten Montag Martin Luther King Day war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also Martin Luther King ist schuld, weil am letzten Montag Martin Luther King Day war.</p>
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	<item>
		<title>Von: neoliberaler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16238</link>
		<dc:creator>neoliberaler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 15:33:34 +0000</pubDate>
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		<description>An diesem Anstieg ist wahrscheinlich weder Barnanke, Bush oder gar die Hypothekenkrise schuld, sondern MArtin Luther King.

Erkl&#228;rung:

Die Jobless Claims lagen in den letzten Wochen bei ca. 300-310000. Das ist &#252;berraschend wenig. 

In Wochen mit Feiertagen ist die Schwankung aber immer sehr gro&#223;, weil es da Probleme mit dem Seasonal Adjustment gibt.

Trotzdem ist sicher richtig, dass der Arbeitsmarkt und die Konjunktur schw&#228;chelt. Die -18000 NFP am Freitag waren nat&#252;rlich nicht so toll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An diesem Anstieg ist wahrscheinlich weder Barnanke, Bush oder gar die Hypothekenkrise schuld, sondern MArtin Luther King.</p>
<p>Erkl&#228;rung:</p>
<p>Die Jobless Claims lagen in den letzten Wochen bei ca. 300-310000. Das ist &#252;berraschend wenig. </p>
<p>In Wochen mit Feiertagen ist die Schwankung aber immer sehr gro&#223;, weil es da Probleme mit dem Seasonal Adjustment gibt.</p>
<p>Trotzdem ist sicher richtig, dass der Arbeitsmarkt und die Konjunktur schw&#228;chelt. Die -18000 NFP am Freitag waren nat&#252;rlich nicht so toll.</p>
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	<item>
		<title>Von: neoliberaler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16236</link>
		<dc:creator>neoliberaler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 15:30:04 +0000</pubDate>
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		<description>Dann erkl&#228;r mir doch mal bitte, wie die Fed Einfluss auf steigende Energiepreise oder Lebensmittelpreise nehmen will.

Das muss man n&#228;mlich, wenn man die 1,9% Inflation, die dadurch entstehen als Argument gegen Zinssenkungen nehmen will.

Entscheidend ist, ob es einen Inflationsdruck in der Core-Rate gibt und den gibt es nicht. 

Solange es durch die hohen Energiepreise keinen Preis-Lohnspirale gibt, und die gibt es nicht, hat die Fed keinen Grund auf die Headline Inflation zu achten. Ganz im Gegenteil, der hohe &#214;lpreis senkt das Wachstum und somit die Nachfrage nach G&#252;tern und k&#246;nnte somit die Kerninflation sogar senken. 

Und vielleicht sollte man auch wissen, dass die Korrelation zwischen Energy and Food Inflation und der Kerninflation sogar negativ ist. Zumindest in den letzten 15 Jahren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann erkl&#228;r mir doch mal bitte, wie die Fed Einfluss auf steigende Energiepreise oder Lebensmittelpreise nehmen will.</p>
<p>Das muss man n&#228;mlich, wenn man die 1,9% Inflation, die dadurch entstehen als Argument gegen Zinssenkungen nehmen will.</p>
<p>Entscheidend ist, ob es einen Inflationsdruck in der Core-Rate gibt und den gibt es nicht. </p>
<p>Solange es durch die hohen Energiepreise keinen Preis-Lohnspirale gibt, und die gibt es nicht, hat die Fed keinen Grund auf die Headline Inflation zu achten. Ganz im Gegenteil, der hohe &#214;lpreis senkt das Wachstum und somit die Nachfrage nach G&#252;tern und k&#246;nnte somit die Kerninflation sogar senken. </p>
<p>Und vielleicht sollte man auch wissen, dass die Korrelation zwischen Energy and Food Inflation und der Kerninflation sogar negativ ist. Zumindest in den letzten 15 Jahren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kastner</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16072</link>
		<dc:creator>Michael Kastner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 16:48:37 +0000</pubDate>
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		<description>Wo ist da denn die Logik?

Niemand wird gezwungen morgen die Steuern zu erh&#246;hen, wenn er sie heute senkt.

Selbstverst&#228;ndlich d&#252;rfen einmal gesenkte Steuern nicht wieder erh&#246;ht werden. Das ist doch klar.

Wenn sich der Staat verschuldet soll er halt sehen, wie er aus der Nummer wieder rauskommt.

Viele Gr&#252;&#223;e

Michael Kastner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wo ist da denn die Logik?</p>
<p>Niemand wird gezwungen morgen die Steuern zu erh&#246;hen, wenn er sie heute senkt.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich d&#252;rfen einmal gesenkte Steuern nicht wieder erh&#246;ht werden. Das ist doch klar.</p>
<p>Wenn sich der Staat verschuldet soll er halt sehen, wie er aus der Nummer wieder rauskommt.</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Michael Kastner</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16069</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 16:33:56 +0000</pubDate>
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		<description>Aber man darf doch nicht immer nur die eine Seite des Budgets sehen! Steuersenkungen sind richtig, wenn ihnen entsprechende Ausgabensenkungen gegen&#252;berstehen. Wenn nicht, dann sind Steuersenkungen heute nur Steuererh&#246;hungen sp&#228;ter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber man darf doch nicht immer nur die eine Seite des Budgets sehen! Steuersenkungen sind richtig, wenn ihnen entsprechende Ausgabensenkungen gegen&#252;berstehen. Wenn nicht, dann sind Steuersenkungen heute nur Steuererh&#246;hungen sp&#228;ter.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16067</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 16:25:59 +0000</pubDate>
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		<description>Na, wie f&#252;hlt man sich so als das neunmalkluge, besonnen-mittige, intellektuell defizit&#228;ren Middle-of-the-road-Quark breittretende Weltkind in der Mitten?

EURE Hybris ist noch unertr&#228;glicher als die der eingefleischten Sozialisten! 

*wutschnaub*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na, wie f&#252;hlt man sich so als das neunmalkluge, besonnen-mittige, intellektuell defizit&#228;ren Middle-of-the-road-Quark breittretende Weltkind in der Mitten?</p>
<p>EURE Hybris ist noch unertr&#228;glicher als die der eingefleischten Sozialisten! </p>
<p>*wutschnaub*</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kastner</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16053</link>
		<dc:creator>Michael Kastner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 13:50:29 +0000</pubDate>
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		<description>Aber Steuersenkungen sind doch kein Fiskalismus. Sie sind in jedem Falle und immer richtig. Das Problem bei Steuersenkungen ist doch, da&#223; der Staat behauptet, es w&#228;re eine Art Gnadenakt.

Dabei ist es Geld, das dem Besteuerten _geh&#246;rt_. Bei Steuersenkungen verringert sich der erpre&#223;te Betrag. Steuersenkungen stellen keinen Interventionismus dar, sondern gerade das Gegenteil, n&#228;mlich eine Verrringerung des Interventionismus. Schlie&#223;lich bleibt das Geld ja beim B&#252;rger und wird nicht kassiert.

Welcher vern&#252;nftig denkende Mensch k&#246;nnte etwas dagegen haben!?

Da&#223; sich der Staat das Geld an anderer Stelle eh wieder holt, das ist ein Problem der Demokratie, aber doch nicht ein Problem, das mit der Steuersenkung an sich zu zusammenh&#228;ngt.

Viele Gr&#252;&#223;e

Michael Kastner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber Steuersenkungen sind doch kein Fiskalismus. Sie sind in jedem Falle und immer richtig. Das Problem bei Steuersenkungen ist doch, da&#223; der Staat behauptet, es w&#228;re eine Art Gnadenakt.</p>
<p>Dabei ist es Geld, das dem Besteuerten _geh&#246;rt_. Bei Steuersenkungen verringert sich der erpre&#223;te Betrag. Steuersenkungen stellen keinen Interventionismus dar, sondern gerade das Gegenteil, n&#228;mlich eine Verrringerung des Interventionismus. Schlie&#223;lich bleibt das Geld ja beim B&#252;rger und wird nicht kassiert.</p>
<p>Welcher vern&#252;nftig denkende Mensch k&#246;nnte etwas dagegen haben!?</p>
<p>Da&#223; sich der Staat das Geld an anderer Stelle eh wieder holt, das ist ein Problem der Demokratie, aber doch nicht ein Problem, das mit der Steuersenkung an sich zu zusammenh&#228;ngt.</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Michael Kastner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16033</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 11:00:46 +0000</pubDate>
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		<description>Ach, das artet hier immer so aus. 

Was die Einsch&#228;tzung angeht, da&#223; das Konjunkturprogramm zu klein ist, w&#252;rde ich eher die andere Position vertreten. Alles gr&#246;&#223;er Null ist hier zu gro&#223;, aus praktischen Gr&#252;nden (bis die Schecks mal beim Steuerzahler sind, ist es eh zu sp&#228;t), aber auch aus prinzipiellen Gr&#252;nden. Ich geh&#246;re weiterhin eher zu den Leuten, die die Wirksamkeit eines fiskalischen Stimulus bezweifeln, aus den bekannten Argumenten. Und was der zus&#228;tzlich zu einer irrsinnig expansiven Geldpolitik noch bewirken soll, ist sowieso schleierhaft. Jedenfalls hat noch niemand &#252;berzeugende Indizien daf&#252;r berichtet, da&#223; die USA in der keynesianischen Falle ist, in der Geldpolitik wirkungslos ist.

Also, selbst wenn man glaubt, da&#223; interventionistische Konjunkturpolitik sinnvoll ist, mu&#223; man den Fiskalstimulus noch lange nicht sinnvoll finden. Und wenn man (wozu ich derzeit neige) eine Rezession f&#252;r die notwendige Anpassung an fr&#252;here geldpolitische Exzesse h&#228;lt, dann wird man eh davon ausgehen, da&#223; weitere Interventionen langfristig alles nur noch schlimmer machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, das artet hier immer so aus. </p>
<p>Was die Einsch&#228;tzung angeht, da&#223; das Konjunkturprogramm zu klein ist, w&#252;rde ich eher die andere Position vertreten. Alles gr&#246;&#223;er Null ist hier zu gro&#223;, aus praktischen Gr&#252;nden (bis die Schecks mal beim Steuerzahler sind, ist es eh zu sp&#228;t), aber auch aus prinzipiellen Gr&#252;nden. Ich geh&#246;re weiterhin eher zu den Leuten, die die Wirksamkeit eines fiskalischen Stimulus bezweifeln, aus den bekannten Argumenten. Und was der zus&#228;tzlich zu einer irrsinnig expansiven Geldpolitik noch bewirken soll, ist sowieso schleierhaft. Jedenfalls hat noch niemand &#252;berzeugende Indizien daf&#252;r berichtet, da&#223; die USA in der keynesianischen Falle ist, in der Geldpolitik wirkungslos ist.</p>
<p>Also, selbst wenn man glaubt, da&#223; interventionistische Konjunkturpolitik sinnvoll ist, mu&#223; man den Fiskalstimulus noch lange nicht sinnvoll finden. Und wenn man (wozu ich derzeit neige) eine Rezession f&#252;r die notwendige Anpassung an fr&#252;here geldpolitische Exzesse h&#228;lt, dann wird man eh davon ausgehen, da&#223; weitere Interventionen langfristig alles nur noch schlimmer machen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16030</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 10:42:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/#comment-16030</guid>
		<description>Okay, sch&#246;n und gut, nur ich verstehe nicht, wieso in die Diskussion um die aktuelle Subprime-Krise dann der Irakkrieg als *Ursache* hineingeworfen wird. Die radikalen Greenspan-Zinssenkungen, die man als Ursache der Krise sehen kann, erfolgten vor dem Irakkrieg -- nach 9/11.

Aber sicher haben wir es mit einer &#220;bersch&#228;tzung der eigenen F&#228;higkeiten zu tun, politisch komplexe Dinge zu steuern, die niemand bewu&#223;t steuern kann. Gar kein Problem mit dieser Einsch&#228;tzung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, sch&#246;n und gut, nur ich verstehe nicht, wieso in die Diskussion um die aktuelle Subprime-Krise dann der Irakkrieg als *Ursache* hineingeworfen wird. Die radikalen Greenspan-Zinssenkungen, die man als Ursache der Krise sehen kann, erfolgten vor dem Irakkrieg &#8212; nach 9/11.</p>
<p>Aber sicher haben wir es mit einer &#220;bersch&#228;tzung der eigenen F&#228;higkeiten zu tun, politisch komplexe Dinge zu steuern, die niemand bewu&#223;t steuern kann. Gar kein Problem mit dieser Einsch&#228;tzung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16029</link>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 10:39:00 +0000</pubDate>
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		<description>*h&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;* ich wollte doch nur &#252;ber &#246;konomie reden....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>*h&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;&#252;* ich wollte doch nur &#252;ber &#246;konomie reden&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/31/tiefschlag/comment-page-1/#comment-16025</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 10:07:54 +0000</pubDate>
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		<description>Diese schlauen Leute wollen einfach eine Welt sehen, die nach klaren Engineering-Gesichtspunkten funktioniert. Nur ists nicht so und Verkn&#252;pfungen entstehen erst, weil man sie sehen will. 

How we feel about the evolving future tells us about who we are as individuals and as civilization:
Do we search for stasis - a regulated engineering world?
Or do we embrace dynamism - a world of constant creation, discovery, and competition?
Virginia Postrel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese schlauen Leute wollen einfach eine Welt sehen, die nach klaren Engineering-Gesichtspunkten funktioniert. Nur ists nicht so und Verkn&#252;pfungen entstehen erst, weil man sie sehen will. </p>
<p>How we feel about the evolving future tells us about who we are as individuals and as civilization:<br />
Do we search for stasis &#8211; a regulated engineering world?<br />
Or do we embrace dynamism &#8211; a world of constant creation, discovery, and competition?<br />
Virginia Postrel</p>
]]></content:encoded>
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