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	<title>Kommentare zu: Germany Goes to War</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:56:35 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: Medea</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16511</link>
		<dc:creator>Medea</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 13:24:50 +0000</pubDate>
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		<description>Die Nato ist ein B&#252;ndnis. Wenn sich die EU v&#246;llig unf&#228;hig zeigt wie im Jugoslawien-B&#252;rgerkrieg, wird nach den Amerikanern gerufen.

Die Bundeswehr hat Berufssoldaten. Wozu eigentlich? Dass sie weiter Krieg im Sandkasten oder Sozialarbeiter in Afghanistan spielen?

Und wenn diese Berufssoldaten nicht k&#228;mpfen wollen/d&#252;rfen, dann sollte Deutschland zuerst die Nato verlassen und anschlie&#223;end die Bundeswehr aufl&#246;sen bzw. umwandeln in ein Sozialarbeiter-Heer. Man sollte aber dann nie mehr auf die Hilfe amerikanischer Truppen hoffen, falls mal wieder was schief geht in der EU oder in Deutschland.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nato ist ein B&#252;ndnis. Wenn sich die EU v&#246;llig unf&#228;hig zeigt wie im Jugoslawien-B&#252;rgerkrieg, wird nach den Amerikanern gerufen.</p>
<p>Die Bundeswehr hat Berufssoldaten. Wozu eigentlich? Dass sie weiter Krieg im Sandkasten oder Sozialarbeiter in Afghanistan spielen?</p>
<p>Und wenn diese Berufssoldaten nicht k&#228;mpfen wollen/d&#252;rfen, dann sollte Deutschland zuerst die Nato verlassen und anschlie&#223;end die Bundeswehr aufl&#246;sen bzw. umwandeln in ein Sozialarbeiter-Heer. Man sollte aber dann nie mehr auf die Hilfe amerikanischer Truppen hoffen, falls mal wieder was schief geht in der EU oder in Deutschland.</p>
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		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16480</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 07:34:44 +0000</pubDate>
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		<description>Wir reden &#252;ber Afghanistan und Heroin. Ich habe keine Ahnung wie man Schlafmohnfelder vernichtet. Es wird jedoch getan:

http://www.gao.gov/new.items/d0778.pdf -- S.9
http://www.unodc.org/pdf/afg/press_release_05mar07.pdf
&quot;However, a strong eradication campaign is underway&quot;

Ich habe nicht gegen Drogen, sehr wohl aber gegen deren &quot;kontrollierte Abgabe&quot;, wenn kontrolliert staatlich reglementiert bedeuten soll.

Die Aktionen der Taliban als Grund f&#252;r die Nichtentstehung von Infrastruktur in einem Land zu bezeichnen, in welchem ein gro&#223;er Teil der Infrastruktur von Ausl&#228;ndern zerbombt worden ist und welches von diesen besetzt wird, ist spinnert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir reden &#252;ber Afghanistan und Heroin. Ich habe keine Ahnung wie man Schlafmohnfelder vernichtet. Es wird jedoch getan:</p>
<p><a href="http://www.gao.gov/new.items/d0778.pdf" rel="nofollow"></a><a href='http://www.gao.gov/new.items/d0778.pdf'>http://www.gao.gov/new.items/d0778.pdf</a> &#8212; S.9<br />
<a href="http://www.unodc.org/pdf/afg/press_release_05mar07.pdf" rel="nofollow"></a><a href='http://www.unodc.org/pdf/afg/press_release_05mar07.pdf'>http://www.unodc.org/pdf/afg/press_release_05mar07.pdf</a><br />
&#8220;However, a strong eradication campaign is underway&#8221;</p>
<p>Ich habe nicht gegen Drogen, sehr wohl aber gegen deren &#8220;kontrollierte Abgabe&#8221;, wenn kontrolliert staatlich reglementiert bedeuten soll.</p>
<p>Die Aktionen der Taliban als Grund f&#252;r die Nichtentstehung von Infrastruktur in einem Land zu bezeichnen, in welchem ein gro&#223;er Teil der Infrastruktur von Ausl&#228;ndern zerbombt worden ist und welches von diesen besetzt wird, ist spinnert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16478</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 07:27:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ich wei&#223; nicht, wer &quot;wir&quot; sein soll. Wenn &#039;wir&#039; die Regierung ist, dann will sie es. Wenn &#039;wir&#039; die B&#252;rger sind, so ist erstens fraglich, ob sich eine st&#228;rkere Tendenz in die eine oder andere Richtung abzeichnet und zweitens sicher, dass eine einheitlichere Meinung der Vielen gegen Krieg keinen Niederschlag in der Politik der Regierung finden wird.

Danke f&#252;r den Buchtip.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei&#223; nicht, wer &#8220;wir&#8221; sein soll. Wenn &#8216;wir&#8217; die Regierung ist, dann will sie es. Wenn &#8216;wir&#8217; die B&#252;rger sind, so ist erstens fraglich, ob sich eine st&#228;rkere Tendenz in die eine oder andere Richtung abzeichnet und zweitens sicher, dass eine einheitlichere Meinung der Vielen gegen Krieg keinen Niederschlag in der Politik der Regierung finden wird.</p>
<p>Danke f&#252;r den Buchtip.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: A P R</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16436</link>
		<dc:creator>A P R</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 22:39:30 +0000</pubDate>
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		<description>Die Ecke mit den abgebrannten Feldern ist S&#252;damerika - und dass die Kokainbek&#228;mpfung grotesk ist, da sind wir uns, denke ich einig. Viel mehr als den landes&#252;blichen Katholizismus gibt&#039;s in der Ecke nun nicht, und beides wird kaum in Verbindung gebracht.

Was die Islamisten betrifft: Empfehle dazu jede Darstellung des Lebens unterm iranischen Ayatollah oder den pakistanisch-afghanischen Taliban. Eine kontrollierte Abgabe w&#252;rde diese Finanzierungsquelle stopfen und das Gesch&#228;ft zusammenbrechen lassen, d&#039;accord, und anderes wird nur wenig nutzen (weshalb man in Afghanistan NATO-seitens auch praktisch keine Felder verbrennt). Taliban und al Qaida wird das aber ebensowenig verschwinden lassen wie ein Senken der Alkoholbesteuerung die ETA (Wein) oder die IRA (Bier): Sie sorgen sehr gut daf&#252;r, dass die Infrastruktur nicht entsteht, die f&#252;r finanzielle Alternativen zum Opiumanbau n&#246;tig w&#228;ren - sichere Stra&#223;en z. B., denn es lassen sich kaum landwirschaftliche Produkte in lebensunterhaltender Menge durch das Land transportieren -  Opiumpaste schon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ecke mit den abgebrannten Feldern ist S&#252;damerika &#8211; und dass die Kokainbek&#228;mpfung grotesk ist, da sind wir uns, denke ich einig. Viel mehr als den landes&#252;blichen Katholizismus gibt&#8217;s in der Ecke nun nicht, und beides wird kaum in Verbindung gebracht.</p>
<p>Was die Islamisten betrifft: Empfehle dazu jede Darstellung des Lebens unterm iranischen Ayatollah oder den pakistanisch-afghanischen Taliban. Eine kontrollierte Abgabe w&#252;rde diese Finanzierungsquelle stopfen und das Gesch&#228;ft zusammenbrechen lassen, d&#8217;accord, und anderes wird nur wenig nutzen (weshalb man in Afghanistan NATO-seitens auch praktisch keine Felder verbrennt). Taliban und al Qaida wird das aber ebensowenig verschwinden lassen wie ein Senken der Alkoholbesteuerung die ETA (Wein) oder die IRA (Bier): Sie sorgen sehr gut daf&#252;r, dass die Infrastruktur nicht entsteht, die f&#252;r finanzielle Alternativen zum Opiumanbau n&#246;tig w&#228;ren &#8211; sichere Stra&#223;en z. B., denn es lassen sich kaum landwirschaftliche Produkte in lebensunterhaltender Menge durch das Land transportieren &#8211;  Opiumpaste schon.</p>
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	<item>
		<title>Von: M.M.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16377</link>
		<dc:creator>M.M.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 14:10:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich meinte nat&#252;rlich gegen Milit&#228;r in Afghanistan. Ich habe &#252;berhaupt keine W&#252;nsche. Ich sehe einfach, dass Deutschland in eine neue Rolle reinw&#228;chst. 

Der Punkt ist, ich wiederhole mich, dass Deutschland als Demokratie keine &#220;bung darin hat, wie man den B&#252;rger in Uniform in kriegerische Konflikte f&#252;hrt. 

Jetzt kann man sagen: &quot;Wir wollen das nicht&quot;. Das ist ja durchaus okay. Aber dann muss  Deutschland zur Nato austreten und ihre Milit&#228;rpoltik im Rahmen der EU &#252;berdenken. Am Besten, man erkl&#228;rt sich f&#252;r neutral. 

Der Vorstellung des in guter Absicht gef&#252;hrten Krieges (au weija, das setzt was ab) ist anders als in vielen anderen L&#228;ndern, nicht entwickelt. 

Ich empfehle Ambrose&#039;s Standardwerk zu diesem Fragekomplex &quot;Citizen Soldiers&quot; zu lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meinte nat&#252;rlich gegen Milit&#228;r in Afghanistan. Ich habe &#252;berhaupt keine W&#252;nsche. Ich sehe einfach, dass Deutschland in eine neue Rolle reinw&#228;chst. </p>
<p>Der Punkt ist, ich wiederhole mich, dass Deutschland als Demokratie keine &#220;bung darin hat, wie man den B&#252;rger in Uniform in kriegerische Konflikte f&#252;hrt. </p>
<p>Jetzt kann man sagen: &#8220;Wir wollen das nicht&#8221;. Das ist ja durchaus okay. Aber dann muss  Deutschland zur Nato austreten und ihre Milit&#228;rpoltik im Rahmen der EU &#252;berdenken. Am Besten, man erkl&#228;rt sich f&#252;r neutral. </p>
<p>Der Vorstellung des in guter Absicht gef&#252;hrten Krieges (au weija, das setzt was ab) ist anders als in vielen anderen L&#228;ndern, nicht entwickelt. </p>
<p>Ich empfehle Ambrose&#8217;s Standardwerk zu diesem Fragekomplex &#8220;Citizen Soldiers&#8221; zu lesen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: M.M.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16376</link>
		<dc:creator>M.M.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 14:09:42 +0000</pubDate>
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		<description>Ich meinte nat&#252;rlich gegen Milit&#228;r in Afghanistan. Ich habe &#252;berhaupt keine W&#252;nsche. Ich sehe einfach, dass Deutschland in eine neue Rolle reinw&#228;chst. 

Der Punkt ist, ich wiederhole mich, dass Deutschland als Demokratie keine &#220;bung darin hat, wie man den B&#252;rger in Uniform in kriegerische Konflikte f&#252;hrt. 

Jetzt kann man sagen: &quot;Wir wollen das nicht&quot;. Das ist ja durchaus okay. Aber dann muss  Deutschland zur Nato austreten und ihre Milit&#228;rpoltik im Rahmen der EU &#252;berdenken. Am Besten, man erkl&#228;rt sich f&#252;r neutral. 

Der Vorstellung des in guter Absicht gef&#252;hrten Krieges (au weija, das setzt was ab) ist anders in vielen anderen L&#228;ndern, nicht entwickelt. 

Ich empfehle Ambrose&#039;s Standardwerk zu diesem Fragekomplex &quot;Citizen Soldiers&quot; zu lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meinte nat&#252;rlich gegen Milit&#228;r in Afghanistan. Ich habe &#252;berhaupt keine W&#252;nsche. Ich sehe einfach, dass Deutschland in eine neue Rolle reinw&#228;chst. </p>
<p>Der Punkt ist, ich wiederhole mich, dass Deutschland als Demokratie keine &#220;bung darin hat, wie man den B&#252;rger in Uniform in kriegerische Konflikte f&#252;hrt. </p>
<p>Jetzt kann man sagen: &#8220;Wir wollen das nicht&#8221;. Das ist ja durchaus okay. Aber dann muss  Deutschland zur Nato austreten und ihre Milit&#228;rpoltik im Rahmen der EU &#252;berdenken. Am Besten, man erkl&#228;rt sich f&#252;r neutral. </p>
<p>Der Vorstellung des in guter Absicht gef&#252;hrten Krieges (au weija, das setzt was ab) ist anders in vielen anderen L&#228;ndern, nicht entwickelt. </p>
<p>Ich empfehle Ambrose&#8217;s Standardwerk zu diesem Fragekomplex &#8220;Citizen Soldiers&#8221; zu lesen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16362</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 12:53:06 +0000</pubDate>
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		<description>Zynisch w&#228;re eines der unpassenderen Attribute f&#252;r Deine Aussagen, das mir einfallen w&#252;rde. Unpassend, zusammenhangslos und ignorant liegen n&#228;her. 

Niemand bringt &quot;Tausende auf die Strassen f&#252;rs Milit&#228;r&quot; (wer sollte das auch sein, der da bringt?). Denn wenn Leute auf die Strasse gehen (aus eigenem Antrieb, nicht weil sie gebracht werden), dann tun sie das nicht um &quot;f&#252;rs Milit&#228;r&quot; zu demonstrieren, sondern gegen das Kriegf&#252;hren gegen die Menschen in anderen L&#228;ndern. Das ist Ausdruck ebenjener Debatte &quot;&#252;ber die Rolle in der Welt&quot;. Diese wird in Deutschland n&#228;mlich bereits aktiv gef&#252;hrt, von den Vielen links und von den neokonservativ beeinflussten Wenigen. Das kann man doch kaum &#252;bersehen, deswegen wundere ich mich arg ob Deiner Aussage. Erkl&#228;rbar ist dieses &#220;bersehen f&#252;r mich nur dadurch, dass das tendenzielle Ergebnis dieser Debatte nicht Deinem Wunsch entspricht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zynisch w&#228;re eines der unpassenderen Attribute f&#252;r Deine Aussagen, das mir einfallen w&#252;rde. Unpassend, zusammenhangslos und ignorant liegen n&#228;her. </p>
<p>Niemand bringt &#8220;Tausende auf die Strassen f&#252;rs Milit&#228;r&#8221; (wer sollte das auch sein, der da bringt?). Denn wenn Leute auf die Strasse gehen (aus eigenem Antrieb, nicht weil sie gebracht werden), dann tun sie das nicht um &#8220;f&#252;rs Milit&#228;r&#8221; zu demonstrieren, sondern gegen das Kriegf&#252;hren gegen die Menschen in anderen L&#228;ndern. Das ist Ausdruck ebenjener Debatte &#8220;&#252;ber die Rolle in der Welt&#8221;. Diese wird in Deutschland n&#228;mlich bereits aktiv gef&#252;hrt, von den Vielen links und von den neokonservativ beeinflussten Wenigen. Das kann man doch kaum &#252;bersehen, deswegen wundere ich mich arg ob Deiner Aussage. Erkl&#228;rbar ist dieses &#220;bersehen f&#252;r mich nur dadurch, dass das tendenzielle Ergebnis dieser Debatte nicht Deinem Wunsch entspricht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16349</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 10:54:14 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Also so etwa 1:500 Soldat gegen Autobahntoter. &lt;/i&gt;

Lieber Manfred, kategorial bewegst Du Dich hier total auf dem Holzweg...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Also so etwa 1:500 Soldat gegen Autobahntoter. </i></p>
<p>Lieber Manfred, kategorial bewegst Du Dich hier total auf dem Holzweg&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: M.M.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16348</link>
		<dc:creator>M.M.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 10:42:18 +0000</pubDate>
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		<description>ich will damit sagen, dass der Mythos vom h&#246;her gewichten des Soldatentodes immer noch salonf&#228;hig ist. Also so etwa 1:500 Soldat gegen Autobahntoter. Deshalb bringt man Tausende auf die Strassen f&#252;rs Milit&#228;r und niemanden f&#252;r die  von der Autobahn.

Wer das jetzt als zynisch einstuft - ja nu den halt. Deutschland kommt nicht darum herum, das nachkriegspupert&#228;re sich selbst kleinmachen &#252;ber Bord zu kippen.

Statt &#252;ber Koch zu palavern ist eine Debatte &#252;ber die Rolle in der Welt angesagt. Und wenn die BRD das nicht aus sich selbst heraus tut, wird ihr die Diskussion von aussen aufgezwungen. So wie jetzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich will damit sagen, dass der Mythos vom h&#246;her gewichten des Soldatentodes immer noch salonf&#228;hig ist. Also so etwa 1:500 Soldat gegen Autobahntoter. Deshalb bringt man Tausende auf die Strassen f&#252;rs Milit&#228;r und niemanden f&#252;r die  von der Autobahn.</p>
<p>Wer das jetzt als zynisch einstuft &#8211; ja nu den halt. Deutschland kommt nicht darum herum, das nachkriegspupert&#228;re sich selbst kleinmachen &#252;ber Bord zu kippen.</p>
<p>Statt &#252;ber Koch zu palavern ist eine Debatte &#252;ber die Rolle in der Welt angesagt. Und wenn die BRD das nicht aus sich selbst heraus tut, wird ihr die Diskussion von aussen aufgezwungen. So wie jetzt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16347</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 10:38:02 +0000</pubDate>
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		<description>Westliche Staaten verbieten Drogen und treiben deren Konsumenten und H&#228;ndler in die Illegalit&#228;t. Sie setzen die Ursache f&#252;r eine verminderte Qualit&#228;t der Produkte, was der alleinige Grund f&#252;r t&#246;dliche &#220;berdosen ist. Sie erh&#246;hen das Risiko des Drogenproduzenten, was sich im Preis des Endprodukts und in h&#246;heren Gewinnen der an der Produktion und Distribution Beteiligten niederschl&#228;gt. Dann geht man hin und sagt, dass die Gewinne, f&#252;r die allein westliche Drogenpolitik verantwortlich ist, besser nicht in die H&#228;nde der M&#228;chtigen im Lande fallen sollen. Deshalb schickt man Soldaten hin, die die Felder der Kleinbauern abbrennen, was nur zu deren Schaden, nicht aber zu dem der H&#228;ndler ist. Wenn sich dann die Kleinbauern unter die Schirmherrschaft der M&#228;chtigen begeben und sich mit AK-47 dagegen wehren, dann erkl&#228;rt man sie zu religi&#246;sen Spinnern oder Islamisten und schickt noch mehr Soldaten. Anschlie&#223;end erwartet man Dankbarkeit, und erkl&#228;rt den W&#228;hlern im eigenen Land, man m&#252;sse nun echte Panzer an den Hindukusch schicken. &lt;i&gt;Das&lt;/i&gt; ist grotesk.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Westliche Staaten verbieten Drogen und treiben deren Konsumenten und H&#228;ndler in die Illegalit&#228;t. Sie setzen die Ursache f&#252;r eine verminderte Qualit&#228;t der Produkte, was der alleinige Grund f&#252;r t&#246;dliche &#220;berdosen ist. Sie erh&#246;hen das Risiko des Drogenproduzenten, was sich im Preis des Endprodukts und in h&#246;heren Gewinnen der an der Produktion und Distribution Beteiligten niederschl&#228;gt. Dann geht man hin und sagt, dass die Gewinne, f&#252;r die allein westliche Drogenpolitik verantwortlich ist, besser nicht in die H&#228;nde der M&#228;chtigen im Lande fallen sollen. Deshalb schickt man Soldaten hin, die die Felder der Kleinbauern abbrennen, was nur zu deren Schaden, nicht aber zu dem der H&#228;ndler ist. Wenn sich dann die Kleinbauern unter die Schirmherrschaft der M&#228;chtigen begeben und sich mit AK-47 dagegen wehren, dann erkl&#228;rt man sie zu religi&#246;sen Spinnern oder Islamisten und schickt noch mehr Soldaten. Anschlie&#223;end erwartet man Dankbarkeit, und erkl&#228;rt den W&#228;hlern im eigenen Land, man m&#252;sse nun echte Panzer an den Hindukusch schicken. <i>Das</i> ist grotesk.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16346</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 10:26:34 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;&#220;brigens: Bis November verloren 4.557 Menschen 2007 ihr Leben auf deutschen Strassen. 401.000 wurden verletzt.&lt;/i&gt;

Was willst Du damit sagen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#220;brigens: Bis November verloren 4.557 Menschen 2007 ihr Leben auf deutschen Strassen. 401.000 wurden verletzt.</i></p>
<p>Was willst Du damit sagen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: A P R</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16340</link>
		<dc:creator>A P R</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 08:58:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/#comment-16340</guid>
		<description>Die Alternativen sind klar - da bleiben und die Sache richtig machen, oder sie halbherzig bis gar nicht machen und das Land, das Volk und die Gewinne aus dem Drogenhandel wieder den religi&#246;sen Spinnern &#252;berlassen. 

F&#252;r mich ist die Wahl klar - und die Vorstellung, die Bundeswehr k&#246;nnte sich auf den gutmenschelnden PR-Teil des Krieges beschr&#228;nken, eine groteske.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Alternativen sind klar &#8211; da bleiben und die Sache richtig machen, oder sie halbherzig bis gar nicht machen und das Land, das Volk und die Gewinne aus dem Drogenhandel wieder den religi&#246;sen Spinnern &#252;berlassen. </p>
<p>F&#252;r mich ist die Wahl klar &#8211; und die Vorstellung, die Bundeswehr k&#246;nnte sich auf den gutmenschelnden PR-Teil des Krieges beschr&#228;nken, eine groteske.</p>
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	<item>
		<title>Von: BvG</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16272</link>
		<dc:creator>BvG</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 20:51:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Marsch aus den Befreiungskriegen, wie passend...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Marsch aus den Befreiungskriegen, wie passend&#8230;</p>
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		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16271</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 20:31:57 +0000</pubDate>
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		<description>Den Unterschied zwischen &quot;demokratischer Souver&#228;nit&#228;t&quot; und &quot;nationaler deutscher Souver&#228;nit&#228;t&quot;, der eine Einteilung in links und rechts rechtfertigen w&#252;rde, m&#252;sstest du mir erst einmal zeigen. Die NPD &#252;brigens w&#252;rde sich vermutlich eher dagegen wehren, Deutschland auf das Gebiet der Bundesrepublik zu &quot;beschr&#228;nken&quot;.

Aus welchen Gr&#252;nde DU Kriege ablehnst, ist dein Ding. Ich halte es aber f&#252;r schlicht bescheuert, entgegengesetzte Positionen durch Strohm&#228;nner zu ersetzen. Ich bin auch sehr skeptisch gegen eine Ausweitung des deutschen Mandats, aber mir w&#252;rde es deswegen nicht einfallen, die Bef&#252;rworter mit Abziehbildern des eigenen Wunschgegners zu &#252;berziehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den Unterschied zwischen &#8220;demokratischer Souver&#228;nit&#228;t&#8221; und &#8220;nationaler deutscher Souver&#228;nit&#228;t&#8221;, der eine Einteilung in links und rechts rechtfertigen w&#252;rde, m&#252;sstest du mir erst einmal zeigen. Die NPD &#252;brigens w&#252;rde sich vermutlich eher dagegen wehren, Deutschland auf das Gebiet der Bundesrepublik zu &#8220;beschr&#228;nken&#8221;.</p>
<p>Aus welchen Gr&#252;nde DU Kriege ablehnst, ist dein Ding. Ich halte es aber f&#252;r schlicht bescheuert, entgegengesetzte Positionen durch Strohm&#228;nner zu ersetzen. Ich bin auch sehr skeptisch gegen eine Ausweitung des deutschen Mandats, aber mir w&#252;rde es deswegen nicht einfallen, die Bef&#252;rworter mit Abziehbildern des eigenen Wunschgegners zu &#252;berziehen.</p>
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		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/02/germany-goes-to-war/comment-page-1/#comment-16267</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 19:01:56 +0000</pubDate>
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		<description>Soweit: Zustimmung in der Analyse. 

Es gibt ja verschiedene Motive der deutschen Kein-Krieg-nirgends-Position. Die etatistische Linke jammert &#252;ber den Mangel an demokratischer Legitimit&#228;t (Lafontaine spricht hier tats&#228;chlich f&#252;r die &quot;schweigende Mehrheit&quot;), die etatistische Rechte lamentiert &#252;ber die Verletzung der nationalen deutschen Souver&#228;nit&#228;t (die NPD d&#252;rfte sich &#252;ber Gates&#039; Verbalrempelei sehr gefreut haben, ist &#039;ne klasse Steilvorlage f&#252;r die). 
Beides geht mir als Libert&#228;rem nat&#252;rlich am Verl&#228;ngerten vorbei. Ich lehne die ganzen  &lt;strike&gt;Auslandseins&#228;tze&lt;/strike&gt; Kriege (der Plural ist Absicht!) aus sehr viel radikaleren (im philosophischen Sinne!) Gr&#252;nden ab. Aber das zu erl&#228;utern, w&#252;rde jetzt hier zu weit f&#252;hren. 

Der libert&#228;re &lt;a href=&quot;http://individualist-journal.blogspot.com/2007/05/non-interventionism-vs-isolationism.html&quot;&gt;Non-Interventionismus ist nicht isolationistisch&lt;/a&gt;, ich gebe aber gerne zu, da&#223; die &quot;pazifistische&quot; Mehrheit der Deutschen (von FdOG&#039;s bisweilen &quot;Pazis&quot; genannt) durchaus isolationistisch tickt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Soweit: Zustimmung in der Analyse. </p>
<p>Es gibt ja verschiedene Motive der deutschen Kein-Krieg-nirgends-Position. Die etatistische Linke jammert &#252;ber den Mangel an demokratischer Legitimit&#228;t (Lafontaine spricht hier tats&#228;chlich f&#252;r die &#8220;schweigende Mehrheit&#8221;), die etatistische Rechte lamentiert &#252;ber die Verletzung der nationalen deutschen Souver&#228;nit&#228;t (die NPD d&#252;rfte sich &#252;ber Gates&#8217; Verbalrempelei sehr gefreut haben, ist &#8216;ne klasse Steilvorlage f&#252;r die).<br />
Beides geht mir als Libert&#228;rem nat&#252;rlich am Verl&#228;ngerten vorbei. Ich lehne die ganzen  <strike>Auslandseins&#228;tze</strike> Kriege (der Plural ist Absicht!) aus sehr viel radikaleren (im philosophischen Sinne!) Gr&#252;nden ab. Aber das zu erl&#228;utern, w&#252;rde jetzt hier zu weit f&#252;hren. </p>
<p>Der libert&#228;re <a href="http://individualist-journal.blogspot.com/2007/05/non-interventionism-vs-isolationism.html">Non-Interventionismus ist nicht isolationistisch</a>, ich gebe aber gerne zu, da&#223; die &#8220;pazifistische&#8221; Mehrheit der Deutschen (von FdOG&#8217;s bisweilen &#8220;Pazis&#8221; genannt) durchaus isolationistisch tickt.</p>
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