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	<title>Kommentare zu: Kaufkraft?</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
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	<item>
		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/comment-page-1/#comment-18765</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 09:39:48 +0000</pubDate>
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		<description>Die Preisgestaltung der Tankstellen f&#252;r Benzin ist vermutlich genauso wenig offenkundig rational wie das Verhalten der Autofahrer. Die verfahren ja auch f&#252;r 3 Euro Benzin um zu einer Tankstelle zu kommen, bei der sie wegen des geringeren Benzinpreises 2 Euro sparen.

Haben die Tankstellen beim Preis &#252;berhaupt Mitsprache? Werden die Preise nicht von den &#214;lgesellschaften festgelegt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Preisgestaltung der Tankstellen f&#252;r Benzin ist vermutlich genauso wenig offenkundig rational wie das Verhalten der Autofahrer. Die verfahren ja auch f&#252;r 3 Euro Benzin um zu einer Tankstelle zu kommen, bei der sie wegen des geringeren Benzinpreises 2 Euro sparen.</p>
<p>Haben die Tankstellen beim Preis &#252;berhaupt Mitsprache? Werden die Preise nicht von den &#214;lgesellschaften festgelegt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Florian (das Original)</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/comment-page-1/#comment-18527</link>
		<dc:creator>Florian (das Original)</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 12:37:11 +0000</pubDate>
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		<description>Holger:
danke f&#252;r den interessanten Link.

Das meiste ist nicht &#252;berraschend.

Aber eines ist mir da schon aufgefallen:
der seltsame regionale Verlauf der Benzinpreise.

Bei den meisten G&#252;tern sind die Preise in den wirtschaftlich starken Regionen h&#246;her. Was ja auch logisch ist: die h&#246;here Nachfragekurve dr&#252;ckt bei gleichbleibender Angebotskurve nach oben. Au&#223;erdem ist zus&#228;tzlich auch die Angebotskurve h&#246;her (h&#246;here Lohnkosten etc.).

Nur beim Benzin gibt es da keinen Zusammenhang.

Der Benzinpreis d&#252;rfte auch nicht auf unterschiedliche Transportkosten zur&#252;ckzuf&#252;hren sein. 
Gerade im Raum Ingolstadt (gro&#223;er Raffinerie-Standort) sind die Preis relativ hoch - selbst das benachbarte M&#252;nchen liegt niedriger (obwohl dort auch Grundst&#252;ckspreise f&#252;r Tankstellen und hohes Lohnniveau f&#252;r Mitarbeiter etc. dazu kommt).

Seltsam ist ferner, dass die Preise in Grenznh&#228;he (etwas zu &#214;sterreich) h&#246;her sind als z.B. in der grenzfernen schw&#228;bischen Alb.
Was mich wundert, denn der Preisdruck durch &quot;Tank-Pendler&quot; sollte doch angesichts der im Ausland meist niedrigeren Sprit-Preise eher in die Gegenrichtung funktionieren.
 
Irgendwie passt da nichts zusammen.

Selbst die M&#246;glichkeit von Preisabsprachen erkl&#228;rt hier nicht.
Auch wenn sich die Konzerne absprechen w&#252;rden (was ich nicht einmal glaube) w&#228;re doch ein Absprache sinnvoll, die die &#246;rtliche Kaufkraft jeweils maximal absch&#246;pft (&quot;Preisdifferenzierung unter Monopolbedingungen&quot;).
Also auf keinen Fall niedrigere Preise in M&#252;nchen und Stuttgart als in der brandenburgischen Provinz!

Was ist also das Erkl&#228;rungsmodell f&#252;r die regionalen Unterschiede?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Holger:<br />
danke f&#252;r den interessanten Link.</p>
<p>Das meiste ist nicht &#252;berraschend.</p>
<p>Aber eines ist mir da schon aufgefallen:<br />
der seltsame regionale Verlauf der Benzinpreise.</p>
<p>Bei den meisten G&#252;tern sind die Preise in den wirtschaftlich starken Regionen h&#246;her. Was ja auch logisch ist: die h&#246;here Nachfragekurve dr&#252;ckt bei gleichbleibender Angebotskurve nach oben. Au&#223;erdem ist zus&#228;tzlich auch die Angebotskurve h&#246;her (h&#246;here Lohnkosten etc.).</p>
<p>Nur beim Benzin gibt es da keinen Zusammenhang.</p>
<p>Der Benzinpreis d&#252;rfte auch nicht auf unterschiedliche Transportkosten zur&#252;ckzuf&#252;hren sein.<br />
Gerade im Raum Ingolstadt (gro&#223;er Raffinerie-Standort) sind die Preis relativ hoch &#8211; selbst das benachbarte M&#252;nchen liegt niedriger (obwohl dort auch Grundst&#252;ckspreise f&#252;r Tankstellen und hohes Lohnniveau f&#252;r Mitarbeiter etc. dazu kommt).</p>
<p>Seltsam ist ferner, dass die Preise in Grenznh&#228;he (etwas zu &#214;sterreich) h&#246;her sind als z.B. in der grenzfernen schw&#228;bischen Alb.<br />
Was mich wundert, denn der Preisdruck durch &#8220;Tank-Pendler&#8221; sollte doch angesichts der im Ausland meist niedrigeren Sprit-Preise eher in die Gegenrichtung funktionieren.</p>
<p>Irgendwie passt da nichts zusammen.</p>
<p>Selbst die M&#246;glichkeit von Preisabsprachen erkl&#228;rt hier nicht.<br />
Auch wenn sich die Konzerne absprechen w&#252;rden (was ich nicht einmal glaube) w&#228;re doch ein Absprache sinnvoll, die die &#246;rtliche Kaufkraft jeweils maximal absch&#246;pft (&#8220;Preisdifferenzierung unter Monopolbedingungen&#8221;).<br />
Also auf keinen Fall niedrigere Preise in M&#252;nchen und Stuttgart als in der brandenburgischen Provinz!</p>
<p>Was ist also das Erkl&#228;rungsmodell f&#252;r die regionalen Unterschiede?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ockenfels</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/comment-page-1/#comment-17936</link>
		<dc:creator>ockenfels</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 12:56:31 +0000</pubDate>
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		<description>im zusammenhang mit regionalen preisniveauunterschieden und der daraus resultierenden unterschiedlichen kaufkraft sei hier auf die ausf&#252;hrlichen untersuchungen meines profs von der lippe (ehemals uni essen) verwiesen, der eindeutig festgestellt hat, dass schon zwischen einer bayerischen kleinstadt und m&#252;nchen die lebenhaltungskosten gemessen an einem durchschnittskonsumenten-warenkorb bis zu 10% ausmachen!

wer sich nur das BIP der st&#228;dte und regionen anschaut macht was kaufkraft angeht einen gro&#223;en fehler (war ja klar, dass die spiegel-redaktion es nich hinkriegt, da sitzen ja auch keine volkswirte geschwiege denn statistiker)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>im zusammenhang mit regionalen preisniveauunterschieden und der daraus resultierenden unterschiedlichen kaufkraft sei hier auf die ausf&#252;hrlichen untersuchungen meines profs von der lippe (ehemals uni essen) verwiesen, der eindeutig festgestellt hat, dass schon zwischen einer bayerischen kleinstadt und m&#252;nchen die lebenhaltungskosten gemessen an einem durchschnittskonsumenten-warenkorb bis zu 10% ausmachen!</p>
<p>wer sich nur das BIP der st&#228;dte und regionen anschaut macht was kaufkraft angeht einen gro&#223;en fehler (war ja klar, dass die spiegel-redaktion es nich hinkriegt, da sitzen ja auch keine volkswirte geschwiege denn statistiker)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/comment-page-1/#comment-17935</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 12:50:22 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href=&quot;http://www.bbr.bund.de/nn_84016/DE/Veroeffentlichungen/IzR/2006/Downloads/6__7Kawka,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/6_7Kawka.pdf&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; findet sich eine brauchbare Darstellung der Datenlage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bbr.bund.de/nn_84016/DE/Veroeffentlichungen/IzR/2006/Downloads/6__7Kawka,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/6_7Kawka.pdf">Hier</a> findet sich eine brauchbare Darstellung der Datenlage.</p>
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	<item>
		<title>Von: FG</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/comment-page-1/#comment-17934</link>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 12:48:44 +0000</pubDate>
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		<description>Wirklich bestenfalls MITerkl&#228;ren, denn der Haupteffekt d&#252;rfte wirklich darin liegen, dass - wie statler oben schon erl&#228;utert hat - in Hamburg sehr viel mehr Personen das BIP erwirtschaften als dort leben, was eben das BIP pro Einwohner massiv nach oben treibt. In M-V d&#252;rfte der Effekt - wenn auch nicht so stark - eher gegenl&#228;ufig sein. Bei derart kleinen Einheiten mit z.T. erheblichen Pendlerstr&#246;men ist die Aussagekraft des BIP je Einwohner &#228;u&#223;erst beschr&#228;nkt. die Verwurschtelung dieser Zahlen mit (ungenauen, weil nicht regionalisierten) Kaufkraftparit&#228;ten setzt dem nur noch das Sahneh&#228;ubchen auf. Und von den grunds&#228;tzlichen Sch&#228;tzproblemen eines regionalisierten BIPs haben wir bisher &#252;berhaupt noch nicht geredet. 
Aber das alles interessiert keinen, wenn SPON nur eine h&#252;bsche Flash-Animation draus bastelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wirklich bestenfalls MITerkl&#228;ren, denn der Haupteffekt d&#252;rfte wirklich darin liegen, dass &#8211; wie statler oben schon erl&#228;utert hat &#8211; in Hamburg sehr viel mehr Personen das BIP erwirtschaften als dort leben, was eben das BIP pro Einwohner massiv nach oben treibt. In M-V d&#252;rfte der Effekt &#8211; wenn auch nicht so stark &#8211; eher gegenl&#228;ufig sein. Bei derart kleinen Einheiten mit z.T. erheblichen Pendlerstr&#246;men ist die Aussagekraft des BIP je Einwohner &#228;u&#223;erst beschr&#228;nkt. die Verwurschtelung dieser Zahlen mit (ungenauen, weil nicht regionalisierten) Kaufkraftparit&#228;ten setzt dem nur noch das Sahneh&#228;ubchen auf. Und von den grunds&#228;tzlichen Sch&#228;tzproblemen eines regionalisierten BIPs haben wir bisher &#252;berhaupt noch nicht geredet.<br />
Aber das alles interessiert keinen, wenn SPON nur eine h&#252;bsche Flash-Animation draus bastelt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/comment-page-1/#comment-17933</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 12:44:01 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich mich recht erinnere, werden aber nur Zeitreihen der Preisentwicklung ausgewiesen, keine regionalen Preisniveaus. Vor vielen Jahren hat das Bundesamt mal einen Vergleich gemacht, aber meines Wissens seitdem nicht aktualisiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mich recht erinnere, werden aber nur Zeitreihen der Preisentwicklung ausgewiesen, keine regionalen Preisniveaus. Vor vielen Jahren hat das Bundesamt mal einen Vergleich gemacht, aber meines Wissens seitdem nicht aktualisiert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/comment-page-1/#comment-17930</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 11:31:05 +0000</pubDate>
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		<description>Das w&#252;rde auch mit erkl&#228;ren, warum Hamburg so gut und M-V so schlecht abschneidet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das w&#252;rde auch mit erkl&#228;ren, warum Hamburg so gut und M-V so schlecht abschneidet.</p>
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	<item>
		<title>Von: FG</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/comment-page-1/#comment-17928</link>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 11:25:34 +0000</pubDate>
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		<description>Die meisten (alle?) Statistischen Landes&#228;mter ver&#246;ffentlichen auch Preisindizess f&#252;r Bundesl&#228;nder (auf den diversen Internetpr&#228;senzen leicht zu finden). F&#252;r die besagte Statistik wurden aber ausweislich der Pressemitteilung von eurostat tats&#228;chlich nur die nationalen Preisunterschiede ber&#252;cksichtigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten (alle?) Statistischen Landes&#228;mter ver&#246;ffentlichen auch Preisindizess f&#252;r Bundesl&#228;nder (auf den diversen Internetpr&#228;senzen leicht zu finden). F&#252;r die besagte Statistik wurden aber ausweislich der Pressemitteilung von eurostat tats&#228;chlich nur die nationalen Preisunterschiede ber&#252;cksichtigt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/comment-page-1/#comment-17922</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 10:24:37 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Ein Blick auf die Quelle offenbart, dass es um das BIP je Einwohner geht, das in Kaufkraftstandards ausgedr&#252;ckt wird.&lt;/blockquote&gt;

Preisbereinigt wird aber offenkundig nur mit nationalen Preisniveaus, nicht mit regionalen. Alles andere w&#252;rde mich auch wundern. Meines Wissens gibt es keine statistischen Erhebungen des regionalen Preisniveaus in Deutschland. Die Statistik ber&#252;cksichtigt also dezidiert nicht die Preisunterschiede von Greifswald und M&#252;nchen, sondern nur zwischen Deutschland und England.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein Blick auf die Quelle offenbart, dass es um das BIP je Einwohner geht, das in Kaufkraftstandards ausgedr&#252;ckt wird.</p></blockquote>
<p>Preisbereinigt wird aber offenkundig nur mit nationalen Preisniveaus, nicht mit regionalen. Alles andere w&#252;rde mich auch wundern. Meines Wissens gibt es keine statistischen Erhebungen des regionalen Preisniveaus in Deutschland. Die Statistik ber&#252;cksichtigt also dezidiert nicht die Preisunterschiede von Greifswald und M&#252;nchen, sondern nur zwischen Deutschland und England.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/comment-page-1/#comment-17920</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 09:59:13 +0000</pubDate>
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		<description>Bei einer Alternative der Art:

&quot;Entweder ..., oder der SPIEGEL hat sich da gerade einen ziemlichen Unsinn zusammengeschrieben.&quot;

sollte man sich grunds&#228;tzlich f&#252;r die zweite Alternative entscheiden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Alternative der Art:</p>
<p>&#8220;Entweder &#8230;, oder der SPIEGEL hat sich da gerade einen ziemlichen Unsinn zusammengeschrieben.&#8221;</p>
<p>sollte man sich grunds&#228;tzlich f&#252;r die zweite Alternative entscheiden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jopa</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/comment-page-1/#comment-17813</link>
		<dc:creator>jopa</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 22:07:56 +0000</pubDate>
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		<description>Das BIP taugt zum regionalen Vergleich ohne nur sehr eingeschr&#228;nkt. Da auch die &#246;ffentlichen Ausgaben BIP-steigernd wirken, schneiden auch Hauptst&#228;dte von Fl&#228;chenl&#228;ndern immer ein wenig besser ab, weil aufgrund der dort zumeist geballten &#246;ffentlichen Verwaltung eine Menge Ausgaben erfasst (und nicht unbeding nur get&#228;tigt) werden. Will hei&#223;en: Wenn das Landesamt L des Bundeslandes B eine Ausgabe f&#252;r die Region R t&#228;tigt, so f&#252;hrt dies dazu, da&#223; das BIP in der Hauptstadt H steigt, da sich dort der Sitz des L befindet. Paradoxe Wirkung: Statistisch wird die H wohlhabender, obwohl sich de facto gar nichts getan hat.

Da&#223; BSP gibt aber auch nicht wirklich viel her, da viele faktische ausl&#228;ndische Faktoreink&#252;nfte in ausl&#228;ndischen Kapitalgesellschaften thesauriert werden, meist aus steuerlichen Gr&#252;nden. Formal handelt es sich dabei dann nicht mehr um Eink&#252;nfte von Inl&#228;ndern im Ausland, faktisch aber schon. Gerade bei Orten mit hohem Auslandsbezug kann dies eine erhebliche Rolle spielen, zumal hier das Steuerrecht eine bewusste Verzerrung auch noch beg&#252;nstigt.

Auch der &#252;ble Bremer Haushalt sagt wenig &#252;ber das lokale BIP aus - so, wie da in den 70ern und 80ern gewirtschaftet wurde, h&#228;tten die jedes Bundesland kleingekriegt. Nebenbei bemerkt: Bremen hat &#252;berdurchschnittlich hohe Pro-Kopf-Steuereinnahmen - auch VOR dem LFA...

Summa summarum: Ich sehe eigentlich &#252;berhaupt keine Gr&#246;&#223;e, die die Prosperit&#228;t / Kaufkraft einer Region wirklich gut abbilden w&#252;rde...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das BIP taugt zum regionalen Vergleich ohne nur sehr eingeschr&#228;nkt. Da auch die &#246;ffentlichen Ausgaben BIP-steigernd wirken, schneiden auch Hauptst&#228;dte von Fl&#228;chenl&#228;ndern immer ein wenig besser ab, weil aufgrund der dort zumeist geballten &#246;ffentlichen Verwaltung eine Menge Ausgaben erfasst (und nicht unbeding nur get&#228;tigt) werden. Will hei&#223;en: Wenn das Landesamt L des Bundeslandes B eine Ausgabe f&#252;r die Region R t&#228;tigt, so f&#252;hrt dies dazu, da&#223; das BIP in der Hauptstadt H steigt, da sich dort der Sitz des L befindet. Paradoxe Wirkung: Statistisch wird die H wohlhabender, obwohl sich de facto gar nichts getan hat.</p>
<p>Da&#223; BSP gibt aber auch nicht wirklich viel her, da viele faktische ausl&#228;ndische Faktoreink&#252;nfte in ausl&#228;ndischen Kapitalgesellschaften thesauriert werden, meist aus steuerlichen Gr&#252;nden. Formal handelt es sich dabei dann nicht mehr um Eink&#252;nfte von Inl&#228;ndern im Ausland, faktisch aber schon. Gerade bei Orten mit hohem Auslandsbezug kann dies eine erhebliche Rolle spielen, zumal hier das Steuerrecht eine bewusste Verzerrung auch noch beg&#252;nstigt.</p>
<p>Auch der &#252;ble Bremer Haushalt sagt wenig &#252;ber das lokale BIP aus &#8211; so, wie da in den 70ern und 80ern gewirtschaftet wurde, h&#228;tten die jedes Bundesland kleingekriegt. Nebenbei bemerkt: Bremen hat &#252;berdurchschnittlich hohe Pro-Kopf-Steuereinnahmen &#8211; auch VOR dem LFA&#8230;</p>
<p>Summa summarum: Ich sehe eigentlich &#252;berhaupt keine Gr&#246;&#223;e, die die Prosperit&#228;t / Kaufkraft einer Region wirklich gut abbilden w&#252;rde&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver M.H.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/comment-page-1/#comment-17806</link>
		<dc:creator>Oliver M.H.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 21:43:25 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, Statler, dann bin ich beruhigt. Die hohen Werte f&#252;r BIP/Kopf haben mich auch gar nicht gewundert, denn die erkl&#228;ren sich wie Du schon sagst von selbst, wenn man an Pendler denkt. Ich war mir nur nicht sicher, ob es evtl. noch eine weitere Definition von Kaufkraft gibt, die mir bis dato unbekannt war. Offenbar also nicht.

Nochmals danke und fr&#246;hliches Weiterfasten!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Statler, dann bin ich beruhigt. Die hohen Werte f&#252;r BIP/Kopf haben mich auch gar nicht gewundert, denn die erkl&#228;ren sich wie Du schon sagst von selbst, wenn man an Pendler denkt. Ich war mir nur nicht sicher, ob es evtl. noch eine weitere Definition von Kaufkraft gibt, die mir bis dato unbekannt war. Offenbar also nicht.</p>
<p>Nochmals danke und fr&#246;hliches Weiterfasten!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/comment-page-1/#comment-17805</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 21:42:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/#comment-17805</guid>
		<description>Ein Blick auf die &lt;a href=&quot;http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page?_pageid=1090,30070682,1090_33076576&amp;_dad=portal&amp;_schema=PORTAL&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt; offenbart, dass es um das BIP je Einwohner geht, das in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kaufkraftstandard&quot;&gt;Kaufkraftstandards&lt;/a&gt; ausgedr&#252;ckt wird.

Damit will man ber&#252;cksichtigen, dass es f&#252;r den dadurch erm&#246;glichten Lebens- bzw. Konsumstandard einen Unterschied macht, ob jemand 100 Euro in Mecklenburg-Vorpommern erwirtschaftet oder in M&#252;nchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Blick auf die <a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page?_pageid=1090,30070682,1090_33076576&amp;_dad=portal&amp;_schema=PORTAL">Quelle</a> offenbart, dass es um das BIP je Einwohner geht, das in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaufkraftstandard">Kaufkraftstandards</a> ausgedr&#252;ckt wird.</p>
<p>Damit will man ber&#252;cksichtigen, dass es f&#252;r den dadurch erm&#246;glichten Lebens- bzw. Konsumstandard einen Unterschied macht, ob jemand 100 Euro in Mecklenburg-Vorpommern erwirtschaftet oder in M&#252;nchen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/comment-page-1/#comment-17803</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 21:38:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/12/kaufkraft/#comment-17803</guid>
		<description>Keine Panik, ich bin doch bei Euch! ;-)

Aber der SpOn-Artikel erkl&#228;rt es ja eigentlich selbst:

&quot;Laut Eurostat werden die Zahlen dort in die H&#246;he getrieben, wo es erhebliche Pendlerbewegungen gibt. Die Nettozahl der Personen, die t&#228;glich in diese Regionen pendelten, erh&#246;he die Produktion auf ein Niveau, das von den Erwerbst&#228;tigen vor Ort allein nicht erreicht werden k&#246;nne. Dies erkl&#228;re zu einem Gro&#223;teil die EU-weiten Spitzenwerte, die im Zentrum Londons mit 303, Luxemburg mit 264 und Br&#252;ssel mit 241 Prozent erreicht werden. Regionen, aus denen viele Menschen in Ballungszentren pendeln, h&#228;tten hingegen besonders geringe Werte.&quot;

Womit auch der Hamburg-Ausrei&#223;er in Deutschland erkl&#228;rt w&#228;re. Oder das Paradox, da&#223; Bremen beim BIP pro Kopf immer sehr gut abschneidet, aber trotzdem jedes Jahr einen katastrophalen Haushalt verabschiedet. 

Wenn Eurostat etwas &#252;ber die Kaufkraft der Hamburger aussagen wollten, dann m&#252;&#223;ten sie tats&#228;chlich vom Hamburger BSP ausgehen, nicht vom BIP (wir erinnern uns an die VWL1-Vorlesung: BIP -&gt; Inlandprinzip, BSP -&gt; Inl&#228;nderprinzip), und das dann mit dem lokalen Preisniveau deflationieren. Dann h&#228;tten wir tats&#228;chlich einen Indikator, der halbwegs mi&#223;t, wie viele reale G&#252;ter sich der Durchschnittshamburger, verglichen mit dem Durchschnittsvorpommern leisten kann. Aber so wie Eurostat das laut SpiegelOnline macht, ist das allenfalls als sehr grobe Ann&#228;herung zu gebrauchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Panik, ich bin doch bei Euch! ;-)</p>
<p>Aber der SpOn-Artikel erkl&#228;rt es ja eigentlich selbst:</p>
<p>&#8220;Laut Eurostat werden die Zahlen dort in die H&#246;he getrieben, wo es erhebliche Pendlerbewegungen gibt. Die Nettozahl der Personen, die t&#228;glich in diese Regionen pendelten, erh&#246;he die Produktion auf ein Niveau, das von den Erwerbst&#228;tigen vor Ort allein nicht erreicht werden k&#246;nne. Dies erkl&#228;re zu einem Gro&#223;teil die EU-weiten Spitzenwerte, die im Zentrum Londons mit 303, Luxemburg mit 264 und Br&#252;ssel mit 241 Prozent erreicht werden. Regionen, aus denen viele Menschen in Ballungszentren pendeln, h&#228;tten hingegen besonders geringe Werte.&#8221;</p>
<p>Womit auch der Hamburg-Ausrei&#223;er in Deutschland erkl&#228;rt w&#228;re. Oder das Paradox, da&#223; Bremen beim BIP pro Kopf immer sehr gut abschneidet, aber trotzdem jedes Jahr einen katastrophalen Haushalt verabschiedet. </p>
<p>Wenn Eurostat etwas &#252;ber die Kaufkraft der Hamburger aussagen wollten, dann m&#252;&#223;ten sie tats&#228;chlich vom Hamburger BSP ausgehen, nicht vom BIP (wir erinnern uns an die VWL1-Vorlesung: BIP -> Inlandprinzip, BSP -> Inl&#228;nderprinzip), und das dann mit dem lokalen Preisniveau deflationieren. Dann h&#228;tten wir tats&#228;chlich einen Indikator, der halbwegs mi&#223;t, wie viele reale G&#252;ter sich der Durchschnittshamburger, verglichen mit dem Durchschnittsvorpommern leisten kann. Aber so wie Eurostat das laut SpiegelOnline macht, ist das allenfalls als sehr grobe Ann&#228;herung zu gebrauchen.</p>
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