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Auferstanden aus Ruinen

15.02.2008 20:25 - Liberté d'abord! by Oliver Luksic

Wo “Links” drauf steht ist eben doch noch viel DDR drin: Christel Wegner, frisch gewählte Abgeordnete der Linken, fordert die Wiedereinführung des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit und rechtfertigt den Bau der Mauer durch das DDR-Regime. Unter dem Deckmantel der Linkspartei verstecken sich hinter der Galionsfigur Lafontaine verbohrte Kommunisten und Feinde unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Die Distanzierung einiger Politiker der „Linken” aus der 2.Reihe ist nicht gerade glaubwürdig. Erst geht man ein Bündnis mit diesen Leuten ein, und jetzt distanziert man sich von ihnen.  Wenn Lafontaine als Parteivorsitzender nichts gegen SED und STASI-Nostalgie in seiner Partei tut stellt sich langsam die Frage, ob er nicht der Sachverwalter des Erbe von Erich Honecker ist. Was der SED nicht gelungen ist macht die PDS-SED-Nachfolge Partei die Linken jetzt wahr: In Niedersachsen und bald wohl auch in Hamburg sind DKP-Mitglieder dank der Linken jetzt in Länderparlamenten.

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6 Kommentare » Neuer Kommentar zum Beitrag

jo@chim, 16.02.2008 00:22

Lass die doch - die begreifen sich selbst als die “konsequentesten Vertreter des Sozialismus”. Und sie haben Recht: Sozialismus endet immer bei STASI-Methoden.
Anders funktioniert das nicht.

Dass in der umbenannten PDS kommunistische Fossilien wie Frau Wegner oder der ehemalige Vorsitzende der zu 100% DDR- finanzierten DKP-Studentenorganisation “MSB Spartakus”, Olaf Harms (Landesliste in HH, Platz 10) Schlüsselpositionen besetzt haben, ist kein Zufall - die haben dem naiv-sozialistischen Fussvolk, das an das “demokratische” im Sozialismus glaubt, die Organisationsfähigkeit und die Kaderausbildung auf den Parteischulen der untergegangen DDR voraus. Deshalb hat die Führungsriege die auch geduldet - das sind die einzigen, die in dem chaotisch-sektiererischen Haufen den die West-”LINKE” darstellt, so etwas wie Struktur gebracht haben. Schliesslich haben sie 40 Jahre Erfahrung damit, seit der Neugründung der verbotenen KPD als DKP 1968, in Parteien und Organisationen “Bündnisarbeit” (= gezielte Unterwanderung und Einflussnahme) zu betreiben…

Den Herren Gysi und Lafontaine gebührt die Ehre, denen den grössten (Wahl-)erfolg in 40 Jahren ermöglicht zu haben.

DDH, 16.02.2008 13:12

@jo@chim: Und womit endet Demokratie immer?

Demokratischer Sozialismus - ein Pleonasmus!

XiongShui, 16.02.2008 15:51

Wohl eher ein Oxymoron…

DDH, 16.02.2008 17:21

Demokratischer Rechtsstaat ist ein Oxymoron!

 
 
 
 
DDH, 16.02.2008 13:10

Polit-Travestie. Aber seit wann ist es verboten, offene Türen einzurennen? Die von der DKP-Schrulle gewünschte Stasi gibt es doch längst. Heißt halt nur “Verfassungsschutz”!

 
ardwatch, 16.02.2008 13:56

Wenn man liest, was “unser” ARD-Korrespondent in Amman so meint,
Gute Nacht, demokratisches Deutschland!

http://www.andremarty.com/index.php?/archives/40-Herr-Kollege,-Carsten-Kuehntopp,-ARD-Amman.html

 

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