Obama-Unterstützer fehlen die Worte
Der ausgesprochene Obama-Unterstützer Kirk Watson, demokratischer Senator aus Texas, bringt Obama´s Problem in einem TV-Interview auf den Punkt: trotz mehrfacher Nachfragen fällt ihm nicht ein einziges konkretes Projekt ein, das Obama in seiner Zeit als Senator auf den Weg gebracht hat. Dieses Interview wird in die Geschichte dieses US-Wahlkampfes eingehen. Vier Mal fragte der TV-Moderator, doch Watson fällt partout nichts ein außer ein stotterndes “Obama ist inspirierend”. Charisma alleine reicht nicht.




Kriegsgeilheit (”Bomb, bomb, bomb Iran…”) à la McCain aber auch nicht!
Humorlosigkeit und Unverständigkeit aber erst recht nicht.
Da ist ein Bug im Links. Und Schick das mal dem DDH, das inhaltsleere Interview… ;)
Oder vielleicht ist der Herr Senator auch einfach uninformiert..
Was passiert, wenn jemand mal tatsächlich Clintons und Obamas Gesetzesvorhaben vergleicht..
“I Refuse to Buy into the Obama Hype (now a supporter)”
http://www.dailykos.com/story/2008/2/20/201332/807/36/458633
Ja, mal sehen was DDH da wieder sagt… Obama legt nicht mal bei der US-Hymne die Hand aufs Herz, damit wird er nicht gewählt.
McCain ist nicht “kriegsgeil”, der weiß am allerbesten wie schlimm der Krieg ist. Daher greift er auch Bush beim Thema Folter an.
Oh Gott, ist es wirklich nötig, dass dieser nachgewiesenermaßen falsche wie irrelevante Unfug vom Hand auf dem Herz hier weiterverbreitet wird?
Es sang(k) für Sie: das Niveau.
DDH hat doch mit dem Bloggen aufgehört, oder hat er es sich schon wieder anders überlegt?
http://www.politifact.com/truth-o-meter/statements/271/
Obama ist zwar charismatisch, hat inhaltlich aber nichts zu bieten, er hat keine Substanz. Noch schlechter für ihn: Obama steht weitentfernt vom politischen Mainstream der USA.
http://nj.nationaljournal.com/voteratings/
OBAMA, the most liberal senator?
http://www.youtube.com/watch?v=hU9iCANi02o
Das wird ihm auch nicht nutzen…
@Oliver Luksic:
Dazu hat Dein JuLi-Kumpan DDH aber schon was gesagt:
http://dominikhennig.blogspot.com/2008/02/ist-obama-der-linkeste-us-senator.html
Der “Mangel-an-Patriotismus”-Vorwurf ist ja wohl eher nicht so dolle liberal, oder?
http://sheldonfreeassociation.blogspot.com/2008/02/damn-nationalism.html
Abgesehen davon hast Du natürlich recht: Obama ist substanzlos. Aber welcher Politiker ist das nicht?
Ich sage ja nur, dass er damit nicht auf dem US-Mainstream liegt.
Protektionist ist er jedenfalls auch noch… schauder!
http://www.zeit.de/2008/09/Protektionismus-US-Wahlkampf?page=all
Die inzwischen fast gebetsmühlenartig wiederholte Behauptung von der “mangelnden Substanz” Obamas scheint mir eher eine reichlich merkwürdige Art der Weigerung zu sein, sich mit dem nächsten Präsidenten der USA auseinanderzusetzen.
Kann man nicht gegen Bush gewesen sein und jetzt fuer Obama?
Ich kann.
Verzeihung, es sollte natuerlich heissen: Yes i can!
Man sollte bedenken, dass es vordergründig nicht die klaren politischen Inhalte sind, mit denen das Obama-Lager den Wahlkampf gewinnen will und wahrscheinlich auch wird. Obama setzte von vornherein auf seine Message einer neuen politischen Kultur und mithilfe seines unglaublichen Charismas hat der “Obama-Hype” mittlerweile eine solche Eigendynamik entwickelt, dass er sich, ähnlich wie Christian Wulff in der zurückliegenden Landtagswahl, kaum mehr um inhaltliche Fragen kümmern muss. Dass er als Präsident unfähig sein würde, Projekte oder Reformen voranzutreiben lässt sich m.E. nirgendwo von ableiten.
Außerdem würde ich es zur Abwechselung auch lieber sehen, wenn ein amerikanischer Präsident lieber etwas vorsichtiger agiert und nicht gleich das nächste Land überfällt.
@ Lydia Krasnic:
Mit Geilheit hast Du sicher ein persönliches Problem ( wie alle llinken und USA-hassenden Frauen).
Nur weil McCain Repuplikaner ist, ist er noch lange nicht “kriegsgeil”.
So einfach ist aber die Weltsicht von sexuell Frustrierten Deiner Sorte.
McCain weiss, im Gegensatz zu Dir, was Krieg bedeutet; er war jahrelang in Folterhaft bei Deinen bolschewistischen, vietnamesischen Genossen.
Eins ist jedoch klar:
sollten die iranischen Islam-Nazis ihr Vorhaben, alle Juden zu ermorden und Israel von der Landkarte zu tilgen, nicht aufgeben, werden sie sebstverständlich militärisch daran gehindert, dieses Unterfangen in die Tat umzusetzen.
Das wird deiner Libido nicht gerade auf die Sprünge helfen, nehme ich an.
*PLONK*
So einfach ist aber die Weltsicht von sexuell Frustrierten Deiner Sorte
DeanReed,
ist das der Standard sachlicher Auseinandersetzung, den Du sonst Linken vorwerfen würdest? Außerdem wird sich im (Ultra-)Konservativen Lager auch die eine oder andere Frustration finden, oder?
Das Attribut kriegsgeil handelt man sich nun mal ein, wenn man möglichst schnell und umfassend mit der Keule schwingend einen Konflikt militärisch austragen möchte oder damit droht. Kriegsgeil ist so wenig unter die Gürtellinie wie Ökospinner oder Gutmensch.
“…kriegsgeil… mit der Keule schwingend einen Konflikt militärisch austragen…”
Ach nein, man sollte z.B. lieber mit dem iranischen Diktator u.ä. einen Tee trinken und freundlich plaudern. Dann wird er sicher von seinem Vorhaben abrücken, Israel von der Landkarte zu tilgen. Macht ja nix, wir leben ja auf unseren gemütlichen Sofas im sicheren (?) Deutschland fernab von allen Gefahren.
Obama würde den iranischen Präsidenten natürlich durch sein Charisma sofort überzeugen. Es ist geradezu sträflich, dass die USA diese Geheimwaffe bisher nicht eingesetzt haben.
Aber zwischen dieser Kuschelpolitik und dem wirklich nicht anders als kriegsgeil zu bezeichnenden Gebaren irgendwelcher Sofageneräle ist noch viel, viel Luft für gekonnte Diplomatie. Sofern nicht gerade ein Schröder mal wieder eine Wahl gewinnen will…
Im reason magazine gab’s mal einen sehr kritischen Artikel zu McCain:
http://www.reason.com/news/show/118937.html
Grüße,
Gernot
Ich fände es sehr schade, wenn es hier ähnlich wie in der MSM darauf hinauflaufen würde, ohne eigene Recherche - oder zumindest ausreichende Lektüre verschiedenster Quellen - oberflächliche Statements zu verbreiten..
Dafür ist die Wahl doch ein wenig zu entscheidend für die Zukunft unseres Planeten, als dass man sich mit Platitüden zu Obama oder McCain zufrieden geben sollte..
> Vier Mal fragte der TV-Moderator …
Ich kann mich nicht erinnern, im deutschen Fernsehen jemals eine solche Hartnäckigkeit erlebt zu haben.
Üblich ist, daß selbst bei grobem Unfug oder völliger Inhaltsleere überhaupt nicht nachgefragt wird.
EINE Nachfrage gilt gemeinhin schon als Gipfel journalistischer Professionalität.