Subventionierter Erdbeben-Terror
Der subventionierte Erdbeben-Terror im Saarland hat immerhin vorerst ein Ende gefunden, da die Deutsche Steinkohle AG (DSK) den Kohleabbau nun endlich einstellt. Nachdem es seit Jahren zu schweren grubenbedingten Beben im Landkreis Saarlouis kommt bedurfte es für den Abbaustopp traurigerweise ein Beben der Stärke 4 auf der Richterskala, das schwere Schäden verursachte. Um das Gesicht der DSK zu wahren werden nun Gutachter beauftragt, die Ursache der Erschütterung schnellstmöglich zu klären. Dabei ist jedem völlig klar, dass die geologische Beschaffenheit des Abbaufeldes in der Primsmulde beim Kohleabbau die Beben verursacht. Viel zu viele Beben- alleine in diesem Jahr mehr als 30 (!)- haben die Menschen bereits ertragen müssen, die nervlich am Ende sind. Insbesondere Kinder und Senioren sind die Leidtragenden der ständigen Beben. Das Hab und Gut vieler Bürger wurde zerstört, die Kirche in Saarwellingen sieht aus wie nach einem Bombenangriff- Gott sei Dank ist dort niemand zu Schaden gekommen. Ein vorläufiger Abbaustopp reicht nicht aus, der Kohleabbau muss endlich dauerhaft gestoppt werden. Endlich sehen auch CDU und SPD Saar scheinbar ein, dass der Kohleabbau außer Kontrolle geraten ist und ein Bergbau, der Leib und Leben gefährdet, sofort gestoppt werden muss.







Was der Linken der “Atomkraftwerke-Terror” zu sein scheint oder den Grünen neuerdings der “Kohlekraftwerk-Terror”, das ist zu meiner Überraschung jetzt der “Subventionierte Erdbeben-Terror” für einige.
Die Schäden der Bergschläge (man beachte dieses altertümliche Wort, das nun “ganz vorzüglich” ersetzt worden ist) nun zu dämonisieren mag zwar dem einen oder anderen opportun erscheinen, nimmt aber dem wirklichen Terror den Schrecken.
Ziemlich unverhältnismässig dieser Artikel.