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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Obama´s spiritueller Berater Reverend Wright

Oliver Luksic, 15.03.2008

Der Freund und “spirituelle Berater” von Barack Obama Reverend Jeremiah Wright, über dessen Einfluss Obama sagt “Es war die beste Ausbildung, die ich jemals hatte.”, bringt den Präsidentschaftskandidaten in arge Bedrängnis. Wright fordert seine Gemeindemitglieder zum Beispiel auf, statt God bless America “God Damn America” (Gott verdamme Amerika) zu singen, er hetzt gegen weiße Amerikaner und fällt mit antisemitischen Äußerungen auf.

Reverend Wright hat Barack und Michelle Obama getraut, er hat ihre Kinder getauft und er ist sein „spiritueller Berater“. Man stelle sich vor, ein Mann mit solchen Ansichten wäre der Freund eines Republikaners- das Medienecho wäre ein anderes. Obama hat ihn jedoch bis jetzt immer verteidigt und relativiert nun notgedrungen die Äußerungen seines “alten Onkels” Reverend Jeremiah Wright, der aber mehr an einen Hassprediger erinnert als an einen lieben alten Onkel. Und von Immobilienhau Rezko droht auch Ungemach. Obama´s Lack geht langsam ab.



58 Kommentare zu “Obama´s spiritueller Berater Reverend Wright”

  1. affenkopf

    “Man stelle sich vor, ein Mann mit solchen Ansichten wäre der Freund eines Republikaners- das Medienecho wäre ein anderes.”

    Wirklich? Und was ist mit McCain und John Hagee?

  2. Freiburger Thesen : Erkenn’ sie am Geruch

    [...] könnte. Wenn dann aber ein "Liberaler" meint, bei einem der üblichen "Skandale" des amerikanischen Wahlkampfes die Welle machen zu müssen, dann muss man sich schon [...]

  3. Chripa

    Noch eindrucksvoller ist es, wenn man sich die Sache anhört:
    http://www.youtube.com/watch?v=aH9doywt5n4
    @affenkopf
    Über diesen Hagee hab ich gerade nachgelesen. Ja, der hat auch eine Klatsche. Der Unterschied besteht aber darin, dass Obama sich die Kirche von Wright extra ausgesucht hat, seit 20 Jahren da hingeht und Geld dafür gibt. Außerdem beruhte seine Kampagne ja wesentlich gerade darauf, dass er die Kluft zwischen Weißen und Schwarzen schließen wollte.

  4. DDH

    Latrinenparolen aus dem Saarland. Bäh!

  5. oliver Luksic

    Chrip bringt es auf den Punkt!
    Dominik, du musst dir leider anhören dass Dein Favorit von solchen Freunden beeinflusst wurde/wird.
    Die “Parolen” sind nicht von mir, ich zitiere den Reverend und Obama, der ihn als netten Onkel bezeichnete.

    Der Mann ist ein Hassprediger, was der ablässt ist der Hammer- zB auch zum Thema Israel. Die halb erzwungene Distanzierung von Obama ist peinlich, wie beim Fall Rezko. Er ist ein grandioser, charismatischer Redner, aber nicht der Saubermann, für den er sich ausgibt. Inhaltlich ist das sowieso alles dünn, was er von sich gibt.

  6. Tobias

    Die Aussagen des Reverends sind erschreckend und inakzeptabel!

  7. DDH

    “Haßprediger”? N’bisschen ne große Keule für einen Provinzpfaffen. Muß ich einem ostentativen Amerikafreund wie Dir erklären wie Amerika funktioniert? Da ist jeder in einer Konfession und spinnen tun sie alle. Mir macht der subtile KKK-Wahlkampf von Hitlery aber mehr Sorgen!

  8. jo@chim

    Er ist ein grandioser, charismatischer Redner, aber nicht der Saubermann, für den er sich ausgibt. Inhaltlich ist das sowieso alles dünn, was er von sich gibt.

    D’accord Oliver!

    @ddh:Komm mal runter. Hör auf mit dem Girlie-Gekreische. Das ist nur noch peinlich! Nenn mir doch einfach drei Punkte aus liberaler (i.S.v.: libertarian) Sicht, warum man den Typen favorisieren sollte (ausser dass er Dir nett erscheint, ich find ihn ja auch ganz unterhaltsam). Aber komm mir bitte nicht damit, dass das Clinton irgendwie ätzend ist. Naomi Klein ist auch hübscher als Merkel.

  9. jo@chim

    Auf Bad Blog stand vor einiger Zeit mehr zu JW’s Freund Farrakhan und der “Nation of Islam” zu lesen.

  10. affenkopf

    @Chripa
    Im Gegensatz zu Obama distanziert sich McCain aber nicht von Hagee und seinen Aussagen, sondern begrüßt dessen Unterstützung.

  11. Dagny

    Entscheidungspunkte aus liberaler Sicht:

    Ich würde folgende Punkte betrachten:

    -Fiat Money und Papierdollarkrise: Da sind alle drei wohl nicht liberal.
    -Aussenpolitik / Afganistan. Bei einem Wahlsieg der Demokraten werden Landser dort auch zum Kämpfen hin müssen. Bei McCain wohl auch.
    -Klimahysterie: Welcher der Kandidaten ist am ehesten gegen den Weltklimasovjet?

    Etwas nachrangiger wäre etwa die Frage: Umgang mit China und Russland und deren Machtstreben und wie begnet man Irans Atomplänen?

    Sieht man Iran/Russland/China als Bedrohung an, wird man wohl zu McCain tendieren. Wenn man dies nicht als Bedrohung sieht, ist die Gefahr einers Weltklimasovjets vielleicht das ernstzunehmenste Kriterium um zu einer Auswahl zu kommen.

    Oder gibts andere Vorschläge zur Bewertung der Kandidaten?

  12. jo@chim

    Danke für die Versachlichung, Dagny!

  13. DDH

    Warum wird hier das Spielchen “guilty by association” gespielt? Warum wird Obama nicht für seine EIGENEN Aussagen kritisiert! Der Mann ist ja nicht unfehlbar, bei Gott nicht, aber dieses obige Niveau ist erbärmlich. Hier wird versucht, ihm von hinten durch die Brust ins Auge zu stechen.

    Warum macht niemand Obamas Eiertanz um den Freihandel vor Ohio zum Thema?

    Ein wichtiger Grund jedoch – der wichtigste überhaupt – warum ich Obamas Wirken per saldo so positiv sehe, ist, daß er etwas schafft, was bisher keinem Säulenheiligen der Bürgerrechtsbewegung gelungen ist, nämlich in der Black Community einen Bewußtseinswandel in Gang zu setzen, der sie raus holt aus dem Ghetto, aus der perpetuierten Opfer-Befindlichkeit, aus der Szenerie, in der sie bislang eben anfällig war für die ganze Farrakhan-Scheiße! Begreift denn hier niemand, welche Chancen (siehe bspw. hier: http://dominikhennig.blogspot.com/2008/03/das-rechte-wort-zur-rechten-zeit.html ) sich mit ihm verknüpfen (natürlich auch Risiken, wir sprechen von einem Politiker)?

    Stattdessen bekomme ich hier von einem Parteiapparatschik, dessen Grundaxiome lauten “Alles wird gut, wenn 1.) der kriegsgeile alte Knochen US-Präsident und 2.) die alternde Diva aus Bonn in Deutschland Vizekanzler wird” nur parteipolitischen Kampagnensalat aufgetischt. Das ist doch unterirdisch! Diskutieren wir hier demnächst auch noch die phonetische Ähnlichkeit von Obama mit Osama? Oder seinen zweiten Vornamen “Hussein”?

  14. DDH

    Das sind die Aussagen SÄMTLICHER in den letzten 8 Jahren Bush unterstützenden wiedergeborenen Reverends auch!

  15. DDH

    Justin Raimondo, über den ich mich in letzter Zeit öfters mal ärgern mußte, macht mal wieder was vernünftiges: http://antiwar.com/justin/?articleid=12475

    Obama-mania is indeed a cult, but that’s okay: after all, I’m a longtime Ron Paul fan, too – my enthusiasms are strictly non-partisan – and so idealism doesn’t scare me, I think it’s a rare and good thing in politics, and in life. After all, Christianity, when it began, was a cult, and yet now we have presidential candidates chasing after the Christian constituency, no matter how wacky some of their leaders may be.

  16. jo@chim

    daß er etwas schafft, was bisher keinem Säulenheiligen der Bürgerrechtsbewegung gelungen ist, nämlich in der Black Community einen Bewußtseinswandel in Gang zu setzen

    So gesehen landeste bald noch bei Angela Davis…

    Und, zum letzten Absatz, der doch recht persönlich kommt, lieber Dominik: jetzt jammer mal nicht so laut, nur weil einmal Dein jenseits jeglicher politischen Analyse angesiedelter Starkult kritisiert wird. Wie kriegste denn überhaupt die Vermittlung zu dem pseudoradikalen “Staazi”-Gebabbel an anderer Stelle gebacken? Oder sagt das nur Dein Strohmann? *wegduck*

    However: Wenn Du Engagement in der Kommunalpolitik als “Apparatschiktum” bezeichnest, sei Dir das unbenommen. Für mich hängts ein wenig mit Glaubwürdigkeit zusammen, vor Ort liberale Werte zu leben und mich in meiner Gemeinde zu engagieren, anstatt lediglich grosse Sprüche zu reissen. Aber sei unbesorgt: meine paar €€ werde ich weiter anständig in der freien Wirtschaft verdienen ;-)

    Wüsste im Übrigen nicht, wo hier in Bezug auf McCain oder Wäwä auch nur im Ansatz Enthusiasmus versprüht wird…

  17. DDH

    Smearing Obama

  18. DDH

    @Jo@chim: Hier der Kandidatencheck (aus linkslibertärer Perspektive):

    http://publiusendures.blogspot.com/2008/02/grading-candidates.html

  19. Sky

    Obama ist vglw. substanzlos und versucht mit einer Showleistung ins weiße Haus zu kommen.
    Ich glaube, dass er chancenlos ist gegen McCain, nur ein Wunder (das aus einer sich bis zum Wahltermin aneinander reihenden Performancekette bestehen könnte) kann ihm helfen.

    Und mal davon abgesehen, der Mann scheint mir ziemlich prinzipienlos und dumm.

  20. DDH

    Stehe nicht allein mit meiner Sympathie:

    http://www.joannemcneil.com/weblog/index.php?p=809

    http://lesowijs.wordpress.com/2008/02/18/can-we-get-a-libertarian-for-obama/

  21. DDH

    Macht Herr Luksic Kommunalpolitik??? An der Sorbonne oder bei der EU???

  22. David

    Dumm. Aha.

  23. DDH

    Die Frage lautet doch eher, was ein Minimalstaazi und alt-liberaler Konstitutionalist an einem die Verfassung achtenden und im Bereich der civil rights wohl am wenigsten diese gefährdenden (abgesehen von der Waffenfreiheit, aber auch das ist eher MEIN als EUER Problem!) Rechtsgelehrten von tadelloser Reputation auszusetzen hat? Nicht meine, Deine Binnenlogik macht hier Sprünge!

    http://girlinshortshorts.blogspot.com/2008/02/professor-barack-obama.html

  24. DDH

    http://commentisfree.guardian.co.uk/daniel_koffler/2008/01/substance_not_style.html

    Wäre er wirklich prinzipienlos und dumm, dann wäre für Kontiunuität im Weißen Haus gesorgt.

  25. Sky

    Bush ist nicht dumm. Die vor ihm gewählten Präsidenten mit Ausnahme Carters auch nicht.
    Was wir an Deinen Äusserungen und an denen der Standardmedien in Europa feststellen können ist eher die Dummheit hier.

  26. DDH

    1) Iraq withdrawal,

    2) restoring the separation of church and state;

    3) easing off victimless crimes such as drug use;

    4) curtailing the Patriot Act.

    Diese Punkte nennt Scott Flanders.

    Quelle: CATO

  27. Medea

    Mir gefällt die vitale Art von Obama auch sehr gut. Dass man nun versucht, ihn sozusagen “schlecht” zu machen, hat mit Wahlkampf was zu tun. Clintons angebliche “Erfahrung” halte ich für ein Märchen.

    Ich bin auch für Obama, gewinnen wird am Ende MCain. Wetten?

  28. Chripa

    Naja, McCain ist bei der Basis der Republikaner eher unbeliebt. Er gilt als nicht konservativ genug bei Themen wie Abtreibung und Einwanderung. Deshalb ist er auf Unterstützung der Evangelikalen angewiesen. Wenn er sich nicht distanziert, so hat das taktische Gründe. Damit sage ich nicht, dass ich das toll finde.
    Obama wiederum hat sich nicht von Wright insgesamt abgewandt, sondern nur einige seiner jetzt bekannt gewordenen Aussagen zurückgewiesen.
    Es besteht aber noch ein anderer Unterschied:
    McCain ist ein erfahrerer Mann, bei dem keine großen Überraschungen mehr zu erwarten sind. Obama ist erst seit ein paar Jahren im Senat und ein recht unbeschriebenes Blatt. Deshalb halte ich es für legitim, dass man sich, um mehr über ihn zu erfahren, auch an Aussagen zB seines langjährigen Pastors oder seiner Frau hält.
    Hier zum Beispiel eine radikale Rede von ihr, in der sie zB sagt, dass es Obama nicht zulassen werde, dass man nur sich von der Gemeinschaft isoliert und nur an sich selber denkt.
    http://www.townhall.com/TalkRadio/Show.aspx?RadioShowID=5&ContentGuid=9e3a08aa-ad84-46cf-8492-6aff289bca42

  29. affenkopf

    Stimmt von McCain sind keine Überraschungen mehr zu erwarten. Die Posititionen die von ihm bekannt sind, sind aber aus liberaler Politik bereits schlimm genug: Unterdrückung der Redefreiheit während des Wahlkamps (campaign finance reform), Kampf gegen Tabakunternehmen, vorgeschriebene Steroidentests für Sportler, Ausbau der staatlichen Gesundheitsversorgung, Wiedereinführung der Wehrpflicht, etc.

    Und was Obamas Rede angeht gibt es auch bei McCain vergleichbares, z.B. seine Kritk am “unrestricted individualism of the businessman who injures the future of all of us for his own temporary and immediate profit” und seine generelle Kritk an Individualismus: “Sacrifice for a cause greater than self-interest, however, and you invest your life with the eminence of that cause. Americans did not fight and win World War II as discrete individuals.” (http://www.reason.com/news/show/118937.html)

    Ich behaupte nicht dass Obama besser ist, aber McCain ist sicherlich auch kein Kandidat den man als Liberaler/Libertärer ohne Bauchschmerzen unterstützen kann.

  30. DDH

    “In some respects Obama is to Bush and post-9/11 America as Adenauer was to Hitler and post-war Germany…” Geil!

    Quelle: http://hnn.us/roundup/entries/48350.html

  31. DDH

    Miese kleine Verleumdungskampagne – und schon brechen die ersten Steinchen raus:

    http://marcambinder.theatlantic.com/archives/2008/03/kristol_bungles_key_fact_in_an.php

  32. Gomez Davila

    Ich wüsste nicht, wieso ich mich von irgendwelchen spin-doctors des Clinton/McCain-Teams fernsteuern lassen und jedesmal bellen sollte, wenn die auf irgendeinen Knopf drücken. Bin ja nicht mal gemeint, da kein latent rassistischer weißer US-Wähler. Das läuft in den USA doch schon so seit Mark Twains “Running for Governor”. Bin gespannt, wann die mit den Sex-Geschichten starten.

  33. DDH

    http://the-osterley-times.blogspot.com/2008/03/obama-nothing-can-be-achieved-whilst.html

  34. Steeevyo

    Wow Obamabashing.
    Sind die Liberalen die zukuenftigen Antiamerikaner?
    ;-)

  35. DDH

    @Steevyo: Gute Frage, aber “die” Liberalen bashen ihn nicht! Der Liberalste hier bin immer noch ich! Nur ein paar halbgewalkte Staazis kommen ihm mit ollen Kamellen seines Pastors, weil sie ihm übel nehmen, daß er seit 5 Jahren recht und sie seit 5 Jahren unrecht haben.

  36. Steeevyo

    Ich habe immer noch nichts gegen Bush.
    In vielen Punkten stimme ich nicht mit ihm ueberein wie mit jedem Konservativen (Irakkrieg war jedoch richtig) das geht in Ordnung.
    Genauso geht es mir mit allen jetzt verbliebenen Kandidaten.

    Einer steht aber heraus weil er Charisma hat und etwas anderes versucht.
    Das war nicht ohne Risiko. Heute tun die Leute gerade so als waere Obama das automatisch zugefallen dieser beeindruckende Erfolg bisher (siehe hierzu auch das Paradebeispiel einer linken Rassistin, Ferraro). Dem ist nicht so.
    Und diese “Skandale die jetzt hervorgekramt werden die lassen mich nur muede laecheln. Wenn das alles ist dann kann ich gut verstehen warum sich die Reps sehnlichst Hillary als Gegnerin wuenschen.

  37. jo@chim

    Ich habe immer noch nichts gegen Bush.
    In vielen Punkten stimme ich nicht mit ihm ueberein wie mit jedem Konservativen (Irakkrieg war jedoch richtig) das geht in Ordnung.
    Genauso geht es mir mit allen jetzt verbliebenen Kandidaten.

    Scheisse, Du hast Recht, eeeyo… bester Comment bisher in diesem Thread.

  38. Steeevyo

    Ich weiss. Ich habe immer Recht.

  39. Nummer 6

    Apropos Kandidaten. Scheinbar interessiert sich keiner mehr für Ronald Paul. Ich habe hier zahlreiche inbrünstige Liebesbekenntnisse gelesen, aber seit sich alle in Obama verliebt bzw. verbissen haben, ist nichts mehr vom liberalen Wunder-Paule zu lesen. Hat Obama mehr Substanz, mehr Streitwert, mehr Zukunft oder was ist los?

    Mehr Kontinuität bei den blogosphärischen Liebesbezeugungen würden sicher auch einen liberalen Querkopf weiter bringen als diese (letztlich wohl) lobhudelige Durchlauferhitzungen.

    Naja, auch wenn Paul raus ist, wenn seine Ideen gut waren, kann man die doch gegen die von Obama aufrechnen und muss nicht in diese niederträchtige “da war einmal eine Bekanntschaft”-Kiste greifen. Auch wir hatten schon Politiker mit zweifelhafter Vergangenheit, aber das zeichnet Politiker doch aus, dass sie auf jede Lebenssituation machtorientiert agieren.

    Viele Politiker aus dem Osten, waren auch dort politisch aktiv. Das geht durch alle Parteien. Vorwerfen tut man es seltsamerweise nur denen, die jetzt in der Linken sind, obwohl die ihren “Idealen” noch am ehesten treu geblieben sind. Aber da haben wir vielleicht alle — manche mutmaßlich ganz gerne — schon ein bisschen zuviel Sentimentbeschleuniger vom Blatt, das die Wahrheit mutig ausspricht, appliziert bekommen, um da noch einen ungespinnten Gedanken fassen zu können.

  40. Sky

    Irgendwo habe ich kürzlich gelesen Obama sei ganz primär ein Demagoge.
    Das trifft es gut, ohne seine schauspielerischen Fähigkeiten wäre er ein Nichts.
    “Demagogie” jetzt im pos. Sinne, also im Sinne von populistischer Volksführerschaft. Auch Kennedy war ein Demagoge oder von mir aus auch Reagan anfänglich.
    Obama ist aber wirklich zu substanzlos. Gewänne er, würde er die Gesellschaft ziemlich nachhaltig spalten. Auf der anderen Seite steht mit McCain ein ziemlich kompatibler Joe, dem sogar Prizipien nachgesagt werden.

    Wenn McCain nicht das Riesenpech hat einer Obama-Hysterie gegenüberzustehen (die dann alle Randgruppen zur Wahl treiben würde), dann wird das eine leichte Sache für ihn, breakfast so zu sagen.

  41. jo@chim

    Nun ja, so alt sind die “Kamellen” gar nicht, DDH – und der Hassprediger Jeremiah Wright war auch nicht nur Obamas Pastor und Mentor seit 20 Jahren, sondern bis Anfang der Woche immerhin Mitglied seines Wahlkampfberater-Teams…

  42. DDH

    http://drudgereport.com/flashos.htm

    Sind wir fair – lassen wir ihn selbst sprechen!

    Steven Horwitz schreibt:

    Obama on Race in America
    Just finished watching Obama’s response to the Rev. Wright controversy. He gave a very good talk, both in terms of content and in terms of him trying to extract himself politically from the situation. The text can be found here (at least for the time being).

    The one comment I’d make off the top of my head is that his rhetorical strategy of invoking, in a positive way, the Founders and the Constitution and suggesting that their general vision was right even though it was corrupted by slavery, will lead some to (rightly I think) compare this talk to King’s Letter from Birmingham Jail. King’s use of Biblical imagery as well as references to the Founders gave that document much of its rhetorical power by calling whites to account by their own value systems.

    To be clear, I’m not saying that it is the equivalent of King’s Letter, just that this rhetorical element may bring forward those comparisons.

    Obama’s explicit comparisons between the anger of Wright’s generation and how it plays out in African-American churches and the anger of white Americans about ongoing economic change (which Obama has misdiagnosed, but that’s another story) or perceptions of reverse discrimination seem to come from a similar sort of place: I understand why you are angry and you need to understand why we are angry and, by your own ideals, you should want to recognize the source of our anger and join in addressing it.

    In any case, the speech will continue to get talked about and we’ll see if my prediction about comparisons to King’s Letter hold up.

    Quelle: http://hnn.us/blogs/entries/48480.html

  43. DDH

    Jesse Walkers Reason-Kolumne “The Audacity of Friends” zum Thema trifft den Nagel auf den Kopf:

    http://www.reason.com/blog/show/125555.html

  44. oliver Luksic

    Lieber Dominik,
    die Kommentare von Dir sind unter aller S…
    Zumal dann noch falsche Sachen (Sorbonne?) auftauchen.

    Vor allem “Parteiapparatschik”. Was erlaubst Du Dir eigentlich?

    Du solltest mit Urteilen mal lieber etwas zurück halten, es wird doch ein wenig anmaßend.

  45. oliver Luksic

    “Der Liberalste hier bin ich”- Kommentar unnötig…

  46. Steeevyo

  47. DDH

    Bei dieser Art von Obama-Bashing hört einfach der Spaß auf. Zumal Du den Sack prügelst und den Esel meinst – das ist unter aller Kanone!

    Nicht Wrights (tatsächlich abstruse) Verschwörungstheorien bringen Obama in Bedrängnis sondern historische Realitäten, die Dein auf Hurraah-Patriotismus festgelegter Pseudo-Amerikanismus (in Wirklichkeit D.C-Eliten-Idolatrie) auszublenden sich erlaubt, bringen diejenigen in Bedrängnis, die hier wie dort immer noch glauben, sie lebten in der “besten aller Welten” so sie nur in einer “westlichen Demokratie” das Licht der Welt erblickten.

    Die Wahrheit über amerikanische Menschenexperimente ist z.T. noch viel erschütternder als alle folkloristischen Volksreden eines Baptistenpredigers aus Chicago, wie diese Quelle hier belegt:

    http://www.infoplease.com/ipa/A0762136.html

  48. Persuit of Happiness « shifting reality

    [...] Papst mich in seine Karfreitagsgebete auch mit aufgenommen hat, Schwule will er ja auch erleuchten: Woher kommt dieses Bedürfnis auf antibürokratischer Seite, nun unbedingt Obama den Lack abkratzen …? Ein Bild, das ja bei einem Schwarzen durchaus tiefenpsychologische Interpretationen zuläßt [...]

  49. MT

    Glückwunsch zu dieser unvoreingenommenen Übernahme politischer Meinungen direkt aus der amerikanischen Medienlandschaft… Ein wenig Recherche außerhalb der aufgehetzten Blogs und Mediencenter kann auch helfen Dinge etwas objektiver zu sehen. Falls jemand Interesse an einer Objektiven Meinung hat kann er sich die vielzitierten “Hetzäußerungen” des Rev. Wright auch einmal im Kontext ansehen:

    http://uk.youtube.com/watch?v=RvMbeVQj6Lw
    http://uk.youtube.com/watch?v=QOdlnzkeoyQ

  50. DDH

    Wie immer sehr differenziert: Sheldon Richman

  51. DDH

    Und hier noch ein sehr lesenswerter Beitrag von Jason Kuznicki

  52. Martin

    Persönliche Beleidigungen in den Kommentaren vom Antibürokratieteam? Ich glaube ich überspringe ab jetzt lieber Kommentare die mit DDH beginnen… peinlich bis dort hinaus.

  53. Martin

    “Die einzige Möglichkeit, die Herr Obama hatte, zu zeigen, er könne einen richtigen Entscheid fällen war die Wahl seines Priesters. Viel mehr hat er ja nicht geleistet. Und er hat einen gewählt, der an irrationalem Hass das meiste bisher da gewesene (in politischen Kampagnen) übersteigt.”

    http://mygreg.net/2008/03/15/der-moment-musste-vorbei-sein/

  54. DDH

    Grobinski ist ja auch wirklich ne mega-seriöse Quelle, muhaha! :-P

    http://dominikhennig.blogspot.com/2008/02/das-psychodrama-des-greg-b-grabinski.html

    http://gaywest.wordpress.com/2008/02/12/kriegsfetischismus-mal-ganz-liberal/

  55. DDH

    Obama was right to stay

  56. oliver Luksic

    http://www.welt.de/meinung/article1825980/Der_moralische_Bankrott_des_Barack_Obama.html

    Sollte man mal lesen. Die Argumente sind nicht ganz von der Hand zu weisen.

  57. DDH

    Charles Krauthammer? *Brüll*!

    Neocons ohne Mimikry. Empowerd by Springer.

  58. DDH

    http://www.slate.com/blogs/blogs/convictions/archive/2008/03/23/endorsing-obama.aspx

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