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	<title>Kommentare zu: Na, immerhin&#8230;</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
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		<title>Von: BlackEye</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/03/17/na-immerhin/comment-page-1/#comment-26429</link>
		<dc:creator>BlackEye</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 12:05:45 +0000</pubDate>
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		<description>Mich interessiert in erster Linie ob die j&#252;ngsten staatlichen Eingriffe die Rezession verhindern oder lediglich hinausschieben werden. Wie war das nochmal w&#228;hrend der Great Depression, da hatte man doch auch immer wieder gesagt die Wirtschaft sei kerngesund und es handele sich nur um eine Finanzkrise.

Was Bear Stearns angeht, st&#252;nden denn die Aktion&#228;re bei einer Liquidation nicht besser da als beim Verkauf f&#252;r 236 Mio. an JP Morgan Chase? Angeblich soll ja die New - Yorker - Zentrale an sich eine Milliarde wert sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich interessiert in erster Linie ob die j&#252;ngsten staatlichen Eingriffe die Rezession verhindern oder lediglich hinausschieben werden. Wie war das nochmal w&#228;hrend der Great Depression, da hatte man doch auch immer wieder gesagt die Wirtschaft sei kerngesund und es handele sich nur um eine Finanzkrise.</p>
<p>Was Bear Stearns angeht, st&#252;nden denn die Aktion&#228;re bei einer Liquidation nicht besser da als beim Verkauf f&#252;r 236 Mio. an JP Morgan Chase? Angeblich soll ja die New &#8211; Yorker &#8211; Zentrale an sich eine Milliarde wert sein.</p>
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	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/03/17/na-immerhin/comment-page-1/#comment-26379</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 07:16:47 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.nytimes.com/2008/03/19/business/19leonhardt.html?pagewanted=1&amp;_r=1&amp;hp</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nytimes.com/2008/03/19/business/19leonhardt.html?pagewanted=1&amp;_r=1&amp;hp" rel="nofollow"></a><a href='http://www.nytimes.com/2008/03/19/business/19leonhardt.html?pagewanted=1&amp;_r=1&amp;hp'>http://www.nytimes.com/2008/03/19/business/19leonhardt.html?pagewanted=1&amp;_r=1&amp;hp</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/03/17/na-immerhin/comment-page-1/#comment-26273</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 22:25:57 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;Dar&#252;ber machen wir uns mal Gedanken, wenn der Sturm vorbei ist.&lt;/em&gt;

Wenn es zu sp&#228;t ist, wir mit den Interventionen die falschen Anreize f&#252;r die Zukunft gesetzt haben werden. 

Ich kann ja verstehen, dass die ZB Liquidit&#228;t bereitstellt (man k&#246;nnte auch sagen den Zins konstant h&#228;lt), aber warum muss sie ihn unbedingt senken? Und mehr als 2 Prozentpunkte. Was genau soll das bezwecken? Sparen die Leute auf einmal mehr? Si nkt die Kreditnachfrage so dramatisch, dass der Kreditpreis so stark gesenkt werden muss?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dar&#252;ber machen wir uns mal Gedanken, wenn der Sturm vorbei ist.</em></p>
<p>Wenn es zu sp&#228;t ist, wir mit den Interventionen die falschen Anreize f&#252;r die Zukunft gesetzt haben werden. </p>
<p>Ich kann ja verstehen, dass die ZB Liquidit&#228;t bereitstellt (man k&#246;nnte auch sagen den Zins konstant h&#228;lt), aber warum muss sie ihn unbedingt senken? Und mehr als 2 Prozentpunkte. Was genau soll das bezwecken? Sparen die Leute auf einmal mehr? Si nkt die Kreditnachfrage so dramatisch, dass der Kreditpreis so stark gesenkt werden muss?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/03/17/na-immerhin/comment-page-1/#comment-26182</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 13:48:54 +0000</pubDate>
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		<description>Principal Agent Probleme galore: 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,542107,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Principal Agent Probleme galore:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,542107,00.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,542107,00.html'>http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,542107,00.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nummer 6</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/03/17/na-immerhin/comment-page-1/#comment-26164</link>
		<dc:creator>Nummer 6</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 12:13:26 +0000</pubDate>
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		<description>Erfolg hat, wer das meiste auf dem Marktplatz rausholt. Jeder potente Manager wei&#223;, dass es bei den Kalkulationen f&#252;r seine Entscheidungen auf dem Markt auf die richtige Auswahl der Parameter ankommt, die er in seine Rechnung aufnimmt. Z. B. sind fast immer funktionierende Parameter die Arbeitskosten zu senken, Dienstleistungen outzusourcen, Produktionsbedingungen zu verbilligen, Filialen in Billiglohnl&#228;ndern auszusiedeln und &#228;hnliche von Otto Normalverbraucher gehasste Ma&#223;nahmen. 

Im vorliegenden Fall wurden die sichtbaren Kreditrisiken von den Erstkreditgebern einfach durch Weiterverkauf versilbert, von den zweiten wurden haupts&#228;chlich die Renditechancen gesehen und von den Bauchlandern wird nun im Zweifelsfall (bevor &quot;noch gr&#246;&#223;erer Schaden entsteht&quot;) der Staat zu Hilfe gerufen. 

Das ist das, was die Marktrandbedingungen kalkulatorisch zu jeder Zeit eben hergeben. Mitarbeiter werden ja auch nur entlassen, weil die Entscheider nicht damit rechnen m&#252;ssen, von den Entlassenen verdengelt zu werden. Daf&#252;r sorgt der Staat - ja und?

Letztlich f&#252;hlt sich der Staat eben f&#252;r die Belange seiner Einwohner verantwortlich, das ist ein Parameter in der Rechnung und sonst nichts. 

Also doch Marktwirtschaft :)

Es ist sogar marktwirtschaftlich, wenn jetzt verschiedene Staaten unterschiedlich schnell mit Krediten, Darlehen oder Bailouts zu Hilfe kommen, und damit den Banken signalisieren: auf unserem Marktplatz habt ihr gute Bedingungen ...

Jede Marktwirtschaft hat die Wahl, wie sie ihren Marktplatz gestaltet. &#220;berfrachtet sie ihn mit B&#252;rger-, Umwelt-, Arbeiter- und Verbraucherschutz und kuschelt mit den Jedermanns oder sorgt sie mit m&#246;glichst wenig Regeln daf&#252;r, dass sich die quirligsten Marktteilnehmer durchsetzten k&#246;nnen und der Rubel ordentlich rollt.

Auch Parade-Manager Ackermann, der aus einem Land kommt, dem das Bankwesen im Blut liegt, wei&#223; das und stellt die Politik vor die &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,542074,00.html&quot;&gt;Entscheidung&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erfolg hat, wer das meiste auf dem Marktplatz rausholt. Jeder potente Manager wei&#223;, dass es bei den Kalkulationen f&#252;r seine Entscheidungen auf dem Markt auf die richtige Auswahl der Parameter ankommt, die er in seine Rechnung aufnimmt. Z. B. sind fast immer funktionierende Parameter die Arbeitskosten zu senken, Dienstleistungen outzusourcen, Produktionsbedingungen zu verbilligen, Filialen in Billiglohnl&#228;ndern auszusiedeln und &#228;hnliche von Otto Normalverbraucher gehasste Ma&#223;nahmen. </p>
<p>Im vorliegenden Fall wurden die sichtbaren Kreditrisiken von den Erstkreditgebern einfach durch Weiterverkauf versilbert, von den zweiten wurden haupts&#228;chlich die Renditechancen gesehen und von den Bauchlandern wird nun im Zweifelsfall (bevor &#8220;noch gr&#246;&#223;erer Schaden entsteht&#8221;) der Staat zu Hilfe gerufen. </p>
<p>Das ist das, was die Marktrandbedingungen kalkulatorisch zu jeder Zeit eben hergeben. Mitarbeiter werden ja auch nur entlassen, weil die Entscheider nicht damit rechnen m&#252;ssen, von den Entlassenen verdengelt zu werden. Daf&#252;r sorgt der Staat &#8211; ja und?</p>
<p>Letztlich f&#252;hlt sich der Staat eben f&#252;r die Belange seiner Einwohner verantwortlich, das ist ein Parameter in der Rechnung und sonst nichts. </p>
<p>Also doch Marktwirtschaft :)</p>
<p>Es ist sogar marktwirtschaftlich, wenn jetzt verschiedene Staaten unterschiedlich schnell mit Krediten, Darlehen oder Bailouts zu Hilfe kommen, und damit den Banken signalisieren: auf unserem Marktplatz habt ihr gute Bedingungen &#8230;</p>
<p>Jede Marktwirtschaft hat die Wahl, wie sie ihren Marktplatz gestaltet. &#220;berfrachtet sie ihn mit B&#252;rger-, Umwelt-, Arbeiter- und Verbraucherschutz und kuschelt mit den Jedermanns oder sorgt sie mit m&#246;glichst wenig Regeln daf&#252;r, dass sich die quirligsten Marktteilnehmer durchsetzten k&#246;nnen und der Rubel ordentlich rollt.</p>
<p>Auch Parade-Manager Ackermann, der aus einem Land kommt, dem das Bankwesen im Blut liegt, wei&#223; das und stellt die Politik vor die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,542074,00.html">Entscheidung</a>.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/03/17/na-immerhin/comment-page-1/#comment-26131</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 10:08:21 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Dar&#252;ber machen wir uns mal Gedanken,
&gt; wenn der Sturm vorbei ist.
Wir k&#246;nnen aber leider davon ausgehen, da&#223; sich nach dem Sturm solche Gedanken nicht gemacht werden (&quot;ist ja noch mal alles gut gegangen&quot;).

Ich bin bei solchen staatlichen Markteingriffen &#252;beraus mi&#223;trauisch.
Es kann schon sein, da&#223; kurzfristig und auf den Einzelfall bezogen die Vorteile &#252;berwiegen. Obwohl ich auch da nicht sicher bin, ob wir nicht dem Bastiat-Effekt aufsitzen und einfach die Nachteile nicht gut genug erkennen.

Aber man setzt wohl die falschen Signale f&#252;r die weitere Entwicklung, und damit programmiert man doch das n&#228;chste Desaster.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Dar&#252;ber machen wir uns mal Gedanken,<br />
&gt; wenn der Sturm vorbei ist.<br />
Wir k&#246;nnen aber leider davon ausgehen, da&#223; sich nach dem Sturm solche Gedanken nicht gemacht werden (&#8220;ist ja noch mal alles gut gegangen&#8221;).</p>
<p>Ich bin bei solchen staatlichen Markteingriffen &#252;beraus mi&#223;trauisch.<br />
Es kann schon sein, da&#223; kurzfristig und auf den Einzelfall bezogen die Vorteile &#252;berwiegen. Obwohl ich auch da nicht sicher bin, ob wir nicht dem Bastiat-Effekt aufsitzen und einfach die Nachteile nicht gut genug erkennen.</p>
<p>Aber man setzt wohl die falschen Signale f&#252;r die weitere Entwicklung, und damit programmiert man doch das n&#228;chste Desaster.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/03/17/na-immerhin/comment-page-1/#comment-26124</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 09:26:05 +0000</pubDate>
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		<description>Mich w&#252;rde mal interessieren welche Ma&#223;nahmen in Asien eingef&#252;hrt wurden nach der letzten Asien-Krise. Die dortigen Banken scheinen ja nun recht solide dazustehen. 
Die Ferrari-Fahrer erledigen ihre Arbeit nicht richtig. Ist es nicht Sinn des Finanzsystems, Mittel dorthin zu allorzieren (oder heisst es allokatieren, egal), an dem sie den meisten Nutzen unter kalkulierbaren Risiko stiften? Das ist im Fall von Hypokrediten f&#252;r Leute, die sich ihren Lebensstil einfach nicht leisten k&#246;nnen,  nicht der Fall. Diese Krise unterminiert politisch auch die Glaubw&#252;rdigkeit des Finanzsystems und der freien Marktwirtschaft insgesamt. 
Der moral hazzard tritt imho genau da auf, wenn Bankmitarbeiter Provisionen f&#252;r Kredite kassieren, die einfach zu hohe Risiken aufweisen. Die werden doch ganz gut dran verdient haben. Und Geld zur&#252;ckfordern l&#228;&#223;t sich jetzt sicher nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich w&#252;rde mal interessieren welche Ma&#223;nahmen in Asien eingef&#252;hrt wurden nach der letzten Asien-Krise. Die dortigen Banken scheinen ja nun recht solide dazustehen.<br />
Die Ferrari-Fahrer erledigen ihre Arbeit nicht richtig. Ist es nicht Sinn des Finanzsystems, Mittel dorthin zu allorzieren (oder heisst es allokatieren, egal), an dem sie den meisten Nutzen unter kalkulierbaren Risiko stiften? Das ist im Fall von Hypokrediten f&#252;r Leute, die sich ihren Lebensstil einfach nicht leisten k&#246;nnen,  nicht der Fall. Diese Krise unterminiert politisch auch die Glaubw&#252;rdigkeit des Finanzsystems und der freien Marktwirtschaft insgesamt.<br />
Der moral hazzard tritt imho genau da auf, wenn Bankmitarbeiter Provisionen f&#252;r Kredite kassieren, die einfach zu hohe Risiken aufweisen. Die werden doch ganz gut dran verdient haben. Und Geld zur&#252;ckfordern l&#228;&#223;t sich jetzt sicher nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Libero</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/03/17/na-immerhin/comment-page-1/#comment-26029</link>
		<dc:creator>Libero</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 18:10:50 +0000</pubDate>
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		<description>Die Freiheit des Marktes ist notwendig.

Hei&#223;t das, das auch die Regeln, nach denen Kredite und Hypotheken vergeben werden, frei und beliebig sein k&#246;nnen?

Ist diese Vertrauenskrise ein unvorsehbares, unbeinflu&#223;bares Naturereignis &#228;hnlich wie ein Vulkanausbruch? 

Wohl kaum. Der Kindergarten der Finanzwirtschaft hat wieder einmal geglaubt, er kann bedenkenlos und hemmungslos handeln, das was diese Kinder im Nadelstreifen-Pampers unter Freiheit verstehen. 

Diese Krise begann nicht erst dann, als die Mehrheit der Marktteilnehmer die Ramsch-Marktsegmente der Hypotheken und Schuldentitel als M&#252;ll ansahen. Die Krise begann, als der Kindergarten begann, diese Marktsegmente &#252;berhaupt erst aufzubauen. 

Als man mit geliehenen Geld nicht nur eins, sondern gleich zwei, drei, vier, ja bis zu 10 H&#228;user auf Pump von einzelnen Menschen finanziert wurden. H&#228;user f&#252;r die es nie einen anderen K&#228;ufer gab als Spekulanten und die nie bewohnt wurden, wof&#252;r man WohnH&#228;user eigentlich nutzt. Da kann man tats&#228;chlich drin wohnen, nicht nur mit spekulieren. 

Die Krise begann, als Besitzer von H&#228;usern den gestiegenen Wert ihrer H&#228;user in Hypotheken verwandelten und konsumierten. Wer gab das Geld? Der Kindergarten der Finanzwirtschaft. 

Den die Preise steigen ja immer und werden nie, aber auch nie fallen. Den wir haben alles im Griff, vor allem uns selbst. Unsere Emotionen, unsere Euphorie, unser blindes Vertrauen, unsere Hysterie, unser blindes Mi&#223;trauen. So wurde in einem geradezu unglaublichen Leichtsinn die wertvollste W&#228;hrung verspielt, das ihr nicht kennt, weil man es in euch nicht haben kann, VERTRAUEN. 

Vertrauen ist die Basis einer anonymisierten Volkswirtschaft. Vertrauen darauf, das der Handelspartner ma&#223;voll am Markt agiert und beherrschbare Risiken eingeht und handelt. 

Das Vertrauen ist zerst&#246;rt, mit viel Gl&#252;ck noch nicht vollst&#228;ndig. 

Verh&#228;lt sich so ein der Regeln im wirtschaftlichen Miteinander bewu&#223;ter Mensch? Zerst&#246;rt kindisch Vertrauen? Durch bodenlosen Leichtsinn?

Nein, nur der Kindergarten verh&#228;lt sich so. Dem ihr alle auch angeh&#246;rt. Dem Kindergarten. 

F&#252;r die Narretei von Menschen, die glaubten, es gibt nur einen Weg, den nach oben, m&#252;ssen jetzt alle die bezahlen, die &#252;ber Jahre normal ihrer Arbeit nachgingen und vom dem lebten, was sie mit ihrer H&#228;nde oder ihrem Denkverm&#246;gen Arbeit erl&#246;sen konnten. 

&lt;i&gt;Dar&#252;ber machen wir uns mal Gedanken, wenn der Sturm vorbei ist.&lt;/i&gt;

&#220;beranstrenge er sich nicht. Was soll dabei herauskommen, wenn er sich Gedanken macht? Wer soll ihm denn Vertrauensvoll bei seinen Gedankeng&#228;ngen folgen? Kann er Mi&#223;trauen in Vertrauen verwandeln?

Der Liberalismus ist die Sehnsucht der Menschheit. Ihm kann man vertrauen. Die Liberalen sind es nicht, die diese Sehnsucht verwirklichen k&#246;nnen. Ihnen kann man nicht vertrauen. 

Warum soll man FDP w&#228;hlen? Weil man ihr vertrauen kann? Das sie dem Kindergarten der Finanzwirtschaft dem n&#228;chsten Tanz auf dem Vulkan erm&#246;glicht? Weil das ja Freiheit bedeutet?

Ma&#223;halten erreicht man nicht durch die Regeln des wirtschaftlichen Miteinanders aller Marktteilnehmer. Ma&#223;halten beginnt bei jedem einzelnen Marktteilnehmer. In ihm selbst. 

Eure Oberfl&#228;chlichkeit ist kaum zu &#252;bertreffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Freiheit des Marktes ist notwendig.</p>
<p>Hei&#223;t das, das auch die Regeln, nach denen Kredite und Hypotheken vergeben werden, frei und beliebig sein k&#246;nnen?</p>
<p>Ist diese Vertrauenskrise ein unvorsehbares, unbeinflu&#223;bares Naturereignis &#228;hnlich wie ein Vulkanausbruch? </p>
<p>Wohl kaum. Der Kindergarten der Finanzwirtschaft hat wieder einmal geglaubt, er kann bedenkenlos und hemmungslos handeln, das was diese Kinder im Nadelstreifen-Pampers unter Freiheit verstehen. </p>
<p>Diese Krise begann nicht erst dann, als die Mehrheit der Marktteilnehmer die Ramsch-Marktsegmente der Hypotheken und Schuldentitel als M&#252;ll ansahen. Die Krise begann, als der Kindergarten begann, diese Marktsegmente &#252;berhaupt erst aufzubauen. </p>
<p>Als man mit geliehenen Geld nicht nur eins, sondern gleich zwei, drei, vier, ja bis zu 10 H&#228;user auf Pump von einzelnen Menschen finanziert wurden. H&#228;user f&#252;r die es nie einen anderen K&#228;ufer gab als Spekulanten und die nie bewohnt wurden, wof&#252;r man WohnH&#228;user eigentlich nutzt. Da kann man tats&#228;chlich drin wohnen, nicht nur mit spekulieren. </p>
<p>Die Krise begann, als Besitzer von H&#228;usern den gestiegenen Wert ihrer H&#228;user in Hypotheken verwandelten und konsumierten. Wer gab das Geld? Der Kindergarten der Finanzwirtschaft. </p>
<p>Den die Preise steigen ja immer und werden nie, aber auch nie fallen. Den wir haben alles im Griff, vor allem uns selbst. Unsere Emotionen, unsere Euphorie, unser blindes Vertrauen, unsere Hysterie, unser blindes Mi&#223;trauen. So wurde in einem geradezu unglaublichen Leichtsinn die wertvollste W&#228;hrung verspielt, das ihr nicht kennt, weil man es in euch nicht haben kann, VERTRAUEN. </p>
<p>Vertrauen ist die Basis einer anonymisierten Volkswirtschaft. Vertrauen darauf, das der Handelspartner ma&#223;voll am Markt agiert und beherrschbare Risiken eingeht und handelt. </p>
<p>Das Vertrauen ist zerst&#246;rt, mit viel Gl&#252;ck noch nicht vollst&#228;ndig. </p>
<p>Verh&#228;lt sich so ein der Regeln im wirtschaftlichen Miteinander bewu&#223;ter Mensch? Zerst&#246;rt kindisch Vertrauen? Durch bodenlosen Leichtsinn?</p>
<p>Nein, nur der Kindergarten verh&#228;lt sich so. Dem ihr alle auch angeh&#246;rt. Dem Kindergarten. </p>
<p>F&#252;r die Narretei von Menschen, die glaubten, es gibt nur einen Weg, den nach oben, m&#252;ssen jetzt alle die bezahlen, die &#252;ber Jahre normal ihrer Arbeit nachgingen und vom dem lebten, was sie mit ihrer H&#228;nde oder ihrem Denkverm&#246;gen Arbeit erl&#246;sen konnten. </p>
<p><i>Dar&#252;ber machen wir uns mal Gedanken, wenn der Sturm vorbei ist.</i></p>
<p>&#220;beranstrenge er sich nicht. Was soll dabei herauskommen, wenn er sich Gedanken macht? Wer soll ihm denn Vertrauensvoll bei seinen Gedankeng&#228;ngen folgen? Kann er Mi&#223;trauen in Vertrauen verwandeln?</p>
<p>Der Liberalismus ist die Sehnsucht der Menschheit. Ihm kann man vertrauen. Die Liberalen sind es nicht, die diese Sehnsucht verwirklichen k&#246;nnen. Ihnen kann man nicht vertrauen. </p>
<p>Warum soll man FDP w&#228;hlen? Weil man ihr vertrauen kann? Das sie dem Kindergarten der Finanzwirtschaft dem n&#228;chsten Tanz auf dem Vulkan erm&#246;glicht? Weil das ja Freiheit bedeutet?</p>
<p>Ma&#223;halten erreicht man nicht durch die Regeln des wirtschaftlichen Miteinanders aller Marktteilnehmer. Ma&#223;halten beginnt bei jedem einzelnen Marktteilnehmer. In ihm selbst. </p>
<p>Eure Oberfl&#228;chlichkeit ist kaum zu &#252;bertreffen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/03/17/na-immerhin/comment-page-1/#comment-26013</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 16:57:22 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;&quot;What does this have to do with the free market? As Kevin Carson likes to say, if this is the free market, then I&#039;m against it.&quot;&lt;/em&gt; 
&lt;a href=&quot;http://hnn.us/blogs/entries/48416.html&quot;&gt;Sheldon Richman&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;What does this have to do with the free market? As Kevin Carson likes to say, if this is the free market, then I&#8217;m against it.&#8221;</em><br />
<a href="http://hnn.us/blogs/entries/48416.html">Sheldon Richman</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/03/17/na-immerhin/comment-page-1/#comment-26010</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 16:34:09 +0000</pubDate>
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		<description>Dar&#252;ber machen wir uns mal Gedanken, wenn der Sturm vorbei ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dar&#252;ber machen wir uns mal Gedanken, wenn der Sturm vorbei ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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