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Auch keine dumme Sache.

20.03.2008 23:05 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim

An Nazideutschland denken wäre in dem Kontext übrigens auch keine dumme Sache. Heute boykottieren erspart einem die Mitverantwortung für die Gemetzel, die zur Herbeiführung einer totenfriedlichen Olympiade nötig sind.

Warum sollte nicht auch einmal donalphons Recht haben?

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7 Kommentare » Neuer Kommentar zum Beitrag

fpk, 22.03.2008 07:24

Man muss kein Freund der chin. Tibetpolitik sein, um den Nazivergleich blöd zu finden. Ich seh hier nirgends Nazis. Keine Vorbereitungen Vietnam zu überfallen. Und auch keinen Genozid.

Hardy, 22.03.2008 10:23

Das Verbot der öffentlichen Ausübung der eigenen Sprache, Sitten und Religion ist ein kultureller Genozid, genauso wie die Überbesiedlung mit chinesischen Bewohnern. Die Zwangssterilisation ein physischer.
Der Nazivergleich ist in dahingehend passend, da beide Regime faschistische sind und wie damals eine Olympiade bevorsteht.

 
 

[...] bestrafen statt belohnen Deutliche Worte beim Antibürokratieteam und zuvor bei Rebellmarkt-Don [...]

 
fpk, 23.03.2008 03:54

Ich wäre mit Wörtern mit Genozid etwas vorsichtiger, sonst verliert es ganz seinen Inhalt.
Und seit wann regiert in China ein faschistisches Regim? Auch bei Faschsimus gilt das gleiche. Inflationärer Gebrauch führt zu Bedeutungsverlust.
Ich glaube Kolonialismus oder Imperialismus kommt dem näher, was die Chinesen in Tibet veranstalten.

 
Alrik, 24.03.2008 01:32

Don Alphons hat schon damit unrecht, das man sich der Mitverantwortung entziehen kann in dem man einfach boykottiert…

 
Chripa, 24.03.2008 10:26

Die Tibeter haben sicher mehr Sympathien verdient als zB die Palästinenser. Bei manchen ihrer Unterstützer hab ich aber schon auch den Eindruck, dass sie “das Ursprüngliche, Authentische” gegen die böse Moderne verteidigen wollen, die sie durch China
repräsentiert sehen.
Hier ein Artikel zur Situation:
http://www.latimes.com/news/nationworld/world/la-fg-rage22mar22,1,1624902.story?page=1

 
Carsten, 25.03.2008 20:30

Dass es nicht zu einem Verzicht auf ein von mit Steuergeldern gefördertes Spitzensport-Event zwecks nationalstaatlicher Erbauung kommt, dafür wird schon der bestens vernetzte Sportfunktionär und FDP-Mitglied(!) Dr. Thomas Bach sorgen!!!

 

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