Fünf Jahre nach Beginn des Irak-Feldzuges, geplant als Fanal im „War on Terror“ sterben im Irak immer noch täglich dutzende Menschen durch die von den Islamofaschisten verursachte Gewalt.

Millionen sind emigriert, die im Lande blieben arrangierten sich mit dem Terror und der Korruption der Clans, anstatt nach der Diktatur Saddam Husseins eine rechtsstaatlich verfasste Marktwirtschaft aufzubauen, wie es sich die Neokonservativen – und auch ich, ja – erhofft hatten.

Auch wenn es G.W. Bush nicht wahr haben will: der Krieg ist wohl, zumindest auf die ursprünglichen Ziele bezogen, gescheitert.

Osama bin Laden (warum läuft der eigentlich immer noch frei rum? wohin verpulvern die Schlapphüte die vielen Millionen?) und seine Anhänger im Irak und anderswo drohen währenddessen nach wie vor mit Gewalt gegen Kritiker des Islam – immer deutlicher mit Stossrichtung gegen die Meinungsfreiheit, einem der zentralen Werte, mit denen sich der freie Westen von den Despotien des Nahen Ostens abgrenzt.

Diejenigen hierzulande, die hinter ihrem Ruf nach Appeasement nur mühsam – wenn überhaupt – ihre Befriedigung über die offensichtliche Niederlage der USA verstecken, mögen sich bestätigt fühlen: ich sehe in der Tat aktuell einen Sieg nach Punkten, (Islamo-)Faschismus vs. Freiheit…