A German’s Dream
Und nachdem sie dann Kapitalisten geworden sind:
43 Prozent der Deutschen liebäugeln mit der Schweiz
Alleine im vergangenen Jahr kamen 30.000 Deutsche in die Eidgenossenschaft, insgesamt sind damit schon 200.000 Bundesbürger in das Nachbarland eingewandert.
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Tags: Auswandern, Deutschland, Schweiz








Wow, das bedeutet ja, dass ungefähr jeder zweitausendfünfhundertse Deutsche (oder in Deutschland Lebende? der Link funzt nicht…) in die Schweiz ausgewandert ist, während es nur etwa jeden siebenhundertsten in der Schweiz lebenden in die umgekehrte Richtung zieht. Ja, das ist beeindruckend.
Übrigens ziehen auch deutlich mehr Personen von Deutschland nach Italien als umgekehrt. Was sagt uns das über den Wirtschafts-/Liberalismus-/Wasweissich-Standort Italien?
Wenn ich an die liebenswerte Schweiz, Vorbild aller Nationen, denke, fallen mir komischerweise immer
Angola, Kamerun, Dijbouti, Aegypten, Gabon, Ghana, Madagskar, Mali, Mauritius, Nigeria, Senegal, Suedafrika, Zambia, Bangaldesh, China, Indien, Indonesien, Jordanien, Malaysia, Pakistan, Phillipinen, Qatar, Saudiarabien, Sri Lanka, Bolivien, Brasilien, Kuba, Guatemala, Mexiko, Niceragua, Peru, Uruguay
ein. Seltsame Gesellschaft. ;-)
http://beer7.wordpress.com/2008/03/10/abstimmungsverhalten-im-un-menschenrechtsrat/
Mit Jean Ziegler wird es noch schlimmer ;-))
Neuer Job für Herrn Ziegler
Und? Mit Hitzfeld kommt einer mehr.
Aus meiner Sicht besitzt die Schweiz durch ihre nicht mehr zeitgemässe Banken Gesetzgebung eine Art von politik-verursachten dauerhaften Strom von einfachen Profiten. Eine Art von Subvention für die lieben Schweizer.
Ein kleines Land, das 30% aller Privatvermögen bei sich liegen hat, kann sich natürlich eine andere Art der Staatsfinanzierung leisten, als Staaten, die diese Vorteile nicht haben. Die meisten Schweizer werden das wissen.
Falls in der Schweiz für den US-Fiskus was zu holen ist, wird die nächte demokratische Regierung Druck machen. Auch Deutschland ist genervt. Andere europäische Nachbarn werden folgen.
Globalisierung mit seinen dramatisch angestiegenen Möglichkeiten an der Generierung von großen Vermögen in recht kurzer Zeit und der Verstärkung sozialer Ungleichgewichte, erfordert eben andere Spielregeln. In diesem Fall leider härtere für die Schweiz.
“Aus meiner Sicht besitzt die Schweiz durch ihre nicht mehr zeitgemässe Banken Gesetzgebung eine Art von politik-verursachten dauerhaften Strom von einfachen Profiten. Eine Art von Subvention für die lieben Schweizer.”
Es mag sein, dass es nicht mehr zeitgemäß ist, den Staat aus den Privatangelegenheiten der Bürger rauszuhalten, man muss aber auch nicht jeden Trend mitmachen, oder?
Das mit der Subvention verstehe ich nicht ganz. Vielleicht verstehst du aber auch nicht, was eine Subvention ist.
“Ein kleines Land, das 30% aller Privatvermögen bei sich liegen hat, kann sich natürlich eine andere Art der Staatsfinanzierung leisten, als Staaten, die diese Vorteile nicht haben. Die meisten Schweizer werden das wissen.”
Da stellt sich mir die einfache Frage, warum andere Staaten das nicht nachmachen. Wenn es um Mindestlöhne, das Schulsystem oder andere Dinge geht, bemüht man hierzulande gerne den (oftmals auch noch trügerischen) Vergleich mit anderen Staaten.
Warum sollte man in Deutschland also die Bankengesetzgebung nicht dergestalt ändern, dass man der Schweiz einen Teil der dort gelagerten Privatvermögen abschöpft und sich damit auch die von dir genannte “andere Art der Staatsfinanzierung” sichert?
=>Weil man in Deutschland nichts falsch macht. Falsch liegen immer nur die Anderen.
3:0 stehts grad beim Fussball. Anscheinend sind noch nicht genügend ausgewandert.
Sorry. 0:3 aus Eidgenossensicht natürlich.
Dafür in Deutschland genügend fähige Kicker eingewandert.