Medea: So hatte ich es auch nicht gemeint, WB. Es ging um... Webbaer: Es geht um das, was kommt, niemand will... Webbaer: Free Jazz mit Carlos Santana-Tendenzen, Wb wird... Medea: WB, ja, das hat mit Kultur zu tun und nicht mit... Medea: Dagny, da bin ich ganz deiner Meinung. Ich gab nur... Webbaer: Korrekt, es kann nur um das Kulturelle gehen,... Dagny: @Medea Bessere Integration muss nicht mit mehr... jo@chim: Danke für diesen Beitrag Sascha! Medea: “Dabei ist ‘Keine Einwanderung in die... Dagny: Da macht jemand in der SPD Karriere und erhaelt so...
(btw: ich finde solche Umfragen eigentlich nichts als überflüssig. Oder helfen die irgend jemandem oder bei irgendwas?)
Ja. Privatsender zum Beispiel verdienen damit ein paar Groschen zusätzlich. Bei Webseiten sind das vermutlich Plug-Ins, die beim Content-Management-Paket dabei sind. Man sieht sowas ja auch öfter in Blogs: Sinnsprüche, Worte des Tages, Kalendernotizen u. Ä. die den Betreibern helfen ihre Seite mit Gehalt und Klickbarem zu füllen.
Ich finde die Frage, ob diese Bewertung des deutschen Einflusses in der Welt auch tatsächlich berechtigt ist, nicht überflüssig. Aber die stellen ja leider zu wenige.
Die Frage der Studie war, ob “der Einfluss” eines Staates “eher positiv” oder “eher negativ” gesehen wird.
Das ist eine politische Frage und sollte von jedem auch als solche bewertet werden.
Ich habe in den letzten zehn Jahren keine eigene (also von der Bundesregierung ausgehende) internationale Initiative gesehen, die für einen positiven Einfluss Deutschlands auf die Welt gesprochen hätte. Aber ich mag mich gerne anderweitig überzeugen lassen.
Die Frage der Studie war, ob “der Einfluss” eines Staates “eher positiv” oder “eher negativ” gesehen wird.
Eben. Also nicht, ob davon viel oder wenig vorhanden ist.
Aber ich mag mich gerne anderweitig überzeugen lassen.
Sorry, aber das ist irrelevant. Wie irgendjemand in der Türkei oder in Südafrika deutschen Einfluss bewertet, ist allein dessen Sache. Dazu muss er weder dich noch mich überzeugen, denn da handelt es sich nun wirklich um etwas, das nur er (oder sie) entscheiden kann.
Ich stelle mir gerade vor, wie du jemandem, der deutschen Einfluss gerade positiv bewertet hat, erklären möchtest, wie falsch er doch damit liegt…
Du selbst kannst dieselbe Frage natürlich beanworten wie du willst, aber das ändert nichts am Ergebnis der Studie.
Hm. Ich habe ja gerade festgestellt, dass diese Frage in der Studie keine Rolle gespielt hat und stattdessen aber mal gestellt werden sollte.
Mir ist es dabei völlig gleichgültig, ob die Türken oder Südafrikaner den deutschen Einfluss positiv bewerten. Mich stört vielmehr, dass sich nun hierzulande alle Fans von Größter-Handelspartner-des-Iran und Die-rote-Heidi-pumpt-wieder-Millionen-in-die-Hamas bestätigt fühlen könnten.
Aber wenn es Dir nur um Wortklaubereien ging, möchte ich nichts gesagt haben.
Nö, mir ging es nur darum, dass man einfach einen empirisch erhobenen Befund nur mal so für sich stehen lassen können sollte, ohne gleich das Bedürfnis zu verspüren, ihn anhand der eigenen politischen Messlatte korrigieren zu müssen.
Generell natürlich. Informationen sind erstmal eben nur solche.
Mich nervt es jedenfalls, wenn die Ergebnisse von Umfragen jeweils von denen, denen sie nicht in den Kram passen, irgendwie relativiert werden sollen. Die Ergebnisse von Umfragen sind die Ergebnisse von Umfragen, nicht mehr und nicht weniger. Sie geben ein Stimmungsbild wieder, dass man vernünftigerweise erstmal so zur Kenntnis nehmen sollte. Das dann auch noch zu bewerten, ist in den meisten Fällen nur eins – überflüssig. Und das sage ich als jemand, der sich nur in seltenen Fällen bei der Mehrheit von Umfragen wiederfindet.
Umfrageergebnisse dienen sinnvollerweise nicht zur Beschimpfung der Befragten, sondern höchstens zur Korrektur der Verhaltensweisen derer, die von den Befragten irgendetwas anderes wollen als das zum Ausdruck gebrachte.
Ich gebe Dir mal den freundschaftlich gemeinten Rat, dass Du Dich einfach nicht daran beteiligst, wenn Wähler, Umfrageteilnehmer oder die Mitglieder des Duisburger Karnevalsvereins in Blogs beschimpft werden. Denn auch wenn (zum dritten Mal!) dies hier nicht im Geringsten stattgefunden hat, wird es sicher auch in Zukunft das eine oder andere Mal vorkommen.
Wenn es nun den für Dich wesentlichen Unterschied macht, wenn ich anstatt aus Anlass einer Umfrage nur einfach so, aus dem blauen Himmel heraus, die Frage stelle, ob die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland gut und richtig ist, so will ich Dir auch diesen Gefallen und damit letzteres tun.
Ich finde die Diskussion über eine vermeintliche Autorität und Unkommentierbarkeit von Umfragen nämlich sehr, sehr müßig.
Sorry, ich hatte gedacht, du wolltest on topic diskutieren. Mein Fehler.
So ganz generell und allgemein stimme ich dir voll und ganz zu, dass die Deutschen und ihre Regierung nicht der Gefahr unterliegen, die vollständige Perfektion zu erreichen, so dass man doch tatsächlich in allen Politikfeldern Kritisierenswertes entdecken kann. Hinzu kommt noch der enervierende Umstand, dass man sich bei der Bewertung, was denn eigentlich gut und richtig sei, immer uneins sein wird.
Was die Ausnutzung dieses Umstands in einem Kommentar zu diesem Beitrag zu suchen hat, ist selbstverständlich alleine eine Entscheidung des Kommentierenden. Die deswegen aber trotzdem nicht jeder verstehen können muss…
Die Ergebnisse dieser Umfrage sind mir eigentlich wurscht im Superlativ, aber daß solche kollektivistischen Erhebungen überhaupt durchgeführt werden, ist ein Skandal. Damit perpetuiert man Kollektiv-Identitäten, die in ein nach-aufklärerisches Zeitalter ungefähr so gut passen wie Blutrache und Kannibalismus.
Allenfalls dürfte man Schopenhauer zur Richtschnur nehmen: “Jede Nation spottet über die anderen, und alle haben recht.”
P.S.: Meine kuwaitischen Freunde hätten auch für Deutschland Bestnoten gegeben. Aber nicht wegen unserem (“antisemitisch” motivierten??? – wird ja bei arabischen Sympathien gern unterstellt) Irakkriegsskeptizismus – den sie als Kuwaitis ja eher nicht so doll finden(!!!), sondern weil sie deutsche Autos einfach toll finden.
Vielleicht sollte man solche Sachen auch nicht zu arg politisieren. Ich fühle mich in der Schweiz am wohlsten, aber ganz gewiß nicht wegen Calmy-Reys Außenpolitik. Ich mag die Italiener, aber weder Prodi noch Berlusconi. Ich liebe Amerika und hasse alles, was aus dem Pentagon kommt. Ich liebe die englische Aufklärung, aber verachte seine Kolonialgeschichte genauso wie Blairs Kriegsverbrechen (eigentlich ein Pleonasmus, denn “Kriegsverbrechen” gibt es nicht, Krieg ist per se ein Verbrechen).
Welcher Einfluß einer Regierung am segensreichsten ist? Der einer von ihren Bürgern handgreiflich aus dem Amt gejagten!
Es gibt auf der Welt keine andere Organisation, die in gleicher Weise auf diese Katastrophe haette reagieren koennen. Von daher war der Einsatz der US Armed Forces meiner Meinung nach angebracht und richtig.
Mit mir sind es jetzt schon 61 %, die nicht damit gerechnet hätten…
Wird es da nicht doch endlich Zeit, wieder “stolz auf Deutschland” zu sein? Ach, wenn wir nur eine Prise mehr Patriotismus hätten ;-)…
(btw: ich finde solche Umfragen eigentlich nichts als überflüssig. Oder helfen die irgend jemandem oder bei irgendwas?)
(btw: ich finde solche Umfragen eigentlich nichts als überflüssig. Oder helfen die irgend jemandem oder bei irgendwas?)
Ja. Privatsender zum Beispiel verdienen damit ein paar Groschen zusätzlich. Bei Webseiten sind das vermutlich Plug-Ins, die beim Content-Management-Paket dabei sind. Man sieht sowas ja auch öfter in Blogs: Sinnsprüche, Worte des Tages, Kalendernotizen u. Ä. die den Betreibern helfen ihre Seite mit Gehalt und Klickbarem zu füllen.
Ich finde die Frage, ob diese Bewertung des deutschen Einflusses in der Welt auch tatsächlich berechtigt ist, nicht überflüssig. Aber die stellen ja leider zu wenige.
Beliebtheit ist nicht Einfluss. Und ob Beliebtheit berechtigt ist, kann kein Dritter entscheiden.
Die Frage der Studie war, ob “der Einfluss” eines Staates “eher positiv” oder “eher negativ” gesehen wird.
Das ist eine politische Frage und sollte von jedem auch als solche bewertet werden.
Ich habe in den letzten zehn Jahren keine eigene (also von der Bundesregierung ausgehende) internationale Initiative gesehen, die für einen positiven Einfluss Deutschlands auf die Welt gesprochen hätte. Aber ich mag mich gerne anderweitig überzeugen lassen.
Eben. Also nicht, ob davon viel oder wenig vorhanden ist.
Sorry, aber das ist irrelevant. Wie irgendjemand in der Türkei oder in Südafrika deutschen Einfluss bewertet, ist allein dessen Sache. Dazu muss er weder dich noch mich überzeugen, denn da handelt es sich nun wirklich um etwas, das nur er (oder sie) entscheiden kann.
Ich stelle mir gerade vor, wie du jemandem, der deutschen Einfluss gerade positiv bewertet hat, erklären möchtest, wie falsch er doch damit liegt…
Du selbst kannst dieselbe Frage natürlich beanworten wie du willst, aber das ändert nichts am Ergebnis der Studie.
Hm. Ich habe ja gerade festgestellt, dass diese Frage in der Studie keine Rolle gespielt hat und stattdessen aber mal gestellt werden sollte.
Mir ist es dabei völlig gleichgültig, ob die Türken oder Südafrikaner den deutschen Einfluss positiv bewerten. Mich stört vielmehr, dass sich nun hierzulande alle Fans von Größter-Handelspartner-des-Iran und Die-rote-Heidi-pumpt-wieder-Millionen-in-die-Hamas bestätigt fühlen könnten.
Aber wenn es Dir nur um Wortklaubereien ging, möchte ich nichts gesagt haben.
Nö, mir ging es nur darum, dass man einfach einen empirisch erhobenen Befund nur mal so für sich stehen lassen können sollte, ohne gleich das Bedürfnis zu verspüren, ihn anhand der eigenen politischen Messlatte korrigieren zu müssen.
“Mal” heißt: Wenn Du das “mal” möchtest? Oder generell? Werde Dich dann nämlich bei Gelegenheit daran erinnern.
Und “bewerten” heißt natürlich nicht “korrigieren”. Um das noch mal richtigzustellen.
Generell natürlich. Informationen sind erstmal eben nur solche.
Mich nervt es jedenfalls, wenn die Ergebnisse von Umfragen jeweils von denen, denen sie nicht in den Kram passen, irgendwie relativiert werden sollen. Die Ergebnisse von Umfragen sind die Ergebnisse von Umfragen, nicht mehr und nicht weniger. Sie geben ein Stimmungsbild wieder, dass man vernünftigerweise erstmal so zur Kenntnis nehmen sollte. Das dann auch noch zu bewerten, ist in den meisten Fällen nur eins – überflüssig. Und das sage ich als jemand, der sich nur in seltenen Fällen bei der Mehrheit von Umfragen wiederfindet.
Umfrageergebnisse dienen sinnvollerweise nicht zur Beschimpfung der Befragten, sondern höchstens zur Korrektur der Verhaltensweisen derer, die von den Befragten irgendetwas anderes wollen als das zum Ausdruck gebrachte.
Ich gebe Dir mal den freundschaftlich gemeinten Rat, dass Du Dich einfach nicht daran beteiligst, wenn Wähler, Umfrageteilnehmer oder die Mitglieder des Duisburger Karnevalsvereins in Blogs beschimpft werden. Denn auch wenn (zum dritten Mal!) dies hier nicht im Geringsten stattgefunden hat, wird es sicher auch in Zukunft das eine oder andere Mal vorkommen.
Wenn es nun den für Dich wesentlichen Unterschied macht, wenn ich anstatt aus Anlass einer Umfrage nur einfach so, aus dem blauen Himmel heraus, die Frage stelle, ob die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland gut und richtig ist, so will ich Dir auch diesen Gefallen und damit letzteres tun.
Ich finde die Diskussion über eine vermeintliche Autorität und Unkommentierbarkeit von Umfragen nämlich sehr, sehr müßig.
Sorry, ich hatte gedacht, du wolltest on topic diskutieren. Mein Fehler.
So ganz generell und allgemein stimme ich dir voll und ganz zu, dass die Deutschen und ihre Regierung nicht der Gefahr unterliegen, die vollständige Perfektion zu erreichen, so dass man doch tatsächlich in allen Politikfeldern Kritisierenswertes entdecken kann. Hinzu kommt noch der enervierende Umstand, dass man sich bei der Bewertung, was denn eigentlich gut und richtig sei, immer uneins sein wird.
Was die Ausnutzung dieses Umstands in einem Kommentar zu diesem Beitrag zu suchen hat, ist selbstverständlich alleine eine Entscheidung des Kommentierenden. Die deswegen aber trotzdem nicht jeder verstehen können muss…
Die Ergebnisse dieser Umfrage sind mir eigentlich wurscht im Superlativ, aber daß solche kollektivistischen Erhebungen überhaupt durchgeführt werden, ist ein Skandal. Damit perpetuiert man Kollektiv-Identitäten, die in ein nach-aufklärerisches Zeitalter ungefähr so gut passen wie Blutrache und Kannibalismus.
Allenfalls dürfte man Schopenhauer zur Richtschnur nehmen: “Jede Nation spottet über die anderen, und alle haben recht.”
P.S.: Meine kuwaitischen Freunde hätten auch für Deutschland Bestnoten gegeben. Aber nicht wegen unserem (“antisemitisch” motivierten??? – wird ja bei arabischen Sympathien gern unterstellt) Irakkriegsskeptizismus – den sie als Kuwaitis ja eher nicht so doll finden(!!!), sondern weil sie deutsche Autos einfach toll finden.
Vielleicht sollte man solche Sachen auch nicht zu arg politisieren. Ich fühle mich in der Schweiz am wohlsten, aber ganz gewiß nicht wegen Calmy-Reys Außenpolitik. Ich mag die Italiener, aber weder Prodi noch Berlusconi. Ich liebe Amerika und hasse alles, was aus dem Pentagon kommt. Ich liebe die englische Aufklärung, aber verachte seine Kolonialgeschichte genauso wie Blairs Kriegsverbrechen (eigentlich ein Pleonasmus, denn “Kriegsverbrechen” gibt es nicht, Krieg ist per se ein Verbrechen).
Welcher Einfluß einer Regierung am segensreichsten ist? Der einer von ihren Bürgern handgreiflich aus dem Amt gejagten!
“Ich liebe Amerika und hasse alles, was aus dem Pentagon kommt.”
Vor allem die Tsunami Hilfe vor drei Jahren ging mir auch gehoerig auf den Sack. Immer wieder dieser verdammte amerikanische Wohlfahrts-Imperialismus.
@Sven: Wären freiwillige Spenden nicht besser gewesen? Sind erzwungene Wohltaten “gut”?
Die Stichworte hier heissen “”unique capabilities and significant capacity”: http://usinfo.state.gov/journals/itps/1104/ijpe/cossa.htm
Es gibt auf der Welt keine andere Organisation, die in gleicher Weise auf diese Katastrophe haette reagieren koennen. Von daher war der Einsatz der US Armed Forces meiner Meinung nach angebracht und richtig.