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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Violare humanum est

jo@chim, 05.04.2008

Wir können von Politik, Justiz und Sozialapparat realistischerweise nicht verlangen, sich selber die Grundlage zu entziehen. Daher empfehlen wir den Bürgerinnen und Bürgern, sich mit den alltäglich gewordenen Gewaltdelikten, mögen sie im einzelnen auch noch so widerwärtig und primitiv erscheinen, abzufinden. Wir müssen uns mit ihnen arrangieren lernen, denn allzu viele Menschen haben ein Interesse an ihrem Fortbestehen.

Kriminalität21: Für ein tolerantes Miteinander von Verbrechen und Gesellschaft



4 Kommentare zu “Violare humanum est”

  1. Lina

    Ah, ganz unten im Kleingedruckten steht es: “…auf satirische Weise…”! Na, Gott sei Dank.

    Im Spiegel der eigenen Verkommenheit als Staatsbürgerin hätte ich die Leute fast für voll und ihre Statements um ein Haar ernst genommen, ehrlich; soweit ist es schon… ;-)

  2. Chripa

    Da ist was dran. Aber solche Denkprozesse laufen natürlich unbewusst ab. Die Verwahrlosung ist bei vielen Familien mittlerweile auch schon so weit, dass es zwar keinen Automatismus zur Kriminalität gibt, es aber schon schwieriger für viele Kinder ist, sich normal zu verhalten.

  3. Lina

    …so schwierig sogar, dass Schulkinder in einigen Staaten und Städten der USA im Unterricht psychologisch präpariert und dazu angehalten werden, zu Hause zu “schlichten”, so gut es eben geht…

    Dort hat man sich tatsächlich “arrangiert” mit “Violare humanum est”.

  4. N. Neumann

    Am allerschwierigsten ist es jedoch, im Zusammenhang mit Gewaltdelikten und sozialer Verwahrlosung die USA einmal unerwähnt lassen.

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