Die Sehnsucht nach Gleichheit

06.04.2008 11:39 - Liberté d'abord! by Oliver Luksic - 33 Kommentare

Insbesondere die Deutschen sehen sich nach wirtschaftlicher Gleichheit- wieso eigentlich? In der FAZ beschreibt Rainer Hank, warum manche Leute schon für einen Tag Arbeit mehr Geld bekommen als viele andere Menschen in einem ganzen Jahr. Fazit des Autors:

“Man kann das alles tränenreich beweinen oder moralisch bekämpfen. Besser ist es, daraus Konsequenzen zu ziehen, die allerdings mit Blick auf das untere und obere Ende der Ungleichheitsskala unterschiedlich ausfallen. Fortschritt und Globalisierung begegnet man mit Bildung, mit nichts als Bildung – und Arbeit schaffenden Niedriglöhnen (das Gegenteil der Mindestlöhne) für jene, die den Bildungsanforderungen nicht gerecht werden. Das Mittel gegen exorbitante Managergehälter heißt anders: Die Eigentümer müssen wieder die Macht in ihren Firmen übernehmen.”

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33 Kommentare » Neuer Kommentar zum Beitrag

Lina, 06.04.2008 16:47

Fragwürdiger Titel eigentlich: “Die Sehnsucht nach Gleichheit”. Soll es wirklich gleich die sein? Ich vermute eher, dass es eine Sehnsucht nach einem *begreifbaren* Abstand von Gehältern und Bezügen auf der Skala zwischen “unten” und “oben” gibt; ansonsten bleibt dieses Begriffspaar inhaltlich Naturgesetz und ist als solches eingespielt. – (“Alle Menschen werden Brüder” …ist auch bloss so ein dummes Mantra gewesen ;-)…

Dieser Abstand hat aber neuerdings Proportionen angenommen, die, weil sie nicht mehr begriffen werden, statt einem Einsehen nur mehr ungute Neidgefühle provozieren.

Um sie wieder zurechtzurücken, müssen, wie Rainer Hank in diesem IMHO zustimmungspflichtigen (!) Kommentar schreibt, “die Eigentümer wieder die Macht in ihren Firmen übernehmen.” Das wäre nicht nur eine natürliche, sondern bestimmt auch die sauberste, sogar die “sozialverträglichste” Lösung des Problems ;-)…

 
john j, 06.04.2008 18:58

Also was an dem Kommentar “zustimmungspflichtig” ist das wuerde ich schon gern wissen. Am Ende sind die hohen Managergehaelter fuer den Kommentator eine Art Verschwoerung denn die Manager “wickeln die Eigentuemer trickreich um den Finger…”. Das heisst im Klartext, die Quandts wissen nicht genau was ihre Topmanager bei BMW verdienen? Oder die Porsche-Piechs wissen nicht was ein M. Winterkorn verdient?

Wenn man nicht weiss was genau Sache ist, dann ist halt im Zweifelsfall alles auf die Globalisierung zurueckzufuehren und ausserdem noch eine Verschwoerung oberdrein…

Rayson, 06.04.2008 19:22

Aber du weißt, was genau Sache ist? Dann erleuchte deine Jünger!

 
Lina, 06.04.2008 19:52

“Wenn man nicht weiss was genau Sache ist…”

Weiss man denn Näheres über das Verhältnis Eigentümer – Manager? Gar von einer “Verschwörung”? Dann her damit! Der Autor wird es sich nicht aus den Fingern gesogen haben, den Umgang von Managern mit Eigentümern “trickreich” zu nennen; wie kämen diese sonst zur Bewilligung von Ansprüchen, für die es IMHO keine vernünftige Begründung mehr gibt ;-)?

(Nein, “Zustimmungspflicht” besteht von meiner Seite her nicht; sollte nur ein unverbindlicher Scherz sein – dem leider der Smiley fehlte, dieser nämlich: ;-D!)

john j, 07.04.2008 02:48

“Weiss man denn Näheres über das Verhältnis Eigentümer – Manager?”

Da gibts eigentlich keine grossen Geheimnisse…jeder weiss ja z.B. was ein Josef Ackermann verdient wenn man Eigentuemer (Aktionaer) bei der Deutschen Bank ist oder werden will. Und offensichtlich sind die Eigentuemer in der Mehrheit damit einverstanden.

Was ich sagen will ist dass der Kommentar in der FAZ ziemlich nichtssagend ist und halt einfach auf ein paar griffige Schlagworte verweist ohne das Ganze wenigstens ansatzweise zu untersuchen. Und wenn Dutzende von Topmanagern gleichzeitig die Eigentuemer der Firmen “trickreich” verladen, ist dass dann nicht wie eine Verschwoerung? Das deutet meines Erachtens der Kommentar an…

Rayson hat unten ja schon mal eine Facette der hohen und steigenden Managergehaelter beleuchtet. Da gibts natuerlich noch mehr aber das fuehrt hier zu weit.

 
 
R.A., 08.04.2008 12:35

> Das heisst im Klartext, die Quandts
> wissen nicht genau was ihre Topmanager
> bei BMW verdienen?
Wo es noch wirklich agierende Eigentümer wie die Quandts gibt, werden die das nicht nur wissen, sondern auch aktiv gestalten.
Und das heißt in der Regel, daß dort nicht mehr als marktnotwendig bezahlt wird.

Problematisch sind dagegen die Firmen, bei denen die Eigentümer im wesentlich anonym zersplitterte Aktionäre sind, die faktisch nicht eingreifen können.
Und deren Interessen werden von den Aufsichtsräten nur begrenzt wirksam vertreten, da kommt es durchaus zu überhöhten Managergehältern, weil die Kontrolle fehlt.

 
 
Rayson, 06.04.2008 19:21

Es ist die Frage, ob der Trend zu hohen Topmanagerentlohnungen wirklich auf einen Machtverlust der Eigentümer zurückzuführen ist. Den würde ich nur dann sehen, wenn das Entgeltsystem so gestaltet wäre, dass es keine Korrelation zwischen wirtschaftlichem Erfolg und Entgelt gibt. Oder wenn es sich um ein kleineres Unternehmen handelte.

Die besonders hohen Entgelte kommen aber in der Regel durch erfolgsabhängige Prämien in DAX-Unternehmen zustande, und das ist für mich eher ein Hinweis auf typische Principal-Agent-Situationen. Für die Anteilseigner ist das Topmanagement einer der wichtigsten Ansatzpunktel zur Wertsteigerung, und die “Pot Odds” sind extrem günstig, um es mal in der Pokersprache zu sagen. Will sagen: Ich setze als Anteilseigner gerne ein paar Milliönchen extra ein, wenn für mich hinterher ein Vielfaches davon als zusätzliche Wertsteigerung herausspringt. Je größer das Unternehmen, desto stärker auch der Hebel.

Lina, 06.04.2008 19:59

Interessante, sehr bedenkenswerte Begründung!

Kann vielleicht auch gut für jene Bankmanager herhalten, die in letzter Zeit ein wenig zu hoch gepokert haben – hmm?

 
 
Luke, 08.04.2008 01:58 Subscribed to comments via email

>Die besonders hohen Entgelte kommen aber in der Regel durch erfolgsabhängige Prämien in DAX-Unternehmen zustande

Schwachsinn. Erfolgsabhängig ist bei Aktienoptionen selten etwas, die SOP-Bedingungen werden so formuliert, dass sich ein paar Millionen auf jeden Fall ausgehen. Peer outperformance etc. gibt dann Extra-Millionen.

Warum sich die Anteilseigner allerdings diese tagtägliche Verwässerung so devot gefallen lassen, selbst bei schwacher Performance des Unternehmens, ist die einzig interessante Frage. In den Staaten noch viel schlimmer als in Europa.

Rayson, 08.04.2008 14:03

Schwachsinn.

Wenn ich das nicht nur als Pobelei ansehen soll, wären Belege deinerseits nicht schlecht. Der Vergütungsbericht der Deutschen Bank, um mal ein populäres Beispiel zu nehmen, ist im Internet einsehbar: Demnach hat Herr Ackermann nur ein Grundgehalt von 1,1 Mio Euro bezogen, insgesamt aber 13,9 Mio Euro. Der Löwenanteil davon besteht aus einer Bonuszahlung in bar bei Erreichung eines Eigenkapitalrenditeziels. Das du kennen solltest, wenn du deinen Ausfällen etwas Substanz verschaffen wolltest.

Warum sich die Anteilseigner allerdings diese tagtägliche Verwässerung so devot gefallen lassen, selbst bei schwacher Performance des Unternehmens, ist die einzig interessante Frage.

Ganz sicher, weil sie alle nicht so schlau sind wie du. Aber ich habe noch eine Überraschung für dich: Jedes Entgelt für Vorstände verringert das Vermögen der Aktionäre…

 
 
Luke, 08.04.2008 23:30 Subscribed to comments via email

ich hab nicht bestritten dass der Löwenanteil von Ackermanns Bezüge variabel ist. Mit erfolgsabhängig hat das aber reichlich wenig zu tun, ganz besonders nicht bei bilanziellen Richtgrößen. An denen kann man nahezu beliebig schrauben, es gibt 1000 Arten einer “richtigen” Bilanz.

Der Kurs der Dt. Bank ist 40% hinten, das Gehalt auf Rekordniveau. Auch wenn Ackermann mit seinen 14 Mio. wohl kaum unter den Top30 der Deutschen Bank zu finden sein wird – dafür aber alles an Nazisozi-Geifer abkriegt und das Gesicht hinhalten muss.

>Jedes Entgelt für Vorstände verringert das Vermögen der Aktionäre…

Ach, erzähl. Aber die Inflationierung und Verwässerung der Anteile scheint Eigentümer aus irgendeinem Grund wenig zu jucken. Diese “Entgelte” werden ja auch nicht bilanziell als Kosten erfasst.

Solltest du kennen, wenn du deinen Ausfällen etwas Substanz verschaffen wolltest. Auch wenn meine Ansprüche an Reformsozialisten vom “Anti”bürokratieteam nicht ganz so hoch sind. Ihr habt genau den Staat, den ihr auch verdient.

Rayson, 09.04.2008 00:47

Ach, jetzt kommt auch noch die beliebig veränderbare Bilanz. Fast so ein Dauerbrenner wie die “Steuerschlupflöcher”. Dazu sei mal nur soviel gesagt, dass man in einem Jahr auf legalem Weg einiges machen kann, aber erstens nur schwer, ohne es auch kommentieren zu müssen und zweitens eben nicht mehrere Jahre hintereinander, dem Lücke-Theorem sei Dank.

Und ein Unternehmen mit einer höheren Eigenkapitalrendite dürfte in 9 von 10 Fällen tatsächlich auch ein erfolgreicheres Unternehmen sein. Zur Messung des kurzfristigen Erfolgs, die ohne Periodisierung kaum auskommt, ist das eine durchaus sinnvolle Kenngröße.

Diese “Entgelte” werden ja auch nicht bilanziell als Kosten erfasst. Solltest du kennen, wenn du deinen Ausfällen etwas Substanz verschaffen wolltest.

1. Im Gegensatz zu dir werde ich nicht ausfallend. Dass du meinst, mit lächerlichen Schubladisierungen um dich werfen zu müssen, lässt auf wenig Sicherheit in der Sache schließen und mich direkt zu Punkt 2 kommen:
2. SFAS 123 oder IFRS 2 sind dir bekannt?

 
 
Luke, 09.04.2008 08:23 Subscribed to comments via email

Das hab ich alles nicht bestritten. Ja, ist mir alles bekannt – ich hoffe genauso wie dir die Fussnoten-Tricks zur Umgehung per “off balance sheet items” (und bis vor einigen Jahren war nicht mal das notwendig). Was ich aber nach wie vor bestreite ist die “Erfolgsabhängigkeit” des Löwenanteils von DAX-Vorstandsgehältern. Dazu reicht ein Blick auf die momentanen Aktienkurse. Was interessiert einen Aktionär nochmal die Eigenkapitalrendite oder andere, ohnehin gewürfelte, Bilanzkennziffern? Die Frage ist, warum wird das dennoch devot abgenickt. In Deutschland könnte man ja zur Not auf die “rheinisch-kapitalistische” Besetzung der Aufsichtsräte verweisen, aber in den Staaten ist das ja noch schlimmer.

Wenn du dich mit dem Reformsozialisten, der du bist und den du unter anderem Label ja auch ständig eingestehst, angegriffen fühlst, kann ich auch nichts machen. Check your premises. Den Staats-Salat verdanken wir in erster Linie Leuten wie euch, nicht den Lafontaines. Dem diffus anti-linken juste milieu, das dem Sozialismus zum einen rein gar nichts Prinzipielles entgegenzusetzen hat und zum anderen der Freiheit in wesentlichen Fragen keinen Millimeter übern Weg traut.

Rayson, 09.04.2008 12:44

Es soll auch Aktionäre geben, die ihr Investment nach Fundamentaldaten ausrichten und ihr Engagement an der Börse nicht mit Poker verwechseln, und da verspricht eine hohe Eigenkapitalrendite eben eine bessere Performance.

Wäre ich Eigentümer einer GmbH, interessierte mich diese Kennziffer ungemein, und ich würde mein Management auch gerne für Zielerreichung belohnen. Denn die EK-Rendite ist die Zahl, die ich bewertenderweise der Rendite der besten Anlagealternative gegenüberstelle.

Der Ausdruck “gewürfelt” lässt sich übrigens nicht durch Wiederholung, sondern nur durch Begründung stützen, aber da du ja offensichtlich Dinge wider besseres Wissen behauptest (siehe Bilanzierung der Vergütung mit Anteilsrechten), brauche ich darauf wohl nicht zu warten.

Übrigens fühle ich mich keineswegs durch dich angegriffen – dazu bräuchte es schon mehr als offensichtlich absurde Parolen, die höchstens Mitleid auslösen.

 
 
Luke, 09.04.2008 13:19 Subscribed to comments via email

gibt viele Unternehmen mit guter Nettorendite und mieser Aktienperformance (vielleicht wegen zu üppigen SOPs, die verkauft werden wollen?). Über Jahre. Als Aktionär interessieren mich Bilanzgewinn und Rendite bei schwindendem Wert meines Aktienassets nicht die Spur, es ist völlig egal ob ich jahrelang engagiert bin oder nicht. Die gigantischen SOPs bezahlt die HV trotzdem, ist doch interessant.

>siehe Bilanzierung der Vergütung mit Anteilsrechten

was an “bilanzieller Nichtausweis” verstehst du nicht? Deine FASB rules kannst dir einrexen, nur Stümper schaffen es nicht SOPs nicht-erfolgswirksam zu verbuchen. Genauso wie andere Derivate in off balance sheet Zweckgesellschaften. Offenbar neu für dich, weshalb du mit “absurde Parolen” um dich werfen musst. Vielleicht solltest du Geschäftsberichte auch mal lesen, anstatt sie nur zu verlinken.

Rayson, 09.04.2008 16:02

Ja, vielleicht? Vielleicht aber auch nicht? Alles, was du hier machst, ist, ins Blaue hineinzubehaupten.

Wenn du dich als Aktionär outest, den Fundamentaldaten nicht interessieren, der also wahrscheinlich auch die Vorstände sämtlicher Dotcoms für ihre tolle Performance belohnt hätte (bis zum Crash natürlich), dann ist das deine Sache – das zum allgemeinen Maßstab zu erheben, geht aber nun einmal nicht.

was an “bilanzieller Nichtausweis” verstehst du nicht?

Was an den aufgestellten Regeln verstehst du nicht? Du könntest sogar im Geschäftsbericht jeweils lesen, welche Regeln angewendet werden. Aber Fakten sind für Checker natürlich zweitrangig.

Du behauptest, der eigentliche Aufwand für aktienbasierte Vergütungen werde versteckt – aber dann kann er für die öffentliche Diskussion auch keine Rolle spielen. Es geht um die bekannten Entgelte, nicht um die unbekannten.

Aber du kannst ja gerne mal einen Enthüllungsartikel verfassen, mit welchen “Off-Balance”-Zweckgesellschaften die Deutsche Bank ihre Vorstandsentgelte verschleiert, wenn du so toll informiert bist. Wäre jedenfalls informativer als ein “Derivate, Derivate”-Geraune.

Worauf sich die “absurden Parolen” beziehen, weißt du, möchtest aber gerne davon ablenken. Danke für die Bestätigung.

Luke, 09.04.2008 17:50 Subscribed to comments via email

Is schon recht, spar dir deinen tiefenpsychologischen Dilettantismus fuer deinen Friseur.

>Du behauptest, der eigentliche Aufwand für aktienbasierte Vergütungen werde versteckt – aber dann kann er für die öffentliche Diskussion auch keine Rolle spielen. Es geht um die bekannten Entgelte, nicht um die unbekannten.

Zum dritten Mal jetzt, für dich zum Mitschreiben, weil offenbar nötig: SOPs werden nicht erfolgswirksam bilanziert, ob die bekannt sind oder nicht ist völlig irrelevant. Ich weiß außerdem gar nicht was du ständig mit der DBK hast, dort wird ja zum Gutteil bar bezahlt. Soll ich dich jetzt auch der Ablenkung bezichtigen? Es ging um die Erfolgskorrelation von Aktienoptionen, die du a priori zur Annahme gemacht hast – und die ich für Schwachsinn hielt. Und halte.

>“Off-Balance”-Zweckgesellschaften

Off balance _sheet_-Zweckgesellschaften. Du Null. Geh mal zum verstaubten weil nicht benutzten Buchregal und leg dich erst hinterher wieder mit “Checkern” an. Bevor du wissend über fasb rules “raunst”.

>Aber du kannst ja gerne mal einen Enthüllungsartikel verfassen, mit welchen “Off-Balance”-Zweckgesellschaften die Deutsche Bank ihre Vorstandsentgelte verschleiert, wenn du so toll informiert bist.

Wär nicht besonders neu. Außer für dich. Die “Enthüllung” wär also ziemlich peinlich. Das Gefühl kennst du sicher.

Rayson, 09.04.2008 20:23

SOPs werden nicht erfolgswirksam bilanziert, ob die bekannt sind oder nicht ist völlig irrelevant.

Also du musst schon wissen, worauf du hinauswillst. Aktienbasierte Vergütungen werden, so die Regeln von US-GAAP und IFRS, grundsätzlich bilanziert (es gibt übrigens nichts, was bilanziert wird und nicht gleichzeitig auch “erfolgswirksam” ist, nur zu deiner Weiterbildung). Du behauptest, das wäre nicht der Fall, weil man sie irgendwie “off balance” (das “sheet” kannst du dir sonstwohin stecken, mit dem Bestehen darauf würdest du dich bei denen, die sich über sowas zu unterhalten pflegen, nur lächerlich machen) versteckte.

Ich weiß außerdem gar nicht was du ständig mit der DBK hast

Ist das ne Versicherung? Ich werde jedenfalls gerne konkret, und wer bietet sich da besser an als der meistkritisierte und -beneidete CEO Deutschlands? Wenn ich dich irgendwann mal ernstnehmen soll, tu doch endlich mal Butter bei die Fische und verrate mir, welcher Teil der im Geschäftsbericht genannten Entgelte von Ackermann nicht bilanziert wird. Entgegen den im Anhang genannten Rechnungslegungsgrundsätzen übrigens. Aber du klopfst ja lieber leere Sprüche.

Es ging um die Erfolgskorrelation von Aktienoptionen, die du a priori zur Annahme gemacht hast

Nein. Das ist eine Erfindung von dir. Du verhedderst dich in deiner eigenen Verengung des Themas. Ich spreche seit Anbeginn dieses Threads von erfolgsabhängigen Vergütungen. Wie z.B. den erheblichen in bar gezahlten Bonus eines Ackermann wegen Erreichen des Eigenkapitalrenditeziels.

Aber nun ja, was soll man von jemandem erwarten, dem als Retourkutschen nur Variationen dessen einfallen, was er vom anderen gelesen hat. Wem wie dir jetzt nur noch einfällt, nach Zensur anderer zu rufen, wenn er sich für alle offensichtlich als Sprücheklopfer erwiesen hat, für den ist sowieso jedes weitere Wort verschwendet.

PLONK

Luke, 09.04.2008 21:37 Subscribed to comments via email

>Nein. Das ist eine Erfindung von dir.

Zitat aus meinem ersten Posting dazu:

>Die besonders hohen Entgelte kommen aber in der Regel durch erfolgsabhängige Prämien in DAX-Unternehmen zustande

Schwachsinn. Erfolgsabhängig ist bei Aktienoptionen selten etwas

PLONK. Cheers.

>Aktienbasierte Vergütungen werden, so die Regeln von US-GAAP und IFRS, grundsätzlich bilanziert

immer noch falsch. Hat mit der Realität nicht das geringste zu tun.

 
 
 
 
 
Luke, 09.04.2008 13:34 Subscribed to comments via email

darf ich erfahren warum meine Antwort zensiert wird?

jo@chim, 09.04.2008 15:36

Luke: ohne Vorankündigung werden Kommentare hier nur gelöscht, wenn ich die Betreiberhaftung nicht übernehmen will. Ansonsten gibts bei Trollen, die sichs hier gemütlich machen wollen, immer ein oder zwei Warnungen, damit sie sich in Ruhe in die einschlägigen Schmuddelblogs verziehen können.
Das traf bei Dir – ganz im Gegensatz zu dem Würstchen, das nach Dir kommentiert hat und es “gnau beinand” hat – bisher nicht zu. Falls also kein technischer Fehler auf der Client-Seite vorliegt, ist Dein Kommentar im Akismet-Spamfilter-Nirvana verschwunden (der zickt zur Zeit in der Tat wieder). Sorry!

Luke, 09.04.2008 15:43 Subscribed to comments via email

na, jetzt ist er ja online, passt scho

 
 
 
Luke, 09.04.2008 17:53 Subscribed to comments via email

euer Spamfilter braucht mal etwas Wartung..

Statler, 09.04.2008 18:00

Und Du brauchst jemanden, der Dir Manieren beibringt, wie man in diesem Thread sieht. Ich schätze, der Spamfilter ist klüger, als Dir lieb ist.

Luke, 09.04.2008 21:39 Subscribed to comments via email

…und wer würde sich da mehr anbieten als Staatler, die reformsozialistische Supernanny, die nicht mal nen richtigen Job hat sondern verbeamtet beim Staat von meinem Geld lebt.

jo@chim, 09.04.2008 21:56

Staatler, die reformsozialistische Supernanny

*eeeek* Ich kann mir nicht helfen, aber das Auftreten einiger hier erweckt bei mir den Eindruck, als wenn das böse Wort, Libertär sei die Synthese aus Liberal und Pubertär bei Einzelnen doch nicht ganz aus der Luft gegriffen sein könnte…
Eigentlich schade, dass der dogmatisierende Extremismus und die absolute Diskursunfähigkeit von Teilen der “libertären Szene” grundlegende Staatskritik vor aller Welt lächerlich machen.
Btw: lehrt Hoppe nicht auch anner staatlichen Universität?

Luke, 09.04.2008 22:13 Subscribed to comments via email

wer beim Staat arbeitet und mit “Manieren” austeilt, sollte etwas vorsichtig sein. Dass einem zur Wahrheit nicht mehr einfällt als die Flucht in Formalismen und den “dogmatisierenden Extremismus”, sagt mehr über die neoliberale Diskursfähigkeit, als über meine.

john j, 10.04.2008 00:50

Was ist daran “unmanierlich” wenn man beim Staat arbeitet bzw Beamter ist?

Langsam wirds ziemlich wild hier wenn schon der CV des anderen herhalten muss um irgendwelche Theorien unterbringen zu koennen.

Luke, 10.04.2008 10:27 Subscribed to comments via email

nun, irgendjemand muß mit nackter Gewalt um sein Eigentum gebracht werden, damit Leute wie Staatler vom Staat bezahlt werden können. Nicht besonders manierlich, zumal man das schon vor der Berufswahl wissen kann.

Bei einem Polizisten etc. bin ich meinetwegen noch zur Differenzierung bereit, bei so gut wie ausschließlich staatlich nachgefragten Vertretern von fiat professions wie “Volkswirtschaft” nicht. Steht auf einer Stufe mit “Politologie” oder “Gender Studies”.

Das erklärt auch Staatlers Abneigung gegen konsequent liberale Politik – sein steuerfinanzierter Job wär schließlich gestrichen. Mises war der letzte Ökonom, der aufrichtig zwischen vocation (Berufung) und profession (Beruf) unterschied. Er wusste warum.

jo@chim, 10.04.2008 11:16

Das erklärt auch Staatlers Abneigung

Hör doch auf mit dem Ad-Hominem-Gebabbel, Luke, wenn Du ernstgenommen werden willst (falls Du das überhaupt willst und nicht nur rumtrollen…).

Zum Inhaltlichen: “nackt” sind die staatlichen Gewaltverhältnisse eben hierzulande nicht, sondern strukturell und vermittelt – die Etatisten besitzen die “kulturelle Hegemonie”, wenn ich hier einmal Gramsci zitieren darf.

Schon mal überlegt, warum die vulgär-libertären Aufrufe zum Widerstand gegen die “brutalen Staazi-Schergen” sowenige geprügelte Hunde hinter dem Ofen hervorlocken?

 
 
 
 
 
 
 
 
Luke, 10.04.2008 11:20 Subscribed to comments via email

>Hör doch auf mit dem Ad-Hominem-Gebabbel, Luke

Warum? Ich arbeite an der Sabotage der kulturellen Hegemonie, total mikro. Jeder Staatsprofiteur darf ruhig wissen, was ich von ihm halte.

Schon mal überlegt, warum die vulgär-”liberalen”, völlig inkonsistenten Aufrufe zu weniger Staat so wenige geprügelte Hunde hinter dem Ofen hervorlocken?

Also in Sachen Erfolglosigkeit könnt ihr “den Libertären” locker das Wasser reichen.

 
jo@chim, 10.04.2008 12:56

Sabotage der kulturellen Hegemonie, total mikro. Jeder Staatsprofiteur darf ruhig wissen, was ich von ihm halte.

*plonk* Wenn Du Dich auskotzen willst, mach das in der FF oder einer anderen Trollhöhle.
Wirklich traurig, wie Du hier versuchst, platte Sprüche und Unverschämtheiten als libertär zu verkaufen. Gottlob gibt es unter “den” Libertären auch diskursfähigere Exemplare.

 
Luke, 10.04.2008 12:59 Subscribed to comments via email

>Wirklich traurig, wie Du hier versuchst, platte Sprüche und Unverschämtheiten als libertär zu verkaufen.

Ja? Dieses merkwürdige L-Wort verwendest du doch ständig, nicht ich. Ich bekenne mich klar zur Unverschämtheit. Ich hinder dich ja auch nicht dran weiter das Händchen von Staatsprofiteuren zu halten. Viel Erfolg – mit der hier demonstrierten “Diskursfähigkeit” steht dem nichts im Weg!

 

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