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	<title>Kommentare zu: Spiel und Spa&#223; ohne staatliches Gewaltmonopol</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:56:35 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: DDH</title>
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		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 13:41:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Statler: Dein Problem ist, da&#223; Du am Staat nur negativ und irgendwie l&#228;stig findest, da&#223; er schlecht f&#252;r Wirtschaftswachstum ist. Die moralischen Implikationen haben Dich noch nie interessiert, Dir ist nicht einmal bewu&#223;t, da&#223; Staat ipso facto eine unmoralische Veranstaltung ist, was auch alle Deine falschen Schlu&#223;folgerungen erkl&#228;rt. Dieser &quot;Zuviel-Staat-ist-schlecht-f&#252;rs-Business&quot;-Schrumpfliberalismus ist eine leichte Beute f&#252;r den ideologischen Gegner.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Statler: Dein Problem ist, da&#223; Du am Staat nur negativ und irgendwie l&#228;stig findest, da&#223; er schlecht f&#252;r Wirtschaftswachstum ist. Die moralischen Implikationen haben Dich noch nie interessiert, Dir ist nicht einmal bewu&#223;t, da&#223; Staat ipso facto eine unmoralische Veranstaltung ist, was auch alle Deine falschen Schlu&#223;folgerungen erkl&#228;rt. Dieser &#8220;Zuviel-Staat-ist-schlecht-f&#252;rs-Business&#8221;-Schrumpfliberalismus ist eine leichte Beute f&#252;r den ideologischen Gegner.</p>
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	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/04/09/spiel-und-spass-ohne-staatliches-gewaltmonopol/comment-page-1/#comment-32310</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 08:00:52 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht nur die Libert&#228;ren verengen den Begriff Staat auf die UN-offizielle Variante mit Fahne und top-level-domain.

Das Gebiet eines Clanchefs in Somalia ist aber &#228;hnlich ein Staat wie jede x-beliebige Diktatur dieser Welt - mit Chef, Armee, Abgabepflichten f&#252;r die Untertanen und in harten Revierk&#228;mpfen abgestecktem Territorium.

Es gibt und gab noch nie eine herrschaftsfreie Gesellschaft, ob diese sich &quot;Staat&quot; nennt ist ziemlich nebens&#228;chlich.

Viel wichtiger ist eigentlich nur, ob man im Bereich eines Machthabers gewisse (einklagbare) Rechte hat, ob man den Machtbereich nach Belieben verlassen kann, wenn es einem nicht pa&#223;t, und ob man den Machthaber friedlich per Wahl auch wechseln kann.

Bei allen Unzul&#228;nglichkeiten der BRD ist mir das Leben hier immer noch deutlich lieber als Untertan eines somalischen Clanchefs zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur die Libert&#228;ren verengen den Begriff Staat auf die UN-offizielle Variante mit Fahne und top-level-domain.</p>
<p>Das Gebiet eines Clanchefs in Somalia ist aber &#228;hnlich ein Staat wie jede x-beliebige Diktatur dieser Welt &#8211; mit Chef, Armee, Abgabepflichten f&#252;r die Untertanen und in harten Revierk&#228;mpfen abgestecktem Territorium.</p>
<p>Es gibt und gab noch nie eine herrschaftsfreie Gesellschaft, ob diese sich &#8220;Staat&#8221; nennt ist ziemlich nebens&#228;chlich.</p>
<p>Viel wichtiger ist eigentlich nur, ob man im Bereich eines Machthabers gewisse (einklagbare) Rechte hat, ob man den Machtbereich nach Belieben verlassen kann, wenn es einem nicht pa&#223;t, und ob man den Machthaber friedlich per Wahl auch wechseln kann.</p>
<p>Bei allen Unzul&#228;nglichkeiten der BRD ist mir das Leben hier immer noch deutlich lieber als Untertan eines somalischen Clanchefs zu sein.</p>
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	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/04/09/spiel-und-spass-ohne-staatliches-gewaltmonopol/comment-page-1/#comment-32296</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 06:59:13 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;&lt;i&gt;die Gewalt sowohl beim Staat monopolisiert, als auch sie effizient kontrolliert.&lt;/i&gt;

Der is gut! ^^ ... vor allem das &quot;als auch&quot;...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;<i>die Gewalt sowohl beim Staat monopolisiert, als auch sie effizient kontrolliert.</i></p>
<p>Der is gut! ^^ &#8230; vor allem das &#8220;als auch&#8221;&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: tigger</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/04/09/spiel-und-spass-ohne-staatliches-gewaltmonopol/comment-page-1/#comment-32189</link>
		<dc:creator>tigger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 00:05:44 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Nein, man hofft, da&#223; die Somalier, wie so viele andere L&#228;nder vor ihnen, auch irgendwann mal den Schritt tun, sich eine vern&#252;nftige, liberale Verfassung zu geben&quot;

Bei so viel einkehrender Vernunft k&#246;nnten sie dann auch auf den Staat als Gewaltmonopolist verzichten und die Verfassung dezentral durchsetzen und sch&#252;tzen. Ich glaube, es ist nicht der Staatsapparat, an dem es hier mangelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nein, man hofft, da&#223; die Somalier, wie so viele andere L&#228;nder vor ihnen, auch irgendwann mal den Schritt tun, sich eine vern&#252;nftige, liberale Verfassung zu geben&#8221;</p>
<p>Bei so viel einkehrender Vernunft k&#246;nnten sie dann auch auf den Staat als Gewaltmonopolist verzichten und die Verfassung dezentral durchsetzen und sch&#252;tzen. Ich glaube, es ist nicht der Staatsapparat, an dem es hier mangelt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/04/09/spiel-und-spass-ohne-staatliches-gewaltmonopol/comment-page-1/#comment-32140</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 21:14:17 +0000</pubDate>
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		<description>Hobbes gilt f&#252;r alle au&#223;er denen, die sich die Waffen nicht nur aus den toten, kalten H&#228;nden nehmen lassen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hobbes gilt f&#252;r alle au&#223;er denen, die sich die Waffen nicht nur aus den toten, kalten H&#228;nden nehmen lassen&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Die Stimme auf dem Off</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/04/09/spiel-und-spass-ohne-staatliches-gewaltmonopol/comment-page-1/#comment-32126</link>
		<dc:creator>Die Stimme auf dem Off</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 20:57:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=616#comment-32126</guid>
		<description>Ganz ehrlich? Ich glaube nicht, dass die Menschen das jemals von sich aus getan haben. Ich konnte jedenfalls noch keine Hinweise darauf in der Rechtsgeschichte finden. Es scheint so, als ob alle Revolutionen und auch Liberalisierungen immer erst mit massiver Macht und Gewalt durch Obrigkeit umgesetzt werden konnten. Gegenbeispiele sind mir leider keine bekannt. 

Darum bin ich auch etwas weniger europaskeptisch als viele andere. Es scheint mir n&#228;mlich so, als ob man die Menschen meistens zu ihrem Gl&#252;ck zwingen m&#252;sste.

In einem &quot;failed state&quot; wie Somailia wird man wohl bis in alle Ewigkeiten darauf warten k&#246;nnen, dass die Menschen zur Besinnung kommen. Vermutlich braucht es auch eine - jetzt folgen ganz b&#246;se Worte von mir - gewisse Zivilisationsstufe in einer Gesellschaft, bevor Ver&#228;nderungen eintreten k&#246;nnen.

An Kenya hat man ja ganz gut gesehen, wie wenig weit es eigentlich mit der Demokratisierung gekommen ist. Jahrzehntelang haben alle geglaubt, Kenya sei demokratisch und dann das. Wie ist dort eigentlich die aktuelle Lage? Ich habe das ganz aus den Augen verloren.

Aber so weit weg braucht man ja gar nicht zu gehen. Selbst (oder besser: gerade in) in Deutschland gibt es doch kaum demokratischen Fortschritt. Gut, die Rechtsprechung wird etwas liberaler, aber was gab es schon an gro&#223;en Fortschritten? Was hat sich in Deutschland schon gro&#223; getan, in einem demokratisierendem Sinne? Eigentlich doch nichts, wann wurde hier schon einmal ein Volksentscheid erfolgreich durchgezogen? &#220;berhaupt schon einmal?

Glaubst Du wirklich, dass Rechtsetzung ohne Zwang und Druck funktioniert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz ehrlich? Ich glaube nicht, dass die Menschen das jemals von sich aus getan haben. Ich konnte jedenfalls noch keine Hinweise darauf in der Rechtsgeschichte finden. Es scheint so, als ob alle Revolutionen und auch Liberalisierungen immer erst mit massiver Macht und Gewalt durch Obrigkeit umgesetzt werden konnten. Gegenbeispiele sind mir leider keine bekannt. </p>
<p>Darum bin ich auch etwas weniger europaskeptisch als viele andere. Es scheint mir n&#228;mlich so, als ob man die Menschen meistens zu ihrem Gl&#252;ck zwingen m&#252;sste.</p>
<p>In einem &#8220;failed state&#8221; wie Somailia wird man wohl bis in alle Ewigkeiten darauf warten k&#246;nnen, dass die Menschen zur Besinnung kommen. Vermutlich braucht es auch eine &#8211; jetzt folgen ganz b&#246;se Worte von mir &#8211; gewisse Zivilisationsstufe in einer Gesellschaft, bevor Ver&#228;nderungen eintreten k&#246;nnen.</p>
<p>An Kenya hat man ja ganz gut gesehen, wie wenig weit es eigentlich mit der Demokratisierung gekommen ist. Jahrzehntelang haben alle geglaubt, Kenya sei demokratisch und dann das. Wie ist dort eigentlich die aktuelle Lage? Ich habe das ganz aus den Augen verloren.</p>
<p>Aber so weit weg braucht man ja gar nicht zu gehen. Selbst (oder besser: gerade in) in Deutschland gibt es doch kaum demokratischen Fortschritt. Gut, die Rechtsprechung wird etwas liberaler, aber was gab es schon an gro&#223;en Fortschritten? Was hat sich in Deutschland schon gro&#223; getan, in einem demokratisierendem Sinne? Eigentlich doch nichts, wann wurde hier schon einmal ein Volksentscheid erfolgreich durchgezogen? &#220;berhaupt schon einmal?</p>
<p>Glaubst Du wirklich, dass Rechtsetzung ohne Zwang und Druck funktioniert?</p>
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	<item>
		<title>Von: Luke</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/04/09/spiel-und-spass-ohne-staatliches-gewaltmonopol/comment-page-1/#comment-32115</link>
		<dc:creator>Luke</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 20:19:07 +0000</pubDate>
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		<description>Gewalt effizient kontrollieren hei&#223;t aber nicht die Gewaltt&#228;ter gleichzeitig zu Kontrolleuren zu machen, oder? Oder gilt das Hobbes&#039;sche Urteil f&#252;r alle, au&#223;er Staatsdiener?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gewalt effizient kontrollieren hei&#223;t aber nicht die Gewaltt&#228;ter gleichzeitig zu Kontrolleuren zu machen, oder? Oder gilt das Hobbes&#8217;sche Urteil f&#252;r alle, au&#223;er Staatsdiener?</p>
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	<item>
		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/04/09/spiel-und-spass-ohne-staatliches-gewaltmonopol/comment-page-1/#comment-32114</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 20:16:52 +0000</pubDate>
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		<description>Nein, man hofft, da&#223; die Somalier, wie so viele andere L&#228;nder vor ihnen, auch irgendwann mal den Schritt tun, sich eine vern&#252;nftige, liberale Verfassung zu geben, die Gewalt sowohl beim Staat monopolisiert, als auch sie effizient kontrolliert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, man hofft, da&#223; die Somalier, wie so viele andere L&#228;nder vor ihnen, auch irgendwann mal den Schritt tun, sich eine vern&#252;nftige, liberale Verfassung zu geben, die Gewalt sowohl beim Staat monopolisiert, als auch sie effizient kontrolliert.</p>
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	<item>
		<title>Von: tigger</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/04/09/spiel-und-spass-ohne-staatliches-gewaltmonopol/comment-page-1/#comment-32111</link>
		<dc:creator>tigger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 20:11:42 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Die Diagnose, da&#223; der Mensch, wenn er in Gesellschaft mit vielen, fremden, anderen Menschen ist, gez&#228;hmt werden mu&#223;&quot;

Dann hoffen wir, dass eine der rivalisierenden Banden, oder gar die Islamisten, irgendwann die anderen besiegt und z&#228;hmt, und damit die de-facto Staatsmacht aus&#252;bt ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Diagnose, da&#223; der Mensch, wenn er in Gesellschaft mit vielen, fremden, anderen Menschen ist, gez&#228;hmt werden mu&#223;&#8221;</p>
<p>Dann hoffen wir, dass eine der rivalisierenden Banden, oder gar die Islamisten, irgendwann die anderen besiegt und z&#228;hmt, und damit die de-facto Staatsmacht aus&#252;bt ?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/04/09/spiel-und-spass-ohne-staatliches-gewaltmonopol/comment-page-1/#comment-32043</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 15:30:43 +0000</pubDate>
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		<description>Die Diagnose, da&#223; der Mensch, wenn er in Gesellschaft mit vielen, fremden, anderen Menschen ist, gez&#228;hmt werden mu&#223;, ist aber nunmal der Kern von Hobbes&#039; Leviathan. Da&#223; er in seiner politischen Schlu&#223;folgerung, da&#223; nur ein absoluter Staat das leisten kann, &#252;bers Ziel hinaus geschossen ist, ist auch nichts neues, das haben schon die liberalen Autoren eine Generation nach ihm bemerkt. Aber an der Richtigkeit der Diagnose &#228;ndert das nichts.

Nat&#252;rlich h&#228;tte ich auch gleich mit dem Zaunpfahl meines &lt;a href=&quot;http://www.econlib.org/LIBRARY/Buchanan/buchCv7Contents.html&quot;&gt;&#246;konomischen Hausheiligen&lt;/a&gt; winken k&#246;nnen, aber den kennt ja hierzulande leider kaum jemand.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diagnose, da&#223; der Mensch, wenn er in Gesellschaft mit vielen, fremden, anderen Menschen ist, gez&#228;hmt werden mu&#223;, ist aber nunmal der Kern von Hobbes&#8217; Leviathan. Da&#223; er in seiner politischen Schlu&#223;folgerung, da&#223; nur ein absoluter Staat das leisten kann, &#252;bers Ziel hinaus geschossen ist, ist auch nichts neues, das haben schon die liberalen Autoren eine Generation nach ihm bemerkt. Aber an der Richtigkeit der Diagnose &#228;ndert das nichts.</p>
<p>Nat&#252;rlich h&#228;tte ich auch gleich mit dem Zaunpfahl meines <a href="http://www.econlib.org/LIBRARY/Buchanan/buchCv7Contents.html">&#246;konomischen Hausheiligen</a> winken k&#246;nnen, aber den kennt ja hierzulande leider kaum jemand.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: steffen4iuf</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/04/09/spiel-und-spass-ohne-staatliches-gewaltmonopol/comment-page-1/#comment-32026</link>
		<dc:creator>steffen4iuf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 14:49:38 +0000</pubDate>
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		<description>Du bringst es auf den Punkt. Es gibt keine demokratisch-kooperative Politikkultur, d.h. keine sozio&#246;konomischen und kulturellen Voraussetzungen f&#252;r einen Zentralstaat. Wie also soll dann ein Zentralstaat zum Probleml&#246;ser werden? An genau diesem Problem ist die USA bei ihrem Versuch mit milit&#228;rischen Interventionen Demokratien zu exportieren mit einigen seltenen Ausnahmen immer wieder gescheitert. Insofern ist der Ruf nach einem starken Staat in Somalia hier etwas zirkul&#228;rer Natur. 

Ich empfehle hierzu die letzte Folge von EconTalk (http://www.econtalk.org/archives/2008/04/coyne_on_export.html) in der Russell Roberts Christopher Coyne, den Autoren des Buchs &quot;After War: The Political Economy of Exporting Democracy&quot;interviewt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du bringst es auf den Punkt. Es gibt keine demokratisch-kooperative Politikkultur, d.h. keine sozio&#246;konomischen und kulturellen Voraussetzungen f&#252;r einen Zentralstaat. Wie also soll dann ein Zentralstaat zum Probleml&#246;ser werden? An genau diesem Problem ist die USA bei ihrem Versuch mit milit&#228;rischen Interventionen Demokratien zu exportieren mit einigen seltenen Ausnahmen immer wieder gescheitert. Insofern ist der Ruf nach einem starken Staat in Somalia hier etwas zirkul&#228;rer Natur. </p>
<p>Ich empfehle hierzu die letzte Folge von EconTalk (<a href="http://www.econtalk.org/archives/2008/04/coyne_on_export.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.econtalk.org/archives/2008/04/coyne_on_export.html'>http://www.econtalk.org/archives/2008/04/coyne_on_export.html</a>) in der Russell Roberts Christopher Coyne, den Autoren des Buchs &#8220;After War: The Political Economy of Exporting Democracy&#8221;interviewt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/04/09/spiel-und-spass-ohne-staatliches-gewaltmonopol/comment-page-1/#comment-32024</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 14:36:12 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; &lt;i&gt;Du redest wie Sahra Wagenknecht ...&lt;/i&gt;

ahhh - endlich... ich wollte schon immer mit der Wagenknecht &#039;verglichen&#039; werden. Ich hab&#039;s geschafft! :-D

Im Ernst: Ich lehne den &quot;wilden Naturzustand&quot; ab - der &#252;brigens mit praktischem Libertarismus nichts gemein hat. Es ist ein Zustand rechtloser Gewalt.

Ich sehe gar nicht, wof&#252;r Somalia &#252;berhaupt Beispiel geben soll. Die Gewalt und Unfreiheit dort ist in der Tat schlimm. Es ist und bleibt aber Aufgabe der Somalis und ihrer &quot;Clans&quot; (gleich welcher Religion), sich auf rechtliche Freiheitlichkeit zu einigen. Soviel w&#228;re das gar nicht... - Gewalt erscheint tats&#228;chlich bequemer zuweilen - wer w&#252;rde das abstreiten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; <i>Du redest wie Sahra Wagenknecht &#8230;</i></p>
<p>ahhh &#8211; endlich&#8230; ich wollte schon immer mit der Wagenknecht &#8216;verglichen&#8217; werden. Ich hab&#8217;s geschafft! :-D</p>
<p>Im Ernst: Ich lehne den &#8220;wilden Naturzustand&#8221; ab &#8211; der &#252;brigens mit praktischem Libertarismus nichts gemein hat. Es ist ein Zustand rechtloser Gewalt.</p>
<p>Ich sehe gar nicht, wof&#252;r Somalia &#252;berhaupt Beispiel geben soll. Die Gewalt und Unfreiheit dort ist in der Tat schlimm. Es ist und bleibt aber Aufgabe der Somalis und ihrer &#8220;Clans&#8221; (gleich welcher Religion), sich auf rechtliche Freiheitlichkeit zu einigen. Soviel w&#228;re das gar nicht&#8230; &#8211; Gewalt erscheint tats&#228;chlich bequemer zuweilen &#8211; wer w&#252;rde das abstreiten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/04/09/spiel-und-spass-ohne-staatliches-gewaltmonopol/comment-page-1/#comment-32021</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 14:04:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=616#comment-32021</guid>
		<description>Korrektur: Ich nehme das &quot;Denk&quot; im &quot;Fehler&quot; zur&#252;ck, jedenfalls soweit daraus eine Allgemeing&#252;ltigkeit abgelesen werden k&#246;nnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Korrektur: Ich nehme das &#8220;Denk&#8221; im &#8220;Fehler&#8221; zur&#252;ck, jedenfalls soweit daraus eine Allgemeing&#252;ltigkeit abgelesen werden k&#246;nnte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: N. Neumann</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/04/09/spiel-und-spass-ohne-staatliches-gewaltmonopol/comment-page-1/#comment-32016</link>
		<dc:creator>N. Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 13:58:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=616#comment-32016</guid>
		<description>&lt;i&gt;Mit den Realit&#228;ten in einem b&#252;rgerlichen Schrotthaufen wie Somalia - hinterlassen wohlgemerkt von jahrzehnte - wenn nicht jahrhundertelanger _STAATS_Interventioniererei (als ob so ein gequ&#228;ltes Land heute Beweis ausgerechnet f&#252;r das Nichtfunktionieren der libert&#228;ren Marktvorstellung w&#228;re - ham wir gelacht!) - hat die eigentliche epochale Leistung eines Thomas Hobbes nichts, aber auch gar nichts zu tun.&lt;/i&gt;

Dream on. Du redest wie Sahra Wagenknecht von Portfoliotheorie.

Weder gab es in Somalia (falls du das gemeint haben solltest) ein B&#252;rgertum, dass irgendwie etatistisch h&#228;tte intervenieren k&#246;nnen, noch einen Staat, dessen Funktionen auch nur ann&#228;hernd an westliche Ma&#223;st&#228;be heranreichten. In Somalia gab es vor und nach der Unabh&#228;ngigkeit immer nur das freie Spiel der Clans gew&#252;rzt mit ordentlich Islam. Und Siad Barre - zwischendurch gab es mal ein bisschen Zentralgewalt (nur eine Staatsfunktion unter mehreren) - war nicht viel mehr als ein Clanf&#252;hrer der sich durchgesetzt hatte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Mit den Realit&#228;ten in einem b&#252;rgerlichen Schrotthaufen wie Somalia &#8211; hinterlassen wohlgemerkt von jahrzehnte &#8211; wenn nicht jahrhundertelanger _STAATS_Interventioniererei (als ob so ein gequ&#228;ltes Land heute Beweis ausgerechnet f&#252;r das Nichtfunktionieren der libert&#228;ren Marktvorstellung w&#228;re &#8211; ham wir gelacht!) &#8211; hat die eigentliche epochale Leistung eines Thomas Hobbes nichts, aber auch gar nichts zu tun.</i></p>
<p>Dream on. Du redest wie Sahra Wagenknecht von Portfoliotheorie.</p>
<p>Weder gab es in Somalia (falls du das gemeint haben solltest) ein B&#252;rgertum, dass irgendwie etatistisch h&#228;tte intervenieren k&#246;nnen, noch einen Staat, dessen Funktionen auch nur ann&#228;hernd an westliche Ma&#223;st&#228;be heranreichten. In Somalia gab es vor und nach der Unabh&#228;ngigkeit immer nur das freie Spiel der Clans gew&#252;rzt mit ordentlich Islam. Und Siad Barre &#8211; zwischendurch gab es mal ein bisschen Zentralgewalt (nur eine Staatsfunktion unter mehreren) &#8211; war nicht viel mehr als ein Clanf&#252;hrer der sich durchgesetzt hatte.</p>
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		<title>Von: Luke</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/04/09/spiel-und-spass-ohne-staatliches-gewaltmonopol/comment-page-1/#comment-32014</link>
		<dc:creator>Luke</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 13:42:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=616#comment-32014</guid>
		<description>&gt;Es ist ein libert&#228;rer Denkfehler anzunehmen, das Verschwinden des Staates w&#228;re immer und &#252;berall gleichzusetzen mit einem Freiheitsgewinn des Individuums.

das ist kein &quot;libert&#228;rer&quot; Denkfehler, sondern eine Denke, die Liberalalas konsequenten Liberalen in die Schuhe schieben m&#246;chten, weil sie die Konsequenz der eigenen Ideen aus irgendeinem Grund &#252;berfordert und sie sich lieber in die bequeme Utopie vom &quot;Minimalstaat&quot; fl&#252;chten. Wobei ich mir beim &quot;Anti&quot;b&#252;rokratieteam und den gnadenlos zahnlosen BLOGern nicht mal hier sicher bin. 

Ich kenne niemanden, der sowas wie &quot;Staat weg, alles gut&quot; von sich geben w&#252;rde, was Neoliberale regelm&#228;&#223;ig aber nicht daran hindert via oberfl&#228;chlicher Pop-Einw&#252;rfe (sehr sch&#246;n, BW) den staatus quo zu verteidigen und ausgerechnet die konsequenten Verteidiger des Rechts der Wolkenkuckucksheim-Phantasien zu bezichtigen.

http://www.paxx.tv/?p=752</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Es ist ein libert&#228;rer Denkfehler anzunehmen, das Verschwinden des Staates w&#228;re immer und &#252;berall gleichzusetzen mit einem Freiheitsgewinn des Individuums.</p>
<p>das ist kein &#8220;libert&#228;rer&#8221; Denkfehler, sondern eine Denke, die Liberalalas konsequenten Liberalen in die Schuhe schieben m&#246;chten, weil sie die Konsequenz der eigenen Ideen aus irgendeinem Grund &#252;berfordert und sie sich lieber in die bequeme Utopie vom &#8220;Minimalstaat&#8221; fl&#252;chten. Wobei ich mir beim &#8220;Anti&#8221;b&#252;rokratieteam und den gnadenlos zahnlosen BLOGern nicht mal hier sicher bin. </p>
<p>Ich kenne niemanden, der sowas wie &#8220;Staat weg, alles gut&#8221; von sich geben w&#252;rde, was Neoliberale regelm&#228;&#223;ig aber nicht daran hindert via oberfl&#228;chlicher Pop-Einw&#252;rfe (sehr sch&#246;n, BW) den staatus quo zu verteidigen und ausgerechnet die konsequenten Verteidiger des Rechts der Wolkenkuckucksheim-Phantasien zu bezichtigen.</p>
<p><a href="http://www.paxx.tv/?p=752" rel="nofollow"></a><a href='http://www.paxx.tv/?p=752'>http://www.paxx.tv/?p=752</a></p>
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