Warten auf die Umverteilung

Interessanter Beitrag in der Neuen Zürcher(!) Zeitung:

Eine Studie kommt zum Schluss, dass die alternde deutsche Gesellschaft wenig Leistungsbereitschaft und Ehrgeiz zur Wohlstandsvermehrung zeige.

Die Studie weist nach, dass eine Mehrheit der Bevölkerung gar nicht den Ehrgeiz zum beruflichen und sozialen Aufstieg und zur Wohlstandsvermehrung hat. Nur ein Viertel der Befragten erklärt, er strebe nach mehr Besitz, 59% wollen ihren Besitz so erhalten, wie er ist. Die warten wohl auf Umverteilung.

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65 Kommentare » Neuer Kommentar zum Beitrag

Sky, 27.05.2008 14:44

Die deutsche Linke ist seit 1989 vom Ziel “Revolution” verständlicherweise abgekommen und reduziert sich in der Tat auf Umverteilung bzw. “soziale Gerechtigkeit”.
“Grünkorrektes” Denken ist auch im Kommen, was sich u.a. im Müllsortieren (Anmerkung: Die Effizienz der Müllentsorgungsanlagen hat um ca. den Faktor 5 zugenommen, so dass sortierendes Handeln eigentlich unnötig geworden ist), bei Rauchverboten und in der Ablehnung von Energieerzeugung und individueller Mobilität manifestiert.
Bemerkenswert auch der erstarkende Drang Meinungsmengen gesetzlich zu reglementieren, also bspw. Minderheitenkritik zu verbieten und entsprechende Straftatbestände (!) zu schaffen. Hier ist allerdings die Schweiz und bspw. die Niederlande auch schon sehr weit. Minderheitenrechte, also letztlich die Diskrimierung der Mehrheit, sind dagegen im Kommen. Schwulenehen führen jetzt z.B. auch zu einem höheren finanziellen Input.
Schwer zu sagen wohin sich die Chose entwickelt in D.

Sky, 27.05.2008 15:28

Man beachte bitte auch die Wortwahl in diesem Beitrag auf einem staatsfinanzierten und staatkontrollierten Inhaltsangebot:
http://www.tagesschau.de/inland/steuerkonzept2.html

Lina, 27.05.2008 18:34

Ja, die ist scharf, die verordnete Wortwahl! – Da sind mir die “Chili Peppers” schon lieber; die heissen auch nur so ;-D…

Oder Deine scharfen (!) Beobachtungen zum Katalog an Denkansätzen und Ersatzhandlungen, wie ihn die Linke neuerdings herausgibt und beständig erweitert; das sehe ich wie Du.

Sky, 27.05.2008 18:37

Hey, Kleines, wie soll ich das jetzt verstehen?
;)

Lina, 27.05.2008 18:50

(Warning: Forum-style-Beiträge werden hier nicht gern gesehen…)

Aber zur Sache: Ich war beeindruckt, auf welch zutreffenden Nenner Du das aktuelle nachrevolutionäre Streben der Linken bringen konntest; auf Schrebergarten-Format eben.

 
 
 
 
 
dagny, 27.05.2008 15:25

Wenn ich mir die Beitraege in verschiedensten ‘Jugendforen’ / Portalen / Plattformen im Web so ansehen (auf denen sich 20-30 jaehrige tummeln), dann haben nicht viele Deutsche den Ehrgeiz, mehr aus Ihrem Leben machen zu wollen. Das ist kein Phaenomen der aelteren Generation, die aufgrund der Lebenserwartung natuerlich nicht zu Gipfelstuermen ansetzt.

Kuschel, 28.05.2008 13:29

Konsumierbarer Wohlstand wird inzwischen eh in Fernost oder durch Maschinen erzeugt. Wer ist heute denn noch gerne im konkurrenzstarken Dienstleistungssektor beschäftigt oder erwartet sich, wenn er da drin steckt, große Aufstiegschancen oder Wohlstandszuwächse?

Den Jugendlichen wird durch Formate wie Germanys Topmodels oder 3 Bewerber ein Job doch ständig vor Augen geführt, dass sie viel Glück brauchen oder sich sonst um unattraktive Jobs mit anderen Durchschnittlichen kloppen dürfen. Wer hat darauf schon große Lust?

Inzwischen dürfte jeder zumindest manchmal das Gefühl haben, dass die Menschheit vor gewaltigen Umbrüchen steht, und wenn sich die Energiepreise weiter so entwickeln, wie sich das andeutet, vor ebenso gewaltigen Wohlstandsaufzehrungen. Die Gedankenrichtung ist so unangenehm, dass ich sie jetzt auch nicht unbedingt weiter verfolgen möchte.

Mal abwarten, erscheint mir nicht als die allerdümmste Grundeinstellung. Die Umverteilung wird, anders als das hier im Forum mitschwingt, nicht von denen, die viel leisten, zu denen, die faul sind stattfinden, sondern von denen die Energie haben zu denen die Energie brauchen.

Naja, aber jetzt kommt erstmal die EM.

 
 
FG, 27.05.2008 15:54

“59% wollen ihren Besitz so erhalten, wie er ist. Die warten wohl auf Umverteilung.”

Wenn sie auf Umverteilung warten würden, dann möchten sie ihn ja eben nicht so erhalten wie er ist, oder? Vielleicht sind sie einfach damit zufrieden was sie haben und legen ihre Präferenz mehr auf die Nutzung (oder schlicht den Genuss) des Besitzes statt auf die Mehrung. Der Calvinismus ist eine legitime Weltanschauung, die ich den wackeren Schweizern nicht madig machen möchte, es ist aber nicht die einizige.

jopa, 27.05.2008 17:29

@ FG:

Die “finanzielle Gleichheit” wird aber als Ziel einer Mehrzahl deutlich genannt, wenn auch ohne Details. Interessant wäre es, sich hier einmal die Fragen näher anzuschauen, um die Situation besser einschätzen zu können.

Den Inhalt der Studie meine ich aber auch schon beobachtet zu haben. Meiner Beobachtung nach steckt da aber nur zum Teil (sicherlich auch) eine gewisse Saturiertheit hinter, sondern auch mangelnde Perspektiven der Erhöhung des eigenen Einkommens und damit zusammenhängend auch ein gewisser sozialer Druck, sich nicht durch besonderen beruflichen Einsatz hervorzutun. Ich habe allgemein den Eindruck, dass ein hohes Einkommen / eine hohe berufliche Position nicht mehr als sonderlich erstrebenswert wahrgenommen wird, förderlich für’s Sozialprestige sind eher andere Dinge…

FG, 27.05.2008 18:41

“Interessant wäre es, sich hier einmal die Fragen näher anzuschauen, um die Situation besser einschätzen zu können.”

Das sehe ich genau so. Wenn ein Zeitungsartikel ein paar plakative Zahlen aus einer Studie zusammenklaubt kann das alles und nichts bedeuten.

“Ich habe allgemein den Eindruck, dass ein hohes Einkommen / eine hohe berufliche Position nicht mehr als sonderlich erstrebenswert wahrgenommen wird,”

Ich denke, dass das eine Nutzenabwägung ist, die man jedem einzelnen überlassen sollte. Ich habe seit einem Jahr eine neue Kollegin, die durch ihren beruflichen Wechsel (sie kam aus einer ungekündigten, relativ sicheren Stelle) deutlich weniger verdient dafür aber wieder Zit für sich und ihre Freunde/Familie hat – auch am Wochenende. Ich finde, das ist eine absolut respektable Entscheidung, die nichts mit satuiertheit zu tun hat.

” förderlich für’s Sozialprestige sind eher andere Dinge…”

Das hoffe ich doch. Ich weigere mich, Menschen mit hohem Einkommen und beruflichem Erfolg per se “höher” einzuschätzen als andere.

jopa, 27.05.2008 21:19

@ FG:

Du hast meinen Beitrag etwas in den falschen Hals bekommen. Die Situation Deiner Kollegin kann ich übrigens gut nachempfinden, ich hätte vor einigen Wochen fast das gleiche gemacht (Branchenjargon: “Das ist kein Gehalt, sondern ein Schmerzensgeld!”). Ich meinte mehr, daß -überspitzt formuliert- eine hohe berufliche Position / ein hohes Einkommen generell nicht mehr als erstrebenswertes Ziel dienen, unabhängig vom damit verbundenen Arbeitsaufwand, weil allein das Ziel eines solchen weithin sozial diskreditiert ist. Wenn aber das Ziel “persönlicher Wohlstand” diskreditiert ist, wie soll dann neuer gesamtwirtschaftlicher Wohlstand entstehen?

Um auch mal aus meinem Bekanntenkreis zu erzählen: Viele meiner ehemaligen Mitschüler eines kulturlastigen Gymnasiums zogen es nach dem Abitur vor, eher “intellektuelle” Bildungswege einzuschlagen und diejenigen, die etwas ertragreichere Ausbildungswege ergriffen hatten, insgeheim als neoliberale Ausbeuter zu verachten (Jetzt, wo sie ins Berufsleben eingetreten sind, erwarten Sie natürlich, daß der Steuerzahler (also u. a. die Mitschüler mit den Brotberufen) Sie ernährt.). Von denen ist kein wachstumsdynamischer Impuls zu erwarten…

 
 
 
 
Spruance, 27.05.2008 17:33

Vielleicht äußert sich hier auch schon der Effekt der Steuerprogression?

jopa, 27.05.2008 17:41

Sicherlich. Die Steuerprogression, die Lage am Arbeitsmarkt, die öffentlich vorgelebte Wertekanon, und und und. An einem einzigen Grund wird sich eine derartige Entwicklung sicherlich nicht festmachen lassen.

 
 
stefanolix, 27.05.2008 18:08

Die warten nicht auf Umverteilung. Die hoffen auf ihr Erbe ;-)

 
Lina, 27.05.2008 18:13

Wäre ich VWL-Fachfrau, müsste mich die Datenlage mit Sicherheit beunruhigen, so aber finde ich es völlig OK, die allgemeine deutsche Leistungsbereitschaft (nach Miegel und Petersen) reduziert zu sehen. Die Deutschen sind genussbereiter geworden, heisst das für mich, und die baden-würtembergischen Alleskönner und -habenwoller sind eben nicht Deutschland.

Aber Du (hier erlaube ich es mir, ja?) bist Deutschland, wenn Du in diesen Zusammenhang ausgerechet die *Umverteilung* als Reizwort einführst, um gleich wieder den beliebten deutschen Sozialneid zu wecken ;-).

Interessant (im Artikel) dieser Satz: “Halte man (in der Politik) die Illusion fortgesetzten Wachstums aufrecht, werde das nur zu grossen Frustrationen und Verwerfungen führen”. Darüber sollte man mal ausführlich reden, finde ich, “statt ohne Aussicht auf Erfolg mit immer neuen Initiativen eine grössere Leistungs- und Veränderungsbereitschaft einzufordern.” Das ist nämlich auch so ein Knackpunkt.

FG, 27.05.2008 18:43

“Wäre ich VWL-Fachfrau, müsste mich die Datenlage mit Sicherheit beunruhigen, ”

Nö, müsste sie nicht, warum sollte sie?

Lina, 27.05.2008 18:54

Bei soviel Neigung zum Müssiggang statt Leistungsbereitschaft kommt nicht genug herein – zum Umverteilen, oder ;-)?

FG, 27.05.2008 19:31

Wieso schließt Du aus der Zufriedenheit einiger Menschen mit dem aktuellen Lebensstandard automatisch auf den Hang zum Müßiggang?

Lina, 27.05.2008 20:04

Guter Hinweis auf meine gelegentliche Leichtfertigkeit bei der Betrachtung ernstgemeinter Fragen!

Nein, dieser Schluss ist natürlich in der Sache unzulässig und dass ich ihn gezogen habe, liegt daran, dass ich sichtbarer Zufriedenheit von Menschen gleichzeitig einen Hang zum Müssiggang entnehme – aus persönlicher Erfahrung.

Zufriedenheit lässt sich ebenso aus Leistung gewinnen, schon klar. Dass sie offenbar (laut Studie) vermehrt weniger leisten wollen und sich zufrieden geben mit dem, was sie haben, und es nicht unbedingt “mehren” wollen, sehe ich als ein Signal an die Politik, die Ausschliesslichkeit ihrer Zielvorgaben zu überdenken. Wie anfangs gesagt.

FG, 27.05.2008 20:21

“Dass sie offenbar (laut Studie) vermehrt weniger leisten wollen und sich zufrieden geben mit dem, was sie haben, und es nicht unbedingt “mehren” wollen, sehe ich als ein Signal an die Politik, die Ausschliesslichkeit ihrer Zielvorgaben zu überdenken.”

Ich ziehe diese Schlüsse nicht aus dem Artikel (!) über die Studie (die Studie selbst kennen wir ja beide nicht).
Wenn ich mit dem zufrieden bin, was ich habe, wieso schließt man daraus, dass ich weniger (!) leisten (!) will?
Zum einen: Wenn man das “Leisten” nur auf Erwerbsarbeit beschränkt, dann muss ich, wenn ich meinen Standard halten will, in der Regel mindestens genauso viel leisten wie vorher, möglicherweise sogar mehr.

Man kann das “etwas leisten” aber auch auf das Gebiet jenseits der Erwerbsarbeit eweitern, wie z.B. auf die Kindererziehung, ehrenamtliches Engagement und so weiter. Insbesondere im ersten Fall kommt es mitunter sogar vor, dass man mehr leistet und der materielle Lebensstandard sinkt sogar.

Kurz und gut: Der Zusammenhang zwischen Leistung und materiellem Wohlstand ist sicherlich grundsätzlich da. Von einem individuellem Status Quo ausgehend kann das aber ganz anders aussehen. Und sowohl die Leistung als auch der Wohlstand (der Ökonom nennt das ganz nüchtern auch: der nutzen, andere sagen Glück dazu) hat auch noch andere Dimnensionen als die materiellen.
Um also wirklich derartige Schlüsse ziehen zu können, müssten wir wirklich mehr darüber wissen, was in der Studie eigentlich genau gefragt wurde.

 
 
 
 
 
Rayson, 27.05.2008 20:31

die baden-würtembergischen Alleskönner und -habenwoller

Bitte das “baden-” zu streichen. Die Badener machen dem Rest des Landes noch vor, was genießen heißt.

Lina, 27.05.2008 20:33

Dann wünsche ich durchgreifenden Erfolg ;-D!

 
 
 
Sky, 27.05.2008 18:30

“Wäre ich VWL-Fachfrau,…”

Was bist Du denn? Irgendwas mit “sozial”?

Lina, 27.05.2008 18:41

Ja, ich verrichte, bzw. leiste (mir) moderierenderweise Sozialdienste an unbändigen Bloggern und ihren Leserkommentatoren.

Hast Du doch schon durchschaut, oder ;-) ?

Sky, 27.05.2008 19:24

Ich weiss ehrlich gesagt nicht genau was Du manchmal meinst bzw. schreibst. Man muss ja nicht wie ich auf pointierte Sacharbeit, Markanz und Entertainment setzen, aber eine gewisse Klarheit ist grundsätzlich wünschenswert.

 
 
 
Lina, 27.05.2008 20:30

Danke, dass Du’s sagst ;-). Auch mir selbst gehe ich auf die Nerven, wenn ich mich gedanklich zu weit weg vom Kern zu den Randzonen eines Problems bewege – dahin, wo es leicht diffus (aber IMHO nicht weniger wahr…) werden kann.

Um aber unerwünschten Nebel zu lichten, gibt es ja Strahler wie Dich, die mit den oben markierten 1000 Volt für Durchblick sorgen.

Und das war jetzt mein Ernst.

P.S.:Wieder zuviel Bildersprache gewesen? Na ja, nächstes Mal dann…

Lina, 28.05.2008 08:43

Muss sicherheitshalber nachfragen: Hast Du meinen “Ernst” auch so verstanden, wie er gemeint war? Als Kompliment nämlich.

(Nicht, dass neue Zweifel aufkommen…)

Sky, 28.05.2008 09:51

Weisst Du Kleines, ich bin ja schon lange im Geschäft, meine Webkompetenz ist überdurchschnittlich stark ausgeprägt und ich weiss was gut ist. Also, gib mal Butter bei die Fische demnächst, Du willst ja nicht als Säuselerin im Gedächtnis von Old Sky bleiben, oder?

Lina, 28.05.2008 10:57

Also, erst mal ist es nicht unbedingt vorrangig, wie ich Dir im Gedächtnis bleibe, grosser Häuptling, wenn ich die Great Plains mal wieder verlassen habe; aber es hat mich gefreut, auch “Old Sky” dort kennengelernt zu haben ;-D.

Dann muss ich Dir noch was sagen (sorry, M.M., für OT!): bedauerlicherweise ist mir wesensfremd, was Du von mir forderst: *Butter bei die Fische*! Ich verstehe mich eher auf sahnige Dillsosse. Dass ich mit diesem Rezept IYUO (“in your unhumble opinion”) als eine “Säuselerin” herüberkommen soll, hat mich zunächst erhitzt, lässt mich nun aber doch wieder kalt wie ein Fisch. (Es denkt sich einfach besser bei niedriger Temperatur – jedenfalls, was mich betrifft.)

Somewhat frosted LG ;-),

Lina

Sky, 28.05.2008 11:34

Schon klar, Kleines, auch die Indifferenz hat ihre Berechtigung und ihre Wirkung. Ich giess mir jetzt mal einen Whiskey ein und trinke auf das Antibürokratieteam und die charmanten Kommentatoren, cheers (und LG)!

Lina, 28.05.2008 12:54

Cheers! Ich sehe, es muss Klartext sein, und der fällt knapp aus: Leider (ich betone!) ist das hier nicht sowas wie eine “Flirt-Line”; das ist eine andere Hausnummer.

Warmed-up LG!

P.S.: Ich bin hier Gast und halte mich an die Regeln. Auch machen mir Eingeständisse der eigenen manchmal unzulänglichen Auffassungsgabe nichts aus. Ich bin ziemlich beeindruckbar durch intellektuelle, auch stilistische Leistungen und mache aus Respekt (!) gern verdiente Komplimente. Solches aber als Anmache verstanden zu wissen, liegt nicht in meinem (vordergründigen) Interesse; das sollte vielleicht mal ganz generell gesagt sein ;-).

 
 
 
 
 
 
Doktor D, 28.05.2008 11:49

Was mich ja weit mehr erschüttert als die Ergebnisse der Studie ist die mangelnde journalistische Qualität des Artikels. Und das in der NZZ. Keine Zahlen zur Statistik, keine Verortung der beiden Forscher in der deutschen politischen Landschaft, sehr schlampige Trennung zwischen Zitat, indirektem Zitat und journalistischer Darstellung. Passagenweise liest sich das wie aus der Pressemitteilung abgeschrieben, dann wieder wie Zitate aus einer Pressekonferenz, dann wieder wie eine Rezension der als Buch veröffentlichten Studie. Und gerade wollte ich wegen des Schlamper-Journalismus in FAZ und Welt die NZZ abbonieren.

 
Sky, 28.05.2008 13:09

Wie alt bist Du denn, das tät mich jetzt aber doch interessieren.

 
Lina, 28.05.2008 13:59

Ist es der Whiskey ;-)? – Es gibt da recht unterschiedliche Spekulationen, und ich selbst werde mein Alter hier nicht bekanntgeben; nur soviel: ich beobachte die CSU auch “schon seit Jahrzehnten”… aber mit wenig Interesse und gar keinem am rechten, gewissen Schweizern adäquaten Rand.

Also, “Kleines” kannst Du Dir schon mal abschminken, obwohl…? Ingrid Bergmann hat es von Humphrey Bogart auch gern gehört.

(Können wir jetzt damit aufhören, hmm?)

M.M., 28.05.2008 14:15

Hört mal, ich weiss ja nicht, wo der Rest der Mannschaft steckt, vor allem der Hüttenwart (jo@chim), aber schickt euch doch einfach eine E-Mail, wenn ihr euch näher kommen möchtet.

Das sind ja so was von verluderte Zustände hier.

jo@chim, 28.05.2008 18:00

“Hüttenwart” und “verludert” klingt gut. Das weckt doch gleich mein Interesse. Wo hast Du den Schnaps versteckt Manfred?

Aber im Ernst: habe aktuell meist nur die Zeit, gelegentlich am MDA die hängengebliebenen Comments abzuchecken. Falls also Kommentatoren der heisse Saharastaub die Ganglien verstopft und/oder Kontaktanbahnungswünsche entstehen, bitte Mail an mich…

 
 
 

[...] Aber wenn wir so weitermachen wie bisher, dann gibt es eh keine Leistungsträger mehr, dann sind wir alle nur noch (Liberalen-Sprech an) Müßiggänger. [...]

 
Michael, 29.05.2008 01:22

warum eigentlich nehmt ihr die Ergebnisse der Studie so einfach für bare Münze? Und besonders ihre Interpretation?

Ist es nicht so, daß die Deutschen sehr realistisch ihre Situation in dieser Zeit auf diesem Planeten einschätzen, wo als Folge der (unbedingt nötigen) Globalisierung für die Deutschen auf absehbar lange Zeit nix zu holen, aber sehr viel zu verlieren ist.

Bekanntlich ist der Konsum notleidend und die Sparquote steigt, und das seit nun bald zehn Jahren. Realisnmus pur

Wenn die Mehrheit der Deutschen also als Ziel angibt, Lebensstandard halten, so verlässt sie damit den Boden des Realismus, ist das doch schon sehr optimistisch und von viel Hoffnung getragen.

Das mit dem Warten auf Erbe ist eine gute Bemerkung, tu ich übrigens auch, trotz 50-60 Stunden-Woche. Falls es eintritt und es reicht, um einigermaßen in einer hübschen Hütte in warmer Region über die Runden zu kommen, bin ich sofort weg. Hab nämlich keine Lust, in diesem Land auf Dauer zu den 19% Doofen zu gehören.
Michael

 
multi_io, 29.05.2008 14:31

Nur ein Viertel der Befragten erklärt, er strebe nach mehr Besitz, 59% wollen ihren Besitz so erhalten, wie er ist. Die warten wohl auf Umverteilung.

Vielleicht haben sie auch besseres zu tun?

Wahrscheinlich streben bloß 3% der Befragen danach, nach ihrem Tod in den Himmel zu kommen. Das heißt nicht, dass die restlichen 97% darauf warten, schon zu Lebzeiten per “Entrückung” erlöst zu werden.

 
Albert, 29.05.2008 15:15

1/4 Lösung des ganzen problems

Man sollte da mal eine neue Werte-Debatte aufziehen, Thema:
Talent, Begabung, Elite, und dazu gehört dann in der Konsequenz auch Innovation, welche wiederum zu neuen Märkten führt.

Das Wort Elite hat in D. 2 !!! falsche Bedeutung: Selbsernannte Herrenmenschen, wegen früher und so, und zum anderen Kinder wohlhabender eltern,

zumindest geht man davon aus, dass schulen, die so teuer sind, dass nur ein bruchteil der gesellschaft rein kann, Eliten erzeugen würden, anstatt dass man mit IQ- und Begabungstests durchs land wandert und die WAHRE Elite, also die Talentierten und motivierten sucht.

Gleichzeitig ist dieses Land, m.E. nach, sehr konformistisch, auch dort, wo “Elitendenken” gefordert wird, darf es nur eine von der tradition legitimierte, konventionell-verständliche Elite geben, also wieder genau das Gegenteil zu genial(über die norm hinaus)

Genialität ist, was wir brauchen, um Inspirationen und Visionen zu schaffen, neue Märkte, neue Gesellschaftliche3 struktur, die flexibler sind und mehr Menschewn mehr Entfaltung ermöglichen, so das mehr menschen selbstbestimmt leben und ihren eigenen Beitrag leben können.

Also brauchen wir einen Genialitäts-Wert, so ähnlich wie der jüdische Genie-Kult, bloß für dasganze Land.

Kinder sollten nicht mehr für konformistisches/egozentrisch/Bildungsfeindliches verhalten belohnt und für kreatives isoliert werden, sondern umgekehrt.

Gleichzeitig müßten wir verändern, wonach die wirtschaftliche Kraft eines Landes gemessen wird, und(jetzt kommt die auflösung von Marx und Smith!! SCHERZ) es muß möglich sein, verschieden Produktionsstrukturen in diesem Land zu etablieren.

Warum? Weil Produktionsstrukturen nicht universell sind und die menschen (auch für verschiedene Fähigkeiten) verschiedene Kontexte brauchen. Wer was anderes behauptet, dem werfe ich Faschismus vor, weil er/sie seine/ihre psychische Konstitution verabsolutiert und anderen aufzwingt.

Die arbeitslosen von heute sind, mE, nur schein Untätige, weil es eingfach keine Produktionsstruktur und keinen Markt gibt, der ihrer Verwirklichung zuträglich ist, und sie sich also nicht verwirklichen.

und

Blockiert werden und umgekehrt, systemisch gesehen zu recht, die Entfaltung der anderen blockieren

Hier zeigt sich der subtile totalitarismus, der Liberalismus als die beste Form des immergleichen alten totalitären/faschistischen, das allem innewohnt, was wir bisher erlebt haben.

T. Albert, 30.05.2008 10:17

@Albert
“Das Wort Elite hat in D. 2 !!! falsche Bedeutung: Selbsernannte Herrenmenschen, wegen früher und so, und zum anderen Kinder wohlhabender eltern,

anstatt dass man mit IQ- und Begabungstests durchs land wandert und die WAHRE Elite, also die Talentierten und motivierten sucht.

Also brauchen wir einen Genialitäts-Wert, so ähnlich wie der jüdische Genie-Kult, bloß für dasganze Land.”

Na, da musste aber nochmal genauer drüber nachdenken.
(Wir wurden übrigens in den Siebzigern von durchs Land wandernden IQ- und Begabungstest als wahre Elite gesucht. Es war ausgesprochen ekelhaft.)

Is das “linke Kritik” an was, was Du hier so apodiktisch abgibst?

Albert, 30.05.2008 17:51

Kannst du mir ein Stichwort geben(in den Siebzigern… ) , nachdem ich googlen kann?

Würd ich mir gerne näher anschauen.

T. Albert, 31.05.2008 01:32

Nee, kann ich nicht, ausser “Intelligenzstrukturtest”. In der gymnasialen Oberstufe 76, 77, 78 wurden wir alle paar Wochen damit gequält. Dann gabs noch “Intelligenztests”, ohne die “Struktur”. Ich hoffe sehr, dass man solchen technokratischen und erniedrigenden Menschenbewertungsquatsch in deutschen Schulen nicht mehr macht. Befürchte aber das Gegenteil.

Was ist denn der “jüdische Genie-Kult”?

Und wenn die Herrenmenschen selbsternannte sind – wer sollte sie denn dazu ernennen? Herrenmenschenernennungsstellen der Herrenmenschen gabs ja schon mal, mit jüdischem “Genie” hatten die eher nix am Hute. Das kannste auch googeln.

 
 
 
 
Lina, 29.05.2008 16:48

Letzter Absatz Buch Albert: “Hier zeigt sich der subtile totalitarismus, der Liberalismus als die beste Form des immergleichen alten totalitären/faschistischen, das allem innewohnt….”

Interessanter Gedanke insofern, als Liberalismus hier offenbar als ausgeprägte Egozentrik mit eigenem Kosmos wahrgenommen wird. So falsch ist das IMHO nicht, aber gut wäre es, wenn der liberale Egozentriker die Anderen liberalerweise als die, die sie sind, neben sich bestehen lässt ;-)

Bloss, wie regiert sich dieser Haufen?

Womit wir wieder bei der Frage nach den Minimal-Aufgaben eines Staatswesens wären…

@ Sky, übernehmen Sie…

(Ironie war das nicht, was der Mann da vorlegt, eher versponnene Tiefgründelei; schade, dass er nicht hört und nur absondert ;-)

Sky, 29.05.2008 16:56

Ich übernehme nicht jeden Problemfall. Auch dbzgl. habe ich Mindestanforderungen. Bin zwar kein Elitist, aber ein wenig Niveau muss sein. Wenn ich den Vorschlag lese “veschiedene Produktionsstrukturen im Land zu etablieren”, dann sagt es in mir “Holla!”. Und dann schalt ich ab. Ist doch richtig, oder?

Lina, 29.05.2008 18:11

“Verschiedene Produktionstrukturen”? Ja, klingt irgendwie nach Behindertenwerkstatt D.

Aber hier hat er im Grundsatz wieder Recht, finde ich: “Kinder sollten nicht mehr für konformistisches (…) verhalten belohnt und für kreatives isoliert werden, sondern umgekehrt.” Wobei das “isolieren” schon wieder Gewaltanwendung beinhaltet…

Dem “Produktionsstrang” Nachwuchs käme es bestimmt zugute, weniger auf anwendbare Leistung dressiert zu werden, sondern sich statt dessen erst mal lange genug quasi zielllos entfalten zu können.

Zwecks Erneuerung alter, eingefahrener Strukturen, meine ich, und (um die Kurve zum Beitrag zu kriegen), damit einer wie auch immer gearteten Leistung der alte Kick abzugewinnen ist. Geld ist nicht alles.

Sky, 29.05.2008 18:17

“Also brauchen wir einen Genialitäts-Wert, so ähnlich wie der jüdische Genie-Kult, bloß für dasganze Land.”

Der war auch guut. LOL, tja, ich geh dann mal wieder in meine Produktionsstruktur. LG, Sky
PS: Mein G-Wert ist OK, wie ist Deiner, Kleines?

Lina, 29.05.2008 19:05

“PS: Mein G-Wert ist OK, wie ist Deiner, Kleines?”

Siehst Du doch. Wenn wir so weitermachen, werden wir beide noch Kult hier…

Da sei der Hüttenwart davor!

jo@chim, 29.05.2008 21:22

CEO (Cleaning Executive Officer) heisst das hier :-) Vous vous sentirez harcelé?

Lina, 29.05.2008 21:49

Ah, oui, Monsieur l’ Executeur! Je ne veux plus etre la “Petite” ( le “Kleines”) dans (?) la votre domaine publique. Vous comprenez? Merci beaucoup.

La votre,

Lina

Boche, 29.05.2008 22:36

Elle est de nôtres!
elle boît son verre comme tout les autres…

Lina, 29.05.2008 23:13

N’est pas vraiment un compliment, cher Boche…

Il faut que je me sentire decouvree ;-) ?

Non, Monsieur.

Boche, 30.05.2008 11:12

Mais si, c’était un compliment, ma chère!

En plus, je n’oserais pas de te découvrir.

Lina, 30.05.2008 11:58

Ah, c’est bon. Merci.

(Wo auf der Tabulatur nimmst Du bloss die Accents her?)

Boche, 30.05.2008 12:56

Oben rechts. Ein Pfeil zeigt direkt drauf. ;-)

Lina, 30.05.2008 15:24

Quelle blamage – enfin ;-)…

 
M.M., 30.05.2008 16:44

Des Allemands qui parlent français?
Quel progrès culturel!

Okay c’est un exemple d’arrogance linguistique suisse ;)

Un bien beau week-end.

 
Rayson, 30.05.2008 17:02

Wo wir doch wissen, dass die Schweizer weder Deutsch, noch Französisch, noch Italienisch sprechen ;-)

 
M.M., 30.05.2008 17:05

touché!

 
Lina, 30.05.2008 17:34

Thank you so much! Have a nice Basler Woch’nand’ too! – Andiamo!

(Nur um zu beweisen, dass auch Deutsche mehrsprachig sind ;-)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Albert, 30.05.2008 16:44

Sorry wenn doppelt

Ich habs ein wenig spitz geschrieben, sollte kein essay werden.

Schon wieder etwas länger, sorry, hab zu viel zeit ; )

vor allem ging es mir darum, darauf hinzuweisen, das es vielleicht,

ausser der flexibilisierung der Selbst-realisierungs möglichkeiten in bezug auf die Teilhabe an der Gesellschaft(also: entbürokratisierung+ liberalisierung )

vor allem einer werte debatte beDARF.
Wenn hier schon alle so schlau sind, zu wissen, das der Staat ohnehinh hauptsätzlich unsinn macht, egal welcher wille dahintersteckt, dann ist es doch nur Konsequent, sich der Psyche zuzuwenden, und sich zu fragen, warum die Menschheit so wirkt als wäre es ein riesiger Gammelverein.

Und da kommen wir zu den Produktionsstrukturen.

Entwicklungspsychologisch klar bestätigt gibt es Stufen der(mentalen!!) Entwicklung, und Variationen innerhalb dieser.(sowie kult.Kontexte)

Beispielsweise(kitschig!)
vermehrt die eine gerne Einzelkämpferisch den Punktestand, der andere organisiert gerne zusammenhalt und kümmert sich um andere.´

Aber obwohl beide nützlich sind, wird der 2te aus der innen-Perspektive der Welt des Ersten bewertet, wobei es dafür keinen Grund gibt, genausowenig für die Behauptung, es müßte erst den ersten, dann den anderen geben, die subtil hinter der liberal Kritik am sozialwesen steht

Ich weiß es klingt einigen jetzt zu links- revoluzzer-mäßig, aber: I dont give a f.(und bin kein Revoluzzer)

Menschen sind verschieden und haben unterschiedliche Organisations bedürfnisse, wenn es um das sichern ihrer Existenz, also Arbeit, geht.

Manchen mögen heutige Strukturen zu locker und zu individuell sein, andere sehen es genau umgekehrt, man mag selbst-organisation oder was weiß ich, (ich spreche hier auch über versorgung)

jedenfalls sieht die Befreiung des Marktes vom Virus Mensch nie, dass diese Befreinung faktisch EIGENTLICH die REDUKTION AUF EINE EINZIGE PRODUKTIONSSTRUKTUR IST,

also das Abschaffen der Freiheit für alternative Wirtschaftskonzepte
und ´(selbst-versorgungskonzepte)

statt eine wirklich liberalisierung der ARBEITS welt, natürlich mit einem gewissen National-ökomischen zusammenhalt

was mich dann auch zur Betonung des faschistischen gebracht hat, da quasi eine Art von Mensch/selbst-Konzeption(egoistisch, semi-rational, (pseudo)atheistisch, (pseudo)materialistisch, konformistisch, autoritär) die ihm´/ihr liebste Produktionsstruktur allen anderen aufzwingt und in der Abschaffung der Möglichkeit anderer menschen, ihrer eigenen Existenz ausdruck zu verleihen.

Das ist natürlich übertrieben, aber technisch gesehen ist es richtig.

JEDENFALLS:

Ich stelle es mir so vor wie ein brodelndes Moor, unter dem die Motivation und die Kreativität der mEnschen unterdrückt wird.

vielleicht gibt es Kräfte in der gesellschaft, die eine viel höhere Produktivität erreichen könnten, einfach nur durch Strukturen, die der kreativen Selbst-bestimmung des Menschen förderlich sind.

Das heißt, eigentlich spreche ich nicht von Behinderten werksrtätten(nicht nur), sondern davon, dass es eigentlich viel effektivere Wege der organisation gibt und diese sowohl stattlich als auch außerstaatlich-markt-politisch unten gehalten werden.

Dazu gehört auch, das sie nicht gefördert werden, weil man nicht einfach so gegen die Monopole und ihre “Freiheit” anstinken kann

Ich denke pol. nicht liberal, sondern integral(ganzheitlich, post-links/rechts/liberal, post-polarisierend/reduktionistisch)

Lina, 30.05.2008 17:55

Wär’ eigentlich schön gewesen, mal den direkten Dialog in Einzelfragen gesucht zu haben; auch darauf lässt sich nämlich viel Zeit verwenden.

Das kolossale Ganze ist immer so furchtbar lastend… Sky ist nicht da, der das mit einem Griff aus den Angeln hebt, und Boche will irgendwie auch nicht mehr so recht mit Prädikaten hinlangen.

Doch, ich sympathisiere mit dem einen oder anderen Gedanken, aber so kriege ich das einfach nicht auf die Reihe…;-)

Sky, 30.05.2008 21:03

Ich fühle mich zwar ansatzweise an irgendwelche Spinnereien Extrem-Libertärer erinnert, vermag aber Intention, Geisteskraft und Sacharbeit des Beitragenden nur sehr unscharf oder gar nicht einzuschätzen bzw. zu verstehen. Auch für eine Betrachtung auf Meta-Ebene reicht das Material m.E. nicht aus.
Ich lasse das Gelesene also gerne einfach mal so stehen, LOL. Sloterdijk bspw. kann manchmal auch sehr unangenehm sein und hat dennoch was zu sagen.

Lina, 30.05.2008 22:40

Kühner Vergleich, der mit Sloterdijk! Albert wird ihn hoffentlich zu würdigen wissen ;-). – Nein, ich komme auch nicht weiter im Text, als über ihn sagen zu müssen, dass er mich – überfordert. Was aber nicht unbedingt gegen ihn spricht…

Lassen wir ihn also einfach stehen. Wirksame Konzepte gegen den von Miegel & Petersen ermittelten Mangel an deutscher Leistungsbereitschaft enthält er sowieso nicht.

(Aber danke für die auftragsgemässe Befassung ;-)! LG.)

 
 
 
 
Albert, 31.05.2008 01:23

Sorry; bin ein bißchen ungeübt im Internet-Blog-Schreiben, gerade in der liberalen richtung, deswegen seh ich so einen Erklärungsdruck.
Ich versuch mich zu bessern ; )

 

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