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	<title>Kommentare zu: Eine ganz falsche Baustelle</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
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	<item>
		<title>Von: Michael Kastner</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-49605</link>
		<dc:creator>Michael Kastner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 10:53:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube es gibt nicht allzuviele Anarcholibert&#228;re Traumt&#228;nzer gibt, die Adam Smith f&#252;r einen Sozialisten halten. Wenn ja, dann werden sie ihre Gr&#252;nde haben. 

Die Idee der Arbeitswertlehre etwa ist eine der Kernideen bei Adam Smith. Nun w&#252;rde ich das nicht als hinreichendes aber immerhin als notwendiges Kriterium einer sozialistischen Wirtschaftstheorie erachten.

Aber das ist Geschmackssache. Er hat ja mit der Beschreibung der Arbeitsteilung als Instrument zur Produktivitit&#228;ssteigerung etwas herausgefunden, das vorher nicht erkannt wurde.

Da&#223; er wiederum das Polypol als perfektes Wettbewerbsideal dargestellt hat, hatte leider dazu gef&#252;hrt, da&#223; seine neoklassischen Nachfolger versucht haben diesem perfekten Wettbewerb mit Hilfe von Antitrust-, Kartell- und Monopolgesetzen so nahe wie m&#246;glich zu kommen.

Leider entspricht die Smith&#039;sche Vorstellung nicht der Realit&#228;t von M&#228;rkten.

Doch das macht ihn, auch in meinen Augen, nicht zu einem Linken. Das nur am Rande.


Ich kann mir vorstellen, da&#223; der Eindruck, warum Du in diesem Blog als links erscheinst eher darin begr&#252;ndet ist, da&#223; Du so argumentierst, als w&#252;rden f&#252;r Dich &#246;konomische Effizienzkriterien Vorrang vor individueller Freiheit haben.

Ich bin kein Experte in &#214;konomie, aber das scheinst Du auch nicht zu sein. Gerade, was gutgemeinte &#246;konomischer Interventionen angeht, finden sich in der liberalen Literatur sehr viele Beispiele, wie diese Ma&#223;nahmen ins Gegenteil des beabsichtigten Effekts umschlagen.

Ich glaube, da&#223; auch Du als &#246;konomischer Laie, hier den Verlockungen staatlicher Interventionsallmacht erliegst, ohne Dir wirklich Gedanken &#252;ber die Folgen zu machen.

Anstatt die Ursachen eines Mi&#223;stands zu beseitigen, erscheint die Beseitigung der Symptome zun&#228;chst leichter.

Das konn schon das &#246;fteren mal den Eindruck sozialdemokratischer Staatsgl&#228;ubigkeit hinterlassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube es gibt nicht allzuviele Anarcholibert&#228;re Traumt&#228;nzer gibt, die Adam Smith f&#252;r einen Sozialisten halten. Wenn ja, dann werden sie ihre Gr&#252;nde haben. </p>
<p>Die Idee der Arbeitswertlehre etwa ist eine der Kernideen bei Adam Smith. Nun w&#252;rde ich das nicht als hinreichendes aber immerhin als notwendiges Kriterium einer sozialistischen Wirtschaftstheorie erachten.</p>
<p>Aber das ist Geschmackssache. Er hat ja mit der Beschreibung der Arbeitsteilung als Instrument zur Produktivitit&#228;ssteigerung etwas herausgefunden, das vorher nicht erkannt wurde.</p>
<p>Da&#223; er wiederum das Polypol als perfektes Wettbewerbsideal dargestellt hat, hatte leider dazu gef&#252;hrt, da&#223; seine neoklassischen Nachfolger versucht haben diesem perfekten Wettbewerb mit Hilfe von Antitrust-, Kartell- und Monopolgesetzen so nahe wie m&#246;glich zu kommen.</p>
<p>Leider entspricht die Smith&#8217;sche Vorstellung nicht der Realit&#228;t von M&#228;rkten.</p>
<p>Doch das macht ihn, auch in meinen Augen, nicht zu einem Linken. Das nur am Rande.</p>
<p>Ich kann mir vorstellen, da&#223; der Eindruck, warum Du in diesem Blog als links erscheinst eher darin begr&#252;ndet ist, da&#223; Du so argumentierst, als w&#252;rden f&#252;r Dich &#246;konomische Effizienzkriterien Vorrang vor individueller Freiheit haben.</p>
<p>Ich bin kein Experte in &#214;konomie, aber das scheinst Du auch nicht zu sein. Gerade, was gutgemeinte &#246;konomischer Interventionen angeht, finden sich in der liberalen Literatur sehr viele Beispiele, wie diese Ma&#223;nahmen ins Gegenteil des beabsichtigten Effekts umschlagen.</p>
<p>Ich glaube, da&#223; auch Du als &#246;konomischer Laie, hier den Verlockungen staatlicher Interventionsallmacht erliegst, ohne Dir wirklich Gedanken &#252;ber die Folgen zu machen.</p>
<p>Anstatt die Ursachen eines Mi&#223;stands zu beseitigen, erscheint die Beseitigung der Symptome zun&#228;chst leichter.</p>
<p>Das konn schon das &#246;fteren mal den Eindruck sozialdemokratischer Staatsgl&#228;ubigkeit hinterlassen.</p>
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		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-49604</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 10:48:28 +0000</pubDate>
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		<description>Wie alle Verm&#246;gensteuern d&#252;rften auch Erbschaftsteuern vor allem Betriebssteuern sein. Und in Deutschland mit seinem hohen Anteil an familiengef&#252;hrten Personengesellschaften f&#252;hrt das dann eben zu einer massiven Zusatzlast, weil entweder, wie Florian geschildert hat, ganze Unternehmen jahrelang nur noch Steuervermeidungsstrategien fahren, oder eben die Steuerzahlung gleichbedeutend mit einem Eigentumswechsel des Betriebes sein d&#252;rfte (&quot;Heuschreckenf&#246;rderungssteuer&quot;). 

Im Fall des Unternehmers &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EA59CD5A8C9A94F22AB72FDA4A05AEBC5~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;Klingelnberg&lt;/a&gt; zog z.B. die gesamte Familie deswegen nach Belgien um. Keine Zusatzlast?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie alle Verm&#246;gensteuern d&#252;rften auch Erbschaftsteuern vor allem Betriebssteuern sein. Und in Deutschland mit seinem hohen Anteil an familiengef&#252;hrten Personengesellschaften f&#252;hrt das dann eben zu einer massiven Zusatzlast, weil entweder, wie Florian geschildert hat, ganze Unternehmen jahrelang nur noch Steuervermeidungsstrategien fahren, oder eben die Steuerzahlung gleichbedeutend mit einem Eigentumswechsel des Betriebes sein d&#252;rfte (&#8220;Heuschreckenf&#246;rderungssteuer&#8221;). </p>
<p>Im Fall des Unternehmers <a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EA59CD5A8C9A94F22AB72FDA4A05AEBC5~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Klingelnberg</a> zog z.B. die gesamte Familie deswegen nach Belgien um. Keine Zusatzlast?</p>
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		<title>Von: Cologne</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-49368</link>
		<dc:creator>Cologne</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 21:59:04 +0000</pubDate>
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		<description>Worauf ich hinaus will: Jede Steuer f&#252;hrt bei den Besteuerten zu einem Nutzenverlust. Dieser Nutzenverlust besteht nicht nur in dem monet&#228;ren Verlust (=1. Element), sondern f&#252;hrt in Form von Verzerrungen der Konsum/arbeitsangebots/nachfrageentscheidung auch zur sog. Zusatzlast (2. Element). 
Diese Zusatzlast ist beim Vergleich unterschiedlicher Steuermixes mit dem gleichen Steueraufkommen (1. Element also bei allen gleich) bei einem Mix, der die Erbschaftssteuer enth&#228;lt,  geringer als bei einem Mix der sie nicht enth&#228;lt.

Wenn man dem Staat also zubilligt, &#252;berhaupt Steuern zu erheben, f&#252;hrt das Inkludieren der Erbschaftssteuer in den Steuermix zu L&#246;sungen, die gesamtwirtschaftliche einen h&#246;heren Nutzen stiften als solche ohne erbschaftssteuer. Aus Effizienzgr&#252;nden ist es also sicher nicht sinnvoll die Erbschaftssteuer abzuschaffen! 
Die Gerechtigkeitsfrage wird durch das Effizienzargument nur geringf&#252;gig ber&#252;hrt, in die Diskussion steige ich aber nun wirklich nicht mehr ein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Worauf ich hinaus will: Jede Steuer f&#252;hrt bei den Besteuerten zu einem Nutzenverlust. Dieser Nutzenverlust besteht nicht nur in dem monet&#228;ren Verlust (=1. Element), sondern f&#252;hrt in Form von Verzerrungen der Konsum/arbeitsangebots/nachfrageentscheidung auch zur sog. Zusatzlast (2. Element).<br />
Diese Zusatzlast ist beim Vergleich unterschiedlicher Steuermixes mit dem gleichen Steueraufkommen (1. Element also bei allen gleich) bei einem Mix, der die Erbschaftssteuer enth&#228;lt,  geringer als bei einem Mix der sie nicht enth&#228;lt.</p>
<p>Wenn man dem Staat also zubilligt, &#252;berhaupt Steuern zu erheben, f&#252;hrt das Inkludieren der Erbschaftssteuer in den Steuermix zu L&#246;sungen, die gesamtwirtschaftliche einen h&#246;heren Nutzen stiften als solche ohne erbschaftssteuer. Aus Effizienzgr&#252;nden ist es also sicher nicht sinnvoll die Erbschaftssteuer abzuschaffen!<br />
Die Gerechtigkeitsfrage wird durch das Effizienzargument nur geringf&#252;gig ber&#252;hrt, in die Diskussion steige ich aber nun wirklich nicht mehr ein.</p>
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	<item>
		<title>Von: BlackEye</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-49279</link>
		<dc:creator>BlackEye</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 15:17:50 +0000</pubDate>
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		<description>Sollte die Rechtm&#228;&#223;igkeit einer Steuer denn nicht wichtiger sein als deren Effizienz? Eine Kopfsteuer w&#228;re sicherlich auch leicht einzutreiben und w&#252;rde kaum der Besch&#228;ftigung schaden, ist auch sie deswegen eine bessere Alternative zur Einkommenssteuer?

Wegen ungerechter Steuern wurden schonmal Kriege begonnen (Boston Tea Party), mir ist jedoch noch kein Fall bekannt in dem Menschen rebelliert h&#228;tten weil der Staat zu wenig an Steuern eingenommen hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte die Rechtm&#228;&#223;igkeit einer Steuer denn nicht wichtiger sein als deren Effizienz? Eine Kopfsteuer w&#228;re sicherlich auch leicht einzutreiben und w&#252;rde kaum der Besch&#228;ftigung schaden, ist auch sie deswegen eine bessere Alternative zur Einkommenssteuer?</p>
<p>Wegen ungerechter Steuern wurden schonmal Kriege begonnen (Boston Tea Party), mir ist jedoch noch kein Fall bekannt in dem Menschen rebelliert h&#228;tten weil der Staat zu wenig an Steuern eingenommen hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sky</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-49228</link>
		<dc:creator>Sky</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 11:57:27 +0000</pubDate>
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		<description>Adam Smith hab ich auch nie gemocht, &#228;h, aber um noch mal auf den Kernpunkt unseres Anliegens zur&#252;ckzukommen: Wir sollten doch grunds&#228;tzlich den Mehrwert besteuern, dann hat der B&#252;rger/die Firma auch was davon, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Adam Smith hab ich auch nie gemocht, &#228;h, aber um noch mal auf den Kernpunkt unseres Anliegens zur&#252;ckzukommen: Wir sollten doch grunds&#228;tzlich den Mehrwert besteuern, dann hat der B&#252;rger/die Firma auch was davon, oder?</p>
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		<title>Von: Statler</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-49222</link>
		<dc:creator>Statler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 11:50:06 +0000</pubDate>
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		<description>N&#246;. In den Archiven, sowohl hier als auch fr&#252;her bei S&amp;W, kann man jede Menge &#228;hnlicher Einw&#228;nde finden. Als &#039;links&#039; kann ich nur erscheinen, weil sich hier mehr anarcholibert&#228;re Traumt&#228;nzer t&#252;mmeln, die sogar Adam Smith f&#252;r einen Sozialisten halten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>N&#246;. In den Archiven, sowohl hier als auch fr&#252;her bei S&#038;W, kann man jede Menge &#228;hnlicher Einw&#228;nde finden. Als &#8216;links&#8217; kann ich nur erscheinen, weil sich hier mehr anarcholibert&#228;re Traumt&#228;nzer t&#252;mmeln, die sogar Adam Smith f&#252;r einen Sozialisten halten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sky</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-49167</link>
		<dc:creator>Sky</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 10:56:22 +0000</pubDate>
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		<description>Statler hat mit Effizienz die Vollziehbarkeit gemeint (&quot;Niemand kann ihr ausweichen...&quot;), Du hast ihn doch hoffentlich dementsprechend zitiert. Ich wiederum habe die Reduktion der Effizienz auf die Vollziehbarkeit kritisiert. Wenn Du das jetzt auch tust, hast Du so zu sagen alle hier m&#246;glichen Meinungen vertreten. Das ist eine gute Basis.

Wenn Du die Besteuerung gesch&#228;ftlicher T&#228;tigkeit (&quot;Win2win&quot;, Bez. aus Arbeitsverh&#228;ltnissen, K&#228;ufe) als potentiell diese reduzierend betrachten solltest (das ergibt sich f&#252;r mich nicht schl&#252;ssig aus Deinem Kommentarbeitrag, scheint aber plausibel), dann n&#228;hme ich dieses Argument gerne an. Weise aber f&#252;r diesen Fall darauf hin, dass Sachen wie die Erbschaftssteuer eigentlich gar nichts besteuern ausser die blosse Existenz (in diesem Fall die eingetrtene Nichtexistenz ;) des Einzelnen. (Umverteilung pur soz., LOL, BTW, Statler ist nach links ger&#252;ckt - nicht nur in diesem Blogeintrag -, gell?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Statler hat mit Effizienz die Vollziehbarkeit gemeint (&#8220;Niemand kann ihr ausweichen&#8230;&#8221;), Du hast ihn doch hoffentlich dementsprechend zitiert. Ich wiederum habe die Reduktion der Effizienz auf die Vollziehbarkeit kritisiert. Wenn Du das jetzt auch tust, hast Du so zu sagen alle hier m&#246;glichen Meinungen vertreten. Das ist eine gute Basis.</p>
<p>Wenn Du die Besteuerung gesch&#228;ftlicher T&#228;tigkeit (&#8220;Win2win&#8221;, Bez. aus Arbeitsverh&#228;ltnissen, K&#228;ufe) als potentiell diese reduzierend betrachten solltest (das ergibt sich f&#252;r mich nicht schl&#252;ssig aus Deinem Kommentarbeitrag, scheint aber plausibel), dann n&#228;hme ich dieses Argument gerne an. Weise aber f&#252;r diesen Fall darauf hin, dass Sachen wie die Erbschaftssteuer eigentlich gar nichts besteuern ausser die blosse Existenz (in diesem Fall die eingetrtene Nichtexistenz ;) des Einzelnen. (Umverteilung pur soz., LOL, BTW, Statler ist nach links ger&#252;ckt &#8211; nicht nur in diesem Blogeintrag -, gell?)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-49138</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 09:04:53 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson:
Danke f&#252;r die Erl&#228;uterungen.
Ich habe nicht alle Details verstanden, aber das kann ja hier auch kein VWL-Lehrgang sein.

Mit un&#252;blicher Verwendung des Begriffs &quot;Einkommen&quot; habe ich dann nat&#252;rlich Verwirrung gestiftet. Vielleicht habe ich &quot;Reinverm&#246;genszugang&quot; im Sinne der &#252;blichen Begrifflichkeit gemeint.

Und in diesem Sinne kann man das wohl bei Gelegenheit mal ausdiskutieren - die Behandlung der Erbschaftssteuer ist m. E. durchaus zentral f&#252;r ein liberales Steuerrecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:<br />
Danke f&#252;r die Erl&#228;uterungen.<br />
Ich habe nicht alle Details verstanden, aber das kann ja hier auch kein VWL-Lehrgang sein.</p>
<p>Mit un&#252;blicher Verwendung des Begriffs &#8220;Einkommen&#8221; habe ich dann nat&#252;rlich Verwirrung gestiftet. Vielleicht habe ich &#8220;Reinverm&#246;genszugang&#8221; im Sinne der &#252;blichen Begrifflichkeit gemeint.</p>
<p>Und in diesem Sinne kann man das wohl bei Gelegenheit mal ausdiskutieren &#8211; die Behandlung der Erbschaftssteuer ist m. E. durchaus zentral f&#252;r ein liberales Steuerrecht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Cologne</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-49119</link>
		<dc:creator>Cologne</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 07:43:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=650#comment-49119</guid>
		<description>Nana, Effizienz hat nur indirekt was mit Vollziehbarkeit zu tun. Eigentlich geht es um die Zusatzlast der Besteuerung, also letztlich um die Minimierung des Nutzenverlusts, der durch eine bestimmte Besteuerung entsteht. Insofern ist eine effiziente Besteuerung schon &quot;gut&quot;, weil sie das Nutzenniveau der Besteuerten erh&#246;ht (im vgl. zu einer ineffizienten Besteuerung).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nana, Effizienz hat nur indirekt was mit Vollziehbarkeit zu tun. Eigentlich geht es um die Zusatzlast der Besteuerung, also letztlich um die Minimierung des Nutzenverlusts, der durch eine bestimmte Besteuerung entsteht. Insofern ist eine effiziente Besteuerung schon &#8220;gut&#8221;, weil sie das Nutzenniveau der Besteuerten erh&#246;ht (im vgl. zu einer ineffizienten Besteuerung).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sky</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-48973</link>
		<dc:creator>Sky</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 23:29:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=650#comment-48973</guid>
		<description>&quot;lol, 150 Beitr&#228;ge und nur eine Hand voll geht auf Statlers Hauptargument, die geringe Zusatzlast bzw. hohe Effizienz der Erbschaftssteuer ein. ... Bescheuert!&quot;

Vom Stil her gut vorgetragen, ansonsten, naja, LOL.

Die &quot;Effizienz&quot; der Steuer, die Du und Statler so t&#246;fte finden, spielt darauf an, dass sie gut vollzogen werden kann.
Diese Art von Effizienz macht eine Steuer aber nicht gut. Selbstverst&#228;ndlich ist die Vollziehbarkeit einer Steuer ein wichtiges Kriterium, aber als _Ausschlusskriterium_.

Wie ich weiter oben bereits erl&#228;utert habe, sollten Mehrwertbildungen besteuert werden, also bspw. Einkommen aus Arbeitsverh&#228;ltnissen und Kaufverh&#228;ltnissen, aus Gesch&#228;ften aller Art halt.
Finger weg auf jeden Fall von vorgeblich zweckgebundenen Steuern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;lol, 150 Beitr&#228;ge und nur eine Hand voll geht auf Statlers Hauptargument, die geringe Zusatzlast bzw. hohe Effizienz der Erbschaftssteuer ein. &#8230; Bescheuert!&#8221;</p>
<p>Vom Stil her gut vorgetragen, ansonsten, naja, LOL.</p>
<p>Die &#8220;Effizienz&#8221; der Steuer, die Du und Statler so t&#246;fte finden, spielt darauf an, dass sie gut vollzogen werden kann.<br />
Diese Art von Effizienz macht eine Steuer aber nicht gut. Selbstverst&#228;ndlich ist die Vollziehbarkeit einer Steuer ein wichtiges Kriterium, aber als _Ausschlusskriterium_.</p>
<p>Wie ich weiter oben bereits erl&#228;utert habe, sollten Mehrwertbildungen besteuert werden, also bspw. Einkommen aus Arbeitsverh&#228;ltnissen und Kaufverh&#228;ltnissen, aus Gesch&#228;ften aller Art halt.<br />
Finger weg auf jeden Fall von vorgeblich zweckgebundenen Steuern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Cologne</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-48953</link>
		<dc:creator>Cologne</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 21:36:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=650#comment-48953</guid>
		<description>lol, 150 Beitr&#228;ge und nur eine Hand voll geht auf Statlers Hauptargument, die geringe Zusatzlast bzw. hohe Effizienz der Erbschaftssteuer ein. 
Ohne jetzt empirische argumentieren zu k&#246;nnen, ist es doch intuitiv relativ logisch, dass eine Erbschaftssteuer vergleichsweise effizient ist und daher Teil des Steuermixes bleiben muss:
Eine h&#246;here Konsumsteuer f&#252;hrt zur Reduktion des Konsums und zu Ausweicheffekten hin zu geringer besteuerten G&#252;tern bzw. zum Schwarzmarkt. Die polnischen Zigaretten lassen gr&#252;&#223;en, der Wohlfahrsverlust ist offensichtlich.
Arbeitssteuern f&#252;hren zu einer Verzerrung der Arbeitsnachfrage hin zu mehr Arbeitslosigkeit. Nicht gut! Einkommenssteuer haben einen &#228;hnliche Besch&#228;ftigungswirkung, da die Steuer ja zum Teil auf die Arbeitgeber &#252;bergew&#228;lzt wird. Zudem treiben sie auch tendenziell die mobile gut qualifizierten Leute ins Ausland.
Auf K&#246;rperschaftssteuer oder Kapitalertragssteuern gehe ich jetzt mal nicht ein, die Effekte sind ja &#228;hnlich.
Bleibt die Erbschaftssteuer, die einen zu Lebzeiten kaum betrifft. Nun sind Menschen wohl diskriminierende Altruisten, aber das Haus, f&#252;r die man Jahrelang Hypotheken abbezahlt hat, verlegt man ungern ins Ausland oder verkauft es um zu konsumieren, sprich die Ausweichm&#246;glichkeiten sind begrenzt.  Also setzt man dort an. Wenn man f&#252;r Unternehmen dann noch eine h&#252;bsche &#220;bergangsregel schafft (nach 10 Jahren Weiterf&#252;hrung entf&#228;llt die Steuer), verhindert man auch das kerngesunde Familienbetriebe von der Steuer erdr&#252;ckt werden.
Jetzt gibt&#039;s mal Spielraum f&#252;r Steuersenkungen und was f&#228;llt der Union ein: Sprit subventionieren, um den Benzinverbrauch weiter anzukurbeln (Pendlerpauschale) und Erbschaftssteuer abschaffen, um speziell die Reichen zu beg&#252;nstigen (&#252;ber die Verteilungswirkungen der o.g. Steuern haben wir ja noch gar nicht geredet). Bescheuert!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lol, 150 Beitr&#228;ge und nur eine Hand voll geht auf Statlers Hauptargument, die geringe Zusatzlast bzw. hohe Effizienz der Erbschaftssteuer ein.<br />
Ohne jetzt empirische argumentieren zu k&#246;nnen, ist es doch intuitiv relativ logisch, dass eine Erbschaftssteuer vergleichsweise effizient ist und daher Teil des Steuermixes bleiben muss:<br />
Eine h&#246;here Konsumsteuer f&#252;hrt zur Reduktion des Konsums und zu Ausweicheffekten hin zu geringer besteuerten G&#252;tern bzw. zum Schwarzmarkt. Die polnischen Zigaretten lassen gr&#252;&#223;en, der Wohlfahrsverlust ist offensichtlich.<br />
Arbeitssteuern f&#252;hren zu einer Verzerrung der Arbeitsnachfrage hin zu mehr Arbeitslosigkeit. Nicht gut! Einkommenssteuer haben einen &#228;hnliche Besch&#228;ftigungswirkung, da die Steuer ja zum Teil auf die Arbeitgeber &#252;bergew&#228;lzt wird. Zudem treiben sie auch tendenziell die mobile gut qualifizierten Leute ins Ausland.<br />
Auf K&#246;rperschaftssteuer oder Kapitalertragssteuern gehe ich jetzt mal nicht ein, die Effekte sind ja &#228;hnlich.<br />
Bleibt die Erbschaftssteuer, die einen zu Lebzeiten kaum betrifft. Nun sind Menschen wohl diskriminierende Altruisten, aber das Haus, f&#252;r die man Jahrelang Hypotheken abbezahlt hat, verlegt man ungern ins Ausland oder verkauft es um zu konsumieren, sprich die Ausweichm&#246;glichkeiten sind begrenzt.  Also setzt man dort an. Wenn man f&#252;r Unternehmen dann noch eine h&#252;bsche &#220;bergangsregel schafft (nach 10 Jahren Weiterf&#252;hrung entf&#228;llt die Steuer), verhindert man auch das kerngesunde Familienbetriebe von der Steuer erdr&#252;ckt werden.<br />
Jetzt gibt&#8217;s mal Spielraum f&#252;r Steuersenkungen und was f&#228;llt der Union ein: Sprit subventionieren, um den Benzinverbrauch weiter anzukurbeln (Pendlerpauschale) und Erbschaftssteuer abschaffen, um speziell die Reichen zu beg&#252;nstigen (&#252;ber die Verteilungswirkungen der o.g. Steuern haben wir ja noch gar nicht geredet). Bescheuert!</p>
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		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-48887</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 16:45:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=650#comment-48887</guid>
		<description>@R.A.

&quot;Und die “echte Produktivit&#228;t” ist das, was dieser laienhaften Vorstellung nach die Volkswirte beim BIP messen wollen.&quot;

Eher nicht. Auch die ma&#223;en sich nicht an, &#252;ber Bed&#252;rfnisse anderer zu richten. Oder besser: Gerade die tun&#039;s nicht. Hinter all in Geld gemessenen Gr&#246;&#223;en stehen im Gegenteil sehr subjektive Dinge, wie z.B. der Begriff des Nutzens.

&quot;Ich bin mir eben nicht sicher, ob diese VWL-Kategorien f&#252;r das Steuerrecht passen.&quot;

Passen tun sie m.E. sehr gut. Es ist nat&#252;rlich richtig, dass sich das Steuerrecht seine eigenen Ma&#223;st&#228;be bastelt, aber auch die Lehre von den &#246;ffentlichen Finanzen ist eine Teildisziplin der VWL und beurteilt eben diese wie auch immer entstandenen steuerlichen Besonderheiten nach den Ma&#223;st&#228;ben der VWL.

Genauso sehe ich auch nicht, wieso der 10-Euro-Schein Einkommen sein soll, wenn ich ihn dem B&#228;cker gebe, und Verm&#246;gen, wenn ich ihn vererbe.

Weil nicht der Schein selbst Einkommen ist, sondern nur Wertma&#223;stab f&#252;r das tats&#228;chlich geschaffene Einkommen, das beim B&#228;cker selbst entstanden ist, nachdem die Vorleistungen und die anderen Faktoreinkommen abgezogen wurden. 

Wenn du mir aber nur so 10 Euro gibst, dann ist meine Verm&#246;gensmehrung deine Verm&#246;gensminderung. Systematisch m&#252;sste bei Steuerpflicht als Einkommen solcher Transaktionen der eine abziehen k&#246;nnen, was der andere versteuert.

Und sich jetzt hinzustellen und zu sagen: Nur, weil der Geber nichts mehr abziehen kann (zum Gl&#252;ck ist er tot, h&#228;h&#228;), ist das jetzt Einkommen und kann einseitig besteuert werden, das f&#228;nde ich dann wirklich sehr seltsam.

Nichtsdestotrotz gibt es deine Position als &quot;Reinverm&#246;genszugangstheorie&quot; auch in der Steuerlehre (im Gegensatz z.B. zu der &quot;Quellentheorie&quot;, der die deutschen Einkunftsarten entspringen). Kann man so machen wollen. Nur sollte man sich m.E. immer vor Augen halten, dass man den Einkommensbegriff hier schon so weit vergewaltigen muss, dass er mit dem, was man sonst in der VWL darunter versteht (und das aus guten Gr&#252;nden - welcher Produktionsfaktor sollte ein Erbschaftseinkommen wohl erzeugen...), nichts mehr zu tun hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<p>&#8220;Und die “echte Produktivit&#228;t” ist das, was dieser laienhaften Vorstellung nach die Volkswirte beim BIP messen wollen.&#8221;</p>
<p>Eher nicht. Auch die ma&#223;en sich nicht an, &#252;ber Bed&#252;rfnisse anderer zu richten. Oder besser: Gerade die tun&#8217;s nicht. Hinter all in Geld gemessenen Gr&#246;&#223;en stehen im Gegenteil sehr subjektive Dinge, wie z.B. der Begriff des Nutzens.</p>
<p>&#8220;Ich bin mir eben nicht sicher, ob diese VWL-Kategorien f&#252;r das Steuerrecht passen.&#8221;</p>
<p>Passen tun sie m.E. sehr gut. Es ist nat&#252;rlich richtig, dass sich das Steuerrecht seine eigenen Ma&#223;st&#228;be bastelt, aber auch die Lehre von den &#246;ffentlichen Finanzen ist eine Teildisziplin der VWL und beurteilt eben diese wie auch immer entstandenen steuerlichen Besonderheiten nach den Ma&#223;st&#228;ben der VWL.</p>
<p>Genauso sehe ich auch nicht, wieso der 10-Euro-Schein Einkommen sein soll, wenn ich ihn dem B&#228;cker gebe, und Verm&#246;gen, wenn ich ihn vererbe.</p>
<p>Weil nicht der Schein selbst Einkommen ist, sondern nur Wertma&#223;stab f&#252;r das tats&#228;chlich geschaffene Einkommen, das beim B&#228;cker selbst entstanden ist, nachdem die Vorleistungen und die anderen Faktoreinkommen abgezogen wurden. </p>
<p>Wenn du mir aber nur so 10 Euro gibst, dann ist meine Verm&#246;gensmehrung deine Verm&#246;gensminderung. Systematisch m&#252;sste bei Steuerpflicht als Einkommen solcher Transaktionen der eine abziehen k&#246;nnen, was der andere versteuert.</p>
<p>Und sich jetzt hinzustellen und zu sagen: Nur, weil der Geber nichts mehr abziehen kann (zum Gl&#252;ck ist er tot, h&#228;h&#228;), ist das jetzt Einkommen und kann einseitig besteuert werden, das f&#228;nde ich dann wirklich sehr seltsam.</p>
<p>Nichtsdestotrotz gibt es deine Position als &#8220;Reinverm&#246;genszugangstheorie&#8221; auch in der Steuerlehre (im Gegensatz z.B. zu der &#8220;Quellentheorie&#8221;, der die deutschen Einkunftsarten entspringen). Kann man so machen wollen. Nur sollte man sich m.E. immer vor Augen halten, dass man den Einkommensbegriff hier schon so weit vergewaltigen muss, dass er mit dem, was man sonst in der VWL darunter versteht (und das aus guten Gr&#252;nden &#8211; welcher Produktionsfaktor sollte ein Erbschaftseinkommen wohl erzeugen&#8230;), nichts mehr zu tun hat.</p>
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		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-48744</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 08:33:53 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, ich habe Dich z.T. falsch verstanden gehabt. Beim Lesen kam es f&#252;r mich so r&#252;ber, als ob der demokratische Sozialstaat alleine schon &lt;em&gt;Grund&lt;/em&gt; genug f&#252;r die Erbschaftssteuer sei, nicht nur der Hintergrund, vor dem man &#252;ber diese reden kann. Letzteres mu&#223; ich als Nicht-DDH nat&#252;rlich bejahen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, ich habe Dich z.T. falsch verstanden gehabt. Beim Lesen kam es f&#252;r mich so r&#252;ber, als ob der demokratische Sozialstaat alleine schon <em>Grund</em> genug f&#252;r die Erbschaftssteuer sei, nicht nur der Hintergrund, vor dem man &#252;ber diese reden kann. Letzteres mu&#223; ich als Nicht-DDH nat&#252;rlich bejahen.</p>
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	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-48743</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 08:26:07 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson:
Wie Du wei&#223;t habe ich keinerlei &#246;konomische Ausbildung - daher kommt es leider h&#228;ufiger vor, da&#223; ich bei der Begrifflichkeit etwas laienhaft bin.
Und die &quot;echte Produktivit&#228;t&quot; ist das, was dieser laienhaften Vorstellung nach die Volkswirte beim BIP messen wollen.

Als Liberaler ist mir diese aber recht egal, denn da liegt die Sch&#246;nheit doch nur im Auge des Betrachters: Produkt ist, was irgendeiner haben will.

Ich bin mir eben nicht sicher, ob diese VWL-Kategorien f&#252;r das Steuerrecht passen.
Da geht es ja bei der Einkommenssteuer um die &quot;Leistungsf&#228;higkeit&quot; eines Steuerpflichtigen, gemessen an den ihm im Steuerjahr zugeflossenen Eink&#252;nften. Und da sehe ich &#252;berhaupt nicht, wo es sachlich einen Unterschied machen soll, ob dieser Zuflu&#223; nun aus Erwerbseinkommen, Unternehmensgewinn, Erbschaft oder Gl&#252;cksspiel kommt.

Genauso sehe ich auch nicht, wieso der 10-Euro-Schein Einkommen sein soll, wenn ich ihn dem B&#228;cker gebe, und Verm&#246;gen, wenn ich ihn vererbe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:<br />
Wie Du wei&#223;t habe ich keinerlei &#246;konomische Ausbildung &#8211; daher kommt es leider h&#228;ufiger vor, da&#223; ich bei der Begrifflichkeit etwas laienhaft bin.<br />
Und die &#8220;echte Produktivit&#228;t&#8221; ist das, was dieser laienhaften Vorstellung nach die Volkswirte beim BIP messen wollen.</p>
<p>Als Liberaler ist mir diese aber recht egal, denn da liegt die Sch&#246;nheit doch nur im Auge des Betrachters: Produkt ist, was irgendeiner haben will.</p>
<p>Ich bin mir eben nicht sicher, ob diese VWL-Kategorien f&#252;r das Steuerrecht passen.<br />
Da geht es ja bei der Einkommenssteuer um die &#8220;Leistungsf&#228;higkeit&#8221; eines Steuerpflichtigen, gemessen an den ihm im Steuerjahr zugeflossenen Eink&#252;nften. Und da sehe ich &#252;berhaupt nicht, wo es sachlich einen Unterschied machen soll, ob dieser Zuflu&#223; nun aus Erwerbseinkommen, Unternehmensgewinn, Erbschaft oder Gl&#252;cksspiel kommt.</p>
<p>Genauso sehe ich auch nicht, wieso der 10-Euro-Schein Einkommen sein soll, wenn ich ihn dem B&#228;cker gebe, und Verm&#246;gen, wenn ich ihn vererbe.</p>
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		<title>Von: Sky</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/06/01/eine-ganz-falsche-baustelle/comment-page-1/#comment-48504</link>
		<dc:creator>Sky</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 20:29:26 +0000</pubDate>
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		<description>Genau das habe ich der Lina gesagt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau das habe ich der Lina gesagt.</p>
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