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Brain Drain — selbst gemacht

14.06.2008 18:38 - Statler & Waldorf by Statler

DIE ZEIT 25/2008:

Vom Asylbewerberschiff auf eine Elitehochschule, »from child refugee to research wunderkind«, wie Wellesleys Campuszeitung jubelt – das ist eine sehr amerikanische Geschichte. Sie erzählt vom eisernen Willen eines Einwanderermädchens, es ganz nach oben zu schaffen – und erklärt, warum kluge Köpfe nirgendwo besser gefördert werden als in den USA. Zugleich ist es auch eine sehr deutsche Geschichte. Denn allzu gern hätte Sanja ihre Schule in Deutschland beendet und hier studiert. »Wir wollten unbedingt in Hamburg bleiben«, sagt sie. Doch Deutschland schien an dem Ausnahmetalent nicht sonderlich interessiert.

Eine schöne Reportage, die mehrere Probleme gleichzeitig illustriert. Nicht nur die Härte des deutschen Einwanderungsrechtes gegenüber den unmittelbar Betroffenen. Sondern auch die Art und Weise, wie sich Deutschland selbst immer wieder schadet, indem es diejenigen wegschickt, die es so dringend bräuchte. Und schließlich erfährt man auch einiges darüber, wie ein hoch ausdifferenziertes, vielfältiges Bildungssystem
soziale Mobilität fördert — oder vielleicht sogar erst möglich macht.

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32 Kommentare » Neuer Kommentar zum Beitrag

jo@chim, 14.06.2008 19:00

Die meisten, die dieses Land dringend bräuchte, kommen erst gar nicht hierher - zu piefig, zu teutsch, zu reguliert, zu ausländerfeindlich hier… die gehen direkt nach US. Das “deutsche Einwanderungsrecht” ist nach wie vor zuviel “Ausländerrecht” zuwenig Einwanderungsrecht.

marc, 14.06.2008 19:44

es hat doch auch keine Partei den politischen Willen, ein Einwanderungsrecht zu schaffen. …die FDP vielleicht noch, aber sie meint es nicht besonders ernst. …wahrscheinlich weil niemand mit dem Thema Wähler gewinnen kann.

selbst in den USA ist es kein positives sondern ein negatives Wahlkampfthema. …Amerika hat allerdings auf Grund seiner Geschichte eine viel bessere Ausgangslage. d.h. selbst wenn sich amerikanische Politiker als Einwanderungsgegner profilieren und diesen Vorteil ihres Landes beschneiden, würde es doch einiges brauchen um die USA auf das deutsche Niveau herunterzubringen.

 
john j, 14.06.2008 20:16

Immer wieder witzig wenn Leute die noch nie mehr als ein paar Wochen am Stueck in den USA verbracht haben (von mir aus waren sie auch mal als Student dort…) sich vom D aus ueber das US-Einwanderungsrecht auslassen, und dann zu der Schlussfolgerung es sei so viel besser als das deutsche.

Tatsache ist dass das deutsche Einwanderungsrecht mit dem brain drain fast gar nix zu tun hat. Die USA (und Kanada, Australien, GB etc) sind interressanter aus den folgenden Gruenden:

1. Amtssprache ist Englisch
2. Die weltbesten Unis stehen in diesen Laendern
3. Jobaussichten sind besser
4. Gesellschaftlicher Aufstieg ist einfacher

Das deutsche Einwanderungsrecht ist weniger kompliziert, weniger buerokratisch, weniger willkuerlich, und dafuer noch zeitnaher als das amerikanische. Wer seine Papiere in Ordnung hat und ein bisschen Deutsch kann, der kann sich sein Visum innerhalb von Stunden verlaengern bzw ausstellen lassen - was in den USA Wochen und Monate dauern kann. Und auch wenn’s um green card oder Pass geht ist es in D schneller und einfacher als in den USA.

 
 
Rayson, 14.06.2008 19:45

Wobei das, geben wir es zu, nicht das einzige Hemmnis ist. Wer würde nicht lieber englischsprachig ausgebildet werden?

Aber das wäre natürlich um so mehr ein Grund, die Wahrheit zu kommunizieren, dass der Zuzug fremder Menschen eine Bereicherung und nicht eine Schädigung ist. Ich fürchte aber, unser Sozial- und Bildungssystem wirkt dem entgegen. Wir konsumieren lieber als zu investieren.

jo@chim, 14.06.2008 22:10

Wir konsumieren lieber als zu investieren

Exakt. Davon - und von dem flankierenden Blut-und-Boden-Leitkultur-Gebrabbel - werden diejenígen, die hierher kommen (könnten), um in ihre Zukunft zu investieren abgeschreckt (oder abgeschoben). Die die kommen um zu konsumieren finden allemal Möglichkeiten, das deutsche Sozialsystem auszunutzen.

Rayson, 14.06.2008 22:31

flankierenden Blut-und-Boden-Leitkultur-Gebrabbel

Ist das nicht eigentlich nur noch ein Strohmann? Klar weiß ich, dass gewisse Blogs sowas propagieren, aber in der deutschen Öffentlichkeit ist das doch geächtet. Was wiederum der eigentliche Grund für die Popularität dieser Blogs ist: Tabus provozieren Tabubrecher.

In der bundesrepublikanischen Wirklichkeit gibt es niemanden, der bei Einwanderung vor allem und nachvollziehbar die Chancen für das Einwanderungsland betont. Es gibt nur die, die das den Deutschen irgendwie als Strafe auferlegen, und jene, die sich gegen das ihnen Liebgewonnene verteidigen zu müssen meinen.

Es zeugt nahezu von Heroismus (oder der Qualität der Hansestadt), dass unter diesen Bedingungen die von Statler zitierte Auswanderin unbeirrt in ihrer Präferenz blieb.

Sky, 14.06.2008 22:41

Ja, das oben Zitierte gibt es so nicht. Allerdings wird auf Werte ein wenig Wert gelegt und auf Ablehnung des Kulturrelativismus, zumindest von Liberalen und Konservativen, LOL.

 
jo@chim, 14.06.2008 22:44

Nein, das ist kein Strohmann. Es ist Stimmung in der Mehrheit, die ggf. auch wahlpolitisch ausgeschlachtet wird - von den Voigts, Kochs, Becksteins, Lafontaines dieser Republik.
In der Einwanderung vor allem die Chancen (den Nutzen) des Einwanderungslandes zu betonen ist dabei Teil des - wenns um Stimmungen geht immer nützlichen - Tabukomplexes.

Sky, 14.06.2008 22:48

“…von den Voigts, Kochs, Becksteins, Lafontaines dieser Republik.”

Hast Du da nicht den Horstibus und den Christian Klar vergessen? Oder den Rollstuhl-Göbbels?

jo@chim, 14.06.2008 22:57

Besteht Schäublettis Geschäftsidee nicht eher in dem Versuch, die vielen islamistischen Terroranschläge jeden Tag auf ein erträgliches Mass herunterzuspitzeln? Der hat doch gar keine Aktien auf das Überfremdungssegment.

 
 
Rayson, 14.06.2008 23:56

Stimmung der Mehrheit? Wirklich? Ok, hier und da wird es versucht auszuschlachten, aber meiner Meinung nach ist der Sinn der Angelegenheit nicht, die Mehrheit auf die eigene Seite zu ziehen, sondern die Ränder.

Helfen tut denen die subjektiv erlebte Praxis als self-fulfilling prophecy, nämlich dass Zuwanderung von den Sozialsystemen “schmarotzt”. Aber für die Anreize, die diese Gesellschaft setzt, ist sie schon noch selbst verantwortlich. Nur ist niemand bereit, die Konsequenzen daraus anzuerkennen. Um Einwanderung zu einer allgemeinen Erfolgsstory zu machen, bedarf es Aufwendungen, die nach den aktuellen Gesetzen der Politik keiner bereit ist zu tätigen. Also verdammt man die Zuwanderer zu einem Leben am Rand der Gesellschaft, und wundert sich dann über die Konsequenzen.

 
 
 
Horst Schulte, 15.06.2008 16:36 Subscribed to comments via email

Die die kommen um zu konsumieren finden allemal Möglichkeiten, das deutsche Sozialsystem auszunutzen.

Das, , ist aber eine üble Verallgemeinerung und passt auch nicht zu deinem 1. Kommentar. Sie kommen um zu konsumieren? Wäre nur noch die Frage zu beantworten, von welchem Geld. In dieser Logik also von Hartz IV oder den anderen staatlichen Wohltaten, die ja weltweit ihresgleichen suchen. :-(

jo@chim, 15.06.2008 17:14

Was soll denn daran “übel” sein? Du verzichtest darauf, das “anstatt in ihre Zukunft zu investieren” zu zitieren, um Dich über die Restaussage zu empören. Ich finde eher das übel, lieber Horst.
Es steckt ja nicht ein mal ein moralischer Impetus in der Aussage - lediglich Kritik an einem System, das derartige Anreize schafft.

 
 
 
 
Sky, 14.06.2008 22:26

Viele “Ausnahmetalente” bleiben aber auch in D. Und genau das ist das Problem, D sollte natürlich schon für Begabte interessant sein, aber wichtiger ist es m.E. diejenigen draussen zu halten, die ungebildet sind und auf Grund bestimmter Eigenarten ziemlich sicher im Sozialsystem als Leistungsempfänger landen.

Gibts noch ne Quellenangabe oder war das reines “Print”?

Shin, 15.06.2008 02:07

Wozu Menschen draußen halten? Die Grenzen können ruhig geöffnet werden, nur das Sozialsystem muss zurückgeschraubt werden. Niemand wird nach Deutschland kommen um hier auf der Straße zu leben. Wer arbeitet und sich an die Gesetze hält ist hingegen jederzeit willkommen.

Sky, 15.06.2008 02:25

Es ging mir eher darum heraustzustellen, dass sich Deutschland nicht primär dadurch “immer wieder selbst schadet”, dass es fähige Leute nicht aufnimmt, das ist bedauerlich (auch wenn ich gerne mehr wüsste hier über das “Ausnahmetalent”, LOL), sondern dadurch, dass es unfähige Leute anzieht wie ein Magnet. Das Sozialsystem als Magnet so zu sagen.

Aber mal davon unabhängig, als seit Jahrzehnten “massiv internationaler” (ej, Alter ;) Mensch möchte ich doch gerne den Daheimgebliebenen Spezialisten mitteilen, dass selbstverständlich die Immigration immer erst einmal Aufwand auf Seiten des Einwanderungslandes bedeutet (zumindest so, wie man es in D macht). Da gibt es Loyalitätsprobleme, Abkassierereien, das Sichentziehen aus zivil- und strafrechtlichen Vorgängen, Sozialmissbrauch und Missbrauch der, sagen wir mal ganz allgemein, Infrastruktur.

Mein Eindruck ist, dass es in den Staaten ganz gut läuft, jedenfalls besser als in unserem System mit seinen angeblichen “Härten”, LOL.

Holger, 15.06.2008 12:33

“Unfähige Leute” (gemeint sind wohl Geringqualifizierte) stellen auch in klassichen Einwanderungsländern wie den USA einen nicht unbeträchtlichen Teil der Zuwanderung. Dennoch gelingt es, diese in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Problem der Arbeitslosigkeit geringqualifizierter Ausländer besteht in Deutschland vor allem deshalb, weil es generell kaum Beschäftigungsmöglichkeiten für gering Produktive gibt.

Im Übrigen leben Ausländer, aber auch Menschen mit Migrationshintergrund seltener von sozialen Leistungen als Deutsche. Sie sind zwar häufiger arbeitslos, beziehen aber aufgrund der deutlich günstigeren Altersstruktur weitaus seltener Rente.

Trotzdem ist der ökonomische Ertrag der Zuwanderung desto höher, je besser die Qualifikation der Zuwanderer ist. Leider kann das Aufenthaltsgesetz in dieser Hinsicht kaum Anreize bieten.

Sky, 15.06.2008 12:57

Mit “unfähigen Leuten” waren Leute gemeint, die mit hoher Wahrscheinlichkeit im Sozialsystem landen, bspw. auf Grund bestimmter Eigenarten. Nichts gegen Geringqualifizierte.

“Im Übrigen leben Ausländer, aber auch Menschen mit Migrationshintergrund seltener von sozialen Leistungen als Deutsche.”

Sorry, aber da habe ich ganz andere Einsichten. Bspw. ist mein bester Freund (Ex-)Türke udn Alevit und seine weitgefächerte Verwandtschaft bezieht vglw. sehr intensiv Leistungen (fast alle Wohngeld, viele Sozialhilfe (wg. Alters) und viele ergänzende Leistungen, AL1 sowieso).
Verstehe ich auch irgendwie nicht die Aussage, die ca. 4 Mio Volkstürken (um jetzt mal eine bedeutende Gruppe herauszugreifen) beziehen weniger Leistungen als Deutsche?

Holger, 15.06.2008 17:52

Sorry, aber da habe ich ganz andere Einsichten.

Anekdotische Evidenz ist ja nicht immer auch repräsentativ. Hier kann man mehr darüber erfahren: Fachserie 1, Reihe 2.2

T. Albert, 15.06.2008 19:47

@Sky

Meine anekdotische Beschreibung meiner Einsichten geht anders: im gesamten persischen Teil der Verwandtschaft in Deutschland bezieht überhaupt niemand irgendwelche Leistungen. Meine türkischen und iran. Studenten in Deutschland arbeiten alle, um sich zu finanzieren. Solange ich in Deutschland war, haben damals alle meine deutschen Kommilitonen Wohngeld bezogen; ist aber schon eine Weile her. Ich als Re-Migrant in mein Heimatland, dessen Staatsbürgerschaft ich nicht habe, beziehe keinerlei Leistungen, in Deutschland habe ich nie auch nur einen Tag Leistungen bezogen.

Migrantenkriminalität und imaginierte Massenabzocke scheint ein europäisches Lieblingsthema geworden zu sein.

 
Sky, 15.06.2008 20:33

Gibts da auch was im Web?

T. Albert, 15.06.2008 21:49

Wieso? Gibts bezügl. Ihrer Erfahrungen was im Web?

Holgers Link reicht doch.

Sky, 15.06.2008 21:53

Es kommt manchmal auch auf den Datenträger und die Verfügbarkeit an. Nichts ist heutztage uncooler als den Kauf eines Buchs zu empfehlen. Jedenfalls dann, wenn der Inhalt auch anderweitig verfügbar ist. Sollte es nix im Web dazu geben - und wir beobachten hier ja einen ganz merkwürdigen behaupteten Sachverhalt, der sicherlich den gemachten Erfahrungen vieler widerspricht -, dann ist es auch sehr wahrscheinlich, dass die Daten und/oder die Schlussfolgerungen nicht stimmen.

T. Albert, 15.06.2008 23:06

Es ist sehr einfach: Anekdotische Evidenz ist nicht immer repräsentativ, wie Holger schon sagte. Ihre nicht, meine nicht. Ich habe in meinem ganzen Leben andere Erfahrungen gemacht, die mancher Debatte so widersprechen, dass ich mich sehr wundere. Ich kenne auch viele andere Leute, die ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht habe. Aber ich kenne auch Leute, die andere Erfahrungen gemacht haben. Und?
Ich kenne auch sogen. Migranten, die richtige Scheiss-Erfahrungen gemacht haben, die man seinem ärgsten Feind nicht wünscht.

Aber ich wollte hier ja nicht mehr mitreden.
Das ist nur so ein Thema, wo ich etwas leidenschaflich werde.

Sky, 15.06.2008 23:30

Ach, Holger hat mich ausgetrickst indem er Äpfel mit Birnen verglichen hat und ich darauf reingefallen bin, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass der unsere Rentner als Leistungsempfänger der sozialen Systeme verrechnet, LOL.
Das was ich schrieb stimmt schon, ist ja auch offensichtlich.

 
 
 
 
Holger, 16.06.2008 19:36

Mein Link führt zu einem kostenlosen Download. Keine Angst, Du brauchst kein Buch zu kaufen.

 
 
Sky, 15.06.2008 22:06

Möglicherweise liegt da ein Missverständnis vor, die rentenversicherung ist keine Sozial- sondern eine Versicherungsleistung. Dasselbe gilt für Pensionen.

Es sind natürlich die Gleichaltrigen zu vergleichen und die Versicherungsleistungen (also auch ALG1) aussen vor zu lassen.

Holger, 16.06.2008 19:45

Rente und ALG I sind selbstverständlich Bestandteile des Sozialbudgets. Gerade bei der Rente sehe ich nicht, warum da ein Unterschied zu steuerfinanzierten Transferleistungen gemacht werden sollte. Du willst doch nicht im Ernst behaupten, dass die Rente eine Versicherungsleistung ist. Sie ist ein reines Umverteilungsinstrument. Wird ja auch zu nicht unerheblichen Teilen aus Steuern finanziert.

Es sind natürlich die Gleichaltrigen zu vergleichen und die Versicherungsleistungen (also auch ALG1) aussen vor zu lassen.

Und wozu sollte dieser Vergleich nütze sein? Entscheidend ist doch, welchen ökonomischen Vor- oder Nachteil die Anwesenheit der Immigranten bringt. Und wenn sie einen Vorteil bringt, weil der Durchschnittsimmigrant jünger ist als der Einheimische, warum sollte man diesen Faktor wegdefinieren? Zu den fiskalischen Effekten der Migration gibt es hier einen lesenswerten Beitrag.

 
 
 
 
 
 
 
 
Chripa, 15.06.2008 10:50

Wenn jemand von den Immigranten irgendwas Schlimmes macht, ist es ein Einzelfall, den man nicht verallgemeinern kann. Umgekehrt
scheint das nicht zu gelten.

Sky, 15.06.2008 12:15

Nun, der “Einzelfall” führt dann aber regelmässig zu “Aufständen der Anständigen” und so. Umgekehrt hat man sich mit einer gewissen Immigrantenkriminalität im grossen und ganzen abgefunden (kann jedenfalls anscheinend keine Wahlen a la Koch gewinnen).

john j, 15.06.2008 17:49

Sind wir jetzt schon wieer bei “Immigrantenkriminalität”? In dem Beitrag ging es darum dass das deutsche Einwanderungs- bzw Aufenthaltsrecht der Grund dafuer ist dass Talente z. B. in die USA gehen statt nach D. Wo ist der Bezug zu kriminellen Immigranten?

@ Statler: Schon mal ueberlegt dass in den USA ueber 10 Millionen “undocumented aliens” leben? Und das ist das Land mit dem tollen und oh so ueberlegenen Einwanderungssystem, ein Land das nicht mal weiss wer genau eigentlich innerhalb seiner Grenzen lebt?

Es sind die Unis, die Jobs, und die Gesellschaft, die die Leute anziehen (und von D wegziehen…). Harvard, Stanford, MIT und Yale kennt halt jeder…LMU, TU Muenchen oder andere “Eliteunis” in D per Regierungsbeschluss (Du bist Elite!) haben es da halt schwer…

Chripa, 15.06.2008 19:09

Es geht um Verallgemeinerungen, die einmal zulässig und einmal unzulässig sein sollen. Inhaltlich gesehen wünsche ich mir (auch ein an wirtschaftlichen Kriterien ausgerichtetes Einwanderungsrecht, so wie zB in Kanada oder Australien.

 
 
 
 

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