<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Hugo zeigt Sportsgeist</title>
	<atom:link href="http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/03/hugo-zeigt-sportsgeist/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/03/hugo-zeigt-sportsgeist/</link>
	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 21:52:30 +0200</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/03/hugo-zeigt-sportsgeist/comment-page-1/#comment-65361</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 20:13:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=683#comment-65361</guid>
		<description>Interessanter Stoff - auch der Hinweis auf die Integration Osteuropas im Vergleich von Nord- zu S&#252;damerika. Da haben die USA wohl einiges verpasst, bzw. von Anfang an falsch angepackt. Andererseits haben wir in Europa aber auch nicht ann&#228;hernd grosse Struktur- und Mentalit&#228;tsunterschiede gehabt, um nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Systeme die EU nach und nach zu vergr&#246;ssern; die &#246;stlichen Nachbarn konnten den westlichen Wohlstand lange f&#246;rmlich riechen und fielen zuletzt um wie Dominosteine. Und schliesslich gab&#039;s da ja auch noch (die Lichtgestalt) Gorbatschow, der mit seiner Glasnost-Politik den Stein ins Rollen brachte.

&lt;blockquote&gt;Ist aber fraglich, ob solche Lichtgestalten wirklich etwas f&#252;r die Tagespolitik bringen.&lt;/blockquote&gt;

Als Gr&#252;ne eher nicht, w&#252;rde ich meinen. Ich w&#252;rde mir w&#252;nschen, sie ginge &#252;berhaupt nicht mehr zur&#252;ck in die aktive kolumbianische Poltik. Sie hat ein Exempel statuieren und ein Signal setzen k&#246;nnen, und dadurch vielleicht am Urteil &#252;ber die FARC drehen k&#246;nnen. W&#252;rde sie sich von Chavez wohlmeinend und gutwillig (?) benutzen lassen, w&#228;re es wohl aus mit der  Glaubw&#252;rdigkeit; im prowestlichen, wirtschaftsliberalen Lager jedenfalls. 

&lt;blockquote&gt;Die Art wie sie mit der Sprache und ihren Emotionen gerungen hat, um das Grauen zu vermitteln, l&#228;&#223;t sich nicht &#252;bersetzen.&lt;/blockquote&gt;

Nein, aber begreifen. Nach &#252;ber 6 Jahren im Dschungel d&#252;rfte es  nach der Befreiung bei ihr zu einer Art Katharsis gekommen sein, an der sie ihr Publikum so bewegend teilhaben liess.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanter Stoff &#8211; auch der Hinweis auf die Integration Osteuropas im Vergleich von Nord- zu S&#252;damerika. Da haben die USA wohl einiges verpasst, bzw. von Anfang an falsch angepackt. Andererseits haben wir in Europa aber auch nicht ann&#228;hernd grosse Struktur- und Mentalit&#228;tsunterschiede gehabt, um nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Systeme die EU nach und nach zu vergr&#246;ssern; die &#246;stlichen Nachbarn konnten den westlichen Wohlstand lange f&#246;rmlich riechen und fielen zuletzt um wie Dominosteine. Und schliesslich gab&#8217;s da ja auch noch (die Lichtgestalt) Gorbatschow, der mit seiner Glasnost-Politik den Stein ins Rollen brachte.</p>
<blockquote><p>Ist aber fraglich, ob solche Lichtgestalten wirklich etwas f&#252;r die Tagespolitik bringen.</p></blockquote>
<p>Als Gr&#252;ne eher nicht, w&#252;rde ich meinen. Ich w&#252;rde mir w&#252;nschen, sie ginge &#252;berhaupt nicht mehr zur&#252;ck in die aktive kolumbianische Poltik. Sie hat ein Exempel statuieren und ein Signal setzen k&#246;nnen, und dadurch vielleicht am Urteil &#252;ber die FARC drehen k&#246;nnen. W&#252;rde sie sich von Chavez wohlmeinend und gutwillig (?) benutzen lassen, w&#228;re es wohl aus mit der  Glaubw&#252;rdigkeit; im prowestlichen, wirtschaftsliberalen Lager jedenfalls. </p>
<blockquote><p>Die Art wie sie mit der Sprache und ihren Emotionen gerungen hat, um das Grauen zu vermitteln, l&#228;&#223;t sich nicht &#252;bersetzen.</p></blockquote>
<p>Nein, aber begreifen. Nach &#252;ber 6 Jahren im Dschungel d&#252;rfte es  nach der Befreiung bei ihr zu einer Art Katharsis gekommen sein, an der sie ihr Publikum so bewegend teilhaben liess.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/03/hugo-zeigt-sportsgeist/comment-page-1/#comment-65334</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 12:01:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=683#comment-65334</guid>
		<description>Ich find die ambivalente Haltung des CIA alles andere als &quot;cool&quot;. Das State Department und die CIA h&#228;tten auf Pinochet und die ganzen anderen Cono Sur Diktatoren eindeutig klarmachen m&#252;ssen, dass ihre Art des Kampfes gegen den Kommunismus von den USA nicht akzeptiert wird. 
Das alles hatte einen gro&#223;en Verlust an Glaubw&#252;rdigkeit in Lateinamerika zur Folge. Z.B. gabs trotz inzwischen nachgewiesenen diplomatischen Druck keine Unterst&#252;tzung f&#252;r den Irak-Krieg aus Lateinamerika (halte den Irak-Krieg f&#252;r eine schlechte Idee). Oder Plan Colombia ist ja eigentlich daf&#252;r da, um die Coca-Produktion in Kolumbien zu unterbinden. Die USA pumpt da eine Menge Geld rein. Zwar wird die FARC damit zur&#252;ckgedr&#228;ngt. Die kolumbianische Coca Produktion hat sich aber im letzten Jahr ausgeweitet. Die FARC sind eben bei weitem nicht die einzigsten im Coca Business. Meine Hoffnung ist nur, dass es ohne FARC leichter sein wird gegen die rechtsgerichteten Paramilit&#228;rs und die sonstigen Coca-Leute vorzugehen. Dieses kriminell erworbene Geld f&#252;hrt eben zu einer Brutalisierung der Gesellschaft. Dabei d&#252;rfte es m&#246;glich sind, das Land auch durch friedliche Mittel wirtschaftlich zu entwickeln. 
Pinochet ist in der H&#246;lle. Die Menschenrechtsverletztungen sind untragbar. Er war aber im wirtschaftspolitischen Bereich nicht v&#246;llig verantwortungslos (im Gegensatz zu Str&#246;ssner und den argentinischen Diktatoren).
Die Tatsache, dass er &#252;berhaupt die Abwahl 1988 akzeptierte, h&#228;ngt auch mit dem Druck von Unternehmern zusammen, die zunehmend durch den schlechten Ruf des Landes behindert wurden. Und Johannes Paul II. 
Der Demokratie ist es gelungen, das relativ gut aufzuarbeiten. 1998 gabs noch eine Comedy-Show, in der sich auch &#252;ber Milit&#228;r-Typen lustig gemacht wurde. Ich fand das ziemlich platt. Aber die fanden das total komisch, weils eben durch die Jahre der Diktatur noch viel mehr falschen Respekt f&#252;r milit&#228;risches gab. So eine Diktatur hat viele Gesichter, die meisten h&#228;&#223;lich. Nur kams eben aus den Tiefen der chilenischen Gesellschaft, die wie jede Gesellschaft reich an Facetten ist.  

Unsere europ&#228;ische Integration f&#252;r S&#252;d- und Osteuropa find ich viel erfolgreicher als die US-Lateinamerika Politik. Polen, Slovenen, Tschechen, Slovaken und Ungarn scheinen viel mehr M&#246;glichkeiten zum Aufholen zu haben. Es gibt eben eine Menge Entwicklungsfonds f&#252;r die neuen Mitglieder. Das ist in der NAFTA oder der FTA deutlich nicht so ausgepr&#228;gt. 

Ich vermute Hugo Chávez will sich jetzt an Íngrid Betancur ranmachen. Deshalb auch jetzt die Betonung der Zusammenarbeit wegen Uribes Staatsbesuch in Venezuela. Sollte sich Betancur wieder in die Tagespolitik einschalten wird sie zu Chávez und Uribe Distanz wahren. Ist aber fraglich, ob solche Lichtgestalten wirklich etwas f&#252;r die Tagespolitik bringen. Lichtgestalt, weil die Interviews, die sie gegeben hat, z.T. wirklich der Hammer waren. Die Art wie sie mit der Sprache und ihren Emotionen gerungen hat, um das Grauen zu vermitteln l&#228;&#223;t sich nicht &#252;bersetzen. Michelle Bachelet hat auch diese unmittelbare Glaubw&#252;rdigkeit, nur war ihre Pr&#228;sidentschaft insgesamt vergleichsweise nicht besonders gl&#252;cklich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich find die ambivalente Haltung des CIA alles andere als &#8220;cool&#8221;. Das State Department und die CIA h&#228;tten auf Pinochet und die ganzen anderen Cono Sur Diktatoren eindeutig klarmachen m&#252;ssen, dass ihre Art des Kampfes gegen den Kommunismus von den USA nicht akzeptiert wird.<br />
Das alles hatte einen gro&#223;en Verlust an Glaubw&#252;rdigkeit in Lateinamerika zur Folge. Z.B. gabs trotz inzwischen nachgewiesenen diplomatischen Druck keine Unterst&#252;tzung f&#252;r den Irak-Krieg aus Lateinamerika (halte den Irak-Krieg f&#252;r eine schlechte Idee). Oder Plan Colombia ist ja eigentlich daf&#252;r da, um die Coca-Produktion in Kolumbien zu unterbinden. Die USA pumpt da eine Menge Geld rein. Zwar wird die FARC damit zur&#252;ckgedr&#228;ngt. Die kolumbianische Coca Produktion hat sich aber im letzten Jahr ausgeweitet. Die FARC sind eben bei weitem nicht die einzigsten im Coca Business. Meine Hoffnung ist nur, dass es ohne FARC leichter sein wird gegen die rechtsgerichteten Paramilit&#228;rs und die sonstigen Coca-Leute vorzugehen. Dieses kriminell erworbene Geld f&#252;hrt eben zu einer Brutalisierung der Gesellschaft. Dabei d&#252;rfte es m&#246;glich sind, das Land auch durch friedliche Mittel wirtschaftlich zu entwickeln.<br />
Pinochet ist in der H&#246;lle. Die Menschenrechtsverletztungen sind untragbar. Er war aber im wirtschaftspolitischen Bereich nicht v&#246;llig verantwortungslos (im Gegensatz zu Str&#246;ssner und den argentinischen Diktatoren).<br />
Die Tatsache, dass er &#252;berhaupt die Abwahl 1988 akzeptierte, h&#228;ngt auch mit dem Druck von Unternehmern zusammen, die zunehmend durch den schlechten Ruf des Landes behindert wurden. Und Johannes Paul II.<br />
Der Demokratie ist es gelungen, das relativ gut aufzuarbeiten. 1998 gabs noch eine Comedy-Show, in der sich auch &#252;ber Milit&#228;r-Typen lustig gemacht wurde. Ich fand das ziemlich platt. Aber die fanden das total komisch, weils eben durch die Jahre der Diktatur noch viel mehr falschen Respekt f&#252;r milit&#228;risches gab. So eine Diktatur hat viele Gesichter, die meisten h&#228;&#223;lich. Nur kams eben aus den Tiefen der chilenischen Gesellschaft, die wie jede Gesellschaft reich an Facetten ist.  </p>
<p>Unsere europ&#228;ische Integration f&#252;r S&#252;d- und Osteuropa find ich viel erfolgreicher als die US-Lateinamerika Politik. Polen, Slovenen, Tschechen, Slovaken und Ungarn scheinen viel mehr M&#246;glichkeiten zum Aufholen zu haben. Es gibt eben eine Menge Entwicklungsfonds f&#252;r die neuen Mitglieder. Das ist in der NAFTA oder der FTA deutlich nicht so ausgepr&#228;gt. </p>
<p>Ich vermute Hugo Chávez will sich jetzt an Íngrid Betancur ranmachen. Deshalb auch jetzt die Betonung der Zusammenarbeit wegen Uribes Staatsbesuch in Venezuela. Sollte sich Betancur wieder in die Tagespolitik einschalten wird sie zu Chávez und Uribe Distanz wahren. Ist aber fraglich, ob solche Lichtgestalten wirklich etwas f&#252;r die Tagespolitik bringen. Lichtgestalt, weil die Interviews, die sie gegeben hat, z.T. wirklich der Hammer waren. Die Art wie sie mit der Sprache und ihren Emotionen gerungen hat, um das Grauen zu vermitteln l&#228;&#223;t sich nicht &#252;bersetzen. Michelle Bachelet hat auch diese unmittelbare Glaubw&#252;rdigkeit, nur war ihre Pr&#228;sidentschaft insgesamt vergleichsweise nicht besonders gl&#252;cklich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/03/hugo-zeigt-sportsgeist/comment-page-1/#comment-65070</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 16:23:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=683#comment-65070</guid>
		<description>Blendend interpretiert. Wenn Du mir jetzt noch sagst, warum Du die ambivalente Einsch&#228;tzung des CIA noch cooler findest als die erwartete Beschwerde &#252;ber den Neoliberalismus, dann verrate ich Dir auch was zu meinem Verh&#228;ltnis mit Pinochet - damals in London...).

(Kannst Du mal wieder auf den Teppich zur&#252;ckkommen? Den Zweikampf einseitig beenden, hmm? Es ist immer der Kl&#252;gere, der nachgibt, weisst Du; und ich ziehe dann nach, ja?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Blendend interpretiert. Wenn Du mir jetzt noch sagst, warum Du die ambivalente Einsch&#228;tzung des CIA noch cooler findest als die erwartete Beschwerde &#252;ber den Neoliberalismus, dann verrate ich Dir auch was zu meinem Verh&#228;ltnis mit Pinochet &#8211; damals in London&#8230;).</p>
<p>(Kannst Du mal wieder auf den Teppich zur&#252;ckkommen? Den Zweikampf einseitig beenden, hmm? Es ist immer der Kl&#252;gere, der nachgibt, weisst Du; und ich ziehe dann nach, ja?)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sky</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/03/hugo-zeigt-sportsgeist/comment-page-1/#comment-65067</link>
		<dc:creator>Sky</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 15:38:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=683#comment-65067</guid>
		<description>&gt; Mit dem CIA habe ich lange gehadert - nach dem, was ich der Presse entnehmen konnte; nachpr&#252;fbar war das allerdings nicht. Dass ich ihn sp&#228;ter in einem ganz anderen Licht gesehen habe, h&#228;ngt damit zusammen, dass ich ihn f&#252;r geeignet gehalten h&#228;tte, seine lateinamerikanischen Erfahrungen, bzw. die mit Erfolg angewandten Strategien auch auf Afghanistan und den Irak zu &#252;bertragen.
...um die Ecke zu bringen...

Ich dachte das mit dem &quot;Neonliberalismus&quot; w&#228;re der Brenner, aber das ist noch cooler, Du bist also aus den falschen Gr&#252;nden f&#252;r den CIA? Wie h&#228;ltst Dus mit Pinochet?
Eine &quot;CIA-Strasse&quot; in Berlin w&#252;nsche ich mir allerdings auch, neben dem Arafat-Haus und diesem Hitler-Wachsfigurenkabinett am besten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Mit dem CIA habe ich lange gehadert &#8211; nach dem, was ich der Presse entnehmen konnte; nachpr&#252;fbar war das allerdings nicht. Dass ich ihn sp&#228;ter in einem ganz anderen Licht gesehen habe, h&#228;ngt damit zusammen, dass ich ihn f&#252;r geeignet gehalten h&#228;tte, seine lateinamerikanischen Erfahrungen, bzw. die mit Erfolg angewandten Strategien auch auf Afghanistan und den Irak zu &#252;bertragen.<br />
&#8230;um die Ecke zu bringen&#8230;</p>
<p>Ich dachte das mit dem &#8220;Neonliberalismus&#8221; w&#228;re der Brenner, aber das ist noch cooler, Du bist also aus den falschen Gr&#252;nden f&#252;r den CIA? Wie h&#228;ltst Dus mit Pinochet?<br />
Eine &#8220;CIA-Strasse&#8221; in Berlin w&#252;nsche ich mir allerdings auch, neben dem Arafat-Haus und diesem Hitler-Wachsfigurenkabinett am besten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/03/hugo-zeigt-sportsgeist/comment-page-1/#comment-65065</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 15:15:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=683#comment-65065</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;... und nicht dieses Gerede von Neonliberalismus und CIA, das leider in Europa nach wie vor auf eine begeisterte Abnehmerschaft trifft.&lt;/blockquote&gt;

Mit dem CIA habe ich lange gehadert - nach dem, was ich der Presse entnehmen konnte; nachpr&#252;fbar war das allerdings nicht. Dass ich ihn sp&#228;ter in einem ganz anderen Licht gesehen habe, h&#228;ngt damit zusammen, dass ich ihn f&#252;r geeignet gehalten h&#228;tte, seine lateinamerikanischen Erfahrungen, bzw. die mit Erfolg angewandten Strategien auch auf Afghanistan und den Irak zu &#252;bertragen.

Auch wenn es zynisch klingt: da h&#228;tte ich ihn mir hingew&#252;nscht, dringend sogar, um die vernichtenden Materialschlachten und die zahllosen &quot;Kollateralsch&#228;den&quot; verhindern zu k&#246;nnen. Diktatorisch Herrschende relativ unauff&#228;llig und schadlos um die Ecke zu bringen, haben sie doch in Lateinamerika ge&#252;bt, oder nicht...?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8230; und nicht dieses Gerede von Neonliberalismus und CIA, das leider in Europa nach wie vor auf eine begeisterte Abnehmerschaft trifft.</p></blockquote>
<p>Mit dem CIA habe ich lange gehadert &#8211; nach dem, was ich der Presse entnehmen konnte; nachpr&#252;fbar war das allerdings nicht. Dass ich ihn sp&#228;ter in einem ganz anderen Licht gesehen habe, h&#228;ngt damit zusammen, dass ich ihn f&#252;r geeignet gehalten h&#228;tte, seine lateinamerikanischen Erfahrungen, bzw. die mit Erfolg angewandten Strategien auch auf Afghanistan und den Irak zu &#252;bertragen.</p>
<p>Auch wenn es zynisch klingt: da h&#228;tte ich ihn mir hingew&#252;nscht, dringend sogar, um die vernichtenden Materialschlachten und die zahllosen &#8220;Kollateralsch&#228;den&#8221; verhindern zu k&#246;nnen. Diktatorisch Herrschende relativ unauff&#228;llig und schadlos um die Ecke zu bringen, haben sie doch in Lateinamerika ge&#252;bt, oder nicht&#8230;?)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/03/hugo-zeigt-sportsgeist/comment-page-1/#comment-65059</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 13:29:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=683#comment-65059</guid>
		<description>Das geilste an diesen Retro-Linken wie Chávez und Ortega (Nicaragua) ist sowieso ihre erstaunliche &quot;Flexibilit&#228;t&quot;. 
Es fehlte in fast keinem Alopresidente seit 6 Monaten der Hinweis zum Alvaro Uribe Thema, dass dieser ein Lakai des Imperialismus w&#228;re. Nach der Operation gegen Raúl Reyes auf ecuadorianischen Territorium gaben auch unsere Medien die chavistische Propaganda wieder, es g&#228;be so etwas wie ernsthafte Kriegsvorbereitungen Venezuelas gegen Kolumbien. 
Nun hat Chávez gemerkt, dass er gegen die extreme Popularit&#228;tswelle von Uribe keine Chance hat und schon redet er beim Staatsbesuch von Uribe in Venezuela von einer &quot;neuen&quot; Etappe der Freundschaft beider Staaten. 
Der ex-Guerrillero Daniel Ortega reagiert gemeinsam mit extrem rechtsgerichteten Kr&#228;ften unter Arnoldo Alemán. Gegen beide liefen wirklich recht bedrohliche und &#252;berzeugende Gerichtsverfahren wegen Korruption (Alemán) und langj&#228;hrigem erzwungenen Sex mit einer Minderj&#228;hrigen (Daniel Ortega).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das geilste an diesen Retro-Linken wie Chávez und Ortega (Nicaragua) ist sowieso ihre erstaunliche &#8220;Flexibilit&#228;t&#8221;.<br />
Es fehlte in fast keinem Alopresidente seit 6 Monaten der Hinweis zum Alvaro Uribe Thema, dass dieser ein Lakai des Imperialismus w&#228;re. Nach der Operation gegen Raúl Reyes auf ecuadorianischen Territorium gaben auch unsere Medien die chavistische Propaganda wieder, es g&#228;be so etwas wie ernsthafte Kriegsvorbereitungen Venezuelas gegen Kolumbien.<br />
Nun hat Chávez gemerkt, dass er gegen die extreme Popularit&#228;tswelle von Uribe keine Chance hat und schon redet er beim Staatsbesuch von Uribe in Venezuela von einer &#8220;neuen&#8221; Etappe der Freundschaft beider Staaten.<br />
Der ex-Guerrillero Daniel Ortega reagiert gemeinsam mit extrem rechtsgerichteten Kr&#228;ften unter Arnoldo Alemán. Gegen beide liefen wirklich recht bedrohliche und &#252;berzeugende Gerichtsverfahren wegen Korruption (Alemán) und langj&#228;hrigem erzwungenen Sex mit einer Minderj&#228;hrigen (Daniel Ortega).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/03/hugo-zeigt-sportsgeist/comment-page-1/#comment-65052</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 12:04:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=683#comment-65052</guid>
		<description>Ich w&#252;rd empfehlen das ganze Condor Years Buch zu lesen. Die Rolle der CIA war ambivalent. 
&lt;blockquote&gt;
Aber: Chile war nicht Pinochets Opfer? Nein?
&lt;/blockquote&gt;
War Deutschland das Opfer von Hitler? 

Hinzu kommt, dass sich viele Chilenen eben auch als Opfer von Allende sehen. Ich kenn da z.B. den Fall einer Familie mit sehr viel indianischen Genen, deren Vater sich als Transportunternehmer hochgearbeitet hat und in der Phase der sehr zentralistischen Preis-Diktat Politik unter Allende zwischenzeitlich Bankrott gegangen ist. Die geh&#246;ren eben auch zur chilenischen Gesellschaft. Es gibt viele solcher F&#228;lle. Ein Gro&#223;teil der damals sehr linken Christdemokraten wollten ja das Unidad Popular Experiment abbrechen. Zwar war Allende immer um demokratische Legitimit&#228;t bem&#252;ht, auf der anderen Seite unterst&#252;tzte er aber radikale Gruppen, denen es ganz klar um die Schaffung des neuen sozialistischen Menschen ging. Auch die zahlreichen kubanischen Berater werden von den Allende-Gegnern als externe Einmischung angef&#252;hrt. 

Im &#252;brigen wurde die sehr marktbewu&#223;te Politik von der Concertación Koalition von Sozialisten bis Christdemokraten explizit und aus innerer &#220;berzeugung weitergef&#252;hrt. Trotz der 82er Krise hat das bis heute den Leuten dort eine Phase des fast permanenten Aufschwungs beschert, das viele aus der unteren Mittelschicht und auch der Unterschicht f&#252;r ihre pers&#246;nliche Lebensgestaltung nutzen konnten. Auch die Sozialleistungen haben sich in den letzten Jahren dank einer &#252;ber Jahre stabilen makro&#246;konomischen Situation von einem sehr bescheidenen Niveau ein wenig aber permanent verbessert. Fundamental f&#252;r die wirtschaftspolitisch Ausrichtung blieb aber die ganze Zeit &#252;ber das Vertrauen in die Privatinitiative, die Nutzung komperativer Vorteile, effiziente, d.h. oft auch geringe staatliche Regulierungen, die &#214;ffnung des Au&#223;enhandels, etc. 
Nat&#252;rlich kam Allende nicht aus dem Nichts. Guckst du ein bischen hinter die Kulissen, siehst du eine in den Personen tief verwurzelte Klassengesellschaft, die f&#252;r Europ&#228;er schwer bis gar nicht zu begreifen ist. Leute wie Pablo Neruda oder Salvador Allende haben das klar gesehen und sympathischerweise abgelehnt. Nur der Schlu&#223;, den sie gezogen haben, via Erziehung zum Sozialismus und einer zentral gelenkten Wirtschaft diese Klassengesellschaft zerbrechen zu k&#246;nnen, war einfach nicht durchf&#252;hrbar. Das funktioniert aus meiner Sicht wie in Westeuropa nur &#252;ber einen l&#228;ngeren Prozess und der ist sowieso seit langem in Gang. 
Die Klassengesellschaft regeneriert sich aus meiner Sicht insbesondere im Schulsystem. Das ist der Ansatzpunkt f&#252;r progressive Reformen und nicht dieses Gerede von Neonliberalismus und CIA, das leider in Europa nach wie vor auf eine begeisterte Abnehmerschaft trifft. Zu schlecht ausgestattete &#246;ffentliche Schulen, sehr unterschiedliche Privatschulen und viel zu viele Privatschulen, in dem die reichen Eltern quasi willk&#252;rlichen Druck auf die besseren Lehrer (Privatschulen zahlen z.T. deutlich besser als &#246;ffentliche Schulen) f&#252;r die nicht selten verh&#228;tschelten Kleinen aus&#252;ben. 

Egal was um Aldo Moro geschehen ist, ist jede Diskussion um die FARC v&#246;llig m&#252;ssig. Die sind einfach so auf dem Holzweg, dass sie vernichtet werden m&#252;ssen. Die Paramilit&#228;rs nat&#252;rlich auch. Gewalt ist eben ein Mittel der Politik mit einer sehr starken Eigendynamik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich w&#252;rd empfehlen das ganze Condor Years Buch zu lesen. Die Rolle der CIA war ambivalent. </p>
<blockquote><p>
Aber: Chile war nicht Pinochets Opfer? Nein?
</p></blockquote>
<p>War Deutschland das Opfer von Hitler? </p>
<p>Hinzu kommt, dass sich viele Chilenen eben auch als Opfer von Allende sehen. Ich kenn da z.B. den Fall einer Familie mit sehr viel indianischen Genen, deren Vater sich als Transportunternehmer hochgearbeitet hat und in der Phase der sehr zentralistischen Preis-Diktat Politik unter Allende zwischenzeitlich Bankrott gegangen ist. Die geh&#246;ren eben auch zur chilenischen Gesellschaft. Es gibt viele solcher F&#228;lle. Ein Gro&#223;teil der damals sehr linken Christdemokraten wollten ja das Unidad Popular Experiment abbrechen. Zwar war Allende immer um demokratische Legitimit&#228;t bem&#252;ht, auf der anderen Seite unterst&#252;tzte er aber radikale Gruppen, denen es ganz klar um die Schaffung des neuen sozialistischen Menschen ging. Auch die zahlreichen kubanischen Berater werden von den Allende-Gegnern als externe Einmischung angef&#252;hrt. </p>
<p>Im &#252;brigen wurde die sehr marktbewu&#223;te Politik von der Concertación Koalition von Sozialisten bis Christdemokraten explizit und aus innerer &#220;berzeugung weitergef&#252;hrt. Trotz der 82er Krise hat das bis heute den Leuten dort eine Phase des fast permanenten Aufschwungs beschert, das viele aus der unteren Mittelschicht und auch der Unterschicht f&#252;r ihre pers&#246;nliche Lebensgestaltung nutzen konnten. Auch die Sozialleistungen haben sich in den letzten Jahren dank einer &#252;ber Jahre stabilen makro&#246;konomischen Situation von einem sehr bescheidenen Niveau ein wenig aber permanent verbessert. Fundamental f&#252;r die wirtschaftspolitisch Ausrichtung blieb aber die ganze Zeit &#252;ber das Vertrauen in die Privatinitiative, die Nutzung komperativer Vorteile, effiziente, d.h. oft auch geringe staatliche Regulierungen, die &#214;ffnung des Au&#223;enhandels, etc.<br />
Nat&#252;rlich kam Allende nicht aus dem Nichts. Guckst du ein bischen hinter die Kulissen, siehst du eine in den Personen tief verwurzelte Klassengesellschaft, die f&#252;r Europ&#228;er schwer bis gar nicht zu begreifen ist. Leute wie Pablo Neruda oder Salvador Allende haben das klar gesehen und sympathischerweise abgelehnt. Nur der Schlu&#223;, den sie gezogen haben, via Erziehung zum Sozialismus und einer zentral gelenkten Wirtschaft diese Klassengesellschaft zerbrechen zu k&#246;nnen, war einfach nicht durchf&#252;hrbar. Das funktioniert aus meiner Sicht wie in Westeuropa nur &#252;ber einen l&#228;ngeren Prozess und der ist sowieso seit langem in Gang.<br />
Die Klassengesellschaft regeneriert sich aus meiner Sicht insbesondere im Schulsystem. Das ist der Ansatzpunkt f&#252;r progressive Reformen und nicht dieses Gerede von Neonliberalismus und CIA, das leider in Europa nach wie vor auf eine begeisterte Abnehmerschaft trifft. Zu schlecht ausgestattete &#246;ffentliche Schulen, sehr unterschiedliche Privatschulen und viel zu viele Privatschulen, in dem die reichen Eltern quasi willk&#252;rlichen Druck auf die besseren Lehrer (Privatschulen zahlen z.T. deutlich besser als &#246;ffentliche Schulen) f&#252;r die nicht selten verh&#228;tschelten Kleinen aus&#252;ben. </p>
<p>Egal was um Aldo Moro geschehen ist, ist jede Diskussion um die FARC v&#246;llig m&#252;ssig. Die sind einfach so auf dem Holzweg, dass sie vernichtet werden m&#252;ssen. Die Paramilit&#228;rs nat&#252;rlich auch. Gewalt ist eben ein Mittel der Politik mit einer sehr starken Eigendynamik.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: T. Abert</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/03/hugo-zeigt-sportsgeist/comment-page-1/#comment-64828</link>
		<dc:creator>T. Abert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 22:35:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=683#comment-64828</guid>
		<description>Nee, ich kenne niemanden, der sagen w&#252;rde, dass eine externe Macht  Initiatorin des Putsches gewesen sei. Exakt niemanden. Aber auch niemanden, der behaupten w&#252;rde, sie sei nicht tatkr&#228;ftig dagewesen. Was nun wirklich jeder wusste.

Weshalb ja auch schon im im Internet lesbaren Klappentext zu Dinges&quot;The Condor Years&quot; der Satz steht:

&quot;At the initiative of Chilean president General Augusto Pinochet, and with initial encouragement from the CIA, they set up a multinational terrorist organization, Operation Condor, to pursue those who escaped to other Latin American countries, Europe and the United States.&quot;

Wer redet von einer Opferrolle &quot;lateinamerikanischer Gesellschaften&quot;?
Aber: Chile war nicht Pinochets Opfer? Nein?


&quot;Die linke neigt dazu, st&#228;ndig den fr&#252;her mal Industriel&#228;ndern bezeichneten L&#228;ndern eine T&#228;terrolle &#252;berzustolpern.&quot;
- Ich weiss nicht, wovon hier die Rede ist. Ich weiss aber, dass z. B. im Industrieland Italien einige Fragen bezgl. der furchtbaren Politik und Attentate seitens gewisser T&#228;ter nach wie vor nicht wirklich gekl&#228;rt sind. Wozu gabs eigentlich &quot;Gladio&quot;? Und zwar nicht nur in Italien, sondern in Deutschland, Schweiz, T&#252;rkei? Von &quot;Gladio&quot; gab es Opfer in den Industriel&#228;ndern. Wie woanders von &quot;Condor&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nee, ich kenne niemanden, der sagen w&#252;rde, dass eine externe Macht  Initiatorin des Putsches gewesen sei. Exakt niemanden. Aber auch niemanden, der behaupten w&#252;rde, sie sei nicht tatkr&#228;ftig dagewesen. Was nun wirklich jeder wusste.</p>
<p>Weshalb ja auch schon im im Internet lesbaren Klappentext zu Dinges&#8221;The Condor Years&#8221; der Satz steht:</p>
<p>&#8220;At the initiative of Chilean president General Augusto Pinochet, and with initial encouragement from the CIA, they set up a multinational terrorist organization, Operation Condor, to pursue those who escaped to other Latin American countries, Europe and the United States.&#8221;</p>
<p>Wer redet von einer Opferrolle &#8220;lateinamerikanischer Gesellschaften&#8221;?<br />
Aber: Chile war nicht Pinochets Opfer? Nein?</p>
<p>&#8220;Die linke neigt dazu, st&#228;ndig den fr&#252;her mal Industriel&#228;ndern bezeichneten L&#228;ndern eine T&#228;terrolle &#252;berzustolpern.&#8221;<br />
- Ich weiss nicht, wovon hier die Rede ist. Ich weiss aber, dass z. B. im Industrieland Italien einige Fragen bezgl. der furchtbaren Politik und Attentate seitens gewisser T&#228;ter nach wie vor nicht wirklich gekl&#228;rt sind. Wozu gabs eigentlich &#8220;Gladio&#8221;? Und zwar nicht nur in Italien, sondern in Deutschland, Schweiz, T&#252;rkei? Von &#8220;Gladio&#8221; gab es Opfer in den Industriel&#228;ndern. Wie woanders von &#8220;Condor&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lemmy Caution</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/03/hugo-zeigt-sportsgeist/comment-page-1/#comment-64797</link>
		<dc:creator>Lemmy Caution</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 20:20:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=683#comment-64797</guid>
		<description>@T. Albert: 
http://tinyurl.com/6xzd58
http://www.johndinges.com/condor/
Beides sind B&#252;cher von definitiv nicht Pin8 afinen Historikern und Autoren. 
Dieser unter Lagos entstandene Report hab ich nicht gelesen. D&#252;rfte abe &#228;hnlich wie der Rettig Report sein. Sehr lesenswert. Das Grauen. Nur kommt zumindest im Rettig-Report die CIA eben nicht vor. 
Hier der Link zu Lagos Erinnerung an den 100sten Todestag von Salvador Allende. Sehr lesenswert. Sehr sympathetisch mit Allende, aber da kommt wie gesagt das Wort CIA nicht mal vor. http://tinyurl.com/6yvoak
Du kannst die &quot;entpackte&quot; URL in http://translate.google.com/translate_t werfen und nach Deutsch &#252;bersetzen lassen. Nicht gut, aber ich denke, man kann das lesen. 
Mir gehts nicht darum, die Gewalt der Pinochet Jahre irgendwie zu rechtfertigen. Es geht nur um die Rolle der CIA. Und ob es eine inner-chilenische Angelegenheit war. Ich denke ja. 
Die von dir geposteten Dokumente bildeten einen wichtigen Teil der Quellenlage von &quot;The Condor Years&quot;, eins der B&#252;cher oben. Daraus geht eben eine deutlich mehr passive und abwartende Haltung der CIA gegen&#252;ber dem Putsch 73. Richtig w&#228;re nat&#252;rlich Druck gewesen, um das Morden und Foltern zu beenden. 
Gerne wird behauptet, der Herausgeber der am besten ausgestatteten Tageszeitung &quot;El Mercurio&quot; h&#228;tte gegen Allende gehetzt und das w&#228;re irgendwie von der USA ausgegangen. Ich hab im Archiv der Provinzzeitung &quot;La Discusion&quot; aus Chillán ganz &#228;hnliche Artikel gefunden. Es gab 1973 in der chilenischen Gesellschaft gewaltige Spannungen und Allendes Versuche alle gesellschaftlichen Kr&#228;fte einzubinden blieben bis zum Ende mehr als ambivalent. Ein sehr gro&#223;er Teil der Gesellschaft konnte sich eben mit diesem &quot;demokratischen Weg zum Sozialismus&quot; zunehmend nicht anfreunden. 
Die Darstellung der Opfer des Putsches war eben ganz gewiss nicht unparteiisch. Sie neigten dazu einer externen Macht (CIA) als Initiator hinzustellen. Das ist aber schlichtweg falsch. 
Diese falsche Opferrolle lateinamerikanischer Gesellschaften nervt nicht nur mich und verstellt den Blick f&#252;r die komplexe Wirklichkeit: 
http://tinyurl.com/6k74q3
http://tinyurl.com/6bv9px

Die linke neigt dazu, st&#228;ndig den fr&#252;her mal Industriel&#228;ndern bezeichneten L&#228;ndern eine T&#228;terrolle &#252;berzustolpern. Che2001 meinte ja auch, er h&#228;tte 1990 gedacht, die mittelosteurop&#228;ischen Staaten k&#246;nnte zu einer Art Mittelamerika f&#252;r Westeuropa werden. Hab grad eine Woche in Bratislava (Slowakei) als externer IT Consultant mit den Eingeborenen f&#252;r eine weitgehend deutsche Firma mit Schweizer Sitz gearbeitet. Che w&#252;rd das heute nicht aufrecherhalten. Es stimmt auch nicht. Die Firmen finanzieren in die Ausbildung der Mitarbeiter. Die Leute sind gut ausgebildet und arbeiten genauso relaxed wie ich (anders burnt man auch aus).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@T. Albert:<br />
<a href="http://tinyurl.com/6xzd58" rel="nofollow"></a><a href='http://tinyurl.com/6xzd58'>http://tinyurl.com/6xzd58</a><br />
<a href="http://www.johndinges.com/condor/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.johndinges.com/condor/'>http://www.johndinges.com/condor/</a><br />
Beides sind B&#252;cher von definitiv nicht Pin8 afinen Historikern und Autoren.<br />
Dieser unter Lagos entstandene Report hab ich nicht gelesen. D&#252;rfte abe &#228;hnlich wie der Rettig Report sein. Sehr lesenswert. Das Grauen. Nur kommt zumindest im Rettig-Report die CIA eben nicht vor.<br />
Hier der Link zu Lagos Erinnerung an den 100sten Todestag von Salvador Allende. Sehr lesenswert. Sehr sympathetisch mit Allende, aber da kommt wie gesagt das Wort CIA nicht mal vor. <a href="http://tinyurl.com/6yvoak" rel="nofollow"></a><a href='http://tinyurl.com/6yvoak'>http://tinyurl.com/6yvoak</a><br />
Du kannst die &#8220;entpackte&#8221; URL in <a href="http://translate.google.com/translate_t" rel="nofollow"></a><a href='http://translate.google.com/translate_t'>http://translate.google.com/translate_t</a> werfen und nach Deutsch &#252;bersetzen lassen. Nicht gut, aber ich denke, man kann das lesen.<br />
Mir gehts nicht darum, die Gewalt der Pinochet Jahre irgendwie zu rechtfertigen. Es geht nur um die Rolle der CIA. Und ob es eine inner-chilenische Angelegenheit war. Ich denke ja.<br />
Die von dir geposteten Dokumente bildeten einen wichtigen Teil der Quellenlage von &#8220;The Condor Years&#8221;, eins der B&#252;cher oben. Daraus geht eben eine deutlich mehr passive und abwartende Haltung der CIA gegen&#252;ber dem Putsch 73. Richtig w&#228;re nat&#252;rlich Druck gewesen, um das Morden und Foltern zu beenden.<br />
Gerne wird behauptet, der Herausgeber der am besten ausgestatteten Tageszeitung &#8220;El Mercurio&#8221; h&#228;tte gegen Allende gehetzt und das w&#228;re irgendwie von der USA ausgegangen. Ich hab im Archiv der Provinzzeitung &#8220;La Discusion&#8221; aus Chillán ganz &#228;hnliche Artikel gefunden. Es gab 1973 in der chilenischen Gesellschaft gewaltige Spannungen und Allendes Versuche alle gesellschaftlichen Kr&#228;fte einzubinden blieben bis zum Ende mehr als ambivalent. Ein sehr gro&#223;er Teil der Gesellschaft konnte sich eben mit diesem &#8220;demokratischen Weg zum Sozialismus&#8221; zunehmend nicht anfreunden.<br />
Die Darstellung der Opfer des Putsches war eben ganz gewiss nicht unparteiisch. Sie neigten dazu einer externen Macht (CIA) als Initiator hinzustellen. Das ist aber schlichtweg falsch.<br />
Diese falsche Opferrolle lateinamerikanischer Gesellschaften nervt nicht nur mich und verstellt den Blick f&#252;r die komplexe Wirklichkeit:<br />
<a href="http://tinyurl.com/6k74q3" rel="nofollow"></a><a href='http://tinyurl.com/6k74q3'>http://tinyurl.com/6k74q3</a><br />
<a href="http://tinyurl.com/6bv9px" rel="nofollow"></a><a href='http://tinyurl.com/6bv9px'>http://tinyurl.com/6bv9px</a></p>
<p>Die linke neigt dazu, st&#228;ndig den fr&#252;her mal Industriel&#228;ndern bezeichneten L&#228;ndern eine T&#228;terrolle &#252;berzustolpern. Che2001 meinte ja auch, er h&#228;tte 1990 gedacht, die mittelosteurop&#228;ischen Staaten k&#246;nnte zu einer Art Mittelamerika f&#252;r Westeuropa werden. Hab grad eine Woche in Bratislava (Slowakei) als externer IT Consultant mit den Eingeborenen f&#252;r eine weitgehend deutsche Firma mit Schweizer Sitz gearbeitet. Che w&#252;rd das heute nicht aufrecherhalten. Es stimmt auch nicht. Die Firmen finanzieren in die Ausbildung der Mitarbeiter. Die Leute sind gut ausgebildet und arbeiten genauso relaxed wie ich (anders burnt man auch aus).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: T. Abert</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/03/hugo-zeigt-sportsgeist/comment-page-1/#comment-64572</link>
		<dc:creator>T. Abert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 11:32:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/?p=683#comment-64572</guid>
		<description>@Lemmy

Welche Untersuchungen zum Beispiel?
Ich weiss nicht, ob  Untersuchungsergebnisse der &quot;Kommission f&#252;r politische HAft und Folter&quot; des sozialistischen Pr&#228;sidenten Lagos, die der 2001 veranlasst hatte, zu lesen sind.

Aber vielleicht helfen auch Orginialquellen weiter:

http://www.gwu.edu/~nsarchiv/NSAEBB/NSAEBB8/nsaebb8.htm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lemmy</p>
<p>Welche Untersuchungen zum Beispiel?<br />
Ich weiss nicht, ob  Untersuchungsergebnisse der &#8220;Kommission f&#252;r politische HAft und Folter&#8221; des sozialistischen Pr&#228;sidenten Lagos, die der 2001 veranlasst hatte, zu lesen sind.</p>
<p>Aber vielleicht helfen auch Orginialquellen weiter:</p>
<p><a href="http://www.gwu.edu/~nsarchiv/NSAEBB/NSAEBB8/nsaebb8.htm" rel="nofollow"></a><a href='http://www.gwu.edu/~nsarchiv/NSAEBB/NSAEBB8/nsaebb8.htm'>http://www.gwu.edu/~nsarchiv/NSAEBB/NSAEBB8/nsaebb8.htm</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
