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	<title>Kommentare zu: K&#252;nstler! Sozial! Kasse!</title>
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	<description>Sektion der neoliberalen Weltverschwörung</description>
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	<item>
		<title>Von: T. Albert</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-74037</link>
		<dc:creator>T. Albert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 10:22:53 +0000</pubDate>
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		<description>@Lina
nein, ich klage gar nicht. Ich wende mich eigentlich gegen das ganze Gejammer, hatte nur gestern abend keine Lust mehr.
Ich habe relativ wenig Verst&#228;ndnis f&#252;r das Gejammer von K&#252;nstlern, die nicht in die KSK reinkommen, eben weil ich es als K&#252;nstler f&#252;r selbstverst&#228;ndlich halte, meinen Lebenserwerb anderweitig zu bestreiten, das geh&#246;rt dazu zum K&#252;nstler-Sein. Ist aber auch ein anderes Thema, das von Lebensauffassungen und Berufsstolz handelt.

Ich rede ja jetzt auch nicht f&#252;r mich selbst, wenn ich die KSK f&#252;r richtig halte, weil manche sie eben brauchen.

 Es sollte Ziel sein, gar nicht erst in die KSK reinzugehen, bzw. wieder rauszugehen, wenn man genug verdient. 
Und diesbez&#252;gl. habe ich mich immer wieder mal gewundert, wer so alles drin war, die sie nicht brauchten, ihre zu hohen Ums&#228;tze weggerechnet haben, um drin bleiben zu k&#246;nnen. Naja, das waren nicht die Schauspieler, arbeitlosen Regisseure, selbst&#228;ndigen Maler und Bildhauer. Fr&#252;her war man ja nur drin bis zu einem Jahresumsatz von 50.000 Mark, glaube ich.

Und die Verwerter: die wollten nie zahlen, das ist doch ein Dauerstreit seit 1983. Gleichzeitig ist der Markt f&#252;r k&#252;nstlerische und gestalterische Leistungen ins Unermessliche gewachsen, und es leben jede Menge Leute gut davon, weil andere Leute, und zwar immer mehr, immer mehr produzieren, das verwertbar ist.
Geh mal j&#228;hrlich durch die diversen Kunstmessen, die ja auch expandieren, weil auch eine unglaubliche Nachfrage besteht. 
Wenn Du in einer Galerie bist, zieh 50% vom Preis einer Arbeit ab, und Du weisst, wieviel der Produzent erh&#228;lt.
Und ich habe ja schon gesagt, dass ich in meinem Fall mich nicht an einen einzigen Auftrag, ob von privater oder &#246;ffentlicher Seite, erinnern kann, wo eine Zahlung seitens des Auftraggebers in die KSK ein Thema gewesen w&#228;re. Und in Deutschland sind die Budgets seitens der Auftraggeber z. T. so niedrig, dass man daf&#252;r nicht arbeiten kann, es sei denn, man verzichtet auf Honorar. Was auch gemacht wird.
Deshalb glaube ich nicht daran, dass die jetzt alle pleite gehen, weil die KSK Nachforderungen stellt.
Also, ich finde sowohl das Gejammer von K&#252;nstlern aller Art in der KSK, oder solcher, die nicht reink&#246;nnen, &#252;berfl&#252;ssig, wie auch das der Verwerter. 
Man kann es n&#228;mlich tats&#228;chlich ganz anders machen.

Und wieso wollte der Staatsfeind Bodo W&#252;nsch nochmal in die KSK?


Zahlungsmoral:
ich meinte damit nicht nur die Zahlungsmoral im k&#252;nstlerischen und gestalterischen Bereich, sondern &#252;berhaupt. In Deutschland wird seit 10 Jahren st&#228;ndig versucht, Arbeit anderer Leute so billig wie m&#246;glich zu bekokmmen, auch an Universit&#228;ten &#252;brigens. 
Da gibts einige Methoden.
So sieht das Land mittlerweile auch aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lina<br />
nein, ich klage gar nicht. Ich wende mich eigentlich gegen das ganze Gejammer, hatte nur gestern abend keine Lust mehr.<br />
Ich habe relativ wenig Verst&#228;ndnis f&#252;r das Gejammer von K&#252;nstlern, die nicht in die KSK reinkommen, eben weil ich es als K&#252;nstler f&#252;r selbstverst&#228;ndlich halte, meinen Lebenserwerb anderweitig zu bestreiten, das geh&#246;rt dazu zum K&#252;nstler-Sein. Ist aber auch ein anderes Thema, das von Lebensauffassungen und Berufsstolz handelt.</p>
<p>Ich rede ja jetzt auch nicht f&#252;r mich selbst, wenn ich die KSK f&#252;r richtig halte, weil manche sie eben brauchen.</p>
<p> Es sollte Ziel sein, gar nicht erst in die KSK reinzugehen, bzw. wieder rauszugehen, wenn man genug verdient.<br />
Und diesbez&#252;gl. habe ich mich immer wieder mal gewundert, wer so alles drin war, die sie nicht brauchten, ihre zu hohen Ums&#228;tze weggerechnet haben, um drin bleiben zu k&#246;nnen. Naja, das waren nicht die Schauspieler, arbeitlosen Regisseure, selbst&#228;ndigen Maler und Bildhauer. Fr&#252;her war man ja nur drin bis zu einem Jahresumsatz von 50.000 Mark, glaube ich.</p>
<p>Und die Verwerter: die wollten nie zahlen, das ist doch ein Dauerstreit seit 1983. Gleichzeitig ist der Markt f&#252;r k&#252;nstlerische und gestalterische Leistungen ins Unermessliche gewachsen, und es leben jede Menge Leute gut davon, weil andere Leute, und zwar immer mehr, immer mehr produzieren, das verwertbar ist.<br />
Geh mal j&#228;hrlich durch die diversen Kunstmessen, die ja auch expandieren, weil auch eine unglaubliche Nachfrage besteht.<br />
Wenn Du in einer Galerie bist, zieh 50% vom Preis einer Arbeit ab, und Du weisst, wieviel der Produzent erh&#228;lt.<br />
Und ich habe ja schon gesagt, dass ich in meinem Fall mich nicht an einen einzigen Auftrag, ob von privater oder &#246;ffentlicher Seite, erinnern kann, wo eine Zahlung seitens des Auftraggebers in die KSK ein Thema gewesen w&#228;re. Und in Deutschland sind die Budgets seitens der Auftraggeber z. T. so niedrig, dass man daf&#252;r nicht arbeiten kann, es sei denn, man verzichtet auf Honorar. Was auch gemacht wird.<br />
Deshalb glaube ich nicht daran, dass die jetzt alle pleite gehen, weil die KSK Nachforderungen stellt.<br />
Also, ich finde sowohl das Gejammer von K&#252;nstlern aller Art in der KSK, oder solcher, die nicht reink&#246;nnen, &#252;berfl&#252;ssig, wie auch das der Verwerter.<br />
Man kann es n&#228;mlich tats&#228;chlich ganz anders machen.</p>
<p>Und wieso wollte der Staatsfeind Bodo W&#252;nsch nochmal in die KSK?</p>
<p>Zahlungsmoral:<br />
ich meinte damit nicht nur die Zahlungsmoral im k&#252;nstlerischen und gestalterischen Bereich, sondern &#252;berhaupt. In Deutschland wird seit 10 Jahren st&#228;ndig versucht, Arbeit anderer Leute so billig wie m&#246;glich zu bekokmmen, auch an Universit&#228;ten &#252;brigens.<br />
Da gibts einige Methoden.<br />
So sieht das Land mittlerweile auch aus.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lina</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-73954</link>
		<dc:creator>Lina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 07:27:40 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Was man als K&#252;nstler so machen muss, und ich mache alles als K&#252;nstler. Ich gehe nirgendwo hin ausser als K&#252;nstler.&lt;/blockquote&gt;

Und gehst auch hierher als K&#252;nstler, um das Bestehen der KSK zu verteidigen. Ich bin daf&#252;r, sie beizubehalten, aber im Bestand zu reformieren. Wenn ich Deine artypischen Klagen (aus einer Existenz als K&#252;nstler) richtig verstanden habe, dann kann es so verkehrt nicht sein, wenn ein sog. &quot;Brotberuf &quot; eine solche Existenz von vornherein absichern sollte - f&#252;r den Fall, dass die Wertsch&#246;pfung aus dem Produkt Kunst zum Leben nicht ausreicht - was nicht selten vorkommt...

Ich verstehe das Bed&#252;rfnis nach Absicherung, wie sie die KSK bietet. Aber kann man von der steuernzahlenden Gesellschaft wirklich erwarten, dass sie die Risiken aus gerade dieser Art des frei gew&#228;hlten Erwerbs &#252;bernimmt, ohne dass sie nach realistischer Einsch&#228;tzung der Erwerbschancen fragt? Dass sie zum Beispiel unbesch&#228;ftigte Schauspieler  jahrelang als Arbeitslose &quot;durchzieht&quot;, wie ich es von den Abteilungen f&#252;r Kunstschaffende der Arbeitsagenturen weiss? Oder von einem Regisseur, der seit Jahren auf Steuerzahlerkosten davon lebt, nicht mehr Regie f&#252;hren zu k&#246;nnen, weil ihm keine angeboten wird? Da stellt sich doch die Frage, warum der Mann - in Eigenregie sozusagen - nicht auch Artfremdes tun kann, um f&#252;r sich selbst aufzukommen. 

Im Beitrag von Bodo W&#252;nsch ging es um die Zahlung bzw. Nachzahlung (!) von Auftraggeberanteilen an die KSK, die er aus mehreren Gr&#252;nden in Frage stellte; ich betonte die M&#246;glichkeit eines freien Ausgleichs mit dem K&#252;nstler selbst. Du beklagst fehlende Zahlungsmoral, die vertraglich gesehen einen erschwerenden Faktor darstellt. Dennoch bleibt die Frage, ob die hohen Erwerbsrisiken eines sich dezidiert als K&#252;nstler Bewegenden von der Gesellschaft in dem Mass abzusichern sind, wie es derzeit geschieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was man als K&#252;nstler so machen muss, und ich mache alles als K&#252;nstler. Ich gehe nirgendwo hin ausser als K&#252;nstler.</p></blockquote>
<p>Und gehst auch hierher als K&#252;nstler, um das Bestehen der KSK zu verteidigen. Ich bin daf&#252;r, sie beizubehalten, aber im Bestand zu reformieren. Wenn ich Deine artypischen Klagen (aus einer Existenz als K&#252;nstler) richtig verstanden habe, dann kann es so verkehrt nicht sein, wenn ein sog. &#8220;Brotberuf &#8221; eine solche Existenz von vornherein absichern sollte &#8211; f&#252;r den Fall, dass die Wertsch&#246;pfung aus dem Produkt Kunst zum Leben nicht ausreicht &#8211; was nicht selten vorkommt&#8230;</p>
<p>Ich verstehe das Bed&#252;rfnis nach Absicherung, wie sie die KSK bietet. Aber kann man von der steuernzahlenden Gesellschaft wirklich erwarten, dass sie die Risiken aus gerade dieser Art des frei gew&#228;hlten Erwerbs &#252;bernimmt, ohne dass sie nach realistischer Einsch&#228;tzung der Erwerbschancen fragt? Dass sie zum Beispiel unbesch&#228;ftigte Schauspieler  jahrelang als Arbeitslose &#8220;durchzieht&#8221;, wie ich es von den Abteilungen f&#252;r Kunstschaffende der Arbeitsagenturen weiss? Oder von einem Regisseur, der seit Jahren auf Steuerzahlerkosten davon lebt, nicht mehr Regie f&#252;hren zu k&#246;nnen, weil ihm keine angeboten wird? Da stellt sich doch die Frage, warum der Mann &#8211; in Eigenregie sozusagen &#8211; nicht auch Artfremdes tun kann, um f&#252;r sich selbst aufzukommen. </p>
<p>Im Beitrag von Bodo W&#252;nsch ging es um die Zahlung bzw. Nachzahlung (!) von Auftraggeberanteilen an die KSK, die er aus mehreren Gr&#252;nden in Frage stellte; ich betonte die M&#246;glichkeit eines freien Ausgleichs mit dem K&#252;nstler selbst. Du beklagst fehlende Zahlungsmoral, die vertraglich gesehen einen erschwerenden Faktor darstellt. Dennoch bleibt die Frage, ob die hohen Erwerbsrisiken eines sich dezidiert als K&#252;nstler Bewegenden von der Gesellschaft in dem Mass abzusichern sind, wie es derzeit geschieht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Apostolos Simeonakis</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-73950</link>
		<dc:creator>Apostolos Simeonakis</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 06:42:45 +0000</pubDate>
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		<description>OK. Nach Lesen Deines Folgekommentars (der ersch&#246;pfend Herkunft, Situation und gegenw&#228;rtiges Schaffen Deiner Person darlegt), habe ich es verstanden.

Da Du mal aus der KSK &quot;geflogen bist&quot;, kannst Du Dich gerne auch mal an Joachim Griebe wenden. Der ist auch mal von der KSK verabschiedet worden und stand ohne Versicherung da.
Nur mit anwaltlicher Hilfe konnte er seine Mitgliedschaft wieder erk&#228;mpfen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OK. Nach Lesen Deines Folgekommentars (der ersch&#246;pfend Herkunft, Situation und gegenw&#228;rtiges Schaffen Deiner Person darlegt), habe ich es verstanden.</p>
<p>Da Du mal aus der KSK &#8220;geflogen bist&#8221;, kannst Du Dich gerne auch mal an Joachim Griebe wenden. Der ist auch mal von der KSK verabschiedet worden und stand ohne Versicherung da.<br />
Nur mit anwaltlicher Hilfe konnte er seine Mitgliedschaft wieder erk&#228;mpfen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: T. Albert</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-73813</link>
		<dc:creator>T. Albert</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 23:23:47 +0000</pubDate>
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		<description>@W&#252;nsch, stefanolix

Ich war, solange ich in Deutschland lebte und arbeitete, 8 oder 9 Jahre als freischaffender K&#252;nstler, n&#228;mlich Maler, in der KSK. Vor 10 Jahren ging ich zur&#252;ck in die Schweiz, wo ich auch hergekommen war.  Hier gibt es keine KSK, aber gute Zahlungsmoral. 
(Deutsche Zahlungsmoral ist ja hier schon nachgerade ein Thema ganzer Abende. Auch ich kann dar&#252;ber Geschichten erz&#228;hlen, die mir hier einfach noch nie passiert sind.) 
Der Eindruck aus fr&#252;heren Diskussionen, ich sei Architekt, kommt daher, dass ich viel mit Architekten zusammenarbeite: in Kunst-am-Bau-Projekten, in landschaftsarchitektonischen Projekten, in beratender Funktion. Ausserdem war und bin ich Lehrbeauftragter und Gastprofessor und was da sonst noch so gibt an deutschen Universit&#228;ten im Fachbereich Architektur, weil ich so gut zeichnen kann und meine Arbeit auf Architektur und &#246;ffentlichen Raum beziehen kann. Das mache  i ch zur Zeit sehr viel und fahre fast w&#246;chentlich zwischen der Schweiz und dem Ruhrgebiet hin und her.
Wenn ich das nicht mache, dann zeichne und male ich sogenannte ungegenst&#228;ndliche Kunst, arbeite an gewissermassen theoretischen Architekturzeichnungen, mache manchmal Graphik, beteilige mich an Wettbewerben, stelle aus, verkaufe Arbeiten, arbeite mit einem Choreographen und Avantgarde-Komponisten an Tanztheaterst&#252;cken und Performances, im Herbst in Lateinamerika, ich bin ehrenamtliches Jurymitglied eines wichtigen deutschen Wettbewerbs f&#252;r Studenten und Absolventen; bei Kunst-am-Bau-Auftr&#228;gen stehe ich immer noch selbst wochenlang auf dem Ger&#252;st, bezahle dabei helfende Studenten und Praktikanten, wenn  ich nicht selbst ausf&#252;hre, weil ich etwas anderes entworfen habe, arbeite ich mit Handwerkern und Ingenieuren, mache Bauleitung und all die normalen Arbeiten nach Verdingungsordnung.

Was man als K&#252;nstler so machen muss, und ich mache alles als K&#252;nstler. Ich gehe nirgendwo hin ausser als K&#252;nstler. 
Ich habe als K&#252;nstler, um leben zu k&#246;nnen, auch als Bauarbeiter, G&#228;rtnerei-Hilfsarbeiter, ungelernter Bauzeichner, Entwerfer f&#252;r einen Designer und f&#252;r Architekturb&#252;ros gearbeitet, ich habe f&#252;r Architekten Pr&#228;sentationsbilder gemalt, und so weiter, so lange bis ich meine eigene Arbeit tragf&#228;hig entwickelt hatte, um davon, mit den &#252;blichen R&#252;ckschl&#228;gen, existieren zu k&#246;nnen. Dann konnte ich in die KSK, nach ca. 7 Jahren.
Irgendwo festangstellt war ich in meinem Leben ca. drei Jahre. 
Bei einem meiner R&#252;ckschl&#228;ge flog auch ich aus der KSK raus und konnte einige Zeit auch die Krankenkasse nicht mehr bezahlen, die ich aber wegen meiner Nieren ziemlich brauche.
 
Alles klar jetzt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@W&#252;nsch, stefanolix</p>
<p>Ich war, solange ich in Deutschland lebte und arbeitete, 8 oder 9 Jahre als freischaffender K&#252;nstler, n&#228;mlich Maler, in der KSK. Vor 10 Jahren ging ich zur&#252;ck in die Schweiz, wo ich auch hergekommen war.  Hier gibt es keine KSK, aber gute Zahlungsmoral.<br />
(Deutsche Zahlungsmoral ist ja hier schon nachgerade ein Thema ganzer Abende. Auch ich kann dar&#252;ber Geschichten erz&#228;hlen, die mir hier einfach noch nie passiert sind.)<br />
Der Eindruck aus fr&#252;heren Diskussionen, ich sei Architekt, kommt daher, dass ich viel mit Architekten zusammenarbeite: in Kunst-am-Bau-Projekten, in landschaftsarchitektonischen Projekten, in beratender Funktion. Ausserdem war und bin ich Lehrbeauftragter und Gastprofessor und was da sonst noch so gibt an deutschen Universit&#228;ten im Fachbereich Architektur, weil ich so gut zeichnen kann und meine Arbeit auf Architektur und &#246;ffentlichen Raum beziehen kann. Das mache  i ch zur Zeit sehr viel und fahre fast w&#246;chentlich zwischen der Schweiz und dem Ruhrgebiet hin und her.<br />
Wenn ich das nicht mache, dann zeichne und male ich sogenannte ungegenst&#228;ndliche Kunst, arbeite an gewissermassen theoretischen Architekturzeichnungen, mache manchmal Graphik, beteilige mich an Wettbewerben, stelle aus, verkaufe Arbeiten, arbeite mit einem Choreographen und Avantgarde-Komponisten an Tanztheaterst&#252;cken und Performances, im Herbst in Lateinamerika, ich bin ehrenamtliches Jurymitglied eines wichtigen deutschen Wettbewerbs f&#252;r Studenten und Absolventen; bei Kunst-am-Bau-Auftr&#228;gen stehe ich immer noch selbst wochenlang auf dem Ger&#252;st, bezahle dabei helfende Studenten und Praktikanten, wenn  ich nicht selbst ausf&#252;hre, weil ich etwas anderes entworfen habe, arbeite ich mit Handwerkern und Ingenieuren, mache Bauleitung und all die normalen Arbeiten nach Verdingungsordnung.</p>
<p>Was man als K&#252;nstler so machen muss, und ich mache alles als K&#252;nstler. Ich gehe nirgendwo hin ausser als K&#252;nstler.<br />
Ich habe als K&#252;nstler, um leben zu k&#246;nnen, auch als Bauarbeiter, G&#228;rtnerei-Hilfsarbeiter, ungelernter Bauzeichner, Entwerfer f&#252;r einen Designer und f&#252;r Architekturb&#252;ros gearbeitet, ich habe f&#252;r Architekten Pr&#228;sentationsbilder gemalt, und so weiter, so lange bis ich meine eigene Arbeit tragf&#228;hig entwickelt hatte, um davon, mit den &#252;blichen R&#252;ckschl&#228;gen, existieren zu k&#246;nnen. Dann konnte ich in die KSK, nach ca. 7 Jahren.<br />
Irgendwo festangstellt war ich in meinem Leben ca. drei Jahre.<br />
Bei einem meiner R&#252;ckschl&#228;ge flog auch ich aus der KSK raus und konnte einige Zeit auch die Krankenkasse nicht mehr bezahlen, die ich aber wegen meiner Nieren ziemlich brauche.</p>
<p>Alles klar jetzt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: T. Albert</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-73760</link>
		<dc:creator>T. Albert</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 21:50:19 +0000</pubDate>
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		<description>@ Apostolos Simeonakis
Wieso verstehst Du kein Wort? 
Was verstehst Du nicht?

Mit &quot;Bl&#246;dsinn&quot; meinte ich nicht Dich, sondern Teile der Diskussion hier. Insofern habe ich meinen kurzen, generalisierenden Einwurf, der auf pers&#246;nlicher Erfahrung als langj&#228;hrigem KSK-Mitglied und Arbeit als freier K&#252;nstler in Deutschland und der Schweiz beruht, falsch plaziert.

Der wichtigste Satz meines Einwurfes ist dieser:

&quot;in der Schweiz gibts - noch- keine KSK. Ich vermisse sie nicht, weil hier die Leute sich ihre Arbeit auch gegenseitig bezahlen.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Apostolos Simeonakis<br />
Wieso verstehst Du kein Wort?<br />
Was verstehst Du nicht?</p>
<p>Mit &#8220;Bl&#246;dsinn&#8221; meinte ich nicht Dich, sondern Teile der Diskussion hier. Insofern habe ich meinen kurzen, generalisierenden Einwurf, der auf pers&#246;nlicher Erfahrung als langj&#228;hrigem KSK-Mitglied und Arbeit als freier K&#252;nstler in Deutschland und der Schweiz beruht, falsch plaziert.</p>
<p>Der wichtigste Satz meines Einwurfes ist dieser:</p>
<p>&#8220;in der Schweiz gibts &#8211; noch- keine KSK. Ich vermisse sie nicht, weil hier die Leute sich ihre Arbeit auch gegenseitig bezahlen.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-73584</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 13:56:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/#comment-73584</guid>
		<description>Meiner Meinung nach m&#252;sste das beim Bundesverfassungsgericht gekl&#228;rt werden: die KSK kann doch nicht gleichzeitig Herrn X. als Mitglied ablehnen und f&#252;r seine Arbeit Beir&#228;ge einziehen. Wenn sie f&#252;r seine Arbeit Beitr&#228;ge einzieht, muss er im Rahmen dieses Systems auch etwas davon haben. Kann da nicht mal ein Auftraggeber oder Auftragnehmer bis Karlsruhe gehen? Wegen vergleichsweise nebens&#228;chlichen Dingen wie einem Rauchverbot wird das doch auch durchexerziert ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Meinung nach m&#252;sste das beim Bundesverfassungsgericht gekl&#228;rt werden: die KSK kann doch nicht gleichzeitig Herrn X. als Mitglied ablehnen und f&#252;r seine Arbeit Beir&#228;ge einziehen. Wenn sie f&#252;r seine Arbeit Beitr&#228;ge einzieht, muss er im Rahmen dieses Systems auch etwas davon haben. Kann da nicht mal ein Auftraggeber oder Auftragnehmer bis Karlsruhe gehen? Wegen vergleichsweise nebens&#228;chlichen Dingen wie einem Rauchverbot wird das doch auch durchexerziert ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Apostolos Simeonakis</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-73582</link>
		<dc:creator>Apostolos Simeonakis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 13:54:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/#comment-73582</guid>
		<description>Hallo Herr W&#252;nsch,

der &quot;Kampf&quot; gegen unsinnige Gesetze und Verordnungen gleicht immer dem Kampf gegen Windm&#252;hlen. Das gilt nicht nur f&#252;r das KSVG – leider.

Ich war bisher kein politisch ambitionierter Mensch. Doch das KSVG l&#228;sst mir regelm&#228;&#223;ig den Hals anschwellen. Aus diesem Grund wurde www.kskontra.de gegr&#252;ndet. Das Ziel: einen Verein zu gr&#252;nden, um die Interessen der Leidtragenden zu vertreten.
Das KSVG ist – um es mit den Worten von Herrn Griebe zu beschreiben – „Gut gedacht, schlecht gemacht!“

Ich bin selbst Inhaber einer Werbeagentur und firmiere als Personengesellschaft. Noch im Laufe des Jahres 2008 werde ich in eine GmbH umfirmieren, da mir ansonsten die Kunden wegbrechen. Grund: die Kunden wollen von der Abgabe nichts wissen. Sie m&#246;chten diese nicht verwalten, nicht abf&#252;hren und auch nicht den Hals f&#252;r evtl. Falschberechnungen bei der Abgabeh&#246;he in die Schlinge halten. Ich kann es Ihnen nicht verdenken.

Aber: Ich habe leider auch nicht gerade mal zuf&#228;llig EUR 25.000,- in der Kasse liegen, um mal nebenbei die GmbH zu gr&#252;nden...

Hinzu kommt, dass ich dann auf mein Gehalt und meinen Gewinn die Abgabe leisten muss. Bleibt die Frage &quot;wozu?&quot;
Ich bin nicht in der KSK versichert und w&#228;re auch nicht versicherbar (selbst wenn ich es wollte), da meine Agentur ZU gewerbelastig ist. Also bin ich lt. KSVG KEIN K&#252;nstler. Aber dennoch fehlen mir in Zukunft in der Kasse 5% meines Gehalts und meines Gewinns. Klasse Gesetz.
Zus&#228;tzlich entstehen mehr Kosten mit Blick auf Steueerkl&#228;rungen (Bilanz, Ver&#246;ffentlichung, etc.) und der Gewinn ist ab dem 1,- EUR zu versteuern. Keine Steuerfreibetr&#228;ge mehr in Zukunft bedeutet, dass in einem schlechten Wirtschaftsjahr auch die Steuerlast steigt...

Wer das KSVG in der jetzigen Fassung f&#252;r gut befindet, hat es entweder nicht in G&#228;nze verstanden – oder er ist ein Bef&#252;rworter des Sozialschmarotzertums. Klingt hart, ist aber m.E. so.

Warum f&#252;hren wir nicht gleich eine &quot;Grundkrankenversicherung&quot; und &quot;Grundrentenversicherung&quot; f&#252;r alle bed&#252;rftigen Selbst&#228;ndigen  ein? Da gibt es Landschaftsg&#228;rtner, Schneider, Friseure, T&#228;towierer, Konditoren ... alles Kreative - aber keine K&#252;nstler... Und dann zahlen es einfach wieder alle &#252;ber eine MwSt-erh&#246;hung um ca. 1 %... Das w&#228;re zwar eine Steuer-Sauerei, aber immer noch gerechter als das KSVG.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr W&#252;nsch,</p>
<p>der &#8220;Kampf&#8221; gegen unsinnige Gesetze und Verordnungen gleicht immer dem Kampf gegen Windm&#252;hlen. Das gilt nicht nur f&#252;r das KSVG – leider.</p>
<p>Ich war bisher kein politisch ambitionierter Mensch. Doch das KSVG l&#228;sst mir regelm&#228;&#223;ig den Hals anschwellen. Aus diesem Grund wurde <a href="http://www.kskontra.de" rel="nofollow"></a><a href='http://www.kskontra.de'>http://www.kskontra.de</a> gegr&#252;ndet. Das Ziel: einen Verein zu gr&#252;nden, um die Interessen der Leidtragenden zu vertreten.<br />
Das KSVG ist – um es mit den Worten von Herrn Griebe zu beschreiben – „Gut gedacht, schlecht gemacht!“</p>
<p>Ich bin selbst Inhaber einer Werbeagentur und firmiere als Personengesellschaft. Noch im Laufe des Jahres 2008 werde ich in eine GmbH umfirmieren, da mir ansonsten die Kunden wegbrechen. Grund: die Kunden wollen von der Abgabe nichts wissen. Sie m&#246;chten diese nicht verwalten, nicht abf&#252;hren und auch nicht den Hals f&#252;r evtl. Falschberechnungen bei der Abgabeh&#246;he in die Schlinge halten. Ich kann es Ihnen nicht verdenken.</p>
<p>Aber: Ich habe leider auch nicht gerade mal zuf&#228;llig EUR 25.000,- in der Kasse liegen, um mal nebenbei die GmbH zu gr&#252;nden&#8230;</p>
<p>Hinzu kommt, dass ich dann auf mein Gehalt und meinen Gewinn die Abgabe leisten muss. Bleibt die Frage &#8220;wozu?&#8221;<br />
Ich bin nicht in der KSK versichert und w&#228;re auch nicht versicherbar (selbst wenn ich es wollte), da meine Agentur ZU gewerbelastig ist. Also bin ich lt. KSVG KEIN K&#252;nstler. Aber dennoch fehlen mir in Zukunft in der Kasse 5% meines Gehalts und meines Gewinns. Klasse Gesetz.<br />
Zus&#228;tzlich entstehen mehr Kosten mit Blick auf Steueerkl&#228;rungen (Bilanz, Ver&#246;ffentlichung, etc.) und der Gewinn ist ab dem 1,- EUR zu versteuern. Keine Steuerfreibetr&#228;ge mehr in Zukunft bedeutet, dass in einem schlechten Wirtschaftsjahr auch die Steuerlast steigt&#8230;</p>
<p>Wer das KSVG in der jetzigen Fassung f&#252;r gut befindet, hat es entweder nicht in G&#228;nze verstanden – oder er ist ein Bef&#252;rworter des Sozialschmarotzertums. Klingt hart, ist aber m.E. so.</p>
<p>Warum f&#252;hren wir nicht gleich eine &#8220;Grundkrankenversicherung&#8221; und &#8220;Grundrentenversicherung&#8221; f&#252;r alle bed&#252;rftigen Selbst&#228;ndigen  ein? Da gibt es Landschaftsg&#228;rtner, Schneider, Friseure, T&#228;towierer, Konditoren &#8230; alles Kreative &#8211; aber keine K&#252;nstler&#8230; Und dann zahlen es einfach wieder alle &#252;ber eine MwSt-erh&#246;hung um ca. 1 %&#8230; Das w&#228;re zwar eine Steuer-Sauerei, aber immer noch gerechter als das KSVG.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-73576</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 13:51:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/#comment-73576</guid>
		<description>Wenn ich T. Albert in fr&#252;heren Diskussionen richtig verstanden habe, arbeitet er als Architekt oder in einem &#228;hnlichen Beruf. Soweit ich wei&#223;, haben die Architekten als Freiberufler ein eigenes Versorgungswerk und nichts mit der KSK zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich T. Albert in fr&#252;heren Diskussionen richtig verstanden habe, arbeitet er als Architekt oder in einem &#228;hnlichen Beruf. Soweit ich wei&#223;, haben die Architekten als Freiberufler ein eigenes Versorgungswerk und nichts mit der KSK zu tun.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-73553</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 13:03:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/#comment-73553</guid>
		<description>Tja, _das_ ist Bl&#246;dsinn.

Da hat Herr Albert es offensichtlich nicht geschafft, gestalterische Arbeit zu einem _wert_sch&#246;pfenden Gut zu machen? ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, _das_ ist Bl&#246;dsinn.</p>
<p>Da hat Herr Albert es offensichtlich nicht geschafft, gestalterische Arbeit zu einem _wert_sch&#246;pfenden Gut zu machen? ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-73552</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 13:01:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/#comment-73552</guid>
		<description>Hallo Herr Simeonakis - herzlichen Dank f&#252;r Ihre zus&#228;tzliche gute Aufkl&#228;rung in dieser Sache; ich bin ja voll auf Ihrer Seite.

Es bleibt nat&#252;rlich die Frage, was jenseits reiner Interessenvertretung _im System_ effektiv dagegen getan werden kann. Meiner Meinung ist das aussichtslos und eine gro&#223;artige Energieverschwendung, Energie, die anderweitig besser eingesetzt w&#228;re.

Meiner Ansicht nach geht es nur, in dem man das System ver&#228;ndert (nat&#252;rlich gewaltfrei, dass wir uns hier recht verstehen) und _nicht_ etwa durch ein anderes ersetzt.

Es gilt - und &#039;wir&#039; Blogger leisten gerade hier auf A&#039;team einen bescheidenen Beitrag  - es gilt, unsere Leser und Leserinnen auf die Idee zu bringen, dass alles Miteinander auf dem Planeten ein Freiheitsprozess sein muss, gelegentlich schmerzhaft, wer bezweiftelt das, aber insgesamt der Menschwerdung &#228;u&#223;erst dienlich...

Ich halte es f&#252;r legitim, erkannte Systemfehler (und die sind _immer_(staatlicher) Vorsatz - bewusst zu hintergehen, solange, bis sie an ihrem eignen Gewicht zusammenbrechen. Und das werden sie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Simeonakis &#8211; herzlichen Dank f&#252;r Ihre zus&#228;tzliche gute Aufkl&#228;rung in dieser Sache; ich bin ja voll auf Ihrer Seite.</p>
<p>Es bleibt nat&#252;rlich die Frage, was jenseits reiner Interessenvertretung _im System_ effektiv dagegen getan werden kann. Meiner Meinung ist das aussichtslos und eine gro&#223;artige Energieverschwendung, Energie, die anderweitig besser eingesetzt w&#228;re.</p>
<p>Meiner Ansicht nach geht es nur, in dem man das System ver&#228;ndert (nat&#252;rlich gewaltfrei, dass wir uns hier recht verstehen) und _nicht_ etwa durch ein anderes ersetzt.</p>
<p>Es gilt &#8211; und &#8216;wir&#8217; Blogger leisten gerade hier auf A&#8217;team einen bescheidenen Beitrag  &#8211; es gilt, unsere Leser und Leserinnen auf die Idee zu bringen, dass alles Miteinander auf dem Planeten ein Freiheitsprozess sein muss, gelegentlich schmerzhaft, wer bezweiftelt das, aber insgesamt der Menschwerdung &#228;u&#223;erst dienlich&#8230;</p>
<p>Ich halte es f&#252;r legitim, erkannte Systemfehler (und die sind _immer_(staatlicher) Vorsatz &#8211; bewusst zu hintergehen, solange, bis sie an ihrem eignen Gewicht zusammenbrechen. Und das werden sie.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Apostolos Simeonakis</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-73405</link>
		<dc:creator>Apostolos Simeonakis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 07:56:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/#comment-73405</guid>
		<description>Ich verstehe kein Wort:

Worauf bezieht sich &quot;Bl&#246;dsinn&quot;?
Der vorherige Artikel von mir enth&#228;lt viele Informationen und Fakten.
Welche davon sind denn bittesch&#246;n &quot;Bl&#246;dsinn&quot;?

Bitte dr&#252;ck Dich verst&#228;ndlicher und weniger polemisch aus. Du klingst ja fast wie ein Mitarbeiter der KSK:
- Tatsachen leugnen
- Argumente ignorieren und
- in unverst&#228;ndlichem Deutsch kommunizieren</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe kein Wort:</p>
<p>Worauf bezieht sich &#8220;Bl&#246;dsinn&#8221;?<br />
Der vorherige Artikel von mir enth&#228;lt viele Informationen und Fakten.<br />
Welche davon sind denn bittesch&#246;n &#8220;Bl&#246;dsinn&#8221;?</p>
<p>Bitte dr&#252;ck Dich verst&#228;ndlicher und weniger polemisch aus. Du klingst ja fast wie ein Mitarbeiter der KSK:<br />
- Tatsachen leugnen<br />
- Argumente ignorieren und<br />
- in unverst&#228;ndlichem Deutsch kommunizieren</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: T. Albert</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-73078</link>
		<dc:creator>T. Albert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 17:12:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/#comment-73078</guid>
		<description>Bl&#246;dsinn. Es hat, solange ich in Deutschland gearbeitet habe, nie einer meiner Auftraggeber irgendeinen Pfennig gesondert in die KSK bezahlt. 
Zweitens: nat&#252;rlich bezahle ich als K&#252;nstler auch die Sozialkosten jedes meiner Auftragnehmer mit, auch verg&#252;nstigte Versicherungen bei irgendwelchen st&#228;ndischen Versorgungseinrichtungen. 
Drittens: in der Schweiz gibts - noch- keine KSK. Ich vermisse sie nicht, weil hier die Leute sich ihre Arbeit auch gegenseitig bezahlen. 
In Deutschland ist das nicht so, deswegen hat mir die KSK trotz vielen &#196;rgers sehr geholfen, und deswegen bin ich weggegangen.
Wenn ich in Deutschland zu tun habe, mache ich immer dieselbe Erfahrung: gestalterische Arbeit, egal auf welchem Niveau, wird nach M&#246;glichkeit nicht bezahlt. Bestellt wird so viel wie nie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bl&#246;dsinn. Es hat, solange ich in Deutschland gearbeitet habe, nie einer meiner Auftraggeber irgendeinen Pfennig gesondert in die KSK bezahlt.<br />
Zweitens: nat&#252;rlich bezahle ich als K&#252;nstler auch die Sozialkosten jedes meiner Auftragnehmer mit, auch verg&#252;nstigte Versicherungen bei irgendwelchen st&#228;ndischen Versorgungseinrichtungen.<br />
Drittens: in der Schweiz gibts &#8211; noch- keine KSK. Ich vermisse sie nicht, weil hier die Leute sich ihre Arbeit auch gegenseitig bezahlen.<br />
In Deutschland ist das nicht so, deswegen hat mir die KSK trotz vielen &#196;rgers sehr geholfen, und deswegen bin ich weggegangen.<br />
Wenn ich in Deutschland zu tun habe, mache ich immer dieselbe Erfahrung: gestalterische Arbeit, egal auf welchem Niveau, wird nach M&#246;glichkeit nicht bezahlt. Bestellt wird so viel wie nie.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Apostolos Simeonakis</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-73017</link>
		<dc:creator>Apostolos Simeonakis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 13:47:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/#comment-73017</guid>
		<description>Ist euch fleissigen Bloggern das K&#252;nstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) bekannt?
 
Falls &quot;JA&quot;, ist euch dann auch bekannt:
 
- dass das Gesetz dazu f&#252;hrt, das viele selbst&#228;ndige Kreative durch ihre Kunden gezwungen werden, die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft (z.B. GmbH) anzunehmen, da die Kunden NUR bei Beauftragung von Personengesellschaften die K&#252;nstlersozialabgabe zu verwalten und zu leisten haben?
--&gt; Das ist eine Benachteiligung von Personengesellschaften, die existenzgef&#228;hrdend ist
 
- dass die K&#252;nstlersozialabgabe auch dann von Auftraggebern zu leisten ist, wenn der beauftragte K&#252;nstler lt. KSVG definitif KEIN K&#252;nstler ist?
--&gt; Es gibt viele Kreative, die von der K&#252;nstlersozialkasse (KSK) NICHT als K&#252;nstler anerkannt werden. Diese kommen dann nicht in den Leistungs-Genuss der KSK. Dennoch m&#252;ssen die Auftraggeber der nicht-versicherbaren-K&#252;nstler die K&#252;nstlersozialabgabe leisten.
 
- dass Inhaber von K&#252;nstler-Kapitalgesellschaften (z.B. Werbeagentur GmbH) auf ihr Einkommen und ihren Gewinn die K&#252;nstlersozialabgabe zu leisten haben? Auch wenn die Inhaber nicht in der KSK versichert bzw. versicherbar sind?
 
- dass nahezu alle Unternehmen, die Eigenwerbung betreiben, regelm&#228;&#223;ig K&#252;nstler beauftragen?
--&gt; Werbeagenturen, Werbefotografen, Webdesigner sind n&#228;mlich lt. KSVG K&#252;nstler
 
----------------------------------------------------------------------
 
Das KSVG ist nicht neu. Es existiert seit 1983. Leider ist es den meisten K&#252;nstlern und Kunden nicht bekannt, da keine Aufkl&#228;rung betrieben wurde.
Die K&#252;nstlersozialabgabe betr&#228;gt im Schnitt ca. 5%. Auftraggeber m&#252;ssen demnach auf alle von einem K&#252;nstler in Rechnung gestellten Leistungen zus&#228;tzlich die 5% an die KSK abf&#252;hren. Bei einem Jahresbudget von z.B. EUR 50.000,- m&#252;ssen demnach EUR 2.500,- an die Kasse bezahlt werden – auch wenn der beauftragte K&#252;nstler nicht in der KSK versichert ist bzw. NICHT VERSICHERBAR (da lt. KSVG kein K&#252;nstler).
 
Derzeit herrscht dicke Luft zwischen K&#252;nstlern und ihren Kunden, da die Kunden sich von den K&#252;nstlern hintergangen f&#252;hlen. Sie werfen den K&#252;nstlern vor, sie nicht zu Beginn der Zusammenarbeit &#252;ber die Abgabe informiert zuhaben. Die K&#252;nstler erwidern, dass sie das selbst nicht wussten.
 
Zu den K&#252;nstlern z&#228;hlen lt. KSVG nicht nur Maler, Bildhauer, Zauberer ... usw.
K&#252;nstler sind lt. KSVG folgende Berufe:
Bildjournalist, Bildberichterstatter, Pressefotograf 
Fachmann f&#252;r &#214;ffentlichkeitsarbeit oder Werbung 
Journalist, Redakteur 
Korrespondent, Texter 
PR-Fachmann 
&#220;bersetzer / Bearbeiter 
Fotograf (k&#252;nstlerischer), Lichtbildner, Fotodesigner 
Grafik-, Mode-, Textil-, Industrie-Designer 
Karikaturist, Trick-, Comiczeichner, Illustrator 
Layouter 
Maler, Zeichner, Grafiker 
Werbefotograf, Stylist, Visagist 
Webdesigner  
Disc-Jockeys, Alleinunterhalter 
Musiker 
S&#228;nger 
B&#252;hnen-, Film-, Kost&#252;m-, Maskenbildner 
B&#252;hnenmaler 
Kameramann 
Quizmaster, Entertainer, Komiker 
Schauspieler, Kabarettist
... usw...

Und &#252;brigens: Die K&#252;nstlersozialabgabe ist nicht nachtr&#228;glich bis 1991 zu leisten, sondern &quot;nur&quot; f&#252;r 5 Jahre r&#252;ckwirkend ab Feststellung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist euch fleissigen Bloggern das K&#252;nstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) bekannt?</p>
<p>Falls &#8220;JA&#8221;, ist euch dann auch bekannt:</p>
<p>- dass das Gesetz dazu f&#252;hrt, das viele selbst&#228;ndige Kreative durch ihre Kunden gezwungen werden, die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft (z.B. GmbH) anzunehmen, da die Kunden NUR bei Beauftragung von Personengesellschaften die K&#252;nstlersozialabgabe zu verwalten und zu leisten haben?<br />
&#8211;&gt; Das ist eine Benachteiligung von Personengesellschaften, die existenzgef&#228;hrdend ist</p>
<p>- dass die K&#252;nstlersozialabgabe auch dann von Auftraggebern zu leisten ist, wenn der beauftragte K&#252;nstler lt. KSVG definitif KEIN K&#252;nstler ist?<br />
&#8211;&gt; Es gibt viele Kreative, die von der K&#252;nstlersozialkasse (KSK) NICHT als K&#252;nstler anerkannt werden. Diese kommen dann nicht in den Leistungs-Genuss der KSK. Dennoch m&#252;ssen die Auftraggeber der nicht-versicherbaren-K&#252;nstler die K&#252;nstlersozialabgabe leisten.</p>
<p>- dass Inhaber von K&#252;nstler-Kapitalgesellschaften (z.B. Werbeagentur GmbH) auf ihr Einkommen und ihren Gewinn die K&#252;nstlersozialabgabe zu leisten haben? Auch wenn die Inhaber nicht in der KSK versichert bzw. versicherbar sind?</p>
<p>- dass nahezu alle Unternehmen, die Eigenwerbung betreiben, regelm&#228;&#223;ig K&#252;nstler beauftragen?<br />
&#8211;&gt; Werbeagenturen, Werbefotografen, Webdesigner sind n&#228;mlich lt. KSVG K&#252;nstler</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Das KSVG ist nicht neu. Es existiert seit 1983. Leider ist es den meisten K&#252;nstlern und Kunden nicht bekannt, da keine Aufkl&#228;rung betrieben wurde.<br />
Die K&#252;nstlersozialabgabe betr&#228;gt im Schnitt ca. 5%. Auftraggeber m&#252;ssen demnach auf alle von einem K&#252;nstler in Rechnung gestellten Leistungen zus&#228;tzlich die 5% an die KSK abf&#252;hren. Bei einem Jahresbudget von z.B. EUR 50.000,- m&#252;ssen demnach EUR 2.500,- an die Kasse bezahlt werden – auch wenn der beauftragte K&#252;nstler nicht in der KSK versichert ist bzw. NICHT VERSICHERBAR (da lt. KSVG kein K&#252;nstler).</p>
<p>Derzeit herrscht dicke Luft zwischen K&#252;nstlern und ihren Kunden, da die Kunden sich von den K&#252;nstlern hintergangen f&#252;hlen. Sie werfen den K&#252;nstlern vor, sie nicht zu Beginn der Zusammenarbeit &#252;ber die Abgabe informiert zuhaben. Die K&#252;nstler erwidern, dass sie das selbst nicht wussten.</p>
<p>Zu den K&#252;nstlern z&#228;hlen lt. KSVG nicht nur Maler, Bildhauer, Zauberer &#8230; usw.<br />
K&#252;nstler sind lt. KSVG folgende Berufe:<br />
Bildjournalist, Bildberichterstatter, Pressefotograf<br />
Fachmann f&#252;r &#214;ffentlichkeitsarbeit oder Werbung<br />
Journalist, Redakteur<br />
Korrespondent, Texter<br />
PR-Fachmann<br />
&#220;bersetzer / Bearbeiter<br />
Fotograf (k&#252;nstlerischer), Lichtbildner, Fotodesigner<br />
Grafik-, Mode-, Textil-, Industrie-Designer<br />
Karikaturist, Trick-, Comiczeichner, Illustrator<br />
Layouter<br />
Maler, Zeichner, Grafiker<br />
Werbefotograf, Stylist, Visagist<br />
Webdesigner<br />
Disc-Jockeys, Alleinunterhalter<br />
Musiker<br />
S&#228;nger<br />
B&#252;hnen-, Film-, Kost&#252;m-, Maskenbildner<br />
B&#252;hnenmaler<br />
Kameramann<br />
Quizmaster, Entertainer, Komiker<br />
Schauspieler, Kabarettist<br />
&#8230; usw&#8230;</p>
<p>Und &#252;brigens: Die K&#252;nstlersozialabgabe ist nicht nachtr&#228;glich bis 1991 zu leisten, sondern &#8220;nur&#8221; f&#252;r 5 Jahre r&#252;ckwirkend ab Feststellung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Joachim Griebe</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-72453</link>
		<dc:creator>Joachim Griebe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 15:23:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/#comment-72453</guid>
		<description>Ich betreibe seit vielen Jahren ein Forum zum Thema K&#252;nstlersozialkasse.

www.kskforum.de

Ich bin Musiker - &#252;ber die KSK pflichtversichert und werde gerade als m&#246;glicher Verwerter &#252;bertpr&#252;ft .

Vielleicht findet man auf meiner Webseite den ein oder anderen Beitrag zur weiteren Diskussion .</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich betreibe seit vielen Jahren ein Forum zum Thema K&#252;nstlersozialkasse.</p>
<p><a href="http://www.kskforum.de" rel="nofollow"></a><a href='http://www.kskforum.de'>http://www.kskforum.de</a></p>
<p>Ich bin Musiker &#8211; &#252;ber die KSK pflichtversichert und werde gerade als m&#246;glicher Verwerter &#252;bertpr&#252;ft .</p>
<p>Vielleicht findet man auf meiner Webseite den ein oder anderen Beitrag zur weiteren Diskussion .</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank Martin</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/comment-page-1/#comment-68782</link>
		<dc:creator>Frank Martin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 07:30:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.net/2008/07/14/kuenstler-sozial-kasse/#comment-68782</guid>
		<description>Aus der Behauptung eines Gemeinwesens folgt noch nicht seine Existenz. 
Nicht umsonst kann jeder um sich schauen und erkennen:

&quot;Der Sozialstaat ist am beliebtesten bei den Asozialen. &quot;
Michael Klonovsky

Ein Repressionsapparat wie der Sozialstaat kann nicht zugleich ein Gemeinwesen sein, denn es fehlt an der Zustimmung und Zuwendung der Gepressten und Geg&#228;ngelten.

Es hat auch nichts mit Ethik zu tun, wenn behauptet wird, die Menschen seien schlecht und dumm und m&#252;&#223;ten daher von der Guten gezwungen werden, ihre Ersparnisse abzugeben. Das ist blanke Menschenverachtung.

Aus einer Mehrheit f&#252;r Zwang ergibt sich auch kein Recht auf Zwang, Demokratie legitimiert keine Angriffe auf die Nichtdemokraten. Es ist auch nicht einzusehen, warum wir, den Willen der Umverteiler ber&#252;cksichtigen sollten, allein ihre Not und Elend erzeugenden Taten sind entscheidend und es ist mit keiner Logik zu erkl&#228;ren, warum der Graben zwischen den Menschen gr&#246;&#223;er werden sollte, wenn da niemand ist, der systematisch raubt und hehlt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Behauptung eines Gemeinwesens folgt noch nicht seine Existenz.<br />
Nicht umsonst kann jeder um sich schauen und erkennen:</p>
<p>&#8220;Der Sozialstaat ist am beliebtesten bei den Asozialen. &#8221;<br />
Michael Klonovsky</p>
<p>Ein Repressionsapparat wie der Sozialstaat kann nicht zugleich ein Gemeinwesen sein, denn es fehlt an der Zustimmung und Zuwendung der Gepressten und Geg&#228;ngelten.</p>
<p>Es hat auch nichts mit Ethik zu tun, wenn behauptet wird, die Menschen seien schlecht und dumm und m&#252;&#223;ten daher von der Guten gezwungen werden, ihre Ersparnisse abzugeben. Das ist blanke Menschenverachtung.</p>
<p>Aus einer Mehrheit f&#252;r Zwang ergibt sich auch kein Recht auf Zwang, Demokratie legitimiert keine Angriffe auf die Nichtdemokraten. Es ist auch nicht einzusehen, warum wir, den Willen der Umverteiler ber&#252;cksichtigen sollten, allein ihre Not und Elend erzeugenden Taten sind entscheidend und es ist mit keiner Logik zu erkl&#228;ren, warum der Graben zwischen den Menschen gr&#246;&#223;er werden sollte, wenn da niemand ist, der systematisch raubt und hehlt.</p>
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