Deutsche Abmahnfront (DAF)
Hätten’se von den Apparatschiks des Deutschen Gewerkschaftsbundes Humor oder gar Stresstoleranz hinsichtlich Satire erwartet? Nein, ich auch nicht.
Marco Kanne, der das Blog opponent.de betreibt, offensichtlich schon: Er hatte den Screenshot von Adi, dem Schuft, der sich auch für den Mindestlohn ausspricht, veröffentlicht – jetzt hat er den Salat, und der DGB mutiert schneller zur DAF, als es sich Marco trotz allem Pathos wohl erwartet hätte. Da verstehn die Genossen keinen Spass. Vor allem nicht, wenn man ihnen erklärt, wo der Sozialstaat herkommt… schliesslich muss Deutschland auch heute noch gegen Parasiten, äh… sorry: Moskitos natürlich, verteidigt werden!
P.S., Update: dass der auf den ersten Blick etwas schräge Vergleich so weit hergeholt überhaupt nicht ist, zeigt dr.chaos mit seinem Verweis auf das “Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit” von 1934.








Hier greift Godwin’s Law. Diskussion verloren, case closed.
Godwin’s Law bezieht sich auf persönliche Diskreditierung eines Diskussionspartners lieber Christian.
Dass das “Usenet-Gesetz” von Sozialisten gerne herangezogen wird, um wiederum für sie peinliche Diskussionen über die Gemeinsamkeiten von Sozialismus und Nationalsozialismus zu diskreditieren ist zwar verständlich, aber nicht angebracht.
Buchtipp: Götz Aly, Hitlers Volksstaat
Christian, bei Dir greift wohl eher die (partei-)politische Orientierung. ;-)
Ich bin kein Gewerkschaftsmitglied und auch kein Sozialist. ;)
Mal ernsthaft: keine öffentliche Organisation würde sich auf diese Art und Weise mit Hitler in Verbindung bringen lassen. Du kannst eher froh sein, dass Du nicht direkt abgemahnt wurdest – es ist ziemlich human und nicht gerade usus, erst mit der Abmahnung zu drohen und nicht direkt draufzuhauen.
Dass das vielleicht sogar eine Einschränkung der Meinungsfreiheit ist, mag durchaus so sein – aber Rufmord war noch nie von der Meinungsfreiheit gedeckt.
PS: Godwin’s Law bezieht sich tatsächlich auf Hitler- und Nazi-Vergleiche im Allgemeinen, siehe Wikipedia.
Gut für Dich. :-)
Aha, die Befindlichkeit einer halbstaatlichen Organisation rechtfertigt es also, dass mir mit staatlicher Gewalt gedroht wird? Bedenklich.
Darüber hinaus möchte ich Dir natürlich nichts unterstellen, aber würde Deine Reaktion auch dann gewaltbefürwortend ausfallen, wäre der DGB sagen wir die Deutsche Bank und ich Sozialdemokrat?
Würde jemand das Geschäftsverhalten der Deutschen Bank mit irgendwelchen Maßnahmen im Dritten Reich vergleichen, hätte ich sehr viel Verständnis für eine harsche Antwort der Deutschen Bank, auch mit juristischen Mitteln.
Nun, ich nicht. Weil “juristische Mittel” nichts anderes sind als Gewalt. Gegen Meinungsäußerungen mit Gewalt vorzugehen, hältst Du dementsprechend für gerechtfertig.
Wie ich schon sagte, war Rufmord noch nie von der Meinungsfreiheit gedeckt, zumindest nicht in Deutschland. Und ich finde das richtig so. Da hast Du völlig recht.
Auf die Idee, Marco einen “Rufmord” zu unterstellen, ist der DGB selbst gar nicht gekommen. Aus gutem Grund nicht – er will sich ja nicht lächerlich machen.
Für mich ist es Rufmord, jemanden in die Nähe des Dritten Reiches zu rücken. Ob das juristisch haltbar ist, kann ich nicht beurteilen. Ich denke aber schon.
Komisch, gerade die Kreise um den DGB sind doch sonst mit “Nazi!Nazi”-Gekrähe sehr schnell bei der Hand.
Der Schaden für den DGB ist jetzt schon groß genug. Und der DGB ist selbst schuld daran. Hätte er sich einfach nur nach Kenntnisnahme souverän verhalten, wäre nix passiert. Das Bild hatten bis dato nicht gerade viele Leute gesehen. Das hat sich nun geändert.
??? Wärst Du so freundlich und würdest mir das einmal übersetzen, Christian, ich bin mir nicht sicher, ob meine rudimentären Englischkenntnisse ausreichen, um den Sinn des Satzes aus der Wikipedia zu erfassen: “The rule does not make any statement whether any particular reference or comparison to Hitler or the Nazis might be appropriate, but only asserts that one arising is increasingly probable.”
Der Wikipedia-Eintrag geht ja noch weiter:
“For example, there is a tradition in many newsgroups and other Internet discussion forums that once such a comparison is made, the thread is finished and whoever mentioned the Nazis has automatically “lost” whatever debate was in progress. This principle is itself frequently referred to as Godwin’s Law. [...] Godwin’s Law applies especially to inappropriate, inordinate, or hyperbolic comparisons of other situations (or one’s opponent) with Hitler or Nazis or their actions. [...] Whether it applies to humorous use or references to oneself is open to interpretation, because although mentioning and trivializing Nazism in an online discussion, this would not be a fallacious attack against a debate opponent.”
Du wirst natürlich zurecht einwenden, dass es noch weiter weiter geht:
“However, Godwin’s Law itself can be abused, as a distraction or diversion, that fallaciously miscasts an opponent’s argument as hyperbole, especially if the comparisons made by the argument are actually appropriate. A 2005 Reason magazine article argued that Godwin’s Law is often misused to ridicule even valid comparisons.”
Ich persönlich finde schon, dass Godwin’s Law hier greift, aber nun gut – darüber kann man mit Sicherheit geteilter Ansicht sein. Ich glaube nicht, dass es zielführend ist, das Eintreten für den Mindestlohn mit dem Dritten Reich zu vergleichen, und sei es nur zu satirischen Zwecken – auch wenn ich nicht erkennen kann, dass es satirisch gemeint war, zumindest finde ich keinerlei Anzeichen dafür. (Vielleicht bin ich auch einfach ganz furchtbar humorlos.)
Die Reaktion finde ich nicht überraschend. Mich überrascht vielmehr, dass so viele so überrascht sind.
PPS: Zu Götz Alys neuestem Werk kann ich nichts sagen, ich habe es noch nicht gelesen. Die Rezensionen fielen ja sehr unterschiedlich aus, von totaler Ablehnung bis hin zu Zustimmung. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich, wie so oft in der Geschichtsforschung, gerade wenn neue Thesen aufgeworfen werden, irgendwo dazwischen.
Gelegentlich hilft es Bücher zu lesen, anstatt sich an Berichten über Rezensionen zu orientieren *gnihihihi* btw: das Werk ist von 2005, inzwischen hat Götz Aly schon wieder vier oder fünf neue geschrieben…
Die “These” von den tiefgreifenden Gemeinsamkeiten der totalitären Massenbewegungen des 20.Jahrhunderts ist übrigens keineswegs neu – der Nobelpreisträger F.A. von Hayek z.B. oder Hannah Arendt wiesen darauf bereits 1944 bzw. 1951 hin. Aly hat das durch umfangreiches Faktenmaterial weiter belegt.
Gelegentlich hilft es Bücher zu lesen, anstatt sich an Berichten über Rezensionen zu orientieren
Völlig korrekt, deshalb schrieb ich ja: ich kann dazu nichts sagen. ;)
das Werk ist von 2005, inzwischen hat Götz Aly schon wieder vier oder fünf neue geschrieben
Mea culpa, da habe ich was verwechselt. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich “Hitlers Volksstaat” nicht gelesen habe und dementsprechend nicht dazu sagen kann.
[...] für Marco” “Deutsche Abmahnfront DAF)” “DGB vs. Tucholsky” “Gesicht zeigen!” “Solidarität mit [...]
Da muss der DGB schon sehr fast-staatlich sein, damit man dessen Abmahnung hier als schlimm empfindet. Den Hitler-Vergleich zieht man ja nicht, weil das so lustig ist sondern weil es so eindeutig ist, dass man den Mindestlohn für schlecht und böse hält. Vielleicht ein bißchen von beidem…
Was hier mal wieder ausgepackt wird ist der konservative Reflex von wegen: “Hör auf mich zu kritisieren, hier herrscht Meinungsfreiheit!”
Du nennst den Brief des DGB “Kritik”?
Daniel, die Macht des DGB begründet sich im westentlichen auf das staatlich garantierte Streikrech, letztlich also auf staatliche Gewalt. Gegen einen freien und friedlichen Zusammenschluss von Menschen gibt es natürlich nichts einzuwenden.
Was bei Dir ausgepackt wird, ist hingegen der “linke” (Du scheinst ja Labels zu brauchen) Reflex von wegen: “Meinungsfreiheit ja, aber nur für die, die meiner/unserer Meinung sind!”
Und ich hoffe Du lebst wenigstens soweit in der Realität, als Du zur Kenntnis nimmst, dass die Abbildung eines Screenshots und die Drohung mit dem staatlichen Gewaltmonopol in ihrer Qualität zwei grundverschiedene Sachen sind.
Den Hitler-Vergleich auf “Abbildung eines Screenshots” zu reduzieren ist dünn…
Die Argumentation mit dem Streikrecht sogar noch dünner. Dann ist jede Meinungsäußerung und irgendwie alles, weil es auf einem staatlich garantierten Recht beruht, “letztlich” auf staatliche Gewalt zurückzuführen. Also auch die Tatsache dass wir uns hier widersprechen – so von wegen Freie Meinungsäußerung und so – wir quasi-staatlichen Schweine!
Da zeigt sich mal wieder, dass Sozialisten Freiheit nicht begreifen. Freiheit, damit auch die freie Meinungsäußerung, wird mir nicht vom Staat gegeben, es ist ein Naturrecht, das mir qua Existenz zusteht. Ich kann alles sagen, schreiben, machen. erst wenn Du oder ein andere Mensch – z.B. jene Menschen, die sich “Staat” nennen – kommt und das verhindert, kann ich es nicht mehr. Meinungsfreiheit wird also nicht gewährt, sie kann nur eingeschränkt werden.
“das staatlich garantierte Streikrecht”…das hab nicht ich mir ausgedacht…
…staatlich garantierte Streikrech, letztlich also auf staatliche Gewalt.
Jetzt werd’ ich neugierig: Wäre ein Streikverbot nicht auch “staatliche Gewalt”? :-D
Nö, ich nenn’ aber den Vergleich mit Hitler auch nicht Satire. Du?
“Nö”
Dann entfällt ja wohl schon mal der letzte Absatz deines ersten Kommentars…
“ich nenn’ aber den Vergleich mit Hitler auch nicht Satire”
Ich schon. Im konkreten Fall allerdings für eine misslungene.
Aber weißt du was? Mir darüber ein Urteil anzumaßen, was Satire ist und was nicht, wäre bereits der erste Schritt, gute und böse Meinungen voneinander zu unterscheiden. Das mag derjenige, der Marcos Ansichten nicht teilt, so sehen müssen, um hier das für ganz in Ordnung zu halten, was er woanders verurteilen würde, aber überzeugend ist das für mich nicht.
Im Übrigen hat Marco diesen Vergleich auf der Website des DGB gefunden und selbst nur dokumentiert und mit einer mehr oder weniger gelungenen Bemerkung versehen. Genau das wirft ihm der DGB auch nur vor – nicht einen Hitler-Vergleich.
Einen Hitlervergleich gibt’s übrigens auch nicht, nur um das mal klarzustellen. Und, wie Rayson auch schon richtig festgestellt, geht es dem DGB offiziell darum auch nicht. Dass die Motivation der Hitler-Bezug ist, liegt zwar nahe, wurde durch den DGB-Vertreter aber nicht angegeben.
Dadurch, dass Du das Bildschirmfoto auf Deinem Blog veröffentlicht und Dich nicht davon distanziert hast, machst Du es Dir zu eigen. Und auf dem Bildschirmfoto wird suggeriert, der Mindestlohn habe mit Hitler zu tun.
Du hast den Eintrag ja sogar noch mit “Hitler wirbt für DGB-Mindestlohn” betitelt, wie also kannst Du nun behaupten, es gäbe keinen Hitlervergleich?
Was wird denn verglichen?
Der DGB mit Hitler. Überschrift “Hitler wirbt für DGB-Mindestlohn” und Kommentar “Ist der Mindestlohn die Endstufe des Nerobefehls?” sind eindeutig.
Wo ist der Vergleich? Der DGB wird nicht mit Hitler verglichen, sondern wenn überhaupt der der Mindestlohn mit dem Nerobefehl. Es gibt also einen Hitler-Bezug(!), keinen Hitler-Vergleich.
Wenn Du den Mindestlohn mit dem Nerobefehl vergleichst, vergleichst Du den DGB mit Hitler.
Das ist Unsinn.
Wer sowas ernsthaft in die Nähe eines Vergleichs rückt, unterstellt, dass ein solcher überhaupt denkbar ist. Das ist er aber nicht: Es gibt keinen geistig gesunden Menschen, der wirklich annimmt, der DGB wolle Deutschland zerstören.
Das Ganze ist hier also ganz offensichtlich als satirische Übertreibung anzusehen, die davon lebt, dass ein solcher Vergleich von jedermann für absurd gehalten wird.
“Es gibt keinen geistig gesunden Menschen, der wirklich annimmt, der DGB wolle Deutschland zerstören”, da weisst Du mehr als ich. Und irgendwie ist das ja auch absurd…
Ich glaube es ist sogar straffrei den “DGB mit Hitler zu vergleichen”. Ist das nicht allgemein bekannt?
Irgendwie haben diese Volksverhetzungsparagraphen bereits einigen Schaden angerichtet.
Wie wahr. M.E. sollte es ja grundsätzlich verboten sein, sich für Beschränkungen der Meinungsfreiheit auszusprechen, weil das naturgemäß zu nichts Gutem führen kann (bestenfalls noch, wie hier fleißig demonstriert, zu erheiterndem Unsinn). Deswegen endet der Kommentar hier auch.
„Es wird allgemein für gerechtfertigt gehalten, die Redefreiheit einzuschränken, wenn eine Rede die Wirkung hat, die Reputation einer anderen Person fälschlicherweise oder böswillig zu zerstören. Das Recht von Beleidigung und Verleumdung behauptet kurz gesagt ein Eigentumsrecht von jedermann an seiner eigenen Reputation. Aber niemandem kann seine „Reputation“ gehören, weil diese einfach nur eine Funktion von Gefühlen und Einstellungen anderer Menschen ist. Da aber niemandem wirklich das Bewußtsein und die Einstellungen anderer gehören können, kann auch niemand im Wortsinn ein Eigentum an seiner Reputation haben. Die Reputation einer Person verändert sich ständig, in Abhängigkeit von den Einstellungen und Meinungen des Restes der Bevölkerung. Deshalb kann der verbale Angriff auf jemanden kein Eingriff in sein Eigentum sein und somit nicht verboten oder strafrechtlich verfolgt werden.
Es ist natürlich unmoralisch, falsche Behauptungen über eine andere Person aufzustellen, aber es sei noch einmal gesagt, daß das Moralische und das Rechtliche für den konsequenten Liberalen zwei gänzlich verschiedene Kategorien sind.
Außerdem ist es praktisch gesehen so, daß ohne Gesetze über Beleidigung und Verleumdung die Menschen Beschuldigungen ohne vollständige Beweise viel weniger glauben würden. Wenn heute einem Menschen eine Schwäche oder eine Missetat zugeschrieben wird, ist die allgemeine Reaktion, es zu glauben, auch wenn es falsch ist, und zu fragen: „Warum klagt er nicht wegen Verleumdung?“ Das Verleumdungsrecht diskriminiert dadurch natürlich die Armen, weil eine Person mit wenigen finanziellen Ressourcen kaum in dem Maße in der Lage sein wird, einen Prozeß wegen Beleidigung zu führen wie eine Person mit ausreichenden Mitteln. Außerdem können die reichen Menschen das Verleumdungsrecht nutzen, um einen Klub gegen ärmere Personen zu bilden und vollkommen gerechtfertigte Beschuldigungen und Äußerungen mit der Drohung unterdrücken, ihre ärmeren Feinde der Verleumdung anzuklagen. Paradoxerweise ist dadurch eine Person mit begrenzten Ressourcen im gegenwärtigen System mehr gefährdet, verleumdet zu werden und in ihrer eigenen Redefreiheit eingeschränkt zu werden, als sie das in einem System ohne Gesetze gegen Verleumdung oder Diffamierung wäre.“
Murray Newton Rothbard, For A New Liberty, 1978
Trösten wir uns damit, dass niemand den Otto Normalhartzie verleumdet.
Außer natürlich dadurch, dass man ihn “Otto Normalhartzie” nennt…
“Hartzie” ist natürlich pol. inkorrekt. Eine Verleumdung ist aber nur in Deiner spiessigen Phantasie gegeben.
“Hartzie” ist negativ konnotiert. Es sind andere, weniger negativ belegte Begriffe denkbar. Etwa ALGII-Empfänger. DASS Du den negativ belegten Begriff nutzt hat einen Grund. Du möchtest also – neben der Externalisierung Deines Denkens – die negativen Assoziation beim Leser wecken, die der Begriff transportiert. Von daher hast Du Recht, die “Verleumdung” entsteht erst im Kopf des Empfängers. Da wir aber dank Watzlawick et. al wissen, dass Botschaften IMMER beim Empfänger entstehen und wir unterstellen müssen, dass Dir die wahrscheinliche Botschaft bewußt ist, darf ich hier frei sagen: Du Menschenverachtender Ignorant.
Ich dachte bisher, Verleumdung könne nur auf eine konkrete Person bezogen ausgeübt werden. Aber inzwischen kann man wohl auch abstrakt verleumden und das auch bloß im Empfängerhirn. Rasante Entwicklungen jedenfalls, komme kaum mit.
Nö, war schon immer so.
Daß Du Deine Inkompetenz offen zur Schau trägst, macht einiges einfacher. Vielen Dank dafür.
Botschaften entstehen IMMER beim Empfänger!
Find’ mal raus was “” bedeutet.
Früher gabs keine PC, es gab zwar zu Zeiten der Despoten eine andere Sicht auf die Gegebenheiten, auf die “Wahrheit”, aber das ist mit PC co nicht vergleichbar und war dem unmittelbaren Zwang geschuldet, der permanent angedroht war.
PC geht aber in dieselbe Richtung, man sagt zwar nicht mehr “Und sie dreht sich doch.” (oder so ähnlich) und beleidigt die klerikalen Machthaber, aber ein dezentes “Der Klimawandel ist in der konsensuell berichteten Form nicht gegeben.” kann den Job (nicht mehr den Kopf) kosten.
Leider leuchten diese Zusammenhänge nicht jedem ein, die PC wird als positiv konnotiert erfasst und die Bildungssysteme generieren kleine Spiesser en masse.
Wir die Daniellisierung der Gesellschaft noch aufzuhalten sein?
Probably not.
Jetzt wird es aber verschwörerisch. Eine kleine, verschwörerische Clique möchte uns per Sprache ihre Sicht der Welt aufzwängen und erzieht uns so zu PC-Speakern.
@ DB
Jetzt übertreibst Du aber ;)!
Ich seh’ das so: der “Neger” oder “Nigger” zum Beispiel sollte nach Übereinkunft (wessen? Zeitgeist?) aus der Gebräuchlichkeit verschwinden, weil es zunehmend als schändlich empfunden wurde, einen Menschen nach seiner Hautfarbe zu kategorisieren. (“Das ist nicht fein, Miss Scarlett”, hat schon die schwarze Nanny aus “Vom Winde verweht” gesagt ;-)
Das ist PC: eine sich anbietende Selbstverpflichtung zur Bereinigung der Umgangssprache und zum Abbau von Aggression. Sie basiert auf Freiwilligkeit, einen Kodex gibt es nicht. Für mich ist sie nicht mehr als als ein zivilisatorisches Plus an Höflichkeit – das allerdings bei Übergriffen unbedingt ausser Kraft zu setzen ist ;).
PC generiert und rechtfertigt Aggression – wenn diese durch den “Richtigen” betrieben wird.
PC ist auch keine Selbstverpflichtung, sondern ein mit primitivem Sozialverhalten durchgesetzte, reale Sachverhalte systematisch verfälschende, Sichtweisenmenge (die sich auch noch ständig ändert, LOL).
Das was Du meinst nennt sich “Anstand”.
Du scheinst vergessen zu haben, was Du geschrieben hast.
Ich rufe also in Erinnerung: Du beginnst Deinen Eintrag mit der Überschrift “Hitler wirbt für DGB-Mindestlohn” – damit behauptest Du (Du nennst es Satire, ich habe es mitbekommen), Hitler würbe für die Mindestlohnforderungen des DGB. Darauf folgt ein Bildschirmfoto der Webseite mindestlohn.de, die vom DGB unterhalten wird, das diese Behauptung stützen soll. Hier ist ein Porträt Adolf Hitlers zu sehen, der u.a. mit “Die totale Vernichtung Deutschlands! Ein Volk! Ein Reich! Ein Mindestlohn!” für den Mindestlohn “wirbt”.
Du beendest Deinen Eintrag mit einer Frage, die für den Leser nur als rhetorische Frage zu verstehen ist: “Ist der Mindestlohn die Endstufe des Nerobefehls?” Damit machst Du Dir das Bild zu eigen und gehst noch einen Schritt weiter, nämlich setzt die Mindestlohnforderungen des DGB in den historischen Kontext mit dem Nerobefehl Hitlers.
Dass das mehr als schäbig ist, ist Dir hoffentlich klar.
Im Nachhinein wundere ich mich, dass der DGB nicht direkt die Anwälte losgelassen hat, sondern Dir die Chance auf eine gütliche Einigung gegeben hat. Ich wäre nicht so gutmütig.
Zu unterscheiden, was Satire ist und was nicht trennt keineswegs gute von bösen Meinungen. Und dass Du das sagst zeigt, dass Du kleiner Neofaschist es nur darauf anlegst, mit Deinen schwanzlosen paramilitärischen Horden mal wieder Kommunisten zu jagen. (Satire!!!) Argument verstanden?
Wir unterscheiden also ständig zwischen Satire und nicht-Satire. Und das zu tun ist so normal wie notwendig.
Marcos Artikel IST ein Vergleich, Überschrift und Kommentar lassen keinen anderen Schluss zu. Dokumentieren ist was anderes. Aber das gibst Du ja selbst zu…merkst es aber nicht.
Hitler-Vergleiche sind in Deutschland aber heikel. Und das ist noch sehr vorsichtig ausgedrückt. Also WUSSTE Marco, was er tut, er WUSSTE, dass er den DGB damit mit einem Etikett beklebt dass dem nicht gefallen würde und jetzt wehrt sich der DGB eben dagegen. Marco pienst jetzt aber rum und fühlt sich verfolgt und bedroht und und und.
Daniel, Du willst es nicht begreifen, oder? Der DGB “wehrt” sich nicht, er droht damit, mir wegen einer Darstellung/Meinungsäußerung mit Gewalt.
Aus ideologischer Motivation heraus rechtfertigst Du Gewalt bei missliebigen Meinungsäußerungen. Das ist mies und entlarvend.
Wenn ich Dir nun damit drohen würde, Dir deshalb auf die Fresse zu hauen bzw. Dir auf die Fresse hauen zu lassen, dann wäre ich auf dem Level des DGB angekommen.
Von mir aus kann man die Abbildung doch finden wie man will. Dem DGB stünden zig nicht-gewaltsame Möglichkeiten zur Verfügung, seine Interessen zu verfolgen davon hat er nicht gebrauch gemacht.
Beispielsweise hätte er mich freundlichen bitten können. Da bis heute dieser Screenshot keine große Relevanz für mich gehabt hat, wäre ich dem mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar nachgekommen.
Oder wenn er’s aggressiver mag, hätte er auf seiner Seite bzw. auf der Mindestlohn-Seite sein Statement veröffentlichen können, in dem er mich oder die Satire als geschmacklos, dumm usw. bezeichnet.
Nein, lieber mit Gewalt drohen. Entlarvend.
Nönö, ich rechtfertige Gewalt nicht aus ideologischer Sicht. Nur mit dem Hitlervergleich hast Du das kommunikative Mindestniveau verlassen auf dem man Deine Ansichten zum Thema diskutieren könnte. Und da bin ich fast schon aus pädagogischen Gründen froh, dass der DGB Dir hilft aus diesem Sumpf wieder herauszukommen…
Du rechtfertigst Gewalt. Ganz offen. Diskussion von meiner Seite beendet. Lachhaft, dass Leute wie Du normativ festlegen wollen, wo das “kommunikative Mindestniveau” liegt, das es mit Gewalt aufrechtzuerhalten gilt. Aus meiner Sicht hast Du nämlich das menschliche Mindestniveau verlassen. Deshalb trachte ich auch nicht danach, Dich in ‘nen Loch zu werfen bzw. werfen zu lassen. Widerlich!
Aber wie gesagt: Ich beende an dieser Stelle die Diskussion mit Dir.
Nönö, ich LEGE nicht fest wo es liegt und will das auch nicht. Ich STELLE nur fest wo es im Diskurs liegt und sage, dass Du die Vereinbarung der Diskursteilnehmer gebrochen hast, dass Hitlervergleiche nicht gehen. Das siehst Du vielleicht anders, weigerst Dich aber schon anzuerkennen, dass Du eine Vergleich gezogen hast.
Und die Höflichkeit gebietet es eine Diskussion nicht zu verlassen, ohne dem Partner das letzte Wort zu geben, also bitte…
Daran, dass sich Marco nun weigert, zuzugeben, einen Hitler-Vergleich gezogen zu haben, kann man leicht erkennen, dass ihm sehr klar ist, eine Grenze überschritten zu haben.
Glaube ich nicht denn er denkt, dass es eine normativ gezogene Grenze ist und keine, die sich in Verhandlungen im Diskurs im Laufe der Zeit entwickelt hat. Er erkennt die Grenze also nicht an und kann sie dann auch nicht überschreiten.
Dann müsste er ja tatsächlich der Ansicht sein, keinen Hitler-Vergleich gezogen zu haben, schließlich gäbe es ja bei Nicht-Anerkennung der Grenze keinen Grund, das Überschreiten derselben zu verneinen.
Die Frage könnte nur Marco abschließend beantworten. Schade, dass er sich aus der Diskussion zurückgezogen hat.
Daniel, Ihr versteht nichts vom Rechtsstaat. Bei Dir und offensichtlich auch CS wird das verfassungsmässig garantierte Recht auf freie Meinungsäusserung durch “normative Vereinbarungen” und/oder “Verhandlungen” (zwischen wem auch immer, mit wem auch immer) – also der Willkür des bigotten Spiessbürgers – ersetzt. Da endet die Verfassung als Makulatur.
Das Verhalten des DGB empfinde ich hier noch als leichter erträglich – die schieben wenigstens das Urheberrecht vor. Juristisch hätten sie in dieser Republik auch (noch?) keine andere Chance…
Das Recht auf freie Meinungsäußerung endet aber irgendwo. Da Du offensichtlich viel – wenn nicht alles -vom Rechtsstaat verstehst, wäre es supi zu wissen, wie und wo diese Grenze festgelegt wurde. Oder darf ich wirklich ALLES sagen?
Muss ich doch nimmer – Du hattest doch die Grenze schon mit Christian “verhandelt”. Wer bin ich, das in Frage zu stellen?
Also nein. Widerspricht aber mit dem was Du einen Post weiter oben sagst…
Das war Sarkasmus.
Also ja. Wie kommt es dann, dass Nazi- und Hitlervergleiche immer so hohe juristische Wellen schlagen?
Der letzte Nazi-”Vergleich”, bei dem ich etwas von juristischen Wellen (streng zu trennen von medialen Wellen, die von erhitztem Meinungsklima zeugen aber von geringer juristischer Relevanz sind) mitbekommen habe, war Broders “Firma Freiseler”-Zitat. Endete mit Freispruch.
Freisler
Und Zitat –> Spruch
Aus dem Kopf fallen mir noch die Herman, Broders “Adi machen” und Oettinger ein. Aus dem Kopf.
“Adi machen” tatsächlich, gut. Über Herman saß jedoch meines Wissens bloß Kerner, über Oettinger nur die Blogosphäre zu Gericht. Als juristische Welle betrachtet erreicht sowas bei mir nichtmal Knöchelhöhe. Danke also für die offenbar zumindest tendenzielle Bestätigung meiner Aussage.
Ottinger nicht, stimmt, Herman stritt vor Gericht gegen ARD und DPA. Aber tendenziell scheinst Du recht zu haben und ich distanziere mich von dem “juristische”… ;-)
Nazivergleicher die selbst Prozesse anstrengen hätte ich auch nicht mitgezählt. Das schien mir nicht die gemeinte Art juristischer Wellen zu sein, vielleicht täusche ich mich.
Wie ich schon mehrmals sagte, gibt es auch für die freie Meinungsäußerung Grenzen. Das ist in Deutschland nun einmal so, dafür kann ich auch nichts. Es gilt immer die Abwägung zwischen öffentlichem Interesse, Persönlichkeitsschutz und Diffamierung zu treffen.
Gut möglich, dass ein Gericht hier gegen den DBG entscheiden würde – für mich wäre hier eine Grenze erreicht. Dass Du mich deshalb indirekt als “bigotten Spiessbürger” bezeichnest, zumindest verstehe ich Dich so, finde ich etwas schade.
Ich habe nicht Dich als Spiessbürger bezeichnet Christian, sondern lediglich dargestellt, dass IMHO ein Verständnis von Meinungsfreiheit, wie es Daniel oder Du vertreten, es ebenjenigen ermöglichen würde, das Recht durch ihre Willkür zu ersetzen. Ich kenne Dich gar nicht genug, um mir eine Meinung über Deine Spiesserqualitäten zu bilden ;-)
Vergiss mal nicht, dass jeder beliebige kommende Drecksführer von lechts oder rinks exakt mit Eurer Argumentation bezüglich “verhandelter” Grenzen Deine Freiheit der Meinungsäusserung seinen Zensurbehörden unterwerfen könnte…
Finde ich ja SEHR interessant, wie du hier den Rechtsstaat zitierst, und es selbstverständlich für vollkommen in Ordnung hältst, mal eben den DGB (satirisch, haha, was haben wir gelacht) in die Nähe von Adolf Hitler zu rücken.
Nur dass die von dir ach so hoch gelobte Meinungsfreiheit in deinem eigenen Haus natürlich ganz schnell vorbei ist, wenn ich zum Beispiel dir gegenüber mal einen schärferen Ton anschlage, der dennoch meilenweit von dem entfernt ist, was du, Rayson, Marco et al wiederum im Umgang mit dem politischen Gegner als vollkommen legitim erachten.
Dass jeder, der nicht 1a auf Linie ist, sich mindestens einmal pro Debatte als Sozialist (und somit als im Prinzip kaum verkappter Nazi) beschimpfen lassen darf, gehört da ja fast schon zum gängigen Standard.
Ich habe mich an keiner Stelle dagegen ausgesprochen, dass der DGB die platte Satire (eigentlich war es ja SPAM, da anonym abgesetzt) von seiner Seite gelöscht hat.
Und auch Du fliegst hier jederzeit wieder raus, wenn Dich Dein Drang zum Pöbeln und zu persönlichen Beleidigungen übermannt, werter “Christian der II.” …
> Und auch Du fliegst hier jederzeit
> wieder raus, wenn Dich Dein Drang
> zum Pöbeln und zu persönlichen
> Beleidigungen übermannt, werter
> “Christian der II.”
Momentan steht es beim Pöbeln und Beleidigen zwei zu null für dich, werter “jo@chim”. Der “Genosse” (=> sprich verkappter Nazi) ist von dir gekommen, und zwar auf einen sachlichen Beitrag meinerseits.
darf ja auch Pöbeln, Du nicht. Das ist zwar nicht sozial gerecht, dafür aber sehr gut.
Kleiner Tip noch unter besorgten Eltern: Schreibt man “der Zweite” mit römischen Ziffern, so ließt sich das gemeinhin einfach “II”, nicht “der II.”
MfG,
Das Gute, Wahre, Schöne
liest
> darf ja auch Pöbeln, Du
> nicht. Das ist zwar nicht sozial
> gerecht, dafür aber sehr gut.
Mit Gerechtigkeit, geschweige denn sozialer, hat die Tatsache, dass er es DARF, wenig zu tun. Trotzdem ist es eine ausgemachte Schweinerei, wenn er es MACHT. Wie dem auch sei: Wer erst einmal bereit ist, doppelte Standards im EIGENEN VERHALTEN als grundsätzlich gerechtfertigt zu erklären, der hat eh komplett abgewirtschaftet, vollkommen unabhängig davon, ob er es “darf”. Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass den meisten Leuten, insbesondere auch , vollkommen klar ist, auf welches Niveau sie sich begeben, wenn sie ihrerseits persönliches Anpöbeln und Beleidigen für gerechtfertigt deklarieren, sich das heimzahlen in gleicher Münze aber keinesfalls bieten lassen wollen.
Alleine deswegen denke ich nicht, dass sich viel am zwei zu null ändert. Deinen kleinen Rechtschreibflame nehme ich hiermit übrigens zur Kenntnis, inklusive des in ihm enthaltenen lustigen Beweises, dass man mit den Dingern verdammt vorsichtig umgehen muss.
Eine Frage: Dürfte ich Deine Kommentare unter diesen Artikel vielleicht als Weblinks setzen? Besser läßt sich das einfach nicht illustrieren.
@’Rechtschreibflame’: Über bloße Tippfehler zu amüsieren ist langweilig. Die Systematik macht’s.
> Eine Frage: Dürfte ich Deine
> Kommentare unter diesen Artikel
> [Anm:: Wikipedia: Lamoryanz]
> vielleicht als Weblinks setzen?
> Besser läßt sich das einfach nicht
> illustrieren.
Ach weißt du, das ist ein schlechtes Beispiel. Anprangern von doppelten Standards hat recht wenig mit Lamoryanz zu tun, auch wenn du es gerne als solche bezeichnen willst.
Wie kommt du eigentlich auf den Begriff? Was ist denn aus dem guten alten “Neid” oder der “Neidgesellschaft” geworden? Das ist doch sonst die übliche Antwort, wenn irgendjemand es mal wagt, unbotmäßig Kritik zu üben?
>
> @’Rechtschreibflame’: Über bloße
> Tippfehler zu amüsieren ist
> langweilig. Die Systematik macht’s.
Alles was es dazu braucht, ist etwas Unaufmerksamkeit, und ein Browser mit automatischem Einfügen. Systematik hin oder her: Wer es nötig hat, sich überhaupt über so etwas zu amüsieren, der dürfte ein eher simples Gemüt haben. In deinem Fall war das Nette an der Sache übrigens auch nicht der Rechtschreibfehler an sich, sondern dass er ausgerechnet in einem Spelling-Flame auftauchte. Das wollen wir dann doch mal nicht unter den Tisch fallen lassen, gelle?
Nebenbei, hast du noch irgendwas zur Sache beizutragen, oder willst du nur unbedingt beweisen, wie klug du bist? (Und natürlich im Gegenzug wie dumm, larmoyant, geistig eh nicht satisfaktionsfähig etc. ich doch bin?)
Wenn Letzteres dein Hauptziel sein sollte, biete ich dir nämlich eine elegante Abkürzung an, die dir viel Zeit spart. Du darfst den zweiten Teil meiner Antwort an Rayson
(http://www.antibuerokratieteam.net/2008/08/21/deutsche-abmahnfront-daf/#comment-82991)
gerne auch auf dich beziehen, du perfekter Mensch.
In Deinem Fall schon, aber Du kannst ja auch nicht anders.
Man probiert eben auch gerne mal was Neues aus.
Diese fiese Technik, hätte ich gleich drauf kommen müssen.
“Spelling-Flame” trifft es, bei genauerem Nachdenken vielleicht nicht ganz. Es lag zumindest eher irgendwo zwischen “Ausdrucks-” und “Spelling-Flame”, was genau es war, das wäre noch im Detail zu erörtern. Hast Du eine Idee dazu? Ansonsten hast Du aber natürlich Recht: Die Sache war sehr nett von mir.
Zur Sache habe ich in diesem Thread eigentlich schon alles gesagt, deshalb nur noch Letzteres.
Das wiederum machst Du doch selbst viel besser als ich es je könnte.
Verstehe ich nicht. Du bescheinigst Rayson dort korrekterweise, daß er keine Fehler mache. Daß ich dagegen netterweise welche mache haben wir aber doch gerade erst gesehen! Wie paßt das jetzt zusammen? Ich verstehe das einfach nicht!
Sag ich doch, larmoyant.
Ui, da hast du aber lang an einer Antwort gefeilt, fleißig, fleißig.
>> Und natürlich im Gegenzug wie
>> dumm, larmoyant, geistig eh nicht
>> satisfaktionsfähig etc. ich doch
>> bin?
>
> Das wiederum machst Du doch
> selbst viel besser als ich es je
> könnte.
Ja, es kann halt nicht jeder so ein toller Hecht sein, wie du. Die gottgewollte und begrüßenswerte Ungleichheit der Natur, hier schlägt sie zu, nicht wahr? :-)
>>
>> Du darfst den zweiten Teil
>> meiner Antwort an Rayson
>> [...] gerne auch auf dich
>> beziehen
>
> Verstehe ich nicht. Du
> bescheinigst Rayson dort
> korrekterweise, daß er keine
> Fehler mache.
Richtig. Leute wie Rayson machen nie Fehler, ihre Konzepte sind perfekt. Aber das gilt selbstverständlich auch für dich. Auch du musst dir keinerlei Gedanken darüber machen, was eigentlich wäre, wenn deine tollen Ideen umgesetzt würden. Negative Folgen? Ausgeschlossen. Grüße übrigens auch an Statler.
>
> Daß ich dagegen netterweise
> welche mache haben wir aber
> doch gerade erst gesehen!
Aber nicht doch. Wenngleich dir ja korrekte Rechtschreibung als Intelligenzbeweis sehr wichtig zu sein scheint (oder hast du einfach nur nichts anderes?), so zählt dies eigentlich eher zu den unwichtigeren Details. Dass du es anders siehst, unterstreicht nur nochmals deine Perfektion.
>
> Wie paßt das jetzt zusammen?
> Ich verstehe das einfach nicht!
Natürlich verstehst du es, siehe oben. Ist aber nett von dir, so zu tun, als sei es nicht so.
>
>> du perfekter Mensch.
>
> Sag ich doch, larmoyant.
Lustig. Du hast da offensichtlich eine andere Definition vorliegen, als ich. Wo ich dich doch nur in deiner Perfektion und Makellosigkeit bestätige. Das soll larmoyant sein?
Nebenbei, wenn du das mit deiner Perfektion so anders siehst, dann erzähl mir doch mal, wo in deinen heutigen politischen Überzeugungen du dich jemals geirrt oder auch nur gezweifelt hast.
Jetzt mal abgesehen von so Dingen wie “Ich dachte mal, Linke seien [positives Attribut hier einsetzen]“, denn davon gibt es gewiss reichlich.
Oder sollte ich mich irren, und da kommt gar noch was Substanzielles von dir?
Für Dich nur das beste, Schatz.
Stating the obvious.
Ich würde mal sagen, die persönlichen Nettigkeiten sind alle durch, das “beste” hast du mir auch gewünscht.
Interessant ist auch deine Definition: Sich nicht stillschweigend jegliche verbale Unverschämtheit bieten zu lassen => Larmoyanz. Aha.
Wenn du das so siehst, mit welchem Attribut würdest du dann eigentlich Joachims laute Beschwerde über das Verhalten des DGB bewerten?
Du weißt schon, doppelte Standards und so…
Siehst Du, viele schöne Fehlerchen, nur für Dich. Aber Du hast mir ja schon Absolution erteilt, also sei mir verziehen.
Nee, Du irrst Dich. Die Definition, die ich hier zugrundelegte, war “erbärmliches Gejammer”. Die reicht völlig aus, um Dich ein- und auszuschließen.
Wenn anfängt zu jammern kriegt er auch ‘ne Packung, aber das sehe ich nicht kommen. Also: Nichts für ungut und frohes Schluchzen noch!
> Die Definition, die ich hier
> zugrundelegte, war “erbärmliches
> Gejammer”.
Nur mal interessehalber, nach welchem sachlich anwendbaren Kriterium entscheidet sich denn bei dir, ob es “Gejammer” ist oder nicht?
Das ist wie bei Pornographie: Die exakte Definition ist schwierig, aber man erkennt es klar, wenn man es sieht.
> Das ist wie bei Pornographie: Die
> exakte Definition ist schwierig, aber
> man erkennt es klar, wenn man es
> sieht.
Sprach der Pfarrer zur “nuttigen” Frau im Minirock. Nö, das hätte ich dann schon etwas genauer von dir definiert. Zur angeblichen Jammerei sind wir nämlich erst gekommen, als du gemerkt hast, dass das Argument “Der darf das, also ist das sehr gut” nicht so prickelnd ist, weil man das dann nämlich eins auf das Verhalten des DGB übertragen könnte.
Von daher wüsste ich dann nämlich schon mal etwas präziser von dir, wo die Larmoyanz denn jetzt genau aufgetreten ist, und wodurch sie sich definiert. Erzähl doch mal, nur keine falsche Bescheidenheit. So sicher wie du dir da bist, sollte es kein Problem sein.
Ja. Sie darf dann ja gerne widersprechen, darfst Du ja auch. Kein Grund also, larmoyant zu werden.
Daß dieses Argument nicht prickelnd ist, merkte ich erst eben, als ich es zum ersten Mal sah. Von mir war es mitnichten zu lesen. Vielmehr schrieb ich:
Des Lesens Kundigen fällt auf: Nirgendwo ist das von Dir nonchalant eingefügte “also” zu erblicken, weil es nicht auftauchte. Ein kausaler oder begründender Zusammenhang zwischen Dürfen und irgendeiner Eins mit Sternchen ist in diesem Sinne nicht gegeben. Vielmehr bekam Dürfen eine Eins mit Sternchen von mir, wertenderweise, und das war auch sehr gut so.
Ich möchte Deine Kommentare jetzt nicht alle hier verlinken, die findest Du wohl auch selbst wieder.
Durch “erbärmliches Gejammer”, in der hier gebrauchten Fassung. Ich dachte, ich hätte das schon mal gesagt.
Nicht einmal – Die Kombination aus Deinem Nicht-Dürfen und Dürfen war es ja genaugenommen, die mir so ausnehmend zusagte.
>> Von daher wüsste ich dann nämlich
>> schon mal etwas präziser von dir,
>> wo die Larmoyanz denn jetzt genau
>> aufgetreten ist
>
> Ich möchte Deine Kommentare jetzt
> nicht alle hier verlinken, die findest
> Du wohl auch selbst wieder.
Na sowas, da windest du dich ja auf einmal richtig, um nicht ins Detail gehen zu müssen. Lieber David, keine ganzen Kommentare, konkrete Textstellen hätte ich gerne. Sagen wir mal zwei bis drei. Du weißt doch schon noch, was “konkret” bedeutet, oder? Weißt du, so ein klitzekleines bisschen an Belegen wäre vielleicht glaubwürdiger, als dein bisheriges Verfahren namens “Beweis durch Behauptung”. Also, nur zu, ich warte.
Selbst Behauptungen sind ja eigentlich schon zu viel, wo Fakten offensichtlich sind.
> Selbst Behauptungen sind ja
> eigentlich schon zu viel, wo Fakten
> offensichtlich sind.
Aha. Sehr schön. Deine konkreten Textstellen bitte?
*Gnihihihi*. Ich verkneif mir mal alle Vergleiche.
Argument verstanden?
Wenn du den Unterschied zwischen politischer Satire und persönlicher Beleidigung nicht kennst, ist das dein Problem.
jetzt wehrt sich der DGB eben dagegen
Der DGB wehrt sich nicht, der nutzt das Urheberrecht, um eine ihm unliebsame Publikation verschwinden zu lassen.
Als Blogger würde man sich unglaubwürdig machen, hielte man es hier anders als z.B. im Media-Markt-Fall. Der hat sich natürlich auch nur gegen geschäftsschädigende Äußerungen “gewehrt”.
Aber gut zu wissen, dass einige hier feine Unterschiede machen, die rein zufällig ihrer politischen Einstellung entsprechen.
“Wenn du den Unterschied zwischen politischer Satire und persönlicher Beleidigung nicht kennst, ist das dein Problem.”
Heyhey, wer von uns hat denn behauptet “Mir darüber ein Urteil anzumaßen, was Satire ist und was nicht, wäre bereits der erste Schritt, gute und böse Meinungen voneinander zu unterscheiden.”, also gibt es doch eine Unterscheidung die auch Du triffst oder wie?
Und der DGB weht sich nicht gegen die Meinungsäußerung sondern dagegen, dass er mit Hitler verglichen wird. Hätte Marco, der grandiose Satiriker, die Hitler-Nummer OHNE DGB-Logo eingestellt, der DGB hätte wohl nichts gemacht. So macht es etwa die Titanic seit Jahren.
“also gibt es doch eine Unterscheidung die auch Du triffst oder wie”
Natürlich gibt es Unterschiede. Ich kenne einen Haufen Dinge, die keine Satire sind: ein Haus, den DGB, das SPD-Parteiprogramm…
Dann muss ich für dich eben konkretisieren, dass es schon noch darauf ankommt, wer oder was thematisiert wird. Eine in der Öffentlichkeit sehr stark exponierte Organisation z.B. muss sich auch extrem überspitzte Kritik ihrer politischen Äußerungen gefallen lassen, zumal wenn diese selbst nicht gerade zimperlich in ihren Bekundungen zu sein pflegt.
Du bist öffentlich und äußerst Dich öffentlich, Du gibt politische Äußerungen von Dir, warum ist es eine persönliche Beleidigung, wenn ich Dich “Faschist” nenne?
Du brauchst hier nichts konkretisieren sondern verallgemeinern oder einfach zugeben dass die Nummer mit dem “ich unterscheide nicht” aus der Hüfte geschossen war.
Es ist eine persönliche Beleidigung, weil ich a) eine Person bin und du mich b) mit einem Schmähwort belegst. Ich fühle mich zwar geschmeichelt ob der politischen Bedeutung, die du mir zuerkennst, aber es gibt da doch noch einige Unterschiede zwischen der Stellung des DGB in dieser Gesellschaft und meiner.
Die Sache wäre übrigens auch schon wieder eine andere, wenn du behaupten würdest, irgendeine von mir befürwortete politische Maßnahme sei faschistisch, sozialdarwinistisch, menschenverachtend, nehme Tote in Kauf und was ich mir schon alles anhören durfte. Das beleidigt dann weniger mich als den, der sowas von sich gibt.
Du siehst also, es gibt schon zwei konkrete Unterschiede in der Sache.
Und es gibt einen Unterschied im Vorgehen: Wenn ich jemanden zur Rechenschaft ziehen wollte, weil er mich beleidigt oder sonstwie in den Schmutz gezogen hat, dann tue ich das durch eine Anzeige, die sich auf die §§ 185-188 StGB stützt. Kann oder will ich das nicht, würde ich keinesfalls auf das Urheberrecht zurückgreifen, um die andere Meinung kaltzustellen.
Übrigens: Wenn du nicht kontextbezogen diskutieren möchtest, ist auch das deine Sache. Ich hatte das Gegenteil vorausgesetzt. Das war, gebe ich zu, mein Fehler.
> Übrigens: Wenn du nicht kontextbezogen diskutieren
> möchtest, ist auch das deine Sache. Ich hatte das Gegenteil
> vorausgesetzt. Das war, gebe ich zu, mein Fehler.
Ah, da haben wir es wieder. Das typisch Rayson’sche “Es war mein Fehler, von dir [beliebiges anständiges Verhalten einsetzen] zu erwarten.”
Gab es eigentlich in deinem Leben jemals einen politisch links von dir stehenden Gegner, der nicht mindestens Sozialist oder Nazi oder dumm oder unanständig war?
Einige. Wobei “Sozialist” für mich kein Schimpfwort ist, sondern nur die Bezeichnung für eine von mir als grundlegend falsch betrachteten politischen Einstellung.
Ich glaube übrigens nicht, dass eine der von dir genannten Eigenschaften auf daniel oder Christians S. zutrifft. Auch wenn daniel versucht, mich rhetorisch auszumanövrieren, ist das noch lange nicht unanständig, sondern eine sportliche Herausforderung.
Es ist aber witzig, dass ausgerechnet du mir sowas unterstellst, der doch grundsätzlich bei abweichenden politischen Meinungen das als Absicht unterstellt, was er sich in seinem etwas holzschnittartigen Weltbild als Konsequenz dieser Meinungen ausgemalt hat, und der sich aus dieser Unterstellung heraus selbst die Lizenz zum Pöbeln ausstellt.
> Wobei “Sozialist” für mich kein Schimpfwort ist,
> sondern nur die Bezeichnung für eine von mir als
> grundlegend falsch betrachteten politischen
> Einstellung.
Schon klar, das gleichsetzen mit Nazis erledigen dann genügend andere für dich, außerordentlich gerne auch mit Hinweis auf die diversen Publikationen von Götz Aly, der ja ganz klar zeigt, dass die Linken (so ab Arbeitnehmerflügel der CDU) ja im Prinzip die eigentlichen Nazis, zumindest aber deren Erben sind. Arbeitsteilung for the win.
>
> Es ist aber witzig, dass ausgerechnet du mir sowas
> unterstellst, der doch grundsätzlich bei
> abweichenden politischen Meinungen das als
> Absicht unterstellt, was er sich in seinem etwas
> holzschnittartigen Weltbild als Konsequenz dieser
> Meinungen ausgemalt hat,
Das siehst du falsch. Ich bin der Ansicht, dass Leute wie du ganz einfach überhaupt nicht die Möglichkeit von unakzeptablen negativen Konsequenzen zur Kenntnis nehmen, oder sie eben relativieren werden. Du strebst keineswegs ein Land an, wo die Tätigkeit des Staates darin besteht, die Toten von der Straße zu kratzen. Die Möglichkeit von Toten, oder mal weniger dramatisch, von stark zunehmendem Elend kommt dir nur schlicht und einfach nicht in den Sinn. Es würde dir selbst dann nicht in den Sinn kommen, wenn wir auf einmal den Nachtwächterstaat hätten, und Armut und Elend tatsächlich erheblich zunehmen würden. Dann wäre das halt entweder aus irgendeinem Grund gerechtfertigt oder halt irgendetwas anderes Schuld, und zudem gäbe es immer noch genügend andere Länder, in denen es den Leuten schlechter geht als bei uns, also was soll die Jammerei?
Rayson, du machst keine Fehler. So einfach ist das. Du, Joachim, Marco et al, eure politischen Konzepte sind bis auf kleine und im Prinzip irrelevante Details Details absolut perfekt, und niemand links von euch kann euch intellektuell auch nur annähernd das Wasser reichen. Und weil Ihr so perfekte und makellose Konzepte habt, muss man sich auch keine Gedanken über ein etwaiges Scheitern derselbigen machen.
Sollte es tatsächlich eine Verschlechterung für viele Menschen geben, läge dies gewiss nicht an den Konzepten, sondern an irgendwelchen anderen Umständen. Notfalls halt daran, dass sie nicht in der notwendigen Konsequenz durchgesetzt wurden. Deine Ideen sind absolut fehlerfrei, weswegen zum Beispiel sämtliche “echte Not” (TM) garantiert durch private Initiative mehr als angemessen beantwortet werden wird. Im sozialen Bereich war alles vollkommen in Ordnung, bevor Bismarck mit seinen Sozialgesetzen anfing. Nur mich als offensichtlichen Kleingeist und Stazi (im Prinzip also ein Nazi) machen fehlerfreie Konzepte so nervös, dass ich von Zeit zu Zeit halt rumpöbeln muss. Entschuldige diese Schwäche bitte, du perfekter Mensch.
Stark: bei Gulli ignoriert man die Problematik des Hitler-Vergleiches völlig, sondern stürzt sich nur auf den Urheberrechts-Aspekt. Aber was soll man von Warez-Monkeys auch anderes erwarten.
Der DGB hat den Blog nunmal aufgrund von Urheberrechten und nicht wegen des angeblichen Hitler-Vergleichs abgemahnt.
Bisher nicht abgemahnt, nur mit rechtlichen Schritten gedroht.
Ich hab dem DGB nie getraut, das “D” an erster Stelle deutete für mich immer auf Deutschnationales hin. Sind die jetzt voll auf Adolf-Kurs? Deutsche Sozialisten und so? Rechtsradikale Inhalte auf der DGB-Präsenz, früher eigentlich undenkbar, die Zeiten ändern sich, “88″!
Oder hab ich da jetzt was nicht verstanden?
Lieber Marco, nun bitte aufpassen: das ist Satire.
Ich musste sogar lachen. :)
Gut, aber ich kann mir vorstellen, dass dies viele nicht als Satire sehen. Also, ab in den Knast!
Satire? Wenn Du Dich da mal nicht täuschst! Das ist der Sarkasmus eines Staatsbefürworters angesichts eines sich argumentativ in Bedrängnis befindlichen Staatsgegners … vermute ich mal.
(Nur er kann’s entkräften oder bestätigen – wenn er mag.)
Ich hab absichtlich nicht das DGB-Logo verwendet.
Rechtlich ist die Sache m.E. sehr interessant und durchaus offen. Der DGB wehrt sich gegen das Einstellen bestimmter Inhalte auf seine Inhalte. Dumm nur, dass er zuvor die Möglichkeit gegeben hat Inhalte hochzuladen. Das wiederum heisst, dass die Inhalte tatsächlich in der veröffentlichten Form zumindest kurzfristig auf Seiten des DGBs im Internet bereitstanden.
Wenn der DGB in dieser Sache in die Fänge des Hamburger Landgerichts geraten sollte, dann wird der dortige langhaariger Richter keine Gnade kennen mit diesem Inhaltsanbieter.
Ich empfehle den DGB wegen Verbreitung rechtsradikaler Inhalte anzuzeigen.
(All das natürlich unter der Voraussetzung, dass wir es hier nicht mit einer Fotomontage zu tun haben und die rechtsradikalen Inhalte auf DGB-Inhalte hochgeladen worden sind.)
Es handelt sich um “User Generated Content”, was neben Deiner Frage noch eine andere aufwirft: Ist dieser Inhalt oririgiärer Inhalt des DGB? Sicher nicht, denn der DGB ist nich Urheber.
Ich versichere, dass der Inhalt wirklich dort gestanden hat. Der Nutzer, der Bild und Text erstellt hat, ist mir bekannt.
Frag’ zu der Urheber-Sache mal Stefan Niggemeier. Oder setz Dich überhaupt mal dreißig Sekunden mit dem Thema auseinander.
Die Urheberschaft ist hier uninteressant, da sie nicht rauskommen wird, wie ich unterstelle.
Nigge ist in rechtlichen Fragen auch nicht der Hellste, aber grundsätzlich hast Du recht, einfach mal die rechtliche Lage abchecken und prüfen in welcher Form Screenshots erlaubt sind. SSs sind natürlich erst einmal Inhaltskopien, es besteht vermutlich eine Wertschöpfungspflicht (oder so ähnlich, bin ja kein Jurist).
Das Problem ist eher, dass die Mindestlohn-Kampagne hier mit einer Art Kommentar-Seite gefahren wird. Wenn dort der Adolf einsteht, ist der DGB dafür belangbar. Deswegen versucht er grad sie Spuren den Adolf-Kommentars aus dem Netz zu vertreiben.
Nö, der DGB ist nicht zu belangen, er hat ja die Inhalte entfernt. Zudem wärs ohnehin Satire gewesen. (Ausser eben beim langhaarigen Richer vom Hamburger Landsgericht, da wird anders geurteilt, ein dummer Mensch.)
Es geht m.E. nur um den Screenshot. Der Anwalt argumentiert ja auch mit der Verwendung des DGB-Logos, alles sehr dünn, LOL.
Doch, der DGB ist zu belangen weil er die Inhalte überhaupt auf der Seite stehen hatte. Das ist zumindest nach dem Niggemeier-Prozess zu befürchten. Dort wurde der betreffende Kommentar auch entfernt und dennoch wird der Seitenbetreiber haftbar gemacht.
Komischer Vergleich. Im Fall “Niggemeier vs. Callactive” wurde Niggemeier von Callactive wegen eines Kommentars abgemahnt, der negativ für Callactive ausfiel. Das Ganze passierte unter einem Artikel über Callactive.
Von wem soll der DGB denn abgemahnt werden? Von Alt-Nazis, die sich beleidigt fühlen, weil Hitler in Verbindung mit dem DGB gebracht wird? :S
Willst Du klagen, kannst Du Dir das Landgericht aussuchen, da gibts eins mit einem langhaarigen Richter, das anders urteilt als die anderen Landgerichte, also, wir empfehlen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Landgericht_Hamburg
http://www.buskeismus.de/andreas_buske.htm
Ansonsten gehts ausschlisslich um den Screenshot bzw. das DGB-Logo. Die DGBler werden versuchen zu leugnen, dass es sich um einen DGB-Inhalt handelte. Hier hilft der Google-Cashe eventuell oder zumindest der lokale Browsercashe, so dass nachgewiesen werden kann, dass die Inhalte tatsächlich beim DGB bereit standen.
Dangerous Beans:
Du scheinst nicht zu verstehen, worauf ich hinaus wollte. Seufz.
[...] “Deutsche Abmahnfront (DAF)”, Antibuerokratieteam.net [...]
@Daniel, Christian
Faszinierend, wie schnell manch einer bereit ist freie Meinungäußerung abzuschaffen, wenns einem in den Kram passt. Ich schätze beim Schäuble Stasi 2.0 Scherzlein habt ihr gegrölt.
Und sogar wenn man hier die Grenze überschritten sieht, meint ihr nicht, dass der DGB hier mit Haubitzen auf Spatzen schießt?
Tatsächlich, dieses Beispiel ist mir auch in den Sinn gekommen. Gerade auf linken Blogs und Seiten wurde genüsslich auf Schäuble eingedroschen und er als Stasischerge diffamiert. Er persönlich. Dagegen habe ich auch gar nichts einzuwenden, weil ich a) für die uneingeschränke Meinungsfreiheit und b) gegen den Überwachungsstaat bin. Da ich für die Überwindung der Gewalt- und Zwangsstruktur “Staat” eintrete, bin ich ja wohl sogar der wirkliche Überwachungsstaatsgegner im Vergleich zu diesen sozialistischen, freiheitsfeindlichen Würsten, die nur gegen den Überwachungsstaat sind, weil sie selbst nicht hinter dem Monitor sitzen.
Ja, jag doch die Phantomlinken durch das www, nur weil Dir hier die Argumente ausgehen.
PS.: Angesichts der Tatsache, dass Du “für die Überwindung der Gewalt- und Zwangsstruktur “Staat”” eintritst, erübrigt dich aber jede Diskussion. Denn dann ist die Abmahnung per se falsch und wäre es selbst dann, wenn Du die DGB-Zentrale mit ner Haubitze beschossen hättest um Deine Meinung darüber kundzutun, wie hässlich das Haus ist.
Daniel, Du hast vergessen, dass ich keine Diskussion mehr mit Dir führe. Angesichts des totalen Blödsinns, den Du hier ausstoßt, die einig vernünftige Entscheidung. Vom Individualanarchismus, den ich vertrete scheinst Du jedenfalls so viel Ahnung zu haben, wie von Quantenphysik. Ind.-Anarchie schließt nämlich die Initiierung von Gewalt bzw. die Drohung damit aus. Was soll’s, ich fange ja schon wieder an, mit Dir zu diskutieren. Schluss.
Sorry, aber die Sprache die Du benutzt, der Hitler Vergleich insbesondere, ist ein impliziter Gewaltaufruf!
Ach du Schreck. Dir sind die Maßstäbe wohl völlig entgleist.
Dieser “Vielleicht ein Linker” ist mir auch schon als ein besonders widerlicher Zeitgenosse aufgefallen.
Was? Wollte ich Dein Geld haben?
Ich fand den Gag auch nicht schlecht, wenn auch etwas überzogen. Übertreibung macht aber nun mal anschaulich.
Stimmt Dr. Goebbels. Übertreibung macht anschaulich.
fpk:
Nein, ich fand und finde das noch immer mehr als peinlich. Schäuble ist wahrscheinlich ein größerer Demokrat als viele seiner ach so lustigen Kritiker. Auf so ein Niveau begebe ich mich nicht, tut mir leid, Dich enttäuschen zu müssen.
[...] Deutsche Abmahnfront (DAF) [...]
Big Labour als Juniorpartner von Big Government und Big Business
An Marco Kannes Stelle würde ich dem DGB wg. Nötigung übern Anwalt eine Unterlassungsverpflichtungserklärung zukommen lassen. Bei Zuwiderhandlung knallt’s (Konventionalstrafe)!
DAS sind die wahren Libertären. Marco lehnt konsequenterweise den Gewaltapparat ab, Du räts ihm dazu, genau diesen einzusetzen.
:D Chapeau Daniel!
[...] der (noch) freien Welt der Blogs: “Freiheit für Marco”, Freunde der offenen Gesellschaft “Deutsche Abmahnfront (DAF)”, Antibuerokratieteam.net “DGB vs. Tucholsky”, Filterblog “Gesicht zeigen!”, drchaos.eu [...]
Lehre aus der Diskussion für mich: Die sogenannten “Grenzen der Meinungsfreiheit” sind prinzipiell von Übel. Hmm. Auch nichts Neues, eigentlich.
Der eigentliche Skandal ist ja der, dass Marco vermutlich gedopt war, als er den screenshot online stellte. Christian, Daniel und J.B. Kerner, uebernehmen Sie!
Autobahn!
Zum Thema Strafbarkeit von Hitler-Vergleichen:
In den deutschen Medien, insbesondere auch auf Blogs, wimmelt es doch nur so von Vergleichen (und sogar Gleichsetzungen) von Bush und Hitler, von den USA und dem dritten Reich oder von Israel und dem dritten Reich. Man kann sicher noch viel mehr Beispiele finden. Nun wüßte ich nicht einen Fall in dem George Bushs Sekräterin, die amerikanische oder israelische Botschaft juristisch dagegen vorgegangen wären. Fehlen mir hier Informationen oder haben diese Stellen eine andere Auffassung von Meinungsfreiheit als der DGB?
Im Übrigen ist dies auch ein Punkt an dem man sehen kann, was man über Israel und was man über den DGB in Deutschland sagen darf. Aber vielleicht sehe ich das alles auch falsch.
Du siehst es absolut richtig. Der DGB und einige andere Organisationen haben einen Heiligenschein und dürfen aus selbigem Grund auch nicht mit Adolf& Co. verglichen werden. Genausowenig wie einige Politiker als Stasi-Spitzel bezeichnet werden dürfen(trotz Beweisen).;-)
[...] für Marco”, Freunde der offenen Gesellschaft “Deutsche Abmahnfront (DAF)”, Antibuerokratieteam.net “DGB vs. Tucholsky”, Filterblog “Gesicht zeigen!”, drchaos.eu [...]
[...] einsehen, dass es falsch wäre die Fälle nach der politischen Einstellung zu beurteilen. Die Abmahnerei wegen Kleinigkeiten ist ein Übel für die Meinungsfreiheit und nimmt ein für die Internetöffentlichkeit nicht [...]
Wenig liegt mir ferner, als in eine Gewerkschaft einzutreten, aber rein inhaltlich befindet sich dieser hier heißdiskutierte Hitler-DGB Vergleich für meinem Geschmack auf einem echt definitiv bodenlosen Niveau. Über solche Gedanken sollte man spätestens nach seiner Schulzeit drüber weg sein.
Was wiederum impliziert, daß Hunde stumpfe Krallen haben.
Versteh’ ich jetzt nicht, David. Ist selbst mir zu differenziert gedacht ;-)? Kannst Du helfen?
(Ohne die Würze herauszunehmen, versteht sich :)!
Es sollte eigentlich nicht von Interesse sein, genauso wie das, worauf es sich bezog. ;-)
Und das mit den Hundekrallen ist zumindest zweifelsfrei wahr. Wie m.E. auch das, was Lemonhard Vorsicht schrieb.
Und ich Idiotin google auch noch nach dem Zitronenherz…
:-D
Was ist das denn (diese Sache mit dem Hitlerbild beim DGB) für ein Argumentationsniveau?! Wie man sieht, nutzt es überhaupt nichts, sondern schadet nur.
Wenn man hier eventuell vorhatte, den Kollektivismus zu kritisieren, so sollte man das jedenfalls differenzierter und angemessener machen als durch so eine Aktion auf Schülerniveau. Und natürlich ist es völlig unangemessen, den DGB in die Nähe zum Nationalsozialismus zu bringen. Eine billige Provokation, die nichts bringt außer Hormonabbau.
Der DGB steht für Sozialismus. Das “D” betont das Nationale.
So weit sind die internationalen und nationalen Sozialisten gar nicht auseinander.
Ansonsten Du natürlich recht, zum Nachdenken und zum Ausstossen eines “Ach ja, jetzt hab ichs kapiert, verdammte Sozialisten!” regt die Aktion soz. explizit nicht an.
Aber die Freiheit der Meinungsäusserung wird von einem etwas dünnhäutig wirkenden DGB-Vertreter sehr wohl in Frage gestellt.
Wir merken uns aber: Nationalsozialisten sind eine Untermenge der Sozialisten.
Das kann man ja nun zum Anlasse für recht interessante Erörterungen nehmen: Wie die Nationalsozialisten eine Untermenge der Sozialisten sind, so sind sie ja zumeist auch eine Untermenge der Menschen. Ist damit dann auch Nationalsozialismus eine spezielle Form von Menschlichkeit?
Sagen wirs mal so: Ein Mensch hört auf Mensch zu sein, wenn er Sozialist wird. :)
(Natürlich etwas polemisch, aber nicht ganz falsch, oder? – Und die Schnittmengen des Nationalsozialismus und des Sozialismus des Ostens (Fernost inkl., nagut, Cuba, LOL) setze ich mal als bekannt voraus.)
@Dangerous Bean:
Also bitte was ist das denn für ein Argumentationsniveau. Im Namen einer deutschen Institution findet sich das Adjektiv “Deutsch”. Folglich stehen sie in der nationalen Ecke.
Sind unabhängige Gewerkschaften eigentlich sozialistisch? In sozialistischen Staaten gabs die nämlich eigentlich so gar nicht.
Bin weder Freund von Sozialisten noch Nationalsozialisten. Merksatz-Parolen wie “Nationalsozialisten sind eine Teilmenge der Sozialisten” fördern imnsho mehr die Gruppen-Identifikation einer solidarischen Horde als einem individuellen Reflexionsprozeß.
Na gut, war ein Spässchen, aber zum Merksatz stehe ich.
Lemmy & David: dass das den Sozialisten nicht gefällt, wenn man sie an ihren “bösen Bruder” Nationalsozialismus erinnert… schon klar. Böser Bruder in Anführungszeichen, weil ja nicht nur die Nazis, sondern auch die Marxisten ein paar Milliönchen Tote auf dem Kerbholz haben.
Wenn die beiden Ideologien aber gleich wären, müsste man sie auch nicht unterschiedlich benennen. Der NS definiert sich ja auch ganz explizit im Gegensatz zum Sozialismus als anti-aufklärerisch und reaktionär. Trotzdem: so unterschiedlich sind die Konzepte des Weges in die Knechtschaft nicht, wie F.A. von Hayek und andere aufgezeigt haben. Ich würde deshalb vielleicht eher sagen: beide eigenständigen Ideologien bilden eine Untermenge des Kollektivismus.
Ob man Sozialdemokraten hier einordnen will, wäre noch eine gesonderte Diskussion. Hayek hat in seinem “Weg zur Knechtschaft” ausdrücklich zwischen Sozen und Sozialisten differenziert.
Eben. Wenn vielleicht auch sonst nichts, so kann man Sozialisten doch in der Regel die anfänglichen guten Absichten zusprechen. Bei Nazis, bei denen das Morden von Anfang an zum Konzept gehört, geht schon das nicht.
Exakt.
Dennoch: Gute Absichten wirken nicht entlastend. Weder Schuldfragen betreffend, noch Fehler bei der Sacharbeit.
Merksatz2: Das Gutgemeinte ist der stärkste Feind des Richtigen.
Eine zentrale Macht, die versucht eine Welt nach einfachen Gerechtigkeitsprinzipien zu schaffen, wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Despotie entwickeln. Da stimmen wir vermutlich überein und ohne Hayek gelesen zu haben war das vielleicht sein wichtiger Kerngedanke (man möge mich korrigieren).
Hayek dachte damals auch wohl eher an Stalin denn an Peer Steinbrück. Ich glaub auch, dass die meisten Menschen die positiven Wirkungen von Märkten einfach nicht sehen.
Aber: Die deutsche Sozialdemokratie und die Gewerkschaftsbewegung ist und war aber nach wie vor ein ziemlich heterogener Haufen. Die sind sicher nicht rein kollektivistisch.
Im übrigen agieren Menschen schlichtweg nicht rein individualistisch. Alle Menschen agieren immer auch irgendwie gruppenbezogen. Ohne solche Aktivitäten von anderen könnte ich mich morgen arbeitslos melden. Eine einfache Dichotomie zwischen individualistisch /kollektivistisch läßt sich in der realen Welt einfach nicht aufrechterhalten.
Sehe keinen Grund, warum man aus gewissen Gedanken eines längst verstorbenen Theoretikers eine Art Kollektivanklage gegen eine sehr heterogenen Gruppe schmiedet. Aber du hast da ja selbst deine Zweifel.
Und um mal auf die Anfangsaussage der Aktion zurückzukommen: Selbst bei einem zu hoch angesetzten Mindestlohn besitze ich so viel Marktvertrauen, dass die Mehrheit irgendwann merkt, dass es so nicht geht.
Lemmy, ich stimme Dir zu (drücke ich mich so missverständlich aus, dass ich das ausdrücklich tun muss?).
FAH hat übrigens (in “der Weg zur Knechtschaft” – ein ungemein lesenswertes Buch) explizit Sozialisten und Sozialdemokraten unterschieden.
Zu dem – von Dir ebenfalls richtig formulierten – Widerspruch individualistischer und kollektivistischer Tendenzen in jedem von uns ein treffendes Zitat von einem, der den Widerspruch leider nicht überlebt hat:
(Arthur Koestler)
Der Staat (die staatstragende Linke, die staatstragende Rechte) sind die Wärter jener “Massenmentalität”. IMHO.
Ja, wobei ich das von Koestler angesprochene weitergefaßte potentiell agressive Gruppenverhalten stärker betonen würde. Ich hab das öfters in Arbeitsgruppen erlebt. Gerade auch die IT ist da gut drin und zwar meist dann, wenn die insgeheim wissen, dass sie nicht so toll sind wie sie sich aus Gewohnheit versichern. Ich hab schon wegen proto-faschistoiden Verhalten Arbeitsplätze gewechselt und Firmen zusammenbrechen sehen.
So ein Staat oder ein Volk sind natürlich gefährdet. Aber vor so einem Wahnsinn sind wir beispielsweise weit entfernt (zum Glück):
http://antipatrioticvenezuelan.blogspot.com/2008/08/based-on-true-story.html
@Björn:
> Was ist das denn (…) für ein
> Argumentationsniveau?!
Vielleicht ein niedriges Niveau.
Ist durchaus ein Urteil, zu dem man kommen kann.
Aber noch sind wir nicht soweit, daß nur Debattenbeiträge mit hohem Niveau zulässig sind (attestiert von der Bundes-Niveau-Prüfungsstelle …).
Sonst würde auch ein großer Teil der politischen Auseinandersetzung gar nicht mehr stattfinden können.
Mangelndes Niveau kann dazu führen, daß ein Beitrag von den Adressaten nicht ernst genommen wird – eine Zensurbegründung kann das aber nicht sein.
Mangelndes Niveau wird auch nur von Arroganten festgestellt, wenn ein _anderes_ Niveau vorliegt.
Korrekter wäre es von hohem oder tiefem Niveau zu sprechen. Klaus Kinski hat sich seinerzeit mit Niveaufragen recht ordentlich beschäftigt, der arrogante Leser ist zu einer Webrecherche eingeladen.
Deswegen konnte also keiner mit ihm reden.
Mir ging’s um die Bestimmung von Niveau, David, weniger um Kinksi – um jetzt nicht schon wieder zugeben zu müssen, dass ich Deine Aussage in ihrer vollen Komplexität und im Zusammenhang mit dem Kontext nicht verstehe ;)
OT, sei’s drum: war ein im wahrsten Sinn des Wortes “toller” Typ, mit dem man zumindest temporär gute Gespräche führen könnte, wie Zeitzeugen belegen. Ein “Aas”, wie andere sagen… ich aber nicht! (Alles klar – oder nicht?)
“dass ich Deine Aussage in ihrer vollen Komplexität und im Zusammenhang mit dem Kontext nicht verstehe ;)”
Woraus ich wohl entnehmen darf, daß die von Dangerbean angeordnete Webrecherche nicht gewissenhaft ausgeführt wurde. Darum mein Service für Dich: Ein Video: http://www.youtube.com/watch?v=go9yz74c4Y8
:-)
Ah, danke! Natürlich google ich nicht auf Weisung gefährlicher Bohnen; viel zu gefährlich für mich :-D.
Haben sie, die Bohnen (oder kam’s vom Himmel?) übrigens schon mal reingestellt, und zwar wg. keines Geringeren als Bodo Wünsch; fand ich schon damals ziemlich gefährlich…
Klaus war nicht krank, ich verbitte solche Behauptungen. Klaus war anders, lockerer; und hatte natürlich meist recht.
Gerade auch in Niwohfragen.
Hayek hat nicht auf diesem Niveau argumentiert, und solche albernen Gleichungen wie “d=national”, um einen miesen Vergleich zu untermauern, sind schäbige Propaganda. Das “Außenstehende” darüber nur den Kopf schütteln ist ja wohl naheliegend. Mit Liberalismus hat das nichts zu tun.
Es ist wohl richtig, daß Dangerbean einen recht eigenwilligen Stil hat. Ich finde ihn aber meistens recht amüsant.
Das “d=national” empfinde ich ebenfalls als ziemlich gaga. Ob der direkte Vergleich zwischen NS und S – wenn auch IMHO sachlich so nicht richtig – “mies” ist oder nicht eben doch manchmal naheliegend… Sprüche wie der Lafontaines von den Fremdarbeitern oder die wirklich widerwärtige Überfremdungssymbolik des “Moskito-Covers” der IG Metall deuten eher auf Letzteres hin…
[...] müssen, dass zum Dritten Reich nun so viel bekannt ist, geschrieben und gesendet wurde, dass die Kanne-DGB-Sache als Streitfall um eine Satire bahandelt werden könnte und nicht zu einem “Du bist der [...]